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Memoiren. Der zweite Weltkrieg. Sechs Bücher in 12 Bänden (komplett)

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Memoiren. Der zweite Weltkrieg. Sechs Bücher in 12 Bänden (komplett)


Stuttgart Alfred Scherz Verlag 1953


8°, Lwd. m. OSU., etwa 5000 S. - Schutzumschläge teilw. leicht nachgedunkelt, sonst sehr gute Exemplare

 


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A History of the English-Speaking Peoples. [4 Volumes. By Winston S. Churchill]. - Volume 1: The Birth of Britain. - Volume 2: The New World. - Volume 3: The Age of Revolution. - Volume 4: The Great Democracies.

Churchill, Winston S.:
A History of the English-Speaking Peoples. [4 Volumes. By Winston S. Churchill]. - Volume 1: The Birth of Britain. - Volume 2: The New World. - Volume 3: The Age of Revolution. - Volume 4: The Great Democracies. 4 Bände (= vollständig). / Mischauflage.
London: Cassell 1957-58. XXI, 416; XI, 344; XI, 332; XI, 322 Seiten. Gr. 8° (24,5 x 16 cm). Orig.-Leinenbände mit goldgeprägtem Rückentitel. [Hardcover / fest gebunden].


Covers slightly rubbed and partly stained. Previous owner's name on paste-down of volume 2. - In general good copy.
Schlagworte: Churchill, Winston S.: A History of the English-Speaking Peoples. [4 Volumes. By Winston S. Churchill]. - Volume 1: The Birth of Britain. - Volume 2: The New World. - Volume 3: The Age of Revolution. - Volume 4: The Great Democracies. 4 Bände (= vollständig). / Mischauflage. London: Cassell 1957-58.
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Geschichte; Band I-IV [komplett]1. Geschichte. Vom römischen Weltreich bis zur Entdeckung Amerikas / Churchill, Winston 1874-1965 /   2. Geschichte. Das Zeitalter der Renaissance und der Reformation / Churchill, Winston 1874-1965 / 3. Geschichte. Das Zeitalter der Revolutionen / Churchill, Winston 1874-1965  4. Geschichte. Von Napoleon bis Königin Viktoria / Churchill, Winston 1874-1965 / 1990

Churchill, Winston S.:
Geschichte; Band I-IV [komplett]1. Geschichte. Vom römischen Weltreich bis zur Entdeckung Amerikas / Churchill, Winston 1874-1965 / 2. Geschichte. Das Zeitalter der Renaissance und der Reformation / Churchill, Winston 1874-1965 / 3. Geschichte. Das Zeitalter der Revolutionen / Churchill, Winston 1874-1965 4. Geschichte. Von Napoleon bis Königin Viktoria / Churchill, Winston 1874-1965 / 1990 1. Aufl.
Augsburg: Weltbild, 1992. 1730 Seiten geb., Original-Schutzumschläge, 22 cm, zusammen 1730 S.; guter / sehr guter Zustand aller Bände. Paketversand = 5,90 € Versandkosten. Auslandversand auf Anfrage, Büchergewicht ca. 2,9 kg. Die Lieferung erfolgt gegen Vorauskasse EAN: 9783893500871 (ISBN: 3893500871)


V24230I6 ISBN 9783893500871
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Schlagworte: Geschichte
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Their finest Hour : War memoirs of Sir Winston Churchill - O.M., C.H., M.P.[Mit 1 Bildn. Winston Churchills].

Churchill, Winston:
Their finest Hour : War memoirs of Sir Winston Churchill - O.M., C.H., M.P.[Mit 1 Bildn. Winston Churchills]. [Diese Ausg. besorgte Hans Zehrer.], English Authors , 31
Bielefeld , Hannover : Velhagen & Klasing, 115 S., Hardcover/Pappeinband, 1 Titelbild, 1 Beilage 22 S. Vokabeln und 1 Beilage 19 S. Anmerkungen


- Buch ist in gutem Zustand !
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Schlagworte: The second World War, Ausz.
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Churchill, Winston:
Mein Bundesgenosse, Ausprüche aus zwei Jahrzehnten; Auflage: EA;
Nibelungen-Verlag / Berlin; 1942. 110 S.; Format: 16x22


Winston Leonard Spencer-Churchill (* 30. November 1874 in Woodstock, England; † 24. Januar 1965 in London) gilt als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts. Er war von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955 Premierminister und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatte er bereits mehrere Regierungsämter bekleidet, unter anderem das des Ersten Lords der Admiralität, des Innen- und des Finanzministers. Darüber hinaus trat er als Autor politischer und historischer Werke hervor und erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur. (frei nach wikipedia); --- Sammlung von anti-russischen Ausprüchen Churchills mit entsprechenden Karikaturen; --- Illustriert von englischen und amerikanischen Pressezeichnern; --- Zustand: 3+, original Broschur mit Wappen + Deckeltitel, mit unzähligen Karikaturen. Normale Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, Papier gebräunt, Einband stark stockig; insgesamt ordentlich
Schlagworte: Politik; Geschichte; England; Britain; Albion; Großbritannien; Commonwealth; John Bull; Empire; Plutokratie; Rußland; Russland; russia; Sowjetunion; SU.; UdSSR.; Humor; Pressewesen; Karikaturen; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Winston Churchill;
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Churchill, Winston S.:
Aufzeichnungen zur europäischen Geschichte. Winston S. Churchill, Knaur-Taschenbücher ; Band 177.
München ; Zürich : Droemer/Knaur, 1968. 383 S. : mit Ktn. ;18 cm. ; Softcover. Kartoniert.


