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Dellwing, Michael

Recht und Devianz als Interaktion Devianz- und Rechtssoziologie in Prozessstudien (Kartoniert / Broschiert / Paperback)

VS Verlag für Sozialw., Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, November 2014


240 S. - Sprache: Deutsch - 1 schwarz-weiße Abbildungen, Bibliographie - 213x152x17 mm

ISBN: 3658042699 EAN: 9783658042691

Die vorliegenden Texte nehmen Bezug auf die grundlegenden Arbeiten Howard S. Beckers, Herbert Blumers und Stanley Fishs, deren Ans?e in erster Linie die lokale Kategorisierung im interaktiven Raum zwischen in konkreten Situationen handelnden Menschen betonen.Sowohl die interaktionistische Devianzsoziologie als auch der Rechtspragmatismus haben in diesem Sinne lange gegen die Position opponiert, Abweichung bzw. Kriminalit?w?n bereits im Vergleich von Verhalten mit sozialen bzw. rechtlichen Normen abstrakt bestimmbar. Das hat sie dazu bewogen, nicht Kategorien und ihre Erf?llung zu untersuchen, sondern die Prozesse, in denen solche Bestimmungen lokal geleistet werden: An die Stelle einer Erforschung rechtlicher oder sozialer Normen oder Ordnung haben sie eine Erforschung menschlicher Definitionsaktivit?in Interaktionssituationen gesetzt. Sowohl devianzinteraktionistische als auch rechtspragmatistische Ans?e nehmen diese Aktivit?und ihre Lokalit?ernst: Lebensweltlich ausgehandelte, kontextuale und ver?erliche Kategorisierungen, nicht irgendwelche wissenschaftlich-abstrakten Kategorien, sind die einzigen praktisch realen Ordnungen, die wir vorweisen k?nnen.


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Produktdetails

Die vorliegenden Texte nehmen Bezug auf die grundlegenden Arbeiten Howard S. Beckers, Herbert Blumers und Stanley Fishs, deren Ans?tze in erster Linie die lokale Kategorisierung im interaktiven Raum zwischen in konkreten Situationen handelnden Menschen betonen.Sowohl die interaktionistische Devianzsoziologie als auch der Rechtspragmatismus haben in diesem Sinne lange gegen die Position opponiert, Abweichung bzw. Kriminalit?t w?ren bereits im Vergleich von Verhalten mit sozialen bzw. rechtlichen Normen abstrakt bestimmbar. Das hat sie dazu bewogen, nicht Kategorien und ihre Erf?llung zu untersuchen, sondern die Prozesse, in denen solche Bestimmungen lokal geleistet werden: An die Stelle einer Erforschung rechtlicher oder sozialer Normen oder Ordnung haben sie eine Erforschung menschlicher Definitionsaktivit?t in Interaktionssituationen gesetzt. Sowohl devianzinteraktionistische als auch rechtspragmatistische Ans?tze nehmen diese Aktivit?t und ihre Lokalit?t ernst: Lebensweltlich ausgehandelte, kontextuale und ver?nderliche Kategorisierungen, nicht irgendwelche wissenschaftlich-abstrakte Kategorien, sind die einzigen praktisch realen Ordnungen, die wir vorweisen k?nnen.

Inhaltsverzeichnis

Looking-Glass Crime: Definitionskoalitionen im Prozess der Zuschreibung von Kriminalit?t.- Das interaktionistische Dreieck: Ein Versuch der Integration interaktionistischer Devianzsoziologie.- Langeweile mit der Eindeutigkeit.- Reste: Die Befreiung des Labeling Approach von der Befreiung.- Das Label und die Macht: Der Labeling Approach vom Pragmatismus zur Gesellschaftskritik und zur?ck.- Dunkelfeldforschung als Definitionsaktivit?t: ?ber die multiple Verwendung der Dunkelfeldfigur zur Definition sozialer Probleme.- "Geisteskrankheit" als hartn?ckige Aushandlungsniederlage: Die Unausweichlichkeit der Durchsetzung von Definitionen sozialer Realit?t.- Psychiatrieformalismus und Psychiatrierealismus.- Weite Felder und Sackgassen: Zuschreibungen von Gewaltsamkeit. Zur Unm?glichkeit, die Verwendung des Begriffs "Gewalt" durch pr?zise Definitionen einzugrenzen.- Rhetoriken von Norm und Risiko.- Das Recht und das Monster.

Über den Autor

Dr. Michael Dellwing ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Makrosoziologie der Universit?t Kassel.


ISBN 3-658-04269-9

ISBN 978-3-658-04269-1

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