‹ zurück Sie sind hier:  Startseite » Antiquariate » Antiquariat-Verlag-Klaus-Breinlich » Neueingänge - New Title Entries » Geschichte der Königlich Preussischen Akademie der…

Linksbuch gebraucht gebraucht Rechtsbuch
Geschichte der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Im Auftrage der Akademie bearbeitet.

Mehr von HARNACK Adolf

Geschichte der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Im Auftrage der Akademie bearbeitet.


Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei, 1900. (Nachdruck, Hildesheim 1970). 3 Bde. in 4 Teilbänden. 8vo. Originale Verlagsleinenbände. Neuwertiger Zustand!


Harnack (1851-1930) trat vor allem als protestantischer Theologe und Kirchenhistoriker hervor. Er wirkte aber auch als Wissenschaftsorganisator in Preußen, und in diesem Zusammenhang auch als Wissenschaftshistoriker. - I,1. Von der Gründung bis zum Tode Friedrich`s des Großen. VI, 1 Bl., 492 S.; I,2. Vom Tode Friedrich`s des Großen bis zur Gegenwart. VI, 1 Bl., (493-) 1091 S.; II. Urkunden und Actenstücke zur Geschichte der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften. XII, 660 S.; III. Gesammtregister über die in den Schriften der Akademie von 1700-1899 erschienenen wissenschaftlichen Abhandlungen und Festreden, bearb. von Otto Köhnke. XIV, 588 S.

 


» Nach diesem Titel suchen
» Nach diesem Autor suchen
» Mehr Bücher von diesem Verlag

Dieser Artikel wurde leider vor kurzem verkauft und wird hier nur für kurze Zeit angezeigt. Bitte nutzen Sie die Suchfunktion oder die nebenstehenden Links, um einen ähnlichen Artikel zu finden.
Alternative Antiquarische Bücher / Angebote Auf Buchfreund
Aus der Werkstatt des Vollendeten. [Von Adolf von Harnack]. Herausgegeben von Axel von Harnack. (= Reden und Aufsätze, Neue Folge, Band 5).

Harnack, Adolf von (Verf.) und Axel von Harnack (Hrsg.):
Aus der Werkstatt des Vollendeten. [Von Adolf von Harnack]. Herausgegeben von Axel von Harnack. (= Reden und Aufsätze, Neue Folge, Band 5).
Gießen: Alfred Töpelmann 1930. (8), 302, (2) Seiten. 8° (22,5 x 15,5 cm). Orig.-Leinenband. [Hardcover / fest gebunden].


Karl Gustav Adolf von Harnack (1851-1930), bis heute einer der bedeutendsten protestantischen Theologen und Kirchenhistoriker der Jahrhundertwende, der vor allem auch administrativ auf dem Gebiete der Wissenschaften in Preußen nachhaltig wirkte. Aus dem Inhaltsverzeichnis: Zur eigenen Lebensgeschichte. Aus dem religiösen und theologischen Wirken. Zur Wissenschaftsgeschichte. Aus dem Wirken in der Preussischen Akademie der Wissenschaften und in der Kaiser Wilhelm Gesellschaft. - Ehemaliges Bibliotheksexemplar mit Rückensignatur, Inventarnummern und Stempeln auf Vorsatz- und Vortitelblatt. - Einband angestaubt/fleckig und etwas berieben; Kaptal, Ecken und Kanten etwas bestoßen. Innendeckel und Vorsatz mit privaten Notizen in Tinte. - Insgesamt ordentlich erhaltenes Exemplar.
Schlagworte: Harnack, Adolf von (Verf.) und Axel von Harnack (Hrsg.): Aus der Werkstatt des Vollendeten. [Von Adolf von Harnack]. Herausgegeben von Axel von Harnack. (= Reden und Aufsätze, Neue Folge, Band 5). Gießen: Alfred Töpelmann 1930.
Diesen Titel und Preis anzeigen

(I) Des Heiligen Irenäus Schrift zum Erweise der apostolischen Verkündigung. [In armenischer Version entdeckt, herausgegeben und ins Deutsche übersetzt von Karapet Ter-Mekerttschian und Erwand Ter-Minassiantz. Mit einem Nachwort von Adolf Harnack]. (II). Ein jüdisch-christliches Psalmbuch aus dem ersten Jahrhundert. [Aus dem Syrischen übersetzt von Johannes Flemming, bearbeitet und herausgegeben von Adolf Harnack]. (III). Beiträge zur Einleitung in das neue Testament von Adolf Harnack, Band 5: Über den privaten Gebrauch der Heiligen Schriften in der alten Kirche.

