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August Engelhardt: August Engelhardt war der erste Hippie, ein Aussteiger, ein Weltverbesserer, den es in die Südsee zog. August Engelhardt wurde in Nürnberg geboren. Während seiner Lehrzeit in einer Apotheke begann er sich für die Lebensreformbewegung zu interessieren - für Vegetarismus, Freikörperkultur und Sonnenkraft. Mit seinem Erbe kaufte er eine Kokosplantage auf der Südseeinsel Kabakon. Dort wollte der selbsternannte Kokosapostel des Kokovorismus, der Ritter der Kokosnuss im Adamskostüm, ein tropisches Paradies seines Sonnen- und Plamenkultes verwirklichen. Dieser tragikomische Südsee-Sonderling ist die Hauptfigur in Romanen von Christian Kracht und Marc Buhl und von einem Theaterstück. Ein Film und ein Musical sind in Planung. Dieter Kiepenkracher: Dieter Kiepenkracher lebt in Melbourne. Private und berufliche Umstände hatten ihn gezwungen, seine Universitätslaufbahn abzubrechen. Er wanderte aus, möglichst weit weg von seiner deutschen Heimat. Seine Arbeit über Grenzgänger zur Jahrhundertwende konnte und wollte er zunächst nicht weiterführen. Doch dann erfuhr er im Internet von der Popularität des Kokovoren August Engelhardt. August Bethmann: August Bethmann wurde in einem kleinen Ort zwischen Magdeburg und Leipzig geboren. Erspart blieb dem Autodidakten „das zweifelhafte Vergnügen in einer sogenannten höheren Anstalt auf lateinischen Bänken meinen deutschen Hosenboden durchzuscheuern“. Er schloß sich mit seiner Verlobten dem Kokosapostel August Engelhardt auf der Insel Kabakon an. Dort schrieb er auf Basis seines Ernährungsratgebers mit August Engelhardt das Manifest „Eine sorgenfreie Zukunft, das neue Evangelium“. Als er die Insel verlassen will, verstirbt er unter ungeklärten Umständen, womöglich nach einem Streit mit Engelhardt.