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Prokofieff, Sergej O.; Preuß, Ursula (Übersetzung)

Der Osten im Lichte des Westens 1 Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik (Kartoniert / Broschiert / Paperback)

Verlag am Goetheanum, September 1997


2., vollst. überarb. A - 207 S. - Sprache: Deutsch - Originalsprache: Russisch - Mit Abb. - 226x157x22 mm

ISBN: 3723509916 EAN: 9783723509913

Aus dem Inhalt: Über die Lehren von H.P. Blavatsky -?Die Inspiratoren des Agni Yoga, okkulten Grundlagen der Lehre des Agni Yoga - Der grundlegende Irrtum des Agni Yoga -?Agni Yoga gegen Anthroposophie - Die Asienreise von Helena und Nikolai Roerich - Gespräche mit den Mahatmas -?Die Mission der Roerichs im bolschewistischen Russland - Einige Aspekte der Lehre von Helena Roerich -?Helena und Nikolai Roerich als Vertreter des okkulten Bolschewismus


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ISBN 3-7235-0991-6

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Prokofieff, S.O.:
Der Osten im Lichte des WestensTeil 1. Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik / [Aus dem Russ. von Ursula Preuss]
1997. 207 S. : Ill. kart. ISBN: 3723509916 (EAN: 9783723509913 / 978-3723509913)


3723509916

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Der Osten im Lichte des Westens. Teil 1. Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik

Prokofieff, Sergej O.
Der Osten im Lichte des Westens. Teil 1. Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik
Verlag am Goetheanum 1997 2., wesentlich erw. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach, 1997. 207 S., kartonierter Einband, (Name auf Titel) ISBN: 3723509916 (EAN: 9783723509913 / 978-3723509913)


- gutes Exemplar -
Schlagworte: Esoterik und Mystik,Theologie

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Der Osten im Lichte des Westens, Tl.1, Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik

Prokofieff, Sergej O
Der Osten im Lichte des Westens, Tl.1, Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik 2., vollst. überarb. Aufl.
Verlag am Goetheanum Dornach. 1997 22 cm. 207 S. Taschenbuch EAN: 9783723509913 (ISBN: 3723509916)


