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Fabricius, Tania

Aufarbeitung von in Kolonialkriegen begangenem Unrecht Anwendbarkeit und Anwendung internationaler Regeln des bewaffneten Konflikts und nationalen Militärrechts auf Geschehnisse in europäischen Kolonialgebieten in Afrika (Kartoniert / Broschiert / Paperback)


Reihe: Schriften zum Völkerrecht 223

Duncker & Humblot GmbH, Duncker & Humblot, März 2017


1. Auflage - 405 S. - Sprache: Deutsch - 233x156x30 mm

ISBN: 3428150112 EAN: 9783428150113

Der Höhepunkt der europäischen Kolonisation Afrikas im 19. Jahrhundert fiel mit dem Beginn der Kodifikation internationalen humanitären Rechts sowie nationalen Militärrechts zusammen. Die Autorin untersucht von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts die Entwicklung der Anwendbarkeit und Anwendung dieser Regeln in bewaffneten Konflikten zwischen europäischen Kolonialmächten und der nicht europäischen Bevölkerung in der Region des heutigen Namibias, Kongos, Kenias und Algeriens. Die Autorin zeigt die Doppelzüngigkeit der Kolonialmächte auf: Die Ausdehnung des Anwendungsbereichs dieser Regeln hatte nur begrenzt praktische Auswirkungen. Die Missachtung humanitärer Mindeststandards in Kolonialkonflikten in Afrika blieb bis Mitte des 20. Jahrhunderts weitgehend ungesühnt. Beeinflusst von den europäischen Mächten fehlten u.a. Durchsetzungsmechanismen für Brüche humanitären Rechts. Und dies, obwohl Kolonialmächte bereits im 19. Jahrhundert auf ihren Leumund achteten und als humanitär agierend wahrgenommen werden wollten.


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Inhaltsverzeichnis

A. EinleitungNotwendigkeit der Aufarbeitung kolonialen Unrechts - Gegenstand und Ziel der Arbeit - Aufbau der Arbeit - Quellen, Literatur und MethodologieB. Kodifikationsgeschichte internationaler Regeln des bewaffneten Konflikts: die Genfer und Haager Abkommen sowie deren Anwendbarkeit in europ?ischen Kolonialgebieten in AfrikaGrundgedanken zur Intertemporalit?t des Rechts - Zeitliches Zusammenfallen im 19. Jahrhundert: Kodifikation von Regeln der Kriegsf?hrung und H?hepunkt der europ?ischen Kolonisation Afrikas - Menschlichere Unmenschlichkeit: Ausgangspunkt Genfer Abkommen von 1864 - Konkretisierung des Anwendungsbereichs des Genfer Abkommens: diplomatische und Internationale Rotkreuz-Konferenzen bis Beginn des 20. Jahrhunderts - I. Haager Friedenskonferenz 1899: Bedeutung f?r bewaffnete Konflikte in europ?ischen Kolonialgebieten in Afrika - Bedeutung der Revision des Genfer Abkommens 1906 f?r die Anwendbarkeit in bewaffneten Kolonialkonflikten - II. Haager Friedenskonferenz 1907 - Zwischenergebnis: Beurteilung des Standes der Rechtsentwicklung zur Anwendbarkeit humanit?ren V?lkerrechts in Kolonialkriegen in Afrika zu Beginn des 20. Jahrhunderts - Relevanz der Intensivierung der Debatte ?ber die Erweiterung des Anwendungsbereichs des humanit?ren V?lkerrechts im Vorfeld und auf der IX. Internationalen Rotkreuz-Konferenz 1912 f?r bewaffnete Konflikte in Afrika - Unter Eindruck des Ersten Weltkriegs: Intensivierung der Debatte zum Anwendungsbereich humanit?rer V?lkerrechtskonventionen: Relevanz f?r Kolonialgebiete - Zweiter Weltkrieg als Z?sur der humanit?ren V?lkerrechtsentwicklung: Genfer Abkommen von 1949 und deren Anwendbarkeit in bewaffneten Kolonialkonflikten - Relevanz der Haager Abkommen f?r bewaffnete Kolonialkonflikte ab Mitte des 20. Jahrhunderts: Anwendungsbereich und si-omnes-Klausel - Ausdehnung des Anwendungsbereichs der Martens'schen Klausel nach dem Zweiten Weltkrieg - Zwischenergebnis zur Kodifikationsgeschichte internationaler Regeln des bewaffneten Konflikts - Modifikation oder Erg?nzung der Anwendbarkeit humanit?ren V?lkerrechts durch Geltung der Menschenrechte: Verh?ltnis humanit?ren V?lkerrechts zu MenschenrechtenC. Analyse der Fallbeispiele: Bedeutung des internationalen humanit?ren Rechts und des nationalen Milit?rrechtsDeutsch-S?dwestafrika (1884-1915) - Der Kongo-Freistaat unter Leopold II. (1885-1908) - Britisch-Ostafrika, die Kolonie Kenia und der Mau-Mau-Aufstand 1952-1960 - Franz?sisch-Algerien - Gewohnheitsrecht - Zwischenergebnis FallbeispieleD. Endergebnis mit AusblickQuellen- und LiteraturverzeichnisUneditierte Quellen - Editierte Quellen - Gerichtsurteile, Kommissionsentscheidungen und Schiedsentscheidungen - Lexika - LiteraturStichwortverzeichnis

Über den Autor

Tania Fabricius, MIA (Columbia University), hat in Passau und Lausanne Rechtswissenschaften sowie in New York Internationale Politik mit Schwerpunkt Völkerrecht und Menschenrechte studiert. Sie war u.a. in den Bereichen Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Entwicklungspolitik für Nichtregierungsorganisationen (NRO) in New York und Brüssel sowie für NRO und den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) im südlichen Afrika - insbesondere in Simbabwe - tätig. Aktuell arbeitet sie in der Entwicklungspolitik.


ISBN 3-428-15011-2

ISBN 978-3-428-15011-3

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