Um Ihr Suchergebnis zu verfeinern, nutzen Sie die Erweiterte Suche!
Sie sind hier: Startseite » gebraucht

Buch links Buch rechts
1 2 3 ... 5000
:. Suchergebnisse Achtung: Es wurden 97386 Artikel gefunden, es werden aber nur maximal 50000 Artikel angezeigt!
Das Netz der Korruption. Wie eine weltweite Bewegung gegen Bestechung kämpft (Gebundene Ausgabe) von Peter Eigen Vorwort: Richard von Weizsäcker Bananenrepubliken machen immer mehr Schule. Diese Einschätzung vermittelt Peter Eigen Jahre nachdem er unter dem Eindruck des kenianischen Sumpfes seinen hoch dotierten Job im Direktorium der Weltbank an den Nagel hängte, um der weltweiten Korruption den Kampf anzusagen. Transparency International (TI) nannte er die Organisation, die er mit wenigen Mitstreitern zu diesem Zweck aus der Taufe hob. Anfangs noch als Haufen naiver Weltverbesserer belächelt, dann zunehmend misstrauisch beäugt und schließlich mit offener Feindseligkeit, aber auch viel Solidarität bedacht, hat sich diese NGO, deren Geschichte und Engagement dieses Buch erzählt, zu einer moralischen Instanz höchster Güte gemausert -- mit viel Prominenz und Sektionen in rund 100 Staaten der Erde.

Mehr von Peter Eigen Vorwort
Peter Eigen Vorwort: Richard von Weizsäcker
Das Netz der Korruption. Wie eine weltweite Bewegung gegen Bestechung kämpft (Gebundene Ausgabe) von Peter Eigen Vorwort: Richard von Weizsäcker Bananenrepubliken machen immer mehr Schule. Diese Einschätzung vermittelt Peter Eigen Jahre nachdem er unter dem Eindruck des kenianischen Sumpfes seinen hoch dotierten Job im Direktorium der Weltbank an den Nagel hängte, um der weltweiten Korruption den Kampf anzusagen. Transparency International (TI) nannte er die Organisation, die er mit wenigen Mitstreitern zu diesem Zweck aus der Taufe hob. Anfangs noch als Haufen naiver Weltverbesserer belächelt, dann zunehmend misstrauisch beäugt und schließlich mit offener Feindseligkeit, aber auch viel Solidarität bedacht, hat sich diese NGO, deren Geschichte und Engagement dieses Buch erzählt, zu einer moralischen Instanz höchster Güte gemausert -- mit viel Prominenz und Sektionen in rund 100 Staaten der Erde. ""Korruption bringt weltweit Tod und Verderben"", warnt Eigen vor einer Verharmlosung als Kavaliersdelikt. ""Sie vernichtet immense volkswirtschaftliche Werte und hindert die Staaten der Dritten Welt in ihrer Entwicklung. Korruption zerstört ehrliche Unternehmen und verzerrt den Wettbewerb, sie beeinflusst die Politik führender Staaten, unterhöhlt die Demokratie und wird von der organisierten Kriminalität und dem Terrorismus benutzt."" Westliche Arroganz gegenüber der Bakschisch-Mentalität anderer Kulturkreise hält er für scheinheilig. Darin offenbarten sich auch die Auswüchse des multinationalen Geschäftsgebarens. Nicht einmal 20 unter den Top-1.000-Weltunternehmen leisteten sich ansatzweise Anti-Korruptionskonventionen. Warum auch, wenn wie in Deutschland Schmiergeldzahlungen steuerabzugsfähig sind oder ein Wirtschaftsminister wie Günter Rexrodt das Anliegen von TI aus Sorge um Wettbewerbsnachteile boykottierte -- vom Vorbild der affärengeschüttelten Politik ganz zu schweigen. Doch selbst eine härtere Gangart scheint keine Erfolgsgarantie. So rangieren etwa US-Unternehmen trotz Strafandrohung durch den ""Foreign Corrupt Practices Act"" von 1977 noch immer mit Abstand auf dem Spitzenplatz des ""Corruption Perceptions Index"". Dass es solche Erhebungen heute überhaupt gibt, ist eines der großen Verdienste von TI. Der Organisation geht es nämlich weniger darum, Skandale anzuprangern, sondern um die Entwicklung geeigneter Instrumente, mit denen dem System zu Leibe gerückt werden kann. Sie alle werden in diesem lehrreichen Buch vorgestellt, das zugleich eine brauchbare Einführung in die Problematik liefert. FAZ, 25. August 2003 ""Eigen argumentiert moralisch konsequent und praxisnah."" Weltbank Wirtschaft Wirtschaftskriminalität Korruption Gesellschaft Gesellschaftskritik Bestechung Korrupte Das Netz der Korruption Wie eine weltweite Bewegung gegen Bestechung kämpft

Auflage: 1 (August 2003) Frankfurt Campus Verlag GmbH Auflage: 1 (August 2003) Hardcover 240 S. 21,6 x 14,4 x 2,8 cm ISBN: 359337188X (EAN: 9783593371887 / 978-3593371887)


Weltbank Wirtschaftskriminalität Korruption Gesellschaft Gesellschaftskritik Bestechung Wirtschaft Bananenrepubliken machen immer mehr Schule. Diese Einschätzung vermittelt Peter Eigen Jahre nachdem er unter dem Eindruck des kenianischen Sumpfes seinen hoch dotierten Job im Direktorium der Weltbank an den Nagel hängte, um der weltweiten Korruption den Kampf anzusagen. Transparency International (T mehr lesen ...
Schlagworte: Weltbank Wirtschaftskriminalität Korruption Gesellschaft Gesellschaftskritik Bestechung Wirtschaft Bananenrepubliken machen immer mehr Schule. Diese Einschätzung vermittelt Peter Eigen Jahre nachdem er unter dem Eindruck des kenianischen Sumpfes seinen hoch dotierten Job im Direktorium der Weltbank an den Nagel hängte, um der weltweiten Korruption den Kampf anzusagen. Transparency International (TI) nannte er die Organisation, die er mit wenigen Mitstreitern zu diesem Zweck aus der Taufe hob. Anfangs noch als Haufen naiver Weltverbesserer belächelt, dann zunehmend misstrauisch beäugt und schließlich mit offener Feindseligkeit, aber auch viel Solidarität bedacht, hat sich diese NGO, deren Geschichte und Engagement dieses Buch erzählt, zu einer moralischen Instanz höchster Güte gemausert -- mit viel Prominenz und Sektionen in rund 100 Staaten der Erde. ""Korruption bringt weltweit Tod und Verderben"", warnt Eigen vor einer Verharmlosung als Kavaliersdelikt. ""Sie vernichtet immense volkswirtschaftliche Werte und hindert die Staaten der Dritten Welt in ihrer Entwicklung. Korruption zerstört ehrliche Unternehmen und verzerrt den Wettbewerb, sie beeinflusst die Politik führender Staaten, unterhöhlt die Demokratie und wird von der organisierten Kriminalität und dem Terrorismus benutzt."" Westliche Arroganz gegenüber der Bakschisch-Mentalität anderer Kulturkreise hält er für scheinheilig. Darin offenbarten sich auch die Auswüchse des multinationalen Geschäftsgebarens. Nicht einmal 20 unter den Top-1.000-Weltunternehmen leisteten sich ansatzweise Anti-Korruptionskonventionen. Warum auch, wenn wie in Deutschland Schmiergeldzahlungen steuerabzugsfähig sind oder ein Wirtschaftsminister wie Günter Rexrodt das Anliegen von TI aus Sorge um Wettbewerbsnachteile boykottierte -- vom Vorbild der affärengeschüttelten Politik ganz zu schweigen. Doch selbst eine härtere Gangart scheint keine Erfolgsgarantie. So rangieren etwa US-Unternehmen trotz Strafandrohung durch den ""Foreign Corrupt Practices Act"" von 1977 noch immer mit Abstand auf dem Spitzenplatz des ""Corruption Perceptions Index"". Dass es solche Erhebungen heute überhaupt gibt, ist eines der großen Verdienste von TI. Der Organisation geht es nämlich weniger darum, Skandale anzuprangern, sondern um die Entwicklung geeigneter Instrumente, mit denen dem System zu Leibe gerückt werden kann. Sie alle werden in diesem lehrreichen Buch vorgestellt, das zugleich eine brauchbare Einführung in die Problematik liefert. FAZ, 25. August 2003 ""Eigen argumentiert moralisch konsequent und praxisnah."" Weltbank Wirtschaft Wirtschaftskriminalität Korruption Gesellschaft Gesellschaftskritik Bestechung Das Netz der Korruption. Wie eine weltweite Bewegung gegen Bestechung kämpft (Gebundene Ausgabe) von Peter Eigen Vorwort: Richard von Weizsäcker

Bestell-Nr.: BN0893

Preis: 59,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 66,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
Einfach kurz und gut, Tl.2, Ressourcen erkennen und nutzen: TEIL 2 von Dipl.-Psych. Jürgen Hargens Psychologischer Psychotherapeut in freier Praxis Leiter projekt: system Psychotherapeut Supervisor Fortbilder, Dipl.-Psych. Wolfgang Eberling Psychotherapeut in eigener Praxis Trainer Supervisor Organisationsberater am Norddeutschen Institut für Kurzzeittherapie nik Gründungsmitglied der European Brief Therapy Association EBTA Angewandte Psychologie Kurztherapie Lösungsorientiertes Arbeiten Kurzzeittherapie bei Kinderängsten Coping mit Cartoons kreative Kindertherapie Forschungsergebnisse

Mehr von Dipl.-Psych. Jürgen Hargens
Dipl.-Psych. Jürgen Hargens Psychologischer Psychotherapeut in freier Praxis Leiter projekt: system Psychotherapeut Supervisor Fortbilder, Dipl.-Psych. Wolfgang Eberling Psychotherapeut in eigener Praxis Trainer Supervisor Organisationsberater am Nor
Einfach kurz und gut, Tl.2, Ressourcen erkennen und nutzen: TEIL 2 von Dipl.-Psych. Jürgen Hargens Psychologischer Psychotherapeut in freier Praxis Leiter projekt: system Psychotherapeut Supervisor Fortbilder, Dipl.-Psych. Wolfgang Eberling Psychotherapeut in eigener Praxis Trainer Supervisor Organisationsberater am Norddeutschen Institut für Kurzzeittherapie nik Gründungsmitglied der European Brief Therapy Association EBTA Angewandte Psychologie Kurztherapie Lösungsorientiertes Arbeiten Kurzzeittherapie bei Kinderängsten Coping mit Cartoons kreative Kindertherapie Forschungsergebnisse

Auflage: 2. Modernes Lernen Auflage: 2. Softcover 232 S. 20,9 x 14,9 x 1,4 cm ISBN: 386145193X (EAN: 9783861451938 / 978-3861451938)


Lösungsorientiertes Arbeiten ist nicht einfach ein Anwenden erfolgversprechender und die Ressourcen der Beteiligten nutzender Techniken, sondern harte Arbeit, hinter der sich ein anderes Verständnis von Schwierigkeiten, Problemen und Lösungen sowie ein verändertes Verständnis der Therapeutln-Klientln-Beziehung zeigt. Die Arbeit ist, wie Steve de Shazer es formuliert, ""einfach, nicht leicht."" Das mehr lesen ...
Schlagworte: Angewandte Psychologie Kurztherapie Lösungsorientiertes Arbeiten Kurzzeittherapie bei Kinderängsten Coping mit Cartoons kreative Kindertherapie Forschungsergebnisse Psychiatrie Psychotherapie Jürgen Hargens, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut in freier Praxis, Leiter von projekt: system, Psychotherapeut, Supervisor und Fortbilder. Wolfgang Eberling, Dipl.-Psych., Psychotherapeut in eigener Praxis, Trainer, Supervisor und Organisationsberater am Norddeutschen Institut für Kurzzeittherapie (nik), Gründungsmitglied der European Brief Therapy Association (EBTA). Lösungsorientiertes Arbeiten ist nicht einfach ein Anwenden erfolgversprechender und die Ressourcen der Beteiligten nutzender Techniken, sondern harte Arbeit, hinter der sich ein anderes Verständnis von Schwierigkeiten, Problemen und Lösungen sowie ein verändertes Verständnis der Therapeutln-Klientln-Beziehung zeigt. Die Arbeit ist, wie Steve de Shazer es formuliert, ""einfach, nicht leicht."" Das Orientieren an Ressourcen, Kompetenzen und Stärken der Klientinnen, ohne dabei das subjektive Leiden und die damit zusammenhängenden Probleme aus den Augen zu verlieren, macht einen Großteil der Kunst des Unternehmens lösungs-orientiert. Im ersten Teil dieses Buches werden konzeptionelle Entwicklungen beschrieben, die darauf zielen, die Ressourcen der Klientinnen zu erkennen, herauszuarbeiten und zu nutzen. Der Blick auf die Praxis und der Bezug zu aktuellen Forschungsergebnissen kommt dabei gleichermaßen zur Sprache. Im zweiten Teil berichten Praktikerinnen über Anwendungen dieser Ideen in unterschiedlichen Kontexten und Settings: in der Kindertherapie, in der Erziehungsberatung, im Umgang mit sog. ""Schreikindern"", in der Gruppenarbeit angesichts von Gewichtsproblemen bei Frauen, bei Konsultationen, im Behindertenbereich sowie in der Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Psychologinnen. Theorie-Praxis-Projekte Jürgen Hargens Von Lösungen, Möglichkeiten, Ressourcen und Problemen Respektieren und Infragestellen von Unterschieden 11 Wolfgang Loth Alles im Wunderland? - Notizen von unterwegs -37 Gerda Klammer Was muß gedreht werden, damit Kurztherapie so kurz wie möglich sein kann?59 Joachim Hesse Möglichkeiten erleben, Ressourcen erkunden, Lösungswege entdecken 77 Praxis-Theorie-Projekte Manfred Vogt-Hillmann, Wolfgang Burr & Arnold Illhardt Kurzzeittherapie bei Kinderängsten - Coping mit Cartoons in der kreativen Kindertherapie 117 Kurt Hahn Passend intervenieren Lösungsorientierung flexibel handhaben: Ein Erfahrungsbericht in acht Thesen 131 Mauri Fries Vom ""Schreibaby"" zum ""Baby mit besonderen Bedürfnissen und Fähigkeiten"" Auswege für Eltern und Babys durch Ansätze der lösungsorientierten Kurzzeittherapie 1... Agnes-Christine Nelle & Anna Maria Pechtl ""Lebensfülle statt Leibesfülle"" Ein lösungsorientiertes Gruppenprogramm für Frauen mit Eßstörungen 159 Ferdinand Wolf Lösungsorienterte Moderation als kurztherapeutische Intervention in ""Expertinnensystemen""177 Gudrun Sickinger Behindert - na und? Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten mit Mitarbeitern im Behindertenbereich - ein ... Jürgen Hargens, Bengta Hansen-Magnusson und Ernst Hansen-Magnusson Die Heldin ist. die Betroffene - wer denn sonst? Skizzen eines interdisziplinären Konsultationsprojekts 211 Personenverzeichnis 227 Anschriften 231 Einfach kurz und gut, Tl.2, Ressourcen erkennen und nutzen: TEIL 2 von Dipl.-Psych. Jürgen Hargens Psychologischer Psychotherapeut in freier Praxis Leiter projekt: system Psychotherapeut Supervisor Fortbilder, Dipl.-Psych. Wolfgang Eberling Psychotherapeut in eigener Praxis Trainer Supervisor Organisationsberater am Norddeutschen Institut für Kurzzeittherapie nik Gründungsmitglied der European Brief Therapy Association EBTA Angewandte Psychologie Kurztherapie Lösungsorientiertes Arbeiten Kurzzeittherapie bei Kinderängsten Coping mit Cartoons kreative Kindertherapie Forschungsergebnisse ISBN-10 3-86145-193-X / 386145193X ISBN-13 978-3-86145-193-8 / 9783861451938 Angewandte Psychologie Kurztherapie Lösungsorientiertes Arbeiten Kurzzeittherapie bei Kinderängsten Coping mit Cartoons kreative Kindertherapie Forschungsergebnisse Psychiatrie Psychotherapie

Bestell-Nr.: BN21390

Preis: 49,99 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 56,94 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
Orthopädie von A - Z von K von Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Thomann Orthopäde Rheumatologe mit eigener Praxis Frankfurt am Main (Autor) orthopädische Krankheitsbilder diagnostische und therapeutische Verfahren in der Orthopädie Krankheitsentstehung Krankheitsbild Vorkommen Diagnostische Verfahren Therapie Prognose des jeweiligen Krankheitsbildes Sportlehrer Yogalehrer Fitnesstrainer KrankengymnastikerInnen Masseure ErgoTherapeuten Therapeuten Studenten Indikation Therapien Prognosen therapeutischer Nutzen Nebenwirkungen Alternativen

Mehr von Prof. med. Klaus-Dieter
Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Thomann Orthopäde Rheumatologe mit eigener Praxis Frankfurt am Main (Autor)
Orthopädie von A - Z von K von Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Thomann Orthopäde Rheumatologe mit eigener Praxis Frankfurt am Main (Autor) orthopädische Krankheitsbilder diagnostische und therapeutische Verfahren in der Orthopädie Krankheitsentstehung Krankheitsbild Vorkommen Diagnostische Verfahren Therapie Prognose des jeweiligen Krankheitsbildes Sportlehrer Yogalehrer Fitnesstrainer KrankengymnastikerInnen Masseure ErgoTherapeuten Therapeuten Studenten Indikation Therapien Prognosen therapeutischer Nutzen Nebenwirkungen Alternativen

2., Auflage Stuttgart Thieme Georg Verlag MVS Medizinverlage Stuttgart 2., Auflage Softcover 370 S. 19,2 x 12,6 x 1,4 cm ISBN: 3137319021 (EAN: 9783137319023 / 978-3137319023)


orthopädische Krankheitsbilder diagnostische und therapeutische Verfahren in der Orthopädie Krankheitsentstehung Krankheitsbild Vorkommen Diagnostische Verfahren Therapie Prognose des jeweiligen Krankheitsbildes Sportlehrer Yogalehrer Fitnesstrainer KrankengymnastikerInnen Masseure ErgoTherapeuten Therapeuten Studenten Indikation Therapien Prognosen therapeutischer Nutzen Nebenwirkungen Alternativ mehr lesen ...
Schlagworte: orthopädische Krankheitsbilder diagnostische und therapeutische Verfahren in der Orthopädie Krankheitsentstehung Krankheitsbild Vorkommen Diagnostische Verfahren Therapie Prognose des jeweiligen Krankheitsbildes Sportlehrer Yogalehrer Fitnesstrainer KrankengymnastikerInnen Masseure ErgoTherapeuten Therapeuten Studenten Indikation Therapien Prognosen therapeutischer Nutzen Nebenwirkungen Alternativen Das Buch ist in zwei Teile gegliedert:""Wichtige orthopädische Krankheitsbilder Wichtige diagnostische und therapeutische Verfahren in der Orthopädie. Nach einem einheitlichen Schema, das klar und didaktisch aufgebaut ist, wird der Leser an die verschiedenen Krankheitsbilder herangeführt. Auf 1-2 Seiten erhält er die wichtigsten Informationen zuDefinition Krankheitsentstehung Krankheitsbild Vorkommen Diagnostische Verfahren Therapie und Prognose des jeweiligen Krankheitsbildes Eindruckvolle, informative Zeichnungen ergänzen den Text. Über den Autor Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Thomann ist Orthopäde und Rheumatologe mit eigener Praxis in Frankfurt am Main.

