‹ zurück Sie sind hier:  Startseite » Antiquariate » Antiquariat-im-Baldreit » Literatur » Illustrierte Reiseerzählungen (in 30 Bänden),

Linksbuch gebraucht, gut gebraucht, gut Rechtsbuch
Illustrierte Reiseerzählungen (in 30 Bänden),

Mehr von Karl

Illustrierte Reiseerzählungen (in 30 Bänden),

30 Bände (Vollständige Reihe der illustrierten Reiseerzählungen, überwiegend in Erstausgaben),
Freiburg im Breisgau, Friedrich Ernst Fehsenfeld, 1907-1912. mit je einem farbigen Frontispiz, zahlreichen Tafeln und Textabbildungen von Claus Bergen, Willy Moralt, Willy Planck und Peter Schnorr, 8°, blaues O Ln mit kleiner montierter Vignette auf der Vorderdecke,


Die Bände im Einzelnen: I. Durch die Wüste. 1907. Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 15 Textillustrationen von Peter Schnorr, 1. - 5. Tsd., (Plaul 435.1). - II. Durchs Wilde Kurdistan. 1907. Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 17 Textillustrationen von Claus Bergen, 1. - 5. Tsd., (Plaul 438.1). - III. Von Bagdad nach Stambul. 1909. Mit farbigem Frontispiz, 12 Tafeln und 20 Textillustrationen von Willy Moralt, 8. - 9. Tsd., (Plaul 439.3). - IV. In den Schluchten des Balkan. Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 18 Textillustrationen von Peter Schnorr., 8. - 11. Tsd., (nicht bei Plaul 450.). - V. Durch das Land der Skipetaren. 1908. Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 23 Textillustrationen von Willy Moralt, 1. - 5. Tsd., (Plaul 457.1). - VI. Der Schut. 1908. Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 16 Textillustrationen von Claus Bergen, 1. - 5. Tsd., (Plaul 460.1). - VII. Winnetou I. 1909 Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 26 Textillustrationen von Claus Bergen., 6. - 9. Tsd., (Plaul 462.2), der Buchrücken unter Verwendung des Originals sehr sorgfältig restauriert. - VIII. Winnetou II. 1909. Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 25 Textillustrationen von Claus Bergen., 6. - 7. Tsd., (Plaul 468.1), der Einband etwas unfrisch. - IX. Winnetou III. 1909. Mit farbigem Frontispiz, 10 Tafeln und 29 Textillustrationen von Claus Bergen., 1. - 7. Tsd., (Plaul 474.1), mit einer Anplatzung und einem kleinem Einriss am oberen Kapital. - X. Orangen und Datteln. 1909 Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Willy Planck., 1. - 7. Tsd., (Plaul 478.1) mit einer Anplatzung am Buchrücken. - XI. Old Surehand I. 1909. Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 7. Tsd., (Plaul 488.1). - XII. Old Surehand II. 1909. Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 7. Tsd., (Plaul 490.1), der Buchrücken unter Verwendung des Originals sehr sorgfältig restauriert. - XIII. Old Surehand III. 1909. Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 7. Tsd., (Plaul 505.1), mit inimalen Läsuren an den Kapitalen. - XIV. Im Landes des Mahdi I. 1909. Mit farbigem Frontispiz und 15 (von 16) Tafeln von Claus Bergen., 1. - 7. Tsd., (Plaul 506.1). - XV. Im Landes des Mahdi II. 1910. Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 7. Tsd., (Plaul 537.1). - XVI. Im Landes des Mahdi III. 1910. Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 7. Tsd., (Plaul 538.1). -XVII. Am Stillen Ocean. 1910. Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Willy Moralt., 1. - 7. Tsd., (Plaul 547.1), mit minimaler Läsur des oberen Kapitals. - XVIII. Auf fremden Pfaden. 1910. Mit farbigem Frontispiz und 12 Tafeln von Willy Planck., 1. - 5. Tsd., (Plaul 548.1). - XIX. Am Rio de la Plata. 1911. Mit farbigem Frontispiz und 16 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 5. Tsd., (Plaul 554.1). - XX. In den Cordilleren. 1910. Mit farbigem Frontispiz und 15 (von 16) Tafeln von Claus Bergen., 1. - 5. Tsd., (Plaul 555.1). - XXI. Satan und Ischariot I. 1911. Mit farbigem Frontispiz und 9 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 5. Tsd., (Plaul 557.1). - XXII. Satan und Ischariot II. 1911. ohne das farbige Frontispiz und mit 9 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 5. Tsd., (Plaul 559.1). - XXIII. Satan und Ischariot III. 1911. Mit farbigem Frontispiz und 10 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 5. Tsd., (Plaul 560.1). - XXIV. Weihnacht. 1911. Mit farbigem Frontispiz und 10 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 4. Tsd., (Plaul 564.1). - XXV. Am Jenseits. 1911. Mit farbigem Frontispiz und 10 (von 11) Tafeln von Claus Bergen., 1. - 4. Tsd., (Plaul 565.1). - XXVI. Im Reiche des silbernen Lowen I. 1911. Mit farbigem Frontispiz und 10 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 4. Tsd., (Plaul 584.1). - XXVII. Im Reiche des silbernen Lowen II. 1912. Mit farbigem Frontispiz und 10 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 4. Tsd., (Plaul 584.1). - XXVIII. Im Reiche des silbernen Lowen III. 1912. Mit farbigem Frontispiz und 10 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 5. Tsd., (Plaul 586.1). - XXVIII. Im Reiche des silbernen Lowen IV. 1912. Mit farbigem Frontispiz und 10 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 4. Tsd., (Plaul 587.1). - XXX. Und Friede auf Erden! 1912. Mit farbigem Frontispiz und 10 Tafeln von Claus Bergen., 1. - 4. Tsd., (Plaul 588.1). - Die Enbände teils leicht berieben, vereinzelt mit Besitzvermerken, stellenweise leicht gebräunt oder mit geringen Fleckchen, wenige Papierläsuren, vereinzelt etwas unfrisch und angestaubt, insgesamt aber in ordentlichem Zustand
Schlagworte: Li 49713, i