Originaltitel: A history of the English-speaking peoples. Leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren. Leicht nachgedunkelt, gering belesen und begriffen. Ecken u. Kanten des Einbandes gering berieben. Sonst insgesamt gutes Exemplar.
Wohlverpackter Versand auf dem schnellsten Versandweg. - Rechnung / Beleg mit ausgewiesener Umsatzsteuer liegt bei. - Gratis-Buchzeichen in jedem Band. Allen Menschen und Wesen alles Gute und Frieden in diesen unruhigen Zeiten.
Schlagworte: Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde.Politik, Europa, Biographie, Churchill Winston, Geschichte Europa,
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Churchill, Winston S.:
Memoiren. Der Ring schliesst sich. V. Band. 1. Buch. Der zweite Weltkrieg. 5. Band: Der Ring schliesst sich. Erstes Buch: Italien kapituliert. Mit einem Vorwort des Verfassers. Aus dem Englischen von Eduard Thorsch. Deutsche Erstausgabe.
Stuttgart - Hamburg: Scherz & Goverts Verlag, 1953. 424 (4) Seiten mit 4 Abbildungen und 4 Karten. 21,3 cm. Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln und Kopffarbschnitt.


Sehr guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Besitzerstempel auf der Titelseite: Bibliothek der Münchner Rückversicheruns-Gesellschaft. Einband leicht fleckig. - Sir Winston Leonard Spencer-Churchill[1] (* 30. November 1874 in Woodstock (England); † 24. Januar 1965 in London) gilt als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts. Er war von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955 Premierminister und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatte er bereits mehrere Regierungsämter bekleidet, unter anderem das des Ersten Lords der Admiralität, des Innen- und des Finanzministers. Darüber hinaus trat er als Autor politischer und historischer Werke hervor und erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur. ... Churchill im Urteil von Zeitgenossen und Nachwelt: Hitler wollte in seinem Gegenspieler nur „diesen Schwätzer und Trunkenbold Churchill“ entdecken, der ihn daran gehindert habe, „große Werke des Friedens“ zu vollbringen.[41] Ein 1993 in Oxford erschienenes Werk mit Beiträgen von 29 Historikern und Politikern würdigt Churchill dagegen als „vielleicht die größte Gestalt im 20. Jahrhundert“.[42] Seine schillernde Persönlichkeit irritierte bereits seine Zeitgenossen und entzieht sich jeder eindimensionalen Beurteilung. Churchill verkörperte in seinem politischen Dasein mal den radikalen Sozialreformer, mal den reaktionären Imperialisten. Einerseits war er der viel beschworene Krieger, der mit seiner Härte und Skrupellosigkeit eher ins 18. Jahrhundert Marlboroughs zu passen schien, andererseits der Politiker, der half, die UNO und Europäische Union mitzubegründen und mit seiner Idee der „Vereinigten Staaten von Europa“ den Weg ins 21. Jahrhundert wies. Keiner Partei, schon gar keiner Parteidoktrin verpflichtet, wechselte er die politischen Lager, wann immer es ihm nötig und opportun erschien. Er war daher als unzuverlässig verschrien und wurde wegen seiner Ideen sogar von Freunden gefürchtet. Lloyd George beschrieb Churchills Verstand als eine „mächtige Maschine, doch […] wenn der Mechanismus versagte oder falsch lief, waren die Folgen verheerend.“[43] In der britischen Öffentlichkeit galt Churchill laut Sebastian Haffner noch bis zum Zweiten Weltkrieg als „brillant aber unsolide“.[44] Seine Zeitgenossen sahen es als unseriös und gefährlich an, dass Churchill eine Neigung dazu hatte, sich persönlich in riskante Situationen zu begeben, wie bei der Belagerung der Sidney-Street 1911 oder bei der Antwerpen-Expedition 1914. Weit ausgreifende aber letztlich gescheiterte Vorhaben Churchills – wie der Dardanellen-Plan und die Intervention im nachrevolutionären Russland – schienen ihr Urteil zu bestätigen. Der Schriftsteller H.G. Wells sprach für viele, als er den frühen Churchill mit einem „schwer zu behandelnden kleinen Jungen“ verglich, „der es verdient, übers Knie gelegt zu werden“.[45] Wells dürfte der britischen Mehrheitsmeinung aber auch Jahrzehnte später Ausdruck verliehen haben, als er kurz vor dem Zweiten Weltkrieg seine Ansichten zu Churchill revidierte: „Ich wage zu behaupten, dass wir zu Churchill halten werden, der so viele Fehler gemacht hat, dass er keine weiteren mehr machen kann und der immerhin ziemlich gerissen ist.“[46] Ganz ähnlich wandelte sich das Churchill-Bild im Werk des Karikaturisten David Low: Verspottete er Churchill bis in die 1930er Jahre noch als „Reaktionär“ und „politischen Abenteurer“, so solidarisierte er sich ab Mai 1940 mit dem gerade ernannten Kriegspremier in dem Cartoon All Behind You Winston.[47] Nach dem Sieg über Hitler 1945 zollte Low seinem einstigen Lieblingsfeind in der Karikatur The Two Churchills als „leader of humanity“ seinen Respekt.[48] Churchill machte es Kritikern insofern leicht, da er höchst eitel sein konnte, stets auf seine Wirkung und den großen Auftritt bedacht. Aber er war auch fähig, eine große Rolle auszufüllen. So meinte General de Gaulle, der nicht zu seinen besten Freunden gehörte: „Churchill erschien mir (im Juni 1940) als ein Mann, der der gröbsten Arbeit gewachsen war – vorausgesetzt, sie war gleichzeitig grandios.