Bestell-Nr.: BN27552

Preis: 189,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 196,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung. Editierbare QM-Dokumente auf CD-ROM von Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.

Mehr von Gerwalt Muhle Peter
Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung. Editierbare QM-Dokumente auf CD-ROM von Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.""Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. (...) Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. (...) Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden."" In(DZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Heft 11/2008; (auch in ZZI, Heft 4/2009)).Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. (...) Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. (...) QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. In(Der Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008.).""Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen."" In(progenie.de; 26.10.2008).Dr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis – so machen Sie sich fit für die Zukunft! Welche Vorteile bringt ein Qualitätsmanagement-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, Kosteneinsparungen – dies sind nur einige Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten QM-System noch weiter optimieren können. Von Zahnärzten für ihre Kolleginnen und Kollegen verfasst! Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigenen, zertifizierten Praxen, erklären praxisnah und konkret, wie ein QM-System effizient umgesetzt wird, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden. Mit Hilfe der CD-ROM setzen Sie Schritt für Schritt ein auf Ihre Praxis abgestimmtes QM-System umAlle im Buch abgedruckten Musterdokumente sowie weitere Formulare sind als editierbare Vorlagen verfügbar. · Präzise an den Bedürfnissen von Zahnärzten und Praxisteams orientiert · Praxisnah und gut umsetzbarZahlreiche Musterdokumente und Arbeitshilfen · Inklusive CD-ROMAm PC bearbeitbare und ausdruckbare QM-Dokumente · Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000Das weltweit am häufigsten angewandte und vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertete QM-System. Über den AutorDr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Besprechung / Review zu ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. (...) Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. (...) QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. InDer Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008. Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen. Inwww.progenie.de; 26.10.2008 Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. (...) Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. (...) Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden. InDZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift Inhaltsverzeichnis von ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Inhaltsverzeichnisse/978-3-7945-2568-3_Inhalt.pdf Auswahl des geeigneten QM-Systems • Zeitplanung und Aufwandsschätzung • gesetzliche Forderungen • Bestandteile einer QM-Dokumentation • Praxisphilosophie • Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente • Einbeziehung der Mitarbeiterinnen • Umgang mit Fehlern • Qualitätswerkzeuge • Zertifizierung • Erfahrungen der Autoren

Auflage: 1 (30. Juni 2008) Schattauer, F.K. Verlag Auflage: 1 (30. Juni 2008) Hardcover 240 S. 24,6 x 16,8 x 2,2 cm ISBN: 379452568X (EAN: 9783794525683 / 978-3794525683)


Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären prax mehr lesen ...
Schlagworte: Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.""Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. (...) Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. (...) Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden."" In(DZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Heft 11/2008; (auch in ZZI, Heft 4/2009)).Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. (...) Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. (...) QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. In(Der Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008.).""Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen."" In(progenie.de; 26.10.2008).Dr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis – so machen Sie sich fit für die Zukunft! Welche Vorteile bringt ein Qualitätsmanagement-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, Kosteneinsparungen – dies sind nur einige Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten QM-System noch weiter optimieren können. Von Zahnärzten für ihre Kolleginnen und Kollegen verfasst! Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigenen, zertifizierten Praxen, erklären praxisnah und konkret, wie ein QM-System effizient umgesetzt wird, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden. Mit Hilfe der CD-ROM setzen Sie Schritt für Schritt ein auf Ihre Praxis abgestimmtes QM-System umAlle im Buch abgedruckten Musterdokumente sowie weitere Formulare sind als editierbare Vorlagen verfügbar. · Präzise an den Bedürfnissen von Zahnärzten und Praxisteams orientiert · Praxisnah und gut umsetzbarZahlreiche Musterdokumente und Arbeitshilfen · Inklusive CD-ROMAm PC bearbeitbare und ausdruckbare QM-Dokumente · Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000Das weltweit am häufigsten angewandte und vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertete QM-System. Über den AutorDr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Besprechung / Review zu ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. (...) Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. (...) QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. InDer Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008. Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen. Inwww.progenie.de; 26.10.2008 Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. (...) Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. (...) Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden. InDZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift Inhaltsverzeichnis von ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Inhaltsverzeichnisse/978-3-7945-2568-3_Inhalt.pdf Auswahl des geeigneten QM-Systems • Zeitplanung und Aufwandsschätzung • gesetzliche Forderungen • Bestandteile einer QM-Dokumentation • Praxisphilosophie • Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente • Einbeziehung der Mitarbeiterinnen • Umgang mit Fehlern • Qualitätswerkzeuge • Zertifizierung • Erfahrungen der Autoren

Bestell-Nr.: BN17545

Preis: 129,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 136,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
Geistlich leben im Sinne alter Klosterregeln [Gebundene Ausgabe] von Peter Dyckhoff (Autor) Vorwort Odilo Lechner christliche Botschaft Gebet Traditionen Orden religiöse Gemeinschaft Ordensregeln von Basilius Augustinus Benedikt Franziskus Klara Ignatius mittelalterliche Tradition Theologie Priester Wallfahrtsseelsorger Krankenhausseelsorger Kevelaer Gemeindepfarrer Diözese Hildesheim bischöfliches Bildungshaus Kurse zur christlichen Gebets- und Meditationspraxis Ein besonderes Buch für alle, die heute bewusst geistlich leben wollen. Für Menschen von heute übertragen aus den Regeln bedeutsamer Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus, Klara oder Ignatius von einem Kenner der altchristlichen Mönchsmystik und spirituellen Meister: Peter Dyckhoff. Wer in den alten Regeln liest empfängt zahlreiche Anregungen für die eigene Glaubenspraxis, erlebt Ruhe, findet Freude, erkennt den eigenen Weg und entdeckt inmitten des Vergänglichen das Unvergängliche: die Liebe Gottes zu den Menschen. Mit historischen Vignetten und Holzschnitten Ein besonderes Buch für alle, die heute bewusst geistlich leben wollen. Für Menschen von heute übertragen aus den Regeln bedeutsamer Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus, Klara oder Ignatius von einem Kenner der altchristlichen Mönchsmystik und spirituellen Meister: Peter Dyckhoff. Wer in den alten Regeln liest empfängt zahlreiche Anregungen für die eigene Glaubenspraxis, erlebt Ruhe, findet Freude, erkennt den eigenen Weg und entdeckt inmitten des Vergänglichen das Unvergängliche: die Liebe Gottes zu den Menschen. Mit historischen Vignetten und Holzschnitten Geisteswissenschaften Die Klosterregeln sorgen dafür, dass der Kern der christlichen Botschaft im Alltag in Gebet und Arbeit umgesetzt wird. Sechs Traditionen prägen bis zum heutigen Tag die Welt eines jeden Ordens und jeder religiösen Gemeinschaft. Alle verfolgen sie das gleiche Ziel und jede geht dennoch ihren eigenen Weg: Die Ordensregeln von Basilius, Augustinus, Benedikt, Franziskus, Klara als erster Frau, die eine eigene Regel verfasst hat und Ignatius. Peter Dyckhoff studierte Psychologie und war mehrere Jahre Inhaber und Geschäftsführer eines mittelständischen Industriebetriebes. Mit 40 Jahren ein Neuanfang: Studium der Theologie, danach Priester, dann Wallfahrts- und Krankenhausseelsorger in Kevelaer. Danach als Gemeindepfarrer in der Diözese Hildesheim und Leitung bis 1999 ein bischöfliches Bildungshaus. Heute veröffentlicht der Autor seine langjährigen Erfahrungen in Büchern und gibt Kurse zur christlichen Gebets- und Meditationspraxis

Mehr von Peter Dyckhoff Vorwort
Peter Dyckhoff (Autor) Vorwort Odilo Lechner
Geistlich leben im Sinne alter Klosterregeln [Gebundene Ausgabe] von Peter Dyckhoff (Autor) Vorwort Odilo Lechner christliche Botschaft Gebet Traditionen Orden religiöse Gemeinschaft Ordensregeln von Basilius Augustinus Benedikt Franziskus Klara Ignatius mittelalterliche Tradition Theologie Priester Wallfahrtsseelsorger Krankenhausseelsorger Kevelaer Gemeindepfarrer Diözese Hildesheim bischöfliches Bildungshaus Kurse zur christlichen Gebets- und Meditationspraxis Ein besonderes Buch für alle, die heute bewusst geistlich leben wollen. Für Menschen von heute übertragen aus den Regeln bedeutsamer Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus, Klara oder Ignatius von einem Kenner der altchristlichen Mönchsmystik und spirituellen Meister: Peter Dyckhoff. Wer in den alten Regeln liest empfängt zahlreiche Anregungen für die eigene Glaubenspraxis, erlebt Ruhe, findet Freude, erkennt den eigenen Weg und entdeckt inmitten des Vergänglichen das Unvergängliche: die Liebe Gottes zu den Menschen. Mit historischen Vignetten und Holzschnitten Ein besonderes Buch für alle, die heute bewusst geistlich leben wollen. Für Menschen von heute übertragen aus den Regeln bedeutsamer Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus, Klara oder Ignatius von einem Kenner der altchristlichen Mönchsmystik und spirituellen Meister: Peter Dyckhoff. Wer in den alten Regeln liest empfängt zahlreiche Anregungen für die eigene Glaubenspraxis, erlebt Ruhe, findet Freude, erkennt den eigenen Weg und entdeckt inmitten des Vergänglichen das Unvergängliche: die Liebe Gottes zu den Menschen. Mit historischen Vignetten und Holzschnitten Geisteswissenschaften Die Klosterregeln sorgen dafür, dass der Kern der christlichen Botschaft im Alltag in Gebet und Arbeit umgesetzt wird. Sechs Traditionen prägen bis zum heutigen Tag die Welt eines jeden Ordens und jeder religiösen Gemeinschaft. Alle verfolgen sie das gleiche Ziel und jede geht dennoch ihren eigenen Weg: Die Ordensregeln von Basilius, Augustinus, Benedikt, Franziskus, Klara als erster Frau, die eine eigene Regel verfasst hat und Ignatius. Peter Dyckhoff studierte Psychologie und war mehrere Jahre Inhaber und Geschäftsführer eines mittelständischen Industriebetriebes. Mit 40 Jahren ein Neuanfang: Studium der Theologie, danach Priester, dann Wallfahrts- und Krankenhausseelsorger in Kevelaer. Danach als Gemeindepfarrer in der Diözese Hildesheim und Leitung bis 1999 ein bischöfliches Bildungshaus. Heute veröffentlicht der Autor seine langjährigen Erfahrungen in Büchern und gibt Kurse zur christlichen Gebets- und Meditationspraxis

Auflage: 1., Aufl. (16. März 2005) Don Bosco Verlag Auflage: 1., Aufl. (16. März 2005) Hardcover 360 S. 17,2 x 12,2 x 3 cm ISBN: 3769814754 (EAN: 9783769814750 / 978-3769814750)


Die Klosterregeln sorgen dafür, dass der Kern der christlichen Botschaft im Alltag in Gebet und Arbeit umgesetzt wird. Sechs Traditionen prägen bis zum heutigen Tag die Welt eines jeden Ordens und jeder religiösen Gemeinschaft. Alle verfolgen sie das gleiche Ziel und jede geht dennoch ihren eigenen Weg: Die Ordensregeln von Basilius,Augustinus, Benedikt, Franziskus, Klara als erster Frau, die eine mehr lesen ...
Schlagworte: Meditation Religion Theologie Christentum christliche Lebenshilfe Geistliches Leben Philosophie, Religion Christliche Religionen Kloster Persönliche Spiritualität Die Klosterregeln sorgen dafür, dass der Kern der christlichen Botschaft im Alltag in Gebet und Arbeit umgesetzt wird. Sechs Traditionen prägen bis zum heutigen Tag die Welt eines jeden Ordens und jeder religiösen Gemeinschaft. Alle verfolgen sie das gleiche Ziel und jede geht dennoch ihren eigenen Weg: Die Ordensregeln von Basilius,Augustinus, Benedikt, Franziskus, Klara als erster Frau, die eine eigene Regel verfasst hat und Ignatius. Ein besonderes Buch für alle, die heute bewusst geistlich leben wollen. Für Menschen von heute übertragen aus den Regeln bedeutsamer Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus, Klara oder Ignatius von einem Kenner der altchristlichen Mönchsmystik und spirituellen Meister: Peter Dyckhoff. Wer in den alten Regeln liest empfängt zahlreiche Anregungen für die eigene Glaubenspraxis, erlebt Ruhe, findet Freude, erkennt den eigenen Weg und entdeckt inmitten des Vergänglichen das Unvergängliche: die Liebe Gottes zu den Menschen. Mit historischen Vignetten und Holzschnitten Ein besonderes Buch für alle, die heute bewusst geistlich leben wollen. Für Menschen von heute übertragen aus den Regeln bedeutsamer Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus, Klara oder Ignatius von einem Kenner der altchristlichen Mönchsmystik und spirituellen Meister: Peter Dyckhoff. Wer in den alten Regeln liest empfängt zahlreiche Anregungen für die eigene Glaubenspraxis, erlebt Ruhe, findet Freude, erkennt den eigenen Weg und entdeckt inmitten des Vergänglichen das Unvergängliche: die Liebe Gottes zu den Menschen. Mit historischen Vignetten und Holzschnitten Ein besonderes Buch für alle, die heute bewusst geistlich leben wollen. Für Menschen von heute übertragen aus den Regeln bedeutsamer Ordensgründer wie Benedikt, Franziskus, Klara oder Ignatius von einem Kenner der altchristlichen Mönchsmystik und spirituellen Meister: Peter Dyckhoff. Wer in den alten Regeln liest empfängt zahlreiche Anregungen für die eigene Glaubenspraxis, erlebt Ruhe, findet Freude, erkennt den eigenen Weg und entdeckt inmitten des Vergänglichen das Unvergängliche: die Liebe Gottes zu den Menschen. Mit historischen Vignetten und Holzschnitten Geisteswissenschaften Die Klosterregeln sorgen dafür, dass der Kern der christlichen Botschaft im Alltag in Gebet und Arbeit umgesetzt wird. Sechs Traditionen prägen bis zum heutigen Tag die Welt eines jeden Ordens und jeder religiösen Gemeinschaft. Alle verfolgen sie das gleiche Ziel und jede geht dennoch ihren eigenen Weg: Die Ordensregeln von Basilius, Augustinus, Benedikt, Franziskus, Klara als erster Frau, die eine eigene Regel verfasst hat und Ignatius. Peter Dyckhoff studierte Psychologie und war mehrere Jahre Inhaber und Geschäftsführer eines mittelständischen Industriebetriebes. Mit 40 Jahren ein Neuanfang: Studium der Theologie, danach Priester, dann Wallfahrts- und Krankenhausseelsorger in Kevelaer. Danach als Gemeindepfarrer in der Diözese Hildesheim und Leitung bis 1999 ein bischöfliches Bildungshaus. Heute veröffentlicht der Autor seine langjährigen Erfahrungen in Büchern und gibt Kurse zur christlichen Gebets- und Meditationspraxis.Religion Theologie Christentum Christliche Lebenshilfe Geistliches Leben Philosophie Religion Christliche Religionen Philosophie Kloster Persönliche Spiritualität Geistlich leben im Sinne alter Klosterregeln [Gebundene Ausgabe] von Peter Dyckhoff (Autor) christliche Botschaft Gebet Traditionen Orden religiöse Gemeinschaft Ordensregeln von Basilius Augustinus Benedikt Franziskus Klara Ignatius mittelalterliche Tradition Theologie Priester Wallfahrtsseelsorger Krankenhausseelsorger Kevelaer Gemeindepfarrer Diözese Hildesheim bischöfliches Bildungshaus Kurse zur christlichen Gebets- und Meditationspraxis Vorwort Odilo Lechner Sprache deutsch Maße 118 x 176 mm Einbandart gebunden Geisteswissenschaften Religion Theologie Christentum christliche Lebenshilfe Geistliches Leben Philosophie, Religion Christliche Religionen Kloster Persönliche Spiritualität ISBN-10 3-7698-1475-4 / 3769814754 ISBN-13 978-3-7698-1475-0 / 9783769814750 Meditationspraxis

