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Antiquariat + Verlag Klaus Breinlich - Alte Drucke - Fine Old Prints Impressum/Lieferzeit

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Genialium dierum libri sex, varia ac recondita eruditione referti: Accuratius & maiore fide quam antehac usquam impressi, cum duplici indice.

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ALEXANDER ab Alexandro,
Genialium dierum libri sex, varia ac recondita eruditione referti: Accuratius & maiore fide quam antehac usquam impressi, cum duplici indice.

Paris, Apud Sebastianum Nivellium, via Iacobeae, ad insigne Ciconiarum, 1561. 8vo. Titelblatt mit Druckersignet, (146), 384gezählte Blätter. Zeitgenössischer flexibler Pergamentband mit drei durchgezogenen Bünden und vollständiger Schutzkante, am Rücken etwas ausgebessert. Vermutlich italienischer Einband.


Alessandro d`Alessandro (1461-1523) war ein bedeutender Rechtsgelehrter aus Neapel, der sich ausführlich mit dem Studium der alten Römer und Griechen beschäftigte und mit den "dies geniales" ein brilliantes, hochgelehrtes Werk der Nachwelt hinterließ. Es war ein Produkt humanistischer Jurisprudenz, Pflichtlektüre jedes Gelehrten anfangs des 16. Jahrhunderts. Für die Juristen war dieses Werk ein Anlaß, die Antike und die klassische Philologie in die Rechtsgelehrsamkeit aufzunehmen. Es begann die Epoche der sog. humanistischen Jurisprudenz, deren bedeutendster Vertreter Andreas Alciat in seinen Briefen über den großen Eindruck berichtet, den das Buch auf ihn gemacht habe. Die Editio princeps erschien im Jahre 1522 und bis zum Jahre 1673 behauptete das Werk seine Position im Bildungshorizont der Juristen und der damaligen gelehrten Welt.
Schlagworte: 3.1.0. Humanistische Iurisprudenz

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Gegründete Versuche und Erfahrungen von der zu unsern Zeiten höchst nöthigen Holzsaat, zum allgemeinen Besten herausgegeben.

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BECKMANN, Johann Gottlieb,
Gegründete Versuche und Erfahrungen von der zu unsern Zeiten höchst nöthigen Holzsaat, zum allgemeinen Besten herausgegeben.

Chemnitz, bey Johann Christoph und Johann David Stößel, 1758-59. Zweyte und viel vermehrte Aufl. 2 Tle. (in 1 Band). 8vo. 4 Bll., 16, 260 S., 14 Bll., 6 Bll., 274 S., 5 Bll. Neuer zeitgemäßer Pappband. (Papier stellenw. etw. stockfleckig).


Teil 2 unter dem Titel: Anweisung zu einer pfleglichen Forstwirthschaft, zum allgemeinen Besten und als ein zweyter Theil seiner Versuche von der Holzsaat herausgegeben.

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Commentarius in Codicem Justinianum. Quo singulae leges et authenticae braviter & succincte explicantur, quaestiones in Academiis & Foro frequentatae resolvuntur, Axiomata ab interpretibus subinde proposita examinantur, & alia ex ipsis textibus Notabilia eruuntur, quaeque alias ad Analysin pertinent, per Compendium quasi dilucide traduntur, Inserto hinc inde, quid de Jure tam communi novissimo, quam Saxonico, nec non Marchico, aliisque Provincialibus Jurisbus obtineat, OPUS THEORETICO-PRACTICUM.

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BRUNNEMANN, Johannes.
Commentarius in Codicem Justinianum. Quo singulae leges et authenticae braviter & succincte explicantur, quaestiones in Academiis & Foro frequentatae resolvuntur, Axiomata ab interpretibus subinde proposita examinantur, & alia ex ipsis textibus Notabilia eruuntur, quaeque alias ad Analysin pertinent, per Compendium quasi dilucide traduntur, Inserto hinc inde, quid de Jure tam communi novissimo, quam Saxonico, nec non Marchico, aliisque Provincialibus Jurisbus obtineat, OPUS THEORETICO-PRACTICUM.