“ In seiner Außenpolitik ließ Churchill sich, wie er selbst es formulierte, von dem Prinzip der „Weltverantwortlichkeit“ leiten. Aufgrund der Erfahrung des Ersten Weltkriegs sah er die westlichen Demokratien – vor allem Großbritannien und die USA – in der Pflicht, eine ähnliche Katastrophe in Zukunft zu verhindern. Als Hauptgegner des Weltfriedens sah er nach 1918 zunächst die Sowjetunion, seit Mitte der 1930er Jahre aber in zunehmendem und wegen seiner expansiven Politik gefährlicherem Maße Deutschland. Er bekämpfte die Appeasementpolitik seines Vorgängers Chamberlain, weil sie den Krieg, den sie vermeiden sollte, in seinen Augen nur umso wahrscheinlicher machte. Um das nationalsozialistische Deutschland zu schlagen, schreckte er auch nicht vor dem kriegsbedingten Bündnis mit Stalin zurück, das aus seiner Sicht das kleinere von zwei Übeln darstellte. Aber er betrachtete seine Arbeit 1945 erst als halb getan und gehörte zu den ersten, die eine Eindämmung der sowjetischen Expansionspolitik forderten. Der britische Luftkrieg gegen deutsche Städte und die Zivilbevölkerung wird Churchill bis heute zum Vorwurf gemacht. Der deutsche Publizist Jörg Friedrich bezeichnete ihn deshalb als Massenmörder. Er kritisiert, dass im Rahmen des sogenannten moral bombing gezielt Wohngebiete angegriffen wurden, auch noch gegen Kriegsende, als dies keine militärische Bedeutung mehr gehabt habe. Der Historiker Frederick Taylor betont dagegen, dass Großbritannien nach dem Rückzug seiner Landstreitkräfte vom Kontinent Deutschland nur noch mit Hilfe der Royal Air Force angreifen konnte. Punktgenaue Angriffe auf rein militärische und industrielle Ziele seien zumindest in der Anfangsphase – zumal bei Nachtangriffen – technisch nicht möglich gewesen. Worum man überhaupt kämpfe, wurde Churchill während des Zweiten Weltkrieges gefragt. Seine Antwort: „Wenn wir aufhörten zu kämpfen, würdet ihr es bald herausfinden.“[49] Kurz und bündig befand Willy Bretscher, Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung: „Churchill rettete im Sommer 1940 Europa.“[50] Churchills Landsmann Alan Moorehead meinte, dass man Churchill aufgrund dieser Leistung als den „größten Briten seit Wellington“ ansehen müsse.[51] Diesen Standpunkt teilen heute britische wie deutsche Historiker und Biografen. Trotz der Toten des Bombenkriegs, für den der Premier mit verantwortlich war, sind laut Christian Graf Krockow „dank Churchills Unbeugsamkeit Abermillionen von Menschen gerettet worden.“[52] Arnold J. Toynbee urteilte Jahre nach dem Krieg: „Ohne Churchill läge die Welt heute in Ketten.“ Sein schwedischer Biograf Knut Hagberg pflichtete dem 1945 bei: „Wenn es Winston Churchill nicht gelungen wäre, England zum Kampfe zu wecken, dann würde es bald kein freies Land mehr in Europa gegeben haben.“[53] Und Peter de Mendelssohn schrieb: „Andere mochten und mussten die Zukunft bewältigen. Er hatte bewirkt, dass es überhaupt eine Gegenwart gab.'[54] Aus diesen und vielen ähnliche Äußerungen seiner Zeitgenossen geht hervor, was auch nach heutigem Forschungsstand als Churchills historische Lebensleistung gilt: dass er Hitlers Sieg verhindert hat. Er überzeugte die Briten in der scheinbar aussichtslosen Lage des Sommers 1940 davon, den Krieg noch nicht verloren zu geben, stärkte ihren Durchhaltewillen und legte die Grundlagen für die kommende Anti-Hitler-Koalition mit den USA und der UdSSR. Aus diesen Gründen sehen auch viele deutsche Churchill-Biografen wie Hans-Peter Schwarz, Christian Graf Krockow[55] und Sebastian Haffner[56] in Churchill, nicht in Roosevelt oder Stalin, den entscheidenden Gegenspieler Hitlers. Als Churchill geboren wurde, stand das britische Empire in seinem Zenit. Als er starb, war Großbritannien zu einer Macht zweiten Ranges geworden. Er selbst mag dies als Scheitern und als Tragödie empfunden haben.[57] Aber: „Merkmal der Größe kann nicht nur sein, was einer hienieden an Bedeutendem schafft“, schrieb sein Biograph Peter de Mendelssohn. „Vielmehr vermag echte Größe auch dem Weitblick, der Entschlossenheit und der unerschütterlichen Tatkraft innezuwohnen, mit denen einer sich der verderblichen Schöpfung in den Weg stellt und die Kräfte aufzurufen, zu versammeln und zu äußerster Leistung anzuspornen vermag, die dem Unheil die Straße versperren. Ein solcher war Winston Churchill.“[58] ... Aus: wikipedia-Winston_Churchill
Schlagworte: Englische Politik, Biographien, Geschichte, Nationalsozialismus, Erinnerungen, 20. Jahrhundert, Militärwesen, Militär, Kriegsliteratur, 3. Reich, Englische Politik, 2. Weltkrieg, Krieg, Kriegsgeschichte, Kriegsberichterstattung, Kriegsverbrechen, Biographien, Geschichte, Militaria, Nationalsozialismus, Erinnerungen, Kriegsausbruch, Erinnerung, Kriegswirtschaft, Kriegführung, Kriegswesen, Kriegsziel, Militärgeschichte, Kriegsbilder, Militärischer Einsatz, Militärtechnik, Militärhistorie
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Churchill, Winston S.:
Memoiren. Die grosse Allianz. III. Band. 2. Buch. Der zweite Weltkrieg. 3. Band: Die grosse Allianz. 2. Buch: Amerika im Krieg. Aus dem Englischen von Eduard Thorsch. Aus dem Inhalt: Kapitel I Die Sowjets als Bundesgenossen - Kapitel II Atempause in Afrika: Verteidigung Tobruks - Kapitel III Begegnung mit Roosevelt - Kapitel IV Die Atlantik-Charta - KapitelV Der Beistand an Russland - Kapitel VI Persien und der Nahe Osten - Kapitel VII Grossbritanniens wachsende Kraft - Kapitel VIII Engere Fühlungnahme mit Russland - Kapitel IX Der Pfad vor uns - Kapitel X Operation «Crusader» zu Land, in der Luft und zur See - Kapitel XI Japan - Kapitel XII Pearl Harbour! - Kapitel XIII Reise im Kriegsbrand - Kapitel XIV Kriegsstrategie - Kapitel XV Washington und Ottawa - Kapitel XVI Washington und Palm Beach - Kapitel XVII Wieder im Sturm. Erste Auflage dieser Ausgabe.
Bern, München Wien: Alfred Scherz Verlag, 1953. 487 (5) Seiten mit 4 Abbildungen und4 Karten. 21,3 cm. Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln und Schutzumschlag.


