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Mohr, Günther

»Neben, mit Undt bey Catholischen« Jüdische Lebenswelten in der Markgrafschaft Baden-Baden 1648-1771 (Gebundene Ausgabe)

Böhlau-Verlag GmbH, Böhlau Köln, Juni 2011


698 S. - Sprache: Deutsch - Ca. 10 farbige Abbildungen auf 8 Tafeln - 235x167x46 mm

ISBN: 341220739X EAN: 9783412207397

Die vorliegende Studie widmet sich den Lebensm?glichkeiten von Juden und J?dinnen in der katholisch gepr?gten Markgrafschaft Baden-Baden und damit Fragen der l?ndlichen Gesellschaft und Kultur in S?dwestdeutschland. Es entsteht ein neues Bild des Landjudentums in seinen vielf?ltigen Kontakten zur christlichen Nachbarschaft und mit einem ?berraschenden Selbstbewusstsein. Das Buch analysiert u.a. die Aufnahme der Juden in den Schutz, die wirtschaftlichen Aktivit?ten von Juden und Christen, ihr spannungsreiches Verh?ltnis ?zueinander, innerj?dische Verh?ltnisse sowie Fragen der j?dischen Religion. Dabei stehen immer die ?wechselvollen Schicksale einzelner Protagonisten im Vordergrund.


