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Versandantiquariat Am Osning - Psychiatrie 1801 - 1900 Impressum/Lieferzeit

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:. Psychiatrie 1801 - 1900
Grundriss der Psychiatrie für Studierende und Ärzte

Mehr von Kirchhoff Theodor
Kirchhoff, Theodor:
Grundriss der Psychiatrie für Studierende und Ärzte

Leipzig-Wien Deuticke, 1899. 23 x 15,5cm, rote Leinwand d. Zt., goldgeprägter Titel, Namenszug auf Titelseite; VI, 361 S., sehr gutes Exemplar


EA. - Kirchhoff (1853-1922) arbeitete seit 1888 in Schleswig, übernahm die neue Anstalt in Neustadt und bereitete von dort die Gründung des Psychiatrielehrstuhls an der Universität in Kiel vor, die als letzte bis Anfang des 20. Jahrhunderts noch ohne Psychiatrie war. Er selbst bekam den Lehrstuhl aber nicht (sondern Ernst Siemerling)
Schlagworte: Psychiatrie, psychiatry

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Vortrag zur Eröffnung der Clinik für Nerven- und Geisteskrankheiten in der K. Charité in Berlin.

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Griesinger, Wilhelm:
Vortrag zur Eröffnung der Clinik für Nerven- und Geisteskrankheiten in der K. Charité in Berlin. in: Archiv der Heilkunde, red. von E. Wagner, Band 7

Leipzig, Wigand, 1866. 20 x 13cm, Halblwd. d.Zt., goldgeprägter Rückentitel, marmorierter Deckelbezug, umlaufender Rotschnitt, Bibl.-Stempel auf Titel mit Löschungsvermerk, durchgängig schwacher Wasserrand im unteren Drittel des Buchblocks; VIII, 576 S., zahlreiche Tabellen, mehrere Textabb., 3 lithograph. Tafeln


Griesinger erhielt 1864 den Ruf nach Berlin und trat am 1. April 1865 sein Amt als Direktor der auf seine Anregung begründeten Nervenabteilung sowie der Irrenabteilung der Charité an, wo er auf Karl Wilhelm Ideler folgte. In diesem berühmten Vortrag vom 1. Mai 1866 begründete er nochmals seine bereits im Lehrbuch beschriebene Haltung, dass Psychiatrie und Neurologie/Neuropathologie zusammengehörten. Er eröffnet den Vortrag (S. 338-349) mit der Bemerkung, dass in den kommenden klinischen Demonstrationen "zum erstenmale Geisteskrankheiten und sonstige Nervenkrankheiten ungetrennt mit einander den Gegenstand des Unterrichts ausmachen werden" und endet mit dem Satz: "Jeder Schritt, den die Hirn- und Nervenpathologie vorwärts macht, fördert auch die Psychiatrie, mit jedem nähert sie sich mehr der sonstigen, allgemeinen Medicin und erscheint nur als kleiner Theil eines grösseren Ganzen". - sehr selten! Der Festvortrag erschien auch auf Französisch und Englisch (KREUTER I, 468)
Schlagworte: Psychiatrie, Psychiatriegeschichte

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Handbuch der Irrenheilkunde für Ärzte und Studirende

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Scholz, Friedrich:
Handbuch der Irrenheilkunde für Ärzte und Studirende

Leipzig Mayer, 1890. 22,5 x 15cm, Originalleinwand, geprägter Titel auf Deckel und Rücken, Lesebändchen, Namenszug auf Titel; VIII, 184 S., sehr sauberes Ex.


EA. - Friedrich Jean Paul Scholz (1831-1907) war eigentlich "einer der gesuchtesten Chirurgen" in Schlesien (KIRCHHOFF II, 99), bevor er 1868 die Leitung des Städtischen Krankenhauses in Bremen übernahm und "nebenbei" auch die Irrenabteilung versorgen mußte, wo er "ganz unbeschreibliche Zustände schwersten persönlichen Restraints" vorfand. "Dieser Rundgang hat Scholz zum Irrenarzt gemacht"
Schlagworte: Psychiatrie, psychiatry

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Die Ursachen und Anfangssymptome der psychischen Krankheiten.

