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Berner, Esther

Im Zeichen von Vernunft und Christentum Die Zürcher Landschulreform im ausgehenden 18. Jahrhundert (Kartoniert / Broschiert / Paperback)


Reihe: Beiträge zur Historischen Bildungsforschung 40

Böhlau-Verlag GmbH, Böhlau Köln, Juni 2010


465 S. - Sprache: Deutsch - 230x158x35 mm

ISBN: 3412203882 EAN: 9783412203887

Die Studie beleuchtet eine bislang in der schweizerischen Geschichtsschreibung vernachlässigte Phase der Entwicklung von Schule und pädagogischem Denken. Die Autorin arbeitet die Zustände im Landschulwesen des reformierten Stadtstaates Zürich im ausgehenden 18. Jahrhundert heraus, gibt Einblicke in zeitgenössische Problemwahrnehmungen zu Unterricht und Erziehung sowie in Motive und Kontexte eines in den 1770er Jahren erfolgten lokalen Reformprojektes. Dabei wird ein religiös-theologischer Diskurs freigelegt, der auf zwei dialektische Tendenzen verweist: Zum einen lassen sich volkserzieherische Bestrebungen mit dem Ziel einer Rechristianisierung feststellen, zum anderen aber auch deutliche Züge einer Moralisierung, Pädagogisierung und schließlich Profanierung der Gesellschaft.


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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1.1 Problemstellung und Erkenntnisinteresse 1.2 Forschungsstand 1.3 Methode, Vorgehen, Quellen 2 Entwicklung und Differenzierung des Zürcher Schulwesens bis 1770 2.1 Die Reform der Stadtschulen (1765-1775) Teil I: Die Landschulreform der 1770er Jahre: Defizitwahrnehmungen - Reformperspektiven 3 Schule auf dem Land um 1770: Kritik und Reformvorschläge aus dem Zürcher Oberland 3.1 Das Kyburger Kapitel 3.1.1 Zwei innovative Pfarrer: Kammerer Schulthess (Mönchaltorf ) und Dekan Escher (Pfäffikon) 3.1.2 Pfarrer Gessner (Dübendorf ): Relativierung am Massstab des Möglichen 3.1.3 Lokale Umsetzungen bis 1776 3.2 Das Wetzikoner Kapitel 3.2.1 Lokale Umsetzungen bis 1776 3.3 Zusammenfassung und Diskussion 4 Der Zustand der Schulen auf der Zürcher Landschaft im Spiegel der Enquête (1771) 4.1 Der Schulmeister 4.1.1 Einkommen. 4.1.2 Sozialer Status 4.1.3 ,Charakter' und Fähigkeiten 4.1.4 Idee eines Schulmeisterseminars 4.2 Schulgesetzgebung: verbreitete Klagen - lokale Initiativen 4.3 Exkurs: Die Schule im dörflichen Umfeld - Strukturen, Beziehungen, Praxen 4.3.1 Klagen 4.3.2 Konfliktkonturen 4.3.3 Korruption und Klientelismus. 4.4 Aspekte des Unterrichts 4.4.1 Leselernmethodik: Dominanz des Buchstabierens - Versuche mit der Lautiermethode 4.4.1.1 Exkurs: Alphabetisierung und Literalität im Spiegel der Enquête 4.4.2 Unterrichtsgegenstände und Schulbücher: Priorität des religiösen Unterrichts 4.4.3 Unterrichtsorganisation: vom (kollektiven) Einzelzum Zusammenunterricht in ,Klassen' 4.5 Pädagogische Literatur in der Enquête 4.5.1 Basedow 4.5.2 Miller 4.5.3 Sulzer 4.5.4 Physiognomische Schriften 4.5.5 Erziehungsschriften für die Landbevölkerung 4.6 Zusammenfassung und Diskussion 5 Offizielle Reformumsetzungen 5.1 Die ,Erneuerte Schul- und Lehr-Ordnung' von 1778 5.2 Die ,Anleitung für die Landschulmeister' (1771) 5.3 Die ,Hirten-Briefe über die Erziehung der Kinder auf dem Land' (1777) 5.4 Die reformierten Schulbücher 5.5 Zusammenfassung und Diskussion Teil II: Motive und Kontexte 6 Die Landschulreform in den Verhandlungen der Moralischen Gesellschaft 6.1 Die Moralische Gesellschaft: Ursprung und Ziele 6.2 Die Enquête von 1771: Entstehung und Motive 7 Reform von Erziehung und Unterricht im Diskurs von Kirche und Geistlichkeit 8 Schul- und Erziehungsreform im Diskurs der Asketischen Gesellschaft 8.1 Die Behandlung von Schul- und Erziehungsfragen in den Arbeiten der Asketischen Gesellschaft 8.2 Das pastorale Selbstverständnis des Landgeistlichen in den Arbeiten der Asketischen Gesellschaft 8.2.1 Spaldings Vorgabe 8.2.2 Vom Kanzelprediger zum Seelenkundler 8.2.3 Toblers ,Idee von einem christlichen Dorfe': Eine Utopie stösst auf Gleichgültigkeit 9 Theologische Kontroversen - pädagogische Konsequenzen 9.1 Glaube kontra Vernunft - autoritatives Christentum vs. natürliche Sittenlehre 9.2 Felix Hess: Vernunft im Dienst der Apologetik 9.3 Henri Meister: christliche Offenbarung als Produkt menschlicher Einbildungskraft 10 Ergebnisse Anhang A. Zürcher Währungen und Einheiten im 18. Jahrhundert B. Fragen über den Schul-Unterricht 11 Quellen und Literatur 11.1 Quellen 11.1.1 Handschriftliche Quellen 11.1.2 Gedruckte Quellen 11.2 Literatur 12 Personenregister

