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Laplanche, Jean; Hock, Udo (Herausgeber); Sauvant, Jean-Daniel (Herausgeber); Gondek, Hans-Dieter (Übersetzung)

Neue Grundlagen für die Psychoanalyse Die Urverführung (Kartoniert / Broschiert / Paperback)


Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Psychosozial Verlag GbR, Psychosozial-Verlag, Februar 2011


200 S. - Sprache: Deutsch - 213x148x18 mm

ISBN: 3837920062 EAN: 9783837920062

Mehr als 20 Jahre nach der Erstpublikation liegen die »Neuen Grundlagen für die Psychoanalyse« von Jean Laplanche nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Das Buch ist eine Einladung zum selbstständigen Denken in und mit der Psychoanalyse. Der profunde Kenner des Freud'schen Werkes und Mitautor des »Vokabulars der Psychoanalyse« setzt sich darin kritisch mit den Ursprüngen der Psychoanalyse bei Freud und seinen Nachfolgern auseinander. Er entwickelt einen weitreichenden Vorschlag für eine Neubegründung der Psychoanalyse. Jean Laplanche verbindet in seiner Arbeit die unverblümte Kritik der Irrwege mit der Anerkennung der ureigenen, unverzichtbaren Elemente der Psychoanalyse. Das Buch bildet einen zentralen Moment im Schaffen des Autors und eröffnet den Weg zur »Allgemeinen Verführungstheorie«. Es ermöglicht, die Entstehung des Unbewussten, die Natur des Triebes, aber auch das Wesen der psychoanalytischen Praxis neu zu begreifen, und stellt insofern einen Meilenstein für eine metapsychologische Neubestimmung der Psychoanalyse dar. Auch der Bezug bzw. die Abgrenzung zu anderen Wissenschaften (u.a. Biologie und Linguistik) wird erläutert.


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Inhaltsverzeichnis

Inhalt Vorwort der Herausgeber Einleitung Von neuem gründen Grundlage und Freud'sche Erkenntnistheorie Die Physiologie als Grundlage: Ein Wurm in der Frucht Vier Orte der analytischen Erfahrung Die Klinik: Die Kur Die Psychoanalyse außerhalb-der-Mauern Die Theorie als Erfahrung Die Geschichte als Erfahrung I. Kathartikon 1. Das Biologische Das Biologische als Hoffnung Das Biologische als Modell Das Biologische als Ursprung ... ... aber nicht als Grundlage Das biologische Modell im Seelenapparat Das Vitale ist nicht: »In der Tiefe des Menschen, das Es« 2. Das Phylogenetische Der verlorene Instinkt Gegen die angeborenen Urphantasien Vorgeschichtliche Spekulationen bei Freud Weder Darwin noch Lamarck Keine vererbte Erinnerung der Szenen Sekundäre Stellung der »Urphantasien« 3. Der Mechanizismus Das physikalistische Modell: Vier Merkmale Das wahre Modell des Es ... ... eine falsche Physik 4. Das Linguistische Sekundäre Stellung der Verbalsprache Primat des Signifikanten, oder: Der entsignifizierte Signifikant 5. Morphismen Die Frage des Anthropomorphismus Der Biomorphismus Leben und Tod »in der Psychoanalyse« Der Mechanico-Morphismus Linguistico-Morphismus 6. Grundlage und historisch Ursprüngliches: Psychoanalyse und Psychologie Das Ursprüngliche der Kur verweist notwendigerweise auf ein historisch Ursprüngliches Geschichte, Entwicklung, Genese, Ursprüngliches Die Übernahme der Selbsterhaltung durch die Sexualität ... ... als reale Grundlage für die pansexualistische und panpsychoanalytische Illusion Falsche Überdeckungen der Psychoanalyse und der Psychologie Die psychoanalytische Psychologie des Erwachsenen Reinjektion psychoanalytischer Begriffe in die Psychologie des Kindes Intoxikation der Psychologen durch den Panpsychoanalytismus Herunterbrechen von Begriffen 7. Ein wesentliches Beispiel für Verwirrung: Der »objektlose« Zustand Freud in der Frage des Narzissmus spalten Zeitliche Abfolge des Erotischen Der Autoerotismus, der selbst nicht erster ist Der Narzissmus: Sexuelle Zeit der Vereinheitlichung Chronologie des Autoerotismus und des Narzissmus Objektwahl und Zugang zur Objektivität: Freud'sche Wurzeln einer Verwirrung Herunterbrechen der Sexualentwicklung auf die Selbsterhaltung Herunterbrechen der Funktionsweise der Selbsterhaltung auf das Modell des Sexualtriebs Freuds Anschluss an die Objektlosigkeit Verwirrung um die »primitive Halluzination« Symbiose Gegen den Solipsismus des psychoanalytischen Babys - Zwei im Grunde schlecht begründete Reaktionen: Balint Die Kleinianer 8. Der Psychologie des Kindes den ihr gebührenden Platz schaffen Ist das psychoanalytische Kind ein mythisches Kind? Diskussion mit André Green Die Psychologie entleeren: Eine Rückkehr des Panpsychoanalytismus Die Psychologie des Säuglings: Minimaler, aber realer Fundus für die Psychoanalyse Das Programm von Lagache Beobachtung und Schlussfolgerung in Psychologie und Psychoanalyse II. Grundlagen: Auf dem Weg zur Allgemeinen Verführungstheorie 1. Die Ursituation: Erwachsener - Kind Margaret Mead, kommentiert durch Merleau-Ponty 2. Die Protagonisten der Ursituation Das Kind als Protagonist Ein bio-psychisches Individuum ... Zur Welt hin geöffnet ... Ausgestattet mit regulativen Vorrichtungen ... Aber dennoch fehlangepasst Die Hilflosigkeit* Die große Auseinandersetzung um die Realangst Der Erwachsene als Protagonist Die Dimension des Unbewussten 3. Von der eingeschränkten zur Allgemeinen Verführungstheorie Freud einordnen Die infantile Verführung: Szenen einer vorzeitigen sexuellen Erfahrung Immer der Erwachsene und pervers Verkettung der Szenen Die wesentliche Passivität des Kindes Die Theorie: Zeitlicher Aspekt, die Nachträglichkeit Topischer Aspekt Sprachlicher, übersetzerischer Aspekt Stärke und Öffnungen der Theorie Schwachstellen: Beschränkung auf das Psychopathologische Apophantische Illusion Fehlende Ahnung vom Urverdrängten Zerfall der Theorie Fortschritt in der Faktizität: Die frühzeitige Verführung Keine Rückkehr zur infantilen Verführung Erneute Befragung des Paares Aktivität-Passivität Die Cartesianer Verbindung mit Ferenczi Ein ihm selbst unbekannter Sinn Rätselhafte Signifikanten Das Rätsel, Triebfeder der Urverführung Beziehungen der drei Stufen der Verführung untereinander Allgemeine Verführungstheorie Im Zentrum: Der übersetzerische Gesichtspunkt Modalitäten der Metabole Die Topik des Ich: Neu zu bewerten in Beziehung mit den Zeiten der Verdrängung Das Über-Ich: Ein nicht-metabolisierbarer Imperativ? Die Triebtheorie Für den Trieb: Vier Anforderungen aus der Erfahrung Die Elemente des Triebes in der Perspektive des Quellobjekts Klarstellung zur Frage der Anlehnung - Ihre Wahrheit: Die Verführung Lebenstriebe - Todestrieb Ihre Beziehung zum Objekt Ihre Beziehung zu den zwei Arten von Vorgängen Die Frage des Quellobjekts Die Gewichtung: Bindung - Entbindung 4. Postskriptum: Die Natur des Unbewussten Von der Phänomenologie zum Realismus III. Die praktische Aufgabe Die Krise von 1897: Modell der theoretisch-praktischen Verflechtung Entkoppelung von Theorie und Praxis 1. Die Situation Das »Setting«: Weder ein Formalismus noch eine technische Vorrichtung Etablierung Der Zuber: Ein rein triebhafter Ort Ein Ort der Urverführung Das Containment 2. Die Übertragung Gefüllte Übertragung, hohlförmige Übertragung 3. Der Prozess Unendliche Analyse und Übertragung von Übertragung Namensregister

