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Antiquariat Husslein - Autographen Impressum/Lieferzeit

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:. Autographen
, Dichter (1877-1962): Eichendorff. Separatdruck aus Eichendorff: Gedichte und Novellen.

Mehr von Hesse Hermann
[HESSE Privatdruck mit WIDMUNG] - Hesse, Hermann:
, Dichter (1877-1962): Eichendorff. Separatdruck aus Eichendorff: Gedichte und Novellen.

[Zürich], Scientia-Verlag, 1944. 8°. 8 S. geheftet.


Sehr seltener Separatdruck (WG 256) von S. 3-8 aus dem Buch: Eichendorff: Gedichte und Novellen. - Minimale Knickspur (kaum zu sehen), sonst sehr gut. - Hermann Hesse beginnt mit biographischen Betrachtungen über den verehrten Dichter und begründet seine Auswahl von Eichendorffs Novellen und Gedichten. - Mit der eigenh. Widmung auf der unbedruckten Rückseite des Titelblatts: "Herzlich grüßt / H Hesse".

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Eigenh. Albumblatt mit Selbstzitat aus

Mehr von Jünger Ernst
[JÜNGER "Strahlungen"] - Jünger, Ernst:
Eigenh. Albumblatt mit Selbstzitat aus "Strahlungen" mit U. (voller Namenszug), Ort u. Dat. (8 Zeilen).

Überlingen, 2. IX. 1949. 8°. 1 S.


Selbstzitat aus Ernst Jüngers im selben Jahr erschienenem Buch mit Angabe der Seitenzahl und Signatur in großer Schrift. Darunter in kleiner Schrift Ort u. Datum: " ‚ - - in unserer Brust sind die Arenen, in denen die alten Mächte sich begegnen in den Verkleidungen der Zeit' // (Strahlungen, S. 18) // Ernst Jünger // Überlingen, 2. 9. 1949." - Am rechten Rand minimale Knickspur (Schrift nicht betroffen), sonst sehr schön.

Bestell-Nr.: 11175

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Zeichner u. Graphiker (1858 - 1929): Eigenhänd. Brief mit U. (

Mehr von Zille Heinrich
[ZILLE als Aussteller in einer der führenden modernen Galerien] - Zille, Heinrich:
Zeichner u. Graphiker (1858 - 1929): Eigenhänd. Brief mit U. ("H. Zille"),

Berlin ("Charlottenburg / 88 Sophie Charlottenstr"), o. Jahr (nach 1911).. 8°. 2 S. auf Doppelblatt.


Umfangreicher Brief an den Leiter der Städtischen Kunstsammlung Chemnitz, Friedrich Wilhelm Schreiber-Weigand, der zur Sommerfrische in Sosa (Ortsteil der Stadt Eibenstock im Erzgebirge) weilte: "[…] Auf Ihren werten Brief vom 19/7. theile ich Ihnen mit, daß die Blätter ruhig in Chemnitz bleiben können, bis die Angelegenheit erledigt ist. Es wird so leicht nichts angenommen werden, aber neue Radierungen kann ich jetzt nicht verbrechen, die tägliche Arbeit erlaubt kein Ausruhen. Photogr. Reproductionen würde ich überhaupt nicht als Kunstvereinsgabe geben, da jetzt genügend graph. Kunst vorhanden ist, vor allen Dingen sich diese Reproduktionen durch seichtes u. süßliches auszeichnen. // Die Radierung "Herbst" ist Aquatinta u. glaube ich 1892/93 gemacht. (Einer meiner ersten Versuche) // "Zur Mutter Erde" ist mittelst weichem Grund radiert, dann noch kalte Nadel. Es ist eine ziemliche flache Aetzung. 1906. Beide Platten sind verstählt. // Ich wünsche Ihnen rechte Erholung in der Sommerfrische. Damit Berlin nicht so leer erscheint, bin ich wie immer zu Hause, betrete auch nicht unseren Wald + Wiesen Gürtel (weil's so staubt) sondern nehme meine Ferien immer dann, wenn mich's Reißen u. die Gicht in's Bett legt. // Hochachtungsvoll // Ihr ergebener H. Zille". - // - Zur Datierung: erwähnt werden von Zille "Zur Mutter Erde" von 1906. - Ab 1911 war der Chemnitzer Lehrer Friedrich Schreiber-Weigand (1879-1953) 22 Jahre lang ehrenamtlicher Ausstellungsleiter des Chemnitzer Vereins Kunsthütte. 1920 wurde er zusätzlich zum Direktor der neu gegründeten Städtischen Kunstsammlungen im König-Albert-Museum in Chemnitz ernannt. Er förderte besonders die moderne Kunst, weshalb er 1933 von den Nationalsozialisten als einer der ersten deutschen Museumsdirektoren entlassen wurde. "Unter seiner Leitung entwickelten sich die Sammlungen in der Zeit der Weimarer Republik zu einer der führenden modernen Galerien Deutschlands." (Sächsische Biographie).