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Sir Winston Leonard Spencer-Churchill[1] (* 30. November 1874 in Woodstock (England); † 24. Januar 1965 in London) gilt als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts. Er war von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955 Premierminister und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatte er bereits mehrere Regierungsämter bekleidet, unter anderem das des Ersten Lords der Admiralität, des Innen- und des Finanzministers. Darüber hinaus trat er als Autor politischer und historischer Werke hervor und erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur. ... Churchill im Urteil von Zeitgenossen und Nachwelt: Hitler wollte in seinem Gegenspieler nur „diesen Schwätzer und Trunkenbold Churchill“ entdecken, der ihn daran gehindert habe, „große Werke des Friedens“ zu vollbringen.[41] Ein 1993 in Oxford erschienenes Werk mit Beiträgen von 29 Historikern und Politikern würdigt Churchill dagegen als „vielleicht die größte Gestalt im 20. Jahrhundert“.[42] Seine schillernde Persönlichkeit irritierte bereits seine Zeitgenossen und entzieht sich jeder eindimensionalen Beurteilung. Churchill verkörperte in seinem politischen Dasein mal den radikalen Sozialreformer, mal den reaktionären Imperialisten. Einerseits war er der viel beschworene Krieger, der mit seiner Härte und Skrupellosigkeit eher ins 18. Jahrhundert Marlboroughs zu passen schien, andererseits der Politiker, der half, die UNO und Europäische Union mitzubegründen und mit seiner Idee der „Vereinigten Staaten von Europa“ den Weg ins 21. Jahrhundert wies. Keiner Partei, schon gar keiner Parteidoktrin verpflichtet, wechselte er die politischen Lager, wann immer es ihm nötig und opportun erschien. Er war daher als unzuverlässig verschrien und wurde wegen seiner Ideen sogar von Freunden gefürchtet. Lloyd George beschrieb Churchills Verstand als eine „mächtige Maschine, doch […] wenn der Mechanismus versagte oder falsch lief, waren die Folgen verheerend.“[43] In der britischen Öffentlichkeit galt Churchill laut Sebastian Haffner noch bis zum Zweiten Weltkrieg als „brillant aber unsolide“.[44] Seine Zeitgenossen sahen es als unseriös und gefährlich an, dass Churchill eine Neigung dazu hatte, sich persönlich in riskante Situationen zu begeben, wie bei der Belagerung der Sidney-Street 1911 oder bei der Antwerpen-Expedition 1914. Weit ausgreifende aber letztlich gescheiterte Vorhaben Churchills – wie der Dardanellen-Plan und die Intervention im nachrevolutionären Russland – schienen ihr Urteil zu bestätigen. Der Schriftsteller H.G. Wells sprach für viele, als er den frühen Churchill mit einem „schwer zu behandelnden kleinen Jungen“ verglich, „der es verdient, übers Knie gelegt zu werden“.[45] Wells dürfte der britischen Mehrheitsmeinung aber auch Jahrzehnte später Ausdruck verliehen haben, als er kurz vor dem Zweiten Weltkrieg seine Ansichten zu Churchill revidierte: „Ich wage zu behaupten, dass wir zu Churchill halten werden, der so viele Fehler gemacht hat, dass er keine weiteren mehr machen kann und der immerhin ziemlich gerissen ist.“[46] Ganz ähnlich wandelte sich das Churchill-Bild im Werk des Karikaturisten David Low: Verspottete er Churchill bis in die 1930er Jahre noch als „Reaktionär“ und „politischen Abenteurer“, so solidarisierte er sich ab Mai 1940 mit dem gerade ernannten Kriegspremier in dem Cartoon All Behind You Winston.[47] Nach dem Sieg über Hitler 1945 zollte Low seinem einstigen Lieblingsfeind in der Karikatur The Two Churchills als „leader of humanity“ seinen Respekt.[48] Churchill machte es Kritikern insofern leicht, da er höchst eitel sein konnte, stets auf seine Wirkung und den großen Auftritt bedacht. Aber er war auch fähig, eine große Rolle auszufüllen. So meinte General de Gaulle, der nicht zu seinen besten Freunden gehörte: „Churchill erschien mir (im Juni 1940) als ein Mann, der der gröbsten Arbeit gewachsen war – vorausgesetzt, sie war gleichzeitig grandios.“ In seiner Außenpolitik ließ Churchill sich, wie er selbst es formulierte, von dem Prinzip der „Weltverantwortlichkeit“ leiten. Aufgrund der Erfahrung des Ersten Weltkriegs sah er die westlichen Demokratien – vor allem Großbritannien und die USA – in der Pflicht, eine ähnliche Katastrophe in Zukunft zu verhindern. Als Hauptgegner des Weltfriedens sah er nach 1918 zunächst die Sowjetunion, seit Mitte der 1930er Jahre aber in zunehmendem und wegen seiner expansiven Politik gefährlicherem Maße Deutschland. Er bekämpfte die Appeasementpolitik seines Vorgängers Chamberlain, weil sie den Krieg, den sie vermeiden sollte, in seinen Augen nur umso wahrscheinlicher machte. Um das nationalsozialistische Deutschland zu schlagen, schreckte er auch nicht vor dem kriegsbedingten Bündnis mit Stalin zurück, das aus seiner Sicht das kleinere von zwei Übeln darstellte. Aber er betrachtete seine Arbeit 1945 erst als halb getan und gehörte zu den ersten, die