Harnack, Adolf:
(I) Des Heiligen Irenäus Schrift zum Erweise der apostolischen Verkündigung. [In armenischer Version entdeckt, herausgegeben und ins Deutsche übersetzt von Karapet Ter-Mekerttschian und Erwand Ter-Minassiantz. Mit einem Nachwort von Adolf Harnack]. (II). Ein jüdisch-christliches Psalmbuch aus dem ersten Jahrhundert. [Aus dem Syrischen übersetzt von Johannes Flemming, bearbeitet und herausgegeben von Adolf Harnack]. (III). Beiträge zur Einleitung in das neue Testament von Adolf Harnack, Band 5: Über den privaten Gebrauch der Heiligen Schriften in der alten Kirche. 3 Werke in 1 Band.
Leipzig: Hinrichs 1907; 1910; 1912. VIII, 69, 68, VI, (2), 134, VI, (2), 111, (1) Seiten. Gr. 8° (22,5 x 15,5 cm) Texturierter Priv.-Halbleinenband mit goldgeprägtem Titelschild auf dem Rücken, rotgefärbten Schnitten und schönem Marmorpapier-Bezug. [Hardcover / fest gebunden].


Kapitale etwas bestoßen, der dekorative Einband sonst sehr gut. Ausführliche saubere und fachliche Notizen auf einzelnen Seiten sowie einige kleinere Anstreichungen und Notizen mit Bleistift im Text. Papier gebräunt, sonst von den ordentlichen Notizen abgesehen, sehr gut und sauber.
Schlagworte: Harnack, Adolf: (I) Des Heiligen Irenäus Schrift zum Erweise der apostolischen Verkündigung. [In armenischer Version entdeckt, herausgegeben und ins Deutsche übersetzt von Karapet Ter-Mekerttschian und Erwand Ter-Minassiantz. Mit einem Nachwort von Adolf Harnack]. (II). Ein jüdisch-christliches Psalmbuch aus dem ersten Jahrhundert. [Aus dem Syrischen übersetzt von Johannes Flemming, bearbeitet und herausgegeben von Adolf Harnack]. (III). Beiträge zur Einleitung in das neue Testament von Adolf Harnack, Band 5: Über den privaten Gebrauch der Heiligen Schriften in der alten Kirche. 3 Werke in 1 Band. Leipzig: Hinrichs 1907; 1910; 1912.
Diesen Titel und Preis anzeigen

Geschichte der altchristlichen Litteratur [Literatur] bis Eusebius. [2 Teile in 4 Teilbänden. Von Adolf Harnack]. - Theil 1 [in 2 Teilbänden]: Die Überlieferung und der Bestand der altchristlichen Litteratur bis Eusebius. - Theil 2, Band 1: Die Chronologie. Die Chronologie der Litteratur bis Irenäus nebst einleitenden Untersuchungen. - Theil 2, Band 2: Die Chronologie der Litteratur von Irenäus bis Eusebius.

Harnack, Adolf:
Geschichte der altchristlichen Litteratur [Literatur] bis Eusebius. [2 Teile in 4 Teilbänden. Von Adolf Harnack]. - Theil 1 [in 2 Teilbänden]: Die Überlieferung und der Bestand der altchristlichen Litteratur bis Eusebius. - Theil 2, Band 1: Die Chronologie. Die Chronologie der Litteratur bis Irenäus nebst einleitenden Untersuchungen. - Theil 2, Band 2: Die Chronologie der Litteratur von Irenäus bis Eusebius. 2 Teile in 4 Teilbänden + Beilagenheft (= vollständig).
Leipzig: Hinrichs'sche Buchhandlung 1893-1904. LXI, 1020, (1); XVI, 732; XII, 564 Seiten. Gr. 8° (23 x 16 cm). Zeitgenössische Halblederbände mit Lederecken und goldgeprägtem Rücken. 3 Teilbände mit dekorativem Buntpapierbezug auf Deckeln sowie marmorierten Schnitten. [Hardcover / fest gebunden].


