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Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New Yorker Roman.

Mehr von Graf Oskar Maria

Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New Yorker Roman.

2. Auflage
München dtv 1985 Softcover 584 S. ISBN: 3423101598 (EAN: 9783423101592 / 978-3423101592)


Taschenbuch mit deutlichen, äußeren Gebrauchsspuren. Einband mäßig bestoßen sowie stärker berieben und beschmutzt. Seitenschnitt zum Teil stark gebräunt/vergilbt. Seiten leicht nachgedunkelt. Die ersten sechs Seiten mit kleiner Läsur im Papier. Seitenblock intakt. Lesbarkeit uneingeschränkt gut. Leichter „Alt-Bücher-Duft“. Ungekürzte Ausgabe.

 


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ISBN 3-423-10159-8

ISBN 978-3-423-10159-2

Alternative Antiquarische Bücher / Angebote Auf Buchfreund
Das bayrische Dekameron.

Graf, Oskar Maria:
Das bayrische Dekameron. Mit 52 Zeichnungen von Rudolf Kriesch. Mit einer Nachbemerkung des Verfassers. Erste Auflage dieser Ausgabe
München, Wien, Basel : Kurt Desch Verlag, 1974. 245 (3) Seiten mit Illustrationen von Rudolf Kriesch. 19,20 cm Weißes Leinen mit Schutzumschlag. EAN: 9783420047169 (ISBN: 3420047169)


Sehr guter Zustand. Vorsatz fehlt. Auf dem Land - dort, wo Bayern am schönsten sein soll - hat Graf seine gewitzten, scharfsinnigen Beobachtungen angestellt. Was er fand, ist bei weitem nicht so idyllisch, aber ebenso beeindruckend wie es die Bilderbuch-Landschaft vermuten läßt. Oskar Maria Graf gehört zu den großen deutschen Volksschriftstellern. - Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg; † 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein; für seine von ihm selbst als „lesenswert“ erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. ... Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs „freiwilligen“ Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: „Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!“ Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Allerdings waren in den Universitätsstädten verschiedene Listen der zur Verbrennung bestimmten Bücher verbreitet worden. Zum Beispiel in der im Göttinger Tageblatt am 11. Mai 1933 publizierten Liste der am Vorabend verbrannten Bücher war Oskar Maria Graf mit allen seinen Werken (außer "Wunderbare Menschen" und "Kalendergeschichten") vertreten gewesen. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages galt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu stillen. Im Dezember 1957 erhielt Oskar Maria Graf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Wegen seines kompromisslosen Pazifismus wurde der Absatz „über die Verteidigungsbereitschaft mit der Waffe in der Hand“ gestrichen. Im folgenden Jahr unternahm er erstmals nach dem Krieg wieder eine Europareise. Am 11. November 1959 starb seine Frau Mirjam. 1960 wurde ihm von der Wayne State University of Detroit in Anerkennung seiner kompromisslosen geistigen Haltung die Ehrendoktorwürde verliehen, es folgte seine zweite Europareise. 1962 heiratete er seine dritte Frau Gisela Blauner. 1964 unternahm er seine dritte Europareise mit Lesungen unter anderem in West- und Ostberlin. Zahlreiche Ehrungen folgen, unter anderem wurde er zum „korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR“ ernannt und In Würdigung seines bedeutenden literarischen Werkes mit der Ehrengabe und Goldmedaille der Stadt München ausgezeichnet. 1965 war seine letzte Europareise nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Oskar Maria Graf starb im Juni 1967 in New York. ... Aus wikipedia-Oskar_Maria_Graf
Schlagworte: a Schöne Literatur, boarisch, Belletristik, Deutsche Literatur der 60-er Jahre, Chroniken, Stammtische, Belletristik, Kulturgeschichte, Kunst, Bayerische Geschichte, Landesgeschichte, Ortskunde, Landeskunde, Bayern, Ortsgeschichte, Gesellschaft, Geographie, Bayerische Literatur, Bavarica, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, München, Orts- und Landesgeschichte, Orts- und Landeskunde, Monacensia, Stadt, Stadtbevölkerung, Mundart, Dialekt, Oberbayern / Soziale Verhältnisse, Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher,
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Wir sind Gefangene.

