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:. Psychotraumatologie
Psychiatrie der Verfolgten. Psychopathologische und gutachtliche Erfahrungen an Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und vergleichbarer Extrembelastungen

Mehr von Baeyer Walter Ritter
Baeyer, Walter Ritter von, Heinz Häfner und Karl Peter Kisker:
Psychiatrie der Verfolgten. Psychopathologische und gutachtliche Erfahrungen an Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und vergleichbarer Extrembelastungen

Berlin-Göttingen-Heidelberg Springer, 1964. 25 x 17cm, blaue Originalleinwand, weißer Titelaufdruck; XII, 397 S., sehr gutes Exemplar


EA.- In diesem Werk - erschienen im Jahr des Auschwitz-Prozesses in Frankfurt! - wurde zum ersten Mal nachgewiesen, dass Extrembelastungen wie Verfolgung und Konzentrationslagerhaft nachhaltige und bleibende psychische Schäden verursachen können. In der Begutachtungspraxis war bis zu dieser Zeit stets ausschließlich die "endogene" Seite betont worden, so dass Entschädigungsansprüche von Opfern fast immer zurückgewiesen wurden. - Walter Ritter von Baeyer (1904-1987) folgte 1955 Kurt Schneider auf den Lehrstuhl für Psychiatrie in Heidelberg und beeinflußte maßgeblich die Entwicklung der deutschen Sozialpsychiatrie. - Beiliegt ein Sonderdruck der Arbeit von U. Venzlaff über "Grundsätzliche Betrachtungen über die Beguttachtung erlebnisbedingter seelischer Störungen nach rassischer und politischer Verfolgung" (Rechtsprechung zum Wiedergutmachungsrecht, 10. Jahrgang 1959)
Schlagworte: Psychiatrie, Trauma, Extrembelastung, psychiatry, PTSD

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Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen

Mehr von Freud Sigmund S(andor)
Freud, Sigmund, S(andor) Ferenczi Karl Abraham u. a.:
Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen

Leipzig und Wien, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1919. 23 x 15cm, Originalbroschur, Rücken mit Tesa verstärkt; 1 Bl., S. 3-82, 1 Bl. Inhaltsverzeichnis


Diskussion auf dem V. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Budapest am 28. und 29. September 1918 mit Beiträgen von Freud (Einleitung), Ferenczi (Die Psychoanalyse der Kriegsneurosen), Abraham und Simmel (Korreferate) und Ernest Jones (Die Kriegsneurosen (war-shock) und die Freudsche Theorie). Freud weist darauf hin, dass die offizielle Medizin zwar das Konzept der Psychogenie der seelischen Störungen von Soldaten anerkenne, dass sie aber von der Psychoanalyse lediglich Begriffe wie "Krankheitsgewinn" oder "Flucht in die Krankheit" übernehme, die ja auch gegen die Kranken eingesetzt werden können. Zentrale Annahmen der Psychoanalyse wie die über die sexuellen Triebkräfte würden aber ignoriert. Freud meint, die Kriegsneurosen seien traumatische Neurosen, "die durch einen Ichkonflikt ermöglicht oder begünstigt worden sind" (zwischen dem alten friedlichen und dem neuen kriegerischen Ich des Soldaten), daneben gebe es aber auch traumatische Neurosen, die wie auch im Frieden nach Schreck und schweren Unfällen ohne Beziehung zu einem Ichkonflikt entstünden. "In den traumatischen und Kriegsneurosen wehrt sich das Ich des Menschen gegen eine Gefahr, die ihm von außen droht, oder die ihm durch eine Ichgestaltung selbst verkörpert wird". Ferenczi setzt sich ausführlich mit der bisherigen Diskussion um die Genese der Krankheitsbilder auseinander (Oppenheim, Aschaffenburg, Strümpell, Bonhoeffer, Nonne u.a.); s.E. seien die Krankheitsäußerungen Zeichen einer narzißtischen Störung. Der Vortrag von Ernest Jones wurde im April 1918 in der Royal Society of Medicine in London gehalten und von Anna Freud übersetzt.
Schlagworte: Psychiatrie, Psychoanalyse, Neurose, Trauma

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Zur Kenntnis der Psychosen des Schützengrabens.

