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Das Geheimnis des Luca.   - Roman. Aus dem Italienischen von Fritz Jaffe. Originaltitel: Il secreto di Luca. - (=KIWI Taschenbücher, Band 172).
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Das Geheimnis des Luca.

Roman. Aus dem Italienischen von Fritz Jaffe. Originaltitel: Il secreto di Luca. - (=KIWI Taschenbücher, Band 172).

Erste Auflage dieser Ausgabe. - Erschienen 1988. - Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.

207 (1) Seiten. 19 x 12,5 cm. Umschlag von Manfred Schulz nach einer Konzeption von Hannes Jähn. Guter Zustand. Ein Mann kehrt in sein Heimatdorf zurück. Hinter ihm liegen 40 Jahre Zuchthaus für einen Raubmord, den er nicht begangen hat. Die wenigen Alten, die ihn noch kennen, verhalten sich schweigend und feindlich, obwohl jeder weiß, daß Luca Sabatini schuldlos war. "Das Geheinmis des Luca" ist eine seltene Mischung aus Kriminal-, Liebes- und Heimatroman, in dem Ignazio Silone in einer scheinbar kargen, nüchternen Sprache die untergegangene Welt der alten Abruzzendörfer zeichnet. - Ignazio Silone (* 1. Mai 1900 in Pescina dei Marsi/Abruzzen; † 22. August 1978 in Genf) war ein politisch engagierter italienischer Schriftsteller. Leben: Silone wurde 1900 in einem kleinen Ort in den Abruzzen in der Provinz L’Aquila geboren. Sein Geburtsname war Secondino Tranquilli; während seiner Untergrundaktivitäten gegen den Faschismus ersetzte er diesen jedoch durch das Pseudonym Ignazio Silone. . . . Aus: wikipedia-Ignazio_Silone.
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Italienische Literatur des 20. Jahrhunderts, Taschenbuchreihen, Gefängnis, Buchreihen, Buchwissenschaft, Buchwesen, Italien / Soziale Verhältnisse, Zuchthaus, Landeskunde, Italienische Landschaften, Italienische Kunst, Italienische Geschichte, Italienische Gesellschaft, Italienerin, Mezzogiorno

Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Silone, Ignazio:
Anbieter:
BOUQUINIST Versand-Antiquariat GbR
Bestell-Nr.:
78719
Lagerfach:
F/41080
Katalog:
Italienische Literatur
Sammlung(en):
ISBN | EAN:
3462019201 | 9783462019209
Stichworte:
Italienische, Literatur, Jahrhunderts, Taschenbuchreihen, Gefängnis, Buchreihen, Buchwissenschaft, Buchwesen, Italien, Soziale, Verhältnisse, Zuchthaus, Landeskunde, Landschaften, Kunst, Geschichte, Gesellschaft, Italienerin, Mezzogiorno
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Das Geheimnis des Luca.   - Roman. Aus dem Italienischen von Fritz Jaffe. Originaltitel: Il secreto di Luca. - (=KIWI Taschenbücher, Band 172).
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Ignazio Silone (eigentlich Secondo Tranquilli) wurde am 01.05.1900 in einer Kleinbauernfamilie im Bergdorf Pescina in den Abruzzen geboren. Seine Kindheit war geprägt durch wirtschaftliche Not und soziale Spannungen. Früh entwickelte sich sein politisches Engagement: 1917 setzte er sich in Selbsthilfeorganisationen für die Verbesserung der sozialen Stellung der Landarbeiter ein. Ein Jahr später siedelte er nach Rom über, wo mit dem Anschluss an die sozialistische Bewegung seine politische Laufbahn begann. Diese Aktivitäten wurden bereits 1919 von der Polizei beobachtet, was ihn nicht daran hinderte, im folgenden Jahr mit Antonio Gramsci und Amadeo Bordiga die Kommunistische Partei Italiens (PCI) zu gründen. Als Mitglied des Zentralkomitees war er für internationale Kontakte zuständig. Im Jahr der faschistischen Machtübernahme 1922 wurde er in seiner Triestiner Redaktion verhaftet. Nach der Freilassung 1923 tauchte er endgültig in den Untergrund ab. Folgende Stationen waren Deutschland, Frankreich und Spanien; er kehrte jedoch 1925 nach Italien zurück. Zwei Jahre später in Moskau wurde er Zeuge der von Stalin durchgesetzten politischen Liquidierung von Trotzki und Sinowjew. Silones Protest dagegen markiert den Beginn seiner Entfremdung von der Kommunistischen Partei. 1929 begann seine ideologische Isolation, als sich die Führung des PCI in Moskautreue und -unabhängige spaltete; 1931 wurde er auf Druck der Kommunistischen Internationale aus der Partei ausgeschlossen. Die in der Schweiz erstmals veröffentlichten Romane konnten – da die dortigen Behörden eine Kompromittierung ihrer Neutralitätspolitik vermeiden wollten – in ihrer ursprünglichen Form nicht erscheinen; Textstellen, die als politisch brisant empfunden wurden, mußten abgemildert werden. Silone übte Kritik an der faschistischen Politik seiner Heimat und bezog zunehmend eine distanzierte Position gegen die diktatorische Führung der dem Widerstand verpflichteten Parteien. Nicht die Weltrevolution trieb ihn an, sondern die Liebe zu den Armen und Unterdrückten. Dies manifestiert sich auch in seinem Stil, der sich durch eine einfache, für breite Leserschichten verständliche Sprache auszeichnet. (Silone: »Was schließlich den Stil betrifft, so erscheint es mir als die höchste Weisheit, einfach zu sein.«). Zeit seines Lebens blieb Silone jedoch ein Außenseiter, ein Fall »bitterer, fast tragischer Verkanntheit«, wie Heinrich Böll einmal bemerkte. Nach der Befreiung Italiens im Oktober 1944 kehrte er nach Italien zurück, wo er aber unter den Intellektuellen nur schwer Fuß fassen konnte. Sein ideologiefeindliches, individualistisches Verständnis von Sozialismus isolierte ihn zunehmend gegenüber marxistischen Dogmatikern. Er forderte vielmehr eine Neubestimmung des sozialistischen Ideals als Utopie ein, die an zeitlose idealistische Werte und Ideale der christlich-abendländischen Traditon anknüpfen sollte. Verzicht auf Ideologie, Gedankenfreiheit der Mitglieder und eine hierarchielose Organisation waren ihm enorm wichtig. Mit seinem anti-ideologischen, freiheitlichen Programm stieß er jedoch auf wenig Resonanz. Zunehmend enttäuscht zog er sich von der Parteiarbeit zurück und widmete sich ab 1950 nur noch seinen literarischen Arbeiten. Am 22.08.1978 starb er in einer Genfer Klinik.Auszeichnungen Silones (Auswahl):Ehrendoktor der Universität Yale (1966)Ehrendoktor der Universität Toulouse (1970)Gottfried – Keller – Preis (1973)Die Region der Abruzzen stiftete 1988 den jährlich vergebenen Ignazio-Silone-Literaturpreis, mit dem vor allem sozial engagierte Schriftsteller ausgezeichnet werden.
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