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Radetzkymarsch.

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Radetzkymarsch. Roman.

1.-12. Tausend
Berlin, Kiepenheuer, 1932. 582 Seiten, 1 Blatt. Kl.-8°, Gelber Original-Leinen-Band


Erstausgabe! EA WG²/50. Einband nur gering unfrisch, nur geringe, unauffällige Altersspuren. - Solides, gutes, ansprechendes Exemplar in sauberem Zustand. - In Antiqua-Schrift.

 


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Radetzkymarsch.

Roth, Joseph:
Radetzkymarsch. Roman. - (=Insel-Taschenbuch, it 3476). Erste Auflage dieser Ausgabe
Berlin : Insel-Verlag, 2010. 452 (10) Seiten. 17,8 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus. Taschenbuch. Kartoniert. EAN: 9783458351764 (ISBN: 3458351760)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. "Aufstieg und Niedergang einer altösterreichischen Familie durch drei Generationen, die wunderbar verbunden sind mit Regierungsdauer, Glück und Ende Kaiser Franz Joseph des Ersten. Von der Schlacht von Solferino bis zum Weltkrieg schildert der Roman Glanz und Untergang des alten Österreich", so hieß es auf dem Umschlag der Erstausgabe von 1932. Roths großer Roman begründete quasi über Nacht seinen weltliterarischen Ruf: In unnachahmlicher Weise zeichnet er ein behutsames Porträt jener vergangenen Epoche, das selbst den Schwächen und Fehlern der untergehenden Monarchie liebenswürdige Züge abgewinnt, dabei aber ebenso die Sinnlosigkeit und Erstarrtheit der nahezu vollständig am Militär ausgerichteten Gesellschaft aufzeigt. Endlich wird dieser Roman nun ohne die Entstellungen der späteren Drucke in seiner ursprünglichen Gestalt wieder zugänglich. "Aufstieg und Niedergang einer altösterreichischen Familie durch drei Generationen, die wunderbar verbunden sind mit Regierungsdauer, Glück und Ende Kaiser Franz Joseph des Ersten. Von der Schlacht von Solferino bis zum Weltkrieg schildert der Roman Glanz und Untergang des alten Österreich", so hieß es auf dem Umschlag der Erstausgabe von 1932. Roths großer Roman begründete quasi über Nacht seinen weltliterarischen Ruf: In unnachahmlicher Weise zeichnet er ein behutsames Porträt jener vergangenen Epoche, das selbst den Schwächen und Fehlern der untergehenden Monarchie liebenswürdige Züge abgewinnt, dabei aber ebenso die Sinnlosigkeit und Erstarrtheit der nahezu vollständig am Militär ausgerichteten Gesellschaft aufzeigt. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. ... Einordnung: ... Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen „Handwerkers“. Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit – die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war – leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment „Expressionismus“ nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind – als göttliche Attribute – zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den „Wahrheitsfanatiker“ Roth, so wird man irritiert durch den „Mythomanen“ und „Mystifikator“ Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten – bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die „innere Wahrheit“ seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. ... Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] ... Aus wikipedia-Joseph_Roth.
Schlagworte: Österreich-Ungarn ; Offizier ; Sozialer Aufstieg ; Adel, Österreich-Ungarn, Offizier, Sozialer Aufstieg, Adel, Österreich-Ungarn, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exilroman, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller, Österreich, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, Kaiser Franz Joseph, Österreichische Autoren, Krieg, Habsburger
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Radetzkymarsch.

Roth, Joseph:
Radetzkymarsch. Roman. - (=Rororo 222 / 223). Erste Auflage dieser Ausgabe
Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1957. 243 (11) Seiten. 19 cm. Einbandentwurf: Karl Gröning und Gisela Pferdmenges. Taschenbuch. Farbig illustrierter Karton mit Leinenrücken.


Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Obere vordere Buchecke mit einer kleinen Stauchung. "Aufstieg und Niedergang einer altösterreichischen Familie durch drei Generationen, die wunderbar verbunden sind mit Regierungsdauer, Glück und Ende Kaiser Franz Joseph des Ersten. Von der Schlacht von Solferino bis zum Weltkrieg schildert der Roman Glanz und Untergang des alten Österreich", so hieß es auf dem Umschlag der Erstausgabe von 1932. Roths großer Roman begründete quasi über Nacht seinen weltliterarischen Ruf: In unnachahmlicher Weise zeichnet er ein behutsames Porträt jener vergangenen Epoche, das selbst den Schwächen und Fehlern der untergehenden Monarchie liebenswürdige Züge abgewinnt, dabei aber ebenso die Sinnlosigkeit und Erstarrtheit der nahezu vollständig am Militär ausgerichteten Gesellschaft aufzeigt. Endlich wird dieser Roman nun ohne die Entstellungen der späteren Drucke in seiner ursprünglichen Gestalt wieder zugänglich. "Aufstieg und Niedergang einer altösterreichischen Familie durch drei Generationen, die wunderbar verbunden sind mit Regierungsdauer, Glück und Ende Kaiser Franz Joseph des Ersten. Von der Schlacht von Solferino bis zum Weltkrieg schildert der Roman Glanz und Untergang des alten Österreich", so hieß es auf dem Umschlag der Erstausgabe von 1932. Roths großer Roman begründete quasi über Nacht seinen weltliterarischen Ruf: In unnachahmlicher Weise zeichnet er ein behutsames Porträt jener vergangenen Epoche, das selbst den Schwächen und Fehlern der untergehenden Monarchie liebenswürdige Züge abgewinnt, dabei aber ebenso die Sinnlosigkeit und Erstarrtheit der nahezu vollständig am Militär ausgerichteten Gesellschaft aufzeigt. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. ... Einordnung: ... Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen „Handwerkers“. Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit – die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war – leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment „Expressionismus“ nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind – als göttliche Attribute – zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den „Wahrheitsfanatiker“ Roth, so wird man irritiert durch den „Mythomanen“ und „Mystifikator“ Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten – bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die „innere Wahrheit“ seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. ... Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] ... Aus wikipedia-Joseph_Roth.
Schlagworte: Österreich-Ungarn, Offizier, Sozialer Aufstieg, Adel, Österreich-Ungarn, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exilroman, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller, Österreich, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, Kaiser Franz Joseph, Österreichische Autoren, Krieg, Habsburger
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Radetzkymarsch.

Roth, Joseph:
Radetzkymarsch. Roman. - (=Rororo 222 / 223). 141. - 150. Tausend. 14. Auflage
Aachen, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1977. 243 (11) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Taschenbuch. Kartoniert. EAN: 9783499102226 (ISBN: 3499102226)


Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. "Aufstieg und Niedergang einer altösterreichischen Familie durch drei Generationen, die wunderbar verbunden sind mit Regierungsdauer, Glück und Ende Kaiser Franz Joseph des Ersten. Von der Schlacht von Solferino bis zum Weltkrieg schildert der Roman Glanz und Untergang des alten Österreich", so hieß es auf dem Umschlag der Erstausgabe von 1932. Roths großer Roman begründete quasi über Nacht seinen weltliterarischen Ruf: In unnachahmlicher Weise zeichnet er ein behutsames Porträt jener vergangenen Epoche, das selbst den Schwächen und Fehlern der untergehenden Monarchie liebenswürdige Züge abgewinnt, dabei aber ebenso die Sinnlosigkeit und Erstarrtheit der nahezu vollständig am Militär ausgerichteten Gesellschaft aufzeigt. Endlich wird dieser Roman nun ohne die Entstellungen der späteren Drucke in seiner ursprünglichen Gestalt wieder zugänglich. "Aufstieg und Niedergang einer altösterreichischen Familie durch drei Generationen, die wunderbar verbunden sind mit Regierungsdauer, Glück und Ende Kaiser Franz Joseph des Ersten. Von der Schlacht von Solferino bis zum Weltkrieg schildert der Roman Glanz und Untergang des alten Österreich", so hieß es auf dem Umschlag der Erstausgabe von 1932. Roths großer Roman begründete quasi über Nacht seinen weltliterarischen Ruf: In unnachahmlicher Weise zeichnet er ein behutsames Porträt jener vergangenen Epoche, das selbst den Schwächen und Fehlern der untergehenden Monarchie liebenswürdige Züge abgewinnt, dabei aber ebenso die Sinnlosigkeit und Erstarrtheit der nahezu vollständig am Militär ausgerichteten Gesellschaft aufzeigt. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. ... Einordnung: ... Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen „Handwerkers“. Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit – die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war – leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment „Expressionismus“ nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind – als göttliche Attribute – zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den „Wahrheitsfanatiker“ Roth, so wird man irritiert durch den „Mythomanen“ und „Mystifikator“ Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten – bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die „innere Wahrheit“ seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. ... Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] ... Aus wikipedia-Joseph_Roth.
Schlagworte: Österreich-Ungarn, Offizier, Sozialer Aufstieg, Adel, Österreich-Ungarn, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exilroman, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller, Österreich, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, , Kaiser Franz Joseph, Österreichische Autoren
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"Radetzkymarsch"