Leipzig, Sumptibus Johannis Christophori Tarnovii haeredum, literis Schedianis, 1717. Editio novissima, ab innumeris mendis repurgata, novis ac neccessariis additioni Fol. Ganzseitiges Titelkupfer, Titelblatt mit Vignette in Rot-Schwarz-Druck mit Vignette, 9 Bll., 1360 S., 92 Bll. Zeitgenössischer Lederband auf sechs Bünden geheftet, mit rotem Rückenschild.


Klassiker des usus modernus pandectarum. - Der Codexkommentar ist aus Privatvorlesungen hervorgegangen, die Brunnemann 15 Jahre lang gehalten hat, später (seit 1646) publice hielt. Mehr als der Pandektenkommentar diente dieser zur Vorbereitung auf die Rechtspraxis. Die gesamte forensische Jurisprudenz, die einschlägigen Monographien und Kommentare vor allem aus dem deutschsprachigen Rechtsraum sind eingearbeitet. Es ist der erste große juristische Kommentar zum geltenden Recht in Deutschland, der auch europaweit rezipiert wurde. Brunnemann (1608-1672) versuchte, einen Kommentar abzufassen, der dem Stand der Rechtswissenschaft Ende des 17. Jahrhunderts entsprach und zugleich den Erfordernissen der Rechtspraxis entgegenkam, oder wie Brunnemann es auf dem Titelblatt formulierte: ein "opus theoretico-practicum". Vor diesem Hintergrund enstanden zwei berrühmte Kommentare zu den Pandekten und zum Codex Justinianus. Letzterer war besonders für die Rechtspraxis konzipiert, während der Pandektenkommentar mehr für die Universität verfaßt war.
Schlagworte: 1.1.1.3. Ad Codicem, 8.8.3.2. Ius Commune, 8.8.3.2.3. Codexlehrbücher, Leipzig (Lipsiae)

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emendatum et notis illustratum. Gregorii XIII. Pontif. Max. jussu editum. Indicibus variis, novisque et appendice Pauli LANCELLOTTI perusini adauctum : cujus partes indicat aversa pagina. Accesserunt novissime loci communes uberrimi, summa diligentia ex ipsis Canonibus collecti, & ordine ac methodo singulari ad usum fori utriusque fideliter digesti: Theologis, Politicis, & Practicis pernecessarii. Item Liber VII. Decretalium novis aliquot constitutionibus auctus.

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CORPUS JURIS CANONICI
emendatum et notis illustratum. Gregorii XIII. Pontif. Max. jussu editum. Indicibus variis, novisque et appendice Pauli LANCELLOTTI perusini adauctum : cujus partes indicat aversa pagina. Accesserunt novissime loci communes uberrimi, summa diligentia ex ipsis Canonibus collecti, & ordine ac methodo singulari ad usum fori utriusque fideliter digesti: Theologis, Politicis, & Practicis pernecessarii. Item Liber VII. Decretalium novis aliquot constitutionibus auctus.

Köln (Colonia Munatiana), impensis Emanuelis König & Filiorum, 1682. Gr.-8vo. Titelblatt in Rot-Schwarz-Druck, 33 Bll., 1272 Spalten, 10 Bll., 754 Sp., 6 Bll., 406 Sp., 4 Bll., 158 Sp., 42 Bll., 236 Sp., 7 Bll. Zeitgenössischer Pergamentband.