 


» Nach diesem Titel suchen
» Nach diesem Autor suchen
» Mehr Bücher von diesem Verlag

Dieser Artikel wurde leider vor kurzem verkauft und wird hier nur für kurze Zeit angezeigt. Bitte nutzen Sie die Suchfunktion oder die nebenstehenden Links, um einen ähnlichen Artikel zu finden.
Alternative Antiquarische Bücher / Angebote Auf Buchfreund
KARL MAY `S gesammelte Werke folgende 36 Bände Am Rio de la Plata, Durch die Wüste, Der Schatz im Silbersee,  Old Surehand I und II, Durchs wilde Kurdistan, Der blautrote Methusalem, Menschenjäger, Der Schut, In den Schluchten des Balkan,Von Bagdad nach Durch das Land der Skipetaren , Weihnacht, Satan und Ischariot, Winnetou II, I und III ,Kapitän Kaiman,Unter Geiern, Sand des Verderbens, Am stillem Ozean, Das Vermächtnis des Inka, Krüger Bei, Allah il Allah, In den Kordilleren , Der Mahdi,Auf fremden pfaden

May, Karl, Herausgeber: Roland Schmid
KARL MAY `S gesammelte Werke folgende 36 Bände Am Rio de la Plata, Durch die Wüste, Der Schatz im Silbersee, Old Surehand I und II, Durchs wilde Kurdistan, Der blautrote Methusalem, Menschenjäger, Der Schut, In den Schluchten des Balkan,Von Bagdad nach Durch das Land der Skipetaren , Weihnacht, Satan und Ischariot, Winnetou II, I und III ,Kapitän Kaiman,Unter Geiern, Sand des Verderbens, Am stillem Ozean, Das Vermächtnis des Inka, Krüger Bei, Allah il Allah, In den Kordilleren , Der Mahdi,Auf fremden pfaden
Bamberg: Karl-May Verlag. o.angabe 18 cm. je ca 300 seiten. Taschenbuch ISBN: 3780205394 (EAN: 9783780205391 / 978-3780205391)


