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Marlborough.

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Marlborough. Übersetzt von Eberhard Müller. Band 1. Der Weg zum Feldherrn, Band 2. Der Feldherr und Staatsmann (4 Bücher in 2 Bänden),

2 Bände,
Zürich, Manesse-Verlag, 1990. 1083, 1030 Seiten, 8°, weiße farbig illustrierter OU orangefarbenes O Ln ISBN: 3717581600 (EAN: 9783717581604 / 978-3717581604)


Schönes Exemplar. Marlborough, his life and times /dt. Manesse Bibliothek der Weltgeschichte
Schlagworte: Li 50169

 


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ISBN 3-7175-8160-0

ISBN 978-3-7175-8160-4

Alternative Antiquarische Bücher / Angebote Auf Buchfreund
Erbe und Abenteuer. Die Jugend Winston Churchills. 1874-1914. = Churchill. Sein Weg und seine Welt. Band 1 (mehr nicht erschienen).

Churchill, Winston S. - Mendelssohn, Peter de
Erbe und Abenteuer. Die Jugend Winston Churchills. 1874-1914. = Churchill. Sein Weg und seine Welt. Band 1 (mehr nicht erschienen).
Freiburg im Breisgau Verlagsanstalt Hermann Klemm Erich Seemann 1957 Leinen 400 S. Gr-8vo.


Ecken und Kapitale gering bestoßen, Einband und Schnitt minimal fleckig, sonst gut erhaltenes Exemplar. Mit Namen- und Sachregister sowie Quellen- und Literaturnachweisen.
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The Last Lion. Winston Spencer Churchill.

Churchill - Churchill, Winston S. and William Manchester:
The Last Lion. Winston Spencer Churchill. Alone 1932 . 1940. First Edition
1988. 756 Seiten mit Abbildungen, Sprache: englisch Gr.-8°, Leinen mit Rückenvergolderung und Schutzumschlag


Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, sonst gutes Exemplar.
Schlagworte: Erinnerungen, Erlebnisse, Geschichte.
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Der zweite Weltkrieg. Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre. Sonderausgabe zum 50. Jahrestag des Kriegsendes

Churchill, Winston S.:
Der zweite Weltkrieg. Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre. Sonderausgabe zum 50. Jahrestag des Kriegsendes Sonderband der Reihe Klassiker des modernen Denkens
Bertelsmann Club GmbH, 1985. 1135 S. 4°, gebunden


Werk ist die von Winston S. Churchill selbst bearbeitete einbändige Fassung seines mehrbändigen Memoirenwerks; Buch-Club-Ausgabe des Bertelsmann Verlags, urspr. im Scherz Verlag (Bern, München) erschienen, mit SU, dieser fleckig und an Oberkante bestoßen, Buchdeckel (blauer Leinen) gut, mit Goldaufdruck, Schnitt leicht angestaubt, innen sehr sauber und gut, mit Lesebändchen, mit S/W-Karten Q77
Sicherer und schneller (1-2 Werktage) Versand per DHL-Paket mit Trackingcode ab Euro 8,01 Rechnungsbetrag (nur Deutschland), ausgenommen Ansichtskarten, Münzen, CDs und DVDs
Schlagworte: 2. WELTKRIEG ; ENGLAND; DOKUMENTATION; GESCHICHTE
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The Continuing Interest in Abstract Art. F.I.A.C., Grand Palais, Paris, Oct. 16 - 25, 1981; Marlborough Fine Art (London) Ltd., London, November, 1981; Marlborough Gallery Inc., New York, Feb. 3 - 27, 1982.

Rivers, Larry:
The Continuing Interest in Abstract Art. F.I.A.C., Grand Palais, Paris, Oct. 16 - 25, 1981; Marlborough Fine Art (London) Ltd., London, November, 1981; Marlborough Gallery Inc., New York, Feb. 3 - 27, 1982.
New York / London. Marlborough Gallery Inc. / Marlborough Fine Art (London) Ltd. 1981. Erste Auflage. 22 x 27 cm. 28 S. OKarton. Einband leicht angestaubt, sonst gutes Exemplar.