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Inhaltsverzeichnis

Vorwort 1 Voraussetzungen und Zug?nge f?r die Erforschung der Juden in der Markgrafschaft Baden-Baden 1 1 Der Stand der Forschung ?ber die Markgrafschaft Baden-Baden von 1648 bis 1771 1 2 Der Stand der Forschung ?ber die l?ndlichen Juden in der Markgrafschaft Baden-Baden bis 1771 1 3 Zeit und Raum der Untersuchung 1 4 Fragestellungen und historiographische Wege der Untersuchung 1 4 1 Landjuden 1 4 2 Zug?nge zur Erforschung des Landjudentums 1 5 Reflexivit?t 2 Hayum Fl?rsheim: Judenschulthei?, Lieferant von Juwelen, Admodiator 2 1 Der Aufstieg 2 2 Hayum Fl?rsheim und der Stiftspropst Reinhard von Flosdorf 2 3 Vertrauen und Misstrauen 2 4 Der Admodiator Hayum Fl?rsheim 2 5 Der Bruch zwischen der Regierung und Fl?rsheim 2 6 Aspekte j?dischen Lebens 3 Die Schutzaufnahmen in der Markgrafschaft 3 1 Der Blick auf die Schutzaufnahmen - ein Blick auf Vorstellungen und Praktiken der Beteiligten 3 2 Das Verfahren der Schutzaufnahmen im Spiegel der Regierungsprotokolle 3 3 Ein "Vergleich" ?ber die Schutzaufnahmen 1650 3 4 Schutzaufnahmen bis zur "Judenordnung" von 1714 3 4 1 Strategien und Entscheidungsfaktoren 3 4 2 Einzelne Schutzaufnahmen 3 4 3 Die Auseinandersetzungen ?ber die Anzahl der Schutzjuden 3 4 4 N?tzlichkeit und Sch?dlichkeit der Juden in der katholisch-konfessionellen Perspektive der Markgrafschaft bis 1714 3 5 Schutzaufnahmen von der "Judenordnung" 1714 bis zum Ende der Regentschaft der Markgr?fin Sibylla Augusta 1727 3 5 1 Versch?rfte Voraussetzungen bei Schutzaufnahmen 3 5 2 Einzelne Schutzaufnahmen 3 5 3 Schutzbewerbungen, wenn die Juden "aus dem Land gejagt werden"? 3 6 Schutzaufnahmen unter Markgraf Ludwig Georg von 1727 bis 1746 3 6 1 "Normalisierung" der Schutzaufnahmen unter Markgraf Ludwig Georg? 3 6 2 Einzelne Schutzaufnahmen 3 6 3 Gegendruck aus der Bev?lkerung 3 6 4 Die Regierung: eine Neuorientierung 3 6 5 Der Rahmen - eine ver?nderte Einstellung allgemein 3 6 6 Widerspr?chliche Tendenzen 3 6 7 L?w Bodenheimer, der Neffe des Oberschulthei?en: zwischen der Gnade des Markgrafen und dem Widerstand der Gemeinde B?hl 3 7 Ein Ende der Schutzaufnahmen - die "Ausrottung" der Schutzjuden? 3 7 1 Der "alte L?wel Koppel""im mit Juden genugsamb ?bersetzten Malsch" 3 7 2 Nicht mehr, sondern weniger Schutzjuden 3 7 3 Ein Ensemble von Stereotypen 3 7 4 Der alte L?wel Koppel - zur?ck nach Friesenheim? 3 7 5 Die "eliminirung deren Juden"? 3 7 6 Weitere Schutzaufnahmen oder "das Landt von dergleichen Blutiglen" s?ubern? 3 7 7 Vom lokalen Konflikt zum Diskurs ?ber das Lebensrecht von Schutzjuden in der Markgrafschaft: Zusammenh?nge und Hintergr?nde der"Eliminieruung" 3 7 8 "Eliminierung" als Vertreibung nicht aller, aber der sch?dlichen Juden 3 8 Die Schutzaufnahmen 1747 bis 1771 3 8 1 Die Weiterf?hrung der Schutzaufnahmen nach 1747 3 8 2 Einzelne Schutzaufnahmen: Schutzbewerbungen f?r mehrere S?hne, immer wieder supplizieren 3 8 3 Famili?re Ordnung und Bewerbung um den Schutz: eine Familie an der Hauptstra?e, eine in der "Schwanengasse" 3 8 4 Widerst?nde in der Bev?lkerung - Kontinuit?ten 3 8 5 Kontinuit?ten und Ver?nderungen bei der Regierung 3 9 Gescheiterte Schutzaufnahmen 3 9 1 Das Vorgehen der Petenten und ihr Scheitern 3 9 2 Einzelne gescheiterte Schutzbewerbungen 3 10 Die Auseinandersetzung ?ber die Schutzaufnahmen: die wichtigsten Ergebnisse f?r das christlich-j?dische Verh?ltnis 4 Juden im Wirtschaftsleben 4 1 Im Kreditwesen 4 1 1 Kredite in bar - mit vielen M?glichkeiten zur Abzahlung: "auf den Herbst", zum Abwohnen, mit einem Nachlass 4 1 2 Warenkredite 4 1 3 Kredite f?r Bedienstete am Hof, f?r Offiziere und Beamte 4 1 4 Geldverleih in Vielfalt und Flexibilit?t, imNahbereich, in einer Marktl?cke, in einem unbestimmbaren Umfang 4 1 5 Juden in einem begrenzten Segment des Kreditbereichs 4 1 6 Kapitalanlage bei Schutzjuden 4 1 7 Schuldverflechtungen 4 1 8 "Der Juden arge Wucher griff": eine Gefahr? F?r wen? 4 2 Joseph Jacob: Handel mit Vieh, im Ladengesch?ft, Geldverleih und eine Heulieferung f?r die kaiserliche Armee 4 2 1 Ein weiter Radius 4 2 2 Selbstbewusstsein 4 2 3 Eine "Heupr?tension" 4 2 4 Das Ende der Auseinandersetzung 4 2 5 Ein Gesch?ft ?ber Grenzen hinweg, zu schwierig selbst f?r Joseph Jacob 4 3 In der N?he des Hofes 4 3 1 Pers?nliche N?he: "Samuel Jud von Heidelberg" - Samuel Oppenheimer 4 3 2 Joseph Oberl?nder: Eisen und "Frauenschmuck" 4 3 3 Hofjuden 