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Die kunst der Chiromantzey/ vsz besehung der hend. Physiognomey/ usz anblick des menschens. Natürlichen Astrologey noch dem lauff der Son[n]en. Complexion eines yegklichen menschens. Natürlichen ynflüssz der Planeten. Der zwölff zeichen Angesychten. Ettliche Canones/ zu erkantnüsz der menschen kranckheiten/ solicher weiß vormals nye beschriben oder gedruckt /

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Die kunst der Chiromantzey/ vsz besehung der hend. Physiognomey/ usz anblick des menschens. Natürlichen Astrologey noch dem lauff der Son[n]en. Complexion eines yegklichen menschens. Natürlichen ynflüssz der Planeten. Der zwölff zeichen Angesychten. Ettliche Canones/ zu erkantnüsz der menschen kranckheiten/ solicher weiß vormals nye beschriben oder gedruckt / Zusam[m]en verordnet/ vnd verteütscht durch den hochgelertn vnd weytberümpten gemelter künsten/ herren Joannem Indagine/ Pfarherrn zu Steynheym/ vnd Dechant zu sanct Leonhart in Franckpfort


Getruckt zu Straßburg/ durch Joannem Schott Buchtrucker zum Thyergarten. Anno. M. D. xxiii., 1523. 30 x 20cm, Maroquineinband 20. Jhdt., papiernes Rückenschild mit handschrifl. Titelbezeichnung, Ex-Libris, Notizen alter Hand auf fliegendem Vorsatz, kl. Ausschnitt aus altem Antiquariatskatalog aufgeklebt auf Vorsatz, 4 Bl., 66 Bl., 1 Bl. Register, erste 7 und letzte 4 Bl. wasserrandig, breitrandiges Exemplar. Titelbl. oben, innen und unten neu umrandet mit altem Papier ohne Textverlust, ganzseitiges Holzschnittporträt von Indagine auf Titel verso, wiederholt auf Bl. XLIIII, ganzseitiges Wappen von Indagine auf aIVverso, 24 Holzschnitte von Köpfen mit verschiedenen Physiognomien, 32 (manche mehrfach) mythologische Szenen, zahlreiche Abb. von Händen und astrologischen Karten, verschieden große Holzschnittinitialen


sehr seltene deutsche Erstausgabe des im Vorjahr lateinisch erschienen Werkes "Introductiones apotelesmaticae elegantes in chyromantiam" aus dem gleichen Verlag über die drei verwandten okkulten Wissenschaften Chiromantie, Physiognomie und Astrologie. Das Werk wurde 1559 nach Dekret von Papst Paul IV auf den Index Librorum Prohibitorum gesetzt. Die "Kunst der Chiromantzey..." ist überhaupt das zweite deutsche Werk zu diesem Thema, vorausgegangen war lediglich das Blockbuch "Die Kunst Chiromantia" von Johann Hartlieb (ca. 1470). Johannes Indagine (oder Johann Rosenbach oder Johannes von Hagen) lebte von 1467-1537 und war Priester in Steinheim in der Nähe von Frankfurt am Main. Er war berühmt wegen seiner Kenntnisse in Chiromantie und Astrologie und wurde Berater des Kurfürsten Albrecht von Brandenburg (dem er dieses Buch widmet). Das Werk erlebte einen enormen Erfolg in Europa, wurde 1536 ins Holländische, 1545 ins Französische und 1558 ins Englische übersetzt. "The Introductiones apotelesmaticae of John ab Indagine or von Hagen, a priest at Steinheim near Frankfurt, combine[s] astrology with physiognomy and chiromancy in one volume. [...] A Dedicatory preface [...] to Albrecht, Archbishop of Mainz, contains an attack on scholastic theology. The chiromantic part of Indagine's work [...] is related to the planets as well as the lines of the hand. It is preceded by a brief resume on physiognomy. [...] The chiromancy is followed by a tract on determination of the planets of the horoscope and the ascendant signs from the four temperaments: choleric, phlegmatic, melancholy, and sanguine...The work of Indagine proved quite popular. [...] Presumably the combination of astrology, physiognomy and chiromancy with humanistic bias and some approach to Protestant partisanship accounted for its long and widespread currency north of the Alps." (L. Thorndike, A History of Magic and Experimental Science, V, pp. 65-6). This rare early edition of Indagine's influential treatise is profusely Illustrated throughout with fine woodcuts, including the splendid portrait of the author and his coat of arms, both by Hans Baldung Grien (1484 - 1545), a prominent German painter and printmaker, one of the greatest masters of Northern Renaissance. (The sketch of the portrait of Indagine by Baldung Grien can be found in the Karlsruher Skizzenbuch.) Of the 12 pairs of physiognomic heads one pair (on g4r) is also by Baldung Grien. The 32 (including repetitions) mythological designs representing the signs of the Zodiac are attributed to another notable German Renaissance artist, Hans Wechtlin (ca.1480 - after 1526), who was the most prolific producer of German chiaroscuro woodcuts. His best known book illustrations were the 135 woodcuts from Sebastian Brant's famous 1502 Strasbourg edition of Virgil, praised as "perhaps the most influential book illustrations ever produced in Europe". Das Holzschnittporträt von Indagine sowie das Wappen stammen von Hans Baldung Grien ebenso wie eins der zwölf Paare mit Kopfphysiognomien, während die anderen Holzschnitte der Kopfpaare und der mythologischen Szenen von Hans Wechtlin stammen. VD16 R 3114 - Das Wappenexlibris auf dem inneren Spiegel ist von Dr. Fritz Eberbach (1896-1982), einem antifaschistischen und sozialdemokratischen Mitglied des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes sowie nach dem Krieg Mitglied des Parlamentarischen Rates und somit einem der Väter des bundesdeutschen Grundgesetzes
Schlagworte: Renaissance, alte Drucke, Astrologie, Chiromantie, Handlesekunst, Okkulta, Temperamente

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