Mit Beilage: "Zur Überlieferungsgeschichte der altchristlichen Litteratur" von Adolf Harnack. - Einband von Theil 2, Band 1 leicht und von Theil 2, Band 2 stark abweichend. - Rücken von Theil 2, Band 1 unter Verwendung des alten Bezugsmaterials restauriert. - Einbände etwas berieben, Ecken und Kanten verschiedengradig bestoßen. Leder teilweise stark beschabt. Außengelenke minimal bis etwas stärker angeplatzt. Vorsatz von Theil 2, Band 1 lose. Blätter gebräunt. Mit vereinzelten Anstreichungen/Anmerkungen in Bleistift und Tinte. - Insgesamt ordentlich erhaltenes Exemplar.
Schlagworte: Harnack, Adolf: Geschichte der altchristlichen Litteratur [Literatur] bis Eusebius. [2 Teile in 4 Teilbänden. Von Adolf Harnack]. - Theil 1 [in 2 Teilbänden]: Die Überlieferung und der Bestand der altchristlichen Litteratur bis Eusebius. - Theil 2, Band 1: Die Chronologie. Die Chronologie der Litteratur bis Irenäus nebst einleitenden Untersuchungen. - Theil 2, Band 2: Die Chronologie der Litteratur von Irenäus bis Eusebius. 2 Teile in 4 Teilbänden + Beilagenheft (= vollständig). Leipzig: Hinrichs'sche Buchhandlung 1893-1904. LXI, 1020, (1); XVI, 732; XII, 564 Seiten. Gr. 8° (23 x 16 cm). Zeitgenössische Halblederbände mit Lederecken, goldgeprägtem Rückentitel und davon 3 Teilbände mit dekorativem Buntpapierbezug auf Deckeln sowie marmorierten Schnitten. [Hardcover / fest gebunden].
Diesen Titel und Preis anzeigen

Die Apostelgeschichte. Von Adolf Harnack. (= Beiträge zur Einleitung in das Neue Testament von Adolf Harnack, Band 3).

Harnack, Adolf:
Die Apostelgeschichte. Von Adolf Harnack. (= Beiträge zur Einleitung in das Neue Testament von Adolf Harnack, Band 3).
Leipzig: J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung 1908. VI, 225, (1) Seiten. 8° (22 x 14,5 cm). Orig.-Leinenband mit marmoriertem Schnitt.[Hardcover / fest gebunden].


Einband fleckig und randgebräunt. Die ersten und die letzten Blätter leicht stockfleckig. Mit ganz vereinzelten Bleistift/-Kugelschreiberanstreichungen. - Insgesamt noch gut erhaltenes Exemplar.
Schlagworte: Harnack, Adolf: Die Apostelgeschichte. Von Adolf Harnack. (= Beiträge zur Einleitung in das Neue Testament von Adolf Harnack, Band 3). Leipzig: J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung 1908. VI, 225, (1) Seiten. 8° (22 x 14,5 cm). Orig.-Leinenband mit marmoriertem Schnitt.[Hardcover / fest gebunden].
Diesen Titel und Preis anzeigen

Das Wesen des Christentums. Sechzehn Vorlesungen vor Studierenden aller Fakultaeten im Wintersemester 1899/1900 an der Universitaet Berlin.

Harnack, Adolf von :
Das Wesen des Christentums. Sechzehn Vorlesungen vor Studierenden aller Fakultaeten im Wintersemester 1899/1900 an der Universitaet Berlin. erste Auflage :
Leipzig, J.C. Hinrichs´sche Buchhandlung 1900. 189 Seiten : Gebundene Ausgabe, Frakturschrift