Bestell-Nr.: BN23521

Preis: 109,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 116,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 

Mehr von Peter
Peter May (Autor)
IMPULSE - Campus für Unternehmer Der Unternehmer als Chef, Manager und Privatperson [Gebundene Ausgabe] Peter May (Autor) Mittelständische Unternehmen sind häufig von Unternehmerpersönlichkeiten geprägt. Die Anforderungen an einen erfolgreichen Unternehmer sind vielfältig. Er muss das Unternehmen managen, die Mitarbeiter führen, und tut gut daran, sein Privatleben nicht zu vernachlässigen. Peter May zeigt Wege und Strategien, um die Firma nach vorne zu bringen und interne sowie externe Netzwerke zu etablieren und zu pflegen. Auch die Definition und Umsetzung von persönlichen Zielen sind sein Thema, ebenso wie die beste Organisation für die privaten Finanzen. Er trägt damit dem Unternehmertum in all seinen Fassetten Rechnung. Prof. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Inhalt Einleitung: Unternehmer sein - Unternehmer bleiben9 Einführung 11 Der Inhaber schafft den Vorsprung im Wettbewerb 14 Manche Unternehmer sind länger erfolgreich als jeder Börsenkonzern 15 Herausforderung Generationswechsel 16 Inhabergeführte Unternehmen sind anders 18 Familie und Unternehmen sind nur selten zu trennen 19 In der Firma fokussiert - im Vermögen diversifiziert 21 Der Inhaber ist die Energiequelle des Geschäfts 24 Inhaber-Unternehmer haben einen natürlichen Startvorteil 28 Mehr Erfolg mit der Integrierten Eignerstrategie 29 Nicht nur das Unternehmen braucht den Profi 31 Die Unternehmensstrategie33 Erst die Fokussierung bringt den Erfolg 33 Jeder Unternehmer muss lernen, ""Nein"" zu sagen, und zwar oft 35 Setzen Sie sich für Ihre unternehmerische Tätigkeit hohe Ziele!38 Energie von außen kann das Wachstum beschleunigen 39 Für Inhaber-Unternehmen gelten andere Regeln 42 Der Unternehmer als Wettbewerbsvorteil 43 Lassen Sie sich vom gesunden Menschenverstand leiten47 Durch Verzicht zum Erfolg 51 Begrenzte Ressourcen zur Quelle des Vorsprungs machen 53 Bestimmen Sie die Gesetze Ihres Marktes 58 So vermeiden Sie die strategische Starre 62 Innovative Ideen können Ihre Finanzierung sichern 70 Das Vermögen des Unternehmers 77 Begrenzen Sie das Klumpen-Risiko 77 So schützen Sie Firma und Familie 79 Diesen Risikokatalog sollte jeder Unternehmer kennen 82 Freies Vermögen in ausreichender Höhe schaffen - das ist das Ziel! 89 So stellen Sie Ihre Vermögensbilanz auf 90 Erarbeiten und Umsetzen der Vermögensstrategie 93 Guten Rat gibt es nicht umsonst - nur was etwas kostet, hat auch Wert 96 Ihr Vermögen wächst wie eine Pyramide 97 Wie sich das Ausgabenrisiko auf das Vermögen auswirkt 100 Steuern und Unternehmervermögen 103 Die Person des Unternehmers 106 Unternehmer-Energie macht den Unterschied 106 Der Unternehmer und seine Persönlichkeit prägen das Unternehmen109 Die eigenen Grenzen erkennen - und managen 111 Wählen Sie die Rolle, die zu Ihrer Person passt 113 Die Kraft des Teams nutzen 116 Sie und Ihr Ehepartner sind gemeinsam Unternehmer 118 Zeit als Risikofaktor 121 Rendite ist nicht das Maß aller Dinge 123 Für geistige Hygiene sorgen 125 Mut als Erfolgsfaktor129 Gesunder Unternehmer = guter Unternehmer182 Die Familie 138 Was eine einfache Regel alles bewirken kann 138 Die Familie braucht Management 140 Die richtige Strategie geht alle in der Familie an 141 Familienkrieg: Dallas und die Folgen 143 Die Familie als Wettbewerbsvorteil 144 Inaktive Gesellschafter nutzbringend einbinden146 So behandeln Sie angeheiratete Familienmitglieder richtig 152 Wie Family Education den Gemeinsinn der Eigentümer stärkt 156 Schaffen Sie Anlässe, die Raum für Gemeinsamkeiten bieten 160 Einige Vorgaben, die jeder Inhaberfamilie helfen 166 Der Nutzen einer Familienverfassung 169 Die Nachfolgeregelung 171 Wie der Familienmanager dem Unternehmer viel Arbeit abnehmen kann 174 Die Familie ist das wichtigste Kapital des Inhaber-Unter- nehmens 175 Fazit 177 Literatur 179 Register 182 Peter May hat ein grundlegendes Buch geschrieben, dass sich mit den verschiedenen Bereichen befasst, die für den Erfolg von Inhaber- beziehungsweise Familienunternehmen wichtig und erfolgsentscheidend sind. Er befasst sich mit dem Bereich der Unternehmensstrategie, vermittelt wesentliche Regeln für den Umgang mit dem Vermögen des Unternehmers, er beschäftigt sich damit, was der Unternehmer als Person und Persönlichkeit tun sollte, um die eigene Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Da der überwiegende Teil der inhabergeführten Unternehmen heute Familienunternehmen sind ergänzt er seine Ausführungen um ein weiteres lesenswertes Kapitel, wie man als Unternehmer das eigene Unternehmen am besten im Kreis der familiären Mitgesellschafter führt. Dabei konzentriert sich Peter May auf das, was den primären Unterschied und Wettbewerbsvorteile eines Familienunternehmens gegenüber einem Manager geführten Unternehmen ausmacht. Im Bereich der Unternehmensstrategie geht es primär darum, sich als Unternehmer mit seinem Unternehmen auf die wesentlichen Bereiche zu konzentrieren und zu fokussieren. May zitiert die Hidden Champions und orientierte sich stark an der Engpasskonzentrierten Strategie EKS. Viele nützliche Inspirationen erhält auch das für das Kapitel, das sich mit dem Vermögen des Unternehmers befasst. Hier geht es insbesondere darum, als Unternehmer bereits erwirtschaftetes Vermögen so umgeht, dass der Unternehmer und seine Familie sukzessive vom finanziellen Erfolg des Unternehmens unabhängig werden oder auch einen etwaigen Misserfolg des Unternehmens finanziell überstehen. Im Kapitel zur Person des Unternehmers geht es um den Bereich der Work-Life-Balance, darum die eigene Identität als Unternehmer zu leben, sich selber nicht zu überlassen und auf das eigene seelische und gesundheitliche Befinden zu achten. Viele Familienunternehmen leiden unter Zwist und Auseinandersetzung innerhalb der Familie und begrenzen hierdurch den eigenen wirtschaftlichen Erfolg. Peter May beleuchtet das Thema Familie dehalb ausführlich und macht eine Vielzahl nützlicher Vorschläge, wie man familiärer Konflikte aus dem Unternehmen heraushalten kann oder - noch besser - dafür sorgt, dass sie gar nicht erst entsteht. Sämtliche Ausführungen in diesem Buch werden durch eine Vielzahl von Beispielen veranschaulicht und nachvollziehbar illustriert. Ein lesenswertes Buch, auch für den, der sich schon weitergehend mit dem Thema Unternehmer sein befasst hat. Unbedingt zu empfehlen für jeden Jungunternehmer.AutorProf. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Das Buch von Peter May gehört meiner Einschätzung nach zur Pflichtlektüre für Unternehmer. Es ist eines der besten Bücher zum Thema ""Unternehmer sein"", das in den letzten Jahren erschienen ist. Die Qualität des Buches ergibt sich durch einen scheinbar kleinen, in Wirklichkeit jedoch alles entscheidenden Unterschied, der meist übersehen wird. In der üblichen Führungsliteratur wird alles in einen Topf geworfenAngestellte Manager, Unternehmer oder auch solche, die leitende Funktionen in Non-Profit-Organisationen ausüben. Unter dem eingeschränkten Aspekt der Menschenführung allein ist das durchaus möglich und kann wie z.B. bei Stephen Covey sehr fruchtbar sein. Zugleich übersieht man jedoch, dass zwischen Unternehmern und angestellten Managern ganz wesentliche Unterschiede in Bezug auf die Interessen, Einstellungen und Voraussetzungen liegen. Z.B. bindet sich der Unternehmer in der Regel lebenslang an sein Unternehmen, ein angestellter Manager muss dies nicht. Oder bei Unternehmern (zumindest bei denen, die schon einige Jahre im Geschäft sind) kommt das Unternehmen immer vor den persönlichen Interessen. Das ist bei angestellten Managern nicht so. Dabei geht es um Unterschiede, die einem beim Lesen von Unternehmer-Biographien (z.B. von Theo Lieven oder Nicolas Hayek) sofort ins Auge springen. Indem sich Peter May nicht nur auf Unternehmer, sondern sogar auf die noch kleinere Gruppe der Familienunternehmer fokussiert, ist er überhaupt erst in der Lage, bestimmte Themen und Anforderungen (wie z.B. die Trennung von Unternehmens- und Privatvermögen oder den Einfluss der Familie auf die Unternehmensführung) klar zu erkennen und dafür auch Lösungen zu benennen. Inhaltlich gliedert Peter May die Themen nach dem von ihm benannten INTES-Prinzip in die Bereiche Unternehmensstrategie, Unternehmervermögen, Person des Unternehmers und Familie des Unternehmers. Nun ist eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens in gewissen Umfeldern (außerhalb der klassischen Betriebswirtschaft) State of the Art (z.B. SchmidtColleg mit 8 Lebensbereichen, Bodo Schäfer mit 5, und Unternehmercoach.com mit 7 Lebensbereichen). Darin liegt nicht das Besondere. Durch die Fokussierung auf die klare Zielgruppe jedoch bekommen die Lebensbereiche (oder unternehmerischen Handlungsfelder) aber erst ihren konkreten Inhalt. Und dadurch wird diese Untergliederung in Lebensbereiche erst wirklich nützlich. Deutlich ist zu spürenPeter May hat selbst ein Familienunternehmen geführt und weiß, wovon er spricht - etwas, das bei ""Führungsliteratur"" nicht selbstverständlich ist. Viele Hinweise sind auch und gerade für Noch-Nicht-Familienunternehmen, die von Einzelnen oder von kleinen Teams gegründet und noch in der ersten Generation geführt werden - der bei weitem größte Teil aller Unternehmen - von entscheidender Bedeutung. Der wichtigste Nutzen jedoch, den das Buch von Peter May Unternehmern bietet, ist die Weitung des Blicks, wie es nur bei der Betrachtung von Familienunternehmen mit teilweise 300-jähriger Tradition möglich ist. Und dies ist für Unternehmer, die oft in Ihrem Alltag gefangen sind und nur bis zum nächsten Kontoauszug oder zur nächsten BwA schauen, absolut entscheidendNur mit weitem Blick können Unternehmer überhaupt ihre Aufgaben wahrnehmen. Und damit bekommt der Leser einen Nutzen, der weit über das schon dutzendfach gehörte Blabla hinaus führt. Damit hat sich das Buch von Peter May einen Platz in meinen Top10 verdient (bei derzeit rund 500 gelesenen Büchern zum Thema). Wirtschaft Management Wirtschaft Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer Zusatzinfo 17 Abbildungen Sprache deutsch Maße 152 x 228 mm Einbandart gebunden Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Wirtschaftswissenschaften Management Wirtschaftslehre Manager Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer ISBN-10 3-593-38115-X / 359338115X ISBN-13 978-3-593-38115-2 / 9783593381152