Über den Autor

Jean Laplanche besuchte die Ecole normale supérieure und studierte Philosophie. Er begann 1947 eine Analyse bei Jacques Lacan und studierte anschließend Medizin. Nach seinem Bruch mit Lacan 1964 gründete er mit anderen die Association psychanalytique de France. Zusammen mit J.-B. Pontalis verfasste er »Das Vokabular der Psychoanalyse« (1967). Von 1970 bis 1993 war er Professor an der Universität Paris VII und entwickelte in seinen Vorlesungen (»Problématiques«, Bände I bis VII) die allgemeine Verführungstheorie. Er ist wissenschaftlicher Leiter der neuen Freud-Übersetzung ins Französische, die seit 1989 publiziert wird. 1995 erhielt er den Mary S. Sigourney Award.

Kritikerstimmen

»Hans-Dieter Gondek, bekannt unter anderem als Lacan-Übersetzer, hat eine sehr gut lesbare Übertragung aus dem Französischen vorgelegt, die in der Fachterminologie sehr zuverlässig ist und die diskursiven Stränge, die Laplanche einbezieht, fundiert kennt und kenntlich macht.« Christian Kläui in Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis 1/012 »Laplanches Werk ist eine Arbeit am Widerstand der Psychoanalyse gegen sich selbst. Denn den Zumutungen ihrer Erkenntnisse wurde immer wieder der Stachel abgebrochen, nicht zuletzt dadurch, dass ihre Erkenntnisse als Gewissheiten archiviert wurden, anstatt sie einer theoretischen Praxis auszusetzen. Und inwieweit dies notwendig ist, um wirklich die Unendlichkeit der Analyse zu garantieren, das hat die Psychoanalyse schon in viele Sprachen übersetzt, nur nicht so wirklich in ihre eigene. >Neue Grundlagen der Psychoanalyse< sind ein Anfangen gegen die großen Erzählungen vom Verfall. Sie zeigen, was die Stärke der Analyse war und ist: eine theoretische und praktische Verführung zur Selbstreflexion.« Sebastian Schreull auf www.literaturkritik.de, 25. Juli 2011


ISBN 3-8379-2006-2

ISBN 978-3-8379-2006-2

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