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Antiquariat Husslein - Autographen Impressum/Lieferzeit

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:. Autographen
Journalist (*1928). Großes Porträtfoto mit eigenh. U.

Mehr von Ruge Gerd
Ruge, Gerd:
Journalist (*1928). Großes Porträtfoto mit eigenh. U.

WDR, Köln, 1980. Kl.-8° (12,5 x 17,5 cm).


Schönes Foto (Original- Abzug, kein gerasteter Druck) aus den mittleren Jahren von Gerd Ruge, der seit 1970 des WDR-Hauptstadtstudios in Bonn leitete. - Verso mit Aufkleber des WDR mit dem Vermerk: WDR 1980.

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Dichter, Maler und Zeichner (1832-1908): Eigenh. Gedicht zum Sängerbundfest (Entwurf) mit U.

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[BUSCH als Sänger] - Busch, Wilhelm:
Dichter, Maler und Zeichner (1832-1908): Eigenh. Gedicht zum Sängerbundfest (Entwurf) mit U. "Wilh. Busch.".

O. Ort [Mechtshausen], 9. III. 1902. 6 Zeilen.


Manuskript eines Gedichtes über die Fortdauer der Sangeskunst als Antwort auf die Bitte, sich mit einem Beitrag an der Festzeitung des deutschen Sängerbundfestes zu beteiligen: "Antwort: abgeschickt 9. März. 1902 // Wohl sind die Töne längst verklungen, / Die wir, die Alten, einst gesungen; / Doch stets melodisch klingt es fort, / Im Jugendchor, das deutsche Wort. // Wilh. Busch." - // - Heinrich Wastian hatte Wilhelm Busch im Februar 1902 eine Einladung (Doppelblatt; 4°, 2 S. gedruckter Text mit handschr. Ergänzung seine Grazer Adresse) zur Teilnahme am den "Festblättern zum sechsten deutschen Sängerbundfeste" gesandt. - Die "Alldeutschlands Sängerschaft" wollte im Juli in Graz die Verbundenheit der Deutschösterreicher mit allen Ländern "deutscher Zunge" feiern. Unter dem handschr. Anschreiben von Wastian (auf der unbedruckten S. 3): "Hochverehrter Meister ! // Ein paar Zeilen von Ihrer Hand oder eine Kleine [sic!] Zeichnung von Ihnen würde uns sehr [unterstrichen] beglücken. / In innigster Hochachtung // Ihr Heinrich Wastian" hat Busch sein Gedicht geschrieben und, wie er selbst vermerkt, eine Zweitschrift am 9. März abgeschickt. - Das Gedicht mit Buschs Unterschrift ist als Faksimile auf der Titelseite der "Festblätter" des Sängerbundfestes vom 15. April 1902 wiedergegeben. (Bohne 1692). - // - Wilhelm Busch hat solche häufig geäußerten Bitten um Privatgedichte selten und nur bei großer Sympathie erfüllt. Von Bedeutung war sicher, dass der Schriftstellerkollege Peter Rosegger den Festzeitungs - Ausschuss als "Obmann" (Einladung zur Teilnahme S. 2) leitete. Die beiden kannten sich durch Buschs Beiträge in Roseggers Zeitschrift "Der Heimgarten". - - Wegen ÜBERGEWICHT HÖHERES PORTO (in D: Porto gesamt: EUR 5,-). bei Versand ins AUSLAND bitte Porto erfragen (ask for Postage costs).- Wegen ÜBERGEWICHT HÖHERES PORTO (in D: Porto gesamt: EUR 5,-). bei Versand ins AUSLAND bitte Porto erfragen (ask for Postage costs). - //- Von Buschs Neffen und ersten Herausgeber seiner "Sämtlichen Werke", Otto Nöldecke, aus dessen Nachlass unser Manuskript stammt, ist auf S. 1 mit Bleistift Band und Seitenzahl: "VII, 393" des ersten Abdrucks in Buchform vermerkt.

