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Pietschmann, Klaus (Herausgeber); Wald-Fuhrmann, Melanie (Herausgeber)

Der Kanon der Musik Theorie und Geschichte Ein Handbuch (Kartoniert / Broschiert / Paperback)

Edition Text + Kritik, edition text + kontext GmbH, April 2012


950 S. - Sprache: Deutsch - zahlreiche s/w-Abbildungen - 236x151x53 mm

ISBN: 386916106X EAN: 9783869161068

Das Thema "Kanon" erhitzt seit einigen Jahrzehnten die Gemüter, da mit ihm nicht zuletzt auch die Frage nach dem kulturellen Selbstverständnis des Westens verbunden ist. Erst spät ist in diese Debatten die Musik miteinbezogen worden, wie schon die Herausbildung eines Kanons musikalischer "Meisterwerke" seit ca. 1800 merkwürdig spät erfolgte. Doch bei aller engagierten Ideologiekritik ist die Frage, was ein Kanon der Musik überhaupt ist und wie er entsteht, noch ungeklärt. Hier Setzt das Handbuch an und erörtert anhand systematischer Querschnitte und illustrativer Fallbeispiele grundlegende Fragen. So geht es erstmals um die Rekonstruktion musikalischer Kanonisierungsprozesse seit dem frühen Mittelalter, um die Voraussetzungen, Bestandteile und Förderer von Kanonisierungen, um deren kulturpolitische Prägungen sowie unterschiedliche Formen ihrer medialen Durchsetzung und Reflexion. Daneben stehen problemorientierte Ansätze, die die mit dem kanonischen Denken untrennbar verbundene Idee des ästhetischen Wertens ebenso thematisieren wie die Geschichte der Musikwissenschaft selbst. Damit wird das besondere Phänomen eines musikalischen Kanons erstmals in vielen seiner Verzweigungen greifbar gemacht. Das Handbuch versammelt Beiträge zahlreicher Musikwissenschaftler und Vertreter benachbarter Disziplinen, v. a. aus dem deutschsprachigen Raum, die in ihrem jeweiligen Themengebiet besonders ausgewiesen sind.


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Inhaltsverzeichnis

- Einführung - Ernst Ludwig Gerber: Ueber die Mittel das Andenken an verdiente Tonkünstler auch bey der Nachwelt zu sichern - Karol Berger: Fünf Thesen zum Kanon. Versuch einer konzeptuellen Klärung - Anselm Gerhard: "Kanon" in der Musikgeschichtsschreibung Nationalistische Gewohnheiten nach dem Ende der nationalistischen Epoche - Frank Hentschel: Über Wertung, Kanon und Musikwissenschaft - Michael Walter: Kanonbildung durch begründetes Werturteil in der Musikwissenschaft - Jan Assmann: Kanon und Klassik in allgemeiner und musikwissenschaftlicher Hinsicht, am Beispiel Georg Friedrich Händels - Anett Lütteken: Zu Recht vergessen? Notizen zur Leistungsfähigkeit des kollektiven Urteilsvermögens - Hans-Joachim Hinrichsen: Klassizität - Werturteil - Kanon. Die Kanonisierung musikalischer Werke als Problem der Historiografie - Wolfgang Fuhrmann: Gescheiterte Kanonisierungen Drei Fallstudien zu Hasse, Paisiello und C. Ph. E. Bach - Klaus Pietschmann: Kirchenmusikalische Kanonbildung im Kontext. mittelalterlicher Heiligkeitskonstruktion - Therese Bruggisser-Lanker: Gregor der Große und der Gregorianische Choral. Kanonisierung im Zeichen göttlicher Inspiration - Anna Maria Busse Berger: Wann wurde das Notre-Dame-Repertorium kanonisch? - Cristina Urchueguía: Josquin in den Renaissance-Handschriften aus Toledo. Medialität und musikalischer Kanon im Zeitalter der ersten Medienrevolution - Nicole Schwindt: Popularisierung, Kanonbildung und humanistisches Geschichts- und Nationsbewusstsein. Georg Forsters "Teutsche Liedlein" (1539) - Melanie Wald-Fuhrmann: Caesare iubente? Fürstliche Repertoirepolitik in der Frühen Neuzeit zwischen Repräsentation, Identitätsbildung und Memoria - Karsten Mackensen: Enzyklopädie und Kanon. Die Repräsentation praktischer Musik in Wissenssummen der Frühen Neuzeit - Peter Niedermüller: Ein "historischer Nullpunkt" des Kanons? Das Konzertleben im Wien Beethovens - Axel Beer: Musikalische Gesamtausgaben im deutschsprachigen Raum um 1800 und ihre Propagierung in der Presse - Arne Stollberg: "Wie wackelig! Macht das hübsch fest!". Wagners "Meistersinger" und die Kanonisierung des Provisorischen - Stefan Keym: Germanozentrik versus Internationalisierung? Zum Werk- und Deutungskanon des "zweiten Zeitalters der Symphonie" - Ivana Rentsch: Mit Politik vermengte Töne. Konzepte von Nationalmusik im Spiegel der tschechischen Debatte - Christian Thorau: Werk, Wissen und touristisches Hören. Popularisierende Kanonbildung in Programmheften und Konzertführern - Inga Mai Groote: Die "jeune école russe" als Gegenkanon in Frankreich - Doris Lanz: "Avantgarde" als Kanon. Politisch-ideologische Implikationen der Kanonbildung im westdeutschen Musikschrifttum nach 1945 - Anne C. Shreffler: Musikalische Kanonisierung und Dekanonisierung im 20. Jahrhundert - René Michaelsen: "The song is ended (but the melody lingers on)". Zu Kanonisierung und "Standards" im Jazz - Simon Obert: 500 Songs, eine Halle und die Macht des Namens. Zur Kanonisierung populärer Musik - Philip V. Bohlman: "Altneuland", "Pfade in Utopia" und die "Reise nach Jerusalem". Musikalische Wegweiser zur Kanonisierung der jüdischen Geschichte - Fabian Kolb: Strategien, Konzepte und Funktionen von "Selbstkanonisierung", oder: Komponisten als Agenten ihres eigenen Nachruhms. Eine Spurensuche von Machaut bis Stockhausen - Katelijne Schiltz: "Perché l'opera lauda la perfezion del auttore". Die Macht der Namen aus der Perspektive Gioseffo Zarlinos - Jürgen Heidrich: Kanonbildung durch Notendruck - Martin Elste: Neue Aspekte des Kanonischen im Jahrhundert des Lautsprechers. Reflexionen über den geschichtlichen Verlauf einer Kanonbildung durch die und mit den Speichermedien des Klanges - Andrea Gottdang: Porträts, Denkmäler, Sammelbildchen. Ein visueller Kanon der Musik? - Friedrich Geiger / Tobias Janz: Ökonomie und Kanon - Auswahlbibliografie - Register

