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Schnaubert, Guido; Güssefeld, Franz Ludwig (Illustrator)

Weimars Stadtbild um das Jahr 1782-84 Mit den Stadtplänen von 1784 und 1909 (Kartoniert / Broschiert / Paperback)

Rockstuhl Verlag, Verlag Rockstuhl, Januar 2011


128 S. - Sprache: Deutsch - 211x149x12 mm

ISBN: 3867772428 EAN: 9783867772426

Broschur, 128 Seiten mit 10 Abbildungen und Karten. Beschrieben und erzählt nebst historischen biographischen Notizen von Guido Schnaubert (1841-1915) und die Karten Karte "Plan von der Fürstlich. Saechsischen Residenz Stadt Weimar" - 1782 von Franz Ludwig Güssefeld --- Bisherige Auflagen: 1. Auflage 1909 Hof-Buch- und Steindruckerei Buchdruckerei Dietsch & Brückner in Weimar - Nachdruck 2011 Vorwort Das nachstehende Werkchen ist veranlaßt worden, durch das Erscheinen des vom Lehrer K. Trautermann-Daasdorf a. B. bei Dietsch & Brückner in Weimar in diesem Jahre herausgegebenen Güssefeldschen Stadtplanes von Weimar aus dem Jahre 1784. Die Genannten haben es sich zum Verdienst gemacht, den Plan, der zwar bereits in Archiven, Bibliotheken und bei verschiedenen Behörden des Landes sich vorfindet, dem Publikum derart zugänglich zu machen, daß derselbe in Fünffarbendruck, mehreremal vergrößert und in der Größe der einer Schulwandkarte hergestellt ist. Da die Vergrößerung auf photographischem Wege stattgefunden, so ist dieselbe das genaue Abbild des Originals. Zunächst ist dieser Plan für Schulen und öffentliche Anstalten bestimmt und nur in einer beschränkten Anzahl von Exemplaren gedruckt worden; er wird gewiß eine freundliche Aufnahme finden, umsomehr, als er recht gefällig ausgestattet ist und infolgedessen eine hübsche Wandzierde bildet, weit mehr aber wird es beim Unterricht der vaterländischen Landes- und Heimatskunde ein treffliches Anschauungsmittel abgeben: die Schüler an der Hand desselben mit den Stätten bekannt zu machen, die in der weimarischen Geschichte eine historische Bedeutung haben. Die Anschaffung dieser Karte ist daher zu Unterrichtszwecken und für diejenigen, die sich für die weimarische Vaterlandsgeschichte interessieren angelegentlichst zu empfehlen. Das Stadtbild von 1782/84, war ein ganz anderes als das der Jetztzeit. Noch hinderten die Befestigungsmauern der Stadt die Entwicklung nach außen hin. Die Altstadt - das jetzige Jakobsviertel, aber auch da nur in den alten Straßenzügen - ist zwar im Ganzen unverändert geblieben, doch wo jetzt lange Straßen mit ansehnlichen Häuserbauten sich hinziehen, war zu jener Zeit freies und unbebautes Feld. Der ganze westliche Teil der jetzigen Stadt mit der Abgrenzung des Karlsplatzes und der Marienstraße war wenig bebaut, der Park nur auf den "Wälschen Garten" und