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Steinau-Steinrück, Joachim von:
Zur Kenntnis der Psychosen des Schützengrabens. SD aus: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, Originalien Bd. 52, Heft 4/5

Berlin, Springer, 1919. 23 x 15,5cm, getitelte Originalbroschur, handschriftl. Widmung auf Deckel; S. 327-370


der Verf. berichtet von Beobachtungen schwerer psychischer Störungen aus seiner Zeit an der Heil- und Pflegeanstalt Konstanz. Er diskutiert Fallgeschichten z.T. ausführlich. Zusammenfassend meint er, dass bei Psychopathen durch Fronterlebnisse psychotische Reaktionen hervorgerufen werden könnten, "und zwar umso leichter, je schwerer die Disposition ist, die der Kranke ins Feld mitbringt". Von einer Verursachung einer "echten" Psychose durch Fronterlebnisse könne aber überhaupt nicht gesprochen werden (p. 367). Bei den Psychopathen komme es auch zu einer "Kriegsfärbung" der Symptome, bei den Psychotikern dagegen nicht. Abschließend stellt er fest, dass "die Kriegserfahrungen eine Fülle grandioser Massenexperimente" bergen.
Schlagworte: Psychiatrie, Extrembelastung, signiert, Widmungsexemplar

Bestell-Nr.: 5683

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Das Versagen und die seelisch-nervösen Abwehrreaktionen der minderwertig Veranlagten im Kriege.

Mehr von Mörchen Friedrich
Mörchen, Friedrich:
Das Versagen und die seelisch-nervösen Abwehrreaktionen der minderwertig Veranlagten im Kriege. in: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, Originalien Bd. 44, H. 3-5

Berlin Springer, 1919. 24,5 x 16,5cm, Originalbroschur, unbeschnitten; S. 179-444, 3 Bl.


Mörchen (geb. 1878) war leitender Arzt der Psychiatrischen und Nervenstation am Reservelazarett I in Darmstadt. Er stellt eingangs fest, dass "vor allem die furchtbaren Wirkungen der modernen Kriegstechnik ... selbst für die nervöse und seelische Widerstandskaft geistig Vollwertiger schwere Gefahren mit sich (bringen)", die dann manchmal auftretenden neurotischen "Abwehrreaktionen" seien jedoch von kurzer Dauer. Die entsprechenden neurotischen Reaktionen bei den vielen "psychisch unterwertigen Individuen" seien eine "normalpsychologisch verlaufende, primitive Form des Abreagierens und des instinktiven Selbstschutzes", der Begriff des Krankhaften scheide für diese Zustände aus. Die weit verbreitete "Rückkehr zu ursprünglichen bzw. kindlichen Abwehrmechanismen" sei Massenhysterie. Mörchen gehörte später zum Widerstandskreis um den Liberaldemokraten Heinrich Roos. - In den Heften weiter interessante Arbeiten z.B. von Friederike Stelzner ("Zur Psychologie der verbrecherischen Renommisten"), Josef Berze ("Zur Frage der Lokalisation der Vorstellungen") und Hermann Krueger ("Über 'konstitutionelle Affektübererregbarkeit' und 'Affektdämmerzustände'")
Schlagworte: Psychiatrie, Weltkrieg, Neurose

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Gibt es eine Kriegsepilepsie?

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Richter, Hugo:
Gibt es eine Kriegsepilepsie? in: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, Originalien, hsg. von O. Foerster, R. Gaupp u.a., Band 46, Heft 1-2

Berlin Springer, 1919. 24 x 16cm, Originalinterimsbroschur, unbeschnitten, 154 S., 68 Textabb., 6 Tafeln


Richter war im Krieg Arzt am Garnisonshospital Nr. 21 in Temesvár in Ungarn und diskutiert hier (S. 131-154) die Unterschiede zwischen hysterischem und epileptischem Anfall hinsichtlich Symptomatologie und Entstehung. Nach seinen Beobachtungen an über 450 Soldaten könne er "das Bestehen einer Kriegsepilepsie, als einer unmittelbar und vorwiegend durch den Krieg hervorgerufenen Schädlichkeit" bestätigen. Der psychische Schock eines Kriegstraumas könne epileptiche Anfälle auslösen und einen Dauerzustand aufrechterhalten wie bei einer "genuinen" Epilepsie
Schlagworte: Psychiatrie, Neurose, Hysterie

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Beiträge zur Psychopathologie der unerlaubten Entfernung und Fahnenflucht im Felde.

