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Wesolowski, Tilmann

Verleger und Verlagspolitik Der Wissenschaftsverlag R. Oldenbourg zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus (Gebundene Ausgabe)

Lang, Peter GmbH, Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Juni 2010


434 S. - Sprache: Deutsch - 221x161x37 mm

ISBN: 389975199X EAN: 9783899751994

"Verleger wurden lange nur als Geschäftsleute und Wissenschaftsverlage vorwiegend als Dienstleister angesehen. Die in der Forschung mittlerweile offenkundige Steuerungs- und Selektionsrolle von Verlagen ist dagegen für Wissenschaftsverlage erst in jüngerer Forschung beleuchtet worden. Bislang kaum untersucht sind dagegen die Interdependenzen und Interferenzen in einem Wissenschaftsverlag sowie die individuellen Einflüsse der verschiedenen Akteure. Die Arbeit analysiert diese Aspekte anhand der Verlagspolitik im Wissenschaftsverlag R. Oldenbourg. Von der stärkeren Profilierung um 1900, dem elitären Selbstbewusstsein gepaart mit dem Selbstverständnis des Geschäftsmanns und Kulturschaffenden, über die Neubestimmung in den Weimarer Jahren bis hin zur nur bedingt erfolgreichen "Selbstgleichschaltung" nach 1933 werden dem Wirken der Verleger scharfe Konturen verliehen. Das Buch zeigt detailreich die Geschichte des Verlagshauses und bietet fruchtbare Anschlüsse für die Buchhandelsgeschichte und die Wissenschaftshistoriographie insgesamt. "