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Hecker, Ewald:
Die Ursachen und Anfangssymptome der psychischen Krankheiten. in: Volkmanns Sammlung klinischer Vorträge Innere Medizin Nr. 108

Leipzig, o.J. (1877). 24 x 16,5cm, mod. Broschur, S. 917-934


in "Die Ursachen und Anfangssymptome der psychischen Krankheiten" (Nr. 108) weist Ewald Hecker, der Erstbeschreiber der Hebephrenie, auf die Bedeutung melancholischer Episoden als Vorboten von Psychosen hin; hier ist er durchaus modern, denn affektive Episoden werden auch heute als Vorläufer z.B. einer Schizophrenie angesehen. Hecker richtet sich an praktische Ärzte
Schlagworte: Psychiatrie, Psychopathologie

Bestell-Nr.: 6036

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Sammlungen für die Heilkunde der Gemüthskrankheiten (3 Bände)

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Jacobi, Maximilian:
Sammlungen für die Heilkunde der Gemüthskrankheiten (3 Bände)

Elberfeld Schönian, 1822-1830. 19 x 11cm (Bd. 1), 20 x 13cm (Bd. 2-3), zeitgenöss. Pappbände mit unterschiedlichen Rückenschildern, Bd. 2-3 umlaufender Rotschnitt, Exlibris und Titelstempel in Bd. 1, Namenszug auf Vorsatz von Bd. 3, innen sämtlich tadellos; XIV, 1 Bl., 484 S., 2 gefaltete Tafeln; X, 1 Bl., 426 S.; 8 nn. Bl., 660 S., 1 gefaltete Tabelle


erste und einzige Ausgabe dieser frühen Veröffentlichungen von Jacobi, der zu der damaligen Zeit mit der Errichtung der Anstalt in Siegburg beschäftigt war. Band 3 erschien auch mit dem separaten Titel "Beobachtungen über die Pathologie und Therapie der mit Irreseyn verbundenen Krankheiten. Erster Band" - Bd. I enthält von S. Tuke die Beschreibung der Irrenanstalt der Quäker bei York (das berühmte Retreat), es folgt eine ebenso ausführliche Auseinandersetzung mit Esquirols "Abhandlungen von den Seelenstörungen". Diese geht also der Übersetzung von Hille ("Allgemeine und specielle Pathologie und Therapie der Seelenstörungen", 1827) noch voraus! Bd. II enthält mit einer Widmung an Nasse Jacobis eigene Arbeit "Ueber die psychischen Erscheinungen und ihre Beziehungen zum Organismus im gesunden und kranken Zustande". Im Vorwort von Bd. III bezieht sich Jacobi auf die beiden ersten Bände seiner "Sammlungen für die psychische Heilkunde" von 1822 und 1825, und dieser vorliegende Band wird auch als dritter Band dieser Sammlungen angesehen. Jacobi kommentiert ausführlich die Veröffentlichungen von Heinroth, Esquirol, Georget, Guislain und Burrows. In der Vollständigkeit sehr selten!!
Schlagworte: Psychiatrie, psychiatry

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Von den Krankheiten des Gehirns des Menschen

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Neumann, Carl Georg:
Von den Krankheiten des Gehirns des Menschen

Koblenz, Rud. Friedr. Hergt, 1833. 22 x 13,5cm, priv. Kart. d. Zt., gold. Rückenprägung, Bezugspapier an den Kanten und Kapitalen tlw. durchgerieben, Ecken mininmal bestossen, VI, 1 Bl., 492 S.