Bestell-Nr.: 11208

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Schriftsteller, Philosoph und Herausgeber der Zeitschrift

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Delius, Rudolph von:
Schriftsteller, Philosoph und Herausgeber der Zeitschrift "Die Lese" (1878-1946): Eigenh. Postkarte m. U.

München, "Ebenauerstr. 6", 4. IX. 1940.


An den "Kunstmaler Netzer" [wohl Remigius Netzer (1916-1985)]: "Verehrter Herr Netzer! // Unsere Abende beginnen wieder am Montag den 9. Sept. abends 8:00 Uhr. Thema: die Kultur Frankreichs. / es würde mich freuen, wenn es Ihnen passte. Interessenten sind willkommen. Schluss ist ½ 10:00 Uhr. // mit den besten Grüßen / Ihr Rudolph v. Delius". Diese Einladung zu Abendveranstaltungen über die "Kultur Frankreichs" ist ein schönes Zeugnis für das Engagement von Rudolph von Delius in der Volkshochschulbewegung. - Gelocht u. minimal fleckig (Durchschlag von Poststempel), sonst gut.
Schlagworte: München, Ried, Die Lese

Bestell-Nr.: 1691

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Mineraloge und Dichter (1803-1882): Eigenh. Dankesworte mit Widmung u. U. (

Mehr von Kobell Franz
[KOBELL Sonderdruck: Gedicht zur Goldenen Hochzeit mit handschriftl. Dank an Gratulanten] - Kobell, Franz von:
Mineraloge und Dichter (1803-1882): Eigenh. Dankesworte mit Widmung u. U. ("Kobell") auf der Rückseite eines Sonderdrucks (auf Karton) seines Gedichts "Hochzeitgold".

[München], XII. 1876. Kl.-8°. 3 Zeilen.


Auf der unbedruckten Rückseite von seinem gedruckten Gedicht "Hochzeitgold. 28. Dezember 1876" bedankt sich Kobell bei dem Komponisten und Dirigenten Franz Lachner (1859-1890) für dessen Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit (50 Jahre Ehe) mit seiner Cousine Karoline von Kobell (1801-1846), mit der er drei Töchter hatte: "Dem Herrn Director Dr. Franz / Lachner mit Dank für die freund- / liche Gratulation. // Kobell" - // - Kobell schreibt "Franz" vermutlich wegen Verwechslungsgefahr mit dem Musiker Ignaz Lachner. - Kobell u. F. Lachner waren Mitglieder des 1837 gegründeten Herrenclubs für Kultur und Poetik, der "Zwanglosen Gesellschaft München". Politik und Religion waren die einzigen Themen, die bei den Zusammenkünften der "Zwanglosen" nicht diskutiert wurden. So konnten die Mitglieder ohne Reibereien miteinander "...Reime schmieden und Verse leimen". Prominente Mitglieder waren Felix Dahn, von Drygalski, Emanuel Geibel, Bernhard von Gudden, der Psychiater König Ludwigs II, der sogar für kurze Zeit Geschäftsführer der Zwanglosen war, Franz Hanfstaengl, Paul Heyse, Georg Hirth, Wilhelm von Kaulbach, Hermann Levi, Justus von Liebig, Franz Graf von Pocci usw. - Das Gedicht ist ein wunderbares Lob des Eheglücks, das nicht "um Münzengold" zu kaufen ist. - Leichter Fleck auf der Druckseite. Die Rückseite mit dem Autograph ist tadellos.
Schlagworte: Adel, Autographen, Autografen, autographs, Eigenh. m. U. = eigenhändig mit Unterschrift, Bayern, München

Bestell-Nr.: 11202

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Mineraloge und Dichter (1803-1882): Eigenh. Albumblatt mit gedichtetem Sinnspruch und U. (

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[KOBELL Gedicht mit Lebensweisheit] - Kobell, Franz von:
Mineraloge und Dichter (1803-1882): Eigenh. Albumblatt mit gedichtetem Sinnspruch und U. ("Kobell").

München, Juni 1872.