gebrauchs und Lagerspuren, einbände etwas an den kanten bestoßen, papiergebräunte seiten und schnitt. "....Karl May ist ohne jeden Zweifel der meistgelesene Reiseschriftsteller deutscher Sprache. Mehr als 150 Jahre sind seit seiner Geburt 1842 in Hohenstein-Ernstthal vergangen. Sein Werk jedoch ist unvergänglich. Generationen nicht nur jugendlicher Leser verschlingen seine Bücher immer wieder aufs neue. Die zeitlose Faszination seiner in der ganzen Welt verbreiteten Werke beruht auf der ungebrochenen Sympathie seiner Leser für die großen, unsterblichen Romanhelden Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Viele seiner Bücher wurden erfolgreich verfilmt. Seine Stoffe wurden dramatisiert und gelangen jahrein jahraus beispielsweise in Bad Segeberg auf Freilichtbühnen zu stark frequentierten Aufführungen. Karl May starb 1912 in Radebeul bei Dresden. Eine Karl May Gesellschaft und ein Karl May Museum widmen sich der Erinnernug an den Autor und sein Werk. Karl May schafft es, mit Winnetou eine hervorragende Geschichte zum Leben zu erwecken. Obwohl er nie selbst in Amerika war, schafft er es hier, die amerikanische Landschaft so genau zu beschreiben, dass sich der Leser mitten ins Geschehen hineinversetzen kann.Die Geschichte rund um Winnetou und Old Shatterhand ist spannend erzählt und abwechslungsreich. Der zweite Band der Trilogie schildert Ereignisse im Süden der USA mit dem alten Old Death sowie Abenteuer um das Fort Niobrara und in New Venango, wo eine Feuersbrunst ausbricht. Ein Höhepunkt ist der unfreiwillige nächtliche Zweikampf zwischen den Superstars Old Shatterhand und Old Firehand, der natürlich unentschieden ausgeht,Der große Häuptling besteht mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand aufregende Abenteuer. Wir lernen berühmte Westmänner kennen, zuerst den Fährtensucher Old Death, dann den großen Westmann Old Firehand und begegnen alten Bekannten, dem `Kleeblatt` Sam Hawkins, Dick Stone und Will Parker. .Die kunst der schilderung erreicht ihren höhpunkt als der ich-Erzähler zum berühmten Westmann Old Shatterhand wird und die freundschaft Winnetous erwirbt. Das tragische ende Geschick Nscho-tschis, der Schwester Winnetous, und der tod seines Vaters geben dem wahrhaft epischen Werk jenen tragischen hauch, der über diesem ganzem historischen Heldenlied vom untergang der roten Rasse liegt.. Karl May, Sohn einer armen Weberfamlie hat ein umfangreiches werk hinterlassen. Damit begründete Karl May seinen Weltruhm. "....Karl May ist ohne jeden Zweifel der meistgelesene Reiseschriftsteller deutscher Sprache. Mehr als 150 Jahre sind seit seiner Geburt 1842 in Hohenstein-Ernstthal vergangen. Sein Werk jedoch ist unvergänglich. Generationen nicht nur jugendlicher Leser verschlingen seine Bücher immer wieder aufs neue. Die zeitlose Faszination seiner in der ganzen Welt verbreiteten Werke beruht auf der ungebrochenen Sympathie seiner Leser für die großen, unsterblichen Romanhelden Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Viele seiner Bücher wurden erfolgreich verfilmt. Seine Stoffe wurden dramatisiert und gelangen jahrein jahraus beispielsweise in Bad Segeberg auf Freilichtbühnen zu stark frequentierten Aufführungen. Karl May starb 1912 in Radebeul bei Dresden. Eine Karl May Gesellschaft und ein Karl May Museum widmen sich der Erinnernug an den Autor und sein Werk. Karl May schafft es, mit Winnetou eine hervorragende Geschichte zum Leben zu erwecken. Obwohl er nie selbst in Amerika war, schafft er es hier, die amerikanische Landschaft so genau zu beschreiben, dass sich der Leser mitten ins Geschehen hineinversetzen kann.Die Geschichte rund um Winnetou und Old Shatterhand ist spannend erzählt und abwechslungsreich. Der zweite Band der Trilogie schildert Ereignisse im Süden der USA mit dem alten Old Death sowie Abenteuer um das Fort Niobrara und in New Venango, wo eine Feuersbrunst ausbricht. Ein Höhepunkt ist der unfreiwillige nächtliche Zweikampf zwischen den Superstars Old Shatterhand und Old Firehand, der natürlich unentschieden ausgeht,Der große Häuptling besteht mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand aufregende Abenteuer. Wir lernen berühmte Westmänner kennen, zuerst den Fährtensucher Old Death, dann den großen Westmann Old Firehand und begegnen alten Bekannten, dem `Kleeblatt` Sam Hawkins, Dick Stone und Will Parker. .Die kunst der schilderung erreicht ihren höhpunkt als der ich-Erzähler zum berühmten Westmann Old Shatterhand wird und die freundschaft Winnetous erwirbt. Das tragische ende Geschick Nscho-tschis, der Schwester Winnetous, und der tod seines Vaters geben dem wahrhaft epischen Werk jenen tragischen hauch, der über diesem ganzem historischen Heldenlied vom untergang der roten Rasse liegt.. Karl May, Sohn einer armen Weberfamlie hat ein umfangreiches werk hinterlassen. Damit begründete Karl May seinen Weltruhm. 1 Durch die Wüste 2 Durchs wilde Kurdistan 3 Von Bagdad nach Stambul 4 In den Schluchten des Balkans 5 Durch das Land der Skipetaren 6 Der Schut 7 Winnetou I 8 Winnetou II 9 Winnetou III 10 Sand des Verderbens 11 Am stillen Ozean 12 Am Rio de la Plata 13 In den Kordilleren 14 Old Surehand I 15 Old Surehand II 16 Im Reich des Mahdi I - Menschenjäger 17 Im Reich des Mahdi II - Der Mahdi 18 Im Reich des Mahdi III - Im Sudan 19 Kapitän Kaiman 20 Die Felsenburg 21 Krüger Bei 22 Satan und Ischariot 23 Auf fremden Pfaden 24 Weihnacht 25 Am Jenseits 26 Der Löwe der Blutrache 27 Bei den Trümmern von Babylon 28 Im Reiche des silbernen Löwen 29 Das versteinerte Gebet 30 Und Friede auf Erden 31 Ardistan 32 Der Mir von Dschinnistan 33,34,35,36 `Auszüge aus dem Buch `Auszüge aus dem Buch
Schlagworte: [Karl May Werke, Tragik, Strategie, Humor, Geschichte, Indianer, Hilfe, Begegnung, Abenteuer wilder westen, Winnetou, Ols Shatterhand, Treue, freundschaft, Intrigen, Überfälle, Vertragsbrüche, bündnis, brauchtum, schwäche, gier, mord, verbrechen]
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl:
Das Zauberwasser und andere Erzählungen. Herausgegeben von Dr. E.A. Schmid. Inhalt: Das Zauberwasser.- Phi-Phob, der Schutzgeist.- Am 'Singenden Wasser'.- Schwarzauge.- Das Hamail.- Die Söhne des Upsaroka.- Das Kurdenkreuz.- Schefakas Geheimnis.- Eine Weihnachtsfeier in Damaskus.- Old Shatterhand A.D.- Der Zauberteppich.- Abdahn Effendi.- Merhameh.- Schamah. - (=Gesammelte Werke, Band 48). 48. - 52. Tausend
Bamberg, Ustad - Karl-May-Verlag, ohne Jahresangabe, ca. 1963. 534 (2) Seiten. 17,2 cm. Titelbild: Carl Lindeberg. Grünes Leinen mit farbigem Deckelschild und goldgeprägten Deckeltiteln.