gebrauchs und Lagerspuren,einband an den kantne bestoßen, seiten etwas geknickt,. Die Quellen der späteren Lehren von H. P. Blavatsky.. Die Inspiratoren des Agni Yoga ... Die Asienreise von H. und N. Roerich - Gespräche mit den Mahatmas ... Die Mission von H. und N. Roerich im bolschewistischen Rußland .. Die okkulten Grundlagen der Lehre des Agni Yoga..... Das makrokosmische Wesen des Christus und das mikrokosmische Wesen der Bodhisattvas.... Der grundlegende Irrtum des Agni Yoga .... Einige Aspekte der Lehre von Helena Roerich .. Agni Yoga gegen Anthroposophie.. Helena und Nikolaj Roerich als Vertreter des okkulten Bolschewismus.. Anhang I. H. R Blavatsky und der östliche Okkultismus.. II. Rußland und Tibet (Badmajew, Dordzijew, H. und N. Roerich) III.Helena und Nikolaj Roerich und Amerika... IV.H. und N. Roerich und «Die Geschichte von Issa,dem Menschensohn»..V.Rudolf Steiner über den westlichen und östlichen Okkultismus (Die sogenannten Aufzeichnungen von Barr) ..VI. Die Briefe der Mahatmas.....VII. Gorbatschew, der Bolschewismus und die Familie Roerich . VIII.Ein Erbe der Roerichs: die neuheidnische Bewegung der Bazowzy ..Liste der Abkürzungen Vorwort zur zweiten deutschen Auflage..seit der Zeit, als der erste Teil dieser Arbeit herauskam, die der Betrachtung der okkulten Bewegung von «Agni Yoga» oder «Lebendigen Ethik» wie auch ihrer Entstehungsgeschichte im Lichte der christlichen Esoterik gewidmet war, welche im 20. Jahrhundert von der Anthroposophie oder modernen Geisteswissenschaft vertreten wird, sind fast fünf Jahre vergangen.Der versprochene zweite Teil über die okkulte Bewegung der von Alice Bailey begründeten sogenannten Arkan-Schule wurde zwar bald nach der Veröffentlichung des ersten Teils geschrieben, kann jedoch erst jetzt, mit großer Verspätung, herauskommen.Diese Verzögerung hängt damit zusammen, daß im Laufe der Arbeit an dem Thema dem zweiten Teil noch ein dritter hinzugefügt werden mußte, in dem die Frage zu betrachten war. die offensichtlich viele Leser nach der Lektüre des ersten Teils bewegte: die Frage nach der Beziehung zwischen den östlichen und den westlichen okkulten Lehrern und den von ihnen vertretenen okkulten Strömungen. Diese Frage wurde im ersten Teil, da sie so außerordentlich kompliziert und vielschichtig ist. bewußt unbeantwortet gelassen. Denn es war bald deutlich geworden, daß auch nur der Versuch, sich ihrer Beantwortung zu nähern, eine breit angelegte, eigene Untersuchung erforderte. Diese aber konnte im Rahmen des ersten Teils, so wie er ursprünglich geplant war. nicht durchgeführt werden. Der Verzicht nicht nur auf die Suche nach einer Antwort, sondern sogar auf eine gründlichere Fragestellung wurde in der ersten Auflage folgendermaßen formuliert:«In der vorliegenden Arbeit stellte sich der Verfasser nicht die Aufgabe, die Persönlichkeiten der theosophischen Mahatmas ... in irgendeiner Weise zu identifizieren. Seine Aufgabe war es nur, auf die bestimmten Absichten hinzuweisen, welche jene Individualitäten verfolgen - sie mögen wer auch immer "ewesen sein -. die H. Roerich (sowie - wie wir noch sehen werden - A. Bailey) nach Blavatsky so benannte und die sie als ihre Lehrer und im esoterischen Sinne als die Begründer jener okkulten Strömung ansah, deren Betrachtung diese Arbeit gewidmet ist.» (1. Aufl., Seite 25.)Es wurde somit zunächst bewußt darauf verzichtet, zu untersuchen, ob die östlichen Mahatmas, über deren Existenz erstmals sowohl Blavatsky als auch Olcott und Sinnett in der westlichen Welt öffentlich berichteten, eben jene Individualitäten waren, über die später Besant und Leadbeater wie und danach A. Bailcy selbst zu Wort kommen zu kommen waren absolut davon überzeugt, daß die okkulten Lehrer dieselben waren, von denen die Welt erstmals durch H. P. Blavatsky erfahren hatte. So wie diese zwei Teile gemäß dem ursprünglichen nun Hauptsache aus den Äußerungen der Begründer der zwei okkulten munden (von H. und N. Roerich wie auch A. Bailey) und aus anthrophischen Kommentaren zu ihnen, die dem Leser eine Hille zum