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:. Autographen
Schriftsteller(1833-1906). Eigenh. Briefe mit U.

Mehr von Saar Ferdinand
[SAAR unterstützt die Wiener Volksbibliothek mit Bücherspenden.] - Saar, Ferdinand von:
Schriftsteller(1833-1906). Eigenh. Briefe mit U.

Raitz in Mähren, 1.. V. 1894. 8°. 2 S.


"Raitz in Mähren, 1t Mai 1894. // Hochverehrter Herr Professor! / Ihr Schreiben vom 4t März d J hätte ich längst beantworten sollen. Zur Zeit, da ich es erhielt, trat eine Reihe von Todesfällen ein, die mir persönlich sehr nahe gingen, und in dieser tristen Stimmung schob ich Alles bei Seite, was nicht dringend Erledigung heischte. So hatte ich denn auch eine Menge nachzuholen, und erst heute gelange ich dazu, Ihnen mitzutheilen, daß mein Verleger [Georg Weiß in Heidelberg] über mein Ansuchen erbötig ist, Folgendes für die Volksbibliothek gratis beizustellen: [es folgt eine Tabelle mit Anzahl u. Titeln, jeweils eingerückt] // 8 Exemplare Novellen aus Oesterreich. [im Original unterstrichen; EA dieses Titels: 1877] // [eingerückt] 6 [Exemplare] der Separatausgabe des ‚Innocens' [unterstrichen; EA 1866] // 4 [Exemplare] der ‚Geigerin' [unterstrichen; EA 1875] // 6 [Exemplare] der ‚Steinklopfer' [unterstrichen; EA 1874] // 6 [Exemplare] der ‚Marianne' [unterstrichen; EA 1873]." [nach dieser tabellarischen Auflistung der Bücherspenden seines Verlegers für die Volksbibliothek fährt Saar fort:] "Von meinen übrigen Schriften jedoch könne so nur gegen Übernahme eines Viertels des Ladenpreises [dies war wohl der Selbstkostenpreis für seine gedruckten Bücher] meinerseits [unterstrichen] Exemplare abtreten. Nun bin ich sehr gern bereit, auf die Forderung einzugehen, möchte mich aber doch gerne früher mit Ihnen, hochverehrter Herr, ins Einvernehmen setzen, um zu erfahren, mit welchen [unterstrichen] meiner Schriften der Bibliothek gedient wär; es könnte ja nämlich sein, daß Gedichte und Dramen weniger in Betracht gezogen werden. Ich bitte Sie, sich nicht mit einem Schreiben zu bemühen; denn ich werde längstens im Juni wieder in Wien sein, woselbst wir mündlich über den Gegenstand verhandeln können. // Ihre Mittheilungen über Ihre so erfolgreichen Bemühungen für die Bibliothek haben mich mit Bewunderung erfüllt, und ich bin überzeugt, daß nun das Institut bald in voller Blüthe stehen wird. // Mit dem Ausdruck wahrster Verehrung und Ergebenheit / Ihr // Ferdinand von Saar" - // - Darunter von fremder Hand notiert: "N. Novka Dramen. / Schicksch Gedichte" - // - Der Empfänger ist möglicherweise Eduard Reyer (1849-1914), der Unterstützer des Wiener Volksbildungsvereins, Gründer des "Verein Zentralbibliothek" und Initiator der Bücherhallenbewegung, in jedem Fall ein Verfechter der Volksbibliotheksidee. Er hat einige wichtige Informationen Saars über die Bücherspenden u. seine Rückkehr nach Wien blau markiert. - Saar wohnte in Wien-Döbling, wo 1908 der Saarplatz nach ihm benannt wurde. Er hatte sich am 1. Januar 1894 nach Raitz begeben, um dort in Ruhe arbeiten zu können.
Schlagworte: Autograph, Autografen, autographs, Österreich

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Schriftsteller (1833-1906). Eigenh. Briefe mit U.Mit eigenh. Antwortnotiz des Adressaten.

Mehr von Saar Ferdinand
[SAAR unterstützt die Wiener Volksbibliothek und stiftet Exemplare seiner Werke.] - Saar, Ferdinand von:
Schriftsteller (1833-1906). Eigenh. Briefe mit U.Mit eigenh. Antwortnotiz des Adressaten.

Wien-Döbling,, 18. X. 1893. 8°. 1 S.


