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REDIVIVUS Antiquariat - VID/Botanik

2 Einträge in diesem Katalog
:. VID/Botanik

Goslar, Nina (Herausgeber)
Das Blumenwunder Der legendäre Zeitraffer-Stummfilm aus dem Jahr 1926
Absolut Medien GmbH, Absolut Medien, September 2015
Laufzeit: 63 Minuten - Mindestalter nach FSK: 0 Jahre - Sprache: Deutsch - 193x136x17 mm

ISBN: 3848830086
EAN: 9783848830084

Das Blumenwunder ist ein seinerzeit emphatisch rezipierter Zeitrafferfilm, der Pflanzenbewegungen sichtbar macht. Das Basismaterial wurde bei der BASF zu Werbezwecken für ihren Dünger aufgenommen. Die Dreharbeiten zogen sich über 4 Jahre hin, nämlich von 1921 - 1925. Zu diesen Einzelbildaufnahmen hat die Unterrichts-Film-Gesellschaft allegorische Szenen und eine Tanzeinlage hinzugefügt und das Ganze als Kulturfilm herausgebracht. Die Uraufführung fand im am 25.2.1926 im Piccadilly in Berlin statt. Der Film bekam bei seiner Uraufführung hervorragende Kritiken, z.B. von Rudolf Arnheim: "der aufregendste, phantastischste und schönste Film. der je gedreht wurde" (Film als Kunst, Berlin 1932, S. 137). Für die Tanzszenen werden verschiedene Mitwirkende erwähnt wie Maria Solveg (Flora) sowie im Tanzensemble Elisabeth Grube, Daisy Spieß, Stefa Kraljewa, Max Terpis, Herbert Haskel und Tänzerinnen der Staatsoper Berlin. Für die Ausführung wird Renate Wangenheim genannt, wobei nicht klar ist, ob sich diese Angabe auf den Film oder die Tanzeinlagen bezieht, da sie direkt nach den Kostümentwürfen von Edith Glück genannt wird. Die Zensurlänge des Films betrug 1755 m = 77 min bei 20 fps; die im Bundesarchiv-Filmarchiv vorhandene Kopie hat 1664 m. Eine Schmalfilmfassung des Films mit 119 m wurde 1931 und 1935 von der IG Farben AG Frankfurt bei der Zensur genehmigt. Zwei zeitgenössische Artikel geben wertvolle Hinweise auf die Originalgestalt des Films, bei dem heute ca 5 Minuten fehlen: "Das Blumenwunder" in Filmkurier Nr. 49, 26.2.1926 und "Das Blumenwunder im Marmorhaus" in: Filmkurier Nr. 150, 30.6.1926. Die zum Film komponierte Musik von Eduard Künneke ist im Archiv der Akademie der Küste, Berlin, erhalten. Der Kieler Dirigent und Komponist Christian Gayed richtete die überlieferte Musikfassung (Kammerensemble) auf die Filmkopie ein. Das Blumenwunder von 1926 gilt heute als ein wieder entdecktes Kleinod der Stummfilmgeschichte. In den 1920er Jahren hatte der Film sowohl beim großen Publikum wie auch bei Künstlern und Intellektuellen außerordentlichen Erfolg. "Man sieht die Pflanzen atmen, wachsen und sterben. Der natürliche Eindruck, die Pflanze sei unbeseelt, verschwindet vollständig. Man schaut die ganze Dramatik des Lebens - die unerhörten Anstrengungen.", schreibt Max Scheler. Ebenso begeistert reagierten Autoren wie Alfred Döblin, Oskar Lörke und Theodor Lessing auf die Dramatisierung des Pflanzenlebens durch die Kamera. Für Walter Benjamin zischte gar "ein Geysir neuer Bilderwelten auf." Das Blumenwunder basiert auf Zeitrafferaufnahmen von Pflanzenbewegungen. Sie wurden zu Werbezwecken auf dem Versuchsgelände der BASF aufgenommen. Die Unterrichts-Filmgesellschaft fügte Tanzeinlagen und allegorische Szenen hinzu. Zu sehen ist Maria Solveig als Flora und das Tanzensemble der deutschen Staatsoper unter Max Terpis. Die speziell zum Film komponierte Musik von Eduard Künneke konnte auf Grund von Archivmaterial und einem wieder aufgefundenen Klavierauszug von Christian Gayed rekonstruiert und für die Bildfolgen synchronisiert werden.

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Das geheime Leben der Pflanzen Die Kräfte der Pflanzen - Pionierpflanzen - Die Sprache der Pflanzen
Komplett-Media, Juni 2016
Laufzeit: 150 Minuten - Mindestalter nach FSK: 01 Jahre - Sprache: Deutsch - 193x137x10 mm

ISBN: 3831281874
EAN: 4014270181877

PIONIERPFLANZEN Dauerregen, eisige Kälte und brütende Hitze kann ihnen nichts anhaben. Und selbst vor dem Asphalt der Großstädte machen sie nicht Halt: Pflanzen sind echte Überlebenskünstler und bahnen sich praktisch überall ihren Weg. Aber wie schafft es das scheinbar fragile Grün, Steine, Zement und Beton zu durchbrechen? "Der Natur auf der Spur" geht dieser Frage nach und zeigt, warum die grünen Stadtbewohner für den Menschen eine große Bereicherung sind. (Länge: ca. 50 Min.) DIE SPRACHE DER PFLANZEN Pflanzen sind buchstäblich hirnlos. Trotzdem können sie riechen, schmecken und sprechen. Offenbar sind manche Arten überdies empfänglich für Musik. Botaniker haben längst bewiesen, dass unsere grünen Nachbarn obendrein in der Lage sind, Mitglieder ihrer jeweiligen Familie zu erkennen. Pflanzen sind eben wahre Kommunikationswunder, die ständig mit ihrer Umwelt in Kontakt treten. Können Bäume, Blumen und Co. sogar das Wetter vorhersagen? (Länge: ca. 50 Min.) DIE KRÄFTE DER PFLANZEN Die ältesten Bäume der Welt sind über 5.000 Jahre alt. Ist hinter ihrer knorrigen Rinde wohlmöglich das Geheimnis des ewigen Lebens verborgen? In jedem Fall verfügen diese und viele andere Bäume über schier unglaubliche Superkräfte. Küstenmammutbäume in Kalifornien entstammen einem winzigen Samenkorn und sind mehr als 100 Meter hoch. Wie transportieren diese Riesen Wasser und Nährstoffe von den Wurzeln bis in ihre höchsten Wipfel? (Länge: ca. 50 Min.)

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