Verständnis dieser beiden Strömungen aus der Sicht der modernen christlichen bs sein können.Es wurde mir jedoch nach der Veröffentlichung des ersten Teils in wieder die Frage gestellt, was man vom anthroposophischen Standpunkt über die östlichen Lehrer (Mahatmas) selbst und über deren Beziehung christlichen Esoterik sagen könne. So entstand die Notwendigkeit, sich nrii^ diesem Thema gründlicher zu befassen, was zu einer eigenen Untersuchung und damit zu einem dritten, abschließenden Teil der gesamten Arbeit fühlte-Das Hauptergebnis derselben besteht darin, daß diejenigen Okkultisten-die H. und N. Roerich wie auch A. Bailey im 20. Jahrhundert ihre Führet nannten, nichts mit jenen östlichen Mahatmas gemein haben, deren Name H. P. Blavatsky erstmals bekanntgab.Und so handelt es sich im Falle von H. und N. Roerich wie auch A-ley nicht um die östlichen Mahatmas, sondern um ganz andere Okkultist11` die sich unrechtmäßig deren Namen angeeignet hatten und dann versuchten, ihre Anhänger konsequent in die Irre führend, mit Hilfe der von ihnen ins Leben gerufenen okkulten Bewegungen ihre mehr als zweifelhaften okkultpolitischen Ziele zu erreichen. Zwar sprach Rudolf Steiner in seinen Vorträgen von der «Auswechslung» nur eines der zwei Mahatmas, die Blavatsky ursprünglich inspirierten. Die weitere Entwicklung der Theosophi-schen Gesellschaft, ganz besonders unter der Leitung von Besant und Leadbeater, zeugt jedoch deutlich davon, daß beide Mahatmas ausgewechselt wurden.Dieser Auswechslungsprozeß der östlichen Mahatmas durch Okkultisten der linken Hand begann bereits während H. P. Blavatskys Leben Er war damit verbunden, daß die östlichen Mahatmas allmählich aufhörten die Theo-sophische Gesellschaft zu inspirieren, und sich schließlich gänzlich von ihr abwandten. Des frei gewordenen geistigen Raumes bemächtigten sich nach deren Fortgang dann bald Okkultisten der linken Hand. Infolgedessen nahm die vorchristliche Weisheit der alten östlichen Religionen über die H P. Blavatsky aus den Inspirationen der östlichen Mahatmas gesprochen hatte,allmählich einen deutlich antichristlichen Charakter an, der die Grundlage des wahren Christentums entstellte und zerstörte.Den Höhepunkt dieses Prozesses und des mit ihm verbundenen Niedergangs der Theosophischen Gesellschaft im 20. Jahrhundert bildete der Versuch Besants und Leadbeaters. den vierzehnjährigen Krishnamurti als den wiedergeborenen «Messias» auszugeben, woraufhin sich der antichristliche Charakter, der schon früher die Theosophische Gesellschaft ergriffen hatte, in vollem Ausmaß zeigte. Später wurden in der okkulten Strömung von A. Bailey diese Vorbereitungen zum Erscheinen des «Messias» im physischen Leibe weitergeführt und in noch umfassendere Weltzusammenhänge gestellt. Damit wurde der antichristliche Charakter derselben noch gesteigert.Aus weiteren Mitteilungen Rudolf Steiners folgt, daß den ursprünglichen Impuls zur Gründung der Theosophischen Gesellschaft (1875) nicht östliche, sondern westliche Meister gaben, und zwar die führenden Meister des rosenkreuzerischen Christentums. Man kann, unter Berücksichtigung dieser Tatsache, in der allgemeinen Entwicklung der Theosophischen Gesellschaft im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts (noch zu Lebzeiten Blavatskys) drei Epochen deutlich unterscheiden, die sich zeitweise überlagerten, im ganzen jedoch aufeinander folgten:1.eine christliche Richtung (rosenkreuzerisch-esoterisches Christentum),2.eine vorchristliche Richtung (Esoterik der alten vorchristlichen Religionen des Ostens).3.eine antichristliche Richtung (Kampf der östlichen und westlichen Okkultisten der linken Hand gegen das Christentum).Will man die späteren Schicksale der theosophischen Bewegung und der mit ihr verbundenen okkulten Bewegungen H. und N. Roerichs sowie A. Baileys verstehen, muß man deshalb diese drei Richtungen streng unterscheiden.Wenn es das Hauptziel der ersteren war. für den «eigentlichen Sinn der Erde, der in der Erkenntnis und Realisierung der Intentionen des lebendigen Christus liegt», zu