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Sherlock Holmes. Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe


Remseck/Stuttgart, RVG-Interbook, 1994. 667 Seiten gebundene Ausgabe mit OSU EAN: 9783881020862 (ISBN: 3881020861)


OSU und Buch gut erhalten.

 


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ISBN 3-88102-086-1

ISBN 978-3-88102-086-2

Alternative Antiquarische Bücher / Angebote Auf Buchfreund
Sherlock Holmes. Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe

Arthur, Conan Doyle:
Sherlock Holmes. Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe
RVG, 1987. 1069 Seiten Gebundene Ausgabe EAN: 9783881020862 (ISBN: 3881020861)


Seiten und Schnittkanten nachgedunkelt bzw. verschmutzt 1813
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Sherlock Holmes Geschichten (detebe, Band 21211)

Conan Doyle, Arthur und Arthur Conan Doyle:
Sherlock Holmes Geschichten (detebe, Band 21211) 11
Diogenes Verlag, 2001. 256 Seiten Taschenbuch, Größe: 18.2 x 11.6 x 1.8 cm EAN: 9783257212112 (ISBN: 3257212119)


Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand mit minimalen Lesespuren.
Schlagworte: viktorianisch,psychologischer Kriminalroman,Krimi,Legende,Der Hund von Baskerville,Kunstfigur,Sherlock Holmes,Spürhund,Genie,Klassiker,Giftschlange,Dr. Watson,Riesendiamant,Irene Adler,Meisterdetektiv,Böhmen,Fälle,Geschichten,Arthur Conan Doyle,
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Sherlock Holmes.

Doyle, Arthur Conan, R. (Übers.) Lautenbach und Martin (Bearb.) Orban
Sherlock Holmes. [Dt. Übers.: R. Lautenbach und U. Kleiner. Bearb. des Textes Martin Orban]
Remseck bei Stuttgart : Rheingauer Verl.-Ges., c 1987. 763 S. : Ill. ; 22 cm Pp. EAN: 9783881020862 (ISBN: 3881020861)


gut erhalten m
Schlagworte: Belletristik
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Sherlock Holmes. Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe.

Doyle, Arthur Conan:
Sherlock Holmes. Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe.
RVG, 1994. 667 Seiten Gebundene Ausgabe mit OSU EAN: 9783881020862 (ISBN: 3881020861)


Gut erhalten. OSU mit leichten Randläsuren. ISBN: 9783881020862
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Sherlock Holmes.

Doyle, Sir Arthur Conan:
Sherlock Holmes. 25 Geschichten
Remseck bei Stuttgart : RVG Interbook, 1987. 1068 S. ; 22 x 15 x6 cm, Gebundene Ausgabe Pp. EAN: 9783881020862 (ISBN: 3881020861)


Gebraucht, mittelmäßig, <ohne SU. Buchseiten sauber und gut.
Schlagworte: Belletristik
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Sherlock Holmes.

Doyle, Arthur Conan:
Sherlock Holmes.
Remseck bei Stuttgart : RVG Interbook, 1987. 1068 S., Ill. OPp., gebundene Ausgabe. ISBN: 3881020861 (EAN: 9783881020862 / 978-3881020862)


Ohne SU.! SU. teils auf Vorsatz geklebt, Einbd. etwas berieben/ gelockert, Seiten altersbedingt etwas gebräunt, ansonsten gut erhalten. ISBN: 3881020861
Schlagworte: Belletristik
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Sherlock Holmes. Gesamtsausgabe der Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe.

Doyle, Sir Arthur Conan
Sherlock Holmes. Gesamtsausgabe der Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe.
Remseck, RVG 1987. Okarton mit OU. 1068 S. -Im Schnitt min. stockfl., etw. gebräunt.

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Sherlock Holmes 17 Detektivgeschichten von Arthur Conan Doyle mit Illustrationen von Eberhard Binder-Staßfurt

Arthur Conan Doyle
Sherlock Holmes 17 Detektivgeschichten von Arthur Conan Doyle mit Illustrationen von Eberhard Binder-Staßfurt
Berlin : Verlag Neues Leben. 1982 22 cm. 371 seiten. Leineneinband ohne OU