"Du magst einen Esel noch so sehr loben, / Bringst doch kein Pferd heraus, / Und gegen das Pferd magst Du noch so sehr toben, / Machst doch keinen Esel d'raus. // München Juni 1872. // Kobell". - Dieser witzige Sinnspruch zeugt von Humor und Gelassenheit des bekannten Mundartdichters und Wissenschaftlers Kobell. - Wohlerhalten.
Schlagworte: Adel, Autographen, Autografen, autographs, Eigenh. m. U. = eigenhändig mit Unterschrift, Bayern, München

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Maler (1867-1956). Masch. Brief mit eigenh. U.

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[NOLDE, Emil über die Neuauflage seiner Autobiographie] - Nolde, Emil:
Maler (1867-1956). Masch. Brief mit eigenh. U.

Seebüll, 6. V. 1948. Quer-8°. 1 S.


An den Maler Dietrich Voigt: "Seebüll, den 6.Mai 1948 // Sehr geehrter Dietrich Voigt! // Ihren freundlichen längeren Brief möchte ich nicht ganz unbeantwortet lassen, aber Ihre darin geäusserten Wünsche kann ich leider nicht befolgen. Es kommt allzuviel zu mir. // Mein erstes kleines Lebensbuch "Das eigene Leben" wird ergänzt und mit bedeutend mehr Bildern voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen. Ich erwähne dies, weil es Sie gewiss interessieren wird. Leider kann ich nicht versprechen eines zu senden. // Ich denke, Sie werden mich verstehen, ich diktiere Ihnen diese paar Worte mit freundlichem Gruss, [handschriftlich:] Ihr Emil Nolde". - // - Emil Noldes Autobiographie "Das eigene Leben" erschien mit 40 Abbildungen 1931. Die 2. Auflage kam 1949 im Text bereinigt und, wie in unserem Brief angesprochen, mit mehr Abbildungen (126) heraus.

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sächsischer Oberfeldmarschall, Schriftsteller und Shakespeare-forscher (1802-1882). Eigenh. Brief mit U. (

Mehr von Friesen Hermann
[SÄCHSISCHER HOF und der Umgng mit Leichen] - Friesen, Hermann von:
sächsischer Oberfeldmarschall, Schriftsteller und Shakespeare-forscher (1802-1882). Eigenh. Brief mit U. ("H v. Freisen").

Dresden, 16. II. 1870. 8°. 4 S.


