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Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten.

Mehr von Zweig Stefan

Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten.

11. - 20. Tausend
Berlin ; Frankfurt a.M. : S. Fischer., 1956. 449 Seiten. Abbildungen, 22 cm. Originalleinen.


Private Weihnachtswidmung einer Mutter, datiert 1961 auf Vorsatz, der Vorderdeckel mit ganz kleinen Fleckchen ( siehe Foto). Sonst schönes Exemplar. U.a. Abschied von Rilke. Auguste Rodin. Erinnerung an Theodor Herzl. KMaxim Gorki. Busoni. Gustav Mahler. BRuno Walter. Frans Masereel. Die Monotonisierung der Welt Worte während des Weltkriegs. Berta von Suttner. Ypern. Benares - die Stadt der tausend Tempel. Der Rhythmus von New York. Salzburg : die Stadt als Rahmen. Kleine Reise nach Brasilien. Ernest Renan. Dante. Zu Goethes GEdichten. Sainte-Beuve. Anmerkungen zu Joyce's Ulysses. Hans Carossa. Arthur RImbaud. Balzac. Sinn und Schönheit der Autographen. Dank an die Bücher. " Sie sind da, wartend und schweigend. Sie drängen, sie rufen, sie fordern nicht. An der Wand stehen sie stumm....Sie warten, bis man ihnen aufgetan ist: dann erst tun sie sich auf. " ( Über die Bücher)

 


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Alternative Antiquarische Bücher / Angebote Auf Buchfreund
Konvolut/Sammlung aus 5 Büchern zum Thema Stefan Zweig: 1. Friderike Zweig: Stefan Zweig. Wie ich ihn erlebte 2. Stefan Zweig/Paul Zech: Briefe 1910-1942 3. Stefan Zweig. Leben und Werk im Bild Hrsg. D. Prater und V. Michels 4. Maxim Gorki-Stefan Zweig: Briefwechsel 5. Claude Flor: Stefan Zweig und Meyer-Benfey. Bisher unveröffentlichte Briefe. Ein Psychogramm und die Erzählung Der Kampf um den Südpol

Romane & Erzählungen - Zweig, Stefan
Konvolut/Sammlung aus 5 Büchern zum Thema Stefan Zweig: 1. Friderike Zweig: Stefan Zweig. Wie ich ihn erlebte 2. Stefan Zweig/Paul Zech: Briefe 1910-1942 3. Stefan Zweig. Leben und Werk im Bild Hrsg. D. Prater und V. Michels 4. Maxim Gorki-Stefan Zweig: Briefwechsel 5. Claude Flor: Stefan Zweig und Meyer-Benfey. Bisher unveröffentlichte Briefe. Ein Psychogramm und die Erzählung Der Kampf um den Südpol
1948-1986 S.


3 Bücher gebunden, 2 Taschenbücher, das Buch von Friderike Zweig hat einen beriebenen Pappeinband, das Papier ist gebräunt, die anderen Bücher haben leichte Gebrauchsspuren
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Begegnungen mit Menschen Büchern Städten (Aufsätze und Einleitungen aus den Jahren 1902-1939.)  2. Auflage

Zweig, Stefan:
Begegnungen mit Menschen Büchern Städten (Aufsätze und Einleitungen aus den Jahren 1902-1939.) 2. Auflage (= Gesammelte Werke in Einzelbänden)
Frankfurt, S. Fischer Verlag, 2006. 247 S. 8° Leinen, Originalumschlag, Mängelstempel im Schnitt, aber tadelloses Ex. EAN: 9783100970527 (ISBN: 3100970527)


(= Gesammelte Werke in Einzelbänden)
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Drei Meister : Balzac, Dickens, Dostojewski.

Zweig, Stefan:
Drei Meister : Balzac, Dickens, Dostojewski. Herausgegeben und mit einer Nachbemerkung versehen von Knut Beck. Übersetzung der französischen Zitate von Maryam Lukasser. - (=Fischer 12278). Ungekürzte Neuausgabe. 3. Auflage
Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2003. 222 (2) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: Buchholz / Hinsch / Hensinger. Taschenbuch. Kartoniert. EAN: 9783596122783 (ISBN: 3596122783)