papiergebräunte seiten,leinen etwas leicht fleckig. Das gefleckte Band übertragen von Reinhard Hillich Die fünf Apfelsinenkerne übertragen von Reinhard Hillich Das Abenteuer mit dem Berylldiadem übertragen von Sabine Thieme Silver Blaze übertragen von Reinhard Hillich Die "Gloria Scott" übertragen von Sabine Thieme Der griechische Dolmetscher übertragen von Reinhard Hillich Der letzte Fall übertragen von Reinhard Hillich Das Abenteuer in dem leeren Haus übertragen von Sabine Thieme Der Schwarze Peter übertragen von Reinhard Hillich Das Duell mit Charles August Milverton übertragen von Reinhard Hillich Das Abenteuer mit dem zweiten Blutfleck übertragen von Sabine Thieme Das Geheimnis von Wisteria Lodge übertragen von Reinhard Hillich Das Abenteuer mit dem Roten Kreis übertragen von Sabine Thieme Der sterbende Detektiv übertragen von Reinhard Hillich Der Fall Thor-Brücke übertragen von Reinhard Hillich Das Abenteuer von Shoscombe Old Place übertragen von Sabine Thieme Der pensionierte Farbenhändler übertragen von Reinhard Hillich DER SELTSAME BESUCH. Ein Nachspiel An jenem denkwürdigen Morgen im Jahre 1927 tobte ein furioser Sturm der sich heulend im Kamin fing und Regenböen prasselnd gegen unsere Fenster schleuderte, als wollten die ungebändigten Bestien der Natur den prominentesten Verteidiger der Zivilisation zu einem alles entscheidenden Kampf herausfordern. Wie zur Bestätigung meiner Vorahnung fand ich auf dem Frühstückstisch einen Zettel von Sherlock Holmes, auf dem er mir lakonisch mitteilte, er sei in einem Fall unterwegs, der sein und mein Sein oder Nichtsein betreffe. Schon seit einiger Zeit hatte ich an meinem Freund eine seltsame Veränderung beobachtet. Daß er neuerdings Interesse für seine alten Fälle bekundete, widersprach seiner praktischen, stets auf neue Aufgaben ausgerichteten Natur und machte mich mehr als besorgt. Gestern erst hatte er nach stundenlangem Grübeln plötzlich gefagt:. "Wie viele meiner Abenteuer haben Sie bisher zu Papier gebracht, Watson?" "Es waren vier Romane - ,Eine Studie in Scharlachrot`, ,Das Zeichen der Vier`, ,Der Hund von Baskerville` und ,Das Tal des Grauens` - sowie sechsundfünfzig Geschichten, die in fünf Zyklen zusammengefaßt sind: die ,Abenteuer`, die ,Memoiren`, die ,Rückkehr`, die ,Abschiedsverbeugung` und schließlich ,Das Fall-Buch des Sherlock Holmes`, das dieser Tage erschien -alles in allem also sechzig." "Ein Schock, ein ganzes Schock!" hatte er daraufhin ausgerufen und war wieder in Nachdenken versunken.Gerade als ich mein Frühstücksei köpfte, kam mein Freund ins Zimmer gestürmt. Mit grimmiger Genugtuung warf er ein Päckchen auf den Tisch und ließ sich in einen Armstuhl fallen. "Beim Zeus, das Maß ist wirklich voll! Sehen Sie selbst", rief er ächzend, während er sich eine Tasse Kaffee eingoß. Ich löste die Verschnürung, entfernte das Einschlagpapier und hielt eine druckfrische Ausgabe des "Fall-Buches" in meinen Händen. Auf meinen fragenden Blick hin erklärte Holmes düster: "Das Vorwort, Watson!" "Ich fürchte", las ich, "daß. Mr. Sherlock Holmes zu einem jener populären Tenöre wird, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben, aber der Versuchung nicht widerstehen können, ihr nachsichtiges Publikum mit immer neuen Abschiedsvorstellungen zu strapazieren. Das muß aufhören und er den Weg allen Fleisches gehen..."Erschrocken blickte ich zu meinem Gefährten, der mit Grabesstimme murmelte: "Ich hatte es geahnt.""Es wäre eine verlockende Vorstellung", hieß es im Text weiter, "daß es eine imaginäre Welt für die Geschöpfe der Phantasie gibt, einen Ort, wo Fieldings Männer die schönen Frauen aus der Feder von Richardson lieben, Scotts Helden herumstolzieren, Dickens` Cockney-Gestalten Heiterkeit hervorrufen und Thackerays Weltmänner noch immer an ihren tadelnswerten Karrieren arbeiten. Vielleicht würden in einer solchen Walhalla Sherlock und sein Watson in einer bescheidenen Ecke ihren Platz finden, während ein scharfsinnigerer Detektiv und sein begriffsstutzigerer Partner die Bühne betreten, die die beiden verlassen haben." "Aber das ist doch...!" rief ich fassungslos aus. "Der Autor, der Ihnen die Feder geführt hat."Ich brauchte eine Weile, um mich zu sammeln. Es paßte zu dem alten Schauspieler Holmes, aus der Rolle zu fallen und mich auch dabei als den großen Naiven dastehn zu lassen. Einigermaßen bissig erwiderte ich: "Zu Ihrem Vorteil, Holmes, denn mit den beiden Geschichten, die Sie selbst erzählten, haben Sie sich keinen Gefallen getan. Die Leser scheinen den ,Bleichen Soldaten` und ,Des Löwen Mähne` nämlich nicht besonders zu mögen, weil...""Aber, aber, Gentlemen, keinen Streit, schließlich waren wir doch alle Verbündete in dieser Angelegenheit", ertönte plötzlich eine tiefe Stimme von der Tür her. Der hochgewachsene Fremde, der unbemerkt hereingekommen war, mochte die Siebzig fast erreicht haben. Er war grauhaarig, von kräftiger Figur, hielt sich jedoch militärisch straff. In seinem breiten.Gesicht stand ein Lächeln, das nur an den Augen abzulesen war, da ein buschiger Schnauzbart seine