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Pilgram, Gerhard; Berger, Wilhelm; Koroschitz, Werner; Pilgram-Ribitsch, Annemarie

Die letzten Täler Wandern und Einkehren in Friaul (Kartoniert / Broschiert / Paperback)

Drava Verlag, Drava, November 2010


3., aktualisierte Neuauflage - 416 S. - Sprache: Deutsch - zahlreiche, teils farbige Fotos und Karten-Skizzen - 195x120x32 mm

ISBN: 3854356382 EAN: 9783854356387

Das Buch zeigt Friaul abseits touristischer Trampelpfade und lenkt den Blick auf die verborgenen Schönheiten der Region. Es lädt zu 24 Wanderungen durch die eigenwilligen Kulturlandschaften entlang der Grenze zu Slowenien ein und wartet mit ausführlichen Orts- und Wegbeschreibungen, kulturhistorischen Hintergrundinformationen und gastronomischen Tipps auf. Schwerpunkt sind die Nebentäler der größeren Flussläufe und das einsame Hinterland Friauls, das vielfältige Kulturlandschaften mit Dörfern von melancholischem Reiz hervorgebracht hat. Die meisten Routen führen durch altes Kulturland an den Ausläufern der alpinen Erhebungen. Es handelt sich also um keine Bergtouren, sondern fast ausschließlich um Kamm- und Talwanderungen, die auch von Ungeübten bewältigt werden können. Die 3., aktualisierte Auflage enthält neben zahlreichen kleineren Änderungen folgende Neuerungen: Eine modifizierte Wegbeschreibung der Wanderung im Kanaltal, eine zusätzliche Wanderung im Val Aupa, eine weitgehende Überarbeitung der sechstägigigen Rundwanderung in den Valli del Natisone sowie einen Aufsatz über die Benecija von Gerhard Fitzthum. Die letzten Täler sind 2010 in Udine in italienischer Übersetzung erschienen: Le ultime valli.

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Über den Autor

erhard Pilgram, geboren 1955 in Klagenfurt, Kulturmanager und bildender Künstler, ist Geschäftsführer des Universitätskulturzentrums UNIKUM. Publikationen u. a. An der Grenze des Erlaubten ¿ Kunst und Zensur in Österreich (1996); Das Weite suchen (2006).

Kritikerstimmen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.10.2008, Nr. 254, S. R6:Hinunter in die TälerWeil die Wege des Tourismus unerklärlich sind, gibt es faszinierende Wandergebiete in die sich kein Mensch verirrt. Das östliche Friaul ist so eines - das einsame Hügelland zwischen dem inneralpinen Kanaltal und dem slowenischen Karst. Zumindest der Mangel an deutschsprachiger Reiseliteratur ist jetzt keine Ausrede mehr, einen weiten Bogen um diese Terra Incognita zu machen. Das Universitätskulturzentrum "Unikum" aus Klagenfurt hat ein umfangreiches Wanderlesebuch vorgelegt, das neben Streckenvorschlägen vor allem einen Wunsch befriedigt, den die meisten anderen Reihen schon lange nicht mehre erfüllen: einen halbwegs umfassenden Uberblick über Geschichte und Gegenwart der durchwanderten Region zu bekommen. Gerhard PiIgram und seine Mitautoren dringen überall da in die Tiefe vor, wo herkömmliche Wanderführer allenfalls an der Oberfläche kratzen. So machen sie etwa das weitverbreitete Furlan zum Thema - jene drittgrößte Minderheitensprache Italiens, deren Zuordung zum Rätoromanischen inzwischen umstritten ist. Hintergründiges erfährt man auch über das gewaltige Blei-Zinn-Bergwerk, das das wildromantische Alpental von Predil jahrzehntelang in eine triste Industriezone verwandelte, und über die unterschiedlichen Wiederaufbaukonzepte nach dem katastrophalen Erdbeben, das 1976 in der Provinz Udine ganze Dörfer dem Erdboden gleichmachte. Statt das Idyll zu beschwören, halten sich die Autoren offen für Vielgesichtigkeit dieses unspektakulären Transitlandes und die Spannungen in den Orts- und Landschaftsbildern. Raum bleibt selbst für die Wahrnehmung des Unschönen, das es auch dort zu sehen gibt, wo der Tourismus noch nicht Fuß gefasst hat und noch keine Zweitwohnungssiedlungen die Hänge hinaufwuchern. Kein Wunder, dass sich Pilgram mit Schwarzweißaufnahmen begnügt. In ihrer feinen dokumentarischen Bildsprache machen sie klar, dass das Authentische dieser vergessenen Region in ihren Brüchen liegt. Vorgeschlagen werden achtzehn Tagestouren und eine siebentägige Rundwanderung durch die Natisone-Täler. Anstelle von GPS-Daten bekommt man detaillierte Wegbeschreibungen als Orientierungshilfe. Das genügt vollauf und schärft zudem den Wahrnehmungssinn, Klar, dass auf die örtliche Ausschilderung so wenig Verlass ist wie auf die italienischen Wanderkarten. Seinem Titel "Die letzten Täler" wird das Buch mehr als gerecht: Die Wanderungen führen immer wieder an Orte, in denen die Zeit stehengeblieben scheint, Orte der Stille wie Mogessa di qua und Stavoli, die keinerlei Straßenanschluss haben. Ohne dafür in die abgelegensten Winkel des Hochgebirges aufsteigen zu müssen, gerät man hier in die verlorene Welt des Zufußgehens - in das Reich der Langsamkeit, in dem man nicht einmal von Seinesgleichen behelligt wird. Daran wird vermutlich auch dieses vorbildliche Buch nichts ändern. Was will man als Wanderer mehr?(ärntner Tageszeitung:Fast sind wir ihn schon gewöhnt ¿ den anderen Ansatz, den anderen Blick, mit dem UNIKUM loszieht, um Unbekanntes in nächster Nähe ins Licht zu rücken. Nein, eigentlich auf den Wander ¿ Plan. Das fünfte Buch der Wander ¿ Reihe widmet sich den »letzen Tälern», den verborgenen Schönheiten Friauls. Das Stille, oft Vergessene oder fast Verlassene ist den Erkundern nicht zu gering. Im Gegenteil, da knüpfen sie den geschichtlichen, soziokulturellen Faden ... Zu den peniblen Wegbeschreibungen kommen kulturhistorische Hintergrundinfos und Einkehr ¿ Tipps. Ein bebilderter Leitfaden für Entdeckerseele, die sich auf Idylle mit melancholischer Grundstimmung ebenso einlassen wollen wie auf die Kehrseite der Medaille...

ISBN 3-85435-638-2

ISBN 978-3-85435-638-7

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