Karl Gustav Adolf Harnack, ab 1914 von Harnack (* 25. April/ 7. Mai 1851 in Dorpat, Gouvernement Livland; † 10. Juni 1930 in Heidelberg) war ein deutscher protestantischer Theologe und Kirchenhistoriker mit dem Schwerpunkt Dogmengeschichte. Außerdem wirkte er als Wissenschaftsorganisator in Preußen. Familie Adolf Harnack kam aus der Welt des baltendeutschen Luthertums. Sein Vater Theodosius Harnack war Luther-Forscher in Dorpat und Erlangen. Sein Zwillingsbruder Axel wurde Mathematiker, sein jüngerer Bruder Erich Pharmakologe und sein jüngerer Bruder Otto Literaturwissenschaftler. Adolf Harnack heiratete am 27. Dezember 1879 in Leipzig Amalie Thiersch (* 31. August 1858 in Erlangen; † 28. Dezember 1937 in Berlin), eine Tochter des Chirurgen Carl Thiersch (1822-1895), Professor an den Universitäten München, Erlangen und Leipzig, und der Johanna von Liebig, einer Tochter des Chemikers Justus von Liebig (1803-1873). Das Ehepaar hatte sieben Kinder. Der von den Nationalsozialisten wegen der Beteiligung am Attentat vom 20. Juli 1944 hingerichtete Sohn Ernst von Harnack (1888-1945) hatte sich in der SPD engagiert. Der jüngste Sohn Axel von Harnack (1895-1974) war Historiker und Philologe und als Bibliothekar tätig. Die Tochter Agnes von Zahn-Harnack (1884-1950) war eine prominente Vertreterin der bürgerlichen Frauenbewegung und Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei. Sie war mit dem Ministerialbeamten Karl von Zahn verheiratet. Die Tochter Elisabet von Harnack (1892-1976) war eine bedeutende Sozialarbeiterin. Arvid Harnack (1901-1942), hingerichtet als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, und dessen Bruder Falk (1913-1991), Regisseur und ebenfalls Widerstandskämpfer, waren Söhne seines Bruders Otto. Leben Adolf Harnack besuchte das Gymnasium seiner Heimatstadt Dorpat, an dem er 1868 das Abitur ablegte. Er begann 1869 an der Universität Dorpat sein Theologiestudium und trat der Corporation Livonia bei. Ab Herbst 1872 studierte er in Leipzig Evangelische Theologie, promovierte 1873 und habilitierte sich 1874 dort. Die Universität Leipzig ernannte ihn 1876 zum außerordentlichen Professor. Als Ordinarius für Kirchengeschichte wirkte er später in Gießen (1879-1886), Marburg (1886-1888) und der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität (1888-1924). 1890 wurde er ordentliches Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie in Berlin. Von 1905 bis 1921 war Harnack parallel dazu Generaldirektor der Königlichen Bibliothek, die 1918 in Preußische Staatsbibliothek umbenannt wurde. Harnack wurde am 23. Januar 1911 vom Senat der zehn Tage zuvor gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (heute Max-Planck-Gesellschaft) zu deren Präsidenten gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1930 inne. In dieser Funktion war er von 1911 bis 1930 zugleich Mitglied des Senats der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. 1930 starb er nach kurzer Krankheit in Heidelberg. Sein Leichnam wurde eingeäschert und die Urne in Berlin auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof Berlin (Abt. C-Reihe 005-Nr.005-009) bestattet. Theologisches Werk Bereits als junger Privatdozent nahm er - beeinflusst durch die Theologie Albrecht Ritschls - eine kritische Perspektive zur christlichen Dogmengeschichte ein. Harnacks Verständnis des Protestantismus war das von Reformation und Revolution: Reformation der Heilslehre und Revolution gegen die Autorität der katholischen Kirche, gegen ihren hierarchischen Apparat mit eigener kirchlicher Rechtsordnung und gegen ihre Kultusordnung. Jesus habe das Kultische, das im Judentum galt, beiseitegeschoben. Er setzte nicht auf kultische Reinigung und Heiligung, sondern allein auf die Seele des Menschen. Das moralische Handeln des Einzelnen, seine Werke der Liebe würden entscheiden, ob der Einzelne in ein Reich Gottes eingehe oder nicht. Das römisch-katholische und das orthodoxe Christentum sei dem Kult