Guter Zustand. Papier leicht gebräunt. Hinteres Leinen verfärbt und knittrig. Werke aus verschiedenen Schaffensperioden sind hier vereinigt. Zum Frühwerk gehört die Titelgeschichte um den historischen "Grafen von Saint Germain"; Reisebeschreibungen führen nach Hinterindien, Nord- und Südamerika, Nordafrika und Kurdistan; zwei historische Novellen haben Spanien und Russland zum Schauplatz. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen: Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) „Charley“ genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als „rassistisch“ angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den „edlen Wilden“, guten Indianer und kämpft mit seiner „Silberbüchse“ auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist „Der Schatz im Silbersee“, das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel „Der Schatz im Silbersee“ mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel „Die Spur führt zum Silbersee“. In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der „rote Cornel“ genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamêl Lautréaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May’s Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1–6) und die Winnetou-Trilogie (7–9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen – teilweise recht improvisiert – in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe „Karl May's Gesammelte Werke“ viele Bände – teilweise einschneidend – überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus: wikipedia-Karl_May.
Schlagworte: Jugendbücher, Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Jugendbücher, Deutsche Literatur der 1890 Jahre, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Geschichten, Erzählung, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Jugendliteratur, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Volk, Geschichtswissenschaft, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Araber, Orient, Wüste
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl:
Am stillen Ozean. Reiseerzählungen. Bearbeitet von Dr. E.A. Schmid. Inhalt: Im Zeichen des Drachen und Die Piraten des indischen Meeres. - (=Gesammelte Werke, Band 11). 241. - 250. Tausend
Heidelberg, Keysersche Verlagsbuchhandlung - Karl-May-Bücherei, 1953. 534 (2) Seiten. 17,2 cm. Titelbild: Carl Lindeberg. Grünes Leinen mit farbigem Deckelschild und goldgeprägten Deckeltiteln.


Guter Zustand. Papier leicht gebräunt. Die spannenden Abenteuer um den "Ehri" und den "Kiang-lu" geben ein farbiges Bild von der Südsee und vom Reich der Mitte. Nach einer Episode in Russland führt der Reiseweg nach Ceylon und in den Indischen Ozean. Der Band enthält folgende Erzählungen: 1.) Im Zeichen des Drachen 2.) Die Piraten des indischen Meeres. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen: Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) „Charley“ genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als „rassistisch“ angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den „edlen Wilden“, guten Indianer und kämpft mit seiner „Silberbüchse“ auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist „Der Schatz im Silbersee“, das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel „Der Schatz im Silbersee“ mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel „Die Spur führt zum Silbersee“. In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der „rote Cornel“ genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamêl Lautréaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May’s Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1–6) und die Winnetou-Trilogie (7–9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen – teilweise recht improvisiert – in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe „Karl May's Gesammelte Werke“ viele Bände – teilweise einschneidend – überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus: wikipedia-Karl_May.
Schlagworte: Jugendbücher, Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Jugendbücher, Deutsche Literatur der 1890 Jahre, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Geschichten, Erzählung, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Jugendliteratur, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Volk, Geschichtswissenschaft, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Araber, Orient, Wüste
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl, Heinrich Pleticha (Hrsg.) und Siegfried Augustin (Hsg.):
In den Cordilleren. - Karl May´s Illustrierte Werke. Reiseerlebnisse von Karl May; mit den zeitgenössischen Illustrationen von Josef Ulrich. - Karl May´s Illustrierte Werke. Herausgegeben v. Heinrich Pleticha und Siegfried Augustin. Ungekürzte Lizenzausgabe.
Gütersloh ; Bertelsmann und Stuttgart; Bücherbund u. a., 1993. 445 S. m. zahlr. Ill u. 1 graph. Vign. m. Abb. u. faks. Signum v. Karl May im Frontispiz. 22,7 cm. Hardcover. Leinwand m. Goldprägung auf Deckel und Rücken.


Anspruchsvoller und sehr schön aufgemachter, gebundener Leinen-Band in repräsentativer und solider handwerklicher Gesamtausführung mit ausgezeichneten, künstlerischen Illustrationen. Farbiger Vor-, und Nachsatz. Einband in filigraner graph. Gestaltung mit Titelprägung in Goldprägedruck. Rückentitel m. abgesetztem farb. Signet in Goldprägedruck und goldgeprägten Zweig-Girlandenverzierungen mit ebenfalls goldgeprägtem Doppelrand in sehr schöner geschmackvoller Ausführung. Sandbraun farbiger Kopfbeschnitt. Ausgezeichneter, tadelloser Gesamtzustand; gebraucht wie neu. Ein dauernende Freude für jede/n Liebhaber/in schön gemachter Bücher. - Erschien zum erstenmal 1894 in einer Buchausgabe. Der Text des Bandes folgt einem unveränderten Nachdruck, der 1899 unter dem Obertitel: "Karl May´s gesammelte Reiserezählungen" im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. Br. , erschien. - Die Illustrationen von Josef Ulrich wurden der ersten tschechischen Ausgabe entnommen, die der Verlag Josef Richard Vilimek, Prag ab 1907 herausbrachte. - Die Gestaltung des Einbandes folgt der zweiten Lieferungsausgabe von " Deutsche Herzen und Helden" aus dem Jahre 1901 des Verlages H. G. Münchmeyer, Dresden-Niedersedlitz. - Insgesamt sehr gut, wie neu.
Wohlverpackter Versand auf dem schnellsten Versandweg. - Rechnung / Beleg mit ausgewiesener Umsatzsteuer liegt bei. - Gratis-Buchzeichen in jedem Band. - Allen Menschen und Wesen alles Gute in diesen unruhigen Zeiten.
Schlagworte: Karl May, May Karl, In den Cordilleren, Cordilleren, Reiseerzählungen Karl May, Cordilleren, Jugendbuch, Karl May Illustrierte Werke, Karl May Buch, Karl May, Abenteuerroman, Reiseerlebnisse Karl May, Abenteuer, Orient, Wüste, Harem, Wüstenreise, Türkei, Karl May, Cordilleren,
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl, Heinrich Pleticha (Hrsg.) und Siegfried Augustin (Hsg.):
Die Sklavenkarawane. - Karl May´s Illustrierte Werke. Karl May; mit den zeitgenössischen Illustrationen von Venceslav Cerny. - Karl May´s Illustrierte Werke. Herausgegeben v. Heinrich Pleticha und Siegfried Augustin. Ungekürzte Lizenzausgabe. M. e. Nachw. v. Heinrich Pleticha.
Gütersloh ; Bertelsmann und Stuttgart; Bücherbund u. a., 1993. 502 S. m. zahlr. Ill u. 1 graph. Vign. m. Abb. u. faks. Signum v. Karl May im Frontispiz. 22,7 cm. Hardcover. Leinwand m. Goldprägung auf Deckel und Rücken.