"Radetzkymarsch" von Joseph Roth, herausgegeben von Walter Jens und Marcel Reich-Ranicki ist ein Roman , der über den Zerfall der österreich-ungarischen Monarchie erzählt. Das Buch beinhaltet ein Heftchen von Hilde Spiel, bezogen auf den Roman und eine Bleistiftzeichnung Joseph Roths auf dem Titelblatt. Die Kanten sind leichtestens bestoßen, doch ansonsten weist das Buch keine weiteren Mängel auf. ST - C 104 P 04/13 GB
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Leporella - Radetzkymarsch - Die Kunst der zärtlichen Liebe - Eine Landpartie

Zweig, Stefan, Joseph Roth Ovid u. a.;
Leporella - Radetzkymarsch - Die Kunst der zärtlichen Liebe - Eine Landpartie 4 Bücher - Taschenbibliothek der Weltliteratur 1. Auflage
Berlin, Weimar, Aufbau-Verlag, 1977, 1979, 1984, 1989. 35, 336, 288, 382 Seiten , 18 cm, kartoniert


die Seiten und der Einband sind altersbedingt gebräunt, fleckig, LEPORELLA, Novellen: Der Amokläufer - Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau - Verwirrung der Gefühle - Leporella - Die unsichtbare Sammlung - Buchmendel - Unvermutete Bekanntschaft mit einem Handwerk - Schachnovelle - Nachwort. RADETZKYMARSCH, Roman: In diesem n Roman von vollendet meisterhafter Komposition und berückend schöner Sprache ist das Bild einer ganzen Epoche wie in einem kristallenen Spiegel aufgefangen. Nichts bleibt abstrakt in dieser Geschichte vom Ende des alten Österreich; alles ist zu greifen, zu fühlen, zu schmecken, zu riechen; alles ist gewachsen, nichts erscheint künstich. Hier ist verdichtetes Leben zu lebendiger Dichtung geworden. ... DIE KUNST DER ZÄRTLICHEN LIEBE, Liebesdichtungen: Hier lieg ich, der besungen die Lust der zärtlichen Liebe, Naso, dem Untergang brachte sein Diditerti Du aber, der du vorbeikommst und der du jemals geliebt hast, Sage von Herzn: Weich ruhe des Naso Gebein. Dies auf der Grabschrift genügt; denn es sind ein größere^ Denl^kmal Und ein dauernderes meine Gesänge für mich, Und ich vertraue darauf, daß, obgleich sie mir haben geschadet, R.uhm sie dem Dichter verleihn werden für ewige Zeit. Publius Ovidius Naso ... EINE LANDPARTIE, Novelle: In seiner Grabrede für Maupassant sagte Zola, es sei die besondere Gabe des Freundes gewesen, auf wenigen Seiten einer kurzen Geschichte „das Mark" dessen zu bieten, wozu andere den breiten Raum eines aus^ührlichen Romans benötigt hätten. Und eben hierin besteht die Originalität und die über den Bezirk der schönen Literatur hinausreichende Bedeutung Guy de Maupassants: seine Novellen sind nicht nur kurzwetlige Geschichten und jede ein Kunstwerk; sondern es setzt sich aus ihnen das Mosaikgemälde einer zugleich glänzenden und kranken Gesellschaft zusammen. 3n2a
Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag.
Schlagworte: Leporella - Radetzkymarsch; Die Kunst der zärtlichen Liebe; Eine Landpartie; Novellen; Stefan Zweig; Joseph Roth; Ovid; Erzählungen; Roman;
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>Radetzkymarsch<. Roman.