Graf, Oskar Maria:
Wir sind Gefangene. Ein Bekenntnis. Mit einem Vorwort von Konstantin Wecker. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit Chronologie und Personenverzeichnis. - (=List-Taschenbuch 60927). 4. Auflage
Berlin : Ullstein Taschenbuchverlage, 2015. 511 (1) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: semper smile. Taschenbuch. Kartoniert. EAN: 9783548609270 (ISBN: 3548609279)


Sehr guter Zustand. Kraftvoll, ehrlich und mit schonungsloser Offenheit schildert Oskar Maria Graf seine Erlebnisse von der Kindheit bis zum Ausgang des Ersten Weltkriegs und der Zeit der Münchner Räterepublik. Eine ebenso packende wie berührende Autobiographie und ein Zeitdokument erster Güte - Oskar Maria Graf wurde mit diesem Werk schlagartig berühmt. Bis heute ist es eines seiner wichtigsten Bücher. - Aus: wikipedia-Oskar_Maria_Graf: Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg; † 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein; für seine von ihm selbst als „lesenswert“ erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. Leben: Oskar Maria Graf wurde am 22. Juli 1894 als neuntes Kind des Bäckermeisters Max Graf und der Bauerntochter Therese, geborene Heimrath, in Berg am Starnberger See geboren. Er besuchte ab 1900 die Dorfschule in Aufkirchen. Nach dem Tod seines Vaters 1906 erlernte er dessen Handwerk und arbeitete in der durch den Bruder Max übernommenen Bäckerei. Im Jahre 1911 floh er vor den Misshandlungen durch seinen Bruder Max nach München in der Hoffnung auf eine Existenz als Dichter. Er schloss sich dort Bohème-Kreisen an und schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten wie als Posthelfer oder Liftboy durch. In den Jahren 1912/13 war er als Vagabund im Tessin und in Oberitalien unterwegs, begleitet von dem Maler Georg Schrimpf, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Zeitweise arbeiteten beide bei Karl Gräser in der Reformersiedlung Monte Verità. Am 1. Dezember 1914 wurde Oskar Maria Graf zum Kriegsdienst eingezogen. 1915 diente er bei einer bayerischen Eisenbahntruppe an der Ostfront in Ostpreußen und Litauen. In dieser Zeit brachte die Zeitschrift Die Freie Straße erstmals eine Erzählung von ihm heraus. 1916 sollte Graf wegen Befehlsverweigerung abgeurteilt werden. Er wurde jedoch in eine Irrenanstalt eingewiesen und nach einem zehntägigen Hungerstreik schließlich aus dem Militär entlassen. 1917 legte er sich auf Vorschlag des Künstlers Jacob Carlo Holzer den zweiten Vornamen Maria zu. Nach einer Beschwerde eines gleichnamigen Professors wollte die Zeitung, dass er unter dem Namen Oskar Graf-Berg publiziert. Am 26. Mai 1917 heiratete er Karoline Bretting. Im Jahr darauf wurde ihre Tochter Annemarie (* 13. Juni 1918; † 8. Dezember 2008) genannt "Annamirl", geboren; das Ehepaar Graf trennte sich jedoch noch im selben Jahr. Graf bezeichnete seine erste Ehe als „von Anfang an schlecht“, Tochter Annemarie wurde von Grafs Mutter aufgezogen. Die Ehe wurde offiziell erst 1944 geschieden. Anfang desselben Jahres war Oskar Maria Graf wegen Teilnahme am Munitionsarbeiterstreik verhaftet worden. 1919 wurde er wegen der Teilnahme an den revolutionären Bewegungen in München erneut verhaftet. 1919 begann seine Lebensgemeinschaft mit der Jüdin Mirjam Sachs, der Frau, „die ihn am längsten ertragen hat“. Die beiden heirateten am 2. Oktober 1944. Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs „freiwilligen“ Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: „Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!“ Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Allerdings waren in den Universitätsstädten verschiedene Listen der zur Verbrennung bestimmten Bücher verbreitet worden. Zum Beispiel in der im Göttinger Tageblatt am 11. Mai 1933 publizierten Liste der am Vorabend verbrannten Bücher war Oskar Maria Graf mit allen seinen Werken (außer "Wunderbare Menschen" und "Kalendergeschichten") vertreten gewesen. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages galt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu stillen. Im Dezember 1957 erhielt Oskar Maria Graf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Wegen seines kompromisslosen Pazifismus wurde der Absatz „über die Verteidigungsbereitschaft mit der Waffe in der Hand“ gestrichen. Im folgenden Jahr unternahm er erstmals nach dem Krieg wieder eine Europareise. Am 11. November 1959 starb seine Frau Mirjam. 1960 wurde ihm von der Wayne State University of Detroit in Anerkennung seiner kompromisslosen geistigen Haltung die Ehrendoktorwürde verliehen, es folgte seine zweite Europareise. 1962 heiratete er seine dritte Frau Gisela Blauner. 1964 unternahm er seine dritte Europareise mit Lesungen unter anderem in West- und Ostberlin. Zahlreiche Ehrungen folgen, unter anderem wurde er zum „korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR“ ernannt und In Würdigung seines bedeutenden literarischen Werkes mit der Ehrengabe und Goldmedaille der Stadt München ausgezeichnet. 1965 war seine letzte Europareise nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Oskar Maria Graf starb im Juni 1967 in New York.
Schlagworte: Graf, Oskar Maria ; Autobiographie 1905-1919, Autobiographie, 1. Weltkrieg, Autobiografie Autobiographie Autobiografien / Autobiographien, Autobiografischer Roman, Erster Weltkrieg, Weimar, Weimarer Republik, Autobiographien, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik
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Werkausgabe Band VIII. Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New York Roman. .