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Storch, Alfred:
Beiträge zur Psychopathologie der unerlaubten Entfernung und Fahnenflucht im Felde. in: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, Originalien, hsg. von O. Foerster, R. Gaupp u.a., Band 46, Heft 4-5

Berlin, Springer, 1919. 24 x 16cm, Originalinterimsbroschur, hint. Deckblatt und letzte Seite lagerungsbedingt stärker gefaltet; 1 Bl., S. 223-390, 3 Bl.


Storch berichtet (S. 348-367) ausführlich Ergebnisse forensischer Begutachtung von Soldaten im I. Weltkrieg, die vor den Kampfhandlungen geflüchtet waren. In vielen Fällen seien die Männer "erst durch den Krieg mit seinen mannigfachen Schädigungen und Gemütserschütterungen und seinen außergewöhnlichen Ansprüchen an die Widerstandskraft zu Gesetzesbrechern geworden", und das häufig anzutreffende Vorurteil, die "Fortläufer" seien sämtlich minderwertige Charaktere und Drückeberger, sie völlig unzutreffend. Mit dieser Einschätzung nimmt Storch in der damaligen Diskussion der psychischen Kriegsfolgen durchaus eine Sonderstellung ein. Im Heft weiterhin eine bedeutende Arbeit von Ernst Kretschmer "Zur Kritik des Unbewußten". - Beiliegt ein Verlagsprospekt von Springer
Schlagworte: Psychiatrie, Psychopathologie, Weltkrieg

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Zur Frage der Simulation von Geistesstörung.

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Sträussler, Ernst:
Zur Frage der Simulation von Geistesstörung. in: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, Originalien, hsg. von O. Foerster, R. Gaupp u.a., Band 46, Heft 3

Berlin, Springer, 1919. 24 x 16cm, Originalinterimsbroschur, 1 Bl., S. 155-222, 29 Textabbildungen


Sträussler (1872-1959) war u.a. Leiter der Psychiatrisch-Neurologischen Abteilung des Garnisonslazaretts in Prag. 1907 hatte er sich in Prag für Psychiatrie und Neurologie habilitiert (KREUTER III, 1431ff.). In dieser Arbeit (S. 207-222) diskutiert er ausführlich den Fall eines erkrankten Soldaten und kommt zu dem Resultat, dass einer Simulation ein "sehr kompliziertes, symptomreiches Krankheitsbild" entspringen könne, wobei die Form in der Anlage vorgebildet sei
Schlagworte: Psychiatrie, Psychopathologie

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Achill in Vietnam.

Mehr von Shay Jonathan
Shay, Jonathan:
Achill in Vietnam. Kampftrauma und Persönlichkeitsverlust. Mit einem Vorwort von Jan Philipp Reemtsma

Hamburg, Hamburger Edition, 1998. 21,5 x 14,5cm, Originalkarton, Originalumschlag; 319 S.


der amerikanische Psychiater Jonathan Shay hat viele traumatisierte Vietnam-Veteranen behandelt und beschreibt "die seelischen Verwüstungen" (Klappentext), die der moderne Krieg im Menschen anrichtet. Er vergleicht seine Patienten mit den Kämpfern aus der Ilias, wo beschrieben wird, wie Achill aus Trauer über den Tod seines Freundes Patroklos zum "Berserker" wird. Achill und Vietnam-Krieger verlieren die "zivilatorischen Hüllen", und Shay beschreibt in beklemmend intensiver Weise diese über die Jahrhunderte gültigen Mechanismen der moralischen Entgrenzung
Schlagworte: Psychiatrie, Trauma, Vietnamkrieg, PTSD, Homer

Bestell-Nr.: 5521

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Die ätiologische und pathogenetische Bedeutung nicht-endogener Faktoren für die Schizophrenie (erläutert an fünf Gutachten).