Bestell-Nr.: 11174

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Dichter, Maler und Zeichner (1832-1908). Eigenh. Brief (Abschrift)   mit U. (

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Busch, Wilhelm:
Dichter, Maler und Zeichner (1832-1908). Eigenh. Brief (Abschrift) mit U. ("W. B.").

Mechtshausen, 17. III. 1902. Kl.-8°. 3/4 S.


An den Schriftsteller und Redakteur Johannes Trojan (1837-1915), der für den "Tag" einen Artikel zu Buschs 70. Geburtstag (am 15.04.1902) schreiben will (Bohne 1344): "Sehr geehrter Herr Trojan! // Frühlingsgrün ist leider zu Ihrem Empfange hier in der kühlen Nähe des Harzes noch nicht bereit. Einen Photographen haben wir auch nicht. Ja, und mit der erwähnten Zeichnung wird es gleichfalls nichts sein. Demnach dürften wir Ihnen nächsten Freitag viel mangelhafter erscheinen, als wir wohl wünschen möchten. // Freundlichen Gruß zuvor ! // W. B." - // - Trojan war als Kollege willkommen, wie Busch bereits Anfang März an ihn (Bohne 1338) geschrieben hatte, "weil wir wissen, daß Sie ein Mann sind, der schöne Gedichte macht".

Bestell-Nr.: 11179

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Dichter, Maler und Zeichner (1832-1908). Eigenh. Brief (Abschrift) mit U. (

Mehr von Busch Wilhelm
[BUSCH Kindheitserinnerungen am 70. Geburtstag und freundliches Lob für Kollegen] - Busch, Wilhelm:
Dichter, Maler und Zeichner (1832-1908). Eigenh. Brief (Abschrift) mit U. ("Wilh. Busch.").

Mechtshausen, 6. V. 1902. 8°. 1 S. eng beschrieben.


Inhaltsreicher Brief an Trojan, der seine in Berliner Zeitschriften erschienenen Artikel und sein neues Buch mit Widmung an Wilhelm Busch geschickt hatte: "Lieber Trojan! // Über den 15ten April hinaus [Buschs 70ter Geburtstag] hatt ich mich auf 3 Wochen ein Bißel entfernt. Nicht weit. Wie alljährlich fuhr ich über die Berge von Göttingen nach Ebergötzen, wo ich seit länger als 60 Jahren einen guten Freund in der Mühle habe. Das Dörflein hat sich wenig verändert. Zweimal aber wurd ich recht deutlich an den Wechsel der Dinge erinnert. Erstens: Eine dünne Schwutsche [Gerte], die ich als Junge auf dem Pfarrhof in die Erde steckte, hat sich inzwischen zu einem dicken und hohen Baum entwickelt. Zweitens: Von den drei Kirchhöfen, die ich daselbst erlebt habe, wird der neuste schon wieder zu eng. - Aha! - // Vor ein paar Tagen bin ich zurück gekehrt. Ich fand Ihren Artikel in ‚Tag' ["Der Tag". Illustrierte Tageszeitung bzw. Unterhaltungsbeilage; 1900-1934] und ‚Woche' ["Die Woche". Moderne Illustrierte Zeitschrift. 1899-1944. - Beide im Verlag August Scherl] und mancherlei sonst noch vor, was Sie Gutes geschrieben haben. [Trojan hatte sein Buch "Für gewöhnliche Leute. Hunderterlei in Versen und Prosa mit der handschriftlichen Widmung "Herrn Wilhelm Busch zur freundlichen Erinnerung in aufrichtiger Verehrung Der Verfasser. Berlin, den 20. April 1902." geschickt (Bohne 1356] Alles so klug und herzlich, daß es wohl jedem gefallen muß. Nun dank ich Ihnen dafür und bitte Sie, auch Herrn H e i n r i c h S e i d e l, den ich in Wort und Bild mit Ihnen zusammen sehe, für sein hübsches Gedicht meinen verbindlichsten Dank zu sagen. Mit den herzlichsten Grüßen an Sie und die werthe Frau Gemahlin Ihr alter Wilh. Busch." - // - Unser Autograph ist, wie Busch oben vermerkt, eine für eigene Zwecke aufbewahrte "Abschrift." des an Trojan abgeschickten (und verlorenen) Briefes. Von Buschs Neffen und ersten Herausgeber seiner Werke, Otto Nöldecke, aus dessen Nachlass unser Brief stammt, ist auf S. 1 unten zart mit Bleistift Band und Seitenzahl: "VII, 300" des ersten Abdrucks in den SW vermerkt. - Der Erfolgsautor Busch zeigt sich hier sehr kollegial und freundschaftlich. Er lobt das neue Buch des Kollegen Johannes Trojan und das Gedicht von Heinrich Seidel (Ingenieur und Schriftsteller, 1842-1906; Schwiegervater der Schriftstellerin Ina Seidel. - Sein Gedicht erschien im Heft 15/1902 der "Woche"). - Der "gute Freund in der Mühle" war der gleichaltrige Müllerssohn Erich Bachmann (1832-1907). Für den ältesten Sohn von sieben Kindern eines Krämers wurde es 1841 zu Hause zu eng, und in Wiedensahl gab es keine Schule. Also kam Wilhelm Busch zur Erziehung nach Ebergötzen (bei Göttingen), zum Bruder der Mutter, dem Dorfpastor u. Bienenzüchter Georg Kleine, der ihn und Bachmann unterrichtete. Die in unserem Brief erwähnte Freundschaft "seit länger als 60 Jahren" gab Inspiration für die 1865 veröffentlichte Geschichte von Max und Moritz.

