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Geschichte meines Lebens.

Mehr von Casanova Chevalier Seingalt

Geschichte meines Lebens. Herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos. Erstmals nach der Urfassung ins Deutsche übersetzt von Hans Sauter. Zwölf Bände. Band 1 mit einem Essay von Peter Quernell: Der Verführer in der Literatur; Band 3 mit einem Essay von Ricardo do Fernandez de la Reguera: Don Juan und Casanova; Band 5 mit einem Essay von Robert Abirached: Casanova oder Die Welt als Theater; Band 7 mit einem Essay von Friedrich Georg Jünger: Spiel und Spieler; Band 9 mit einem Essay von Petru Dumitriu: Casanova oder der Zufällige; Band 11 mit einem Essay von Manes Sperber: Die Liebe und Casanova.


Berlin: Propyläen Verlag, 1965 - 1967. Zusammen ca 4700 Seiten mit 240 Bildtafeln. 20,5 x 12,5 cm, 12 orange-rote Original-Lederbände mit goldgeprägten Rückentiteln auf grün/schwarzen Rückenschildern und goldgeprägten Deckelvignetten in sechs (je 2 Bde in 1) illustrierten Original-Pappschubern; Gesamtausstattung: Gotthard de Beauclair.


Titel der 1822 - 1828 bei Brockhaus erschienenen deutschen Erstausgabe in 12 Bänden: Aus der Memoiren des Venetianers Jakob Casanova de Seingalt, oder sein Leben, wie er es zu Dux in Böhmen niederschrieb. Nach dem Original-Manuskript bearb. von Wilhelm von Schütz. "Giacomo Girolamo Casanova (* 2. April 1725 in Venedig; † 4. Juni 1798 auf Schloss Duchcov im Königreich Böhmen) war ein venezianischer Schriftsteller und Abenteurer des 18. Jahrhunderts, bekannt durch die Schilderungen zahlreicher Liebschaften. Schon im 19. Jahrhundert tauchte die Figur Casanova in künstlerischen Werken auf. / Geschichte meines Lebens (Originaltitel: Histoire de ma vie) ist der Titel der Memoiren des italienischen Schriftstellers und Abenteurers Giacomo Casanova (* 2. April 1725 in Venedig, † 4. Juni 1798 auf Schloss Duchcov (Dux) in Böhmen, heute Tschechische Republik), der sich selber Chevalier de Seingalt nannte. Das Manuskript beschreibt auf etwa 1.800 Doppelseiten Casanovas Leben von seiner Geburt bis zum Jahr 1774. Casanova schrieb das autobiografische Werk in französischer Sprache. Seine Memoiren bilden das „opus magnum“ seines schriftstellerischen Schaffens und wurden ab 1822 in mehr als 20 Sprachen übersetzt. / Das Werk ist vor allem kulturhistorisch interessant: Das gesamteuropäische 18. Jahrhundert breitet sich darin vor unseren Augen aus: Durch seine Reisen, bei denen er europäische Höfe und Metropolen besuchte, hatte er Kontakt zu bedeutenden Personen seiner Zeit. Er kannte die Päpste Benedikt XIV. und Clemens XIII., sprach mit Friedrich dem Großen und der Zarin Katharina II. Neben den Herrschern war ihm auch die geistige Elite Europas vertraut: da Ponte, Voltaire, Crébillon, von Haller, Winckelmann und Mengs zählten zu seinen Bekannten. Doch auch die soziale Unterschicht kommt in seinen Erinnerungen vor. Das Manuskript der Memoiren vererbte Casanova seinem Neffen Carlo Angiolini, der es1820 dem Verlag F. A. Brockhaus in Leipzig anbot und 1821 verkaufte. Im Auftrag des Verlages übersetzte Wilhelm von Schütz das französische Original ins Deutsche. Bereits Ende des Jahres 1821 wurde der erste Band in deutscher Sprache veröffentlicht: Aus den Memoiren des Venetianers Jacob Casanova de Seingalt, oder sein Leben, wie er es zu Dux in Böhmen niederschrieb. Nach dem Original-Manuscript bearbeitet von Wilhelm Schütz. Weil dieser Band reißenden Absatz fand, gab der Verlag zwischen 1822 und 1828 eine zwölfbändige, gereinigte Ausgabe heraus. Aus Angst davor, bei der Zensur oder einem breiten Publikum mit offener Erotik auf Ablehnung zu stoßen, bearbeitete Schütz das Original. Gerd Forsch analysierte in seiner Dissertation diese Bearbeitung und stellte fest, dass „Anrüchige sexuelle Praktiken und dunkle Punkte der Biographie – Onanie, Homoerotik und Päderastie, Abtreibungen und Geschlechtskrankheiten“getilgt wurden. Bald darauf wurde in Frankreich ein Raubdruck, eine Rückübersetzung der deutschen Übersetzung von Schütz ins Französische, veröffentlicht, worauf der Verlag Brockhaus den Dresdner Romanisten Jean Laforgue beauftragte, das französische Original zu veröffentlichen (1826–1838). Laforgues Bearbeitung griff noch tiefer in den Text ein, als jene von Schütz: „Die im Original eher nüchtern gehaltenen erotischen Passagen erhielten eine Tendenz zum Wollüstigen und kamen so dem Wunsch einer vorwiegend männlichen Leserschaft nach Stimulation sexueller Phantasien entgegen." Diese Edition blieb über ein Jahrhundert lang die einzige Textbasis: Die Familie Brockhaus schreckte nämlich vor der Veröffentlichung zurück, weil sie fürchtete, der Unmoral beschuldigt zu werden. Nachdrucke und Auswahlausgaben entstanden, die so tendenziös gestaltet waren, dass Casanova nur noch als Verführer erschien. Dies trug ungeheuer zum Erfolg dieser Ausgaben bei: Laut Childs gab es bis 1956 104 deutsche und 91 französische Editionen. Erst 1960 wurde erstmals der Originaltext der Memoiren durch F. A. Brockhaus, Wiesbaden, und Plon, Paris, veröffentlicht. Diese zwölfbändige Ausgabe wurde 1962 abgeschlossen. * * * Kleiner schwarzer Fleck auf dem grünen Rückenschild des vierten Bandes, kleine schwarze Pünktelchen auf dem grünen Rückenschild des achten Bandes, sonst gut bis sehr gut erhaltenes Exemplar.
Schlagworte: Casanova , Memoiren

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