Am "Sonntag Abend" an eine der Hofdamen der Königin Amalie Auguste von Sachsen über deren Wunsch, die Leiche Ihrer am 15. II. verstorbenen Oberhofmeisterin, Louise Freiin von Friesen (-Rötha), geb. 1794, noch einmal zu sehen: "Gnädiges Fräulein, // Sie würden mich außerordentlich verbinden, wenn Sie die Gnade haben wollten, bei I. M. [Ihrer Majestät] der Königin die Berichtigung einer von mir gethanen Aeußerung zu übernehmen. I. M. die Königin wünschte meine verstorbene Schwester, nachdem sie eingesargt worden, noch einmal zu sehn. Ich habe geglaubt, daß dazu bei der, kurz vor der Uiberführ[un]g auf den Bahnhof, stattfindenden Andacht Gelegenheit sein würde. Das ist nicht richtig, weil der Sarg vor dieser Andacht zugelöthet werden muß. - Dagegen wird die Einsargung bis morgen |Mondtag | um 12 Uhr beendet und die Leiche eventuel zur Ausstellung bereit sein. Sollte I. M. befehlen die Verstorbene von diesem Termin an zu sehn, so ersuche Sie um eine kurze Nachricht darüber, damit Jemand von der Familie anwesend sein kann. […] - // - Es folgen detaillierte Hinweise über den Ablauf der Feierlichkeiten und zur am Dienstag, den 18. geplanten Überführung zum Bahnhof und weiter per Zug. Die Überführung des dann verlöteten Sarges ging wohl sicher zum Schloss Rötha, südlich von Leipzig. Es war über 350 Jahre im Besitz der Familie von Friesen und war während der "Völkerschlacht" (1813) Hauptquartier der Verbündeten gegen Napoleon. Am Tag vor der Überführung (17. II.) soll "denen, welche die Verewigte noch einmal zu sehn wünschen, dazu durch Ausstellung der Leiche von Nachmittags 5 bis 8 Uhr Mondtags Gelegenheit" gegeben werden. Dies soll aber nicht veröffentlicht werden und über die Dienstbotentreppe geschehen, um den Betrieb im Schloss nicht zu stören. Deshalb habe er "angeordnet, daß von der gedachten Stunde an zwei Portiers im Eingang des Schloßes bereit stehn und die Personen, welche die Verstorbene noch einmal zu sehn wünschen, über die Silbertreppe und den offenen Gang nach dem Quartier meiner verstorbenen Schwester weisen". - Den genauen Wortlaut des ganzen Briefes sende ich gerne auf Anfrage. - // - Hermann von Friesen ist der Sohn von Oberkammerherr, Geheimer Rat und Oberaufseher der Kunstsammlungen und der Bibliothek in Dresden Johann Georg Friedrich Freiherr von Friesen (1757-1824) und dessen zweiter Frau: Gräfin Juliane Caroline von der Schulenburg. - Am 15. Februar 1870 war Hermanns Schwester, Louise Freiin von Friesen(-Rötha), geb. 1794, seit 1825 Hofdame der Prinzessin, seit 1854 Oberhofmeisterin der Königin Amalie Auguste von Sachsen (1801-1877, Tochter Max I. Josephs von Bayern und Zwillingsschwester der mit König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen verheirateten Elise) gestorben. - Louise von Friesen wurde in der Königsfamilie "Spinster" genannt. Sie war die erste unverheiratete und protestantische Oberhofmeisterin am sächsischen Hof und wohnte im Schloss. Ihre ältere Schwester Karoline (1781-1857), verh. Schulenburg, war bis 1830 Oberhofmeisterin in Weimar. Empfängerin des Briefes ist eine Hofdame, aber nicht Louises Nachfolgerin als Oberhofmeisterin, Henriette Gräfin von Globig (1829-1899), Tochter des Generalintendanten des Dresdner Hoftheaters, Wolf von Lüttichau (1785-1863), da diese verheiratet und also kein "Fräulein" war (s. Anrede).

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Schriftsteller (1856-1950; 1925 Nobelpreis für Literatur (Nobel Prize for literature); 1939 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch). Eigenh. Brief (ALS) m. U. (

Mehr von Shaw George Bernard
[SHAW über die Verfilmung von "Candida"] - Shaw, George Bernard:
Schriftsteller (1856-1950; 1925 Nobelpreis für Literatur (Nobel Prize for literature); 1939 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch). Eigenh. Brief (ALS) m. U. ("G. Bernard Shaw").

London, 26. VIII. 1937. 4°. ½ S.


SHAW über die Verfilmung von "Candida": Auf eigenem Briefpapier (own letterhead): "From Bernard Shaw. / 4 Whitehall Court, London, S.W.1" an den Dichter und Anwalt [lawyer / poet] Henricus WJM Keuls [= Henricus Wybrandus Jacobus Maria Keuls (1883-1968) ]: "26th. August 1937 // Dear Dr. Keuls // Rudolf Meyer and Berger are so well pleased with the success of Pygmalion that they want to make a film of Candida. // Will you arrange with them an the same terms as the Pygmalion agreement; but make it clear to them that they cannot have the French rights as part of this deal. // faithfully // G. Bernard Shaw". - // - Die 1913 erschienene Komödie Pygmalion wurde später die Grundlage zum Musical und Film "My Fair Lady". Der Filmagent Rudolf Meyer drehte 1936 zusammen mit dem Dramatiker und Regisseur Ludwig Berger (eigentlich Ludwig Bamberger; 1892-1969) 1936 in Amsterdam eine holländische Verfilmung von Pygmalion (Premiere 26.02.1937, weibl. Hauptrolle Lily Bouwmeester). - Wegen des großen Erfolgs dieses niederländischen Pygmalion war die Verfilmung von George Bernard Shaws "Candida" geplant. 1898 erstmals als Text erschienenen, hatte es den Erfolg von George Bernard Shaw als Dramatiker begründet. - Diese Verfilmung durch den Regisseur Berger kam jedoch nicht zustande [vgl. Erika Wottrich, Swenja Schiemann: Ach, sie haben ihre Sprache verloren: Filmautoren im Exil].