den "Stern" beschränkt; der Fürstenplatz, die Reithauswiese, das Schloß mit seinem Ringgraben und dem Küchenteiche, zeigt ein ganz anderes Bild, als wie jetzt usw. Vergleicht man den alten Stadtplan mit dem derzeitigen, so kostet es viel Mühe - hat man nicht einen Führer zur Hand - sich, trotzt manchmal guter Lokalkenntnis, auf dem alten Plan zurecht zu finden. Verfasser dieses hat es nun für angemessen erachtet, zu dem alten Güssefeldschen Plan den nachstehenden Kommentar zu schreiben,. Derselbe beschränkt sich aber nicht darauf, auf Grund eigener Anschauung und des neuesten Adreßbuches von Weimar die früher bestandenen und zum Teil noch bestehenden Stätten, Gebäude, Mauern und Gassen nach ihrem Standort genauest zu beschreiben, sondern er gibt auch die an diese Baulichkeiten und sonst sich anknüpfenden historischen Ereignisse und Daten in kurzen Zügen an. Benutzt sind hierbei - unter tunlichster Vergleichung der bestehenden Angaben - die Schriften derer, die über Weimar schon ausführliches geschrieben, ohne aber mehr als notwendig in dieselben einzugehen, wie Gräbner, von Biedenfeld, Schöll, Kronfeld, Müller, Kuh, Habbicht, Lämmerhirt und älterer Schriftsteller. Das vorliegende Werk soll daher, was ausdrücklich betont wird, nicht ein Geschichtswerk sein, sondern ein einfacher, aber sicherer Führer, an der Hand dessen und der zum Vergleich beigegebenen Karten, die demselben in kleinerem Maßstabe angefügt sind, man in der Lage ist, sich nötigenfalls auch an Ort und Stelle zu orientieren. Von Goethes Gartenhaus anfangend, nach Norden sich zuwendend, beschreibt der Führer zunächst die äußere Umgebung der Stadt, wendet sich dann der alten Stadt, dem Jakobsviertel zu, gibt eine Beschreibung der Stadtmauer und der in derselben befindlichen Tore und geht dann auf das Innere der Stadt über. Nach diesen ist der Führer in besondere Abteilungen gebracht und die betreffenden Straßen und Gebäude durch stärkere Schrift auf den betreffenden Seiten besonders hervorgehoben. Ein kurze Geschichte Weimars nebst Angebe der die Stadt betreffenden besonderen Ereignisse ist dem Werkchen im Anhang beigegeben. Möge das kleine Werk sein was es sein soll: ein Führer in den alten historischen Gassen und Winkeln der Stadt, der ehemaligen Stätte der Großen in seiner Glanzzeit. Auch möge es voll und ganz erfüllen, beizutragen zu den Bausteinen altweimarischer Geschichte. Weimar, im April 1909. Der Verfasser. Einteilung Äußere Umgebung der Stadt um das Jahr 1784 Straßen und Plätze der Altstadt - das Jakobsviertel um das Jahr 1784 Tore und Stadtmauern um das Jahr 1784 Das Innere der Stadt um das Jahr 1784 Geschichtliches von Weimar bis zum Jahre 1828, dem Tode des Großherzogs Carl August