4 3 4 Pferde f?r den Hof und vom Hof 4 3 5 Heu, Getreide und Tuch f?r den Hof 4 3 6 Leistungen f?r den Hof - Aufstieg in der Judenschaft: Raphael Jacob 4 3 7 Admodiatoren 4 3 8 Chancen und Schwierigkeiten - strukturelle Probleme f?r j?dische und nichtj?dische Admodiatoren 4 4 Im Ladengesch?ft 4 4 1 Moyses: von Ettlingen nach Rastatt und B?hl 4 4 2 Schmaul: ein Ladenbesitzer mit Kredit in Frankfurt 4 4 3 Ein langes Scheitern: L?w Bodenheime 4 4 4 An der Schwelle zur Protoindustrie: Joshua Uffenheimer 4 4 5 Verschuldung im Handel 4 4 6 Der Laden als Ausweg aus der Armut 4 4 7 Anspr?che auf Gleichheit mit den christlichen Kr?mern? D?rfen Juden mit Spezereien handeln? 4 4 8 Die Kr?mer: keine Ver?nderungen - die Regierung: keine klare Linie 4 5 Im kleinen Handel 4 5 1 Hanf und Branntwein, H?ute und Felle, Honig und Wachs und: im kleinen Handel 4 5 2 Arme Schutzjuden im kleinen Handel: " sie leben so miserabel" 4 5 3 Arme, sch?dliche, gef?hrliche Juden 4 5 4 Hausierhandel - ja und nein 4 5 5 Wein als Zahlungsmittel, im Ausschank und im Handel 4 5 6 Viehhandel: g?tliche Einigung, betr?gerische Juden, Zufriedenheit und Vertrauen 4 6 Ein Ochsenhandel: Normales und Au?ernormales 4 7 "Man ist auf dem Landt da? Spazierengehen nicht gewohnt, Sondern es mu? ein jedes Nach Seinem Stand arbeiten " - J?dinnen im Wirtschaftsleben 4 8 Die Weide 4 9 Auf dem Markt - willkommen und abgelehnt 4 10 Segregation: nicht nur eine Frage der ?konomie 4 11 Vom Handel im Abseits auf die M?rkte des Alltags und in die N?he des Hofes - und zum Anspruch auf Gleichheit 5 H?user 5 1 " jene in dem Kauf den Vorzug haben sollen" 5 2 "Neben, mit Undt bey Catholischen" - das Haus Joseph Jacobs, 1696 5 3 Ettlingen - "Am vornehmbsten Ort der statt ein Jud" 5 4 Das Haus Joseph Jacobs in B?hl 1705 5 5 Das Haus eines Juden bei Markt und Kirche - eine Statuskrise f?r die christliche Gemeinde 5 6 H?user zwischen Juden und Christen 5 6 1 Abseits der Hauptstra?e: das Haus von Joseph Jacob, G?tschel Aron, Hayum Mayer, Abraham Mayer, Gottlieb S??el und Friedrich Buhl 5 7 In der Hauptstra?e 5 7 1 Kauf unter "besonderen Umst?nden" und ruhiger Besitz, 1742 5 7 2 In "schmahle, und dunkle ga?en" oder H?user "in allen Stra?en, sogar auf den Haupt Pl?tzen"? 5 7 3 Hausbesitz und Strategie famili?rer Entwicklung 5 8 Juden als Mieter in H?usern von Christen 6 Die Besteuerung 6 1 Das Geleit 6 2 Das "Pflastergeld": die Steuer f?r "eine sch?nere Residenz"? 6 2 1 Ein sp?ter Blick auf das "Pflastergeld" 6 2 2 F?r eine sch?ne Residenz, zur Repr?sentation und zur Ausbeutung der Schutzjuden 6 2 3 Die Schutzjuden in "ihrer bekannten Unverm?genheit" 6 2 4 Weiter supplizieren oder das Land verlassen? 6 2 5 Ein Intermezzo: ein Vorschlag zum Verzicht auf das "Pflastergeld" der Juden 6 2 6 Wiederbeginn der Pflasterarbeiten - Festlegung auf 6 Prozent des Verm?gens 6 2 7 Die Pflastersteuer - die Markgr?fin Sibylla Augusta in einer anderen Perspektive 6 3 Das "Abzugsgeld", eine Steuer f?r "unerlaubten Wucher" 6 3 1 "Gleichstellung" der Juden mit den Christen? 6 3 2 Immer wieder: Schutzjuden gegen die Abzugssteuer 7 Die Verm?gensentwicklung bei den Schutzjuden im Kerngebiet der Markgrafschaft 8 Delinquenz 8 1 Samuel von Rastatt, der eine "Christin Zur unzucht habe n?tigen wollen" 8 2 "Genau acht haben" 8 3 "Nichts nutz", und immer wieder: Verdacht auf Hehlerei 8 4 Tortur und Taufe - der Vors?nger Elias Asher 8 5 Der Christ verschwiegen, der Jude bestraft - Strafverfolgung in der katholischen Markgrafschaft 9 Gewalt 9 1 Drau?en auf der Landstra?e, drinnen im OrtGewalt gegen Juden, Gewalt durch Juden 9 2 Gewalt und Ehre 10 Zwischen Juden und Christen: eine "Schaidwandt" aus Stereotypen 10 1 Um 1700: unter dem Einfluss des kirchlichen Antijudaismus 10 2 In der Mitte des Jahrhunderts: ?konomisierung und S?kularisierung 10 3 Ver?nderlichkeit oder Resistenz? 11 Landjudenschaft und Judenoberschulthei?en 11 1 Auf dem Weg zu einer Landjudenschaft 11 1 1 Das Amt der Judenschulthei?en 11 1 2 Umstrittene Wahlen, umstrittene Schulthei?en 11 1 3 Die Landjudenschaft: Staatsorgan oder autonome j?dische Institution? 11 1 4 Anw?lde 11 1 5 Aspekte des Selbstverst?ndnisses - Schw?chung oder ?ffnung des j?dischen Lebensbereichs? 11 2 Isaac Bodenheimer 11 3 Samson Schweitzer: "allezeit Juden schultz, judenschulz Vom Morgen bis zur nacht" 11 4 Raphael Jacob 11 5 Anw?lde - oder doch ein Judenoberschulthei?? 11 6 Die Verm?hlungssteuer: die "reichesten am leichtesten"? 