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Dichter, Herausgeber, Übersetzer und Dramaturg (1773-1853): Eigenh. Kritik eines Lustspiels von Ritter von Zahlhas, genannt Neufeld, mit U. (

Mehr von Tieck Ludwig
[TIECKs Rat wird nicht beachtet] - Tieck, Ludwig:
Dichter, Herausgeber, Übersetzer und Dramaturg (1773-1853): Eigenh. Kritik eines Lustspiels von Ritter von Zahlhas, genannt Neufeld, mit U. ("L. Tieck").

o. O. [Dresden], Anfang 1840. TIECKs Rat wird nicht beachtet - Gr.-8°. ¾ S.


Kritik bzw. Gutachten für die Spielplanplanung vom März 1870 von "Ein Tag Karl Stuarts II. Lustspiel in 4 Akten" (Goed. XI, 348, 13) von Johann Baptist Ritter von Zahlhas [auch: Zahlhaas] (1787-1870), dessen Dramen und historischen Schauspiele damals viel gespielt wurden: "Für Merz 1840. // "Ein Tag Carls II, von Zahlhaas [im Original unterstrichen] // Dieses Lustspiel in 4 langen Akten ist, meinem Ermessen nach für uns ganz unbrauchbar [unterstrichen]. Unnatürlichkeit, das Unwahrscheinliche, abgebrauchte Situationen, welches alles zur Noth Einen Akt ausstaffieren könnte, soll hier einen ganzen Abend ausfüllen. Auch steht das Lustspiel wieder auf jener zweideutigen Spitze einer gewissen Unmoralität, besonders in der Rolle des jungen Königes, welches so manches franz. Produkt für uns ungenießbar, und bei dem bessern Sinne unsers Publikums, unbrauchbar macht. // L. Tieck". - // - Seit 1825 war Ludwig Tieck Dramaturg am Hoftheater Dresden. In diesem - wohl für seinen Vorgesetzten, den Generalintendanten Wolf von Lüttichau (1786-1863) angefertigten - Gutachten geht es um die Spielplangestaltung für März 1840. Tieck hält das Stück für ungeeignet (2 x "unbrauchbar", 1 x "ungenießbar") und begründet dies mit dessen mangelnder literarischen Qualität, dessen Frivolität und dem (überlegenen) Geschmack des Dresdner Publikums. - Tieck kannte den Wiener Schauspieler und Bühnenschriftsteller Johann Baptist (Ritter von) Zahlhas, persönlich, denn dieser war von 1825 bis 1829 als Schauspieler am Dresdner Theater engagiert. Das Lustspiel "Ein Tag Karl Stuarts II." war am 19. Dezember 1838 in Breslau uraufgeführt worden. Bereits im März 1839 wurde es am Hof- und Nationaltheater in München gegeben. Das Stück hatte Erfolg auf "mehreren Bühnen" (Allgemeine Theater-Chronik) und kam ab 9. Mai 1839 ins Repertoire der Königl. Schauspiele Berlin. - Ab dem 28. März 1840 wurde es, entgegen der in der vorliegenden Kritik Ticks geäußerten Empfehlung, sechsmal in Dresden am Sächs. Hoftheater aufgeführt. Das "Tage-Buch des Königl. Sächs. Hoftheaters" vermerkt den Erfolg: "Am Schluß wurden Alle gerufen". - Wohlerhalten.
Schlagworte: Autographen, Autografen, autographs, Eigenh. m. U. = eigenhändig mit Unterschrift

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Pädagoge, sozialistischer Politiker und Philosoph (1828-1875). Eigenh. Brief mit U. (

Mehr von Lange Friedrich Albert
Lange, Friedrich Albert:
Pädagoge, sozialistischer Politiker und Philosoph (1828-1875). Eigenh. Brief mit U. ("Fr. A Lange").