2006 Campus Verlag 2006 Hardcover 187 S. 23,2 x 16 x 2,2 cm ISBN: 359338115X (EAN: 9783593381152 / 978-3593381152)


Mittelständische Unternehmen sind häufig von Unternehmerpersönlichkeiten geprägt. Die Anforderungen an einen erfolgreichen Unternehmer sind vielfältig. Er muss das Unternehmen managen, die Mitarbeiter führen, und tut gut daran, sein Privatleben nicht zu vernachlässigen. Peter May zeigt Wege und Strategien, um die Firma nach vorne zu bringen und interne sowie externe Netzwerke zu etablieren und zu mehr lesen ...
Schlagworte: Wirtschaft Management Wirtschaft Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer Mittelständische Unternehmen sind häufig von Unternehmerpersönlichkeiten geprägt. Die Anforderungen an einen erfolgreichen Unternehmer sind vielfältig. Er muss das Unternehmen managen, die Mitarbeiter führen, und tut gut daran, sein Privatleben nicht zu vernachlässigen. Peter May zeigt Wege und Strategien, um die Firma nach vorne zu bringen und interne sowie externe Netzwerke zu etablieren und zu pflegen. Auch die Definition und Umsetzung von persönlichen Zielen sind sein Thema, ebenso wie die beste Organisation für die privaten Finanzen. Er trägt damit dem Unternehmertum in all seinen Fassetten Rechnung. Prof. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Inhalt Einleitung: Unternehmer sein - Unternehmer bleiben9 Einführung 11 Der Inhaber schafft den Vorsprung im Wettbewerb 14 Manche Unternehmer sind länger erfolgreich als jeder Börsenkonzern 15 Herausforderung Generationswechsel 16 Inhabergeführte Unternehmen sind anders 18 Familie und Unternehmen sind nur selten zu trennen 19 In der Firma fokussiert - im Vermögen diversifiziert 21 Der Inhaber ist die Energiequelle des Geschäfts 24 Inhaber-Unternehmer haben einen natürlichen Startvorteil 28 Mehr Erfolg mit der Integrierten Eignerstrategie 29 Nicht nur das Unternehmen braucht den Profi 31 Die Unternehmensstrategie33 Erst die Fokussierung bringt den Erfolg 33 Jeder Unternehmer muss lernen, ""Nein"" zu sagen, und zwar oft 35 Setzen Sie sich für Ihre unternehmerische Tätigkeit hohe Ziele!38 Energie von außen kann das Wachstum beschleunigen 39 Für Inhaber-Unternehmen gelten andere Regeln 42 Der Unternehmer als Wettbewerbsvorteil 43 Lassen Sie sich vom gesunden Menschenverstand leiten47 Durch Verzicht zum Erfolg 51 Begrenzte Ressourcen zur Quelle des Vorsprungs machen 53 Bestimmen Sie die Gesetze Ihres Marktes 58 So vermeiden Sie die strategische Starre 62 Innovative Ideen können Ihre Finanzierung sichern 70 Das Vermögen des Unternehmers 77 Begrenzen Sie das Klumpen-Risiko 77 So schützen Sie Firma und Familie 79 Diesen Risikokatalog sollte jeder Unternehmer kennen 82 Freies Vermögen in ausreichender Höhe schaffen - das ist das Ziel! 89 So stellen Sie Ihre Vermögensbilanz auf 90 Erarbeiten und Umsetzen der Vermögensstrategie 93 Guten Rat gibt es nicht umsonst - nur was etwas kostet, hat auch Wert 96 Ihr Vermögen wächst wie eine Pyramide 97 Wie sich das Ausgabenrisiko auf das Vermögen auswirkt 100 Steuern und Unternehmervermögen 103 Die Person des Unternehmers 106 Unternehmer-Energie macht den Unterschied 106 Der Unternehmer und seine Persönlichkeit prägen das Unternehmen109 Die eigenen Grenzen erkennen - und managen 111 Wählen Sie die Rolle, die zu Ihrer Person passt 113 Die Kraft des Teams nutzen 116 Sie und Ihr Ehepartner sind gemeinsam Unternehmer 118 Zeit als Risikofaktor 121 Rendite ist nicht das Maß aller Dinge 123 Für geistige Hygiene sorgen 125 Mut als Erfolgsfaktor129 Gesunder Unternehmer = guter Unternehmer182 Die Familie 138 Was eine einfache Regel alles bewirken kann 138 Die Familie braucht Management 140 Die richtige Strategie geht alle in der Familie an 141 Familienkrieg: Dallas und die Folgen 143 Die Familie als Wettbewerbsvorteil 144 Inaktive Gesellschafter nutzbringend einbinden146 So behandeln Sie angeheiratete Familienmitglieder richtig 152 Wie Family Education den Gemeinsinn der Eigentümer stärkt 156 Schaffen Sie Anlässe, die Raum für Gemeinsamkeiten bieten 160 Einige Vorgaben, die jeder Inhaberfamilie helfen 166 Der Nutzen einer Familienverfassung 169 Die Nachfolgeregelung 171 Wie der Familienmanager dem Unternehmer viel Arbeit abnehmen kann 174 Die Familie ist das wichtigste Kapital des Inhaber-Unter- nehmens 175 Fazit 177 Literatur 179 Register 182 Peter May hat ein grundlegendes Buch geschrieben, dass sich mit den verschiedenen Bereichen befasst, die für den Erfolg von Inhaber- beziehungsweise Familienunternehmen wichtig und erfolgsentscheidend sind. Er befasst sich mit dem Bereich der Unternehmensstrategie, vermittelt wesentliche Regeln für den Umgang mit dem Vermögen des Unternehmers, er beschäftigt sich damit, was der Unternehmer als Person und Persönlichkeit tun sollte, um die eigene Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Da der überwiegende Teil der inhabergeführten Unternehmen heute Familienunternehmen sind ergänzt er seine Ausführungen um ein weiteres lesenswertes Kapitel, wie man als Unternehmer das eigene Unternehmen am besten im Kreis der familiären Mitgesellschafter führt. Dabei konzentriert sich Peter May auf das, was den primären Unterschied und Wettbewerbsvorteile eines Familienunternehmens gegenüber einem Manager geführten Unternehmen ausmacht. Im Bereich der Unternehmensstrategie geht es primär darum, sich als Unternehmer mit seinem Unternehmen auf die wesentlichen Bereiche zu konzentrieren und zu fokussieren. May zitiert die Hidden Champions und orientierte sich stark an der Engpasskonzentrierten Strategie EKS. Viele nützliche Inspirationen erhält auch das für das Kapitel, das sich mit dem Vermögen des Unternehmers befasst. Hier geht es insbesondere darum, als Unternehmer bereits erwirtschaftetes Vermögen so umgeht, dass der Unternehmer und seine Familie sukzessive vom finanziellen Erfolg des Unternehmens unabhängig werden oder auch einen etwaigen Misserfolg des Unternehmens finanziell überstehen. Im Kapitel zur Person des Unternehmers geht es um den Bereich der Work-Life-Balance, darum die eigene Identität als Unternehmer zu leben, sich selber nicht zu überlassen und auf das eigene seelische und gesundheitliche Befinden zu achten. Viele Familienunternehmen leiden unter Zwist und Auseinandersetzung innerhalb der Familie und begrenzen hierdurch den eigenen wirtschaftlichen Erfolg. Peter May beleuchtet das Thema Familie dehalb ausführlich und macht eine Vielzahl nützlicher Vorschläge, wie man familiärer Konflikte aus dem Unternehmen heraushalten kann oder - noch besser - dafür sorgt, dass sie gar nicht erst entsteht. Sämtliche Ausführungen in diesem Buch werden durch eine Vielzahl von Beispielen veranschaulicht und nachvollziehbar illustriert. Ein lesenswertes Buch, auch für den, der sich schon weitergehend mit dem Thema Unternehmer sein befasst hat. Unbedingt zu empfehlen für jeden Jungunternehmer.AutorProf. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Das Buch von Peter May gehört meiner Einschätzung nach zur Pflichtlektüre für Unternehmer. Es ist eines der besten Bücher zum Thema ""Unternehmer sein"", das in den letzten Jahren erschienen ist. Die Qualität des Buches ergibt sich durch einen scheinbar kleinen, in Wirklichkeit jedoch alles entscheidenden Unterschied, der meist übersehen wird. In der üblichen Führungsliteratur wird alles in einen Topf geworfenAngestellte Manager, Unternehmer oder auch solche, die leitende Funktionen in Non-Profit-Organisationen ausüben. Unter dem eingeschränkten Aspekt der Menschenführung allein ist das durchaus möglich und kann wie z.B. bei Stephen Covey sehr fruchtbar sein. Zugleich übersieht man jedoch, dass zwischen Unternehmern und angestellten Managern ganz wesentliche Unterschiede in Bezug auf die Interessen, Einstellungen und Voraussetzungen liegen. Z.B. bindet sich der Unternehmer in der Regel lebenslang an sein Unternehmen, ein angestellter Manager muss dies nicht. Oder bei Unternehmern (zumindest bei denen, die schon einige Jahre im Geschäft sind) kommt das Unternehmen immer vor den persönlichen Interessen. Das ist bei angestellten Managern nicht so. Dabei geht es um Unterschiede, die einem beim Lesen von Unternehmer-Biographien (z.B. von Theo Lieven oder Nicolas Hayek) sofort ins Auge springen. Indem sich Peter May nicht nur auf Unternehmer, sondern sogar auf die noch kleinere Gruppe der Familienunternehmer fokussiert, ist er überhaupt erst in der Lage, bestimmte Themen und Anforderungen (wie z.B. die Trennung von Unternehmens- und Privatvermögen oder den Einfluss der Familie auf die Unternehmensführung) klar zu erkennen und dafür auch Lösungen zu benennen. Inhaltlich gliedert Peter May die Themen nach dem von ihm benannten INTES-Prinzip in die Bereiche Unternehmensstrategie, Unternehmervermögen, Person des Unternehmers und Familie des Unternehmers. Nun ist eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens in gewissen Umfeldern (außerhalb der klassischen Betriebswirtschaft) State of the Art (z.B. SchmidtColleg mit 8 Lebensbereichen, Bodo Schäfer mit 5, und Unternehmercoach.com mit 7 Lebensbereichen). Darin liegt nicht das Besondere. Durch die Fokussierung auf die klare Zielgruppe jedoch bekommen die Lebensbereiche (oder unternehmerischen Handlungsfelder) aber erst ihren konkreten Inhalt. Und dadurch wird diese Untergliederung in Lebensbereiche erst wirklich nützlich. Deutlich ist zu spürenPeter May hat selbst ein Familienunternehmen geführt und weiß, wovon er spricht - etwas, das bei ""Führungsliteratur"" nicht selbstverständlich ist. Viele Hinweise sind auch und gerade für Noch-Nicht-Familienunternehmen, die von Einzelnen oder von kleinen Teams gegründet und noch in der ersten Generation geführt werden - der bei weitem größte Teil aller Unternehmen - von entscheidender Bedeutung. Der wichtigste Nutzen jedoch, den das Buch von Peter May Unternehmern bietet, ist die Weitung des Blicks, wie es nur bei der Betrachtung von Familienunternehmen mit teilweise 300-jähriger Tradition möglich ist. Und dies ist für Unternehmer, die oft in Ihrem Alltag gefangen sind und nur bis zum nächsten Kontoauszug oder zur nächsten BwA schauen, absolut entscheidendNur mit weitem Blick können Unternehmer überhaupt ihre Aufgaben wahrnehmen. Und damit bekommt der Leser einen Nutzen, der weit über das schon dutzendfach gehörte Blabla hinaus führt. Damit hat sich das Buch von Peter May einen Platz in meinen Top10 verdient (bei derzeit rund 500 gelesenen Büchern zum Thema). Wirtschaft Management Wirtschaft Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer Zusatzinfo 17 Abbildungen Sprache deutsch Maße 152 x 228 mm Einbandart gebunden Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Wirtschaftswissenschaften Management Wirtschaftslehre Manager Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer ISBN-10 3-593-38115-X / 359338115X ISBN-13 978-3-593-38115-2 / 9783593381152

Bestell-Nr.: BN15426

Preis: 289,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 296,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber

Mehr von Martin Weber Sina
Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens
Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber ""Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht"", sagt ein arabisches Sprichwort. In dieser Einführung und in diesem Buch erfährt der Leser, warum ihm allein die ökonomische Vernunft und rationales Handeln die bestmögliche monetäre Situation verschaffen. Er erfährt auch, welche psychologischen Fallen ihn daran hindern, die für ihn optimale Anlagestrategie zu verfolgen. Der Aufbau und Erhalt ihres Privatvermögens wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Gründe dafür, dass die Suche nach einer optimalen Anlagestrategie zunehmend in den Mittelpunkt rückt, sind zum Beispiel die eigene Altersvorsorge oder eine teure Ausbildung der Kinder. Bekannte und Freunde, eine Flut von Medienberichten, aber auch Berater, seien sie selbstständig oder an einen Finanzdienstleister gebunden, geben Ratschläge, wissen um den ""Geheimtipp"" oder verkaufen gar ""optimale Strategien für eine sichere Zukunft"". Doch für Dritte ist es immer einfach, das Geld anderer anzulegen - sie sind es nicht, die mit den Konsequenzen leben müssen! Es ist vielmehr der Anleger, Sie selbst, der diese tragen muss. Ein eventuell eintretender Vermögensschaden oder unzureichender Vermögenszuwachs trifft Sie und Ihre Familie immer zuerst ganz persönlich. Es nützt Ihnen nichts, sich auf eine falsche Beratung zu berufen oder gar mangelnde eigene Kenntnisse verantwortlich zu machen. Das vorliegende Buch will Ihnen helfen, die Finanz- und Kapitalmärkte besser zu verstehen und vor allem Ihr eigenes Verhalten auf diesen zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen das Wissen der neuesten finanzwirtschaftlichen Forschung in einer Weise darstellen, dass Sie bei Ihren Anlageentscheidungen davon profitieren. Wir Autoren, das Finanz-Forschungsteam der Universität Mannheim um Prof. Dr. Martin Weber, sind überzeugt, dass die Forschung in den vergangenen Jahren eine Fülle von Erkenntnissen erzielt hat, die gerade für die praktische Anlagestrategie Erfolg versprechen. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Ergebnisse für interessierte Anleger nachvollziehbar und sogar leicht umsetzbar sind. Vergraben in akademischen Publikationen und geschrieben in wissenschaftlichen Termini, finden sie bislang aber kaum den Weg aus den Wissenschaftszirkeln heraus, und meist werden sie noch nicht einmal von den Finanzmarktprofis zur Kenntnis genommen, deren Rat so manche Anleger suchen. Genial einfach investieren basiert auf neuen, faszinierenden Forschungsresultaten. Wir werden sie erklären und zeigen, was sie für die eigene Anlagepraxis bedeuten. Es ist ein praktischer, verständlich geschriebener, zugleich aber konsequent wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der viele allzu schöne und verlockende Superstrategien enttarnt, die leider mehr auf Kaffeesatzleserei als auf seriösen Forschungsergebnissen beruhen. Die Kapitel bauen in acht Schritten aufeinander auf. Wir beginnen mit der eher noch einfachen Frage nach dem richtigen Aktienmix und versuchen anschließend, die beste Mischung der Vermögenswerte zu finden. Eine gute Anlageentscheidung aber geht deutlich weiter, denn sie berücksichtigt Konsequenzen, die ein Leben lang und darüber hinaus wirken. Zur richtigen Anlageentscheidung gehört, Ihrem Anlageberater die richtigen Fragen zu stellen und die Qualität seiner Beratung einschätzen zu können. Auch dazu wollen wir Ihnen einige Anregungen geben. Unser Buch soll Ihre ""Financial Literacy"", Ihre finanzielle Allgemeinbildung, stärken. Jeder, der die Verantwortung für die Fehler wie auch die Erfolge seiner Anlagestrategie selbst zu tragen hat, sollte verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie seine eigenen Anlageentscheidungen zustande gekommen sind. Wir werden sehen, dass Letztere allzu oft nicht von der gebotenen Vernunft regiert werden. Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger Viele Anleger entscheiden irrational. Ein Beispiel dafür ist ihr Vertrauen in die Chartanalyse. Hinter dieser Analysetechnik steckt die Idee, dass man den Kurs eines Wertpapiers durch geschicktes grafisches Aufarbeiten vergangener Kursverläufe vorhersagen kann. Da malen also erwachsene Männer mit Bleistift und Lineal die Kursverlaufslinien von Wertpapieren mit Wimpeln, Trendlinien und alle möglichen anderen Figuren, in der Erwartung, auf diese Weise schnellstmöglich reich zu werden. Dass dies indes wenig mehr ist als ein teurer Irrglaube, lässt sich mit den Mitteln der Mathematik theoretisch zeigen - und obendrein empirisch belegen! Dass dennoch Heerscharen von Finanzprofis dieser Idee verfallen sind, lässt sich wiederum mit den Mitteln der Psychologie erklären. Im Verbund können die theoretische und die empirische Forschung zusammen mit der psychologisch fundierten verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung (""Behavioral Finance"") die Chartanalyse eindeutig disqualifizieren. Die drei genannten Forschungsrichtungen gelten als Hauptmethodiken der Finanzwirtschaft. Gemeinsam werden sie eingesetzt, um die Frage nach der bestmöglichen individuellen Vermögensdisposition zu beantworten. Gerade das Zusammenspiel dieser Richtungen kann Ihnen oder Ihrem Berater bei der Gestaltung der Anlagepolitik helfen. Es ist denn auch die gleichzeitige Betrachtung dieser drei Forschungsmethodiken, die unser Buch von den vielen anderen Anlageratgebern unterscheidet. Jeder einzelne Schritt zur optimalen Anlage, sei es zu Anfang die Frage nach der besten Aktie oder am Ende die Frage nach den langfristigen, komplexen Folgen einer Anlageentscheidung, braucht alle drei Forschungsansätze, um in die richtige Richtung zu führen. Doch was macht den Kern der genannten Forschungsrichtungen aus? Und wie wirken sie zusammen? In der theoretischen Forschung werden Modelle entwickelt, die, ausgehend von mehr oder weniger plausiblen Annahmen, mathematisch ""beweisen"", wie die Elemente einer optimalen Anlagepolitik auszusehen haben. So lässt sich zum Beispiel nachweisen, dass eine Streuung der Mittel über verschiedene Anlagen, also ihre Diversifikation, stets sinnvoller ist als die Investition in eine einzelne Anlage. Das ist keine schnell dahingeworfene Börsianermeinung oder eine Behauptung, über die man mit Fug und Recht diskutieren könnte. Nein, diese Aussage ist mathematisch bewiesen und genau so eindeutig wie die Tatsache, dass eins plus eins gleich zwei ist. Diskutieren kann man allenfalls die Annahmen, und das werden wir natürlich tun. Auch weiterführende Aussagen bezüglich der Diversifikation können abgeleitet werden: So kann gezeigt werden, welche Streuung der Anlagen angesichts einer bestimmten Risikoeinstellung des Anlegers am besten passt. Die zweite Säule der Wissenschaft, die empirische Forschung, versucht, Regelmäßigkeiten an den Kapitalmärkten aufzudecken. Dazu werden Marktdaten, zum Beispiel die Renditeentwicklung von Wertpapierdepots, mittels statistischer Verfahren analysiert. Anschließend wird geprüft, ob gefundene Zusammenhänge rein zufällig sind oder nicht, das heißt, ob sie signifikant sind. Solcherart ermittelte Ergebnisse unterscheiden sich fundamental von den Meinungen und Handlungen der Marktteilnehmer, die in aller Regel von individuellen Erfahrungen geprägt sind. Beispielsweise lässt sich für den Fall der Streuung aus Marktdaten verlässlich ableiten, wie viele verschiedene Anlagen ein Portfolio, das heißt die Gesamtheit des Vermögens, mindestens umfassen sollte. Mit Behavioral Finance hat sich in neuerer Zeit eine dritte Forschungsrichtung entwickelt, die nicht mehr vom Homo oeconomicus ausgeht. Behavioral Finance erweitert das bisherige, stark vereinfachte Bild des allein von seiner Vernunft geleiteten Marktteilnehmers, indem es auch intuitives Verhalten berücksichtigt. Gleichzeitig versucht diese Forschungsrichtung, die verhaltenswissenschaftlichen Hintergründe des intuitiven Verhaltens zu entschlüsseln. Erst dann, wenn wir verstehen, warum Menschen irrational handeln, können wir sie durch zielgerichtete Beratung zu besserem Anlageverhalten anleiten. So zeigt sich beispielsweise am Aktienmarkt, dass deutsche Anleger einen zu großen Teil ihres Portfolios in deutsche Aktien investieren: Sie diversifizieren nicht hinreichend mit der Folge, dass sie, gemessen an der Rendite ihres Portfolios, ein unnötig hohes Risiko eingehen. Dieses Buch zeigt, welche psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Anleger ihr Geld nicht vernünftig streuen, und wie sie die psychologischen Barrieren überwinden können, die einer sinnvollen Diversifikation im Wege stehen. Alle drei Forschungsrichtungen bieten Erkenntnisse, die für die praktische Ableitung einer optimalen Anlagestrategie zentral sind: Aus der Theorie lässt sich ableiten, wie Sie sich als Anleger bei einer durch ein mathematisches Modell definierten, abstrakten Anlageentscheidung verhalten sollten. Die Empirie füllt die Modellgleichungen mit realen Daten und stellt zusätzlich für die Anlageentscheidungen zentrale Regelmäßigkeiten des Marktes dar. Die Behavioral-Finance-Forschung ermittelt schließlich typische Fehler von Anlegern. Sie nimmt sich Abweichungen von der optimalen Anlagestrategie vor und versucht herauszufinden, warum diese Fehler gemacht werden. Erst wenn wir Anlagefehler als solche erkennen und uns Klarheit über deren Ursachen verschaffen, gewinnen wir auch die Freiheit, sie in Zukunft zu vermeiden. Lassen Sie uns diese zentrale Vorgehensweise, die Verknüpfung der drei Methoden, anhand des Chartanalyse-Beispiels vertiefen: Zunächst sagen einfache theoretische Überlegungen, dass die Chartanalyse kein geeignetes Mittel ist, um Kurse systematisch vorherzusagen. Die Empirie belegt dies, denn sie zeigt, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, durch Anlageentscheidungen auf der Basis von Chartanalysen systematisch mehr zu verdienen als der Durchschnittsanleger. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Burton Malkiel, Professor an der berühmten Princeton-Universität, in seinem Buch A Random Walk down Wall Street die Chartanalyse in die Nähe der Kaffeesatzleserei rückt. Trotzdem gibt es zahlreiche Marktteilnehmer, die auf die Chartanalyse schwören, und Charts füllen viele Seiten populärer Finanzmarktpublikationen. Ergebnisse der Behavioral-Finance-Forschung können zusammen mit weiteren Regelmäßigkeiten des Marktes zumindest Hinweise zur Klärung der Frage geben, warum Anleger an die Chartanalyse glauben. Da nach heutiger Erkenntnis die Kursverläufe eines individuellen Wertpapiers in aller Regel zufällig sind, schadet es nichts, aber es nützt natürlich auch nichts, wenn man Kauf- und Verkaufsentscheidungen mittels der Chartanalyse fällt - man könnte jedoch genauso gut jeden Morgen seine Oma befragen oder den Milchmann … oder eben den Kaffeesatz. Die Menschen sind so veranlagt, dass sie sich im Durchschnitt besser an eigene Erfolge als an eigene Misserfolge erinnern. Ihr Gedächtnis funktioniert also nicht wie ein mathematisch korrektes statistisches Testverfahren, sondern es versucht vielmehr, Misserfolge so gut es geht zu verdrängen. Diese verzerrte Erinnerung mag dazu führen, dass wir wohlgemut durchs Leben gehen, aber sie führt auch dazu, dass wir die Chartanalyse fälschlicherweise für ein erfolgreiches Analysewerkzeug halten. Wenn wir die Chartanalyse in diesem Buch als nicht erfolgreich klassifizieren (müssen), schaffen wir uns nicht nur Freunde. Auch andere Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, sind sicherlich nicht für jede Interessengruppe bequem, aber trotzdem korrekt. Die Wissenschaft hat den Charme, dass sie an keine Interessengruppe gebunden ist. Wir können uns auf der Suche nach optimalen Anlageentscheidungen Gedanken machen, ohne uns Scheuklappen anlegen zu müssen, weil andere ein bestimmtes, schon im Vorhinein festgelegtes Ergebnis von uns erwarten. Klare und verständliche Ergebnisse Die Forschungsergebnisse dieses Buches wirken auf Anleger sehr unterschiedlich. Wie der Umgang mit der Chartanalyse zeigt, widersprechen manche Resultate so sehr der weit verbreiteten Überzeugung, dass es schwer fällt, sie zu glauben. Andere Ergebnisse wiederum, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Investoren ihre Vermögensbestände zu oft umschichten, mögen auf den ersten Blick relativ simpel, vielleicht sogar trivial erscheinen. Gerade auf solche Erkenntnisse aber setzt gute Anlageberatung. Sie basiert auf wenigen Kernprinzipien, die jeder unbedingt verstehen und beherzigen sollte. Trotz (oder wegen?) ihrer Einfachheit besitzen die Aussagen oft weitreichende Konsequenzen. Natürlich könnte alles kompliziert ausgedrückt oder gar in mathematisch hochkomplexe Formeln verpackt werden. Gerade einfache Aussagen aber treffen oft den Kern. Nehmen Sie Redensarten wie ""Ohne Fleiß kein Preis"" oder ""Von nichts kommt nichts"". In die Sprache der Kapitalmärkte übersetzt, könnten diese lauten: ""Ohne Risiko kein Mehrertrag."" Anders gesagt: Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten. Nun gibt es Theorien, die diesen Spruch in mathematische Modelle umwandeln, sodass sich die maßgeblichen Größen in konkrete Zahlen übersetzen lassen, wofür Forscher sogar schon den Nobelpreis erhalten haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage ebenso einfach wie fundamental ist. Betrachten wir ein Beispiel. Wenn eine Bank heute, am 20. April 2006, im Euroraum Geld für ein Jahr an eine andere Bank verleihen möchte, erhält sie dafür 3,20 Prozent Zinsen. Würde die Bank das Geld in US-Dollar umtauschen und es für ein Jahr im Dollarraum verleihen, könnte sie wegen des höheren US-Zinsniveaus 5,25 Prozent Zinsen erzielen. Sollten wir also nur Geld in US-Dollar anlegen und am besten zuvor in Yen aufnehmen, weil wir das Geld in Japan für einen Kreditzins von nur 0,38 Prozent leihen können? Der gegenläufige Zusammenhang zwischen Ertrag und Risiko hilft auch bei dieser Fragestellung. Natürlich würden wir durch eine Investition in US-Dollar mit 5,25 Prozent höhere Zinsen als in Europa erzielen. Allerdings können wir uns dessen nicht sicher sein, weil wir ein Währungsrisiko eingehen. Im Klartext heißt das: Verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so kann dies den in den USA erzielten Mehrertrag beim Umtausch des Geldes in Euro wieder aufzehren. Bleibt es beim aktuellen Umtauschverhältnis, geht unser Kalkül auf. Steigt der Wert des US-Dollar im Vergleich mit dem Euro, stehen wir sogar noch besser da. Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen Es braucht keinen Finanzprofi und keinen Börsenguru, um Vermögen vernünftig anzulegen. Es sind vielmehr acht einfache, klare Prinzipien, die in punkto Geldanlage für größtmögliche Wirkung sorgen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Prinzipien, die in diesem Buch ausführlich beschrieben und mithilfe von Beispielen erläutert werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass wir uns am Anfang über einfache, grundlegende Dinge Gedanken machen und danach komplexere Fragen beantworten. Es ist wichtig, schon jetzt einen Überblick über die Gedankengänge zu gewinnen, weil die einzelnen Kapitel miteinander verwoben sind. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel Literaturhinweise und Originalquellen zusammengetragen. Manche dieser Arbeiten sind verständlich, andere leider kaum - was selbst für einschlägig Vorgebildete gilt -, aber so arbeiten Wissenschaftler eben. Die acht erforschten zentralen Aspekte der Anlagepolitik sind für Fragen der langfristigen und der kurzfristigen Investition wichtig. Die Ausführungen sind weitestgehend auf die Sicht eines ""normalen"" Anlegers zugeschnitten, dessen Vermögen unter vorgegebenen Rahmenbedingungen größtmöglich gemehrt werden soll. Natürlich kann das Buch angesichts der Komplexität des Themas nicht umfassend sein. Wir werden und dürfen auch keine Anlageempfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes abgeben. Viele Themen werden wir aus den folgenden drei Gründen nicht behandeln: Zum einen gibt es andere, sehr gute Quellen. Zweitens würde das Buch sonst zu umfangreich. Und drittens wollen wir uns auf das beschränken, was wir wirklich können. Im Fokus stehen daher Problemfelder, zu denen die theoretische, die empirische und die Behavioral-Finance-Forschung Ergebnisse hervorgebracht hat, die für die praktische Anlagestrategie aufschlussreich sind. Umfangreiche Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen für Finanzprofis in der Praxis haben unsere Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für die Anlagepraxis erleichtert. Das Buch lässt sich von der finanzwirtschaftlichen Forschung leiten, ist jedoch keineswegs formal und abstrakt, sondern orientiert sich überwiegend an Beispielen und praktischen Erfahrungen. Tour d`horizon Im zweiten Kapitel geht es um Kurse und Renditen von Aktien. Ausgehend von der eigentlich trivialen Aussage, dass die Zukunft unsicher ist, wird die Frage diskutiert, ob Kursverläufe vorhersagbar sind. Es gilt die Kernaussage: Die Kurse individueller Aktien folgen einem Zufallspfad! Co-Autor Sina Borgsen, Glaser Markus, Lars Norden, Alen Nosic, Sava Savov, Philipp Schmitz, Frank Welfens Zusatzinfo ca 30 Grafiken Sprache deutsch Maße 140 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Beruf Finanzen Recht Wirtschaft Geld Bank Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen ISBN-10 3-593-38247-4 / 3593382474 ISBN-13 978-3-593-38247-0 / 9783593382470