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Pädagoge, sozialistischer Politiker und Philosoph (1828-1875). Eigenh. Brief mit U. (

Mehr von Lange Friedrich Albert
Lange, Friedrich Albert:
Pädagoge, sozialistischer Politiker und Philosoph (1828-1875). Eigenh. Brief mit U. ("Fr. A Lange").

Marburg, 31. VIII. 1874. 8°. 4 S. (eng beschreiben) a. Doppelblatt. - Mit BEIGABE: Langes Hauptwerk: "Geschichte des Materialismus".


Umfangreicher und bedeutender Brief über Erkenntnistheorie an Otto Liebmann (Philosoph, 1840-1912; gehörte zu den Begründern des Neukantianismus): "Hochgeehrter Herr College! // Mein Krankheitszustand, welcher mir schon seit geraumer Zeit nur wenige Stunden des Tages zu arbeiten gestattet, hemmt auch meine Correspondenz; um so mehr, da ich mich durch die Unheilbarkeit meines Uebels veranlaßt sehe, alle andern Rücksichten neben der Vollendung begonnener Arbeiten zurückzusetzen. // Auf Ihre Anfrage bemerke ich in Kürze, daß ich keine Veranlassung habe, meine Ansichten hinsichtlich des Aufrechtsehens und der Projection nach Außen zu ändern. Ich muß nur bitten, meine Meinung nicht, wie das z. B. S t u m p f [Carl Stumpf (1848-1936) war Psychologe, Philosoph, Musikforscher und Begründer der experimentellen Psychologie] gethan, mit derjenigen U e b e r w e g s schlechthin zu identificiren. U e b e r w e g [Der Philosoph Friedrich Ueberweg (1826-1871) bekämpfte Kant und glaubte an die unabhängig von der Vorstellung existierenden äußeren Dinge] ist Materialist. Für ihn besteht als "Ding an sich" eine materielle Welt in einem Raum von drei Dimensionen, welche unsrer Erscheinungswelt entspricht, wie die Objecte dem Camera-obsc.-Bild. // Diese Anschauung, und vollends den im Hintergrunde liegenden "Gehirnäther", an welchem die Vorstellungen sich bewegen, wie Fische im Wasser, eigne ich mir nicht an. Für mich sind zwei Sätze entscheidend und, wie ich glaube, bei richtigem Verständnisse unanfechtbar. // 1) Der eigne Körper ist so gut ein Vorstellungsbild, und also von dem veranlassenden "Ding an sich" zu unterscheiden, wie jedes andere Bild eines Objectes. Die Verschmelzung der Gefühle von Lust u. Unlust u.s.w. mit dem (Gesichts- und Tast-) Bilde des Körpers ist Product einer Association, die nicht einmal ursprünglich ist, sondern sich wohl erst im Säuglingsalter bildet. // 2) Die Vorstellungen sind ausgedehnt. Letzteres ganz einfach (sobald man "Vorstellung" wie allgemein üblich, als Correctum und nicht als ein die Handlung bezeichnendes Abstractum betrachtet), weil die Dinge ausgedehnt sind und die sogenannten "Dinge" sind ja eben unsre Vorstellungen. // Dieser Gedanke U e b e r w e g s - so einfach wie das Ei des Columbus - würde von Jedermann sofort zugegeben werden, wenn ihm nicht eins der allerverkehrtesten und dabei tiefstgewurzelten Vorurtheile entgegenstände. Es ist dies die alte, in ihrer Wurzel scholastische Unterscheidung zwischen dem "sinnlichen" Vorstellungsbild, welches bei D e s c a r t e s z. B. rein materialistisch erklärt wird, und dem Beschauen desselben durch das "reine Denken", eine alte Fabel, deren Herrschaft K a n t bis jetzt vergeblich bekämpft hat (in der transc. Aesthetik), [= Immanuel Kants "Transzendentale Ästhetik", der zentrale Teil seines erkenntnistheoretischen Hauptwerks, der "Kritik der reinen