Guter Zustand. Obere hintere Buchecke minimal knittrig. Romanschriftsteller sind nach Stefan Zweigs Auffassung »enzyklopädische Genies«, die mit ihren Figurenuniversen eine »neue Form der Welt« schaffen. In seinen drei Essays zu Balzac, Dickens und Dostojewski versucht er einen Typus des Romanciers herauszuarbeiten, wobei die Unterschiede der Autoren im Vergleich ebenso deutlich hervortreten. Dies ist der erste der drei vollendeten Teile des Zyklus ›Die Baumeister der Welt. Versuch einer Typologie des Geistes‹. Die beiden anderen Teile sind ›Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin, Kleist, Nietzsche‹ und ›Drei Dichter ihres Lebens. Casanova, Stendhal, Tolstoi‹. - Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 22. Februar 1942 in Petrópolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller. ... Charakteristika des Werks : Obwohl nach 1945 kaum von der Kritik wahrgenommen, finden vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien (Joseph Fouché , Marie Antoinette) bis heute Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoléon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk. Reduzierte man das Werk Zweigs auf die vier dominierendsten Charakteristika, so beschriebe man es vermutlich mit den Begriffen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint und damit um so tragischer wirkt, gehindert. Dieses Merkmal tritt besonders in Ungeduld des Herzens, Zweigs einzigem vollendeten Roman, hervor. In der beispielhaften Novelle Der Amokläufer, einer Typologie der Leidenschaft, inspiriert von großen Vorbildern wie Balzac, und dabei ganz der Erzähltradition der Wiener Schule, allen voran Arthur Schnitzler folgend, sind die Hauptpersonen einem dämonischen Zwang unterworfen, der sie aus der hergebrachten Ordnung ihres Lebens reißt. Deutlich wird hier der Einfluss Sigmund Freuds erkennbar. Diese Novelle, wie auch alle anderen Novellen Zweigs, weist Goethes Unerhörte Begebenheit auf, ein (nach dem Meister) gattungsspezifisches Kennzeichen der Novelle. In der Schachnovelle, Zweigs wohl berühmtestem Buch, kämpft die bürgerliche Humanität gegen die Brutalität einer entfremdeten Welt an. Ein kühl kalkulierender, roboterhafter Schachweltmeister, getrieben von ordinärer Habgier, spielt gegen einen Mann, der von den Nationalsozialisten in Isolationshaft gefangen gehalten wurde. Zum einen wird hier der Mensch an sich mit einem unmenschlichen System (Nationalsozialismus) konfrontiert, zum anderen beschreibt Zweig das Leiden des Gefangenen ohne Möglichkeit eines Kontakts zur Außenwelt. Trotz dieses eingehenden Plädoyers für das Menschliche ordnet Zweig sein Werk, wie auch sein Leben selbst, einem Pazifismus unter, der soweit geht, dem Schriftsteller jegliche politische Rolle abzusprechen. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges unterschied und entzweite ihn dieser Standpunkt von den anderen Exilliteraten (vornehmlich Heinrich Mann und Ernst Weiss) und dem PEN-Club. Thomas Mann 1952 zum zehnten Todestags von Stefan Zweig über dessen Pazifismus: „Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.“ So strikt Stefan Zweig eine komplette Trennung von Geist und Politik forderte, so fest stand er für ein vereinigtes Europa in der Tradition Henri Barbusses, Romain Rollands und Émile Verhaerens ein. ... Aus: wikipedia-Stefan_Zweig
Schlagworte: Deutsche Literatur der zehner Jahre, Balzac, Honoré de; Dickens, Charles; Dostoevskij, Fjodor Michailowitsch, Romanische Sprach- und Literaturwissenschaft, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Slawische und baltische Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik
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Unrast der Liebe

Zweig, Friderike Maria [Mitverf.] Zweig, Stefan [Mitverf.]:
Unrast der Liebe ihr Leben u. ihre Zeit im Spiegel ihres Briefwechsels / Friderike Zweig Stefan Zweig. [Zsgest. u. mit e. Anh. vers. von Petra Eisele]
Fischer-Taschenbuch-Verlag Frankfurt am Main, 1984. 302 Seiten Taschenbuch, kart. 12*19


altersbedingt guter Zustand, Seiten angegilbt 201018809
Schlagworte: Zweig, Stefan Zweig, Friderike Brief / Einz. Pers. ? Zweig, S. Brief / Einz. Pers. ? Zweig, F. Zweig, Friderike / Briefe, Gespräche, Reden Zweig, Stefan / Briefe, Gespräche, Reden
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Sternstunden der Menschheit : zwölf historische Miniaturen

Zweig, Stefan:
Sternstunden der Menschheit : zwölf historische Miniaturen
Frankfurt a.M., S. Fischer Verlag, 1958. 255 Seiten gebundene Ausgabe