Das gesamte Corpus juris canonici: Decretum Gratiani, Decretales, Liber Sextus, Clementinen und Extravaganten ohne die Glosse. - Die Bezeichnung Corpus juris canonici als Gesamttitel fuer die einzelnen päpstlichen Rechtsbücher setzt sich erst im Laufe des 16. Jahrhunderts fest und wird regelmäßig bei den unglossierten Ausgaben des 17. und 18. Jahrhunderts gebraucht. Papst Gregor XIII. benutzt den Titel Corpus juris canonici erstmals offiziell bei der Editio Romana aus dem Jahre 1582. Die Zusammenfassung der päpstlichen Gesetzbücher und die umfassende Betitelung änderte nichts an der inneren Systematik. Die einzelnen päpstlichen Rechtsbücher behalten ihre Selbständigkeit: Decretum Gratiani, das um 1140 von dem Mönch Gratian in Bologna als Lehrbuch verfasst worden ist und später Gesetzesautorität erhielt; die Dekretalen oder Liber Extra, die von Papst Gregor IX. im Jahre 1234 publiziert worden sind und durch Versendung am 5. September des gleichen Jahres an die Universität Paris Gesetzeskraft erhielten; das Liber Sexus des Jahres 1298, die Clementinae des Jahres 1317 und die Extravagantes des Jahres 1325 sind weitere Bestandteile des Corpus iuris canonici.

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Practicarum observationum, tam ad processum iudiciarium, praesertim omperialis camerae, quam causarum decisiones pertinentium, libri duo, De pace publica, & proscriptis sive Bannitis Imperii libr.II  De pignorationibus liber singularis. De manuum injectionibus, sive arrestis imperii tractatus.

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GAILL, Andreas,
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Köln, sumptibus & typis Wilhelmi Metternich, 1699. Editio postrema correctior. Gr.-8vo. Titelblatt in Rot-Schwarz-Druck mit Druckersignet, 13 Bll., 618, 272 S., 64 Bll. Zeitgenössischer Pergamentband.


Angebunden: GERICKEN, Johannes Werner, Eberhardi FABRICII Repetitiones Gaillii, hoc est enucleatio controversiarum maxime nobilium... opus omnibus utile ac necessarium, ex theoreticis, quam practicis celeberrimis... jam vero in gratiam juris-cultorum denuo editum, correctum, ac novis controversiis... cura et studio Joannis Werneri Gericken. Köln, apud Wilhelmum Metternich, 1712. Tb. in Rot-Schwarz-Druck, 3 Bll., 198 S., 8 Bll. Berühmtestes forensisch-kasuistisches Werk über das Reichskammergericht. - Gaill (1526-1587), aus einem alten Kölner Patriziergeschlecht stammend, studierte an den Universitäten Köln, Orléans und Löwen, promovierte 1555 in Bologna und praktizierte zunächst in seiner Vaterstadt als Anwalt. 1558 - 1568 war er Beisitzer am Reichskammergericht zu Speyer, ab 1569 am Reichshofrat in Wien und in den letzten Jahren seines Lebens als Kanzler beim Kurfürsten in Köln tätig. Gail gilt als Begründer der Kameralistik, der Literatur zur Rechtsprechung des Reichskammergerichts. In seinen 1578 erstmals erschienenen Practicae observationes, die vielfach wiederaufgelegt, mehrfach ins Deutsche übertragen und zuletzt 1771 gedruckt worden sind, versucht Gail erstmals eine systematische Darstellung der Rechtsprechung des Reichskammergerichts. In 316 observationes werden Rechtsfragen und Rechtsprobleme erörtert, die vor diesem höchsten reichsrechtlichen Gericht immer wieder erörtert und diskutiert worden sind. Diese umstrittenen und oft sehr schwierigen Rechtsfragen werden in einzelnen, meist kurzen Abhandlungen dargelegt, kontrovers aufgeschlüsselt und die Entscheidung begründet.Nur so ist auch der ungeheuere Einfluß dieses Werkes zu erklären; es stand bezüglich des Reichsgerichts unerreicht, ist von ähnlichen Werken nur von denen eines Mevius und Carpzov erreicht worden. Der angebundene Titel "de pace publica" ist eine staatsrechtliche Abhandlung von Gaill. Das Werk behandelt den Landfrieden und die Reichsacht. Zu beiden Themenkreisen legte Gaill erstmals eine systematische Bearbeitung vor. Der sog. "ewige Landfrieden" war gerade aufgrund der Konfessionsstreitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten ein wichtiges und beliebtes Thema innerhalb des Jus publicum. Gaill untersucht auch die Reichweite des Landfriedens, vor allem seine Geltung innerhalb des geistlichen Standes: damit auch die Kompetenzen des Reichskammergerichts.
Schlagworte: 4.3. Kameralwissenschaft, 0-0-Katalog-103-AD

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Gesamtausgabe des corpus iuris civilis. Groß-Quart. INSTITUTIONES. PANDECTAE. 1777. CODEX. NOVELLAE. EDICTA. 1797. Corpus juris civilis Codicibus veteribus manuscriptis et optimis quibusque editionibus collatis. Recensuit Georgius Christianus GEBAUER et post eius obitum editionem Georgius Agustus SPANGENBERG.