wirken, so stellte sich die zweite die Aufgabe, «der westlichen Welt ihre Form von alters her bewahrter spiritueller Erkenntnis einzuimpfen», um so «der furchtbaren Gefahr» entgegenzutreten, die der Menschheit im Falle eines allgemeinen Sieges des westlichen Materialismus droht (siehe Anhang V).Aus alledem ergaben sich die außerordentlich komplizierten und vielfach tief dramatischen Beziehungen zwischen den westlichen (rosenkreuzerischen) Meistern und den östlichen Mahatmas im 20. Jahrhundert, die einerseits das Bestreben verband, den die Menschheit bedrohenden Materialismus zu überwinden, und die doch andererseits ein verschiedenes Verständnis der Christus-Wesenheit und ihrer zentralen Rolle in der Erdenevolution hatten.Die dritte Richtung der Okkultisten der linken Hand schließlich hatte sich das Ziel gesetzt, auf okkulte Weise den bestehenden Materialismus zu vertiefen. indem sie ihn auch auf die geistige Welt ausdehnte und ihn so zu einem für den modernen Menschen besonders gefährlichen okkulten Materialismus machte, um ihn sodann als ein Instrument zum Erreichen ihrer antichristlichen. okkult-politischen Ziele zu nutzen.Und um das zu erreichen, wurden die okkulten Bewegungen H. und N. Roerichs wie auch A. Baileys und einer ganzen Reihe anderer Okkultisten. die im zweiten Teil charakterisiert werden, durch diese Okkultisten der linken Hand ins Leben gerufen.Zum Abschluß ist noch auf zwei Eigenarten der vorliegenden Auflage hinzuweisen.Infolge der Art, wie diese Arbeit entstanden ist, und auch aus technischen Gründen wird sie nicht in einem, sondern in drei Bänden veröffentlicht. Das führte dazu, daß einige grundlegende Äußerungen Rudolf Steiners, die für ein Verständnis sowohl der okkulten Bewegungen der Roerichs und A. Baileys als auch des so komplizierten Charakters der Beziehungen zwischen den westlichen und den östlichen Meistern notwendig sind, in allen drei Bänden zitiert werdend Aus diesem Grunde kann aber auch jeder der drei Bände einzeln gelesen werden, ohne eine Kenntnis der zwei anderen.Die zweite Eigenart besteht in Folgendem: Um dem anthroposophischen Leser die Bildung eines eigenen Urteils über den Charakter und die Besonderheit des Okkultismus von H. und N. Roerich wie auch A Bailey zu ermöglichen, wurde in allen drei Teilen der vorliegenden Arbeit eine größere Zahl von Zitaten aus deren Werken angeführt. Da aber sowohl H. und N. Roerich wie auch A Bailey und die anderen sich ihnen anschließenden okkulten Autoren sich standig nicht nur auf die östlichen Mahatmas bezogen und auch heute noch beziehen Das betrifft auch einige der charakteristischen Äußerungen hier betrachteten Strömungender zweigen der Roerichs, A. Baileys und anderer, ihnen verwandter, hat nichts mit den wirklichen Individualitäten der Meister des Ostens und des Westens gemein, die einst diese Namen trugen oder noch tragen.Nur unter Beachtung dieses Vorbehaltes kann die folgende Betrachtung richtig verstanden werden.Auch ist im Zusammenhang mit der Herausgabe dieser zweiten deutschen Auflage des ersten Teils noch anzufügen, daß diese Auflage gründlich überarbeitet und nach dem Erscheinen einer ganzen Reihe neuer, in den letzten Jahren in Rußland erschienener Publikationen aus dem brieflichen und literarisch-okkulten Nachlaß der Roerich-Familie erweitert und ergänzt wurde. Außerdem wurden «Vorwort» und «Einleitung» der ersten russischen Auflage* dieser zweiten deutschen Auflage hinzugefügt, so daß diese erweiterte und ergänzte Fassung dem russischen Original entspricht. Des weiteren ist noch zu bemerken, daß der Inhalt dieser Schrift aus meiner eigenen Forschung hervorgegangen ist und infolgedessen meine persönliche Ansicht darstellt. Stuttgart, Dezember 1996 Sergej O. Prokofieff" Verlag Nowikow. Sankt Petersburg 1995"Auszüge aus dem Buch
Schlagworte: [Der Osten im Lichte des Westens, , Die Lehre , Agni Yoga , christlichen Esoterik, glaube, gebet, strömung, okkultismus, spiritualität, lehrer, bewegung, christentum, mission, makrokosmos, mikrokosmos, irrtum, wahrheit, forschung, esoterik]