[Zustand]: Leichte Alters- und Gebrauchsspuren [Beschreibung]: „Schicksalsträchtige Stunden, in denen eine zeitüberdauernde Entscheidung auf ein einziges Datum, eine einzige Stunde zusammengedrängt ist“, beschreibt Stefan Zweig in seinem berühmtesten Buch. In ihm führt er die Kunst der historischen und literarischen Miniaturen auf einen Höhepunkt. Sehr verschiedenartig sind die Ereignisse, denen er den Wert von „Sternstunden“ beimisst: der Untergang des Oströmischen Reichs, der in der Zerstörung von Byzanz 1453 sein sichtbarstes Zeichen fand; die Entstehung des Händelschen „Messias“ 1741; Napoleons Niederlage 1815; Dostojewskis Begnadigung auf der Hinrichtungsstätte 1849; Lenins Reise im versiegelten Zug nach Russland 1871. „Nirgends ist versucht“, schreibt Stefan Zweig, „die seelische Wahrheit der äußeren oder inneren Geschehnisse durch eigene Erfindung zu verfärben oder zu verstärken“; denn „die Geschichte bedarf keiner nachhelfenden Hand“. Das schließt nicht aus, dass durch novellistische Straffung die beschriebenen Ereignisse als „unerhörte Begebenheiten“ besonders eindringlich vermittelt werden können. Weitere Sternstunden nach Stefan Zweig waren Die Entdeckung des Pazifischen Ozeans 1513, Die Marseillaise entsteht 1792, Goethes Marienbader Elegie 1823, Suter entdeckt die Goldfelder von Kalifornien 1848, Das erste Wort über den Ozean 1858, Tolstois Ende 1910 und Kapitän Scotts Kampf um den Südpol 1912… Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, lebte von 1919 bis 1935 in Salzburg, emigrierte dann nach England und 1940 nach Brasilien. Früh als Übersetzer Verlaines, Baudelaires und vor allem Verhaerens hervorgetreten, veröffentlichte er 1901 seine ersten Gedichte unter dem Titel „Silberne Saiten“. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. 1944 erschienen seine Erinnerungen, das von einer vergangenen Zeit erzählende Werk „Die Welt von Gestern“. Im Februar 1942 schied er in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben [Info]: SIE SUCHEN EIN BUCH, CD ODER DVD IN DEUTSCH ODER ENGLISCH? FRAGEN SIE UNS - WIR BEMÜHEN UNS ES FÜR SIE ZU BESCHAFFEN! | Abmahnung: Sollte der Inhalt oder die Aufmachung dieser Seite bzw. Anzeige fremde Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen verletzen, so bitte ich um eine entsprechende Nachricht ohne Kostennote. Ich garantiere, dass die zu Recht beanstandeten Passagen unverzüglich entfernt werden, ohne dass von Ihrer Seite die Einschaltung eines Rechtsbeistandes erforderlich ist. Dennoch von Ihnen ohne vorherige Kontaktaufnahme ausgelöste Kosten werde ich vollumfänglich zurückweisen und gegebenenfalls Gegenklage wegen Verletzung vorgenannter Bestimmungen einreichen. | [INT]: LF: B531 | LFA: 14984 | VK: 5
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Zweig, Stefan:
Maria Stuart. Biographie einer Königin. Mit einer Einleitung des Verfassers. (=Fischer Bücherei, Band 279). Taschenbucherstausgabe
Frankfurt am Main, Fischer Bücherei, 1959. 334 (10) Seiten. Umschlagentwurf: Renate Lohrscheidt. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung. ISBN: 3596217148 (EAN: 9783596217144 / 978-3596217144)


Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 22. Februar 1942 in Petrópolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller. ... Charakteristika des Werks : Obwohl nach 1945 kaum von der Kritik wahrgenommen, finden vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien (Joseph Fouché , Marie Antoinette) bis heute Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoléon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk. Reduzierte man das Werk Zweigs auf die vier dominierendsten Charakteristika, so beschriebe man es vermutlich mit den Begriffen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint und damit um so tragischer wirkt, gehindert. Dieses Merkmal tritt besonders in Ungeduld des Herzens, Zweigs einzigem vollendeten Roman, hervor. In der beispielhaften Novelle Der Amokläufer, einer Typologie der Leidenschaft, inspiriert von großen Vorbildern wie Balzac, und dabei ganz der Erzähltradition der Wiener Schule, allen voran Arthur Schnitzler folgend, sind die Hauptpersonen einem dämonischen Zwang unterworfen, der sie aus der hergebrachten Ordnung ihres Lebens reißt. Deutlich wird hier der Einfluss Sigmund Freuds erkennbar. Diese Novelle, wie auch alle anderen Novellen Zweigs, weist Goethes Unerhörte Begebenheit auf, ein (nach dem Meister) gattungsspezifisches Kennzeichen der Novelle. In der Schachnovelle, Zweigs wohl berühmtestem Buch, kämpft die bürgerliche Humanität gegen die Brutalität einer entfremdeten Welt an. Ein kühl kalkulierender, roboterhafter Schachweltmeister, getrieben von ordinärer Habgier, spielt gegen einen Mann, der von den Nationalsozialisten in Isolationshaft gefangen gehalten wurde. Zum einen wird hier der Mensch an sich mit einem unmenschlichen System (Nationalsozialismus) konfrontiert, zum anderen beschreibt Zweig das Leiden des Gefangenen ohne Möglichkeit eines Kontakts zur Außenwelt. Trotz dieses eingehenden Plädoyers für das Menschliche ordnet Zweig sein Werk, wie auch sein Leben selbst, einem Pazifismus unter, der soweit geht, dem Schriftsteller jegliche politische Rolle abzusprechen. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges unterschied und entzweite ihn dieser Standpunkt von den anderen Exilliteraten (vornehmlich Heinrich Mann und Ernst Weiss) und dem PEN-Club. Thomas Mann 1952 zum zehnten Todestags von Stefan Zweig über dessen Pazifismus: „Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.“ So strikt Stefan Zweig eine komplette Trennung von Geist und Politik forderte, so fest stand er für ein vereinigtes Europa in der Tradition Henri Barbusses, Romain Rollands und Émile Verhaerens ein. ... Aus wikipedia-Stefan_Zweig
Schlagworte: Religionsphilosophie, Biografien Biografie Biographien Biographie, Englische Geschichte, Religiösität, Historiker, Geschichtsschreibung, Historische Persönlichkeit, Historischer Roman Historische Romane, Österreichische Literatur, Religion, Geschichtsphilosophie, Religionsgeschichte, England, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Geschichtswissenschaft, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Geschichtsstudium, Religionswissenschaften, Theologie, Atheismus, Religionswissenschaft, Religionsfreiheit, Großbritannien / Geschichte, Geschichte des 16. Jahrhunderts, Geschichtsbewußtsein, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Engländer, Religionspolitik, Maria <Schottland, Königin, 1542-1587>, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Österreichische Literatur, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1960, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor
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Zweig, Stefan:
Ungeduld des Herzens. Roman. Erste Auflage dieser Ausgabe
Stockholm: S. Fischer Verlag, ohne Jahresangabe, 1954. 386 (2) Seiten. 20,2 x 13 cm. Gelbes Originalleinen mit Fadenbindung, schwarzgeprägten Deckelinitalen, schwarzgeprägten Rückentiteln und Kopffarbschnitt.