11 7 Probleme f?r die Landjudenschaft? 12 Religion 12 1 Das Sch?chten 12 2 Koscherer Wein? 12 3 Die Nachlassregelung - staatliches oder religi?ses Recht? 12 4 Religi?se Bildung 12 5 Wertsch?tzung der Rabbiner 12 6 Synagogen und die "?ffentliche Schul" 12 6 1 Synagogen in der Markgrafschaft 12 6 2 Die Synagoge in der Residenz: eine "?ffentliche Schul"? 12 6 3 Auch in der Synagoge: Ehre 12 6 4 Kippenheim: ein Haus f?r die Judenschaft und Bauholz aus dem Gemeindewald? ?rtliche Judenschaften auf dem Weg in den?ffentlichen Raum 12 7 Solidarit?t: "kein Vieh, sondern Menschen" 12 8 J?disch-religi?ses oder staatlich-weltliches Recht 12 8 1 Inventuren: Recht der Herrschaft - Recht der Juden 12 8 2 Anw?lde und Schulthei?en in der innerj?dischen Gerichtsbarkeit 12 8 3 Das Recht in der Beschwerde der Judenanw?lde 1757 12 8 4 Kein Diskurs ?ber die Grundlage des Rechts 12 8 5 Elias Schmaule und seine Frau - sie wollten "ruhig belassen" sein von den anderen Juden 12 8 6 Konsolidierung im religi?sen Lebensbereich 13 Joseph und L?w Elias: drei Kapitalien 13 1 Ausweitung des Handels 13 2 "Herr" seiner selbst und Teil der j?dischen Elite 13 3 Ein Habitus? 14 Kein sicherer Ort: die Magd R?fel, der Rabbiner Isaac Israel, der Witwer J?ckel L?wel und die Witwe Catarina Maria Hasler 14 1 R?fel: Sie "gehe dennoch nach Baaden, wo ihr Kindt w?re" 14 2 Isaac Israel 14 2 1 Ein Rabbiner, ein meineidiger Hehler? 14 2 2 Schutzerteilung und "Zur?cktreibung" 14 2 3 "Isaac von uns zu lassen" 14 2 4 Die Orte wechseln, die Vorw?rfe folgen nach 14 2 5 Bleiben und supplizieren 14 3 Die Witwe Catharina Maria Hasler und der Witwer Jacob L?wel 15 Konversionen 15 1 Ungewissheiten 15 2 Konversion als Ausweg in der Not? Chaye Schweitzer, Cheyle Schweitzer - Ludwig Georg Gottlob, seine Frau 15 3 Drei Frauen - Konversion im famili?ren Spannungsfeld 15 4 Eine Taufe unter dem Galgen? 15 5 Die Taufe: Triumph der Kirche ?ber das Judentum? Oder eine Form der Selbstdarstellung? 15 6 Gnaden und Grenzen im "Nachher" 15 7 Aus dem Judentum zum Rand der christlichen Gesellschaft? 15 7 1 Ein fremdes M?dchen: Taufe - aber woandershin 15 7 2 Ein Konvertierter als B?rger 15 7 3 Johannes Baptista Gl?ckseelig, ein gelehrter Reitknecht 15 7 4 "Der verd?chtige Jacob B?hler" 15 8 Ver?nderte Reaktionen in der christlichen Gesellschaft? 15 9 "Weder hier noch dort" 16 Die "Haimsche Tochter", Maria Josepha, die Reilingin 16 1 Wer ist schuld? 16 2 "Kein rechter Christ, noch guter Judt" 16 3 R?ckkehr "zu den ihrigen" oder "ein anderer Stand"? 16 4 Gegen den Wunsch nach Freiheit das Zuchthaus f?r M?nner 16 5 Markgraf Ludwig Georg: Ob ein "wahres Christentum in ihrem gem?th und Hertzen befindliche sei"? 16 6 "Obsicht guter, frommer, und rechtschaffener leuth" 16 7 Gegen den "boshaften Judt Hayumb" 16 8 Ein Ende von "Jugendt und unverstandt" 16 9 Um "ihr St?ckhel Brodt einiger ma?en selbsten zu verdienen" 16 10 Erst ein Per?ckenmacher, dann ein Schneider 16 11 In ihrer "hohen Schwangerschaft und Verlassenheit" 16 12 Eine Reise nach Ungarn? 16 13 Heilig oder im Bund mit dem Teufel? Probleme auf dem Weg zwischen den Welten 16 14 Eine Selbstfindung zwischen den Gesellschaften? 16 15 Die Ambivalenz der christlichen Gesellschaft 17 J?dische Lebenswelten in der Markgrafschaft Baden-Baden - Zusammenfassung und Ergebnisse 18 Anhang I 18 1 Nebentexte? 18 2 Schutzaufnahmen: Neuorientierungen unter den Markgrafen Ludwig Georg und August Georg? 18 2 1 Klare Rechtsverh?ltnisse zugunsten einzelner Schutzjuden 18 2 2 Dissens in der Regierung bei den Schutzaufnahmen: Schutzaufnahme auch f?r arme Bewerber? 18 2 3 Expektanzen: Schutzzusagen f?r die Zukunft 18 3 Juden aus benachbarten Territorien beim kleinen Handel in der Markgrafschaft 18 4 "Judenpack, so das Land pa?irt": Delinquenz und Bestrafung fremder Juden 18 5 Das "Pflastergeld" der christlichen Einwohner - Fronen f?r die Residenz 18 6 Akzisevertr?ge oder nicht? Ein Problem der wirtschaftlichen Entwicklung f?r Juden und Christen 18 7 Der Admodiator Johannes Bruzetto 18 7 1 Eine Karriere 18 7 2 Weder "Haus, Hof, G?ther und Viehe" 19 Anhang II 19 1 Erl?uterung zu den Nachweisen 19 2 Verzeichnis der Siglen f?r die Protokolle der Hofgremien 19 3 Quellen 19 3 1 Ungedruckte Quellen 19 3 2 Gedruckte Quelle: 19 4 Literaturverzeichnis 19 4 1 Lexika und W?rterb?cher 19 4 2 Literatur 19 5 Verzeichnis der Tabellen 19 6 Glossar 19 7 Namenregister 19 8 Ortsregister