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Göttingen, Apud Ioannem Christianum Dieterich, Academiae Bibl. et Typ, 1776 -1797. 2 Bde. Fol. (I:) Titelkupfer, Titelblatt, (26), 1144 S.; (II:) Ttlbl., (40), 680; Ttlbl., (34), 814, 48 S. Sehr schöne, geschmackvolle zeitgenössische Halblederbände auf fünf erhabenen Bünden und mit Lederecken, Buntpapierüberzug auf den Deckeln, roter Buchschnitt, mit Registraturfähnchen.


Die Gebauer-Spangenberg-Ausgabe, die Ende des 18. Jahrhunderts zum Abschluß kam, war der Beginn der Versuche, eine kritische Ausgabe des Corpus iuris civilis zu erstellen. - Die Geschichte der europäischen Rechtswissenschaft ist geprägt durch das legendäre Corpus juris civilis, das am Anfang des 6. Jahrhunderts in Byzanz geschaffen und im 12. Jahrhundert in Bologna "wiederentdeckt" wurde und schließlich Geltungskraft bis zum 19. Jahrhundert hatte. Aufgund dieser langen Überlieferungperiode ergaben sich eine Reihe von Überlieferungsproblemen aufgrund ungesicherter Texttradition. Die Rechtsschule von Bologna benutzte als Textgrundlage die "Vulgata". 1553 wurde endlich der Codex Florentinus in einer berühmten Druckausgabe in Florenz publiziert, eine lange unter Verschluß gehaltene weitere Handschriftvariante der Digesten. Diese Textvariante bestimmte zunächst als Littera Florentina im Verhältnis zur Littera Bononiensis die Textforschung und die Druckausgaben. Ende des 16. Jahrhundert suchte der große Rechtsgelehrte Dionysius GOTHOFREDUS einen Kompromiss zwischen der Littera Florentina und der Littera Bononiensis. Diese Gothofrediana bestimmte zunächst über Jahrhundert die Rechtslehre, Rechtspraxis sowie auch die Druckausgaben. Den Anfang einer kritischen Ausgabe setzte der holländische Rechtsgelehrte Henrik BRENKMAN (1681-1736), der sein Lebenswerk auf die Herausgabe einer kritischen Ausgabe der Digesten richtete. In umfangreichen Bibliotheksreisen insbesondere durch Italien versuchte Brenkman die Textgrundlage zu schaffen. Im Jahre 1722 legte er der Öffentlichkeit seinen Plan vor und edierte seine berühmte Historia Pandectarum. Der frühe Tod Brenkmans verhinderte die Forsetzung und eventuelle Vollendung seines Planes der Herausgabe einer kritischen Digestenausgabe. Brenkmans Arbeitspapiere gelangten nach seinem Tode an Cornelius van Bynkershoek (gest. 1743) und wurden nach dessen Tod meistbietend verkauft. Erwerber war im November 1743 Georg Christian GEBAUER (1690-1773), ab 1727 Professor in Leipzig, seit 1755 in Göttingen. Auf der Grundlage der Brenkman-Papiere plante Gebauer, eine neue kritische Corpus-iuris-civilis-Ausgabe zu erarbeiten. Nach 20 Jahren war die Arbeit soweit gediehen, daß das Vorhaben bezüglich der Digesten (und Institutionen) als druckfertig bezeichnet werden konnte. Während des Druckes der Digesten starb Gebauer. Die Arbeit Gebauers kam im Jahre 1776 durch Georg August SPANGENBERG (1738-1806) zur Edition. Im Jahre 1797 folgte der zweite Band, der den Codex Iustinianus und die Novellen enthielt. Spangenberg war Professor an der Universität Göttingen, ein Schüler Johann Stephan Pütters. Die Gebauer-Spangenberg-Ausgabe ruhte in den Digesten wesentlich und beinahe ausschließlich auf der Leseart der Littera Florentina. Erst Theodor Mommsen gelang dann mit seinem genialen Wurf eine wirklich kritische Ausgabe der Digesten.
Schlagworte: 0.1.0. Corpus Iuris Civilis, 8.8.3.2. Ius Commune, 8.8.3.2.1. Rechtsquellen, Göttingen