Marburg, 31. VIII. 1874. 8°. 4 S. (eng beschreiben) a. Doppelblatt. - Mit BEIGABE: Langes Hauptwerk: "Geschichte des Materialismus".


Umfangreicher und bedeutender Brief über Erkenntnistheorie an Otto Liebmann (Philosoph, 1840-1912; gehörte zu den Begründern des Neukantianismus): "Hochgeehrter Herr College! // Mein Krankheitszustand, welcher mir schon seit geraumer Zeit nur wenige Stunden des Tages zu arbeiten gestattet, hemmt auch meine Correspondenz; um so mehr, da ich mich durch die Unheilbarkeit meines Uebels veranlaßt sehe, alle andern Rücksichten neben der Vollendung begonnener Arbeiten zurückzusetzen. // Auf Ihre Anfrage bemerke ich in Kürze, daß ich keine Veranlassung habe, meine Ansichten hinsichtlich des Aufrechtsehens und der Projection nach Außen zu ändern. Ich muß nur bitten, meine Meinung nicht, wie das z. B. S t u m p f [Carl Stumpf (1848-1936) war Psychologe, Philosoph, Musikforscher und Begründer der experimentellen Psychologie] gethan, mit derjenigen U e b e r w e g s schlechthin zu identificiren. U e b e r w e g [Der Philosoph Friedrich Ueberweg (1826-1871) bekämpfte Kant und glaubte an die unabhängig von der Vorstellung existierenden äußeren Dinge] ist Materialist. Für ihn besteht als "Ding an sich" eine materielle Welt in einem Raum von drei Dimensionen, welche unsrer Erscheinungswelt entspricht, wie die Objecte dem Camera-obsc.-Bild. // Diese Anschauung, und vollends den im Hintergrunde liegenden "Gehirnäther", an welchem die Vorstellungen sich bewegen, wie Fische im Wasser, eigne ich mir nicht an. Für mich sind zwei Sätze entscheidend und, wie ich glaube, bei richtigem Verständnisse unanfechtbar. // 1) Der eigne Körper ist so gut ein Vorstellungsbild, und also von dem veranlassenden "Ding an sich" zu unterscheiden, wie jedes andere Bild eines Objectes. Die Verschmelzung der Gefühle von Lust u. Unlust u.s.w. mit dem (Gesichts- und Tast-) Bilde des Körpers ist Product einer Association, die nicht einmal ursprünglich ist, sondern sich wohl erst im Säuglingsalter bildet. // 2) Die Vorstellungen sind ausgedehnt. Letzteres ganz einfach (sobald man "Vorstellung" wie allgemein üblich, als Correctum und nicht als ein die Handlung bezeichnendes Abstractum betrachtet), weil die Dinge ausgedehnt sind und die sogenannten "Dinge" sind ja eben unsre Vorstellungen. // Dieser Gedanke U e b e r w e g s - so einfach wie das Ei des Columbus - würde von Jedermann sofort zugegeben werden, wenn ihm nicht eins der allerverkehrtesten und dabei tiefstgewurzelten Vorurtheile entgegenstände. Es ist dies die alte, in ihrer Wurzel scholastische Unterscheidung zwischen dem "sinnlichen" Vorstellungsbild, welches bei D e s c a r t e s z. B. rein materialistisch erklärt wird, und dem Beschauen desselben durch das "reine Denken", eine alte Fabel, deren Herrschaft K a n t bis jetzt vergeblich bekämpft hat (in der transc. Aesthetik), [= Immanuel Kants "Transzendentale Ästhetik", der zentrale Teil seines erkenntnistheoretischen Hauptwerks, der "Kritik der reinen Vernunft"], weil er von ihr selbst noch nicht ganz frei war. // Ich werfe hier fragmentarisch einige Züge hin, welche jedoch für Sie bei dem vielfach