Über den Autor

Klaus Pietschmann, geb. 1972, Professor für historische Musikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Studium der Musikwissenschaft und mittelalterlichen Geschichte in Deutschland und Italien; preisgekrönte Dissertation zur Geschichte der päpstlichen Kapelle im 16. Jahrhundert. Habilitation zur Oper in Wien um 1800. Weitere Schwerpunkte: Musik und Liturgie, Musik als aristokratisches Ausdrucksmedium sowie regionale Musikkulturen; mit verschiedenen Stipendien ausgezeichnet. Melanie Wald-Fuhrmann, geb. 1979, seit WS 2010/11 Professorin für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Lübeck, davor Oberassistentin an der Universität Zürich. Studium der Musikwissenschaft und Altphilologie in Deutschland und Österreich; preisgekrönte Dissertation zu Athanasius Kirchers Musurgia universalis. Habilitation mit einer Arbeit zur Melancholie in der Instrumentalmusik um 1800. Forschungsschwerpunkte: Musik vom 15.-18. Jahrhundert, gesellschaftliche, rituelle und repräsentative Funktionen von Musik.


ISBN 3-86916-106-X

ISBN 978-3-86916-106-8

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Der Kanon der Musik. Theorie und Geschichte. Ein Handbuch.

Pietschmann, Klaus / Wald-Fuhrmann, Melanie (Hg.):
Der Kanon der Musik. Theorie und Geschichte. Ein Handbuch.
München: Ed. Text + Kritik 2014. 950 S. Kart. *neuwertig* EAN: 9783869161068 (ISBN: 386916106X)


Das Thema "Kanon" erhitzt seit einigen Jahrzehnten die Gemüter, da mit ihm nicht zuletzt auch die Frage nach dem kulturellen Selbstverständnis des Westens verbunden ist. Erst spät ist in diese Debatten die Musik miteinbezogen worden, wie schon die Herausbildung eines Kanons musikalischer "Meisterwerke" seit ca. 1800 merkwürdig spät erfolgte. Doch bei aller engagierten Ideologiekritik ist die Frage, was ein Kanon der Musik überhaupt ist und wie er entsteht, noch ungeklärt. Hier Setzt das Handbuch an und erörtert anhand systematischer Querschnitte und illustrativer Fallbeispiele grundlegende Fragen. So geht es erstmals um die Rekonstruktion musikalischer Kanonisierungsprozesse seit dem frühen Mittelalter, um die Voraussetzungen, Bestandteile und Förderer von Kanonisierungen, um deren kulturpolitische Prägungen sowie unterschiedliche Formen ihrer medialen Durchsetzung und Reflexion. Daneben stehen problemorientierte Ansätze, die die mit dem kanonischen Denken untrennbar verbundene Idee des ästhetischen Wertens ebenso thematisieren wie die Geschichte der Musikwissenschaft selbst. Damit wird das besondere Phänomen eines musikalischen Kanons erstmals in vielen seiner Verzweigungen greifbar gemacht. Das Handbuch versammelt Beiträge zahlreicher Musikwissenschaftler und Vertreter benachbarter Disziplinen, v. a. aus dem deutschsprachigen Raum, die in ihrem jeweiligen Themengebiet besonders ausgewiesen sind.
Schlagworte: Musik, Theater

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