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Schrappe, O(tto):
Die ätiologische und pathogenetische Bedeutung nicht-endogener Faktoren für die Schizophrenie (erläutert an fünf Gutachten). Mit einem Vorwort von H. Bürger-Prinz

Stuttgart, Thieme, 1959. 23 x 15,5cm, Originalbroschur, handschriftl. Widmung auf Vorsatz, 4 Bl., 82 S., 4 Abb., 4 gefaltete Tabellen


Schrappe (1924-1983) hatte sich 1958 in Hamburg bei Bürger-Prinz habilitiert, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Marburg und dann seit 1970 Ordinarius für Psychiatrie an der Universität Würzburg. In dieser Arbeit - erschienen in der Reihe "Arbeit und Gesundheit. Sozialmedizinische Schriftenreihe aus dem Gebiete des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung" (NF Heft 67) - setzt sich er sich mit dem Problem auseinander, ob schwerwiegende seelische Belastungen wie KZ-Haft, Krieg, Gefangenschaft in der Lage seien, eine schizophrene Psychose auszulösen. Resultat: das sei "nicht erweisbar". Internierung, Zwangsarbeit, Krieg, Haft seien nicht einmal in der Lage, zur Verschlimmerung eines "anlagebedingten" Leidens beizutragen. Im Vorwort begrüßt Bürger-Prinz dies Ergebnis als ganz i.S. der "Hamburger Schule" liegend. Dies ist insofern auch psychiatriehistorisch bemerkenswert, als etwa zur gleichen Zeit Walter v. Baeyer, Heinz Häfner und K.P. Kisker schon ihre Untersuchung über die "Psychiatrie der Verfolgten" erarbeiteten, die 1964 erschien und nachwies, dass Extrembelastungen eben doch bleibende psychische Schäden verursachen können - die handschriftliche Widmung (sicher von Schrappe) geht an "Herrn Professor Stutte mit besonderer Empfehlung Marburg 30.04.59". Stutte war damals Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Marburger Klini
Schlagworte: Psychiatrie, Psychotraumatologie, Psychose, endogen

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Die Behandlung der Kriegshysterie in den badischen Nervenlazaretten.

Mehr von Hoffmann R.A.E.
Hoffmann, R.A.E.:
Die Behandlung der Kriegshysterie in den badischen Nervenlazaretten. in: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie Bd. 55, S. 114-147

Berlin, Springer, 1920. 24 x 16cm, Bibl.-Halbleinen, goldgeprägter Rückentitel, Stempel auf Vorsatz, 2 Bl., 362 S., 1 Bl., 2 Tafeln mit photographischen Abb.


die Kriegshysterie sei im Gegensatz zur "Friedenshysterie" eine "Selbsterhaltungs-, Abwehr- oder Fluchttendenz angesichts der Überanspruchung" (p. 116). Es bestehe eine enge Beziehung zu Vortäuschungstendenzen. Hoffmann wertet die Erfahrungen der Therapie solcher Zustände in den badischen Sonderlazaretten aus. Anfangs habe man "große Nachgiebigkeit und Milde" gezeigt, was aber in zu hohem Prozentsatz (75%) zu Entlassungen aus dem Heeresdienst geführt habe und eher in der Folge noch Rentenneurosen "gezüchtet" habe. Dann sei man dazu übergegangen, die Kaufmannsche Therapiemethode anzuwenden, d.h. den Kranken wurden sehr kräftige und schmerzhafte Wechselströme verpaßt unter gleichzeitiger streng militärischer Umgangsform. Ziel: Beseitigung der Symptome in einer einzigen Sitzung. Wegen hoher Rückfallquote wurde die "Behandlung" ab Ende 1916 verschärft und es gab "Exerzierübungen nach streng militärischem Reglement und Kommando unter der Nachhilfe des Ansporns galvanischer Schmerzen" (p. 131). Insgesamt habe dann die "Angst vor dem Nervenlazarett" der Entwicklung hysterischer Tendenzen entgegengewirkt, worauf der Autor durchaus stolz ist. Die Arbeit steht exemplarisch für die ausgeprägten Tendenzen der damaligen Psychiatrie, die traumatisierten Soldaten durch Schmerz und Gewalt zurück an die Front zu zwingen (solche Ansätze gabe es auch in der britischen Psychiatrie!). - Im Band zudem die Arbeit von Emil Kraepelin über "Die Verfassung der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie in München
Schlagworte: Psychiatrie, Trauma, Neurose, psychiatrische Gewalt

Bestell-Nr.: 5392

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