Vera Friedländer
Autor von "Randbemerkungen", "Sozialrassistische Verfolgung im deutschen Faschismus" und "Alfred Wohlgemuth. Ein unbesungener Held" und weiteren Büchern.
Vera Friedländer, Jahrgang 1928, wurde in der Nazizeit als so genannte Halbjüdin verfolgt und wurde Opfer von Zwangsarbeit. Als Anfang März 1943 ihre Mutter im Rahmen der „Fabrikaktion“ in der Großen Hamburger Straße in Berlin festgehalten wurde, harrte sie als 15-Jährige mit ihrem Vater und anderen Partnern in so genannten Mischehen viele Stunden vor der Gestapo-Sammelstelle aus. Ähnlich wie bei dem beharrlichen Frauen-Protest in der Rosenstraße gelang es hier, die festgenommenen Juden wieder freizubekommen. Viele Angehörige ihrer Familie wurden deportiert und in Auschwitz, Theresienstadt und anderen Orten ermordet.
Germanistikstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin, Verlagslektorin, in den 70er Jahren Dozententätigkeit in Warschau, in den 80er Jahren Professur für Deutsche Sprache an der HUB, 1990 Mitbegründerin des Jüdischen Kulturvereins Berlin. Vera Friedländer arbeitet in der Zwangsarbeits-Forschung der Berliner Geschichtswerkstatt mit und ist aktiv an dem Projekt Stolpersteine beteiligt.

Randbemerkungen
Softcover
erschienen am 23.11.2020

Sozialrassistische Verfolgung im deutschen Faschismus
Buch
erschienen am 19.06.2017

Alfred Wohlgemuth. Ein unbesungener Held
Softcover
erschienen am 23.02.2018

Späte Notizen
Softcover
erschienen am 18.08.2016

Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander
Softcover
erschienen am 15.08.2016

Reise in die Vergangenheit
Softcover
erschienen am 25.09.2015

Zwei Frauen in Südfrankreich
Softcover
erschienen am 14.02.2014

Vera - Späte Notizen
Softcover
erschienen am 17.09.2012

Fliederzeit
Softcover
erschienen am 19.02.2012

Ich bin Vergangenheit und Gegenwart
Softcover
erschienen am 12.10.2009

Eine Mischehe oder Der kleine Auftrag aus Jerusalem
Softcover
erschienen am 26.06.2009

Man kann nicht eine halbe Jüdin sein
Softcover
erschienen am 01.08.2008