verwandten Standpunkte, den Sie einnehmen, genügen dürften. // Ich habe nie recht begreifen können, warum Sie in Ihrem "objectiven Anblick" ["Über den objectiven Anblick" (1869), eines der Hauptwerke des Adressaten Otto Liebmann], neben so vielem Trefflichen auf die alte Theorie der "Versetzung nach Außen" gerathen konnten, die nach meiner Meinung gar keinen Sinn hat. Wie soll man denn das eine Bild aus dem andern Bilde (vgl. oben 1)) wieder hinausversetzen, da es niemals darin war; denn wie wollten wohl ja die Vorstellungen der ["der" wiederholt auf der neuen Seite:] der andern Objecte in die Vorstellung unsres Körpers hineinkommen? // Wie Sie sehen, kann ich mir von Ihrem neuen Beweise nichts versprechen. Es giebt [sic!] keinen angreifbaren Punkt in meiner Auffassung - außer durch Mißverständniß, - als etwa wenn man bestreiten will, daß die Vorstellung des eignen Körpers in gleicher Weise Vorstellung ist, wie die aller andern Objecte. // Aber nehmen Sie doch einmal ein Buch in die Hand, halten es sich vor die Augen und denken nun ein wenig nach über die Behauptung: Das Buch ist nur Vorstellung, die Finger aber, die es halten, sind Ding an sich, oder Vorstellung und Ding an sich zugleich! // Unsinn über Unsinn! Gleichwohl bin ich ruhig darüber, daß die allein richtige Ansicht, so einfach sie ist, wahrscheinlich in den nächsten hundert Jahren noch ein paar hundert mal widerlegt werden wird. Nur von Ihnen hätte ich dies nicht erwartet, da Sie der richtigen Einsicht nahe stehen. - Nichts für ungut! Ich mußte kurz und dabei doch möglichst deutlich sein. // Mit hochachtungsvollen Grüßen // Ihr Fr. A Lange.". [Ergänzung am linken Rand der ersten Seite:] "Besten Dank für den gütigst übersandten Aufsatz!" - (( - Unser Brief zeigt den Philosophen Friedrich Albert Lange als Gegner des Materialismus und Wegbereiter des Neukantianismus der "Marburger Schule". Als Herausgeber des "Boten vom Niederrhein" und Autor der Schrift "Die Arbeiterfrage", die als wichtiger Beitrag zur Begründung der Volkswirtschaftslehre gilt, und als Mitglied in der Ersten Internationale war er sozialpolitisch engagiert. Da er zunehmend unter gegen ihn angestrengten Prozessen litt, zog er sich etwas aus der Politik zurück und verfasste sein Hauptwerk, die "Geschichte des Materialismus und Kritik seiner Bedeutung in der Gegenwart" (EA 1866), eines der einflussreichsten Bücher seiner Zeit [BEIGEGEBEN in der 5. Aufl. Mit einem biographischen Vorwort hrsg. von dem Marburger Neukantianer Hermann Cohen. 2 Bände in 1 Band [KOMPLETT]. Leipzig, J. Baedeker, 1896. Gr.- 8°. XXI, 434 und LXXVI, 573 S., 1 Bl. Mit gest. Porträt Fr. A Langes. Orig.-Halblederband mit schöner Goldprägung (5 Rosetten, Titelschild u. Zierlinien) a Rücken. - Namenseintrag von 1896 a. Vortitel, sonst sehr schön]. - Seit Ende 1866 lebte Lange in Zürich, wo er maßgeblich an der Erarbeitung der Kantonsverfassung beteiligt war. 1870 wurde er dort Professor der Philosophie. 1872 wurde er nach Marburg berufen, wo er unseren Brief verfasste. An seiner eingangs erwähnten Krankheit verstarb Lange am 21. November 1875.

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