Lippen vollständig bedeckte. Mit federnden, sportliches Training verratenden Schritten trat er näher und schüttelte uns herzlich die Hand. Schalkhaft zwinkernd meinte er dabei: "Wenn Mr. Holmes sein ,Fall-Buch` kauft und Nachforschungen über seinen Schöpfer anstellt, sollte dieser wohl der Baker `Street zweihunderteinundzwanzig B einen Besuch abstatten können, nicht wahr?"Mich machte solche spitzfindige Logik immer sprachlos, doch Holmes pflichtete dem Fremden trocken bei: "Eine Erfindung ist der anderen wert. Darf ich vorstellen: Unser Autor ? Arzt und Schriftsteller, Amateurkriminologe, Kriegshistoriker, Meisterboxer, Golfer, Skifahrer und Globetrotter." "Tja, wenn man Erfindung und Wirklichkeit bei Ihnen immer auseinanderhalten könnte, Sir!" wandte ich aber dann doch ein, als wir vor dem prasselnden Kaminfeuer Platz genommen hatten. "Das fängt schon beim Einfachsten an. Zum Beispiel gibt es die Baker Street, aber eine Nummer zweihunderteinundzwanzig B nicht - noch nicht -, denn die Straße endet gegenwärtig mit einer achtziger Hausnummer "Bei vierundachtzig", präzisierte Holmes. "Dennoch schreiben viele Leser an die fiktive Adresse und bitten mich um Hilfe. Die Dead-letter section des Londoner Hauptpostamtes mußte für diese Masse von Briefen ein Extrafach einrichten.""Ja, ein merkwürdiger Triumph der Phantasie über die Wirklichkeit", antwortete der Schriftsteller, wobei ein sardonischer Ausdruck in seine Züge kam, "und ich wage zu prophezeien, daß Sie beide in ein paar Jahrzehnten die berühmtesten Gestalten der englischen Literatur sein werden. Ihre Abenteuer wird man in mehr Sprachen und Dialekten lesen können als Shakespeares Werke. Vielleicht werden dann manche Leser Sherlock Holmes für den Verfasser halten oder Sie, Dr. Watson, mich aber für eine Ihrer Erfindungen, einen zufälligen Vorwortschreiber bestenfalls." "Kommen Sie, kommen Sie, Sir!" widersprach mein Freund lebhaft. "Sie haben, wie ich im Britischen Museum feststellen konnte" ? er zog einen mit Daten und Notizen bekritzelten Zettel aus der Tasche ? "an die siebzig Bücher geschrieben: geschichtliche, militärstrategische, spiritistische und juristische Abhandlungen, Lyrik, Dramen, Erzählungen, Romane. Von einem so kolossalen Gesamtwerk sollte doch gewiß einiges mehr Bestand haben... Immerhin", setzte er nach einer Pause versonnen hinzu und begann seine Pfeife zu stopfen, "eine hübsche Mystifikation, diese fiktive Hausnummer. Spätere Generationen werden sie mit demselben Eifer diskutieren wie den Ort, an dem Noah die Arche bestieg. Doch ich revanchiere mich mit einer realen Adresse: Devonshire Place zwei.""Oh, meine Augenarztpraxis, die ich nach Versuchen in Plymouth und Southsea schließlich 1891 in London eröffnete, war kein großer Erfolg ? weder in professioneller, intellektueller noch finanzieller Hinsicht. Stellen Sie sich vor ? im ersten Jahr meiner Selbständigkeit betrug mein Jahreseinkommen hundertvierundfünfzig Pfund. Damals kam meine Steuererklärung wegen unvollständiger Angaben mit dem behördlichen Vermerk ,Unzureichend` zurück. Ich retournierte das Formular mit dem Zusatz ,Bin völlig Ihrer Meinung!`.""Vorsicht, Sir!" meinte Holmes scherzhaft. "Die Nachwelt wird diese Anekdote dahingehend deuten, daß am Devonshire Place zwei dem jungen Dr. Doyle, während er täglich yon zehn bis sechzehn Uhr auf Patienten wartete, die nicht kamen, die monetären Möglichkeiten einer kriminalschriftstellerischen Karriere aufgingen."Der Autor reagierte mit unvermuteter Schärfe: "Meiner Meinung ist Geld, so willkommen es sein mag, für jeden Mann, der nur einen Tropfen Künstlerblut in seinen Adern hat, das letzte, woran er denkt. War das nicht auch stets Ihre Maxime, Mr. Holmes?" Und etwas milder fügte er hinzu: "Nun ja, mit solchen Legenden muß man als Autor immer rechnen."Die Legende", nahm Holmes das Stichwort auf, "daß ich wirklich existiere, hat möglicherweise durch mein häufiges Erscheinen auf der Bühne zusätzliche Nahrung bekommen. Sie äußern diesen Gedanken selbst in Ihrer 1924 erschienenen Autobiographie.""Ganz recht. Als ich zum Beispiel meine Theaterfassung von ,Rodney Stone` zurückgezogen hatte ? das Stück wurde vor leeren Bänken in einem Theater gespielt, das ich für ein halbes Jahr gemietet hatte ?, schloß ich mich ein, um ein sensationelles Sherlock-Holmes-Drama zu schreiben. Nach einer Woche war das Stück fertig, und ich nannte es ,Das gefleckte Band` nach der gleichnamigen Erzählung. Der Erfolg war bemerkenswert. Noch vor Saisonende hatte ich den Schuldenberg abgetragen, der durch das andere Stück entstanden war, ja, ich hatte sogar eine recht ansehnliche und dauerhafte Einnahmequelle geschaffen. Das Stück wurde ein Dauerbrenner und wird jetzt noch im ganzen Land gespielt.""Kein Wunder in diesem Fall", versetzte Holmes, der sich im Sessel zurückgelehnt hatte und an seiner Tonpfeife sog. "Mord im geschlossenen Zimmer ? an diesem Kabinettstückchen versuchen sich alle Kriminalautoren, die etwas auf sich halten, denn das Groteske des Problems fordert die Logik aufs schärfste heraus. Die