Auflage: 1 (5. Februar 2007) Campus Verlag GmbH Auflage: 1 (5. Februar 2007) Hardcover 224 S. 21,8 x 14,8 x 2,4 cm ISBN: 3593382474 (EAN: 9783593382470 / 978-3593382470)


Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, mehr lesen ...
Schlagworte: Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber ""Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht"", sagt ein arabisches Sprichwort. In dieser Einführung und in diesem Buch erfährt der Leser, warum ihm allein die ökonomische Vernunft und rationales Handeln die bestmögliche monetäre Situation verschaffen. Er erfährt auch, welche psychologischen Fallen ihn daran hindern, die für ihn optimale Anlagestrategie zu verfolgen. Der Aufbau und Erhalt ihres Privatvermögens wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Gründe dafür, dass die Suche nach einer optimalen Anlagestrategie zunehmend in den Mittelpunkt rückt, sind zum Beispiel die eigene Altersvorsorge oder eine teure Ausbildung der Kinder. Bekannte und Freunde, eine Flut von Medienberichten, aber auch Berater, seien sie selbstständig oder an einen Finanzdienstleister gebunden, geben Ratschläge, wissen um den ""Geheimtipp"" oder verkaufen gar ""optimale Strategien für eine sichere Zukunft"". Doch für Dritte ist es immer einfach, das Geld anderer anzulegen - sie sind es nicht, die mit den Konsequenzen leben müssen! Es ist vielmehr der Anleger, Sie selbst, der diese tragen muss. Ein eventuell eintretender Vermögensschaden oder unzureichender Vermögenszuwachs trifft Sie und Ihre Familie immer zuerst ganz persönlich. Es nützt Ihnen nichts, sich auf eine falsche Beratung zu berufen oder gar mangelnde eigene Kenntnisse verantwortlich zu machen. Das vorliegende Buch will Ihnen helfen, die Finanz- und Kapitalmärkte besser zu verstehen und vor allem Ihr eigenes Verhalten auf diesen zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen das Wissen der neuesten finanzwirtschaftlichen Forschung in einer Weise darstellen, dass Sie bei Ihren Anlageentscheidungen davon profitieren. Wir Autoren, das Finanz-Forschungsteam der Universität Mannheim um Prof. Dr. Martin Weber, sind überzeugt, dass die Forschung in den vergangenen Jahren eine Fülle von Erkenntnissen erzielt hat, die gerade für die praktische Anlagestrategie Erfolg versprechen. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Ergebnisse für interessierte Anleger nachvollziehbar und sogar leicht umsetzbar sind. Vergraben in akademischen Publikationen und geschrieben in wissenschaftlichen Termini, finden sie bislang aber kaum den Weg aus den Wissenschaftszirkeln heraus, und meist werden sie noch nicht einmal von den Finanzmarktprofis zur Kenntnis genommen, deren Rat so manche Anleger suchen. Genial einfach investieren basiert auf neuen, faszinierenden Forschungsresultaten. Wir werden sie erklären und zeigen, was sie für die eigene Anlagepraxis bedeuten. Es ist ein praktischer, verständlich geschriebener, zugleich aber konsequent wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der viele allzu schöne und verlockende Superstrategien enttarnt, die leider mehr auf Kaffeesatzleserei als auf seriösen Forschungsergebnissen beruhen. Die Kapitel bauen in acht Schritten aufeinander auf. Wir beginnen mit der eher noch einfachen Frage nach dem richtigen Aktienmix und versuchen anschließend, die beste Mischung der Vermögenswerte zu finden. Eine gute Anlageentscheidung aber geht deutlich weiter, denn sie berücksichtigt Konsequenzen, die ein Leben lang und darüber hinaus wirken. Zur richtigen Anlageentscheidung gehört, Ihrem Anlageberater die richtigen Fragen zu stellen und die Qualität seiner Beratung einschätzen zu können. Auch dazu wollen wir Ihnen einige Anregungen geben. Unser Buch soll Ihre ""Financial Literacy"", Ihre finanzielle Allgemeinbildung, stärken. Jeder, der die Verantwortung für die Fehler wie auch die Erfolge seiner Anlagestrategie selbst zu tragen hat, sollte verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie seine eigenen Anlageentscheidungen zustande gekommen sind. Wir werden sehen, dass Letztere allzu oft nicht von der gebotenen Vernunft regiert werden. Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger Viele Anleger entscheiden irrational. Ein Beispiel dafür ist ihr Vertrauen in die Chartanalyse. Hinter dieser Analysetechnik steckt die Idee, dass man den Kurs eines Wertpapiers durch geschicktes grafisches Aufarbeiten vergangener Kursverläufe vorhersagen kann. Da malen also erwachsene Männer mit Bleistift und Lineal die Kursverlaufslinien von Wertpapieren mit Wimpeln, Trendlinien und alle möglichen anderen Figuren, in der Erwartung, auf diese Weise schnellstmöglich reich zu werden. Dass dies indes wenig mehr ist als ein teurer Irrglaube, lässt sich mit den Mitteln der Mathematik theoretisch zeigen - und obendrein empirisch belegen! Dass dennoch Heerscharen von Finanzprofis dieser Idee verfallen sind, lässt sich wiederum mit den Mitteln der Psychologie erklären. Im Verbund können die theoretische und die empirische Forschung zusammen mit der psychologisch fundierten verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung (""Behavioral Finance"") die Chartanalyse eindeutig disqualifizieren. Die drei genannten Forschungsrichtungen gelten als Hauptmethodiken der Finanzwirtschaft. Gemeinsam werden sie eingesetzt, um die Frage nach der bestmöglichen individuellen Vermögensdisposition zu beantworten. Gerade das Zusammenspiel dieser Richtungen kann Ihnen oder Ihrem Berater bei der Gestaltung der Anlagepolitik helfen. Es ist denn auch die gleichzeitige Betrachtung dieser drei Forschungsmethodiken, die unser Buch von den vielen anderen Anlageratgebern unterscheidet. Jeder einzelne Schritt zur optimalen Anlage, sei es zu Anfang die Frage nach der besten Aktie oder am Ende die Frage nach den langfristigen, komplexen Folgen einer Anlageentscheidung, braucht alle drei Forschungsansätze, um in die richtige Richtung zu führen. Doch was macht den Kern der genannten Forschungsrichtungen aus? Und wie wirken sie zusammen? In der theoretischen Forschung werden Modelle entwickelt, die, ausgehend von mehr oder weniger plausiblen Annahmen, mathematisch ""beweisen"", wie die Elemente einer optimalen Anlagepolitik auszusehen haben. So lässt sich zum Beispiel nachweisen, dass eine Streuung der Mittel über verschiedene Anlagen, also ihre Diversifikation, stets sinnvoller ist als die Investition in eine einzelne Anlage. Das ist keine schnell dahingeworfene Börsianermeinung oder eine Behauptung, über die man mit Fug und Recht diskutieren könnte. Nein, diese Aussage ist mathematisch bewiesen und genau so eindeutig wie die Tatsache, dass eins plus eins gleich zwei ist. Diskutieren kann man allenfalls die Annahmen, und das werden wir natürlich tun. Auch weiterführende Aussagen bezüglich der Diversifikation können abgeleitet werden: So kann gezeigt werden, welche Streuung der Anlagen angesichts einer bestimmten Risikoeinstellung des Anlegers am besten passt. Die zweite Säule der Wissenschaft, die empirische Forschung, versucht, Regelmäßigkeiten an den Kapitalmärkten aufzudecken. Dazu werden Marktdaten, zum Beispiel die Renditeentwicklung von Wertpapierdepots, mittels statistischer Verfahren analysiert. Anschließend wird geprüft, ob gefundene Zusammenhänge rein zufällig sind oder nicht, das heißt, ob sie signifikant sind. Solcherart ermittelte Ergebnisse unterscheiden sich fundamental von den Meinungen und Handlungen der Marktteilnehmer, die in aller Regel von individuellen Erfahrungen geprägt sind. Beispielsweise lässt sich für den Fall der Streuung aus Marktdaten verlässlich ableiten, wie viele verschiedene Anlagen ein Portfolio, das heißt die Gesamtheit des Vermögens, mindestens umfassen sollte. Mit Behavioral Finance hat sich in neuerer Zeit eine dritte Forschungsrichtung entwickelt, die nicht mehr vom Homo oeconomicus ausgeht. Behavioral Finance erweitert das bisherige, stark vereinfachte Bild des allein von seiner Vernunft geleiteten Marktteilnehmers, indem es auch intuitives Verhalten berücksichtigt. Gleichzeitig versucht diese Forschungsrichtung, die verhaltenswissenschaftlichen Hintergründe des intuitiven Verhaltens zu entschlüsseln. Erst dann, wenn wir verstehen, warum Menschen irrational handeln, können wir sie durch zielgerichtete Beratung zu besserem Anlageverhalten anleiten. So zeigt sich beispielsweise am Aktienmarkt, dass deutsche Anleger einen zu großen Teil ihres Portfolios in deutsche Aktien investieren: Sie diversifizieren nicht hinreichend mit der Folge, dass sie, gemessen an der Rendite ihres Portfolios, ein unnötig hohes Risiko eingehen. Dieses Buch zeigt, welche psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Anleger ihr Geld nicht vernünftig streuen, und wie sie die psychologischen Barrieren überwinden können, die einer sinnvollen Diversifikation im Wege stehen. Alle drei Forschungsrichtungen bieten Erkenntnisse, die für die praktische Ableitung einer optimalen Anlagestrategie zentral sind: Aus der Theorie lässt sich ableiten, wie Sie sich als Anleger bei einer durch ein mathematisches Modell definierten, abstrakten Anlageentscheidung verhalten sollten. Die Empirie füllt die Modellgleichungen mit realen Daten und stellt zusätzlich für die Anlageentscheidungen zentrale Regelmäßigkeiten des Marktes dar. Die Behavioral-Finance-Forschung ermittelt schließlich typische Fehler von Anlegern. Sie nimmt sich Abweichungen von der optimalen Anlagestrategie vor und versucht herauszufinden, warum diese Fehler gemacht werden. Erst wenn wir Anlagefehler als solche erkennen und uns Klarheit über deren Ursachen verschaffen, gewinnen wir auch die Freiheit, sie in Zukunft zu vermeiden. Lassen Sie uns diese zentrale Vorgehensweise, die Verknüpfung der drei Methoden, anhand des Chartanalyse-Beispiels vertiefen: Zunächst sagen einfache theoretische Überlegungen, dass die Chartanalyse kein geeignetes Mittel ist, um Kurse systematisch vorherzusagen. Die Empirie belegt dies, denn sie zeigt, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, durch Anlageentscheidungen auf der Basis von Chartanalysen systematisch mehr zu verdienen als der Durchschnittsanleger. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Burton Malkiel, Professor an der berühmten Princeton-Universität, in seinem Buch A Random Walk down Wall Street die Chartanalyse in die Nähe der Kaffeesatzleserei rückt. Trotzdem gibt es zahlreiche Marktteilnehmer, die auf die Chartanalyse schwören, und Charts füllen viele Seiten populärer Finanzmarktpublikationen. Ergebnisse der Behavioral-Finance-Forschung können zusammen mit weiteren Regelmäßigkeiten des Marktes zumindest Hinweise zur Klärung der Frage geben, warum Anleger an die Chartanalyse glauben. Da nach heutiger Erkenntnis die Kursverläufe eines individuellen Wertpapiers in aller Regel zufällig sind, schadet es nichts, aber es nützt natürlich auch nichts, wenn man Kauf- und Verkaufsentscheidungen mittels der Chartanalyse fällt - man könnte jedoch genauso gut jeden Morgen seine Oma befragen oder den Milchmann … oder eben den Kaffeesatz. Die Menschen sind so veranlagt, dass sie sich im Durchschnitt besser an eigene Erfolge als an eigene Misserfolge erinnern. Ihr Gedächtnis funktioniert also nicht wie ein mathematisch korrektes statistisches Testverfahren, sondern es versucht vielmehr, Misserfolge so gut es geht zu verdrängen. Diese verzerrte Erinnerung mag dazu führen, dass wir wohlgemut durchs Leben gehen, aber sie führt auch dazu, dass wir die Chartanalyse fälschlicherweise für ein erfolgreiches Analysewerkzeug halten. Wenn wir die Chartanalyse in diesem Buch als nicht erfolgreich klassifizieren (müssen), schaffen wir uns nicht nur Freunde. Auch andere Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, sind sicherlich nicht für jede Interessengruppe bequem, aber trotzdem korrekt. Die Wissenschaft hat den Charme, dass sie an keine Interessengruppe gebunden ist. Wir können uns auf der Suche nach optimalen Anlageentscheidungen Gedanken machen, ohne uns Scheuklappen anlegen zu müssen, weil andere ein bestimmtes, schon im Vorhinein festgelegtes Ergebnis von uns erwarten. Klare und verständliche Ergebnisse Die Forschungsergebnisse dieses Buches wirken auf Anleger sehr unterschiedlich. Wie der Umgang mit der Chartanalyse zeigt, widersprechen manche Resultate so sehr der weit verbreiteten Überzeugung, dass es schwer fällt, sie zu glauben. Andere Ergebnisse wiederum, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Investoren ihre Vermögensbestände zu oft umschichten, mögen auf den ersten Blick relativ simpel, vielleicht sogar trivial erscheinen. Gerade auf solche Erkenntnisse aber setzt gute Anlageberatung. Sie basiert auf wenigen Kernprinzipien, die jeder unbedingt verstehen und beherzigen sollte. Trotz (oder wegen?) ihrer Einfachheit besitzen die Aussagen oft weitreichende Konsequenzen. Natürlich könnte alles kompliziert ausgedrückt oder gar in mathematisch hochkomplexe Formeln verpackt werden. Gerade einfache Aussagen aber treffen oft den Kern. Nehmen Sie Redensarten wie ""Ohne Fleiß kein Preis"" oder ""Von nichts kommt nichts"". In die Sprache der Kapitalmärkte übersetzt, könnten diese lauten: ""Ohne Risiko kein Mehrertrag."" Anders gesagt: Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten. Nun gibt es Theorien, die diesen Spruch in mathematische Modelle umwandeln, sodass sich die maßgeblichen Größen in konkrete Zahlen übersetzen lassen, wofür Forscher sogar schon den Nobelpreis erhalten haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage ebenso einfach wie fundamental ist. Betrachten wir ein Beispiel. Wenn eine Bank heute, am 20. April 2006, im Euroraum Geld für ein Jahr an eine andere Bank verleihen möchte, erhält sie dafür 3,20 Prozent Zinsen. Würde die Bank das Geld in US-Dollar umtauschen und es für ein Jahr im Dollarraum verleihen, könnte sie wegen des höheren US-Zinsniveaus 5,25 Prozent Zinsen erzielen. Sollten wir also nur Geld in US-Dollar anlegen und am besten zuvor in Yen aufnehmen, weil wir das Geld in Japan für einen Kreditzins von nur 0,38 Prozent leihen können? Der gegenläufige Zusammenhang zwischen Ertrag und Risiko hilft auch bei dieser Fragestellung. Natürlich würden wir durch eine Investition in US-Dollar mit 5,25 Prozent höhere Zinsen als in Europa erzielen. Allerdings können wir uns dessen nicht sicher sein, weil wir ein Währungsrisiko eingehen. Im Klartext heißt das: Verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so kann dies den in den USA erzielten Mehrertrag beim Umtausch des Geldes in Euro wieder aufzehren. Bleibt es beim aktuellen Umtauschverhältnis, geht unser Kalkül auf. Steigt der Wert des US-Dollar im Vergleich mit dem Euro, stehen wir sogar noch besser da. Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen Es braucht keinen Finanzprofi und keinen Börsenguru, um Vermögen vernünftig anzulegen. Es sind vielmehr acht einfache, klare Prinzipien, die in punkto Geldanlage für größtmögliche Wirkung sorgen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Prinzipien, die in diesem Buch ausführlich beschrieben und mithilfe von Beispielen erläutert werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass wir uns am Anfang über einfache, grundlegende Dinge Gedanken machen und danach komplexere Fragen beantworten. Es ist wichtig, schon jetzt einen Überblick über die Gedankengänge zu gewinnen, weil die einzelnen Kapitel miteinander verwoben sind. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel Literaturhinweise und Originalquellen zusammengetragen. Manche dieser Arbeiten sind verständlich, andere leider kaum - was selbst für einschlägig Vorgebildete gilt -, aber so arbeiten Wissenschaftler eben. Die acht erforschten zentralen Aspekte der Anlagepolitik sind für Fragen der langfristigen und der kurzfristigen Investition wichtig. Die Ausführungen sind weitestgehend auf die Sicht eines ""normalen"" Anlegers zugeschnitten, dessen Vermögen unter vorgegebenen Rahmenbedingungen größtmöglich gemehrt werden soll. Natürlich kann das Buch angesichts der Komplexität des Themas nicht umfassend sein. Wir werden und dürfen auch keine Anlageempfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes abgeben. Viele Themen werden wir aus den folgenden drei Gründen nicht behandeln: Zum einen gibt es andere, sehr gute Quellen. Zweitens würde das Buch sonst zu umfangreich. Und drittens wollen wir uns auf das beschränken, was wir wirklich können. Im Fokus stehen daher Problemfelder, zu denen die theoretische, die empirische und die Behavioral-Finance-Forschung Ergebnisse hervorgebracht hat, die für die praktische Anlagestrategie aufschlussreich sind. Umfangreiche Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen für Finanzprofis in der Praxis haben unsere Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für die Anlagepraxis erleichtert. Das Buch lässt sich von der finanzwirtschaftlichen Forschung leiten, ist jedoch keineswegs formal und abstrakt, sondern orientiert sich überwiegend an Beispielen und praktischen Erfahrungen. Tour d`horizon Im zweiten Kapitel geht es um Kurse und Renditen von Aktien. Ausgehend von der eigentlich trivialen Aussage, dass die Zukunft unsicher ist, wird die Frage diskutiert, ob Kursverläufe vorhersagbar sind. Es gilt die Kernaussage: Die Kurse individueller Aktien folgen einem Zufallspfad! Co-Autor Sina Borgsen, Glaser Markus, Lars Norden, Alen Nosic, Sava Savov, Philipp Schmitz, Frank Welfens Zusatzinfo ca 30 Grafiken Sprache deutsch Maße 140 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Beruf Finanzen Recht Wirtschaft Geld Bank Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen ISBN-10 3-593-38247-4 / 3593382474 ISBN-13 978-3-593-38247-0 / 9783593382470

Bestell-Nr.: BN1062

Preis: 59,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 66,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile ... Besprechung / Review zu

Mehr von Buchholz (Herausgeber)
Kai Buchholz (Herausgeber)
Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile ... Besprechung / Review zu ""Liebe"": ""Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller."" Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov`ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, gehe ich.‹ ›Nun denn, was wollen Sie von mir?‹ ›Liebe, gnädige Frau!‹ ›Liebe! Ich kenne Sie kaum und liebe Sie nicht.‹ ›Sie werden sehen, dass ich nicht scherze. Ich biete Ihnen alles an, was ich bin und tun kann, und ich werde vieles tun können, wenn es für Sie geschieht.‹ ›Ja, das sagen alle. Es ist nie etwas Neues in Euren Liebeserklärungen. Was wollen Sie denn tun, das mich hinreißen soll? Würden Sie wirklich lieben, so hätten Sie längst etwas getan.‹ ›Was zum Beispiel?‹ ›Das müssten Sie selber wissen. Sie hätten acht Tage fasten können oder sich erschießen oder wenigstens Gedichte machen.‹ ›Ich bin nicht Dichter.‹ ›Warum nicht? Wer so liebt, wie man einzig lieben sollte, der wird zum Dichter und zum Helden um ein Lächeln, um einen Wink, um ein Wort von der, die er lieb hat. Wenn seine Gedichte nicht gut sind, sind sie doch heiß und voll Liebe - ‹ ›Sie haben recht, gnädige Frau. Ich bin kein Dichter und kein Held, und ich erschieße mich auch nicht. Oder wenn ich das täte, so geschähe es aus Schmerz darüber, dass meine Liebe nicht so stark und brennend ist, wie Sie sie verlangen dürfen. Aber statt alles dessen habe ich eines, einen einzigen kleinen Vorzug vor jenem idealen Liebhaber: Ich verstehe Sie.‹ ›Was verstehen Sie?‹ ›Dass Sie Sehnsucht haben wie ich. Sie verlangen nicht nach einem Geliebten, sondern Sie möchten lieben, ganz und sinnlos lieben. Und Sie können das nicht.‹ ›Glauben Sie?‹ ›Ich glaube es. Sie suchen die Liebe, wie ich sie suche. Ist es nicht so?‹ ›Vielleicht.‹ ›Darum können Sie mich auch nicht brauchen, und ich werde Sie nicht mehr belästigen. Aber vielleicht sagen Sie mir noch, ehe ich gehe, ob Sie einmal, irgendeinmal, der wirklichen Liebe begegnet sind.‹ ›Einmal, vielleicht. Da wir so weit sind, können Sie es ja wissen. Es ist drei Jahre her. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wahrhaftig geliebt zu werden.‹ ›Darf ich weiter fragen?‹ ›Meinetwegen. Da kam ein Mann und lernte mich kennen und hatte mich lieb. Und weil ich verheiratet war, sagte er es mir nicht. Und als er sah, dass ich meinen Mann nicht liebte und einen Günstling hatte, kam er und schlug mir vor, ich solle meine Ehe auflösen. Das ging nicht, und von da an trug dieser Mann Sorge um mich, bewachte uns, warnte mich und wurde mein guter Beistand und Freund. Und als ich seinetwegen den Günstling entließ und bereit war, ihn anzunehmen, verschmähte er mich und ging und kam nicht wieder. Der hat mich geliebt, sonst keiner.‹ ›Ich verstehe.‹ ›Also gehen Sie nun, nicht? Wir haben einander vielleicht schon zu viel gesagt.‹ ›Leben Sie wohl. Es ist besser, ich komme nicht wieder.‹« Mein Freund schwieg, rief nach einer Weile den Kellner, zahlte und ging. Und aus dieser Erzählung unter anderem schloss ich, ihm fehle die Fähigkeit zur richtigen Liebe. Er hatte es ja selber ausgesprochen. Und doch muss man den Menschen dann am wenigsten glauben, wenn sie von ihren Mängeln reden. Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringe Ansprüche an sich stellt. Das tut mein Freund nicht, und es mag sein, dass gerade sein Ideal einer wahren Liebe ihn so hat werden lassen, wie er ist. Vielleicht auch hat der kluge Mann mich zum Besten gehabt, und möglicherweise war jenes Gespräch mit Frau Förster einfach seine Erfindung. Denn er ist ein heimlicher Dichter, so sehr er sich auch dagegen verwahrt. Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Platon Das Gastmahl Apollodoros : Ich glaube auf das, wonach Ihr jetzt fragt, nicht unvorbereitet zu sein. Denn neulich erst ging ich eben nach der Stadt von Hause aus Phaleron, als ein Bekannter, der mich von hinten gewahr wurde, mir von weitem scherzend zurief: »Du Phalerier Apollodoros, wirst Du nicht warten?« Da blieb ich stehen und erwartete ihn. Und er sagte darauf: »Apollodoros, noch vor kurzem suchte ich Dich, weil ich etwas Näheres zu erfahren wünsche von der Unterhaltung des Agathon und Sokrates und Alkibiades und der übrigen damals bei dem Gastmahl Gegenwärtigen wegen der Liebesreden, wie es mit denen war. Ein anderer hat mir zwar schon davon erzählt, der es von Phoinix, dem Sohn des Philippos, hatte; er sagte aber, Du wissest es auch, und er konnte nichts Ordentliches davon sagen. Also erzähle Du es mirAber wer hat Dir davon erzählt? Etwa Sokrates selbst?« - »Nein, beim Zeus«, sagte ich, »sondern derselbe, von dem es auch Phoinix hat; es war nämlich ein gewisser Aristodemos, ein kleiner Mensch, immer unbeschuht, der war bei der Gesellschaft zugegen gewesen und einer der eifrigsten Verehrer des Sokrates zu damaliger Zeit, wie mich dünkt. Indes, auch den Sokrates habe ich schon nach einigem gefragt, was ich von jenem gehört hatte, und er hat es mir gerade so bestätigt, wie jener es erzählte.« - So gingen wir also und sprachen darüber; daher ich denn, wie schon anfänglich gesagt, nicht unvorbereitet bin. Soll ich es also auch Euch erzählen, so muss ich das wohl tunFreunde : Ja, erzähle uns, was für Reden dort sind gewechselt worden. Apollodoros : Das waren also ungefähr folgende. Oder vielmehr: Lasst mich versuchen, Euch die Sache von Anfang an, wie jener sie mir erzählte, wiederzuerzählen. Er sagte nämlich, Sokrates sei ihm begegnet, gebadet und die Sohlen untergebunden, was er selten tat. Daher habe er ihn gefragt, wohin er denn ginge, dass er sich so schön gemacht hätte. Und jener habe geantwortet: »Zum Gastmahl beim Agathon. Denn gestern am Siegesfest bin ich ihm ausgewichen aus Furcht vor dem Gewühl; ich sagte ihm aber zu, auf heute zu kommen. Und nun habe ich mich so herausgeschmückt, um doch schön zu einem Schönen zu kommen. Aber Du«, setzte er hinzu, »Aristodemos, was hältst Du davon, ungeladen mitzugehen zum Gastmahl?« - Darauf, sprach er, antwortete ich: »Das, was Du wünschst.« . - So ungefähr, sagte er, hätten sie zusammen gesprochen und wären dann gegangen. Als er nun an des Agathon Haus gekommen, habe er die Türe offen gefunden, und es sei ihm drinnen gleich ein Knabe entgegengekommen und habe ihn hingeführt, wo die andern sich niedergelassen. Sobald ihn nun Agathon gesehen, habe er gesagt: »Schön, dass Du kommst, Aristodemos, um mit uns zu essen. Bist Du aber wegen etwas anderem gekommen, so lass das auf ein andermal; denn auch gestern suchte ich Dich, um Dich einzuladen, konnte Dich aber nicht finden. Aber wieso bringst Du uns den Sokrates nicht mit?« - »Darauf«, sprach er, »drehe ich mich um und sehe den Sokrates nirgends nachkommen. Ich sagte also, ich selbst wäre mit dem Sokrates und von ihm geladen hierher zum Mahle gegangen.« - »Sehr wohl«, habe er gesagt, »hast Du daran getan; aber wo ist denn jener?« - »Hinter mir ging er eben herein, und ich wundere mich selbst, wo er wohl sein mag.« - »Willst Du nicht nachsehen, Knabe«, habe darauf Agathon gesagt, »und den Sokrates hereinbringen?« »Du aber, Aristodemos«, habe er gesagt, »lass Dich neben dem Eryximachos nieder.« Hierauf, sagte er, habe Pausanias eine solche Rede begonnen: »Wohlan, Freunde«, habe er gesagt, »wie werden wir nun am behaglichsten trinken? Ich meines Teils erkläre Euch, dass ich mich in Wahrheit ziemlich unwohl befinde vom gestrigen Trinken und einiger Erholung bedarf; und ich glaube, auch die meisten von Euch, denn Ihr wart gestern ebenfalls zugegen.« Also wären alle übereingekommen, es bei ihrem diesmaligen Zusammensein nicht auf den Rausch anzulegen, sondern nur so zu trinken zum Vergnügen. »Nachdem nun dieses schon beschlossen ist«, habe Eryximachos fortgefahren, »dass jeder nur trinken soll, soviel er will, und gar kein Zwang stattfinden, so bringe ich nächstdem in Vorschlag, dass wir uns für heute untereinander mit Reden unterhalten. Auch darüber, mit was für Reden, will ich Euch, wenn Ihr es verlangt, einen Vorschlag tun.« - Darauf hätten alle bejaht, sie wollten das, und ihm aufgetragen, einen Vorschlag zu tun. - »Also«, habe Eryximachos gesagt: »Der Anfang meiner Rede soll mir sein aus des Euripides Melanippe, ›denn nicht mein ist die Rede‹, sondern des Phaidros hier, die ich sprechen will. Phaidros nämlich pflegt unwillig mir zu sagen: ›Ist es nicht arg, o Eryximachos, dass auf alle Götter Lobgesänge und Anrufungen gedichtet sind von den Dichtern, dem Eros aber, einem so großen und herrlichen Gotte, auch nicht einer jemals von so vielen Dichtern, die es gegeben, ein Lobgedicht gesungen hat?‹ . Daher nun wünsche ich teils ihm einen Liebesdienst zu tun und ihm gefällig zu sein, teils auch dünkt mich, dass es gegenwärtig uns, die wir hier zugegen sind, gar wohl gezieme, diesen Gott zu verherrlichen. Ich meine nämlich, es solle jeder von uns rechts herum eine Lobrede auf den Eros vortragen, so schön er nur immer kann, und Phaidros solle zuerst anfangen, da er ja auch den ersten Platz einnimmt und überdies der Urheber ist von der ganzen Sache. Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Liebe Anthologien Love ISBN-10 3-442-07756-7 / 3442077567 ISBN-13 978-3-442-07756-4 / 9783442077564

