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Bock, Stefanie

Das Opfer vor dem Internationalen Strafgerichtshof (Kartoniert / Broschiert / Paperback)


Reihe: Beiträge zum Internationalen und Europäischen Strafrecht 7

Duncker & Humblot GmbH, Duncker & Humblot, November 2010


1. Auflage - 695 S. - Sprache: Deutsch - 238x161x38 mm

ISBN: 3428132580 EAN: 9783428132584

Unter besonderer Berücksichtigung viktimologischer und psychologischer Erkenntnisse untersucht Stefanie Bock die Stellung des Opfers im Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Im Zentrum der Ausführungen steht die Frage, ob das Verfahrensrecht des IStGH den spezifischen Bedürfnissen der Opfer völkerrechtlicher Verbrechen gerecht wird. Um diese beantworten zu können, werden zunächst die im IStGH-Statut genannten völkerrechtlichen Verbrechen unter rechtlichen, kriminologischen und strukturellen Gesichtspunkten analysiert. Dabei werden insbesondere die materiellen, physischen und psychischen Folgen der Taten für die Opfer und ihre hieraus resultierenden Bedürfnisse herausgestellt. Diesen muss der IStGH Rechnung tragen, wenn er seiner übergeordneten Aufgabe - einen Beitrag zur Wiederherstellung und Sicherung des Friedens zu leisten - gerecht werden will. Anschließend untersucht die Autorin das Verfahrensrecht des IStGH auf seine Vereinbarkeit mit den legitimen Opferinteressen und -bedürfnissen. Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen die drei prozessualen Rollen, die das Opfer im Verfahren einnehmen kann: die des Zeugen, der einen Beitrag zur Tataufklärung leistet, die des Beteiligten, der sich aktiv in das Verfahren einbringt, und die des Anspruchstellers, der Wiedergutmachung begehrt. Herausgearbeitet wird, ob und inwieweit es gelungen ist, ein für alle Beteiligten faires und effektives Strafverfahren zu etablieren. Soweit Defizite bestehen, wird aufgezeigt, wie das Völkerstrafprozessrecht unter Wahrung der Rechte des Beschuldigten opferorientiert fortentwickelt werden kann.


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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Teil: Historischer Überblick: Vorstaatliche Gesellschaften - Ersatz der Fehde durch Sühneleistung - Entwicklung hoheitlicher Verfahren - Verdrängung der Fehde - Dominanz staatlicher Verfahren - Die Wiederentdeckung des Opfers - Fazit - 2. Teil: Struktur und Folgen völkerrechtlicher Verbrechen: Viktimisierung - Die Straftatbestände des IStGH-Statuts - Strukturelle und viktimologische Spezifika völkerrechtlicher Verbrechen - Wirkungen über das Opfer hinaus - Völkerrechtliche Verbrechen als Makrokriminalität - Fazit - 3. Teil: Grundlagen für ein opfergerechtes Strafverfahren: Bedürfnisse und Erwartungen des Opfers - Internationale Kodifikationen - Fazit - 4. Sinn und Zweck von Strafe und Strafverfahren: Zu den Strafzwecken - Ziele des Strafverfahrens - Fazit - 5. Teil: Das Opfer im Verfahren vor dem IstGH: Der Opferbegriff - Die anderen Verfahrensbeteiligten - Das Verfahren vor dem IStGH - Das Opfer als Beweismittel - Das Opfer als Beteiligter - Wiedergutmachung. Das Opfer als Anspruchsteller - 6. Teil: Gesamtbetrachtung - Literaturverzeichnis - Personen- und Sachwortverzeichnis

Über den Autor

Dr. Stefanie Bock studierte von 1998 bis 2004 Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und promovierte dort anschließend. Parallel arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Peter Mankowski, Hamburg, und als Intern am Internationalen Strafgerichtshof, Den Haag. Ihr Referendariat absolvierte Stefanie Bock von 2008-2010 am OLG Braunschweig. Seit 2011 ist sie als akademische Rätin a.Z. an der Georg-August-Universität Göttingen, Lehrstuhl RiLG Prof. Dr. Kai Ambos, tätig.


ISBN 3-428-13258-0

ISBN 978-3-428-13258-4

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Das Opfer vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

Bock, Stefanie:
Das Opfer vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Beiträge zum internationalen und europäischen Strafrecht 7.
Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 695 S. Originalbroschur. EAN: 9783428132584 (ISBN: 3428132580)


Unter besonderer Berücksichtigung viktimologischer und psychologischer Erkenntnisse untersucht Stefanie Bock die Stellung des Opfers im Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Im Zentrum der Ausführungen steht die Frage, ob das Verfahrensrecht des IStGH den spezifischen Bedürfnissen der Opfer völkerrechtlicher Verbrechen gerecht wird. Um diese beantworten zu können, werden zunächst die im IStGH-Statut genannten völkerrechtlichen Verbrechen unter rechtlichen, kriminologischen und strukturellen Gesichtspunkten analysiert. Dabei werden insbesondere die materiellen, physischen und psychischen Folgen der Taten für die Opfer und ihre hieraus resultierenden Bedürfnisse herausgestellt. Diesen muss der IStGH Rechnung tragen, wenn er seiner übergeordneten Aufgabe - einen Beitrag zur Wiederherstellung und Sicherung des Friedens zu leisten - gerecht werden will. Anschließend untersucht die Autorin das Verfahrensrecht des IStGH auf seine Vereinbarkeit mit den legitimen Opferinteressen und -bedürfnissen. Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen die drei prozessualen Rollen, die das Opfer im Verfahren einnehmen kann: die des Zeugen, der einen Beitrag zur Tataufklärung leistet, die des Beteiligten, der sich aktiv in das Verfahren einbringt, und die des Anspruchstellers, der Wiedergutmachung begehrt. Herausgearbeitet wird, ob und inwieweit es gelungen ist, ein für alle Beteiligten faires und effektives Strafverfahren zu etablieren. Soweit Defizite bestehen, wird aufgezeigt, wie das Völkerstrafprozessrecht unter Wahrung der Rechte des Beschuldigten opferorientiert fortentwickelt werden kann. ISBN 9783428132584
Schlagworte: Internationaler Strafgerichtshof ; Strafverfahren ; Verbrechensopfer, Recht

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