des Judentums ähnlich. Nur das protestantische Christentum habe die Botschaft Jesu in seiner Reinheit wiederhergestellt. Sein dreibändiges Lehrbuch der Dogmengeschichte (1886-1890; mehrere erweiterte Neuauflagen) gilt als seine wichtigste theologische Publikation. Dieses Werk fand starken Widerspruch bei den Konservativen und im Evangelischen Oberkirchenrat, die seine Berufung nach Berlin verhindern wollten. Die Sache wurde dann 1888, im "Dreikaiserjahr", mit Unterstützung Bismarcks von Wilhelm II. entschieden. Harnack bekam jedoch zeitlebens keine Prüferlaubnis für theologische Prüfungen. Harnack stand häufig im Zentrum kirchenpolitischer Konflikte wie im Apostolikumsstreit und im Bibel-Babel-Streit. Im Wilhelminischen Kaiserreich lehrte Harnack an der Universität zu Berlin. Seine sechzehn Vorlesungen über Das Wesen des Christentums, die er im Wintersemester 1899/1900 hielt, wurden von mehr als 600 Studenten aller Fakultäten gehört. Diese Vorlesungen waren allerdings auch Anlass intensiver Kritik von Seiten konservativer Theologen, namentlich von Theodor Zahn[5] und Eduard Rupprecht. Bereits 1895 hatte der konservative Greifswalder Theologieprofessor Martin von Nathusius die seiner Meinung nach zu diesseitig bezogene theologische Sichtweise Harnacks kritisiert. Leo Baeck setzte sich in seinem 1905 erschienenen Hauptwerk Das Wesen des Judentums kritisch mit den Positionen von Harnacks auseinander, ohne jedoch dessen Namen zu erwähnen. Harnack als Wissenschaftsorganisator Harnack pflegte ein Netz von Kontakten zu den Wissenschaftlern seiner Zeit und zu seinen Schülern. In seiner Leipziger Zeit fand er einen Freundeskreis mit Julius Kaftan, Emil Schürer, Wolf Graf von Baudissin und Oscar von Gebhardt. 1874 gründete er in Leipzig eine Kirchenhistorische Gesellschaft. Zu diesem Freundeskreis zählten Caspar René Gregory, Martin Rade, Wilhelm Bornemann, Friedrich Loofs und William Wrede. Harnack gründete 1876 zusammen mit Emil Schürer die Theologische Literaturzeitung, zusammen mit Oscar von Gebhardt 1882 die Reihe Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur, 1886/1887 die Zeitschrift Christliche Welt. Mit dem Eintritt in die Preußische Akademie der Wissenschaften 1890 begann er ein Großprojekt mit der Edition einer kritischen Ausgabe der Griechischen christlichen Schriftsteller der ersten drei Jahrhunderte. Die Akademie setzte dazu die Kirchenväterkommission mit Harnack als Leiter ein. Die Kommission war von vornherein fächerübergreifend besetzt; es arbeiteten klassische Philologen, Althistoriker und Patristiker zusammen. Die Edition wurde auf ungefähr 50 Bände berechnet, die innerhalb von 20 Jahren erscheinen sollten; umfangreiche Untersuchungen dazu sollten in Texte und Untersuchungen erscheinen. Als Bestandsaufnahme für diese Arbeit verfasste Harnack die Geschichte der altchristlichen Literatur bis Eusebius. Die Arbeit der Kirchenväterkommission führte zu einem Aufschwung der Patristik. Diese Arbeit brachte ihn außerdem in engen Kontakt zu Theodor Mommsen. Harnack engagierte sich für die lebendige Frauenbewegung um 1900. Er gehörte mit Wilhelm Dilthey, Minna Cauer und Hans Delbrück der 1893 von Helene Lange gegründeten Vereinigung zur Veranstaltung von Gymnasialkursen für Frauen an, die sich prinzipiell für ein Recht der Frauen auf ein Universitätsstudium einsetzte. Gemeinsam mit Kaiserin Auguste Viktoria und den Frauenrechtlerinnen Helene Lange und Gertrud Bäumer engagierte er sich für die große Reform des Mädchenbildungswesens im Jahr 1908. Als Hochschullehrer unterstützte er die ersten Studentinnen, nachdem Frauen in Preußen seit den 1890er Jahren die Universitäten besuchen durften. Unter ihnen war die Frauenrechtlerin Gertrud Bäumer. Zum 200-jährigen Jubiläum der Akademie im Jahr 1900 verfasste Harnack die vierbändige Geschichte der Königlich Preussischen Akademie. Er konnte außerdem erreichen, dass die Kommissionen der Akademie mit eigenen, vom Staat bezahlten Beamtenstellen ausgestattet wurden, so dass sie kontinuierliche Arbeit leisten und die Mitglieder der Kommissionen von organisatorischen Aufgaben entlastet werden konnten. Harnack wurde schließlich selber Vorsitzender der Akademie. 