An einen Verfechter der Volksbibliotheksidee, möglicherweise Eduard Reyer (1849-1914), der Unterstützer des Wiener Volksbildungsvereins, Gründer des "Verein Zentralbibliothek" und Initiator der Bücherhallenbewegung. - Der Empfänger hat zwischen Adresse und Datum von Saars Hand: "Oberdöbling, Hauptstraße 98 / 18t Octbr 1893" und der Briefanrede Saars an ihn ["Hochgeehrter Herr Professor!"] notiert: "Beantwortet 20 Oct 93". - // - Saar erklärt seine Bereitschaft, Bücher zu stiften, bittet aber um Geduld: "[…] Ich werde in diesen Tagen derart mit Zuschriften überhäuft, daß es mir unmöglich [im Original unterstrichen] ist, Alles zu erledigen. Bitte daher, für heute sich mit meiner Versicherung zu begnügen, daß ich den edlen Zweck selbstverständlich mit Freude ins Auge fasse. [Diese Bereitschaft zur guten Tat ist am linken Rand durch einen senkrechten Strich hervorgehoben] Nur muß ich um Geduld bis November [unterstrichen] bitten. Wollen Sie mir inzwischen gütigst mittheilen, was [unterstrichen] von mir bereits der Bibliothek eingereicht ist. / Mit größter Hochachtung / ergebener / Ferdinand von Saar". - // - 1893 hatte Ferdinand von Saar einen durchschlagenden Erfolg mit den "Wiener Elegien". im September feierte er seinen 60. Geburtstag. - Er gehört neben Marie von Ebner-Eschenbach zu den bedeutendsten realistischen Erzählern der österreichischen Literatur. 1908 wurde in seinem ehemaligen Wohnort Wien-Döbling der Saarplatz nach ihm benannt. - Kleiner Einriss an Faltkante fachmännisch (und unsichtbar) hinterlegt, sonst sehr gut.
Schlagworte: Autograph, Autografen, autographs, Österreich

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Lucentini, Franco (1920-2002) und Carlo Fruttero (1926-2012), Schriftsteller: Klappkarte mit eigenh. Widmung (von Lucentini), zwei U. (von beiden Autoren der

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Lucentini, Franco (1920-2002) und Carlo Fruttero (1926-2012), Schriftsteller: Klappkarte mit eigenh. Widmung (von Lucentini), zwei U. (von beiden Autoren der "Firma" mit vollem Namenszug unterschrieben), Ort u. Datum.

Turin, 28. IV. 1993. Quer-8°. (aufgeklappt: 13,8 x 20,6 cm). Mit Farbfoto (13,8 x 10,3 cm) der beiden Autoren. - Mit BEIGABE.


"a / Wolfgang Windhausen / con la più viva simpatia / da // Carlo Fruttero / & / Franco Lucentini // Torino, 28. 4. '93" - [meine Übersetzung: für Wolfgang Windhausen mit tief empfundener (überaus lebendiger) Sympathie]. - // - Der Lyriker und Autor Wolfgang Windhausen (* 1949) ist Künstler und engagierter Menschenrechtler. - Franco Lucentini und Carlo Fruttero bildeten das Autorenduo "Fruttero & Lucentini", bekannt als "Die Firma". Sie verfassten zusammen sehr erfolgreiche Kriminal- und Gesellschaftsromane. - Auf dem schönen Privatfoto sieht man sie zusammen im Gespräch. - DABEI: Zeitungsartikel (FAZ 2002) zum Tod durch Selbstmord des italienischen Schriftstellers Franco Lucentini (mit Foto) von Dietmar Polaczek, der seit 1981 der für Italien zuständige Kulturkorrespondent der F.A.Z. war: "Die Firma ist zerbrochen".

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Ital. Übersetzerin (u. a. Proust) und Schriftstellerin (1916-1991). Eigenh. Albumblatt mit eigenh. U.

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Ginzburg, Natalia:
Ital. Übersetzerin (u. a. Proust) und Schriftstellerin (1916-1991). Eigenh. Albumblatt mit eigenh. U.

ohne Ort, Juli 1987. Quer-Kl.-8° (10,5 x 14,7 cm). Mit aufmontiertem s/w- Foto (4,7 x 5,5 cm).


"I miei amichevoli pensieri / e un augurio di buona estate // Natalia Ginzburg / luglio '87 [Übersetzung: "Meine freundschaftlichen Gedanken / und ein [guter] Wunsch für einen schönen Sommer // Natalia Ginzburg / Juli [19]87"]. - // - DABEI: Zeitungsartikel (Oktober 1991) von Gustav Seibt, der 1987 bis 1996 Feuilletonredakteur der FAZ war. Zum Tode der italienischen Schriftstellerin mit der Überschrift: "Frau Armut".

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