eine Eindämmung der sowjetischen Expansionspolitik forderten. Der britische Luftkrieg gegen deutsche Städte und die Zivilbevölkerung wird Churchill bis heute zum Vorwurf gemacht. Der deutsche Publizist Jörg Friedrich bezeichnete ihn deshalb als Massenmörder. Er kritisiert, dass im Rahmen des sogenannten moral bombing gezielt Wohngebiete angegriffen wurden, auch noch gegen Kriegsende, als dies keine militärische Bedeutung mehr gehabt habe. Der Historiker Frederick Taylor betont dagegen, dass Großbritannien nach dem Rückzug seiner Landstreitkräfte vom Kontinent Deutschland nur noch mit Hilfe der Royal Air Force angreifen konnte. Punktgenaue Angriffe auf rein militärische und industrielle Ziele seien zumindest in der Anfangsphase – zumal bei Nachtangriffen – technisch nicht möglich gewesen. Worum man überhaupt kämpfe, wurde Churchill während des Zweiten Weltkrieges gefragt. Seine Antwort: „Wenn wir aufhörten zu kämpfen, würdet ihr es bald herausfinden.“[49] Kurz und bündig befand Willy Bretscher, Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung: „Churchill rettete im Sommer 1940 Europa.“[50] Churchills Landsmann Alan Moorehead meinte, dass man Churchill aufgrund dieser Leistung als den „größten Briten seit Wellington“ ansehen müsse.[51] Diesen Standpunkt teilen heute britische wie deutsche Historiker und Biografen. Trotz der Toten des Bombenkriegs, für den der Premier mit verantwortlich war, sind laut Christian Graf Krockow „dank Churchills Unbeugsamkeit Abermillionen von Menschen gerettet worden.“[52] Arnold J. Toynbee urteilte Jahre nach dem Krieg: „Ohne Churchill läge die Welt heute in Ketten.“ Sein schwedischer Biograf Knut Hagberg pflichtete dem 1945 bei: „Wenn es Winston Churchill nicht gelungen wäre, England zum Kampfe zu wecken, dann würde es bald kein freies Land mehr in Europa gegeben haben.“[53] Und Peter de Mendelssohn schrieb: „Andere mochten und mussten die Zukunft bewältigen. Er hatte bewirkt, dass es überhaupt eine Gegenwart gab.'[54] Aus diesen und vielen ähnliche Äußerungen seiner Zeitgenossen geht hervor, was auch nach heutigem Forschungsstand als Churchills historische Lebensleistung gilt: dass er Hitlers Sieg verhindert hat. Er überzeugte die Briten in der scheinbar aussichtslosen Lage des Sommers 1940 davon, den Krieg noch nicht verloren zu geben, stärkte ihren Durchhaltewillen und legte die Grundlagen für die kommende Anti-Hitler-Koalition mit den USA und der UdSSR. Aus diesen Gründen sehen auch viele deutsche Churchill-Biografen wie Hans-Peter Schwarz, Christian Graf Krockow[55] und Sebastian Haffner[56] in Churchill, nicht in Roosevelt oder Stalin, den entscheidenden Gegenspieler Hitlers. Als Churchill geboren wurde, stand das britische Empire in seinem Zenit. Als er starb, war Großbritannien zu einer Macht zweiten Ranges geworden. Er selbst mag dies als Scheitern und als Tragödie empfunden haben.[57] Aber: „Merkmal der Größe kann nicht nur sein, was einer hienieden an Bedeutendem schafft“, schrieb sein Biograph Peter de Mendelssohn. „Vielmehr vermag echte Größe auch dem Weitblick, der Entschlossenheit und der unerschütterlichen Tatkraft innezuwohnen, mit denen einer sich der verderblichen Schöpfung in den Weg stellt und die Kräfte aufzurufen, zu versammeln und zu äußerster Leistung anzuspornen vermag, die dem Unheil die Straße versperren. Ein solcher war Winston Churchill.“[58] ... Aus: wikipedia-Winston_Churchill
Schlagworte: Englische Politik, Biographien, Geschichte, Nationalsozialismus, Erinnerungen, 20. Jahrhundert, Militärwesen, Militär, Kriegsliteratur, 3. Reich, Englische Politik, 2. Weltkrieg, Krieg, Kriegsgeschichte, Kriegsberichterstattung, Kriegsverbrechen, Biographien, Geschichte, Militaria, Nationalsozialismus, Erinnerungen, Kriegsausbruch, Erinnerung, Kriegswirtschaft, Kriegführung, Kriegswesen, Kriegsziel, Militärgeschichte, Kriegsbilder, Militärischer Einsatz, Militärtechnik, Militärhistorie
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Churchill, Winston S.:
Memoiren. Der Sturm zieht auf. I. Band. 2 Buch. Der zweite Weltkrieg. 1. Band: Der Sturm zieht auf. 2. Buch: Drole de Guerre 3. September 1939 - 10. Mai 1940. Aus dem Englischen von I. Muehlon. Inhalt: "Wie die englisch sprechenden Völker durch ihren Unverstand, ihre Sorglosigkeit und Friedfertigkeit es zuließen, daß die Bösen aufrüsteten." Mit den Kapiteln: Krieg, die Aufgabe der Admiralität, Polens Untergang, Probleme des Kriegskabinetts, die Front in Frankreich, der Kampf verschärft sich, die magnetische Mine, das Gefecht an der La Plata-Mündung, Skandinavien/Finnland, trüber Jahresbeginn, vor dem Sturm, der Zusammenstoß zur See, Narvik, Trondheim, Versagen in Norwegen, Endkampf in Norwegen, der Sturz der Regierung. Erste Auflage dieser Ausgabe.
Bern, München Wien: Alfred Scherz Verlag, 1948. 442 (6) Seiten mit 7 Abbildungen. Mit 16 Karten. 21,3 cm. Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln und Schutzumschlag.