1905 wurde er nebenamtlicher Generaldirektor der Königlichen Bibliothek. Harnack war maßgeblich an der Gründung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften beteiligt. Von 1911 bis 1930 war er der erste Präsident der Gesellschaft; gleichzeitig hatte er einen Sitz im Senat inne. Politisches Engagement Harnack wurde zum politischen Berater mit vielfältigen politischen Kontakten bis hin zum Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg. Im engen Zusammenspiel mit den Reformern der Staatsbürokratie vertrat er eine mittlere Linie, setzte auf Interessenausgleich durch Sozialreformen, Konfliktvermeidung und Konsens und wandte sich gegen eine kulturkämpferische Polarisierung und Verschärfung der Klassenkonflikte. Seine Wertvorstellungen waren bürgerlich-liberal, zielten auf eine parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie und standen damit gegen die autoritäre politische Kultur des Kaiserreichs, der er aber Reformfähigkeit zubilligte. Seine traditionskritische Persönlichkeitsreligion enthielt starke Sozialideale, die er im Reich Gottes symbolisiert sah. Den innerweltlichen Beruf eines Christen deutete er als Dienstpflicht am Gemeinwesen. Außenpolitisch engagierte sich Harnack zwar für eine Verständigung zwischen England und Deutschland, wandte sich gegen den alldeutschen Imperialismus und riet zu Mäßigung und Ausgleich, aber er unterzeichnete auch das so genannte Manifest der 93, in dem unter anderem die Kriegsgegner Deutschlands als Lügner beschimpft werden und eine (Mit-)Verantwortung Deutschlands für den Kriegsbeginn geleugnet wird. Gemeinsam mit dem Historiker Reinhold Koser verfasste Harnack den nationalen Aufruf An das deutsche Volk! von Wilhelm II. am 6. August 1914. Darin werden die Opferrolle Deutschlands, der Beistand Gottes ("Gott mit uns") und die Bereitschaft zum totalen Kampf "bis zum letzten Hauch von Mann und Roß" beschworen. Seine kulturprotestantische Nationalgeschichte schloss die Bereitschaft ein, im Osten deutsche Kultur durch Vasallenstaaten zu sichern. Die Kriegsniederlage und die Novemberrevolution von 1918/19 deutete Harnack als Übergang zu Demokratie und Sozialismus. Gegen die Linie des Mehrheitsprotestantismus, der fast durchweg antirepublikanisch gesinnt war, engagierte sich der konservative Republikaner entschieden für eine soziale Demokratie in der Weimarer Republik. Harnack war auch politischer Schriftsteller: In seiner 1922 verlegten Schrift Augustin postulierte Harnack seine politisch-theologische Forderung nach einem "neuen Augustinismus", in dem "die Ehrfurcht vor Gott als der Quelle aller hohen Güter die Erkenntnis und die Gesinnungen der Menschen durchdringt, die wahre Freiheit begründet und einen Bund der Gerechtigkeit und des Friedens schafft". Harnacks Blick richtete sich in dieser Schrift auf eine Erneuerung der Kultur im Sinne eines zu vertiefenden Geistidealismus, allerdings ohne sich gegen die Errungenschaften der Moderne zu richten. Über Oswald Spenglers damals populäres Buch Der Untergang des Abendlandes, mit dem sich Harnack nach 1918 intensiv auseinandersetzte, schrieb er, dass dieses mit einem einzigen Namen "über den Haufen zu werfen" sei: Augustin. Ausführliches Lob erhielt Harnack für seine Schrift Augustin von dem Dichter Gerhart Hauptmann, mit dem er seit 1909 zeitweilig in engem Kontakt stand. (quelle:wikipedia) : Gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : GUT -
Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
Schlagworte: Theologie allgemein, Kirche, Evangelisch, Katholisch, methodisten, freie Christen, junge Christen, Religion, Gott, Reformation, Luther, Papst, Geschichte, Kirchengeschichte, Studium, Bibelkunde, Bibelstudium, Glaube,
Diesen Titel und Preis anzeigen