Belletristik - Graf, Oskar Maria:
Werkausgabe Band VIII. Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New York Roman. . 1. Auflage,
München, List Verlag, 1994. 541 Seiten 8°, Leinenbroschur


Gutes Exemplar. Werkausgabe hersgg. von Wilfried F. Schoeller. Die vorliegende Fassung folgt der 1957 publizierten Erstausgabe.
Schlagworte: Belletristik
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Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New Yorker Roman. o.A.

Graf, Oskar Maria.
Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New Yorker Roman. o.A.
Büchergilde Gutenberg, um 1984. 542 S. Leinen gebunden/Schutzumschlag, Zustand 2/gut.


sauberes Exemplar Weitere Bilder können auf Anfrage zugesandt werden. Preis inkl. MwSt.

Schlagworte: Romane
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Oskar Maria Graf : zum 10. Todestag des Dichters am 28. Juni 1977.

Graf, Oskar Maria:
Oskar Maria Graf : zum 10. Todestag des Dichters am 28. Juni 1977. [Red.: Hans Dollinger]. 3. Aufl.
München : Süddeutscher Verlag, 1977. 47 S. : Ill. ; geheftet. ISBN: 3799159959 (EAN: 9783799159951 / 978-3799159951)


Sehr gutes Ex. - Mit einigen Abbildungen (Fotos). - Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg; † 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein; für seine von ihm selbst als „lesenswert“ erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs freiwilligen Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: „Verbrennt mich! […] Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!“ Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages gilt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu lindern. ISBN 3799159959
Schlagworte: Oskar Maria Graf, Sprach- und Literaturwissenschaft
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Maria Graf, Oskar:
Die Flucht ins Mittelmäßige : ein New Yorker Roman.
Frankfurt am Main : Büchergilde Gutenberg,, 1985. 542 Seiten Gebundene Ausgabe EAN: 9783763230167 (ISBN: 3763230165)


Ausgabe von 1985, anderes Cover 46265x
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Graf, Oskar Maria:
Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New Yorker Roman.
Frankfurt am Main. Büchergilde Gutenberg 1985. Mit Genehmigung des Süddeutschen Verlages, München. 8vo. 542 S. OLn. mit Titelprägung und OSchU. Einband minimal berieben, Umschlag leicht kratzspurig und mit Randläsuren,sonst gut erhaltenes Exemplar. = Oskar Maria Graf Werkausgabe, Band VIII. ISBN: 3763230165 (EAN: 9783763230167 / 978-3763230167)


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Graf, Oskar Maria:
Das Leben meiner Mutter. Mit einem Bildnis von Therese Graf und einem Vorwort des Autors. Deutsche Erstausgabe. WG II, 33
München, Kurt Desch Verlag, (1946). 904 Seiten. Originalhalbleinen mit goldener Rücken- und Deckelbeschriftung, reiche ornamentale Rückenvergoldung, Kopffarbschnitt. Buchblock auf der Buchrückseite gebrochen, Leinen gebräunt, Vergoldung verblasst.