Österreich Romane 20. Jh. - Roth, Joseph:
>Radetzkymarsch<. Roman. 3. Auflage dieser Ausgabe nur für die Deutsche Demokratische Republik, Lizenzausgabe mit Genehmigung des Kiepenheuer & Witsch Verlages aus Köln, gedruckt in Leipzig bei der Offizin Andersen Nexö. Der Vertrieb in der Deutschen Bundesrepublik, in Westberlin und im Ausland ist nicht gestattet.
Erschienen in Berlin und Weimar bei: Aufbau Verlag, im Jahre 1972. Insgesamt 404+ 1 Seiten. 8°(Oktav- Format bis 22,5 cm.) Chamois- weißer Original- Ganzleinen- Einband mit rot- und schwarz- geprägter Rücken- und Vorderdeckel- Beschriftung sowie cremeweißer Original- Schutzumschlag schwarz und rot beschriftet mit einem Farb- Aquarell als Umschlags- Illustration, hellgelber Kopffarbschnitt, Buchgestaltung von Heinz Hellmis.


Inhalt: >Radetzkymarsch< gilt allgemein als Roths bedeutendster Roman. Kritiker Marcel Reich-Ranicki zählt ihn sogar zu den zwanzig wichtigsten Romanen in deutscher Sprache. Die Ursachen des politischen Scheiterns der Habsburgermonarchie, aus Roths Sicht der frühen 1930er Jahre im Roman aufgezeigt, fasst Wilhelm von Sternburg den Inhalt zusammen. (Siehe auch Wikipedia) Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien; † 27. Mai 1939 in Paris) Zustand: Schutzumschlag- Rücken etwas gebräunt. Ecken und Kanten kaum bestoßen. Innen: Buchschnitt etwas angestaubt, sonst sauberes, wohl gepflegtes, tadellos erhaltenes Exemplar.
Schlagworte: Belletristik; Prosa; Romane des 20. Jahrhunderts; Österreich; k.u.k.-Monarchie; Kaiser Franz Joseph; Österreich-Ungarn.
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Radetzkymarsch

Literatur - Roth, Joseph:
Radetzkymarsch Roman
München, dtv, 2007. 8°


Joseph Roth, Radetzkymarsch, hrsg. dtv. München, 21. Aufl. 2007, TB, 8°, 403 S guter Zustand (Ecken leicht best. etc.)
Schlagworte: Belletristik
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ROTH Joseph
Werke in 6 Bänden komplett - Das journalistische Werk 1 - 3 , Romane und Erzählungen 1916 - 1940 in drei Bänden Werkausgabe
Büchergilde Gutenberg Frankfurt am Main 1994 13 x 21 cm Hardcover ISBN: 3763229884 (EAN: 9783763229888 / 978-3763229888)