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Opera, seu originum juris civilis libri tres,  quibus accedunt De romano imperio liber singulartis, ejusque Orationes et Opuscula latina. Recensuit et adnotationibus auxit Gottfridus Mascovius.

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GRAVINA, Janus Vincentius,
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Leipzig, Apud Joh. Frid. Gleditschii b. filii. 1737. 4to. Titelblatt, (52), 702, (22) S. Zeitgenössischer Halbpergamentband.


Im Jahre 1701 erschien in Neapel erstmals Gravinas Werk: De ortu et progressu juris civilis. Gravinas Werk wurde bereits 1702 in Leipzig, dann nochmals 1708 ein Nachdruck der ersten Auflage gedruckt. 1714 folgte die zweite Auflage in Neapel, die dann drei Jahre später in Leipzig aufgelegt wurde. In Leipzig folgte schließlich eine dritte Auflage mit den Noten von Gottfried Mascov 1737, die hier vorliegt. - Insbesondere Christian Thomasius (1655-1728) nahm den Gedanken von Gravina auf, eine allgemeine Rechtsgeschichte über die Entwicklung des Ius Romanum zu verfassen. Thomasius publizierte 1701 seine "Delineatio historiae juris Romani et Germanici", die in Halle eine Tradition der Rechtsgeschichte in Gang setzte. In der Folgezeit erschienen drei wichtige Werke zur Historia iuris: Samuel Reyher, Christian Gottfried Hoffmann und Burkard Gottlieb Struve. Für Hoffmann und Struve lieferte Gravina das Vorbild. Struve publizierte seine Historia juris Jena 1718, ein vollständiges und brauchbares Werk für den akademischen Unterricht, und Hoffmann veröffentlichte seine Historia iuris, das wissenschaftlich beste unter diesen, im gleichen Jahr. Beide waren direkt von Gravinas Werk beeinflusst. Gravina bereitet in seinem Werk die Probleme der Anfänge des Rechts, das Verhältnis zum Naturrecht und historischem Recht und die Wechselfälle des römischen Rechts vom Altertum bis in das moderne Zeitalter auf.

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Grundsäze der Forst-Oeconomie entworffen.

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MOSER, Wilhelm Gottfrid,
Grundsäze der Forst-Oeconomie entworffen.

Frankfurt und Leipzig, bey Heinrich Ludwig Brönner, 1757. 2 Bde. 8vo. 9 Bll., 544; (545-) 928 S., 156 S. (Beylagen), 11 Bll. (Register). Zeitgenössischer Pappband und zeitgenössischer Halbpergament, jeweils mit geprägten Rückenschildern. (Pappband leicht berieben, trotz der unterschiedlichen Bindung ein passendes, schönes Set).


Erste Ausgabe der frühen grundlegenden Schrift zur Systematisierung der Forstwissenschaft. - "Moser gehört zu den Cameralisten, welche die Forstwissenschaft als solche begründet haben" (ADB XXII, 384). Er wird zuweilen als Begründer der forstlichen Systemkunde bezeichnet. Moser (1729-1793) wurde 1757 Herzogl. Württembergischer Expeditionsrat, dann Forstrat der Grafschaft Hanau, später Fürstl. Hessen-Darmstädtischer Oberforstmeister, 1772 Jägermeister, 1778-1781 Geheimer Rat und Kammerpräsident (Steuerdeputation), 1786 Fürstl. Taxis`scher Kammerpräsident in Ulm.