Geschichte der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Im Auftrage der Akademie bearbeitet von Adolf Harnack. 3 in 4 Bänden.

Harnack, Adolf (Bearb.).
Geschichte der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Im Auftrage der Akademie bearbeitet von Adolf Harnack. 3 in 4 Bänden.
Berlin, Reichsdruckerei, 1900. 4°. Mit einigen Portraittafeln. Zus. ca. 2370 S., Rote OLwd.-Bde. m. goldgepr. Deckel- u. Rückenvignetten sowie Kopfgoldschnitt.


Erstausgabe. - 1/I.: Von der Gründung bis zum Tode Friedrich's des Großen; 1/II.: Vom Tode Friedrichs des Großen bis zur Gegenwart; 2: Urkunden und Actenstücke zur Geschichte der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften; 3: Gesammtregister über die in den Schriften der Akademie von 1700-1899 erschienenen wissenschaftlichen Abhandlungen und Festreden. - Vollständiges Exemplar dieses umfangreichen Standardwerkes. - Einbände etw. berieben u. fleckig. Ein Rücken m. zwei Stoßspuren (Leinenbezug hier etw. eingerissen). Vorderdeckeln m. Nummernschildchen. Titelbll. gestempelt. Schnitt sowie die ersten u. letzten Bll. etw. stockfleckig. -

Schlagworte: Harnack, Geschichte der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Im Auftrage der Akademie bearbeitet von Adolf Harnack
Diesen Titel und Preis anzeigen

Das Möchthum. Seine Ideale und seine Geschichte. [Von Adolf von Harnack].

Harnack, Adolf von:
Das Möchthum. Seine Ideale und seine Geschichte. [Von Adolf von Harnack]. 4. verbesserte Auflage.
Gießen: Ricker'sche Buchhandlung 1895. 62 Seiten. Gr. 8° (21 x 13 cm). Orig.-Halbleinenband. [Hardcover / fest gebunden].


Einband leicht berieben, mit Besitzeintrag und Lichtkante. Besitzeintrag auf Titel. Seiten leicht vergilbt. Diverse Farbanstreichungen im Text. Insgesamt gut erhalten.
Schlagworte: Harnack, Adolf von: Das Möchthum. Seine Ideale und seine Geschichte. [Von Adolf von Harnack]. 4. verbesserte Auflage. Gießen: Ricker'sche Buchhandlung 1895. 62 Seiten. Gr. 8° (21 x 13 cm). Orig.-Halbleinenband. [Hardcover / fest gebunden].
Diesen Titel und Preis anzeigen

Aus der Friedens- und Kriegsarbeit von Adolf von Harnack. (= Reden und Aufsätze. Neue Folge. 3. Band).

Harnack, Adolf von:
Aus der Friedens- und Kriegsarbeit von Adolf von Harnack. (= Reden und Aufsätze. Neue Folge. 3. Band).
Gießen: Verlag Alfred Töpelmann 1916. VIII, 373 Seiten. Gr. 8° (22,5 x 15,5 cm). Orig.-Leinenband. [Hardcover / fest gebunden].


Mit Lesebändchen. - Ehemaliges Bibliotheksexemplar. - Stempel auf Titel. Einband fleckig. Wenige Bleistiftanstreichungen im Text. Ansonsten gut erhaltenes Exemplar.
Schlagworte: Harnack, Adolf von: Aus der Friedens- und Kriegsarbeit von Adolf von Harnack. (= Reden und Aufsätze. Neue Folge. 3. Band). Gießen: Verlag Alfred Töpelmann 1916. VIII, 373 Seiten. Gr. 8° (22,5 x 15,5 cm). Orig.-Leinenband. [Hardcover / fest gebunden].
Diesen Titel und Preis anzeigen

Ein Jüdisch-christliches Psalmbuch aus dem ersten Jahrhundert, (the odes ... of Salomon, now first published from the syriac version by J. Rendel Harris, 1909), aus dem Syrischen übersetzt von Johannes Flemming, bearbeitet und herausgegeben von Adolf Harnack, (= Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur, Archiv für die von der Kirchenväter-Commission der kgl. preussischen Akademie der Wissenschaften unternommene Ausgabe der älteren christlichen Schriftsteller, herausgegeben von Adolf Harnack und Carl Schmidt, 3. Reihe, 5. Band, Heft 4),

Harnack, Adolf:
Ein Jüdisch-christliches Psalmbuch aus dem ersten Jahrhundert, (the odes ... of Salomon, now first published from the syriac version by J. Rendel Harris, 1909), aus dem Syrischen übersetzt von Johannes Flemming, bearbeitet und herausgegeben von Adolf Harnack, (= Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur, Archiv für die von der Kirchenväter-Commission der kgl. preussischen Akademie der Wissenschaften unternommene Ausgabe der älteren christlichen Schriftsteller, herausgegeben von Adolf Harnack und Carl Schmidt, 3. Reihe, 5. Band, Heft 4),
Leipzig, J.C.Hinrichs´sche Buchhandlung 1910. VI, (2), 134 Seiten, 8° (22 x 15 cm), goldgeprägter Halbleineneinband der Zeit.


