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Salomon, Ernst von

Der Fragebogen (Kartoniert / Broschiert / Paperback)


Reihe: rororo Taschenbücher 10419

Rowohlt Taschenbuch, ROWOHLT Taschenbuch


1056 S. - Sprache: Deutsch - 190x126x50 mm

ISBN: 3499104199 EAN: 9783499104190

1951 erschien das weltbekannte, lebhaft umstrittene Werk. Das Buch wurde einer der größten Erfolge der Nachkriegszeit. Ein einzigartiger, kühner Einfall wird zum Bericht über ein bewegtes Leben und zugleich zur Darstellung deutscher Nachkriegsgeschichte. Ernst von Salomon demonstriert die Absurdität einer bürokratisch-kollektiven Maßnahme, die den Menschen zu kategorisieren suchte. Mit seiner peinlich genauen, überausführlichen Beantwortung macht er den Großen Fragebogen der damaligen Militärregierung zum Dokument einer Gewissens- und Wahrheitsforschung für unser Jahrhundert und zeigt so am Beispiel des Einzelschicksals unser aller Leben zwischen den historischen Kräften und Mächten, denen es ausgeliefert ist. In einer reichen, erregenden Schau von eindrucksvoller Erlebnisfülle öffnen sich Rückblicke und Ausblicke, die den Leser zwingen, sich seiner eigenen Position im Zeitgeschehen bewusst zu werden.

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Über den Autor

Ernst von Salomon wurde gegen Ende der zwanziger Jahre in der deutschen Literatur bekannt als Verfasser zeitgeschichtlicher Romane. Am 25. September 1902 als Sohn eines Polizeioffiziers in Kiel geboren und als Kadett erzogen, folgte er nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs nicht der Offizierslaufbahn, sondern geriet in den Strudel der deutschen Nachkriegszeit, deren Wirren und Probleme den Stoff zu seinen Romanen ?Die Kadetten?, ?Die Geächteten? und ?Die Stadt? abgaben. Diese Werke, vielfach übersetzt, überraschten durch ihre besondere literarische Note. Es waren Darstellungen, die ein an den Ereignissen der Zeit leidenschaftlich beteiligter Betrachter zur erzählerischen Kunstform erhob. Im Jahre 1933 wandte sich Ernst von Salomon der Filmarbeit zu. Erst im Jahre 1949 widmete er sich wieder der Literatur. Ernst von Salomon starb am 9. August 1972.

ISBN 3-499-10419-9

ISBN 978-3-499-10419-0

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Salomon, Ernst von:
Der Fragebogen. rororo ; 419 Ungekürzte Ausg., 56. - 60. Tsd.
Reinbek (bei Hamburg) : Rowohlt, 1974. 669 S.; ; 19 cm Taschenbuch EAN: 9783499104190 (ISBN: 3499104199)


Taschenbuch in gutem Zustand. Altersbedingt sind die Seiten angegilbt. Leichte Gebrauchsspuren. R32
Schlagworte: Salomon, Ernst von ; Lebenserinnerungen / Schriftsteller / Einz. Pers. → Salomon, E. v., a Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, a Sprach- und Literaturwissenschaft

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Salomon, Ernst von:
Der Fragebogen. Roman. Mit einem Nachwort von Ernst Rowohlt. - (=Rowohlts-Rotations-Romane, rororo 419). 66. - 69. Tausend. 7. Auflage
Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1976. 669 (1) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Taschenbuch. Kartoniert. EAN: 9783499104190 (ISBN: 3499104199)


Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. 1951 erschien das weltbekannte, lebhaft umstrittene Werk. Das Buch wurde einer der größten Erfolge der Nachkriegszeit. Ein einzigartiger, kühner Einfall wird zum Bericht über ein bewegtes Leben und zugleich zur Darstellung deutscher Nachkriegsgeschichte. Ernst von Salomon demonstriert die Absurdität einer bürokratisch-kollektiven Maßnahme, die den Menschen zu kategorisieren suchte. Mit seiner peinlich genauen, überausführlichen Beantwortung macht er den Großen Fragebogen der damaligen Militärregierung zum Dokument einer Gewissens- und Wahrheitsforschung für unser Jahrhundert und zeigt so am Beispiel des Einzelschicksals unser aller Leben zwischen den historischen Kräften und Mächten, denen es ausgeliefert ist. In einer reichen, erregenden Schau von eindrucksvoller Erlebnisfülle öffnen sich Rückblicke und Ausblicke, die den Leser zwingen, sich seiner eigenen Position im Zeitgeschehen bewusst zu werden. - Ernst von Salomon (* 25. September 1902 in Kiel; † 9. August 1972 in Stöckte, Winsen (Luhe); auch: Ernst Friedrich Karl von Salomon) war ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor. In der Weimarer Republik beteiligte er sich wiederholt an politischen Verbrechen. Sein bekanntestes Werk ist der in Form einer Autobiographie verfasste Roman Der Fragebogen (1951). . Während des Nationalsozialismus: Nach der „Machtergreifung" der Nationalsozialisten 1933 veröffentlichte Salomon an Büchern den Roman Die Kadetten, und danach das Sachbuch Nahe Geschichte. Letzteres war eine Vorveröffentlichung zur Geschichte der Freikorpskämpfer, die 1938 als das Das Buch vom deutschen Freikorpskämpfer erschien. Salomons Veröffentlichungen aus den Jahren vor 1933 erschienen in Neuauflagen oder als Auszüge in der Reihe „Dokumente vom Kampf um die Wiedergeburt der Nation". Mit all diesen Büchern hatte Salomon im Nationalsozialismus sehr hohe Auflagen.[16] Im April 1933 wurde Salomon zusammen mit Hans Fallada kurzzeitig inhaftiert. Der Vermieter von Fallada hatte beide bei der SA und Polizei denunziert. Er hatte eine ihm hintertragene Äußerung falsch verstanden und zeigte Fallada und Salomon wegen eines geplanten Attentats an. Dabei hatte Fallada nur seinem Dienstmädchen gegenüber davon gesprochen, dass sein Freund Salomon ein Attentäter sei. Durch die Fürsprache alter Freunde kamen sie nach einigen Tagen frei.[17] Das 1933 aufgesetzte Gelöbnis treuester Gefolgschaft deutscher Schriftsteller gegenüber Hitler unterzeichnete Salomon nicht. Nach der Ermordung Röhms 1934 stand Salomon bei NS-Parteidienststellen im Ruf eines „Strasser-Mannes", zumal sein emigrierter Bruder Bruno ein bekanntes KPD-Mitglied war.[18] Salomon war Teil eines Freundeskreises, dessen Mitglieder sich in den gemeinsamen Gesprächen regimekritisch äußerten. Zu diesem Kreis gehörten auch Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen, der später einen Teil der von der Gestapo zusammenfassend als „Rote Kapelle" bezeichneten Widerstandskreise bildeten. Da seine Lebensgefährtin Ille Gotthelft, die mit ihm als zwanzigjährige Literaturstudentin ein Liebesverhältnis eingegangen war, Jüdin war, zogen sich die Salomons aus diesem Freundeskreis zurück.[19] Ille Gotthelft galt nach den Nürnberger Gesetzen von 1935 sogar als „Volljüdin". Salomon schützte sie vor der Verfolgung, indem er mit ihr zusammenzog und sie als seine Ehefrau ausgab. Diese unterstützte die Täuschung durch den Verzicht auf eine Ehescheidung. Als Ernst Rowohlt trotz gesetzlicher Verpflichtung seine jüdischen Verlagsmitarbeiter nicht entließ, ging Salomon 1934 ein Scheinarbeitsverhältnis im Verlag ein. Er meldete sich statt eines jüdischen Lektors bei der Reichskulturkammer an. Als später aufflog, dass Rowohlt jüdische Lektoren beschäftigt hatte, zählte das zu den Gründen der Schließung des Verlages und der Emigration Rowohlts im Jahre 1938. . Aus: wikipedia-Ernst_von_Salomon
Schlagworte: a Schöne Literatur, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre,Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Entnazifizierung, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Alliierte/Alliierten, Nachkriegszeit (Zweiter Weltkrieg)

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Der Fragebogen.

Salomon, Ernst von (Verfasser):
Der Fragebogen. Ernst von Salomon / rororo ; 419 78. - 80. Tsd.
Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 1984. 669 S. ; 20 cm kart. EAN: 9783499104190 (ISBN: 3499104199)


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Schlagworte: Geschichte und Historische Hilfswissenschaften

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