Mit 13 meist ganzseitigen Farbabbildungen.
Schlagworte: 20. Jahrhundert / 20th Century, Amerika / America, Kunst, Malerei, Zeichnungen, Galeriekataloge, Pop-Art
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October 1964. Marlborough-Gerson Gallery Inc., New York; Marlborough Fine Art Limited, London; Marlborough New London Gallery, London; Marlborough Galleria d`Arte, Roma.

Smith, David:
October 1964. Marlborough-Gerson Gallery Inc., New York; Marlborough Fine Art Limited, London; Marlborough New London Gallery, London; Marlborough Galleria d`Arte, Roma.
New York. Marlborough-Gerson Gallery Inc. 1964. Erste Auflage. 23 x 21 cm. 36 unpaginierte S. OKarton. Vorderer Einband und einige Seiten mit kleiner Bestoßung an der rechten Kante, obere Stoßkante minimal gestaucht, sonst gutes Exemplar. Cat no. 143.


Text in Englisch / Text English. Mit einem Interview mit David Smith von Thomas B. Hess. Verzeichnet 29 abgebildete Werke.
Schlagworte: 20. Jahrhundert / 20th Century, Amerika / America, Kunst, Skulptur / Sculpture, Galeriekataloge
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Der Zweite Weltkrieg (Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre)

Churchill, Winston S.
Der Zweite Weltkrieg (Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre) 1. Auflage
Bern: Alfred Scherz / München-Zürich, Droermer. 1960 gr. 8°. 1135 S. Leinen, gutes Ex. mit Abb.


BEILIEGT: 1 s/w Originalfotografie von Winston S. Churchill und seiner Frau Clementine Hozier (Churchill) Format 22x15,8cm um 1960 (diese am rechten Rand mit Knickspur)
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New Reliefs. October 1971 Marlborough London, November - December 1971 Marlborough Zürich, March - April 1972 Marlborough Rome

Nicholson, Ben:
New Reliefs. October 1971 Marlborough London, November - December 1971 Marlborough Zürich, March - April 1972 Marlborough Rome
London, Marlborough Fine Art Ltd, 1971. 49 S. 4°, brosch.


Ausstellungskatalog; brosch.; Buch mit leichten Gebrauchsspuren, Buch mit transparenter Folie eingebunden, diese oben an Falz eingrissen, Ecken und Kanten leicht berieben, Textseiten mit schmalem Lichtrand, sonst innen sehr sauber und gut, mit zahlr. ganzseitigen Farbabbildungen, Einleitung 2-sprachig (dt. / engl.) Q15
Sicherer und schneller (1-2 Werktage) Versand per DHL-Paket mit Trackingcode ab Euro 8,01 Rechnungsbetrag (nur Deutschland), ausgenommen Ansichtskarten, Münzen, CDs und DVDs
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Four Monumental Sculptures.  Marlborough Fine Art London, September - October 1988.

Moore, Henry:
Four Monumental Sculptures. Marlborough Fine Art London, September - October 1988.
London. Marlborough Fine Art. 1988. 1. Auflage. 4°. 12 unpaginierte S. Illustrierter OKarton. Sehr gutes Exemplar.


Mit Karte der Firma Marlborough Fine Art London. Dabei: Henry Moore. Important Sculptures. April 2 - 24, 1982. Marlborough Gallery, New York23 S., 1 Blatt. OKarton. Ferner dabei: Henry Moore. November 2 - December 4, 1954. Curt Valentin Gallery, New York. 16 S., OKarton. Ferner beiliegend ein Brieftyposkript eines deutschen Galeristen an Henry Moore bezüglich einer möglichen Ausstellung, mit Vorschrift in Deutsch. Ebenfalls hierzu beiliegend der Schriftwechsel mit Uwe Rüth, Leiter des Skulpturenmuseum Glaskasten Marl hinsichtlich des gleichen Themas. Insgesamt 4 Seiten DIN A4.
Schlagworte: 20. Jahrhundert / 20th Century, England / England, Skulptur / Sculpture
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Histori van Joan Churchill, Hertog van Marlborough; En Prins van Mindelheim; Beschreven door Abraham de Vrier