Band enthält Stempel auf dem Titelblatt, sowie Rückensignatur. Sonst guter Zustand.
Schlagworte: Harnack, Adolf: Ein Jüdisch-christliches Psalmbuch aus dem ersten Jahrhundert, (the odes ... of Salomon, now first published from the syriac version by J. Rendel Harris, 1909), aus dem Syrischen übersetzt von Johannes Flemming, bearbeitet und herausgegeben von Adolf Harnack, Judentum, Judaica
Diesen Titel und Preis anzeigen

Das christliche Lebensideal und Adolf Harnack

Religion - Harnack, Adolf und Fritsch-Hamm :
Das christliche Lebensideal und Adolf Harnack erste Auflage :
Eigenverlag durch den Verfasser : Druck durch "Der Volksfreund" : Essen : 1908. 78 Seiten : Gr.-8 Octav, gebundene Ausgabe, Frakturschrift :


Karl Gustav Adolf Harnack, ab 1914 von Harnack (geb. 25. Apriljul./ 7. Mai 1851greg. in Dorpat, Gouvernement Livland; gest. 10. Juni 1930 in Heidelberg), Königlich Preußischer Wirklicher Geheimrat, war ein protestantischer Theologe und Kirchenhistoriker sowie Wissenschaftsorganisator in Preußen. Adolf Harnack kam aus der Welt des baltischen Luthertums. Sein Vater Theodosius Harnack war Luther-Forscher in Dorpat und Erlangen. In Dorpat begann auch Adolf Harnack seine Studien und trat der Corporation Livonia bei. Später studierte er in Leipzig Evangelische Theologie, promovierte 1873 und habilitierte sich 1874 dort. Die Leipziger Universität ernannte ihn 1876 zum außerordentlichen Professor. Als Ordinarius für Kirchengeschichte wirkte er später in Gießen (1879-86), Marburg (1886-88) und der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität (1888-1924). Seit 1903 war er korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts. (quelle:wikipedia) : wenige Anstreichungen mit Bleistift : gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : GUT -
Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtig. Gebrauchte Bücher sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Schlagworte: Biographien, Lebensbilder, Gemeindebewegungen, Theologie allgemein, Kirche, Evangelisch, Katholisch, methodisten, freie Christen, junge Christen, Religion, Gott, Reformation, Luther, Papst, Geschichte, Kirchengeschichte, Studium, Bibelkunde, Bibelstudium, Glaube, Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert) Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert) Kirchenhistoriker Dogmengeschichte Kulturpolitiker Bibliothekar Person (Staatsbibliothek zu Berlin) Hochschullehrer (Universität Leipzig) Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen) Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg) Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) Geheimrat Korporierter in Estland Korporierter im Wingolf Korporierter im Schwarzburgbund Person des Christentums (Preußen) Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse) Mitglied der Accademia dei Lincei Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts Deutsch-Balte Geboren 1851 Gestorben 1930 Mann Person des Christentums (Berlin)
Diesen Titel und Preis anzeigen
Sparen Sie Versandkosten beim Kauf weiterer Artikel dieses Antiquariats.

für die Preußischen Staaten.
von ALLGEMEINES LANDRECHT
750,00 EUR
Meine zuletzt angesehenen antiquarischen und neue Bücher
Meine letzten Buch Suchanfragen
    Noch keine Suchanfragen vorhanden.

© 2003 - 2019 by whSoft GmbH
Entdecken Sie außerdem: Antiquariatsportal · Achtung-Bücher.de · Booklink · Buchhai - Bücher Preisvergleich
Alle genannten Preise sind Bruttopreise und enthalten, soweit nicht anders vom Verkäufer angegeben, die gesetzliche Umsatzsteuer.