Lesetipp des Bouquinisten! Beiliegend zwei Zeitungsartikel zu Stefan Zweig von Reiner Stephan: Vergebliche Suche nach einem Rastlosen und Elisabeth Endres: Der Mann, der nicht hassen konnte in der Süddeutschen Zeitung. Guter Zustand. - Der Roman Ungeduld des Herzens, der 1939 veröffentlicht wurde, ist der einzige beendete Roman des österreichischen Autors Stefan Zweig. Inhalt: Der junge Leutnant Anton Hofmiller wird in das Schloss des ungarischen Magnaten Lajos von Kékesfalva eingeladen. Dort lernt er dessen gelähmte Tochter Edith kennen und entwickelt Zuneigung, vor allem aber tiefes subtiles Mitleid für sie. Hofmiller macht der unheilbar Kranken, die sich in ihn verliebt, Hoffnungen auf baldige Genesung und verlobt sich schließlich sogar mit ihr. Doch da er nur aus Mitleid, nicht aus Liebe handelt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Aus Angst vor Spott und Verachtung steht er in der Öffentlichkeit nicht zu ihrer Verbindung. Als Edith erfährt, dass er die Verlobung vor anderen verleugnet, nimmt sie sich das Leben. Von Schuldgefühlen überwältigt, stürzt er sich in einer sinnlosen Flucht in die Kämpfe des beginnenden Ersten Weltkriegs. ... Aus: wikipedia-Ungeduld_des_Herzens_(Roman). - - Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 22. Februar 1942 in Petrópolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller. ... Charakteristika des Werks : Obwohl nach 1945 kaum von der Kritik wahrgenommen, finden vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien (Joseph Fouché , Marie Antoinette) bis heute Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoléon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk. Reduzierte man das Werk Zweigs auf die vier dominierendsten Charakteristika, so beschriebe man es vermutlich mit den Begriffen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint und damit um so tragischer wirkt, gehindert. Dieses Merkmal tritt besonders in Ungeduld des Herzens, Zweigs einzigem vollendeten Roman, hervor. In der beispielhaften Novelle Der Amokläufer, einer Typologie der Leidenschaft, inspiriert von großen Vorbildern wie Balzac, und dabei ganz der Erzähltradition der Wiener Schule, allen voran Arthur Schnitzler folgend, sind die Hauptpersonen einem dämonischen Zwang unterworfen, der sie aus der hergebrachten Ordnung ihres Lebens reißt. Deutlich wird hier der Einfluss Sigmund Freuds erkennbar. Diese Novelle, wie auch alle anderen Novellen Zweigs, weist Goethes Unerhörte Begebenheit auf, ein (nach dem Meister) gattungsspezifisches Kennzeichen der Novelle. ... Trotz dieses eingehenden Plädoyers für das Menschliche ordnet Zweig sein Werk, wie auch sein Leben selbst, einem Pazifismus unter, der soweit geht, dem Schriftsteller jegliche politische Rolle abzusprechen. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges unterschied und entzweite ihn dieser Standpunkt von den anderen Exilliteraten (vornehmlich Heinrich Mann und Ernst Weiss) und dem PEN-Club. Thomas Mann 1952 zum zehnten Todestags von Stefan Zweig über dessen Pazifismus: „Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.“ So strikt Stefan Zweig eine komplette Trennung von Geist und Politik forderte, so fest stand er für ein vereinigtes Europa in der Tradition Henri Barbusses, Romain Rollands und Émile Verhaerens ein. ... Aus: wikipedia-Stefan_Zweig
Schlagworte: Deutsche Literatur im Nationalsozialismus, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, Deutsche Literatur zwischen 1933 und 1945, Buchgeschichte, Deutsche Literatur während des Nationalsozialismus, Österreichische Literatur, Österreicher, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften
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Zweig, Stefan:
Verwirrung der Gefühle. Inhalt: Verwirrung der Gefühle / Sommernovellette / Brief einer Unbekannten / Angst / Episode am Genfer See / Der Zwang. Erste Auflage dieser Ausgabe
Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag, 1960. 261 (3) Seiten. 20,5 cm. Rotes Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln und Kopffarbschnitt.


Guter Zustand. Einband leicht verzogen. - Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 22. Februar 1942 in Petrópolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller. ... Charakteristika des Werks : Obwohl nach 1945 kaum von der Kritik wahrgenommen, finden vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien (Joseph Fouché , Marie Antoinette) bis heute Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoléon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk. Reduzierte man das Werk Zweigs auf die vier dominierendsten Charakteristika, so beschriebe man es vermutlich mit den Begriffen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint und damit um so tragischer wirkt, gehindert. Dieses Merkmal tritt besonders in Ungeduld des Herzens, Zweigs einzigem vollendeten Roman, hervor. ... Trotz dieses eingehenden Plädoyers für das Menschliche ordnet Zweig sein Werk, wie auch sein Leben selbst, einem Pazifismus unter, der soweit geht, dem Schriftsteller jegliche politische Rolle abzusprechen. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges unterschied und entzweite ihn dieser Standpunkt von den anderen Exilliteraten (vornehmlich Heinrich Mann und Ernst Weiss) und dem PEN-Club. Thomas Mann 1952 zum zehnten Todestags von Stefan Zweig über dessen Pazifismus: „Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.“ So strikt Stefan Zweig eine komplette Trennung von Geist und Politik forderte, so fest stand er für ein vereinigtes Europa in der Tradition Henri Barbusses, Romain Rollands und Émile Verhaerens ein. Aus wikipedia-Stefan_Zweig
Schlagworte: Deutsche Literatur der 20-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Österreichische Literatur, Deutsche Literatur der zwanziger Jahre, Österreich
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Varia
Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten. Berlin: S.Fischer 1955. 450 S. mit Abbildungen. Ln m.U.
1955


Schlagworte: Deutsche Literatur Oesterreich/
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Varia
Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten. Berlin: S.Fischer 1956. 450 S. mit Abbildungen. Ln.
1956


.-20.Tsd.
Schlagworte: Geschichte/ History/ Deutsche Literatur Oesterreich/
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