Anspruchsvoller und sehr schön aufgemachter, gebundener Leinen-Band in repräsentativer und solider handwerklicher Gesamtausführung mit ausgezeichneten, künstlerischen Illustrationen. Farbiger Vor-, und Nachsatz. Einband in filigraner graph. Gestaltung mit Titelprägung in Goldprägedruck. Rückentitel m. abgesetztem farb. Signet in Goldprägedruck und goldgeprägten Zweig-Girlandenverzierungen mit ebenfalls goldgeprägtem Doppelrand in sehr schöner geschmackvoller Ausführung. Sandbraun farbiger Kopfbeschnitt. Ausgezeichneter, tadelloser Gesamtzustand; gebraucht wie neu. Ein dauernende Freude für jede/n Liebhaber/in schön gemachter Bücher. - Erschien zum erstenmal 1893 in einer Buchausgabe. Der Text des Bandes folgt dieser ersten Ausgabe, die im Verlag Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart-Berlin-Leipzig erschien. - Die Illustrationen von Venceslav Cerny wurden der ersten tschechischen Ausgabe entnommen, die der Verlag Alois Hynek. Prag 1900 herausbrachte. - Die Gestaltung des Einbandes folgt der zweiten Lieferungsausgabe von " Deutsche Herzen und Helden" aus dem Jahre 1901 des Verlages H. G. Münchmeyer, Dresden-Niedersedlitz. - Insgesamt sehr gut, wie neu.
Wohlverpackter Versand auf dem schnellsten Versandweg. - Rechnung / Beleg mit ausgewiesener Umsatzsteuer liegt bei. - Gratis-Buchzeichen in jedem Band. - Allen Menschen und Wesen alles Gute in diesen unruhigen Zeiten.
Schlagworte: Karl May, May Karl, Sklavenkarawane, Die Sklavenkarawane, Reiseerzählungen Karl May, Die Sklavenkarawane, Jugendbuch, Karl May Illustrierte Werke, Karl May Buch, Karl May, Abenteuerroman, Reiseerlebnisse Karl May, Abenteuer, Orient, Wüste, Harem, Wüstenreise, Karl May, Sklaven, Versklavung, Sklaven,
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl, Heinrich Pleticha (Hrsg.) und Siegfried Augustin (Hsg.):
Am Rio de la Plata. - Karl May´s Illustrierte Werke. Reiseerlebnisse von Karl May; mit den zeitgenössischen Illustrationen von Josef Ulrich. - Karl May´s Illustrierte Werke. Herausgegeben v. Heinrich Pleticha und Siegfried Augustin. Ungekürzte Lizenzausgabe.
Gütersloh ; Bertelsmann und Stuttgart; Bücherbund u. a., 1993. 514 S. m. zahlr. Ill u. 1 graph. Vign. m. Abb. u. faks. Signum v. Karl May im Frontispiz. 22,7 cm. Hardcover. Leinwand m. Goldprägung auf Deckel und Rücken.