Über den Autor

Esther Berner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pädagogischen Institut der Universität Zürich.


ISBN 3-412-20388-2

ISBN 978-3-412-20388-7

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Im Zeichen von Vernunft und Christentum. Zürcher Landschulreform im ausgehenden 18. Jahrhundert. (Beiträge zur Historischen Bildungsforschung 40).

Berner, Esther:
Im Zeichen von Vernunft und Christentum. Zürcher Landschulreform im ausgehenden 18. Jahrhundert. (Beiträge zur Historischen Bildungsforschung 40).
Köln: Böhlau 2010. VIII, 465 S. Br. *neuwertig* EAN: 9783412203887 (ISBN: 3412203882)


Die Studie beleuchtet eine bislang in der schweizerischen Geschichtsschreibung vernachlässigte Phase der Entwicklung von Schule und pädagogischem Denken. Die Autorin arbeitet die Zustände im Landschulwesen des reformierten Stadtstaates Zürich im ausgehenden 18. Jahrhundert heraus, gibt Einblicke in zeitgenössische Problemwahrnehmungen zu Unterricht und Erziehung sowie in Motive und Kontexte eines in den 1770er Jahren erfolgten lokalen Reformprojektes. Dabei wird ein religiös-theologischer Diskurs freigelegt, der auf zwei dialektische Tendenzen verweist: Zum einen lassen sich volkserzieherische Bestrebungen mit dem Ziel einer Rechristianisierung feststellen, zum anderen aber auch deutliche Züge einer Moralisierung, Pädagogisierung und schließlich Profanierung der Gesellschaft.
Schlagworte: Pädagogik, Soziologie

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Im Zeichen von Vernunft und Christentum.

Berner, Esther:
Im Zeichen von Vernunft und Christentum. Die Zürcher Landschulreform im ausgehenden 18. Jahrhundert. (= Beiträge zur historischen Bildungsforschung, Band 40).
Köln, Böhlau 2010. VII, 465 S., 8°., Original-kartoniert, EAN: 9783412203887 (ISBN: 3412203882)


Einband berieben und bestoßen, Schnitt teils leicht fleckig, ansonsten gut erhaltenes Exemplar,

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