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Inhaltsverzeichnis

Vorwort 9 Einleitung 11 I. Am Ende des Goldenen Verlags-Zeitalters - von der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg 37 I. 1 Grundlage aller Arbeit - die Zeitschriften im Verlag 37 I. 1.1 Der Stellenwert der Zeitschriften und ihr symbolisches Kapital 37 I. 1.2 Kleine Autokraten - der Verlag und seine Redakteure 49 I. 1.2.a Die Blätter für Volksgesundheitspflege 51 I. 1.2.b Der Gesundheits-Ingenieur, Dunbar und der Fall Prausnitz 56 I. 1.2.c Vorreiter und Prandtl 61 I. 2 Ausbau und stärkere Profilierung des Verlags im technischen und historischen Feld 66 I. 2.1 Die finanziellen Stützen des Wissenschaftsverlags 66 I. 2.1.a Die Gründung der Bayerischen Staatszeitung GmbH und der Schulbuchverlag 67 I. 2.1.b Die Kunstdenkmäler von Bayern und andere Sammlungen 70 I. 2.2 Aufgabe der Belletristik, regionalpatriotischen Literatur, Amtsschriften und Militaria 73 I. 2.3 Die dritte Verlegergeneration tritt an 79 I. 2.4 Profilierung mittels großer Projekte 82 I. 2.4.a Die ITW 83 I. 2.4.b Flugtechnik als neue Verlagssparte 93 I. 2.4.c Das Handbuch der mittelalterlichen und neueren Geschichte 97 I. 2.4.d Die Kleinen Schriften und Ernst Siepers Kultur des modernen Englands 103 I. 3 Der Verlag im Ersten Weltkrieg 107 I. 3.1 Die Rohstoffe werden knapp 107 I. 3.2 Personalmangel aller Orten 111 I. 3.3 Der Verlag und die Zensur 113 I. 3.4 Fullertons Truth about the German Nation 117 I. 3.5 Am Ende des Krieges 119 I. 4 Wege durch die Wirren der Nachkriegszeit 121 I. 4.1 Revolution, Streiks und Inflation 121 I. 4.1.a Die Schlüsselzahl des deutschen Buchhandel 125 I. 4.1.b Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher Verleger 127 I. 4.2 Bedrohung der Fachperiodika 128 I. 4.2.a Die Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft 131 I. 4.3 Einschränkungen für die Autoren 135 II. Im Schatten des "Mythus" - neue Wege in der Weimarer Republik 143 II. 1 Wilhelm Oldenbourg und der Wunsch nach neuen Wegen 143 II. 1.1 Edgar Dacqué und der "Mythus" bei Oldenbourg 152 II. 1.2 Der Beginn der Verlagspolitik im Zeichen Dacqués und der Einfluss Manfred Schröters 162 II. 1.2.a Das Handbuch der Philosophie 166 II. 1.2.b Ein Gesamtprogramm für den Verlag? 171 II. 1.3 Umsetzung der Verlagspolitik im geistes- und naturwissenschaftlichen Verlagszweig 177 II. 1.3.a Initiierte Projekte 177 II. 1.3.b Angebote 182 II. 1.4 Die Raketentechnik im geistes- und naturwissenschaftlichen Verlagszweig 188 II. 1.4.a Hermann Oberth bei Oldenbourg 188 II. 1.4.b Max Valier als Popularisator der Raketentechnik 193 II. 1.4.c Streit um die Wissenschaftlichkeit 198 II. 1.4.d Etablierung im wissenschaftlichen Feld 203 II. 1.5 Neuland und Tradition abseits des "Mythus" 214 II. 1.5.a "Exoten" im Programm 214 II. 1.5.b Politisierte Wissenschaft als "staatspolitische Aufgabe" des Verlegers 215 II. 1.5.c Traditionelles 220 II. 2 Wilhelm von Cornides und die Konsolidierung des technischen Verlagszweigs 224 II. 2.1 Erfahrungen mit den Ingenieuren und Technikern 224 II. 2.2 Wettbewerbsfähigkeit im technischen Feld 231 II. 2.2.a Allgemeine Schritte 231 II. 2.2.b Vom Gasjournal zum GWF 234 II. 2.2.c Wandel bei anderen technischen Fachperiodika 238 II. 2.3 Neue Zeitschriften im technischen Verlagszweig 241 II. 2.3.a Zeitschrift für Fernmeldetechnik 242 II. 2.3.b Psychotechnische Zeitschrift 244 II. 2.3.c Elektrizität im Bergbau 247 II. 2.3.d Wasserkraft und Wasserwirtschaft 248 II. 2.3.e Archiv für technisches Messen 249 II. 2.4 Wissenschaftliche Organisation und Standards 251 II. 3 Oldenbourg Anfang der 1930er-Jahre 253 II. 3.1 Die Entwicklung der Verlagszweige 253 II. 3.2 Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise 260 III. Angepasst und doch verschmäht - der Verlag im Nationalsozialismus 263 III. 1 Umbruch im geschichtswissenschaftlichen Bereich 271 III. 1.1 Der Wechsel an der Spitze der Historischen Zeitschrift 278 III. 1.2 Walter Frank und die Historische Zeitschrift nach 1934 291 III. 1.3 Friedrich Stieve als neuer Hausautor 296 III. 1.4 Die Geschichte der Völker und Staaten - Einführungs-und Überblickswerke 302 III. 2 "Politische Bereinigung" des Verlags 306 III. 2.1 Schließung der Bayerischen Staatszeitung GmbH 309 III. 2.2 Der Schulbuchverlag im Nationalsozialismus 315 III. 2.3 Verlust von Verlagssparten 319 III. 2.4 Der Fall Cornides 322 III. 3 Der "Nutzen" des Verlags im Nationalsozialismus 333 III. 3.1 Der Gesundheits-Ingenieur und der technische Verlagszweig 334 III. 3.2 Der Sonderfall Corona und der geisteswissenschaftliche Verlag 339 III. 3.3 Alter Bestand und neue Pläne 352 III. 3.4 Einschränkungen der Verlagsarbeit im Zweiten Weltkrieg 357 III. 3.4.a Papier-, Personalmangel und Zensur 357 III. 3.4.b "Kriegswichtig" 360 III. 3.4.c Ausgebrannt - der Verlag nach dem Bombenangriff im April 1944 363 Schlussbetrachtung -Verlagspolitik über vier Jahrzehnte 367 Quellen 385 Literaturangabe 397 Abbildungen/Tabellen 425 Abkürzungen 426 Register 427

Über den Autor

Tilmann Wesolowski studierte Geschichte und Publizistik. Schwerpunkt seines wissenschaftlichen Interesses sind die gesellschaftlichen Dimensionen der Ideen, Verlags- und Technikgeschichte.


ISBN 3-89975-199-X

ISBN 978-3-89975-199-4

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