De Vrier, Abraham:
Histori van Joan Churchill, Hertog van Marlborough; En Prins van Mindelheim; Beschreven door Abraham de Vrier 10 Bücher in 4 Teilen
Amsterdam Jakobus Loveringh, Jan Roman Den Jonghen, 1738. Pergamenteinband, Ledereinband


Histori van Joan Churchill, Hertog van Marlborough; En Prins van Mindelheim; Beschreven door Abraham de Vrier Te Amsterdam by Jakbobus Lovenringh & Jan Roman de Jongen, 1738 10 Bücher in 4 Teilen Inhalt 1.Teil: Voorreden Inleiding (S1 - 40: zwischen 16/ 17 Geslachtboom #I, zwischen 30/ 31 Geslachtboom # II) Eerste Boek S 41 - 202 Zwede Boek S 203 - 418 Bylagen S 419 - 501 2. Teil: Derde Boek S1 - 205 (zwischen 138/ 139 Kupferstich: Veldslag van Hochstet of Bleinheim, 12. August 1704) Vierde Boek S 206 - 345 Vyfde Boek S 346 - 464 Bylagen S 465 - 557 Inhaltsverzeichnis für Teil 1 und 2 Histori van Joan Churchill, Hertog van Marlborough; En Prins van Mindelheim; Beschreven door Abraham de Vrier Te Amsterdam by Jakbobus Lovenringh & Jan Roman de Jongen, 1740 Inhalt 3.Teil: Bescheide Lezer Zeste Boek S1 - 168 Zevende Boek S 169 - 326 Agtste Boek S 327 - 466 Bylagen S 1 - 108 4. Teil: Negende Boek S1 - 171 Tiende Boek S 172 - 441 Bylagen S 442 - 506 Bladwyzer Anmerkung: 1 Titelvignette, ca. 11 x 3,7 x 15,8 cm, vergilbte Pergamenteinbände, Ecken/Kanten bestossen, eingklebte Blätter an den Inndeckeln fehlen, eingeklebte Etiketten mit " H. Scofield Home Library" und handschriftlicher vermerkter Inventarsnummer; einige Blätter sind zu groß geschnitten, daher wurden die Ecken nach Innen gebogen (z.B. 2.Teil/ S 421 oder 4.Teil/ S 494), im Teil 3 sind die S 35 - 48 fast vollständig gelöst; ansonsten ist die Bindung in allen 4 Teilen noch kräftig; vergilbter Rotschnitt, oberer Buchschnit etwas verstaubt; Seite etwas vegilbt, Geslachtboom #1 vollständig gelöst und etwas rissig, mittel bis ehr gut. John Churchill, 1. Duke of Marlborough, Fürst von Mindelheim, KG, PC (* 26. Mai 1650 in Ashe, Devonshire; † 16. Juni 1722 in Cranbourn Lodge) war englischer Feldherr im Spanischen Erbfolgekrieg und der erste Duke of Marlborough. Mit 15 Jahren diente er als Page beim Duke of York, dem späteren König Jakob II. Seine militärische Laufbahn begann mit dem Eintritt in die Garde im Jahre 1667. Fünf Jahre später wurde er bereits zum Captain befördert und nach dem Krieg gegen die Niederlande avancierte er 1674 zum Oberst. Das Militärhandwerk erlernte er unter dem französischen Feldherrn Turenne. 1677 heiratete er Sarah Jennings, die eine enge Freundin der späteren Königin Anne war. Von 1685 bis 1692 war er der dritte Gouverneur der Hudson’s Bay Company. Die Niederschlagung der Monmouth-Rebellion erlebte er aktiv und wurde 1685 zum Generalmajor befördert. Churchill erklärte Wilhelm III. von Oranien seine Loyalität und dieser erhob ihn zum Earl of Marlborough. Da Churchill Kontakte zu König Jakob II. unterhielt, folgte die unvermeidliche Ungnade Wilhelms 1692 bis 1698. Zeitweilig musste er sich im Tower von London aufhalten. Erst Prinzessin Anne, die 1702 Königin wurde, protegierte ihn und machte ihn zum Oberbefehlshaber der englischen Truppen im Spanischen Erbfolgekrieg von 1701 bis 1713. Die Eroberung von Kaiserswerth 1702 brachte ihm die Standeserhöhung zum Duke ein, 1704 siegte er mit Prinz Eugen von Savoyen in der Schlacht von Höchstädt (engl. Battle of Blenheim) sowie 1706 bei Ramillies und 1709 bei Malplaquet über die Franzosen. Im Jahr 1705 wurde ihm vom deutschen Kaiser für seine Dienste im spanischen Erbfolgekrieg die Herrschaft über das neugeschaffene Fürstentum Mindelheim übergeben. 