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Die hoch- und spätmittelalterlichen Buntmetallfunde nördlich der Alpen. Eine archäologisch-kunsthistorische Untersuchung zu ihrer Herstellungstechnik, funktionalen und zeitlichen. 2 Bde (Text- u. Tafelband). (Internationale Archäologie 63).


Rahden: Vlg. Marie Leidorf 2001. 664 S., 73 Abb., 160 Taf., 15 Tab., 9 Diagr., 67 Ktn. 4°. Kart- *neuwertig* EAN: 9783896463357 (ISBN: 3896463357)


Aus der westfälischen Stadt Höxter und der Stadtwüstung Corvey stammen rund 1.700 Gegenstände aus Buntmetall, Weißmetall und Edelmetall, die vollständig dokumentiert und ausgewertet werden. Über Vergleichsfunde aus ganz Europa werden 23 ausgewählte Materialgruppen typologisch gegliedert und datiert. Die Verwendung wird durch historische Bilder und Texte erhellt. Nach einem geringen Aufkommen an Buntmetall vom 9.-12. Jh. ist um 1200 eine drastische Zunahme in allen Bereichen festzustellen. Diese hängt mit technischen Innovationen ebenso zusammen wie mit einem Zuwachs der Sachkultur und Stadtneugründungen. Die Herkunft von verarbeitetem Kupfer, Zink und Zinn ist ungeklärt, aber aus historischen Gründen an bestimmten Orten zu vermuten. Obwohl Produktionsresten zufolge viele Stücke vor Ort hergestellt wurden, läßt sich dies selten nachweisen. Verbreitungskarten zeigen viele Handelskontakte an, wobei sich sieben große Verkehrsräume abzeichnen. Als Herstellungstechniken kommen Schmieden und Treiben, seltener Guß vor, die vom 8./9.-12. Jh. weitgehend gleich blieben. Erst im 14./15. Jh. zeigen extrem feine und gewalzte Objekte einen Technologiesprung an.
Schlagworte: Archäologie; Buntmetall; Orts- und Landeskunde

 


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ISBN 3-89646-335-7

ISBN 978-3-89646-335-7

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Schätze der Ostgoten - Eine Ausstellung der Marie-Curie-Sklodowska Universität Lublin und des Landesmuseums Zamosc.

Krabath, Stefan:
Schätze der Ostgoten - Eine Ausstellung der Marie-Curie-Sklodowska Universität Lublin und des Landesmuseums Zamosc. 1. Auflage.
Theiss, 1995. 217 Seiten. 29,4 x 20,8 x 1,2 cm, Broschiert.


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Schlagworte: Kunst / Geschichte
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Dietrich Alsdorf (Autor), Jost Auler (Autor), Thomas Becker (Autor), Carola Berszin (Autor), Ralf Busch (Autor), Sabine Deschler-Erb (Autor), Marita Genesis (Autor), Krzystof Grenda (Autor), Anna K Hahn (Autor), Stefan Krabath (Autor)
Richtstättenarchäologie 1 [Gebundene Ausgabe] von Dietrich Alsdorf (Autor), Jost Auler (Autor), Thomas Becker (Autor), Carola Berszin (Autor), Ralf Busch (Autor), Sabine Deschler-Erb (Autor), Marita Genesis (Autor), Krzystof Grenda (Autor), Anna K Hahn (Autor), Stefan Krabath (Autor) Richtstättenarchäologie I 2008
archaeotopos-Verlag archaeotopos-Verlag 2008 Hardcover 563 S. 15,8 x 4,3 x 21,8 cm ISBN: 393847307X (EAN: 9783938473078 / 978-3938473078)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Band 1 Mehr als dreißig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den ""Orten des Grauens"" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schließlich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: ""Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande"", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Maße 148 x 210 mm Einbandart: gebunden Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078
Schlagworte: Geschichte Historiker Mittelalter Detmold Galgen Geschichte Mittelalterlich Hundisburg Neuss Richtstätte Salzhausen Tallinn ISBN-10 3-938473-07-X / 393847307X ISBN-13 978-3-938473-07-8 / 9783938473078 Band 1 Mehr als dreißig renommierte Wissenschaftler - Anthropologen und Archäozoologen, Grabungs- und Vermessungstechniker, Mediziner und Archivare und vor allem Historiker und Archäologen - beschäftigen sich in 34 reichhaltig und anschaulich illustrierten Abhandlungen mit archäologisch untersuchten Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der frühen Neuzeit in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Die Autoren stellen Funde und Befunde dieser Untersuchungen an Hochgerichten (Galgen) und Köpfstätten (Rondelle) vor, an denen vor Jahrhunderten Hinrichtungen mit dem Schwert oder Strick, mit dem Rad oder durch das Feuer durchgeführt wurden. Es geht um die vielfältigen Aspekte der Archäologie an den ""Orten des Grauens"" (Spiegel Online 24.08.2005). Das verständlich geschriebene Buch richtet sich sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien. Herausgeber des Werkes ist der rheinische Archäologe und Historiker Jost Auler, der sich viele Jahre lang mit diesem Thema beschäftigt hat. Jost Auler ist mit seinem Team aus 30 Archäologen und Historikern ein sehr interessantes Werk gelungen, das nicht nur über allgemeine Themen einer sehr grausamen Seite unserer Geschichte berichtet, wie z.B. über das Folterwesen, die verschiedenen Formen von Bestrafungen, Hinrichtungen und schließlich Beerdigungen oder Nichtbeerdigungen von im Strafwesen Getöteten und von Selbstmördern, sondern das auch über die Richtstätten selbst, die mit Hilfe der Archäologie untersucht wurden, informiert. Überdies werden konkrete Fälle beschrieben wie zum Beispiel das Schicksal des Liebespaares Anna Sophia und Claus Meyer aus Himmelpforten, Stiefmutter und Stiefsohn, die im Jahr 1833 ihren tyrannischen Gatten bzw. Vater gemeinsam erwürgt hatten. Während die Obrigkeit die Todesstrafe, die Enthauptung, noch durch das Schleifen zur Hinrichtungsstätte verschärfte, schlug die Stimmung der Bevölkerung, nachdem sie die Hintergründe für diese Mordtat erfuhr, von Hass auf Sympathie und Mitleid für die Täter um: ""Das schändliche Schleifen, höchst selbst von Ihrer Majestät befohlen, wurde dank der Himmelpforter Bauern zu einer sanften Schlittenfahrt auf weichem Sande"", da Letztere, wenn sie schon das Urteil nicht ändern konnten, vorher nicht nur den Weg eben gemacht und geeggt hatten, sondern auch die Pflugschlitten mit Rinderhäuten bespannten (in: Dietrich Alsdorf: Das Himmelpforter Blutgericht, S. 119, in: Jost Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie) Zusatzinfo 299 Abb. Sprache: deutsch Maße 148 x 210 mm Einbandart: gebunden
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