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Die im Texte neben den Ortsbezeichnungen eingeklammerten Zahlen oder Buchstaben verweisen auf die Karte: Ackerwand, an der Amalienstraße Arbeitshaus, städtisches Armbrust-Schützengarten Asbach, der Asbach, am, Hospital Bach, am Badestube, fürstliche Baumgarten, der (Frorieps Garten) Baumgarten, Straße am Berggäßchen, das Belvedersche Straße, die Berkaer Straße, die Bibliotheksgebäude, das Biblotheksturm, der Bornberg, am Bornmühle, die Brauhaus, bürgerliches Breite Gasse Brühl, der Brücksches-Cranach-Haus Buchfahrter Straße Burgmühle, die Buttelstedter Straße Bürgerschulstraße Carlsburg, die - früher Wilhelmsburg Cranach-Brücksches-Haus Deinhardtsgasse, die Dietrichsbrunnen, der Duxsche Garten Eisfeld, am Elefant, Gasthof zum Entenfang, der Erbprinz, Gasthof zum Erfurter Tor, am Erfurter Tor, inneres Esplanade (Schillerstraße), die Ettersburger Straße, die Falksches Haus Federwischmühle, die Floßbrücke, die (Naturbrücke) Floßgraben, der Floßplatz, der Frauenplan, der Frauentor, das Frauentor, vor dem Frauentorstraße, die Friedensgasse die (Kirchhofsgasse) Fürstenhaus, das Frorieps Garten Fruchtbringende Gesellschaft Gelbes Schloß, das Geleitshaus, das Gerbergasse, die kleine Gerbergasse, bei der Niedermühle Gerbertor Gleichensche Hof Goethes Garten Goethes Haus Goldbrunnen, der Graben, der Grimmenstein, der Gymnasium, das alte Hauptwache, die Herderplatz, der (Töpfermarkt) Hirtenhaus, das städtisches Hofkirche, (zu St. Jakob) Hofschmiede und Wagnerei Hofstätte, die Holzplatz, der Hospital, am Asbach Hundemauer, die Husarenstall Jakob, St. (Friedhof) Jakob, St. (Kirche) Jakobsgasse, innere Jakobsgasstraße Jakobstor (Trödeltor) Jägerhäuser, die beiden Jenaer Straße Junkerskirchhofstraße Kanonen (Lärmstücke) Kaiserin Augusta-Straße, die Karlsplatz, der (Schweinemarkt) Karlsstraße, die Kasseturm, der Kaufstraße, die Kegeltor, das Kettenberg, der Kirchgasse, die Kirchhofsgasse Klause, die Koethen-(Ketten-)Brunnen, der Kohlen-Magazin, das Kollegiengasse, der Komödienhaus, das Kornhaus, das fürstliche Künstlervereins-Lokal, das Küchteich, hinterm Lazarett, das Lehrerseminar, das Lindenberg, den Lindenschnecke, die Lorenz, St., Hospital, das Lottenmühle, die Luisenstift, das Hospital Lützelburgsche Haus Luthergasse, die Markt, der Marktstraße, die Malz- und Brauhaus, das Marstall, fürstlicher Marstallstraße, die alte Mostgasse - Mistgasse Natürbrücke, die (Floßbrücke) Niedermühle, die Paradeplatz, der Pfaffenberg, am Pförtchen, das Pogwischsche Garten, der Puffarter Berg Rathaus, das Ratseiche, die Rehmenteich, der Reithausn, das Rollbackhaus, Rollgasse Rollplatz Rosmariengasse Rotes Haus Rotes Schloß Sächsischer Hof, Gasthof Schanzwerke am Kirchberge Schardt, von, Geh. Rat Schardt, von, Haus Scherfgasse, die Schießhaus (Garten) Schillerhaus, das Schillers erste Begräbnisstätte Schillerstraße, Esplanade Schleifmühle am Asbach Schlachthaus, das alte Schloß, das Schloßbrauerei, die Schloßbrücke (Sternbrücke), die Schloßgasse, kleine und große Schloßgraben, der Schubsackgasse, die Schützengasse, die Schützengraben, der Schrickels Haus Schwan, Gasthof Schwansee, der Schwanseegatter Schwanseescheunen, Weg, dahinter Schwanseewiesen Seitengasse, die kleine und große Seminarstraße, die Siechhaus, das Silberbrunnen, der Sophienstift, das Spittelbach, der Stadtkirche, die Stadtmauer, die Stein, Charlotte von Stern, der Stern-(Schloß-)brücke, die Stiedten-Vorwerk, das Teichgasse, die Teichplatz, der Tempelherrenhaus, Todtengasse, die kleine und große Töpfermarkt, der (Herderplatz) Töpfergasse, die kleine und große Trödeltor, (Jakobstor) Turnier auf dem Markt "Unsrer lieben Frau", Kapelle Vorwerk der Herzogin Vorwerk, Fürstliches Vorwerksgasse, die Wachgäßchen, das Welsche Garten, der Wagnerstraße die Waifen- und Zuchthaus, das Wielands Garten Wilde Graben, der Windischengasse, die Wittumspalais Wurstgasse, die Ziegelhütte, die Zucht- und Waisenhaus Zuchthaus-Gasse Zwinger, der

Über den Autor

Beschrieben und erzählt nebst historischen biographischen Notizen von Guido Schnaubert (1841-1915)

ISBN 3-86777-242-8

ISBN 978-3-86777-242-6

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