1714 fiel Mindelheim wieder zurück an die bayerische Herrschaft. Der Schlacht von Höchstädt voraus ging Churchills militärgeschichtlich bedeutsamer Marsch von der niederländischen Grenze an die Donau. Die Masse der Truppen beider Kriegsparteien stand zuvor beiderseits der holländischen Grenze in einer Pattsituation, während eine starke französisch-bayerische Armee Wien, die Hauptstadt des mit den Niederlanden und England verbündeten Kaisers, bedrohte. Indem Churchill die Verteidigung der Niederlande fast völlig entblößte, mit der Masse des Heeres zunächst den Rhein entlang nach Süden zog und durch geschicktes Manövrieren den französischen Gegner lange Zeit im Unklaren über sein eigentliches Ziel - den Entsatz des bedrohten Kaisers - lassen konnte, zwang er die französischen Armeen, großenteils seiner Marschroute in gewisser Entfernung zu folgen, so dass sie an der niederländischen Grenze keine Initiative ergreifen konnten. Churchills Marsch an die Donau gilt heute noch als ein Musterbeispiel geschickter Strategie, mit der sich auch ein zahlenmäßig deutlich überlegener Gegner bezwingen lässt. Churchill galt fortan als Retter und Held des Vaterlandes. Als Dank schenkte ihm Königin Anne deshalb ein großes Stück Land in Woodstock in der Nähe von Oxford sowie die notwendigen Mittel, ein standesgemäßes Haus zu errichten. Mit der Schenkung verbunden war die Auflage, zukünftig an jedem Jahrestag der Schlacht eine nachgebildete Fahne der besiegten französischen Truppen an das Königshaus zu schicken. Es entstand ein Monument der Größe und Stärke, Blenheim Palace, der von Englands einflussreichstem Barock-Architekten John Vanbrugh entworfen wurde. Die Tradition der verschickten Fahne existiert bis heute. Angeblich beruht das Besitzrecht der Dukes of Marlborough an Park und Schloss Blenheim auch heute noch ausschließlich auf dem Befolgen dieser Tradition, so dass selbst die heutigen Nachfolger von John Churchill ihre Ländereien an die britische Krone verlieren könnten, wenn sie die Fahne vergessen sollten. Der Wahlsieg der Tories 1710 hatte 1711 zur Folge, dass Churchill seine politischen Ämter aufgeben musste und nach Hannover ging. Nach der politischen Wende erhielt er 1714 unter der Regierung König Georgs I. und der Whigs seine Ämter zurück. Churchill starb 1722 in Cranbourn Lodge. Er ist ein Vorfahre des späteren britischen Premierministers und Literaturnobelpreisträgers Sir Winston Churchill, der auch eine Biographie über ihn verfasst hat. Die Zweite Schlacht bei Höchstädt (im engl. Battle of Blenheim) war die erste größere Auseinandersetzung im Spanischen Erbfolgekrieg. Ein alliiertes Heer aus Kaiserlichen und Reichsarmee unter Befehl von Prinz Eugen von Savoyen sowie der Engländer unter dem Befehl des John Churchill, 1. Duke of Marlborough schlug am 13. August 1704 die Truppen der Franzosen unter dem Befehl von Marschall Tallard und der Bayern unter dem Befehl von Kurfürst Maximilian II. Emanuel. Durch den Sieg wurde ein drohender Marsch der verbündeten französisch-bayerischen Armeen auf Wien verhindert. Die englische Form Battle of Blenheim dürfte daher rühren, dass die englischen Truppen französische Aufklärer verwendeten. Deren Aussprache des Namens des Weilers Blindheim (nahe Höchstädt an der Donau) führte zur englischen Form Blenheim. (sourc. Wik.)
Schlagworte: Geschichte, Joan Churchill, Hertog Marlborough, English History
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Churchill, Winston S.:
Der Zweite Weltkrieg. Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre. Mit einem Vorwort des Verfassers. Aus dem Englischen von Eduard Thorsch. Mit einem Register. Gekürzte Ausgabe der sechsbändigen Memoiren von Winston S. Churchill. Deutsche Erstausgabe
Bern, München, Wien : Scherz Verlag und München, Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., 1954. 895 (1) Seiten. Mit vielen Karten. 21,3 cm. Blaues Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln.


Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Besitzerstempel auf dem Vorsatz. Einband leicht lichtrandig. - Sir Winston Leonard Spencer-Churchill[1] (* 30. November 1874 in Woodstock (England); † 24. Januar 1965 in London) gilt als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts. Er war von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955 Premierminister und führte Großbritannien durch den Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatte er bereits mehrere Regierungsämter bekleidet, unter anderem das des Ersten Lords der Admiralität, des Innen- und des Finanzministers. Darüber hinaus trat er als Autor politischer und historischer Werke hervor und erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur. ... Churchill im Urteil von Zeitgenossen und Nachwelt: Hitler wollte in seinem Gegenspieler nur „diesen Schwätzer und Trunkenbold Churchill“ entdecken, der ihn daran gehindert habe, „große Werke des Friedens“ zu vollbringen.[41] Ein 1993 in Oxford erschienenes Werk mit Beiträgen von 29 Historikern und Politikern würdigt Churchill dagegen als „vielleicht die größte Gestalt im 20. Jahrhundert“.[42] Seine schillernde Persönlichkeit irritierte bereits seine Zeitgenossen und entzieht sich jeder eindimensionalen Beurteilung. Churchill verkörperte in seinem politischen Dasein mal den radikalen Sozialreformer, mal den reaktionären Imperialisten. Einerseits war er der viel beschworene Krieger, der mit seiner Härte und Skrupellosigkeit eher ins 18. Jahrhundert Marlboroughs zu passen schien, andererseits der Politiker, der half, die UNO und Europäische Union mitzubegründen und mit seiner Idee der „Vereinigten Staaten von Europa“ den Weg ins 21. Jahrhundert wies. Keiner Partei, schon gar keiner Parteidoktrin verpflichtet, wechselte er die politischen Lager, wann immer es ihm nötig und opportun erschien. Er war daher als unzuverlässig verschrien und wurde wegen seiner Ideen sogar von Freunden gefürchtet. Lloyd George beschrieb Churchills Verstand als eine „mächtige Maschine, doch […] wenn der Mechanismus versagte oder falsch lief, waren die Folgen verheerend.“[43] In der britischen Öffentlichkeit galt Churchill laut Sebastian Haffner noch bis zum Zweiten Weltkrieg als „brillant aber unsolide“.[44] Seine Zeitgenossen sahen es als unseriös und gefährlich an, dass Churchill eine Neigung dazu hatte, sich persönlich in riskante Situationen zu begeben, wie bei der Belagerung der Sidney-Street 1911 oder bei der Antwerpen-Expedition 1914. Weit ausgreifende aber letztlich gescheiterte Vorhaben Churchills – wie der Dardanellen-Plan und die Intervention im nachrevolutionären Russland – schienen ihr Urteil zu bestätigen. Der Schriftsteller H.G. Wells sprach für viele, als er den frühen Churchill mit einem „schwer zu behandelnden kleinen Jungen“ verglich, „der es verdient, übers Knie gelegt zu werden“.