Welt, auf kleinstem Raum undurchsichtig und unheimlich geworden, beunruhigt den Zuschauer so unmittelbar, daß er selbst nach Lösungen zu suchen beginnt. Da hätten wir das Hauptmotiv für das Interesse der Leser an meinen Abenteuern ? die Freude am Kombinieren." "Und Sie dürfen hinzufügen: am Betätigen des Gerechtigkeitsgefühls, das sich, nebenbei bemerkt, nicht unmittelbar von den Paragraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches herleitet. Schließlich lassen Sie ja, wie im ,Duell mit Charles August Milverton`, manchen formal-juristisch Schuldigen laufen, Mr. Holmes. Nein, es geht um tiefer verinnerlichte ethische Werte wie etwa auch im Märchen: das Gute und das Böse.""Vielleicht sollte man von poetischer Gerechtigkeit sprechen", sinnierte ich, "die die Bösewichter sogar dann noch bestraft, wenn sie davongekommen sind - wie etwa im Fall der ,Fünf Apfelsinenkerne` und in dem des ,Griechischen Dolmetschers` ?, oder sie selbst die Missetat erleiden läßt, die sie ihrem Opfer zudachten, wie im ,Gefleckten Band`." "Um auf jenes Theaterstück zurückzukommen", sagte Holmes, "verwandten Sie eine echte Schlange auf der Bühne?""O ja", bestätigte der Autor lachend. "Die Titelrolle spielte eine hübsche Boa, die mein ganzer Stolz war. Man stelle sich meine Enttäuschung vor, als ich die geringschätzige Rezension eines Kritikers las, die mit den Worten endete: ,Den Höhepunkt des Stücks bestritt eine offenkundig künstliche Schlange.` Ich hatte gute Lust, ihm eine ansehnliche Summe zu bieten, wenn er die ,künstliche Schlange` mit in sein Bett nähme. Später beschäftigten wir noch diverse andere Schlangen, aber keine hatte das Zeug zum Schauspieler, entweder hingen sie aus dem Loch in der Wand so schlaff wie Klingelzüge, oder sie schnellten durch das Loch zurück, um mit dem Bühnenarbeiter abzürechnen, der sie in den Schwanz gekniffen hatte, um sie auf Trab zu bringen. Schließlich haben wir uns für künstliche Schlangen entschieden, und jeder einschließlich der Bühnenarbeiter war`s zufrieden.""Darf ich fragen, Sir", meldete ich mich wieder zu Wort, "ob Sie eine Detektivgeschichte immer schon fertig im Kopf haben und auch schon das Ende kennen, bevor Sie zu schreiben anfangen?""Selbstverständlich ist das der Fall, Dr. Watson. Man kann nicht einen Kurs steuern, wenn man das Ziel nicht kennt. Hat man erst mal die Grundidee entwickelt, muß man als nächstes danach trachten, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Aber Holmes durchschaut die Schwächen aller alternativen Lösungen und klärt auf mehr oder weniger dramatische Weise den wahren Sachverhalt, wobei er Schritt für Schritt, alles logisch erklärend, sein Ziel erreicht. Er demonstriert seine Fähigkeiten durch die ,Sherlockholmi-tos`, wie man neuerdings in Südamerika sagt, also durch scharfsinnige Schlußfolgerungen, die oft auf den ersten Blick mit dem Fall nichts zu tun haben und dadurch dem Leser ein eindrucksvolleres Bild von Holmes` Fähigkeiten vermitteln. Der gleiche Effekt wird dadurch erzielt, daß Holmes beiläufig andere Fälle erwähnt.."Wie etwa den schockierenden Zwischenfall auf dem holländischen Dampfschiff ,Friesland`, der uns beiden um ein Haar das Leben gekostet hätte", warf ich ein, "oder den Fall des bekannten Kanarienvogeldresseurs Wilson, die widerwärtige Geschichte mit dem roten Blutegel, die schreckliche Sache mit der Riesenratte von Sumatra und die merkwürdigen Erlebnisse der Pattersons auf der Insel Uffa - um nur einige der unerzählten Geschichten zu nennen, deren Dokumente wohlverwahrt in den Tresorgewölben des Bankhauses Cox öt Co. am Charing Cross lagern.""Ganz recht, lieber Dr. Watson", sagte der Autor ironisch schmunzelnd und zwirbelte seine Bartspitzen. "Der Himmel weiß, wie viele Titel ich dergestalt einfach niedergeschrieben habe und wie mich dann viele Leser baten, ihre Neugier zu befriedigen und aufzuzeichnen, was es beispielsweise mit ,Rigoletto und seiner gräflichen Frau` auf sich habe. Ein-, zweimal, wie bei dem ,Abenteuer mit dem zweiten Blutfleck`, habe ich den Titel Jahre zuvor an anderer Stelle verwandt, ehe ich die entsprechende Geschichte dazu schrieb.""Zweifellos diente die Erwähnung noch nicht publizierter Abenteuer zugleich dem Zweck, den Anschein von Authentizität zu erzeugen, Sir", gab Holmes zu bedenken. "Sie lassen den guten Watson häufig am Erzählbeginn in gedrechselten Sätzen erklären, daß er viele Fälle nur deshalb nicht veröffentlicht, weil sonst den Interessen der Nation oder real existierender Persönlichkeiten Schaden zugefügt werde.""Ein ganz legitimer literarischer Kunstgriff", schaltete ich mich ein und genoß einen kleinen Triumph, "aber davon verstehen Sie ja nicht viel." "Meinen Sie!" erwiderte Holmes sarkastisch. "Ich habe schon ganz andere Kniffe durchschaut, wie Sie sich erinnern werden. Zum Beispiel ist Ihre Beschreibung des Wetters ganz durchsichtig: Sturm, Regen, klappernde Fensterläden ? da kann ja nur ein Kapitalverbrechen folgen. Warum nicht ganz anders? Ich stelle mir vor, daß das Publikum künftiger Kriminalgeschichten mißtrauisch