Roth Joseph Werke in 6 Bänden komplett - Das journalistische Werk 1 - 3 , Romane und Erzählungen 1916 - 1940 in drei Bänden 6 mal HC - 13 x 21 cm - Verlag: Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main - 1994 - ISBN: 3763229884 - ca 5000 - 6000 Seiten Band 1: Das journalistische Werk 1915-1923. Herausgegeben von Klaus Westermann. Mit einem Vorwort zur Werkausgabe von Fritz Hackert und Klaus Westermann. Band 2: Das journalistische Werk 1924-1928. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Klaus Westermann. Band 3: Das journalistische Werk 1929-1939. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Klaus Westermann. Band 4: Romane und Erzählungen 1916-1929. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Fritz Hackert. Band 5: Romane und Erzählungen 1930-1936. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Fritz Hackert. Band 6: Romane und Erzählungen 1936-1940. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Fritz Hackert. Zustand: GUT! Einbände mit leichten Gebrauchsspuren, sonst innen sehr sauber. Gut
+++++ Nach Bestelleingang wird der Artikel spätestens am nächsten Werktag mit der Deutschen Post in Luftpolsterfolie versendet. / Bestellung auch auf Rechnung / Gerne senden wir Ihnen ein jpg-Bild des Artikels zu +++++
Schlagworte: Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien, Österreich-Ungarn; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. Roth wurde in dem galizischen Schtetl Brody geboren, das damals zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. Brody war Grenzstadt zum russischen Wolhynien. Seine Mutter Maria Grübel stammte aus einer in Brody ansässigen Familie jüdischer Kaufleute, sein Großvater handelte mit Tuch, seine fünf Onkel mit Hopfen. Roths Vater Nachum Roth stammte aus orthodox-chassidischem Umfeld. Bei der Heirat 1892 war er Getreidehändler im Auftrag einer Hamburger Firma. Als von ihm in Kattowitz eingelagerte Ware veruntreut wurde, musste er zur Regelung der Angelegenheit nach Hamburg reisen. Auf der Rückreise wurde er durch sein Verhalten im Zug auffällig. Er wurde deswegen zunächst in eine Anstalt für Geisteskranke eingewiesen, dann seinen westgalizischen Verwandten übergeben, die ihn der Obhut eines russisch-polnischen Wunderrabbis überließen, an dessen Hof ihn Jahre später einer der Onkel Joseph Roths ausfindig machte. Dieser beschrieb den Vater als sehr schön, unaufhörlich lachend und völlig unzurechnungsfähig Nach seiner Matura (Abitur) im Mai 1913 übersiedelte Roth nach Lemberg, in die Hauptstadt Galiziens, wo er sich an der Universität Lemberg immatrikulierte. Unterkunft fand er bei seinem Onkel Siegmund Grübel, doch scheint es zwischen dem nüchternen Kaufmann und dem angehenden Dichter bald zu Spannungen gekommen zu sein. Eine mütterliche Freundin für viele Jahre fand er in der damals 59-jährigen Helene von Szajnoda-Schenk, einer gebrechlichen, aber geistig sehr lebhaften und hochgebildeten Dame, die im Haus des Onkels eine Wohnung gemietet hatte. Auch mit seinen Cousinen Resia und Paula verband ihn bald Freundschaft. Ende April 1920 stellte der Neue Tag sein Erscheinen ein. Roth zog nach Berlin. Dort hatte er zunächst Schwierigkeiten mit seiner Aufenthaltsgenehmigung wegen der Unklarheiten und Fiktionen in seinen Dokumenten. So hatte beispielsweise ein befreundeter Pfarrer ihm einen Taufschein ausgestellt, in dem als Geburtsort Schwaben in Ungarn eingetragen war. Bald erschienen Beiträge von ihm in verschiedenen Zeitungen, darunter die Neue Berliner Zeitung. Ab Januar 1921 arbeitete er hauptsächlich für den Berliner Börsen-Courier. Ab Januar 1923 arbeitete er als Feuilletonkorrespondent für die renommierte Frankfurter Zeitung, in der in den folgenden Jahren ein großer Teil seiner journalistischen Arbeiten erschien. Wegen der Inflation in Deutschland und Österreich und der deshalb abwechselnd relativ schlechteren wirtschaftlichen Lage pendelte Roth in dieser Zeit mehrfach zwischen Wien und Berlin und schrieb außer für die FZ auch Artikel für die Wiener Sonn- und Montagszeitung, das Neue 8-Uhr-Blatt (Wien), Der Tag (Wien) und das Prager Tagblatt sowie für den deutschsprachigen Pester Lloyd in Budapest. Während dieser Zeit arbeitete er auch an seinem ersten Roman, Das Spinnennetz, der im Herbst 1923 als Fortsetzungsroman in der Wiener Arbeiter-Zeitung abgedruckt wurde, aber unvollendet blieb. Anfang Juli 1936 war Roth auf Einladung Stefan Zweigs nach Ostende gereist, wo er der dort seit kurzem in der Emigration lebenden Schriftstellerin Irmgard Keun begegnete. Beide interessierten sich sofort füreinander. Roths Bücher wurden Opfer der Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten. Roth wählte als Ort seines Exils zunächst Paris, unternahm aber diverse, teils mehrmonatige Reisen, unter anderem in die Niederlande, nach Österreich und nach Polen. Von Juni 1934 bis Juni 1935 hielt sich Roth, wie viele andere Emigranten, an der französischen Riviera auf. Zusammen mit Hermann Kesten und Heinrich Mann mieteten Roth und Manga Bell ein Haus in Nizza. In den letzten Jahren verschlechterte sich Roths finanzielle und gesundheitliche Situation rapide. Im November 1937 wurde sein Aufenthaltsort für zehn Jahre, das Hotel Foyot in der Pariser Rue de Tournon, wegen Baufälligkeit abgerissen. Er zog vis-a-vis in ein kleines Zimmer über seinem Stammcafe, dem Café Tournon. A
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Roth, Joseph und Michael Bienert:
Joseph Roth in Berlin. Ein Lesebuch für Spaziergänger. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Michael Bienert. Mit Anmerkungen und Ortsregister. - (=KiWi 419). 2. Auflage
Köln : Kiepenheuer und Witsch Verlag, 1996. 275 (13) Seiten mit zahlreichen Illustrationen und Karten. 19 cm. Umschlaggestaltung: Manfred Schulz. Taschenbuch. Kartoniert. EAN: 9783462025415 (ISBN: 3462025414)