mit 50 "Krankheits- und Sectionsgeschichten von Irren". Nach der Zeit, in der er die Irrenabteilung an der Charite leitete, legte Neumann (1774-1850) 1828 "seine amtlichen Functionen nieder und zog sich ins Privatleben zurück; er ging zunächst nach Aachen (in dieser Zeit entstand die vorliegende Schrift), siedelte aber bald nach Trier über, wo er sich durch seine unermüdliche, auch trotz seines hohen Alters nicht unterbrochene praktische Thätigkeit, sowie durch sein Wohlwollen und seine Wohlthätigkeit die allgemeinste Achtung und Liebe aller Bevölkerungskreise erwarb" (ADB 23, 1866, S. 527f.).
Schlagworte: Psychiatrie

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Die Hypothese der specifischen Nervenzellenfunction.

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Nissl, Franz:
Die Hypothese der specifischen Nervenzellenfunction. SD aus Allgemeine Zeitschrift für Psychiatrie und psychisch gerichtliche Medizin, Bd. 54

Berlin-Leipzig, de Gruyter, 1897. 21 x 13,5cm, Originalbroschur, Rücken verstärkt, 107 S.


Nissl (1860-1919) war zum Zeitpunkt dieser wichtigen Publikation als Assistent bei Kraepelin an der Heidelberger Universitätspsychiatrie, wo er sich auch habilitiert hatte. Spielmeyer betont in seiner biographischen Würdigung, dass Nissl als wichtigtes Ergebnis gesehen habe, "dass der Begriff der Nervenzelle ein Sammelbegriff ist für eine große Anzahl von verschieden strukturierten und deshalb wahrscheinlich auch verschieden funktionierenden Nervenzellarten" (KIRCHHOFF II, 291). Nissl äußert sich sehr vorsichtig dahingehend, dass die "Hypothese der Specifität der Functionen der Nervenzellarten" zwar die Basis dafür sei, dass man die Psychiatrie durch die pathologische Anatomie der Großhirnrinde weiter aufklären könne, dass aber die Tragweite dieser Hypothese "nach keiner Richtung hin zu überschauen sei" (S. 29). An diesen Teil der Arbeit (basierend auf einem Vortrag auf der Jahresversammlung des Vereins Deutscher Irrenärzte in Heidelberg am 18. Sept. 1896) schließt Nissl dann nahtlos eine Beschreibung seiner Forschungsergebnisse zu Nervenzellveränderungen in Folge von experimentell erzeugten Vergiftungen an, der Titel der Arbeit ändert sich dann ab S. 33 in "Studien zur Anatomie und Histopathologie der Nervenzellen"; die dort erwähnten Abbildungen sind nicht vorhanden
Schlagworte: Psychiatrie, Neuroanatomie, Neuron

Bestell-Nr.: 5975

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Fünf Kardinal-Fragen hinsichtlich der administrativen Psychiatrie.

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Mundy, Jaromir von:
Fünf Kardinal-Fragen hinsichtlich der administrativen Psychiatrie. Sonderdruck aus "Medicinische Ährenlese, eine hannoversche Zeitschrift für die wissenschaftlich-praktische Gesammtheilkunde", hsg. von A. Droste, Band 7, Nr. 29

Osnabrück, Kisling, 1862. 19 x 14cm, Bibl.-Halblwd., papiernes Rückenschild, mehrere kleine Bibl.-Stempel, 18 Bl. ohne Seitenzahl (im Original S. 449-520), sehr knapp und textnah beschnitten, geringer Buchstabenverlust


Jaromir Freiherr von Mundy (1822-1894) war lange Jahre Offizier, bevor er Medizin in Würzburg studierte, wo er bereits nach dem 4. Sem. promovierte. Er beschäftigte sich vorrangig mit der Irrenheilkunde, plädierte als einer der ersten für freie Behandlung der Kranken und für das coloniale System und arbeitete auch in Gheel. In zahlreichen Vorträgen in vielen Haupt- und Universitätsstädten warb er für eine Psychiatriereform. Neben der vorliegenden Arbeit erschien 1864 noch ein "Kleiner Katechismus über Nothwendigkeit und Möglichkeit einer radikalen Reform des Irrenwesens" in London. In den Jahren ab 1866 war er auch im Militär-Sanitätswesen aktiv, entwickelte spezielle Sanitätszüge und war dann General-Chefarzt beim Malteser-Orden. HIRSCH/H. IV, 299; KIRCHHOFF II, 38ff. - bedeutende Arbeit zur Psychiatriegeschichte, sehr selten
Schlagworte: Psychiatrie, Psychiatriekritik, Psychiatriereform

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Archiv für pragmatische Psychologie oder die Seelenlehre in ihrer Anwendung auf das Leben.