Anspruchsvoller und sehr schön aufgemachter, gebundener Leinen-Band in repräsentativer und solider handwerklicher Gesamtausführung mit ausgezeichneten, künstlerischen Illustrationen. Farbiger Vor-, und Nachsatz. Einband in filigraner graph. Gestaltung mit Titelprägung in Goldprägedruck. Rückentitel m. abgesetztem farb. Signet in Goldprägedruck und goldgeprägten Zweig-Girlandenverzierungen mit ebenfalls goldgeprägtem Doppelrand in sehr schöner geschmackvoller Ausführung. Sandbraun farbiger Kopfbeschnitt. Ausgezeichneter, tadelloser Gesamtzustand; gebraucht wie neu. Ein dauernende Freude für jede/n Liebhaber/in schön gemachter Bücher. - Erschien zum erstenmal 1894 in einer Buchausgabe. Der Text des Bandes folgt einem unveränderten Nachdruck, der 1899 unter dem Obertitel: "Karl May´s gesammelte Reiserezählungen" im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. Br. , erschien. - Die Illustrationen von Josef Ulrich wurden der ersten tschechischen Ausgabe entnommen, die der Verlag Josef Richard Vilimek, Prag 1906 herausbrachte. - Die Gestaltung des Einbandes folgt der zweiten Lieferungsausgabe von " Deutsche Herzen und Helden" aus dem Jahre 1901 des Verlages H. G. Münchmeyer, Dresden-Niedersedlitz. - Insgesamt sehr gut, wie neu.
Wohlverpackter Versand auf dem schnellsten Versandweg. - Rechnung / Beleg mit ausgewiesener Umsatzsteuer liegt bei. - Gratis-Buchzeichen in jedem Band. - Allen Menschen und Wesen alles Gute in diesen unruhigen Zeiten.
Schlagworte: Karl May, May Karl, Am Rio de la Plata, Jugendbuch, Karl May Illustrierte Werke, Karl May Buch, Karl May, Abenteuerroman, Reiseerlebnisse Karl May, Abenteuer,
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl:
Orangen und Datteln. Kleinere Reiseerzählungen II. Inhalt: "Die Gum", "Christus oder Muhammed", "Der Krumir", "Eine Ghasuah", Nur es sema - Himmelslicht", "Mater dolorosa", "Der Verfluchte". Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. - (=Hauptwerke in 33 Bänden. Band 32 der 'Züricher Ausgabe'). Herausgegeben von Hermann Wiedenroth und Hans Wollschläger. Lizenzausgabe Parkland. Erste Auflage dieser Ausgabe.
Zürich: Haffmans Verlag AG, 1992. 589 (2) Seiten. 18 x 11 cm. Umschlagbild von Klaus Dill. Roter Pappband ohne Schutzumschlag. ISBN: 3880597189 (EAN: 9783880597181 / 978-3880597181)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Buchrücken mit einer kleinen Delle (0,2 cm). - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen: Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) „Charley“ genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als „rassistisch“ angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den „edlen Wilden“, guten Indianer und kämpft mit seiner „Silberbüchse“ auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist „Der Schatz im Silbersee“, das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel „Der Schatz im Silbersee“ mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel „Die Spur führt zum Silbersee“. In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der „rote Cornel“ genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamêl Lautréaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May’s Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1–6) und die Winnetou-Trilogie (7–9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen – teilweise recht improvisiert – in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe „Karl May's Gesammelte Werke“ viele Bände – teilweise einschneidend – überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus: wikipedia-Karl_May.
Schlagworte: Jugendbücher, Deutsche Literatur der zehner Jahre, Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Geschichten, Erzählung, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Orient, Wüste
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl:
Auf fremden Pfaden. Kleinere Reiseerzählungen III. Sammelband mit Einzelerzählungen aus Lappland, Südafrika, dem Orient und dem Wilden Westen. Enthält: "Saiwa tjalem", "Der Boer van het Roer", "Er Raml el Helahk", "Blutrache", "Der Kutb", "Der Kys-Kaptschiji", "Maria oder Fatima", "Gott läßt sich nicht spotten", "Ein Blizzard". Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. - (=Hauptwerke in 33 Bänden. Band 32 der 'Züricher Ausgabe'). Herausgegeben von Hermann Wiedenroth und Hans Wollschläger. Lizenzausgabe Parkland. Erste Auflage dieser Ausgabe.
Zürich: Haffmans Verlag AG, 1992. 524 (4) Seiten. 18 x 11 cm. Umschlagbild von Klaus Dill. Roter Pappband ohne Schutzumschlag. ISBN: 3880597197 (EAN: 9783880597198 / 978-3880597198)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen: Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) „Charley“ genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als „rassistisch“ angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den „edlen Wilden“, guten Indianer und kämpft mit seiner „Silberbüchse“ auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist „Der Schatz im Silbersee“, das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel „Der Schatz im Silbersee“ mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel „Die Spur führt zum Silbersee“. In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der „rote Cornel“ genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamêl Lautréaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May’s Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1–6) und die Winnetou-Trilogie (7–9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen – teilweise recht improvisiert – in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe „Karl May's Gesammelte Werke“ viele Bände – teilweise einschneidend – überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus: wikipedia-Karl_May.
Schlagworte: Jugendbücher, Deutsche Literatur der zehner Jahre, Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Geschichten, Erzählung, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Orient, Wüste, Abenteuer Afrika Kurdistan Arabien Sahara Kairo Kairwan USA Amerika Wildwest Indianer, Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Häuptling Häuptlinge, Indianergeschichte, Pioniergeschichte, Indianerkriege, Abenteuerromane, Spannungsliteratur,
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl:
25 (Fünfundzwanzig) Jahre Schaffen am Werke Karl May's 1913 - 1938; Herausgeber: Karl-May-Verlag / Radebeul; Auflage: EA;
Karl-May-Verlag / Radebeul bei Dresden; 1938. 47 S.; Format: 21x30


Allen Freunden des Volksschriftstellers gewidmet. Nebentitel: 25 Jahre Karl-May-Verlag. Mit dem Faksimile des handschriftlichen Geleitwortes von Klara May. Verantwortlich für den Text: Johanna Wächtler; Anordnung + Bilder: Heinrich Adam. Umschlag + Titekzeichnungen: Carl Lindeberg. -- Erste Ausgabe. - Alles über Karl May, seine Werke, seine Villa Shatterhand. Mit persönlichen Informationen + Hintergründen. Aus dem Inhalt: Heinrich Zerkaulen: Bekennntnis zu Karl May; Otto Eicke: Die Hüterin der Villa Shatterhand (Klara May); Stiftung Karl-May; Dr. Euchr Albrecht Schmid: Von der anscheinenden Absichtlichkeit im Schicksal des Einzelnen; Käthe Schmid geb. Barthel: An der Seite des Verlagsleiters; Univ.-Prof.Dr. Konrad Guenther: Im Wigwam des Karl-May-Verlegers; Regierungsdirektor Arthur Graefe: Auch die Karl-May-Siftung. 25 Jahre alt; Heinrich Adam: Von den Karl-May-Bänden und ihrer Herstellung; Verkaufszahlen und die Aufstellung aller Grünen-Bände; Studienrat Fritz Prüfer: Was erzählen uns die Auflage-Zahl der Karl-May-Bände?; Heyno Focken: Spät klingt ein Lied... (Gedicht); Horst Kliemann: Die Käufer und Leser Karl Mays; Franz Kandolf: In welcher Reihenfolge lese ich die Grünen Bände?; Johanna Wächtler: Die Reiseerzählungen in fremden Sprachen; Dipl.-Ing. Ludwig Patsch: Ein Gruß aus Wien; Heinrich Adam: Wir an der Arbeitsstätte; Rudolf Voigt: Werbung um Karl May; Otto Eicke: Fremde Frachten, Flaschenpost und Treibholz; Johannes Nixdorf: Karl May im Spiegel der Presse; Johanna Wächtler: Karl May, dir bleiben wir treu! Kinderbriefe, die im Karl-May-Verlag eingehen; Patty Frank: Blockhaus-Zauber; Das Karl-May-Museum in Radebeul. --- Die Festschrift stellt zugleich den Versuch dar, das Werk für die NS.-Ideologie zu vereinnahmen. Blatt 3/4 wurden später vom Verlag zur Wiederverwenung nach 1945 entfernt; --- Zustand: 2, original farbig illustriert geheftet mit Deckeltitel, mit sehr zahlreichen Abbildungen, Kunstdruckpapier, sehr ordentliches Exemplar.
Schlagworte: Jugendbücher; Kinderbücher; Abenteuer; Varia; Karl May; Erstaugaben; EA; Literatur; first edition; Werbung Verlage; Verlagsgeschichte; Presse;
Diesen Titel und Preis anzeigen