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Sir Winston Leonard Spencer-Churchill[1] (* 30. November 1874 in Woodstock (England); † 24. Januar 1965 in London) gilt als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts. Er war von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955 Premierminister und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatte er bereits mehrere Regierungsämter bekleidet, unter anderem das des Ersten Lords der Admiralität, des Innen- und des Finanzministers. Darüber hinaus trat er als Autor politischer und historischer Werke hervor und erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur. ... Churchill im Urteil von Zeitgenossen und Nachwelt: Hitler wollte in seinem Gegenspieler nur „diesen Schwätzer und Trunkenbold Churchill“ entdecken, der ihn daran gehindert habe, „große Werke des Friedens“ zu vollbringen.[41] Ein 1993 in Oxford erschienenes Werk mit Beiträgen von 29 Historikern und Politikern würdigt Churchill dagegen als „vielleicht die größte Gestalt im 20. Jahrhundert“.[42] Seine schillernde Persönlichkeit irritierte bereits seine Zeitgenossen und entzieht sich jeder eindimensionalen Beurteilung. Churchill verkörperte in seinem politischen Dasein mal den radikalen Sozialreformer, mal den reaktionären Imperialisten. Einerseits war er der viel beschworene Krieger, der mit seiner Härte und Skrupellosigkeit eher ins 18. Jahrhundert Marlboroughs zu passen schien, andererseits der Politiker, der half, die UNO und Europäische Union mitzubegründen und mit seiner Idee der „Vereinigten Staaten von Europa“ den Weg ins 21. Jahrhundert wies. Keiner Partei, schon gar keiner Parteidoktrin verpflichtet, wechselte er die politischen Lager, wann immer es ihm nötig und opportun erschien. Er war daher als unzuverlässig verschrien und wurde wegen seiner Ideen sogar von Freunden gefürchtet. Lloyd George beschrieb Churchills Verstand als eine „mächtige Maschine, doch […] wenn der Mechanismus versagte oder falsch lief, waren die Folgen verheerend.“[43] In der britischen Öffentlichkeit galt Churchill laut Sebastian Haffner noch bis zum Zweiten Weltkrieg als „brillant aber unsolide“.[44] Seine Zeitgenossen sahen es als unseriös und gefährlich an, dass Churchill eine Neigung dazu hatte, sich persönlich in riskante Situationen zu begeben, wie bei der Belagerung der Sidney-Street 1911 oder bei der Antwerpen-Expedition 1914. Weit ausgreifende aber letztlich gescheiterte Vorhaben Churchills – wie der Dardanellen-Plan und die Intervention im nachrevolutionären Russland – schienen ihr Urteil zu bestätigen. Der Schriftsteller H.G. Wells sprach für viele, als er den frühen Churchill mit einem „schwer zu behandelnden kleinen Jungen“ verglich, „der es verdient, übers Knie gelegt zu werden“.[45] Wells dürfte der britischen Mehrheitsmeinung aber auch Jahrzehnte später Ausdruck verliehen haben, als er kurz vor dem Zweiten Weltkrieg seine Ansichten zu Churchill revidierte: „Ich wage zu behaupten, dass wir zu Churchill halten werden, der so viele Fehler gemacht hat, dass er keine weiteren mehr machen kann und der immerhin ziemlich gerissen ist.“[46] Ganz ähnlich wandelte sich das Churchill-Bild im Werk des Karikaturisten David Low: Verspottete er Churchill bis in die 1930er Jahre noch als „Reaktionär“ und „politischen Abenteurer“, so solidarisierte er sich ab Mai 1940 mit dem gerade ernannten Kriegspremier in dem Cartoon All Behind You Winston.[47] Nach dem Sieg über Hitler 1945 zollte Low seinem einstigen Lieblingsfeind in der Karikatur The Two Churchills als „leader of humanity“ seinen Respekt.[48] Churchill machte es Kritikern insofern leicht, da er höchst eitel sein konnte, stets auf seine Wirkung und den großen Auftritt bedacht. Aber er war auch fähig, eine große Rolle auszufüllen. So meinte General de Gaulle, der nicht zu seinen besten Freunden gehörte: „Churchill erschien mir (im Juni 1940) als ein Mann, der der gröbsten Arbeit gewachsen war – vorausgesetzt, sie war gleichzeitig grandios.