2006 Goldmann 2006 Softcover 512 S. 18,4 x 12 x 4,4 cm ISBN: 3442077567 (EAN: 9783442077564 / 978-3442077564)


Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes L mehr lesen ...
Schlagworte: Liebe Anthologien Love Amore amor Amour Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile ... Besprechung / Review zu ""Liebe"": ""Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller."" Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov`ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, gehe ich.‹ ›Nun denn, was wollen Sie von mir?‹ ›Liebe, gnädige Frau!‹ ›Liebe! Ich kenne Sie kaum und liebe Sie nicht.‹ ›Sie werden sehen, dass ich nicht scherze. Ich biete Ihnen alles an, was ich bin und tun kann, und ich werde vieles tun können, wenn es für Sie geschieht.‹ ›Ja, das sagen alle. Es ist nie etwas Neues in Euren Liebeserklärungen. Was wollen Sie denn tun, das mich hinreißen soll? Würden Sie wirklich lieben, so hätten Sie längst etwas getan.‹ ›Was zum Beispiel?‹ ›Das müssten Sie selber wissen. Sie hätten acht Tage fasten können oder sich erschießen oder wenigstens Gedichte machen.‹ ›Ich bin nicht Dichter.‹ ›Warum nicht? Wer so liebt, wie man einzig lieben sollte, der wird zum Dichter und zum Helden um ein Lächeln, um einen Wink, um ein Wort von der, die er lieb hat. Wenn seine Gedichte nicht gut sind, sind sie doch heiß und voll Liebe - ‹ ›Sie haben recht, gnädige Frau. Ich bin kein Dichter und kein Held, und ich erschieße mich auch nicht. Oder wenn ich das täte, so geschähe es aus Schmerz darüber, dass meine Liebe nicht so stark und brennend ist, wie Sie sie verlangen dürfen. Aber statt alles dessen habe ich eines, einen einzigen kleinen Vorzug vor jenem idealen Liebhaber: Ich verstehe Sie.‹ ›Was verstehen Sie?‹ ›Dass Sie Sehnsucht haben wie ich. Sie verlangen nicht nach einem Geliebten, sondern Sie möchten lieben, ganz und sinnlos lieben. Und Sie können das nicht.‹ ›Glauben Sie?‹ ›Ich glaube es. Sie suchen die Liebe, wie ich sie suche. Ist es nicht so?‹ ›Vielleicht.‹ ›Darum können Sie mich auch nicht brauchen, und ich werde Sie nicht mehr belästigen. Aber vielleicht sagen Sie mir noch, ehe ich gehe, ob Sie einmal, irgendeinmal, der wirklichen Liebe begegnet sind.‹ ›Einmal, vielleicht. Da wir so weit sind, können Sie es ja wissen. Es ist drei Jahre her. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wahrhaftig geliebt zu werden.‹ ›Darf ich weiter fragen?‹ ›Meinetwegen. Da kam ein Mann und lernte mich kennen und hatte mich lieb. Und weil ich verheiratet war, sagte er es mir nicht. Und als er sah, dass ich meinen Mann nicht liebte und einen Günstling hatte, kam er und schlug mir vor, ich solle meine Ehe auflösen. Das ging nicht, und von da an trug dieser Mann Sorge um mich, bewachte uns, warnte mich und wurde mein guter Beistand und Freund. Und als ich seinetwegen den Günstling entließ und bereit war, ihn anzunehmen, verschmähte er mich und ging und kam nicht wieder. Der hat mich geliebt, sonst keiner.‹ ›Ich verstehe.‹ ›Also gehen Sie nun, nicht? Wir haben einander vielleicht schon zu viel gesagt.‹ ›Leben Sie wohl. Es ist besser, ich komme nicht wieder.‹« Mein Freund schwieg, rief nach einer Weile den Kellner, zahlte und ging. Und aus dieser Erzählung unter anderem schloss ich, ihm fehle die Fähigkeit zur richtigen Liebe. Er hatte es ja selber ausgesprochen. Und doch muss man den Menschen dann am wenigsten glauben, wenn sie von ihren Mängeln reden. Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringe Ansprüche an sich stellt. Das tut mein Freund nicht, und es mag sein, dass gerade sein Ideal einer wahren Liebe ihn so hat werden lassen, wie er ist. Vielleicht auch hat der kluge Mann mich zum Besten gehabt, und möglicherweise war jenes Gespräch mit Frau Förster einfach seine Erfindung. Denn er ist ein heimlicher Dichter, so sehr er sich auch dagegen verwahrt. Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Platon Das Gastmahl Apollodoros : Ich glaube auf das, wonach Ihr jetzt fragt, nicht unvorbereitet zu sein. Denn neulich erst ging ich eben nach der Stadt von Hause aus Phaleron, als ein Bekannter, der mich von hinten gewahr wurde, mir von weitem scherzend zurief: »Du Phalerier Apollodoros, wirst Du nicht warten?« Da blieb ich stehen und erwartete ihn. Und er sagte darauf: »Apollodoros, noch vor kurzem suchte ich Dich, weil ich etwas Näheres zu erfahren wünsche von der Unterhaltung des Agathon und Sokrates und Alkibiades und der übrigen damals bei dem Gastmahl Gegenwärtigen wegen der Liebesreden, wie es mit denen war. Ein anderer hat mir zwar schon davon erzählt, der es von Phoinix, dem Sohn des Philippos, hatte; er sagte aber, Du wissest es auch, und er konnte nichts Ordentliches davon sagen. Also erzähle Du es mirAber wer hat Dir davon erzählt? Etwa Sokrates selbst?« - »Nein, beim Zeus«, sagte ich, »sondern derselbe, von dem es auch Phoinix hat; es war nämlich ein gewisser Aristodemos, ein kleiner Mensch, immer unbeschuht, der war bei der Gesellschaft zugegen gewesen und einer der eifrigsten Verehrer des Sokrates zu damaliger Zeit, wie mich dünkt. Indes, auch den Sokrates habe ich schon nach einigem gefragt, was ich von jenem gehört hatte, und er hat es mir gerade so bestätigt, wie jener es erzählte.« - So gingen wir also und sprachen darüber; daher ich denn, wie schon anfänglich gesagt, nicht unvorbereitet bin. Soll ich es also auch Euch erzählen, so muss ich das wohl tunFreunde : Ja, erzähle uns, was für Reden dort sind gewechselt worden. Apollodoros : Das waren also ungefähr folgende. Oder vielmehr: Lasst mich versuchen, Euch die Sache von Anfang an, wie jener sie mir erzählte, wiederzuerzählen. Er sagte nämlich, Sokrates sei ihm begegnet, gebadet und die Sohlen untergebunden, was er selten tat. Daher habe er ihn gefragt, wohin er denn ginge, dass er sich so schön gemacht hätte. Und jener habe geantwortet: »Zum Gastmahl beim Agathon. Denn gestern am Siegesfest bin ich ihm ausgewichen aus Furcht vor dem Gewühl; ich sagte ihm aber zu, auf heute zu kommen. Und nun habe ich mich so herausgeschmückt, um doch schön zu einem Schönen zu kommen. Aber Du«, setzte er hinzu, »Aristodemos, was hältst Du davon, ungeladen mitzugehen zum Gastmahl?« - Darauf, sprach er, antwortete ich: »Das, was Du wünschst.« . - So ungefähr, sagte er, hätten sie zusammen gesprochen und wären dann gegangen. Als er nun an des Agathon Haus gekommen, habe er die Türe offen gefunden, und es sei ihm drinnen gleich ein Knabe entgegengekommen und habe ihn hingeführt, wo die andern sich niedergelassen. Sobald ihn nun Agathon gesehen, habe er gesagt: »Schön, dass Du kommst, Aristodemos, um mit uns zu essen. Bist Du aber wegen etwas anderem gekommen, so lass das auf ein andermal; denn auch gestern suchte ich Dich, um Dich einzuladen, konnte Dich aber nicht finden. Aber wieso bringst Du uns den Sokrates nicht mit?« - »Darauf«, sprach er, »drehe ich mich um und sehe den Sokrates nirgends nachkommen. Ich sagte also, ich selbst wäre mit dem Sokrates und von ihm geladen hierher zum Mahle gegangen.« - »Sehr wohl«, habe er gesagt, »hast Du daran getan; aber wo ist denn jener?« - »Hinter mir ging er eben herein, und ich wundere mich selbst, wo er wohl sein mag.« - »Willst Du nicht nachsehen, Knabe«, habe darauf Agathon gesagt, »und den Sokrates hereinbringen?« »Du aber, Aristodemos«, habe er gesagt, »lass Dich neben dem Eryximachos nieder.« Hierauf, sagte er, habe Pausanias eine solche Rede begonnen: »Wohlan, Freunde«, habe er gesagt, »wie werden wir nun am behaglichsten trinken? Ich meines Teils erkläre Euch, dass ich mich in Wahrheit ziemlich unwohl befinde vom gestrigen Trinken und einiger Erholung bedarf; und ich glaube, auch die meisten von Euch, denn Ihr wart gestern ebenfalls zugegen.« Also wären alle übereingekommen, es bei ihrem diesmaligen Zusammensein nicht auf den Rausch anzulegen, sondern nur so zu trinken zum Vergnügen. »Nachdem nun dieses schon beschlossen ist«, habe Eryximachos fortgefahren, »dass jeder nur trinken soll, soviel er will, und gar kein Zwang stattfinden, so bringe ich nächstdem in Vorschlag, dass wir uns für heute untereinander mit Reden unterhalten. Auch darüber, mit was für Reden, will ich Euch, wenn Ihr es verlangt, einen Vorschlag tun.« - Darauf hätten alle bejaht, sie wollten das, und ihm aufgetragen, einen Vorschlag zu tun. - »Also«, habe Eryximachos gesagt: »Der Anfang meiner Rede soll mir sein aus des Euripides Melanippe, ›denn nicht mein ist die Rede‹, sondern des Phaidros hier, die ich sprechen will. Phaidros nämlich pflegt unwillig mir zu sagen: ›Ist es nicht arg, o Eryximachos, dass auf alle Götter Lobgesänge und Anrufungen gedichtet sind von den Dichtern, dem Eros aber, einem so großen und herrlichen Gotte, auch nicht einer jemals von so vielen Dichtern, die es gegeben, ein Lobgedicht gesungen hat?‹ . Daher nun wünsche ich teils ihm einen Liebesdienst zu tun und ihm gefällig zu sein, teils auch dünkt mich, dass es gegenwärtig uns, die wir hier zugegen sind, gar wohl gezieme, diesen Gott zu verherrlichen. Ich meine nämlich, es solle jeder von uns rechts herum eine Lobrede auf den Eros vortragen, so schön er nur immer kann, und Phaidros solle zuerst anfangen, da er ja auch den ersten Platz einnimmt und überdies der Urheber ist von der ganzen Sache. Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) ISBN-10 3-442-07756-7 / 3442077567 ISBN-13 978-3-442-07756-4 / 9783442077564

Bestell-Nr.: BN25021

Preis: 69,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 76,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
Seelsorgekonzepte im Widerstreit Ein Kompendium von Doris Nauer Praktische Theologie heute 55 Seelsorge Pastoraltheologie Christliche Religion Die Habilitation von Doris Nauer stellt eine systematische Zusammenfassung aller 30 Seelsorge-