Befriedigender Zustand. Buchrücken am hinteren Gelenk offen. Buchblock ist aber in Ordnung, nur das Leinen ist abgerissen. Aus der Lebensbeschreibung einer einfachen Frau aus dem Volke, wie es die Mutter Oskar Maria Grafs war, erwächst eine Chronik bäuerlich-dörflichen Daseins und der politischen Ereignisse der Zeit. Viel geschieht in der zweiten Hälfte des letzten und dem ersten Drittel unseres Jahrhunderts – selbst in dem kleinen Ort am Starnberger See, wo Ludwig II. durch seine Anwesenheit immer mehr Städter anzieht –, doch an Resl, der »Bäckin«, wie die Bauerstochter nach ihrer Heirat mit dem angehenden Lieferanten für Backwaren, Max Graf genannt wird, geht alles spurlos vorüber. Sie kennt nur Arbeit, Aufopferung für die Familie und Unterwerfung – eine Rolle, die ihresgleichen seit Jahrhunderten spielt. »Die tiefe – aber nicht unkritische – Liebe Grafs zu seiner Mutter ist überall spürbar, doch ist das Buch mehr als ein Ausdruck privaten Dankes. Es ist die Chronik einer sozialen Entwicklung allgemeiner Art. Überall, wo Maschinenkraft, Elektrizität und Fremdenverkehr in jahrhundertalte ländliche Strukturen einbrachen, hat es Frauen wie die ›Bäckin‹ gegeben, die misstrauisch blieben und am althergebrachten festhielten, auch wenn das für sie nur Mühsal und Plage bedeutete.« Kieler Nachrichten »Ein wahres Monument der Pietät und Liebe.« (Thomas Mann). - Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg; † 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein; für seine von ihm selbst als „lesenswert“ erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. ... Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs „freiwilligen“ Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: „Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!“ Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Allerdings waren in den Universitätsstädten verschiedene Listen der zur Verbrennung bestimmten Bücher verbreitet worden. Zum Beispiel in der im Göttinger Tageblatt am 11. Mai 1933 publizierten Liste der am Vorabend verbrannten Bücher war Oskar Maria Graf mit allen seinen Werken (außer "Wunderbare Menschen" und "Kalendergeschichten") vertreten gewesen. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages galt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu stillen. Im Dezember 1957 erhielt Oskar Maria Graf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Wegen seines kompromisslosen Pazifismus wurde der Absatz „über die Verteidigungsbereitschaft mit der Waffe in der Hand“ gestrichen. Im folgenden Jahr unternahm er erstmals nach dem Krieg wieder eine Europareise. Am 11. November 1959 starb seine Frau Mirjam. 1960 wurde ihm von der Wayne State University of Detroit in Anerkennung seiner kompromisslosen geistigen Haltung die Ehrendoktorwürde verliehen, es folgte seine zweite Europareise. 1962 heiratete er seine dritte Frau Gisela Blauner. 1964 unternahm er seine dritte Europareise mit Lesungen unter anderem in West- und Ostberlin. Zahlreiche Ehrungen folgen, unter anderem wurde er zum „korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR“ ernannt und In Würdigung seines bedeutenden literarischen Werkes mit der Ehrengabe und Goldmedaille der Stadt München ausgezeichnet. 1965 war seine letzte Europareise nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Oskar Maria Graf starb im Juni 1967 in New York. ... Aus wikipedia-Oskar_Maria_Graf.
Schlagworte: Bavarica, Selbstwertgefühl, Biographien, Exilliteratur, Deutsche Literatur der 40 er Jahre, Bavarica, Bayerische Geschichte, Romanbiographien, Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Biografien Biografie Biographien Biographie, Bayerische Literatur, Deutsche Literatur der 40 er Jahre, Frauen / Women , Mutter-Sohn Beziehung, Mutterschaft, Mutterrolle, Therese, Bäckerei, Bäckerfamilie, Dorfleben, Bayern, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Kulturgeschichte, Kunst, Landesgeschichte, Ortskunde, Landeskunde, Ortsgeschichte, Gesellschaft, Geographie, Graf, Therese, Biographie; Bayern, Geschichte 1857-1934, Erlebnisbericht, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften,
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Graf, Oskar Maria:
Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New Yorker Roman
Süddeutscher Verlag, München, 1976. 582 Seiten Hardcover Leinen, ohne Schutzumschlag


Zustand: keine Beschädigungen, keine Eintragungen. Rücken, Ecken, Kanten sehr gut. Der Schnitt ist staubig.
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Graf, Oskar Maria:
Die Flucht ins Mittelmäßige. Ein New Yorker Roman.
FfM: Nest Vlg. 1959. 504 S. Ln. *gelbem Kopfschnitt und goldgepr. Deckel und Rückentitel *EA WGII 43 *Einband etwas gebrauchsspurig, sonst gutes, sauberes Expl.*.


Schlagworte: Belletristik; Deutsche Literatur; Literatur; Roman
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