werden sollte, wenn es von blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein liest. Uberhaupt, Sie Schöngeist, Ihre poetischen Ergüsse, wenn es an die Naturschilderungen geht..." "Ein ewiger, aber nicht zufälliger Streitpunkt zwischen Ihnen beiden", mischte sich der Autor ein, der unser Geplänkel amüsiert verfolgt hatte. "Sollte es wirklich so schwer sein, zu begreifen, daß Ihre Konzentration auf die reinen Tatfakten, Holmes, und die Abschweifungen Ihres Freundes ? die ja oftmals philosophische Ausdeutungen des Falles im Gewand der Naturbetrachtung sind ? als wechselnde Erzählpole sich gegenseitig bedingen? Dramaturgisch betrachtet, wäre keine Spannung ohne Phasen der Entspannung möglich. Sie beweisen das ja selbst mit ihrem exzentrischen Lebensstil, Holmes. Überdies lasse ich auf die etwas romantischen Naturpassagen schon aus ästhetischen Gründen nichts kommen. Gerade sie könnte man leicht in ein Werk der Weltliteratur verpflanzen, ohne daß das groß auffiele.""Sie meinen, daß dadurch auch anspruchsvollere Leser in den Sherlock-Holmes-Geschichten auf ihre Kosten kommen?" vergewisserte sich mein Gefährte. "Ein interessanter Aspekt. Dann hätte ich Ihnen einiges abzubitten, Watson.""Und ich Ihnen, Mr. Holmes", sagte der Autor mit belegter Stimme und räusperte sich, "schließlich habe ich Sie einmal, im Jahre 1900, umgebracht, weil ich der Meinung war, daß meine literarische Energie nicht zu sehr in eine Richtung gelenkt werden sollte." "Der Sturz in den Reichenbachfall!" rief ich aus."Richtig. Der Mord gelang, aber glücklicherweise hatte kein Leichenbeschauer die sterblichen Überreste des Sherlock Holmes zu Gesicht bekommen, und so konnte ich nach dreijähriger Pause den schmeichelhaften Bitten der Leser nachgeben und mein Opfer im ,Leeren `Haus` wieder auferstehen lassen. Ich habe das nicht bereut, denn selbst wenn Holmes nie existiert hätte, hätte ich als Schriftsteller kaum mehr leisten können - obwohl er vielleicht der Anerkennung meiner ernsthafteren literarischen Arbeiten etwas im Wege stand."Sherlock Holmes lächelte nachsichtig. Er warf einen raschen Seitenblick auf seinen Notizzettel. "Hätten Sie mich überhaupt aus der Welt schaffen können, ohne sich selbst zu einem Teil zu verleugnen? Schließlich haben Sie sich ständig als Amateurdetektiv und Anwalt von Justizopfern betätigt. Ich erinnere an den Fall George Edalji im Jahre 1907. Ihr bravouröses Eingreifen führte nicht nur dazu, daß man den wahren Täter ermittelte, sondern trug auch dazu bei, daß eine Berufungsinstanz am Kriminalgericht geschaffen wurde. Oder der Fall Oscar Slater, der auf Ihr hartnäckiges Betreiben hin nach fünfzehn Jahren wieder aufgerollt wurde und vor wenigen Tagen einen Freispruch für den unschuldig zu lebenslänglicher Haft Verurteilten erbrachte.""An dem, was Sie sagen, ist sicher etwas dran", stimmte der Autor nachdenklich zu. "Ein paarmal bin ich sogar mit Fällen konfrontiert worden, die denen glichen, die ich erfunden habe, um Ihre Art der Beweisführung darzulegen. Dabei konnte ich die Lösung mit Hilfe der Holmesschen Methode finden und somit nachweisen, daß sie im großen und ganzen auch im praktischen Leben durchaus nützlich sein kann. Andererseits hat sie mitunter den Nachteil, daß sie nur langsam und umständlich zum Ziel führt, verglichen mit den Praktiken jener Beamten, die möglichst schnelle Ergebnisse vorweisen möchten und es deshalb mit der Ermittlungsarbeit nicht so genau nehmen. Als Beispiel dafür darf ich einen Diebstahl erwähnen, der in einer Kneipe in unmittelbarer Nähe meines Hauses stattfand. Der Dorfpolizist hatte, ohne viel nachzudenken, den Schuldigen fassen können, während ich in der Zwischenzeit nichts weiter feststellte, als daß der Täter Linkshänder war und genagelte Stiefel trug."Es entstand eine Pause, in`der jeder seinen Gedanken nachhing und in das glimmende Kaminfeuer starrte, während draußen noch immer der Sturm ums Haus fauchte. Ich spürte, daß sich jetzt der entscheidende Augenblick anbahnte, den wir mit unserer Unterhaltung so lange hinausgezögert hatten: das unerbittliche Ende. Feierlich erhob sich unser Besucher. Alarmiert blickte ich zu Holmes hinüber, doch dem war anzusehen, daß er den dramatischen Auftritt auf seine spöttische Art genoß. Mit einer gemessenen Bewegung, die Endgültigkeit ausdrückte, schlug der Autor das "Fall-Buch" auf und deklamierte, seinen Blick auf einen imaginären Punkt an der Zimmerdecke gerichtet: "Und damit, werter Leser, sagen wir Sherlock Holmes adieu! Ich danke für die Treue, die Sie mir in der Vergangenheit erwiesen haben, und kann nur hoffen, daß Ihnen als Gegengeschenk jene anregende Ablenkung von den Sorgen des Lebens zuteil wurde, die allein das Zauberreich der Phantasie bereithält."Berlin, im Mai 1981 "reinhard Hillich"
Schlagworte: [Sherlock holmes, watson, detektive, kriminalerzählung, ermittlung, katastrophe, charakter, merkmale, erkenntnisse, mord, verbrechen, aufklärung, details, beobachtung, anzeichen, aufzeichnungen]
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Sherlock Holmes.