May, Karl:
Old Shurehand. Band I. Reiseerzählung. - (=Gesammelte Werke; Band 14). 1906. Tausend.
Bamberg, Karl-May-Verlag, 1949. 503 Seiten. Leinen mit farbigem Deckelschild.


Im vorderen Innengelenk angebrochen. Papier leicht gebräunt. Fleck auf Seitenschnitt. - Karl Friedrich May, eigentlich Carl Friedrich May, (* 25. Februar 1842 in Ernstthal; † 30. März 1912 in Radebeul) war ein deutscher Schriftsteller. Karl May war einer der produktivsten Abenteuerschriftsteller und zählte jahrzehntelang zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Bekannt wurde er vor allem durch seine so genannten Reiseerzählungen, die vorwiegend im Orient, in den Vereinigten Staaten und Mexiko angesiedelt sind. Viele seiner Werke wurden verfilmt, für die Bühne adaptiert, zu Hörspielen verarbeitet oder als Comics umgesetzt. ... Künstlerisches Schaffen: Karl May war einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur, insbesondere mit seinen Kolportageromanen, des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane und Jugenderzählungen wurden in mehr als 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von über 200 Millionen. Sie schildern Reisen zu exotischen Schauplätzen, wie in den Wilden Westen und den vorderen Orient. Dabei wendet er sich von einem christlichen Standpunkt dem Schicksal der unterdrückten Völker zu. In den Texten lässt sich eine Entwicklung feststellen, vom namenlosen Ich-Erzähler, der nur Zuschauer und Berichterstatter ist (Der Gitano, 1875) über ein Zunehmen heldischer Fähigkeiten und Ausrüstung bis hin zu den völlig ausgestalteten Ich-Erzähler-Helden Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Einige seiner Ich-Erzähler-Helden bleiben ohne Kriegsnamen und werden nur von Freunden und Gefährten (englischer Muttersprache) „Charley“ genannt. Nachdem Ausrüstung und Fähigkeiten (z. B. der Jagdhieb) schon lange für alle Ich-Erzähler-Helden dieselben sind, macht May in Satan und Ischariot (Zeitschriftversion 1893-1896) den Schritt dahingehend, den Ich-Erzähler im Wilden Westen, im Vorderen Orient und in Deutschland auftreten zu lassen, jeweils unter den an diesen Orten gebräuchlichen (Kriegs-)Namen. So werden die drei Figuren Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Charley, inkl. in Dresden ein gewisser Dr. Karl May, als ein und dieselbe Figur identifiziert. Von hier war es nur ein kleiner Schritt, auf dem Höhepunkt der Bildung der so genannten Old-Shatterhand-Legende, dass May behauptete, tatsächlich Old Shatterhand zu sein, die Abenteuer mit Winnetou tatsächlich erlebt zu haben. Selten hat ein Autor die von der Literaturtheorie postulierte Distanz zwischen Ich-Erzähler und realem Autoren-Ich mehr verwischt. Karl May wurde in diesem Zusammenhang Hochstapelei und Pseudologie (zwanghaftes Lügen) vorgeworfen. May behauptete, das Ganze (sowohl die Old-Shatterhand-Legende wie überhaupt alle seine Werke) sei symbolisch aufzufassen. Obwohl sich May sehr bewusst von den ethnologischen Vorurteilen seiner Zeit absetzen wollte und auch gegen die öffentliche Meinung anschrieb (Winnetou, Durchs wilde Kurdistan, Und Friede auf Erden!) kommen in seinen Werken auch heute als „rassistisch“ angesehene Formulierungen vor, die den Paradigmen seiner Zeit unterlagen. Beispielsweise gibt es einige pauschale abwertende Aussagen über Iren, Juden, Armenier, Chinesen, Schwarze und Mestizen. Zugleich aber werden Chinesen oder Mestizen in seinen Romanen auch als positive Figuren dargestellt, die zumindest als Ausnahmecharaktere den gängigen Klischees widersprechen. Von dem Nationalismus und nicht selten auch Rassismus, der das wilhelminische Deutschland seiner Zeit prägte, blieb auch May nicht unbeeinflusst. Eine seiner bekanntesten Figuren ist Winnetou, der Häuptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkörpert den „edlen Wilden“, guten Indianer und kämpft mit seiner „Silberbüchse“ auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. Das erfolgreichste und bekannteste Buch Karl Mays ist „Der Schatz im Silbersee“, das bereits zweimal verfilmt wurde: Erstmals 1962 als Realfilm unter dem Titel „Der Schatz im Silbersee“ mit Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou und 1990 als Puppentrickfilm unter dem Titel „Die Spur führt zum Silbersee“. In dem erstmals 1890/1891 als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Der gute Kamerad veröffentlichten Jugendroman, dessen erste Buchausgabe 1894 erschien, schildert Karl May die Reise einer Gruppe von Trappern zu dem in den Rocky Mountains gelegenen Silbersee sowie die Verfolgung einer Gruppe Schurken unter ihrem Anführer Brinkley, auch der „rote Cornel“ genannt. Der Roman hat mehrere simultane Handlungsstränge, die sich schließlich