“ In seiner Außenpolitik ließ Churchill sich, wie er selbst es formulierte, von dem Prinzip der „Weltverantwortlichkeit“ leiten. Aufgrund der Erfahrung des Ersten Weltkriegs sah er die westlichen Demokratien – vor allem Großbritannien und die USA – in der Pflicht, eine ähnliche Katastrophe in Zukunft zu verhindern. Als Hauptgegner des Weltfriedens sah er nach 1918 zunächst die Sowjetunion, seit Mitte der 1930er Jahre aber in zunehmendem und wegen seiner expansiven Politik gefährlicherem Maße Deutschland. Er bekämpfte die Appeasementpolitik seines Vorgängers Chamberlain, weil sie den Krieg, den sie vermeiden sollte, in seinen Augen nur umso wahrscheinlicher machte. Um das nationalsozialistische Deutschland zu schlagen, schreckte er auch nicht vor dem kriegsbedingten Bündnis mit Stalin zurück, das aus seiner Sicht das kleinere von zwei Übeln darstellte. Aber er betrachtete seine Arbeit 1945 erst als halb getan und gehörte zu den ersten, die eine Eindämmung der sowjetischen Expansionspolitik forderten. Der britische Luftkrieg gegen deutsche Städte und die Zivilbevölkerung wird Churchill bis heute zum Vorwurf gemacht. Der deutsche Publizist Jörg Friedrich bezeichnete ihn deshalb als Massenmörder. Er kritisiert, dass im Rahmen des sogenannten moral bombing gezielt Wohngebiete angegriffen wurden, auch noch gegen Kriegsende, als dies keine militärische Bedeutung mehr gehabt habe. Der Historiker Frederick Taylor betont dagegen, dass Großbritannien nach dem Rückzug seiner Landstreitkräfte vom Kontinent Deutschland nur noch mit Hilfe der Royal Air Force angreifen konnte. Punktgenaue Angriffe auf rein militärische und industrielle Ziele seien zumindest in der Anfangsphase – zumal bei Nachtangriffen – technisch nicht möglich gewesen. Worum man überhaupt kämpfe, wurde Churchill während des Zweiten Weltkrieges gefragt. Seine Antwort: „Wenn wir aufhörten zu kämpfen, würdet ihr es bald herausfinden.“[49] Kurz und bündig befand Willy Bretscher, Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung: „Churchill rettete im Sommer 1940 Europa.“[50] Churchills Landsmann Alan Moorehead meinte, dass man Churchill aufgrund dieser Leistung als den „größten Briten seit Wellington“ ansehen müsse.[51] Diesen Standpunkt teilen heute britische wie deutsche Historiker und Biografen. Trotz der Toten des Bombenkriegs, für den der Premier mit verantwortlich war, sind laut Christian Graf Krockow „dank Churchills Unbeugsamkeit Abermillionen von Menschen gerettet worden.“[52] Arnold J. Toynbee urteilte Jahre nach dem Krieg: „Ohne Churchill läge die Welt heute in Ketten.“ Sein schwedischer Biograf Knut Hagberg pflichtete dem 1945 bei: „Wenn es Winston Churchill nicht gelungen wäre, England zum Kampfe zu wecken, dann würde es bald kein freies Land mehr in Europa gegeben haben.“[53] Und Peter de Mendelssohn schrieb: „Andere mochten und mussten die Zukunft bewältigen. Er hatte bewirkt, dass es überhaupt eine Gegenwart gab.'[54] Aus diesen und vielen ähnliche Äußerungen seiner Zeitgenossen geht hervor, was auch nach heutigem Forschungsstand als Churchills historische Lebensleistung gilt: dass er Hitlers Sieg verhindert hat. Er überzeugte die Briten in der scheinbar aussichtslosen Lage des Sommers 1940 davon, den Krieg noch nicht verloren zu geben, stärkte ihren Durchhaltewillen und legte die Grundlagen für die kommende Anti-Hitler-Koalition mit den USA und der UdSSR. Aus diesen Gründen sehen auch viele deutsche Churchill-Biografen wie Hans-Peter Schwarz, Christian Graf Krockow[55] und Sebastian Haffner[56] in Churchill, nicht in Roosevelt oder Stalin, den entscheidenden Gegenspieler Hitlers. Als Churchill geboren wurde, stand das britische Empire in seinem Zenit. Als er starb, war Großbritannien zu einer Macht zweiten Ranges geworden. Er selbst mag dies als Scheitern und als Tragödie empfunden haben.[57] Aber: „Merkmal der Größe kann nicht nur sein, was einer hienieden an Bedeutendem schafft“, schrieb sein Biograph Peter de Mendelssohn. „Vielmehr vermag echte Größe auch dem Weitblick, der Entschlossenheit und der unerschütterlichen Tatkraft innezuwohnen, mit denen einer sich der verderblichen Schöpfung in den Weg stellt und die Kräfte aufzurufen, zu versammeln und zu äußerster Leistung anzuspornen vermag, die dem Unheil die Straße versperren. Ein solcher war Winston Churchill.“[58] ... Aus: wikipedia-Winston_Churchill
Schlagworte: Englische Politik, Biographien, Geschichte, Nationalsozialismus, Erinnerungen, 20. Jahrhundert, Militärwesen, Militär, Kriegsliteratur, 3. Reich, Englische Politik, 2. Weltkrieg, Krieg, Kriegsgeschichte, Kriegsberichterstattung, Kriegsverbrechen, Biographien, Geschichte, Militaria, Nationalsozialismus, Erinnerungen, Kriegsausbruch, Erinnerung, Kriegswirtschaft, Kriegführung, Kriegswesen, Kriegsziel, Militärgeschichte, Kriegsbilder, Militärischer Einsatz, Militärtechnik, Militärhistorie
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Churchill, Winston ;Thorsch, Eduard
Schicksalswende Buch 2. Die Befreiung Afrikas / Churchill, Winston ;Thorsch, Eduard
Stuttgart : Scherz. 1952 1952 22 cm