Sehr guter Zustand. Wenige Autoren haben das Berlin der 20er Jahre so scharfsichtig und zugleich umfassend beschrieben wie Joseph Roth. Mit der Wiedervereinigung und dem Ausbau zur Bundeshauptstadt gewinnen seine Reportagen und Feuilletons täglich neu an Aktualität. Der Stadtführer und Publizist Michael Bienert ist den Spuren Joseph Roths nachgegangen und hat ein Lesebuch zusammengestellt, mit dessen Hilfe sich das Berlin der 20er Jahre in der Stadt von heute auffinden läßt. Zahlreiche historische Abbildungen zeigen, was Roth damals gesehen hat. Eine ausführliche Einleitung, kurze Kommentare zu Joseph Roths Texten, ein Adressverzeichnis und ein Ortsregister machen das Buch zu einem nützlichen und außergewöhnlichen Begleiter auf Entdeckungsreisen durch Berlin. Mit einem bislang unbekannten Feuilleton von Joseph Roth über das Scheunenviertel.
Schlagworte: Berlin ; Geschichte 1920-1930 ; Aufsatzsammlung, Judentum, Geographie, Heimat- und Länderkunde, Reisen, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Belletristik, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Deutsche Literatur der 20-er Jahre, Germanistik, Literaturkritik, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Stadt, Stadtliteratur
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Roth, Joseph:
Hiob. Roman eines einfachen Mannes. - (=KiWi 273). Jubiläumsausgabe. Erste Auflage dieser Ausgabe
Köln: Kiepenheuer und Witsch Verlag, 1992. 216 (6) Seiten. 19,1 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3462021907 (EAN: 9783462021905 / 978-3462021905)


Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. "Hiob ist mehr als ein Roman und eine Legende, eine reine, eine vollkommene Dichtung, die alles zu überdauern bestimmt ist, was wir, seine Zeitgenossen, erschaffen und geschrieben. An Geschlossenheit des Aufbaus, an Tiefe der Empfindung, an Reinheit, an Musikalität der Sprache kaum zu übertreffen." (Stefan Zweig) - Der wohl bekannteste Roman von Joseph Roth Joseph Roths Hiob erschien 1930, wenige Jahre, bevor die Zerstörung der darin dargestellten Welt begann. Der Roman erzählt von den Heimsuchungen Mendel Singers, der in Ostgalizien ein bescheidenes Dasein als Dorfschullehrer fristet, bis ihn Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag trifft.Die ergreifende Geschichte eines einfachen Juden und seiner Familie, und zugleich die Geschichte eines Volkes und einer untergehenden Epoche: Mendel Singer, Vater von vier Kindern, weiß sich Anfang des vergangenen Jahrhunderts keinen anderen Rat, als seine ostgalizische Heimat zu verlassen und den weiten Weg nach Amerika anzutreten. Dort, so hofft er, wird er ein Auskommen finden und eine bessere Zukunft für sich und die Seinen. Doch was viel versprechend beginnt, nimmt schon bald einen heillosen Verlauf. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. ... Einordnung: ... Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen „Handwerkers“. Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit – die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war – leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment „Expressionismus“ nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind – als göttliche Attribute – zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den „Wahrheitsfanatiker“ Roth, so wird man irritiert durch den „Mythomanen“ und „Mystifikator“ Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten – bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die „innere Wahrheit“ seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. ... Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] ... Aus wikipedia-Joseph_Roth
Schlagworte: Belletristik, Deutsche Literatur der 20 er Jahre, Exil, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Deutsche Literatur der zwanziger Jahre, Deutsche Literatur der 20er Jahre, Exilschriftsteller, Österreich Texte / Einz. Schriftsteller, Roth, Josef, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften
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