am titelgebenden Silbersee verknüpfen und wieder auflösen. In seinem Spätwerk löste May sich von der Abenteuerschriftstellerei und schrieb symbolische Romane mit weltanschaulich-religiösem Inhalt und pazifistischer Tendenz. Von späteren Lesern wurden diese Romane oder doch einige ihrer dominierenden Stilzüge als dem Surrealismus nahestehend empfunden. Die späten Werke Ardistan und Dschinnistan (1909), Und Friede auf Erden (1904) sowie vor allem Winnetou IV (1910) gelten als seine literarisch belangvollsten Werke, wenngleich es an kritischen Stimmen nicht mangelt, die darin eine Verirrung sehen. Große Bedeutung hatte im Zusammenhang dieser letzten literarischen Entwicklungsstufe die Freundschaft mit dem Jugendstilmaler und Bildhauer Sascha Schneider. Schneider schuf neben einer Serie von Deckelillustrationen für die Bände Karl Mays auch ein großes Wandgemälde (Der Chodem) für den Empfangssalon des Schriftstellers in dessen Villa in Radebeul. Er selbst betonte immer wieder die Wichtigkeit seines Spätwerks. Werke: May schrieb seine Erzählungen und Romane auch unter mehreren Pseudonymen, unter anderem: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal, D. Jam, Prinz Muhamêl Lautréaumont, Ernst von Linden, P. van der Löwen, Emma Pollmer und Richard Plöhn. Die meisten der pseudonym oder anonym erschienenen Texte sind inzwischen eindeutig zugeordnet. Eine Lesereihenfolge kann man nicht endgültig festlegen, weil May sich selbst ständig in chronologische Widersprüche verwickelt hat. Großteils sind diese Anachronismen der (schlecht redigierten) Übernahme älterer Texte in die Buchausgaben geschuldet. Reiseerzählungen: Unter dem Titel Carl May's Gesammelte Reiseromane bzw. später Karl May’s Gesammelte Reiseerzählungen erschienen von 1892 bis 1910 33 Bände im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld. Zu den bekanntesten Titeln dieser Reihe gehören der Orientzyklus (Band 1–6) und die Winnetou-Trilogie (7–9). Dabei wurden von May selbst etliche frühere kurze Erzählungen – teilweise recht improvisiert – in die Bände integriert. Auf dieser Edition beruht die Reihe Karl May's Illustrierte Reiseerzählungen (ab 1907), welche von Karl May selbst nochmals überarbeitet wurde und als "Ausgabe letzter Hand" gilt. Sie enthält allerdings nur die ersten 30 Bände mit z. T. anderer Nummerierung. Nach der Gründung des Karl-May-Verlages 1913 wurden innerhalb der neuen Reihe „Karl May's Gesammelte Werke“ viele Bände – teilweise einschneidend – überarbeitet, erhielten neue Titel oder wurden sowohl bearbeitet, als auch mit neuen Titeln versehen. Des Weiteren wurden Werke, die in anderen Verlagen als dem Fehsenfeld-Verlag erschienen waren, nun den Gesammelten Werken angeschlossen (ab Band 35). Jugenderzählungen: Die Jugenderzählungen entstanden in der Zeit von 1887 bis 1897 für die Zeitschrift Der Gute Kamerad. Sie wurden von Karl May extra für jugendliche Leser geschrieben. Old Shatterhand ist hier im Unterschied zu den Reiseerzählungen nicht der Ich-Erzähler. Nach Mays Tod wurden die Jugenderzählungen in leicht bearbeiteter Form in die Gesammelten Werke integriert. Im weitesten Sinn sind auch die beiden Frühwerke Im fernen Westen und Der Waldläufer zu den Jugenderzählungen zu zählen, diese erfüllen aber nicht den hohen pädagogischen Anspruch der anderen acht Erzählungen. ... Aus: wikipedia-Karl_May.
Schlagworte: Abenteuerliteratur, Jugendliteratur, Amerikanische Politik, Indianerliteratur, Völkerrecht, Americana, Amerikanistik, Geschichtensammlung, 19. Jahrhundert, Geschichte des 19. Jahrhunderts, Geschichte des 18. Jahrhunderts, Nordamerika, Geschichtsschreibung, Indianerstämme, Wilder Westen, Geschichten, Jugendbuch, Völkerkunde, Amerika, Amerikanische Geschichte, Jugendbücher, Kolonialgeschichte, Indianer, Jugendliteratur, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Ethnologie, Amerikaner, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Diskriminierung, Völkermord, Volk, Amerikanische Gesellschaft, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Häuptling Häuptlinge, Indianergeschichte, Pioniergeschichte, Indianerkriege, Abenteuerromane, Spannungsliteratur, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts
Diesen Titel und Preis anzeigen
Sparen Sie Versandkosten beim Kauf weiterer Artikel dieses Antiquariats.
Meine zuletzt angesehenen antiquarischen und neue Bücher
Meine letzten Buch Suchanfragen
    Noch keine Suchanfragen vorhanden.

© 2003 - 2018 by whSoft GmbH
Entdecken Sie außerdem: Antiquariatsportal · Achtung-Bücher.de · Booklink · Buchhai - Bücher Preisvergleich
Alle genannten Preise sind Bruttopreise und enthalten, soweit nicht anders vom Verkäufer angegeben, die gesetzliche Umsatzsteuer.