Seiten gebräunt, Einband leichte Gebrsuchsspuren. Der zweite Weltkrieg, vieter Band: Schicksalswende, zweites Buch: DIe Befreiung Afrikas.
Schlagworte: [Schicksalswende , Buch 2 , Die Befreiung Afrikas , Zeitgeschichte , Geschichte , Kulturgeschichte , Volkskunde , Churchill, Winston , Thorsch, Eduard , Der zweite Weltkrieg , Zweite Weltkrieg , Vierter Band , Schicksalswende , Zweites Buch]
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Churchill, Winston
Der Zweite Weltkrieg / Winston Churchill Ungekürzte Buchgeme
Rheda-Wiedenbrück : Bertelsmann-Club; Wien : Buchgemeinschaft Donauland Kremayr und Scheriau [u.a.]. 1985 1985 24 cm


Gebrauchsspuren, guter Zustand. Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre. Sonderausgabe zum 50. Jahrestag des Kriegsendes. EIn unvergleichliches Dokument der Zeitgeschichte, ausgezeichnet mit dem Nobelpreis.
Schlagworte: [Weltkrieg ; 1939-1945 ; Klassiker des modernen Denkens ; Geschichte ; Historische Hilfswissenschaften ; Der Zweite Weltkrieg ; Winston Churchill ; Kriegsmemoiren ; Ereignisse ; Tragödien ; Geschehnisse]
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