Kriminalerzählungen - Doyle, Sir Arthur Conan:
Sherlock Holmes. Gesamtausgabe der Kurzgeschichten mit Illustrationen der Originalausgabe.
Remseck bei Stuttgart : RVG Rheingauer Verlagsgesellschaft, 1987. 667 S. mit zahlr. Textillustrationen 22 cm, Pappband mit Schutzumschlag ISBN: 3881020861 (EAN: 9783881020862 / 978-3881020862)


Enthält: Eine Skandalgeschichte im Fürstentum O....Der Bund der Rothaarigen. Ein Fall geschickter Täuschung. Der geheimnisvolle Mord im Tale von Boscombe. Fünf Apfelsinenkerne. Der Mann mit der Schramme. Die Geschichte des blauen Karfunkels. Das getupfte Band. Der Daumen des Ingenieurs. Die verschwundene Braut. Die Geschichte des Beryll-Kopfschmucks. Das Landhaus in Hampshire. Silberstrahl. Das unheimliche Paket. Das gelbe Gesicht. Eine sonderbare Ausstellung. Holmes' erstes Abenteuer. Der Katechismus der Fam. Musgrave.- Die Gutsherren von Reigate. Der Krüppel. Der Doktor und sein Patient. Der griechische Dolmetscher. Der Marinevertrag. Das letzte Problem. Im leeren Hause. Der Baumeister von Norwood. Die tanzenden Männchen. Die einsame Radfahrerin. Die Entführung aus der Klosterschule. Der schwarze Peter. Sherlock Holmes als Einbrecher. Die sechs Napoleonbüsten. Die drei Studenten. Der goldene Kneifer. Der vermisste Footballspieler. Der Mord in Abbey Grange. Der zweite Blutflecken. Wisters Lodge. London im Nebel. Der Teufelsfuß. Das Zimmer in Bloomsbury. Das Verschwinden der Lady Carefax. Sherlock Holmes auf dem Sterbebett. Der letzte Fall.- Kardinal Mazarins Diamant. Die Thor-Brücke. Das Abenteuer mit dem kriechenden Mann. Der Vampir von Sussex. Die drei Garridebs. Chinesisches Porzellan. Die drei Giebel. Der blasse Soldat. Des Löwen Mähne. Die Geschichte des Josiah Amberlay. Das verhüllte Gesicht Die Geschichte von Shoscombe Old Place. / Kleine Lese- und Lagerspuren / Gutes Exemplar / Fol. A-Z 31752 Fol. A-Z ISBN 3881020861
Schlagworte: Sir Arthur Conan Doyle, Werkausgabe, Geschichten, Illustrierte Ausgabe, Der Katechismus der Familie Musgrave
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Mark Twain; Die Abenteuer des Tom Sawyer mit Illustrationen von John Falter; Arthur Conan Doyle; Sherlock Holmes Geschichten mit Illustrationen von Guy Deel,; Mary O`Hara; Mein Freund Flicka mit Illustrationen von Ben F. Wohlberg, Wilhelm Hauff; Lichtenstein mit Illustrationen von  Horst Lemke gekürzt