Über den Autor

Günther Mohr wurde mit dieser Studie 2010 an der Universität Basel promoviert.


ISBN 3-412-20739-X

ISBN 978-3-412-20739-7

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Mohr, Günther:
"Neben, mit undt bey Catholischen". Jüdische Lebenswelten in der Markgrafschaft Baden-Baden 1648-1771.
Köln: Böhlau 2011. XVI, 682 S., 14 farb. Abb. auf Taf. Kart. *neuwertig* EAN: 9783412207397 (ISBN: 341220739X)


Die vorliegende Studie widmet sich den Lebensmöglichkeiten von Juden und Jüdinnen in der katholisch geprägten Markgrafschaft Baden-Baden und damit Fragen der ländlichen Gesellschaft und Kultur in Südwestdeutschland. Es entsteht ein neues Bild des Landjudentums in seinen vielfältigen Kontakten zur christlichen Nachbarschaft und mit einem überraschenden Selbstbewusstsein. Das Buch analysiert u.a. die Aufnahme der Juden in den Schutz, die wirtschaftlichen Aktivitäten von Juden und Christen, ihr spannungsreiches Verhältnis ­zueinander, innerjüdische Verhältnisse sowie Fragen der jüdischen Religion. Dabei stehen immer die ­wechselvollen Schicksale einzelner Protagonisten im Vordergrund.
Schlagworte: Geschichte

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