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Der Osten im Lichte des Westens, Tl.1, Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik

Prokofieff, Sergej O
Der Osten im Lichte des Westens, Tl.1, Die Lehre von Agni Yoga aus der Sicht der christlichen Esoterik 2., vollst. überarb. Aufl.
Verlag am Goetheanum Dornach. 1997 22 cm. 207 S. Taschenbuch EAN: 9783723509913 (ISBN: 3723509916)


gebrauchs und Lagerspuren,einband an den kantne bestoßen, seiten etwas geknickt,. Die Quellen der späteren Lehren von H. P. Blavatsky.. Die Inspiratoren des Agni Yoga ... Die Asienreise von H. und N. Roerich - Gespräche mit den Mahatmas ... Die Mission von H. und N. Roerich im bolschewistischen Rußland .. Die okkulten Grundlagen der Lehre des Agni Yoga..... Das makrokosmische Wesen des Christus und das mikrokosmische Wesen der Bodhisattvas.... Der grundlegende Irrtum des Agni Yoga .... Einige Aspekte der Lehre von Helena Roerich .. Agni Yoga gegen Anthroposophie.. Helena und Nikolaj Roerich als Vertreter des okkulten Bolschewismus.. Anhang I. H. R Blavatsky und der östliche Okkultismus.. II. Rußland und Tibet (Badmajew, Dordzijew, H. und N. Roerich) III.Helena und Nikolaj Roerich und Amerika... IV.H. und N. Roerich und «Die Geschichte von Issa,dem Menschensohn»..V.Rudolf Steiner über den westlichen und östlichen Okkultismus (Die sogenannten Aufzeichnungen von Barr) ..VI. Die Briefe der Mahatmas.....VII. Gorbatschew, der Bolschewismus und die Familie Roerich . VIII.Ein Erbe der Roerichs: die neuheidnische Bewegung der Bazowzy ..Liste der Abkürzungen Vorwort zur zweiten deutschen Auflage..seit der Zeit, als der erste Teil dieser Arbeit herauskam, die der Betrachtung der okkulten Bewegung von «Agni Yoga» oder «Lebendigen Ethik» wie auch ihrer Entstehungsgeschichte im Lichte der christlichen Esoterik gewidmet war, welche im 20. Jahrhundert von der Anthroposophie oder modernen Geisteswissenschaft vertreten wird, sind fast fünf Jahre vergangen.Der versprochene zweite Teil über die okkulte Bewegung der von Alice Bailey begründeten sogenannten Arkan-Schule wurde zwar bald nach der Veröffentlichung des ersten Teils geschrieben, kann jedoch erst jetzt, mit großer Verspätung, herauskommen.Diese Verzögerung hängt damit zusammen, daß im Laufe der Arbeit an dem Thema dem zweiten Teil noch ein dritter hinzugefügt werden mußte, in dem die Frage zu betrachten war. die offensichtlich viele Leser nach der Lektüre des ersten Teils bewegte: die Frage nach der Beziehung zwischen den östlichen und den westlichen okkulten Lehrern und den von ihnen vertretenen okkulten Strömungen. Diese Frage wurde im ersten Teil, da sie so außerordentlich kompliziert und vielschichtig ist. bewußt unbeantwortet gelassen. Denn es war bald deutlich geworden, daß auch nur der Versuch, sich ihrer Beantwortung zu nähern, eine breit angelegte, eigene Untersuchung erforderte. Diese aber konnte im Rahmen des ersten Teils, so wie er ursprünglich geplant war. nicht durchgeführt werden. Der Verzicht nicht nur auf die Suche nach einer Antwort, sondern sogar auf eine gründlichere Fragestellung wurde in der ersten Auflage folgendermaßen formuliert:«In der vorliegenden Arbeit stellte sich der Verfasser nicht die Aufgabe, die Persönlichkeiten der theosophischen Mahatmas ... in irgendeiner Weise zu identifizieren. Seine Aufgabe war es nur, auf die bestimmten Absichten hinzuweisen, welche jene Individualitäten verfolgen - sie mögen wer auch immer "ewesen sein -. die H. Roerich (sowie - wie wir noch sehen werden - A. Bailey) nach Blavatsky so benannte und die sie als ihre Lehrer und im esoterischen Sinne als die Begründer jener okkulten Strömung ansah, deren Betrachtung diese Arbeit gewidmet ist.» (1. Aufl., Seite 25.)Es wurde somit zunächst bewußt darauf verzichtet, zu untersuchen, ob die östlichen Mahatmas, über deren Existenz erstmals sowohl Blavatsky als auch Olcott und Sinnett in der westlichen Welt öffentlich berichteten, eben jene Individualitäten waren, über die später Besant und Leadbeater wie und danach A. Bailcy selbst zu Wort kommen zu kommen waren absolut davon überzeugt, daß die okkulten Lehrer dieselben waren, von denen die Welt erstmals durch H. P. Blavatsky erfahren