Mark Twain; Arthur Conan Doyle; Mary O`Hara; Wilhelm Hauff
Mark Twain; Die Abenteuer des Tom Sawyer mit Illustrationen von John Falter; Arthur Conan Doyle; Sherlock Holmes Geschichten mit Illustrationen von Guy Deel,; Mary O`Hara; Mein Freund Flicka mit Illustrationen von Ben F. Wohlberg, Wilhelm Hauff; Lichtenstein mit Illustrationen von Horst Lemke gekürzt
Stuttgart: Verlag Das Beste GmbH. 1971 1978 20 cm. 551 seiten. Illustrierter Pappeinband ISBN: 3870700151 (EAN: 9783870700157 / 978-3870700157)


gebrauchsspuren, einband etwas an den kanten bestoßen ,papiergebräunte seiten und schnitt,. "..«Lichtenstein» neben seinen romantischen Märchen zu jenen Büchern unserer Literatur, deren stimmungsvoller Glanz jede Lesergeneration aufs neue verzaubert hat. Die fesselnde Handlung spielt während der kriegerischen Ereignisse des Jahres 1519, als der vertriebene Herzog Ulrich von Württemberg verzweifelt gegen die Söldnerheere des Schwäbischen Bundes unter dem berühmten Georg von Frundsberg um sein Land kämpfte. Eng bleibt von da an sein Schicksal mit dem wechselvollen Los des Herzogs verbunden, der nach kurzer Zeit des Glanzes sein Land erneut verliert. Georgs Lohn aber für seine Treue gegenüber dem Fürsten ist die Hand Maries von Wilhelm Hauff; LichtensteinLichtenstein.im 16. Jahrhundert durch-tobt vom Kampf zwischen Herzog Ulrich von Württemberg und dem Schwäbischen Städtebund. In die Kriegswirren wird auch der verarmte fränkische Adelige Georg von Sturmfeder verwickelt, der in Tübingen studiert und sich während dieser Zeit in die reizende Marie von Lichtenstein verliebt. Um Marie aber für immer zu erlangen, muß sich Georg erst die Anerkennung ihres Vaters verdienen. Als Georg hört, daß dieser und Marie sich in Ulm, im Einflußgebiet des Schwäbischen Bundes, aufhalten, reist auch er in die Stadt und will dem Bund beitreten. Doch schnell stellt sich heraus, daß der alte Lichtenstein ein treuer Anhänger Ulrichs ist; und da Georg zudem vom Schwäbischen Bund enttäuscht wird, verläßt er Ulm und folgt Marie zum Lichtenstein. Auf dieser gefährlichen Reise macht er die Bekanntschaft eines Unbekannten, der sich später als Herzog Ulrich zu erkennen gibt. Beeindruckt von dieser Persönlichkeit, tritt Georg auf die Seite des Herzogs über. Der Graf von Lichtenstein verspricht, Marie mit Georg zu verbinden, wenn Ulrich in der Auseinandersetzung mit dem Bund als Sieger hervorgeht Doch kann der Herzog den Kampf um sein Land und Georg seine Marie gewinnen? Geschichte und Sage verbinden sich in diesem schönen Buch zu einem farbig und spannend erzählten Roman, der vor allem jugendlichen Lesern zu einem unvergeßlichen Erlebnis wird. der Dichter wilhelm Hauff beschäftigte sich seit seiner Jugend mit dem Schreiben. Durch den Tod des Vaters und den Umzug der Familie bekommt Wilhelm Hauff die Möglichkeit die reichhaltige Bibliothek des Großvaters zu nutzen. Die angeborene Gnade des Schreibens wird damit zusammengebracht, das Wilhelm Hauff so gut schreiben und erzählen kann, daß Hauff so viel lesen konnte und so gern las. Wilhelm Hauff besuchte mehrere Schulen in Tübingen und ab 1817 die Klosterschule in Blaubeuren. Danach studierte er als Stipendiat des Evangelischen Stifts Tübingen Theologie an der Universität, wo er zum Dr. phil. promovierte. Er war Mitglied der Tübinger Burschenschaft Germania .Von 1824 bis 1826 arbeitete Hauff als Hauslehrer in Stuttgart und reiste danach durch Frankreich und Norddeutschland. 1825 trat er mit der Satire Der Mann im Mond hervor,. Zwei Jahre später legte er den literarischen Bluff offen mit der Controvers-Predigt über H. Clauren und den Mann im Mond. Im Januar 1827 wurde er Redakteur des Cottaschen "Morgenblattes für gebildete Stände". Im Jahre 1827 heiratete Hauff seine Cousine Luise Hauff, die ihm am 10. November desselben Jahres ein Kind gebar. Nur eine Woche später, am 18. November 1827, verstarb Hauff infolge eines Nervenfiebers.Sein Grab befindet sich auf dem Hoppenlau-Friedhof Stuttgart.Hauff war nur ein kurzes Leben beschieden. Durch seine Märchen, die mehrfach verfilmt wurden, wurde er unsterblich.Historischer Roman, den Hauff selbst eine romantische Sage nannte. Roman aus Süddeutschland um das schicksalhafte Leben des Herzogs Ullrich von Württemberg.Phantastisch, wie hier Hauff historische Figuren und Sagengestalten des Landes Württemberg miteinander verknüpft ... Unter den vielen Sagen, die von ihrem Lande und der Geschichte ihrer Väter im Munde der Schwaben leben, ist wohl keine von so hohem romantischem Interesse, als die, die sich an das wunderbare Schicksal jenes unglücklichen Fürsten knüpfte.Aus dem reichen erzählerischen Werk des Dichters Wilhelm Hauff gehört der historische Roman.. Mark Twain; Die Abenteuer des Tom Sawyer; Für Tom Sawyer gab es immer und überall Abenteuer. Wenn er es nicht aushielt, so ordentlich zu sein, wie seine herzensgute, aber unbequeme Tante Polly es wünschte, schlich er nachts aus dem Haus, um mit seinem wunderbar unordentlichen Freund Huck Finn auf Abenteuer auszugehen. Sein Leben war voller Freundschaften und Fehden, verrückten Spaßen, herrlichen Plänen und gefahrvollen Unternehmungen.Mark Twain schrieb 1876: "Die meisten Abenteuer, die hier erzählt werden, sind wirklich geschehen. Eins oder zwei habe ich selber erlebt, die übrigen stammen