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Nouvel abrégé chronologique de l´histoire et du droit public d´Allemagne.

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Nouvel abrégé chronologique de l´histoire et du droit public d´Allemagne.

Paris, Chez Delalain, 1777. 2 Bde. 8vo. (I:) VIII, 728 S.; (II:) 690 S. Zeitgenössische Pappbände mit goldgeprägtem Rückentitel und gelblichem Überzugspapier, mit rotem Buchschnitt.


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Neue und vollständigere Sammlung der Reichs=Abschiede,  welche von den Zeiten Kayser Conrads des II. bis jetzo, auf den Teutschen Reichs=Tägen abgefasset worrden, sammt den wichtigsten Reichs=Schlüssen, so auf dem fürwährenden Reichs =Tage zur Richtigkeit gekommen sind.

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Frankfurt am Main, bey Ernst August Koch, 1747. 4 Teile und eine Zugabe zu dem vierten Teil in 2 Bänden. Fol. (Teile I u. II:) Ttlbl. mit Vignette, 8 Bll., 60 S., 7 Bll, 296 S., 643 S.; (Teile III u. IV:) Deckblatt, 692 S., Deckblatt, 424, 116, 16 S., Register über das ganze Werk: 50 Bll. Tle. III und IV in einem prächtigen Schweinslederband auf 6 Bünden, geprägtem Rückenschild und 2 intakten Metallschließen, Tle. I und II neu angeglichen, mit 6 (falschen) Bünden (ohne Schließen).


Letzte Ausgabe der berühmten Sammlung, gedruckt vom Frankfurter Verleger Ernst August Koch, Herausgeber sollen H. Chr. von Senckenberg und Johann Jakob Schmauß gewesen sein. Die Reichsabschiede bildeten die rechtliche Grundlage des Deutschen Reiches bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts! - Das Corpus recessum imperii (Sammlung aller Reichsabschiede) erschien erstmals im Jahre 1501 in München und verkörpert die Zusammenstellung der wichtigsten Gesetze und Verordnungen des Reiches, insoweit kann es als eine Art von Grundgesetz für das Deutsche Reich angesehen werden, wenngleich auch eine Reihe von privatrechtlichen Regelungen mitenthalten sind. Der Reichstag war die Zusammenkunft der Stände mit dem Kaiser. Im Ausgang des 15. Jahrhunderts hatte die Herausbildung der Reichsstände zur Konsolidierung der Reichtstagsverfassung geführt. Aus drei Kurien setzte sich der Reichstag zusammen: dem Kurfürstenrat, dem Rat der Fürsten und der Reichsstädte. Immerhin hatten die drei Kurien erreicht, daß der Kaiser bei den internen Beratungen ausgeschlossen blieb, der Kaiser hatte "vor der Türe zu stehen". Dies blieb nicht ohne Auswirkung auf das Zusammenkommen der Reichsabschiede. Zwar konnte der Kaiser auch einseitige Mandate erlassen, in der Regel waren es aber Kontrakte zwischen den Ständen und dem Kaiser. Trotz aller reichsständischen Macht behielt jedoch der Kaiser das Recht der alleinigen Einberufung des Reichstages. Dies geschah mittels des "Ausschreibens" an alle Stände. Der "Reichsabschied" ist die Verkündigungsform der Gesetze am letzten Tag des Reichstages, damit wurde der Reichstag "verabschiedet". Dieses Zeremoniell hatte durchaus machtpolitische Bedeutung, denn damit wurde dem Kaiser der Vorrang nach außen hin eingeräumt. So wurden die einzelnen Beschlüsse, die ja im Grunde genommen Verträge zwischen dem Kaiser und den Ständen waren, durch kaiserliches Patent ausgestellt. Noch heute finden sich in der Gesetzgebung des Bundestages Elemente dieser Vergangenheit. Gesetze werden auch heute noch "verabschiedet" und wie beim Kaiser erhalten sie erst durch die Unterschrift und die Publikation im Bundesgesetzblatt Gesetzeskraft.

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