hatte. So wie diese zwei Teile gemäß dem ursprünglichen nun Hauptsache aus den Äußerungen der Begründer der zwei okkulten munden (von H. und N. Roerich wie auch A. Bailey) und aus anthrophischen Kommentaren zu ihnen, die dem Leser eine Hille zum Verständnis dieser beiden Strömungen aus der Sicht der modernen christlichen bs sein können.Es wurde mir jedoch nach der Veröffentlichung des ersten Teils in wieder die Frage gestellt, was man vom anthroposophischen Standpunkt über die östlichen Lehrer (Mahatmas) selbst und über deren Beziehung christlichen Esoterik sagen könne. So entstand die Notwendigkeit, sich nrii^ diesem Thema gründlicher zu befassen, was zu einer eigenen Untersuchung und damit zu einem dritten, abschließenden Teil der gesamten Arbeit fühlte-Das Hauptergebnis derselben besteht darin, daß diejenigen Okkultisten-die H. und N. Roerich wie auch A. Bailey im 20. Jahrhundert ihre Führet nannten, nichts mit jenen östlichen Mahatmas gemein haben, deren Name H. P. Blavatsky erstmals bekanntgab.Und so handelt es sich im Falle von H. und N. Roerich wie auch A-ley nicht um die östlichen Mahatmas, sondern um ganz andere Okkultist11` die sich unrechtmäßig deren Namen angeeignet hatten und dann versuchten, ihre Anhänger konsequent in die Irre führend, mit Hilfe der von ihnen ins Leben gerufenen okkulten Bewegungen ihre mehr als zweifelhaften okkultpolitischen Ziele zu erreichen. Zwar sprach Rudolf Steiner in seinen Vorträgen von der «Auswechslung» nur eines der zwei Mahatmas, die Blavatsky ursprünglich inspirierten. Die weitere Entwicklung der Theosophi-schen Gesellschaft, ganz besonders unter der Leitung von Besant und Leadbeater, zeugt jedoch deutlich davon, daß beide Mahatmas ausgewechselt wurden.Dieser Auswechslungsprozeß der östlichen Mahatmas durch Okkultisten der linken Hand begann bereits während H. P. Blavatskys Leben Er war damit verbunden, daß die östlichen Mahatmas allmählich aufhörten die Theo-sophische Gesellschaft zu inspirieren, und sich schließlich gänzlich von ihr abwandten. Des frei gewordenen geistigen Raumes bemächtigten sich nach deren Fortgang dann bald Okkultisten der linken Hand. Infolgedessen nahm die vorchristliche Weisheit der alten östlichen Religionen über die H P. Blavatsky aus den Inspirationen der östlichen Mahatmas gesprochen hatte,allmählich einen deutlich antichristlichen Charakter an, der die Grundlage des wahren Christentums entstellte und zerstörte.Den Höhepunkt dieses Prozesses und des mit ihm verbundenen Niedergangs der Theosophischen Gesellschaft im 20. Jahrhundert bildete der Versuch Besants und Leadbeaters. den vierzehnjährigen Krishnamurti als den wiedergeborenen «Messias» auszugeben, woraufhin sich der antichristliche Charakter, der schon früher die Theosophische Gesellschaft ergriffen hatte, in vollem Ausmaß zeigte. Später wurden in der okkulten Strömung von A. Bailey diese Vorbereitungen zum Erscheinen des «Messias» im physischen Leibe weitergeführt und in noch umfassendere Weltzusammenhänge gestellt. Damit wurde der antichristliche Charakter derselben noch gesteigert.Aus weiteren Mitteilungen Rudolf Steiners folgt, daß den ursprünglichen Impuls zur Gründung der Theosophischen Gesellschaft (1875) nicht östliche, sondern westliche Meister gaben, und zwar die führenden Meister des rosenkreuzerischen Christentums. Man kann, unter Berücksichtigung dieser Tatsache, in der allgemeinen Entwicklung der Theosophischen Gesellschaft im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts (noch zu Lebzeiten Blavatskys) drei Epochen deutlich unterscheiden, die sich zeitweise überlagerten, im ganzen jedoch aufeinander folgten:1.eine christliche Richtung (rosenkreuzerisch-esoterisches Christentum),2.eine vorchristliche Richtung (Esoterik der alten vorchristlichen Religionen des Ostens).3.eine antichristliche Richtung (Kampf der östlichen und westlichen Okkultisten der linken Hand gegen das Christentum).Will man die späteren Schicksale der theosophischen Bewegung und der mit ihr verbundenen okkulten Bewegungen H. und N. Roerichs sowie A. Baileys verstehen, muß man deshalb diese drei Richtungen streng unterscheiden.Wenn es das Hauptziel der ersteren war. für den «eigentlichen Sinn der