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Die Möncherey oder geschichtliche Darstellung der Klosterwelt und ihres Geistes von Carl Julius Weber. Bände 3+4 (von 4) apart.

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Die Möncherey oder geschichtliche Darstellung der Klosterwelt und ihres Geistes von Carl Julius Weber. Bände 3+4 (von 4) apart.

Zweite wohlfeile Ausgabe
Stuttgart, Metzler, 1834. 394, 411 S. 20 x 13 cm, Pappbände der Zeit


Einbände berieben, bestoßen und deutlichem Verlust des Überzugspapiers. Gelegentlich etwas fleckig. Insgesamt aber recht guter Zustand. Weber wurde als Sohn eines Hofbeamten im heutigen Rathaus in Langenburg geboren. Er besucht die Lateinschule in Langenburg und ab 1782 das Gymnasium in Öhringen, bevor er Rechte in Erlangen und bis 1790 in Göttingen (hier auch bei seinem hohenloheschen Landsmann August Ludwig von Schlözer) studierte. In der französischsprachigen Schweiz nahm er danach eine Hauslehrerstelle an, wo er sich mit französischer Literatur und Philosophie vertraut machte, und wurde 1792 Privatsekretär bei dem Grafen von Erbach-Schönberg, 1799 Regierungsrat (später: Hofrat) der Regierungskanzlei zu König im Odenwald. 1802 trat er als Hof- und Regierungsrat in Isenburgsche Dienste, um den Erbgrafen auf seinen Reisen zu begleiten. Die Anstellung beim Grafen von Isenburg-Büdingen endete in einem Zerwürfnis, worauf Weber seinen Abschied nahm und bei der Familie seiner Schwester in Jagsthausen, dann Weikersheim, Künzelsau und schließlich in Kupferzell lebte. Von 1820 bis 1824 vertrat er das Oberamt Künzelsau in der württembergischen Ständeversammlung. Er starb am 20. Juli 1832 in Kupferzell, wo er auch begraben wurde. Auf sein Geheiß hin soll man an seinem Grab Zigarren rauchen und Purzelbaum schlagen. Seine selbst gewählte Grabinschrift war: „Hier liegen meine Gebeine, ich wollte es wären deine.“ Seine Familie verwarf jedoch diese Grabinschrift und wählte dafür: Jocosus, non impius vixi, Incertus morior, non pertubatus, Humanum est nescire et errare, Ens entium misere mei. Übersetzt: „Ich scherzte gern, doch gottlos lebt ich nicht. Ich weiß im Sterben Nichts, doch fürcht ich kein Gericht. Der Menschheit Loos ist: Irrend, unwissend seyn. Du Wesen aller Wesen! Erbarm Dich mein!“ (Wikipedia).

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