von meinen Schulkameraden. Huck Finn ist nach dem Leben gezeichnet; Tom Sawyer zwar auch, aber nicht nach dem Vorbild eines einzigen Jungen, sondern in ihm habe ich die Eigenschaften von drei Jungen, die ich kannte, vereinigt ... Es gibt in den Geschichten manchen Aberglauben, so wie er damals im Westen unter Kindern und Negersklaven weit verbreitet war."Mark Twain, er hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, wurde 1835 in Florida im Staate Missouri geboren, er wuchs auf in Hannibal, wie das St. Petersburg des Tom Sawyer eine verschlafene Landstadt am Mississippi. Während seines wechselvollen Lebens war Mark Twain Drucker, Lotse, Arbeiter in einer Silbermine, Journalist und schließlich erfolgreicher Schriftsteller. Er machte weite Reisen, man kannte den für ihn später charakteristischen, vollen weißen Haarschopf in Wien und London wie in den Städten der Vereinigten Staaten. Er starb im Alter von fünfundsiebzig Jahren in seinem Haus in Redding, das liegt weit im Norden der USA. Aber wenn wir heute an ihn denken, so denken wir an den mittleren Westen vor dem Bürgerkrieg, an "Die Abenteuer des Tom Sawyer", die genauso berühmte Fortsetzung "Huckleberry Finn", an "Leben auf dem Mississippi", wo eine vergangene Lebensform mit weisem Humor und großer Liebe dichterisch festgehalten wurde. Arthur Conan Doyle; Sherlock Holmes Geschichten; Sherlock Holmes,der unvergessene Detektiv, erschauen von Sir Arthur Conan Doyle, hat bereits vier Generationen von Lesern in Spannung versetzt. Nun erfreut wieder eine neue Generation, wie der Kriminalist aus Leidenschaft es fertigbringt, von den leisesten Hinweisen zur Wahrheit vorzudringen und dann den raffiniertesten Verbrecher zu überführen."Zweifellos ist Opium in diesen Geschichten", sagte ein amerikanisier Schriftsteller. "Sobald wir Holmes Wohnzimmer in der Baker Street betreten, sind wir uns selber enthoben und fühlen uns zurückversetzt in die Welt des viktorianischen London, in der Sherlock Holmes aus unheimlichen Begebenheiten meisterhafte Schlußfolgerungen zieht, während wir (und sein treuer Freund Dr. Watson) voller Staunen zuhören Conan Doyle wurde 1859 als Sohn eines namhaften Malers in Edinburgh geboren. Nach dem Studium ließ er sich in Southsea als Arzt nieder. Neben seinen Sprechstunden hatte er, genau wie der Dr. Watson seiner Erzählungen, genug Muße und benutzte diese Zeit, Geschichten zu schreiben, bei denen ihm seine scharfe Beobachtungsgabe und Phantasie, sein Humor und eine schlagkräftige Beweisführung zugute kamen. Als von 1891 an die Geschichten über Sherlock Holmes fortlaufend in einer Zeitschrift erschienen, wurden sie sofort enorm populär, und der Riesenerfolg ermöglichte ihm, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Dabei galt sein eigentliches Interesse dem historischen Roman, Napoleon ging ihm über Sherlock Holmes. Im Burenkrieg tat er als Arzt Dienst in Südafrika. Und als Schriftsteller verteidigte er die britische Politik in zwei Büchern. Auch über den ersten Weltkrieg schrieb er einen Bericht. In seinen späteren Lebensjahren wandte Conan Doyle sich forschend und schreibend dem Spiritismus zu. 1930 starb er. Aber sein vielseitiger ritterlicher Geist ist immer noch lebendig, weil Sherlock Holmes ständig mit kühlem Kopf und großzügigem Herzen unterwegs ist - begleitet von Dr. Watson und dem gespannten Leser. Mary O`Hara; Mein Freund Flicka;Dieses Buch handelt von einem kleinen Jungen und einem Fohlen. Der immer verträumte Ken blieb in der Schule sitzen und kommt zu den Sommerferien nach Hause auf die große Ranch im Staate Wyoming, wo sein Vater, früher aktiver Offizier, Pferde züchtet. Und Flicka ist ein wildes schönes Stutenfohlen, das Halfter und Sattel noch nicht kennt. Der prächtige Hengst Banner ist Flickas Vater; die Mutter heißt Rocket, eine unzähmbare Stute, die wie das schnellste Rennpferd laufen kann und ein teuflisches Temperament hat.Gegen den Rat seines Vaters und der Arbeiter auf dem Gänseland-Gestüt wählt Ken sich aus den vorhandenen Fohlen Flicka aus. Wird es ihm gelingen, diese unbändige kleine Stute zu trainieren und sich zum Freund zu machen? Wird sie jemals die große Zuneigung, die er für sie empfindet, erwidern können? Wird sie Banner oder Rocket nachgeraten? Der Roman, der dem Leser diese Fragen sehr nahebringt, gehört zu den schönsten Pferdebüchern unserer Zeit.Die Autorin Mary O`Hara wurde 1885 in New Jersey geboren und verbrachte den größten Teil ihres Lebens in Monroe, Connecticut. Aber zehn Jahre verbrachte sie im Westen der Vereinigten Staaten, in Wyoming, auf einer Ranch, die dem Gänseland-Gestiit sicher sehr ähnlich ist. Dort lernte sie das gebirgige, landwirtschaftlich kaum zu nutzende Land und seine Bewohner gut kennen, dort schrieb sie dieses Buch, von dem seit seinem ersten Erscheinen im Jahr 1941 Millionen von Exemplaren in den USA verkauft wurden und das, in viele Sprachen übersetzt, fast in der ganzen Welt gelesen wird."Auszüge aus dem Buch
Schlagworte: [Lichtenstein, Schicksal, Ritter, flucht, übertritt, freundschaft, treue, gefahr, begegnung, erkenntnis, liebe, spannung, abenteuer, kampf, vertreibung, schwäbischer bund, feindschaft, herzog, sieger, anhänger, anerkennung, söldner, gewalt, überfall, strategie, taktik]
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