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Hoffrath, Christiane

Bücherspuren Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im »Dritten Reich« (Gebundene Ausgabe)

Böhlau-Verlag GmbH, Böhlau Köln, Juli 2010


2., durchgesehene und ergänzte Auflage - 225 S. - Sprache: Deutsch - 14 schwarz-weiße Abbildungen - 244x177x23 mm

ISBN: 3412206512 EAN: 9783412206512

Zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eroberten sich Elise und Helene Richter einen Platz in der akademischen und kulturellen Welt Wiens. An ihrem Lebensabend konnten sie auf eine erfolgreiche Karriere als Wissenschaftlerinnen und Publizistinnen zurückblicken. Mit dem Anschluss Österreichs an das »Deutsche Reich« 1938 waren Elise Richter, die erste Universitätsprofessorin Österreichs, und Helene Richter, die Anglistin und Theaterhistorikerin, als Jüdinnen den Verfolgungen der Nationalsozialisten ausgesetzt. Am Ende blieb ihnen nur noch ihre umfangreiche, bedeutende Privatbibliothek. Sie verkauften ihre Bücher in der Hoffnung, damit die fälligen Judenabgaben bezahlen zu können und der drohenden Deportation zu entgehen. Das Buch schildert den Lebensweg der Schwestern, der 1943 in Theresienstadt endete. Zugleich geht es der Frage nach, wie es dazu kam, dass sie den größten Teil ihrer Bücher 1941 an die tausend Kilometer entfernte Universitäts- und Stadtbibliothek Köln veräußerten. Detektivische Kleinarbeit und die Suche nach Spuren in tausenden von Büchern der größten Bibliothek Nordrhein-Westfalens waren nötig, um die Geschichte der Schwestern und ihrer Bibliothek schreiben zu können.


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Inhaltsverzeichnis

Vorwort Vorwort zur zweiten Auflage Einleitung A. Elise und Helene Richter 1. 1861-1906 Kindheit und Jugend Studienjahre 2. 1907-1937 Erfüllte Jahre Krieg und Nachkriegszeit Regeneration: Die Zwischenkriegszeit 3. 1938-1943 Wien Theresienstadt In memoriam B. Der Verkauf der Bücher 1. Die Vermittlung Wer war der Adressat? Professor Dr. rer. pol. Dipl.-Ing. HERMANN CORSTEN (1889-1968) Bibliotheksdirektor in der NS-Zeit Professor Dr. phil. FRITZ SCHALK (1902-1980) Professor und Publizist in der NS-Zeit Professor Dr. phil. EUGEN LERCH (1888-1952) Der erste Brief von ELISE RICHTER - 24. August 1941 2. Die Verhandlungen Der Briefwechsel 01. OKTOBER 1941-16. DEZEMBER 1941 13. JANUAR 1942-02. NOVEMBER 1942 22. FEBRUAR 1943-16. MÄRZ 1943 C. Die Richter-Bibliothek 1. Geschichte der Bücher bis 2005 Das Exlibris Die Inventarisierung der Richter-Bücher (1942-1994) Die Richter-Bibliothek im Bewusstsein der USB Köln 2. Die Suche nach den Büchern (2005-2007) Der Beginn der NS-Provenienzforschung in der USB Köln Die Listen Ergebnisse Anhang Anmerkungen Abkürzungsverzeichnis Abbildungsnachweis Literaturverzeichnis Personenregister Danksagung

Über den Autor

Christiane Hoffrath ist als Diplom-Bibliothekarin an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln für die NS-Provenienzforschung zuständig.


ISBN 3-412-20651-2

ISBN 978-3-412-20651-2

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HOFFRATH, Christiane:
Bücherspuren. Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im »Dritten Reich«. 2. durchgesehene und ergänzte Auflage.
Wien: Böhlau 2010. 225 S., 14 s/w Abb. auf 8 Taf. Lit.verz. Reg. Kart. *neuwertig* EAN: 9783412206512 (ISBN: 3412206512)


Zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eroberten sich Elise und Helene Richter einen Platz in der akademischen und kulturellen Welt Wiens. An ihrem Lebensabend konnten sie auf eine erfolgreiche Karriere als Wissenschaftlerinnen und Publizistinnen zurückblicken. Mit dem Anschluss Österreichs an das »Deutsche Reich« 1938 waren Elise Richter, die erste Universitätsprofessorin Österreichs, und Helene Richter, die Anglistin und Theaterhistorikerin, als Jüdinnen den Verfolgungen der Nationalsozialisten ausgesetzt. Am Ende blieb ihnen nur noch ihre umfangreiche, bedeutende Privatbibliothek. Sie verkauften ihre Bücher in der Hoffnung, damit die fälligen Judenabgaben bezahlen zu können und der drohenden Deportation zu entgehen. Das Buch schildert den Lebensweg der Schwestern, der 1943 in Theresienstadt endete. Zugleich geht es der Frage nach, wie es dazu kam, dass sie den größten Teil ihrer Bücher 1941 an die tausend Kilometer entfernte Universitäts- und Stadtbibliothek Köln veräußerten. Detektivische Kleinarbeit und die Suche nach Spuren in tausenden von Büchern der größten Bibliothek Nordrhein-Westfalens waren nötig, um die Geschichte der Schwestern und ihrer Bibliothek schreiben zu können.
Schlagworte: Buchwesen

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