[45] Wells dürfte der britischen Mehrheitsmeinung aber auch Jahrzehnte später Ausdruck verliehen haben, als er kurz vor dem Zweiten Weltkrieg seine Ansichten zu Churchill revidierte: „Ich wage zu behaupten, dass wir zu Churchill halten werden, der so viele Fehler gemacht hat, dass er keine weiteren mehr machen kann und der immerhin ziemlich gerissen ist.“[46] Ganz ähnlich wandelte sich das Churchill-Bild im Werk des Karikaturisten David Low: Verspottete er Churchill bis in die 1930er Jahre noch als „Reaktionär“ und „politischen Abenteurer“, so solidarisierte er sich ab Mai 1940 mit dem gerade ernannten Kriegspremier in dem Cartoon All Behind You Winston.[47] Nach dem Sieg über Hitler 1945 zollte Low seinem einstigen Lieblingsfeind in der Karikatur The Two Churchills als „leader of humanity“ seinen Respekt.[48] Churchill machte es Kritikern insofern leicht, da er höchst eitel sein konnte, stets auf seine Wirkung und den großen Auftritt bedacht. Aber er war auch fähig, eine große Rolle auszufüllen. So meinte General de Gaulle, der nicht zu seinen besten Freunden gehörte: „Churchill erschien mir (im Juni 1940) als ein Mann, der der gröbsten Arbeit gewachsen war – vorausgesetzt, sie war gleichzeitig grandios.“ In seiner Außenpolitik ließ Churchill sich, wie er selbst es formulierte, von dem Prinzip der „Weltverantwortlichkeit“ leiten. Aufgrund der Erfahrung des Ersten Weltkriegs sah er die westlichen Demokratien – vor allem Großbritannien und die USA – in der Pflicht, eine ähnliche Katastrophe in Zukunft zu verhindern. Als Hauptgegner des Weltfriedens sah er nach 1918 zunächst die Sowjetunion, seit Mitte der 1930er Jahre aber in zunehmendem und wegen seiner expansiven Politik gefährlicherem Maße Deutschland. Er bekämpfte die Appeasementpolitik seines Vorgängers Chamberlain, weil sie den Krieg, den sie vermeiden sollte, in seinen Augen nur umso wahrscheinlicher machte. Um das nationalsozialistische Deutschland zu schlagen, schreckte er auch nicht vor dem kriegsbedingten Bündnis mit Stalin zurück, das aus seiner Sicht das kleinere von zwei Übeln darstellte. Aber er betrachtete seine Arbeit 1945 erst als halb getan und gehörte zu den ersten, die eine Eindämmung der sowjetischen Expansionspolitik forderten. Der britische Luftkrieg gegen deutsche Städte und die Zivilbevölkerung wird Churchill bis heute zum Vorwurf gemacht. Der deutsche Publizist Jörg Friedrich bezeichnete ihn deshalb als Massenmörder. Er kritisiert, dass im Rahmen des sogenannten moral bombing gezielt Wohngebiete angegriffen wurden, auch noch gegen Kriegsende, als dies keine militärische Bedeutung mehr gehabt habe. Der Historiker Frederick Taylor betont dagegen, dass Großbritannien nach dem Rückzug seiner Landstreitkräfte vom Kontinent Deutschland nur noch mit Hilfe der Royal Air Force angreifen konnte. Punktgenaue Angriffe auf rein militärische und industrielle Ziele seien zumindest in der Anfangsphase – zumal bei Nachtangriffen – technisch nicht möglich gewesen. Worum man überhaupt kämpfe, wurde Churchill während des Zweiten Weltkrieges gefragt. Seine Antwort: „Wenn wir aufhörten zu kämpfen, würdet ihr es bald herausfinden.