Mehr von Beneke Eduard
Beneke, Eduard:
Archiv für pragmatische Psychologie oder die Seelenlehre in ihrer Anwendung auf das Leben. Erster Band

Berlin, Mittler und Sohn, 1851. 21,5 x 14cm, mod. Halbleinen, Rückenschild mit goldgeprägtem Titel, marmorierter Deckelbezug, neue Vorsätze, Bibl.-Stempel auf Titel; XI, 528 S.


Beneke (1798-1854) studierte Theologie und Philosophie in Halle und Berlin, wo er sich 1820 auch für Philosophie habilitierte. Seine Schrift zur „Physik der Sitten“ (1820) gab Altenstein den Anlaß, ihm die Lehrbefugnis zu entziehen (wg. des Vorwurfs "Materialismus"), wobei Hegel nicht unbeteiligt gewesen sein dürfte. Nach dem Tode Hegels erhielt er 1832 eine Professur. Seine Lehre betonte allenthalben die Erfahrung, vor allem gegenüber Herbart, und lehnte in Fortführung von Kant eine eigentliche Metaphysik ab. B. darf geradezu als ein Hauptbegründer des sog. Psychologismus angesehen werden, da ihm Logik, Ethik, Rechtslehre und Pädagogik mehr oder minder angewandte Seelenlehre waren und er (mit Schleiermacher) auch die Religion grundsätzlich auf den Gefühlsglauben zurückführte. Er ertrank, wahrscheinlich nicht ohne eigenen Vorsatz, im Kupfergraben Berlins (NDB 2, 1955, 45).
Schlagworte: Psychiatrie, Psychologie

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Archiv für pragmatische Psychologie oder die Seelenlehre in ihrer Anwendung auf das Leben.

Mehr von Beneke Eduard
Beneke, Eduard:
Archiv für pragmatische Psychologie oder die Seelenlehre in ihrer Anwendung auf das Leben. Dritter Band

Berlin, Mittler und Sohn, 1853. 21,5 x 14cm, mod. Halbleinen, Rückenschild mit goldgeprägtem Titel, marmorierter Deckelbezug, neue Vorsätze, Bibl.-Stempel auf Titel; IV, 514 S.


Beneke (1798-1854) studierte Theologie und Philosophie in Halle und Berlin, wo er sich 1820 auch für Philosophie habilitierte. Seine Schrift zur „Physik der Sitten“ (1820) gab Altenstein den Anlaß, ihm die Lehrbefugnis zu entziehen (wg. des Vorwurfs "Materialismus"), wobei Hegel nicht unbeteiligt gewesen sein dürfte. Nach dem Tode Hegels erhielt er 1832 eine Professur. Seine Lehre betonte allenthalben die Erfahrung, vor allem gegenüber Herbart, und lehnte in Fortführung von Kant eine eigentliche Metaphysik ab. B. darf geradezu als ein Hauptbegründer des sog. Psychologismus angesehen werden, da ihm Logik, Ethik, Rechtslehre und Pädagogik mehr oder minder angewandte Seelenlehre waren und er (mit Schleiermacher) auch die Religion grundsätzlich auf den Gefühlsglauben zurückführte. Er ertrank, wahrscheinlich nicht ohne eigenen Vorsatz, im Kupfergraben Berlins (NDB 2, 1955, 45).
Schlagworte: Psychiatrie, Psychologie

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