Vernunft"], weil er von ihr selbst noch nicht ganz frei war. // Ich werfe hier fragmentarisch einige Züge hin, welche jedoch für Sie bei dem vielfach verwandten Standpunkte, den Sie einnehmen, genügen dürften. // Ich habe nie recht begreifen können, warum Sie in Ihrem "objectiven Anblick" ["Über den objectiven Anblick" (1869), eines der Hauptwerke des Adressaten Otto Liebmann], neben so vielem Trefflichen auf die alte Theorie der "Versetzung nach Außen" gerathen konnten, die nach meiner Meinung gar keinen Sinn hat. Wie soll man denn das eine Bild aus dem andern Bilde (vgl. oben 1)) wieder hinausversetzen, da es niemals darin war; denn wie wollten wohl ja die Vorstellungen der ["der" wiederholt auf der neuen Seite:] der andern Objecte in die Vorstellung unsres Körpers hineinkommen? // Wie Sie sehen, kann ich mir von Ihrem neuen Beweise nichts versprechen. Es giebt [sic!] keinen angreifbaren Punkt in meiner Auffassung - außer durch Mißverständniß, - als etwa wenn man bestreiten will, daß die Vorstellung des eignen Körpers in gleicher Weise Vorstellung ist, wie die aller andern Objecte. // Aber nehmen Sie doch einmal ein Buch in die Hand, halten es sich vor die Augen und denken nun ein wenig nach über die Behauptung: Das Buch ist nur Vorstellung, die Finger aber, die es halten, sind Ding an sich, oder Vorstellung und Ding an sich zugleich! // Unsinn über Unsinn! Gleichwohl bin ich ruhig darüber, daß die allein richtige Ansicht, so einfach sie ist, wahrscheinlich in den nächsten hundert Jahren noch ein paar hundert mal widerlegt werden wird. Nur von Ihnen hätte ich dies nicht erwartet, da Sie der richtigen Einsicht nahe stehen. - Nichts für ungut! Ich mußte kurz und dabei doch möglichst deutlich sein. // Mit hochachtungsvollen Grüßen // Ihr Fr. A Lange.". [Ergänzung am linken Rand der ersten Seite:] "Besten Dank für den gütigst übersandten Aufsatz!" - (( - Unser Brief zeigt den Philosophen Friedrich Albert Lange als Gegner des Materialismus und Wegbereiter des Neukantianismus der "Marburger Schule". Als Herausgeber des "Boten vom Niederrhein" und Autor der Schrift "Die Arbeiterfrage", die als wichtiger Beitrag zur Begründung der Volkswirtschaftslehre gilt, und als Mitglied in der Ersten Internationale war er sozialpolitisch engagiert. Da er zunehmend unter gegen ihn angestrengten Prozessen litt, zog er sich etwas aus der Politik zurück und verfasste sein Hauptwerk, die "Geschichte des Materialismus und Kritik seiner Bedeutung in der Gegenwart" (EA 1866), eines der einflussreichsten Bücher seiner Zeit [BEIGEGEBEN in der 5. Aufl. Mit einem biographischen Vorwort hrsg. von dem Marburger Neukantianer Hermann Cohen. 2 Bände in 1 Band [KOMPLETT]. Leipzig, J. Baedeker, 1896. Gr.- 8°. XXI, 434 und LXXVI, 573 S., 1 Bl. Mit gest. Porträt Fr. A Langes. Orig.-Halblederband mit schöner Goldprägung (5 Rosetten, Titelschild u. Zierlinien) a Rücken. - Namenseintrag von 1896 a. Vortitel, sonst sehr schön]. - Seit Ende 1866 lebte Lange in Zürich, wo er maßgeblich an der Erarbeitung der Kantonsverfassung beteiligt war. 1870 wurde er dort Professor der Philosophie. 1872 wurde er nach Marburg berufen, wo er unseren Brief verfasste. An seiner eingangs erwähnten Krankheit verstarb Lange am 21. November 1875.

Bestell-Nr.: 11182

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