Erde, der in der Erkenntnis und Realisierung der Intentionen des lebendigen Christus liegt», zu wirken, so stellte sich die zweite die Aufgabe, «der westlichen Welt ihre Form von alters her bewahrter spiritueller Erkenntnis einzuimpfen», um so «der furchtbaren Gefahr» entgegenzutreten, die der Menschheit im Falle eines allgemeinen Sieges des westlichen Materialismus droht (siehe Anhang V).Aus alledem ergaben sich die außerordentlich komplizierten und vielfach tief dramatischen Beziehungen zwischen den westlichen (rosenkreuzerischen) Meistern und den östlichen Mahatmas im 20. Jahrhundert, die einerseits das Bestreben verband, den die Menschheit bedrohenden Materialismus zu überwinden, und die doch andererseits ein verschiedenes Verständnis der Christus-Wesenheit und ihrer zentralen Rolle in der Erdenevolution hatten.Die dritte Richtung der Okkultisten der linken Hand schließlich hatte sich das Ziel gesetzt, auf okkulte Weise den bestehenden Materialismus zu vertiefen. indem sie ihn auch auf die geistige Welt ausdehnte und ihn so zu einem für den modernen Menschen besonders gefährlichen okkulten Materialismus machte, um ihn sodann als ein Instrument zum Erreichen ihrer antichristlichen. okkult-politischen Ziele zu nutzen.Und um das zu erreichen, wurden die okkulten Bewegungen H. und N. Roerichs wie auch A. Baileys und einer ganzen Reihe anderer Okkultisten. die im zweiten Teil charakterisiert werden, durch diese Okkultisten der linken Hand ins Leben gerufen.Zum Abschluß ist noch auf zwei Eigenarten der vorliegenden Auflage hinzuweisen.Infolge der Art, wie diese Arbeit entstanden ist, und auch aus technischen Gründen wird sie nicht in einem, sondern in drei Bänden veröffentlicht. Das führte dazu, daß einige grundlegende Äußerungen Rudolf Steiners, die für ein Verständnis sowohl der okkulten Bewegungen der Roerichs und A. Baileys als auch des so komplizierten Charakters der Beziehungen zwischen den westlichen und den östlichen Meistern notwendig sind, in allen drei Bänden zitiert werdend Aus diesem Grunde kann aber auch jeder der drei Bände einzeln gelesen werden, ohne eine Kenntnis der zwei anderen.Die zweite Eigenart besteht in Folgendem: Um dem anthroposophischen Leser die Bildung eines eigenen Urteils über den Charakter und die Besonderheit des Okkultismus von H. und N. Roerich wie auch A Bailey zu ermöglichen, wurde in allen drei Teilen der vorliegenden Arbeit eine größere Zahl von Zitaten aus deren Werken angeführt. Da aber sowohl H. und N. Roerich wie auch A Bailey und die anderen sich ihnen anschließenden okkulten Autoren sich standig nicht nur auf die östlichen Mahatmas bezogen und auch heute noch beziehen Das betrifft auch einige der charakteristischen Äußerungen hier betrachteten Strömungender zweigen der Roerichs, A. Baileys und anderer, ihnen verwandter, hat nichts mit den wirklichen Individualitäten der Meister des Ostens und des Westens gemein, die einst diese Namen trugen oder noch tragen.Nur unter Beachtung dieses Vorbehaltes kann die folgende Betrachtung richtig verstanden werden.Auch ist im Zusammenhang mit der Herausgabe dieser zweiten deutschen Auflage des ersten Teils noch anzufügen, daß diese Auflage gründlich überarbeitet und nach dem Erscheinen einer ganzen Reihe neuer, in den letzten Jahren in Rußland erschienener Publikationen aus dem brieflichen und literarisch-okkulten Nachlaß der Roerich-Familie erweitert und ergänzt wurde. Außerdem wurden «Vorwort» und «Einleitung» der ersten russischen Auflage* dieser zweiten deutschen Auflage hinzugefügt, so daß diese erweiterte und ergänzte Fassung dem russischen Original entspricht. Des weiteren ist noch zu bemerken, daß der Inhalt dieser Schrift aus meiner eigenen Forschung hervorgegangen ist und infolgedessen meine persönliche Ansicht darstellt. Stuttgart, Dezember 1996 Sergej O. Prokofieff" Verlag Nowikow. Sankt Petersburg 1995"Auszüge aus dem Buch
Schlagworte: [Der Osten im Lichte des Westens, , Die Lehre , Agni Yoga , christlichen Esoterik, glaube, gebet, strömung, okkultismus, spiritualität, lehrer, bewegung, christentum, mission, makrokosmos, mikrokosmos, irrtum, wahrheit, forschung, esoterik]

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