“[49] Kurz und bündig befand Willy Bretscher, Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung: „Churchill rettete im Sommer 1940 Europa.“[50] Churchills Landsmann Alan Moorehead meinte, dass man Churchill aufgrund dieser Leistung als den „größten Briten seit Wellington“ ansehen müsse.[51] Diesen Standpunkt teilen heute britische wie deutsche Historiker und Biografen. Trotz der Toten des Bombenkriegs, für den der Premier mit verantwortlich war, sind laut Christian Graf Krockow „dank Churchills Unbeugsamkeit Abermillionen von Menschen gerettet worden.“[52] Arnold J. Toynbee urteilte Jahre nach dem Krieg: „Ohne Churchill läge die Welt heute in Ketten.“ Sein schwedischer Biograf Knut Hagberg pflichtete dem 1945 bei: „Wenn es Winston Churchill nicht gelungen wäre, England zum Kampfe zu wecken, dann würde es bald kein freies Land mehr in Europa gegeben haben.“[53] Und Peter de Mendelssohn schrieb: „Andere mochten und mussten die Zukunft bewältigen. Er hatte bewirkt, dass es überhaupt eine Gegenwart gab.'[54] Aus diesen und vielen ähnliche Äußerungen seiner Zeitgenossen geht hervor, was auch nach heutigem Forschungsstand als Churchills historische Lebensleistung gilt: dass er Hitlers Sieg verhindert hat. Er überzeugte die Briten in der scheinbar aussichtslosen Lage des Sommers 1940 davon, den Krieg noch nicht verloren zu geben, stärkte ihren Durchhaltewillen und legte die Grundlagen für die kommende Anti-Hitler-Koalition mit den USA und der UdSSR. Aus diesen Gründen sehen auch viele deutsche Churchill-Biografen wie Hans-Peter Schwarz, Christian Graf Krockow[55] und Sebastian Haffner[56] in Churchill, nicht in Roosevelt oder Stalin, den entscheidenden Gegenspieler Hitlers. Als Churchill geboren wurde, stand das britische Empire in seinem Zenit. Als er starb, war Großbritannien zu einer Macht zweiten Ranges geworden. Er selbst mag dies als Scheitern und als Tragödie empfunden haben.[57] Aber: „Merkmal der Größe kann nicht nur sein, was einer hienieden an Bedeutendem schafft“, schrieb sein Biograph Peter de Mendelssohn. „Vielmehr vermag echte Größe auch dem Weitblick, der Entschlossenheit und der unerschütterlichen Tatkraft innezuwohnen, mit denen einer sich der verderblichen Schöpfung in den Weg stellt und die Kräfte aufzurufen, zu versammeln und zu äußerster Leistung anzuspornen vermag, die dem Unheil die Straße versperren. Ein solcher war Winston Churchill.“[58] ... Aus: wikipedia-Winston_Churchill
Schlagworte: Englische Politik, Biographien, Geschichte, Nationalsozialismus, Erinnerungen, 20. Jahrhundert, Militärwesen, Militär, Kriegsliteratur, 3. Reich, Englische Politik, 2. Weltkrieg, Krieg, Kriegsgeschichte, Kriegsberichterstattung, Kriegsverbrechen, Biographien, Geschichte, Militaria, Nationalsozialismus, Erinnerungen, Kriegsausbruch, Erinnerung, Kriegswirtschaft, Kriegführung, Kriegswesen, Kriegsziel, Militärgeschichte, Kriegsbilder, Militärischer Einsatz, Militärtechnik, Militärhistorie
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