Mehr von Doris Nauer
Doris Nauer
Seelsorgekonzepte im Widerstreit Ein Kompendium von Doris Nauer Praktische Theologie heute 55 Seelsorge Pastoraltheologie Christliche Religion Die Habilitation von Doris Nauer stellt eine systematische Zusammenfassung aller 30 Seelsorge-""Großkonzepte"" dar, die zur Zeit vertreten werden. Insbesondere der Student, der sich auf sein Examen vorbereiten möchte, findet hier mit auf engen Raum das Wichtigste zusammengefaßt, so daß man sagen kann, daß Nauer mit ihrem Buch für die Seelsorgelehre etwas Ähnliches gelungen ist, wie Heussi für die Kirchengeschichteein Standardwerk, das in keinem theologischen Bücherregal fehlen sollte. Dies gilt auch, wenn man Nauers eigenem Konzept (das 30. vorgestellte) nicht in allen Punkten folgen will. Der gut lesbare, reich dokumentierte Überblick von Doris Nauer weitet auf anregende Weise den Blick auf die Herausforderungen der heutigen Seelsorge. Die wohltuende ökumenische Grundhaltung der Autorin, die spürbare Sachkompetenz machen die Lektüre zu einem Erlebnis, erst recht nach den eigenen Erfahrungen jahrzehntelanger Seelsorgetätigkeit. Die kritischen Anfragen sind ausserordenltich hilfreich für die eigene Praxis. Persönlich empfehle ich das Buch gerade auch TheologInnen, die in kirchlichen Stabsstellen tätig sind. Ebenso können Bischöfe, die daran interessiert sind, die Seelsorge in ihren Ortskirchen zu entwickeln, aus diesem Buch einen hohen Gewinn erzielen. Der Titel ist ein Understatement. Er verspricht weniger, als das Buch bietet. Vorweggenommen Das fast 500-Seiten-Werk eignet sich mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis sowohl für PraktikerInnen, die ihren eigenen Standort ohne monatelange Recherchen gern wieder reflektieren und profilieren möchten. Als auch für Studierende zum Einstieg in Spezialthemen und zur Prüfungsvorbereitung. Nauer bereichert jedoch auch die gegenwärtige Seelsorge-DebatteSie will über ein bloßes Konzept-Kaleidoskop hinausgehen und formuliert im letzten Kapitel (376ff) Grundlinien für ein postmodernes Seelsorge-Konzept. Dabei will sie über einen Dialog zwischen Seelsorge und postmoderner Soziologie (z.B. Beck und Keupp) hinausgehen. Sie bemüht sich um ein `Theorie-Design` auf der Basis postmoderner Philosophie und Wissenschaftstheorie. Was kommt dabei theologisch heraus? Nauer fordert eine theologische Basis, in der ""radikale Pluralität, Differenz, Widerstreit, Dissens und Transversalität"" als Leitkategorien integriert sind (386). Sie selbst führt dies exemplarisch für die Gotteslehre vor. Die Trinitätslehre kann zum hermeneutischen Schlüssel für ein christliches Pluralitätsverständnis werden. In ihr sei ""radikale Pluralität im Aggregatzustand von Differenz und Übergängen zugleich denkbar"" (385). `Sünde` heißt neu formuliertDie Universalisierung einer partiellen Perspektive. ""Objektive Wahrheit und persönliche Gewißheit sind nur bei Gott selbst deckungsgleich, insofern er existentiell und universal die Wahrheit ist."" (O. Fuchs, zitiert in386) Nauer widerlegt das platte Vorurteil, daß auf postmoderner Theoriebasis keine profilierten Standpunkte und Urteile möglich seien. Denn postmoderne Philosophie selbst enthält bereits zahlreiche Kriterien. Für die Beurteilung von Seelsorgekonzepten erarbeitet Nauer zwei Leitkritierien1. das in der Seelsorgetheorie enthaltene ""Humanisierungspotential"", und 2. die Frage, inwieweit Seelsorgekonzepte die ""geschöpfliche bzw. psychische Unversehrtheit bzw. Denk- und Handlungsfreiheit von Menschen"" garantieren (387). Wird die Integrität der Person verletzt durch Ziele wie ""Änderung des Charakters, Wollens und Verhaltens im Sinne einer radikalen Wandlung des inneren Personkerns"", so wird dieser Konzeptteil aus Nauers eigenem pluralen Seelsorgekonzept ausgeschieden (391). (Vgl. Leitlinien postmoderner Seelsorge in der Tabelle S. 401) Aus dieser philosophischen und seelsorgetheoretischen Perspektive unterzieht Nauer abschließend alle 29 vorgestellten Seelsorgekonzepte einer Durchsicht. Beurteilt werden im einzelnenGottesbild, theologie-externe Theorieelemente, Menschenbild und Rollenprofil der Seelsorge Übenden. Nauer strebt keine harmonisierende Seelsorge-Synopse an. Sondern sie rechnet mit notwendigen Spannungen zwischen diversen Konzept-Elementen. Die eigene Postmodernisierungs-Bereitschaft bleibt schließlich den SeelsorgerInnen selbst überlassen. Beim Betrachten des Kompetenzprofils für die/den postmoderne/n SeelsorgerIn wird deutlich, daß sich auch postmoderne Leitbilder inhuman und zerstörerisch gebrauchen lassen (vgl. Tabelle S. 426). Wenn Nauer am bislang vorherrschenden konfliktscheuen depressiven Seelsorgemodell die Harmoniesucht kritisierte (431, mit Josuttis), so kann das universal spannungstolerante Multitalent der eierlegenden Seelsorge-Wollmilchsau genauso als Leitbild für die depressive Selbstausbeutung und Spiegel ewiger Unzulänglichkeit fungieren. Hier sollte das Buch noch einmal die eigene humanisierende Gegenperspektive begrenzter Geschöpfe gegen die alten Mißverständnisse formulieren. Der übersichtliche Aufbau der einzelnen Konzeptdarstellungen ermöglicht einen raschen Konzeptvergleich und `synoptische` Arbeit. Die zahlreichen Schaubilder und Tabellen lassen sich auch gut für Lehrzwecke übernehmen Seelsorgekonzepte im Widerstreit Ein Kompendium von Doris Nauer Praktische Theologie heute Band 55 Kohlhammer

2001 Kohlhammer 2001 Softcover 474 S. 23 x 15,6 x 3,4 cm ISBN: 3170171151 (EAN: 9783170171152 / 978-3170171152)


Die Habilitation von Doris Nauer stellt eine systematische Zusammenfassung aller 30 Seelsorge-""Großkonzepte"" dar, die zur Zeit vertreten werden. Insbesondere der Student, der sich auf sein Examen vorbereiten möchte, findet hier mit auf engen Raum das Wichtigste zusammengefaßt, so daß man sagen kann, daß Nauer mit ihrem Buch für die Seelsorgelehre etwas Ähnliches gelungen ist, wie Heussi für die mehr lesen ...
Schlagworte: Seelsorge Pastoraltheologie Christliche Religion Die Habilitation von Doris Nauer stellt eine systematische Zusammenfassung aller 30 Seelsorge-""Großkonzepte"" dar, die zur Zeit vertreten werden. Insbesondere der Student, der sich auf sein Examen vorbereiten möchte, findet hier mit auf engen Raum das Wichtigste zusammengefaßt, so daß man sagen kann, daß Nauer mit ihrem Buch für die Seelsorgelehre etwas Ähnliches gelungen ist, wie Heussi für die Kirchengeschichteein Standardwerk, das in keinem theologischen Bücherregal fehlen sollte. Dies gilt auch, wenn man Nauers eigenem Konzept (das 30. vorgestellte) nicht in allen Punkten folgen will. Der gut lesbare, reich dokumentierte Überblick von Doris Nauer weitet auf anregende Weise den Blick auf die Herausforderungen der heutigen Seelsorge. Die wohltuende ökumenische Grundhaltung der Autorin, die spürbare Sachkompetenz machen die Lektüre zu einem Erlebnis, erst recht nach den eigenen Erfahrungen jahrzehntelanger Seelsorgetätigkeit. Die kritischen Anfragen sind ausserordenltich hilfreich für die eigene Praxis. Persönlich empfehle ich das Buch gerade auch TheologInnen, die in kirchlichen Stabsstellen tätig sind. Ebenso können Bischöfe, die daran interessiert sind, die Seelsorge in ihren Ortskirchen zu entwickeln, aus diesem Buch einen hohen Gewinn erzielen. Der Titel ist ein Understatement. Er verspricht weniger, als das Buch bietet. Vorweggenommen Das fast 500-Seiten-Werk eignet sich mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis sowohl für PraktikerInnen, die ihren eigenen Standort ohne monatelange Recherchen gern wieder reflektieren und profilieren möchten. Als auch für Studierende zum Einstieg in Spezialthemen und zur Prüfungsvorbereitung. Nauer bereichert jedoch auch die gegenwärtige Seelsorge-DebatteSie will über ein bloßes Konzept-Kaleidoskop hinausgehen und formuliert im letzten Kapitel (376ff) Grundlinien für ein postmodernes Seelsorge-Konzept. Dabei will sie über einen Dialog zwischen Seelsorge und postmoderner Soziologie (z.B. Beck und Keupp) hinausgehen. Sie bemüht sich um ein `Theorie-Design` auf der Basis postmoderner Philosophie und Wissenschaftstheorie. Was kommt dabei theologisch heraus? Nauer fordert eine theologische Basis, in der ""radikale Pluralität, Differenz, Widerstreit, Dissens und Transversalität"" als Leitkategorien integriert sind (386). Sie selbst führt dies exemplarisch für die Gotteslehre vor. Die Trinitätslehre kann zum hermeneutischen Schlüssel für ein christliches Pluralitätsverständnis werden. In ihr sei ""radikale Pluralität im Aggregatzustand von Differenz und Übergängen zugleich denkbar"" (385). `Sünde` heißt neu formuliertDie Universalisierung einer partiellen Perspektive. ""Objektive Wahrheit und persönliche Gewißheit sind nur bei Gott selbst deckungsgleich, insofern er existentiell und universal die Wahrheit ist."" (O. Fuchs, zitiert in386) Nauer widerlegt das platte Vorurteil, daß auf postmoderner Theoriebasis keine profilierten Standpunkte und Urteile möglich seien. Denn postmoderne Philosophie selbst enthält bereits zahlreiche Kriterien. Für die Beurteilung von Seelsorgekonzepten erarbeitet Nauer zwei Leitkritierien1. das in der Seelsorgetheorie enthaltene ""Humanisierungspotential"", und 2. die Frage, inwieweit Seelsorgekonzepte die ""geschöpfliche bzw. psychische Unversehrtheit bzw. Denk- und Handlungsfreiheit von Menschen"" garantieren (387). Wird die Integrität der Person verletzt durch Ziele wie ""Änderung des Charakters, Wollens und Verhaltens im Sinne einer radikalen Wandlung des inneren Personkerns"", so wird dieser Konzeptteil aus Nauers eigenem pluralen Seelsorgekonzept ausgeschieden (391). (Vgl. Leitlinien postmoderner Seelsorge in der Tabelle S. 401) Aus dieser philosophischen und seelsorgetheoretischen Perspektive unterzieht Nauer abschließend alle 29 vorgestellten Seelsorgekonzepte einer Durchsicht. Beurteilt werden im einzelnenGottesbild, theologie-externe Theorieelemente, Menschenbild und Rollenprofil der Seelsorge Übenden. Nauer strebt keine harmonisierende Seelsorge-Synopse an. Sondern sie rechnet mit notwendigen Spannungen zwischen diversen Konzept-Elementen. Die eigene Postmodernisierungs-Bereitschaft bleibt schließlich den SeelsorgerInnen selbst überlassen. Beim Betrachten des Kompetenzprofils für die/den postmoderne/n SeelsorgerIn wird deutlich, daß sich auch postmoderne Leitbilder inhuman und zerstörerisch gebrauchen lassen (vgl. Tabelle S. 426). Wenn Nauer am bislang vorherrschenden konfliktscheuen depressiven Seelsorgemodell die Harmoniesucht kritisierte (431, mit Josuttis), so kann das universal spannungstolerante Multitalent der eierlegenden Seelsorge-Wollmilchsau genauso als Leitbild für die depressive Selbstausbeutung und Spiegel ewiger Unzulänglichkeit fungieren. Hier sollte das Buch noch einmal die eigene humanisierende Gegenperspektive begrenzter Geschöpfe gegen die alten Mißverständnisse formulieren. Der übersichtliche Aufbau der einzelnen Konzeptdarstellungen ermöglicht einen raschen Konzeptvergleich und `synoptische` Arbeit. Die zahlreichen Schaubilder und Tabellen lassen sich auch gut für Lehrzwecke übernehmen Seelsorgekonzepte im Widerstreit Ein Kompendium von Doris Nauer Praktische Theologie heute Band 55 Seelsorge Pastoraltheologie Christliche Religion ISBN-10 3-17-017115-1 / 3170171151 ISBN-13 978-3-17-017115-2 / 9783170171152

Bestell-Nr.: BN8597

Preis: 189,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 196,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
GarageBand 2. Das Buch zu Apples Aufnahmestudio, mit CD-ROM von Robert Schreml Anja Senkpiel Rockstar Mac OS X Tonstudio Musikaufnahmen Instrumente Sounds Stimme iLife Rhythmus Gesang Song Akustik Filter Dynamikprozessoren Effekte Musik mac life Das GarageBand-Buch zeigt, wie jeder Mac OS X-Besitzer das Potenzial des mac-eigenen Tonstudios optimal für eigene Musikaufnahmen mit vorhandenen Sounds, eigener Stimme und Instrumenten einsetzen kann. Star mit eigener CD zu sein war nie einfacher. Ein wenig Bumschackbumschackbumschackbum bekommt man zwar auch mit einfachem Herumklicken hin, doch die hohe Kunst die verschiedenen Aspekte einer Aufnahmestudio-Software auszuschöpfen ist nicht mit ein paar mutigen Mausklicks zu erlernen. Anja Senkpiel und Robert Schreml stellen das mächtige GarageBand-Teilprogramm aus dem iLife-Paket detailliert in seinen Bedienungselementen, Funktionen, Anwendungsmöglichkeiten und Spaßmöglichkeiten vor -- nach über 300 Seiten beherrscht der zukünftige Musikstar das Programm, kennt die musikalischen Grundlagen und die Tricks, die aus einem einfachen Rhythmus mit Gesang einen Song machen. Nach einer Einführung in die Installation und die Grundbedienungselemente steht auch schon der erste Praxistest anEin einfacher Song mit den in GarageBand angebotenen Sounds. Die nächsten zwei Kapitel sind dann dem Einspielen eigener Sounds per Keyboard, Instrumente und Gesang gewidmet. Als Grundlage für die Bearbeitung schließt daran ein ein Kapitel über Akustik an, bevor es dann an Filter, Dynamikprozessoren und Effekte geht. Gleich darauf wird das neue Wissen dann angewendet und ein Song bearbeitet und abgemischt -- ein entsprechender Beispielsong befindet sich neben anderen Soundvorlagen auf der beiliegenden CD-ROM. Natürlich steckt im Vorlagenreservoir des Programms mehr Songmaterial als manch einer erwarten dürfte -- auch dazu ein Kapitel über verschiedene Stile und Songs. Und wie kann man die erzeugte Musik verwenden und welche Hardware gibt es und wie wird sie eingesetzt? Darauf und auf bekannte und gängige Fragen und Probleme geben die Autoren in den letzten Kapiteln Antworten, bevor sie sich dann noch der GarageBand-Community im Netz zuwenden. Das GarageBand-Buch ist ein fundiertes Grundlagenbuch, das Spaß macht und motiviert. Schnell und unkompliziert erlernt man mit Schritt für Schritt-Beschreibungen, Screenshots und Beispielen die Einsatzmöglichkeiten des Programms. Vom Verstehen zur Umsetzung in eigenen Songs ist es dann nur ein kleiner Schritt. Pressestimmen

Mehr von Robert Schreml Anja
Robert Schreml Anja Senkpiel
GarageBand 2. Das Buch zu Apples Aufnahmestudio, mit CD-ROM von Robert Schreml Anja Senkpiel Rockstar Mac OS X Tonstudio Musikaufnahmen Instrumente Sounds Stimme iLife Rhythmus Gesang Song Akustik Filter Dynamikprozessoren Effekte Musik mac life Das GarageBand-Buch zeigt, wie jeder Mac OS X-Besitzer das Potenzial des mac-eigenen Tonstudios optimal für eigene Musikaufnahmen mit vorhandenen Sounds, eigener Stimme und Instrumenten einsetzen kann. Star mit eigener CD zu sein war nie einfacher. Ein wenig Bumschackbumschackbumschackbum bekommt man zwar auch mit einfachem Herumklicken hin, doch die hohe Kunst die verschiedenen Aspekte einer Aufnahmestudio-Software auszuschöpfen ist nicht mit ein paar mutigen Mausklicks zu erlernen. Anja Senkpiel und Robert Schreml stellen das mächtige GarageBand-Teilprogramm aus dem iLife-Paket detailliert in seinen Bedienungselementen, Funktionen, Anwendungsmöglichkeiten und Spaßmöglichkeiten vor -- nach über 300 Seiten beherrscht der zukünftige Musikstar das Programm, kennt die musikalischen Grundlagen und die Tricks, die aus einem einfachen Rhythmus mit Gesang einen Song machen. Nach einer Einführung in die Installation und die Grundbedienungselemente steht auch schon der erste Praxistest anEin einfacher Song mit den in GarageBand angebotenen Sounds. Die nächsten zwei Kapitel sind dann dem Einspielen eigener Sounds per Keyboard, Instrumente und Gesang gewidmet. Als Grundlage für die Bearbeitung schließt daran ein ein Kapitel über Akustik an, bevor es dann an Filter, Dynamikprozessoren und Effekte geht. Gleich darauf wird das neue Wissen dann angewendet und ein Song bearbeitet und abgemischt -- ein entsprechender Beispielsong befindet sich neben anderen Soundvorlagen auf der beiliegenden CD-ROM. Natürlich steckt im Vorlagenreservoir des Programms mehr Songmaterial als manch einer erwarten dürfte -- auch dazu ein Kapitel über verschiedene Stile und Songs. Und wie kann man die erzeugte Musik verwenden und welche Hardware gibt es und wie wird sie eingesetzt? Darauf und auf bekannte und gängige Fragen und Probleme geben die Autoren in den letzten Kapiteln Antworten, bevor sie sich dann noch der GarageBand-Community im Netz zuwenden. Das GarageBand-Buch ist ein fundiertes Grundlagenbuch, das Spaß macht und motiviert. Schnell und unkompliziert erlernt man mit Schritt für Schritt-Beschreibungen, Screenshots und Beispielen die Einsatzmöglichkeiten des Programms. Vom Verstehen zur Umsetzung in eigenen Songs ist es dann nur ein kleiner Schritt. Pressestimmen ""Ein persönlich gehaltenes und empfehlenswertes Buch! Für Neueinsteiger, da es Hilfe zu Installation und Grundfunktionen bietet - und garniert mit professionellen Tricks und der Erweiterung von Hard- und Software."" (mac life) GarageBand 2. Das Buch zu Apples Aufnahmestudio Selfmade-Rockstar per Mac Robert Schreml Anja Senkpiel Galileo Press GmbH Rockstar Mac OS X Tonstudio Musikaufnahmen Instrumente Sounds Stimme iLife Rhythmus Gesang Song Akustik Filter Dynamikprozessoren Effekte Musik mac life Zusatzinfo mit 1 CD u. Infoklappen Sprache deutsch Maße 168 x 225 mm Einbandart Paperback Mathematik Informatik Apple GarageBand EDV Anwendungs-Software iLife Mac Mastering MIDI Musik Musikproduktion Musiksoftware Literatur Sequenzer Synthesizer Tonstudio ISBN-10 3-89842-688-2 / 3898426882 ISBN-13 978-3-89842-688-6 / 9783898426886 Musikstudio

Auflage: 1 (Juni 2005) Bonn Galileo Press GmbH Auflage: 1 (Juni 2005) Softcover 384 S. 22,4 x 15,6 x 2,4 cm ISBN: 3898426882 (EAN: 9783898426886 / 978-3898426886)


Das GarageBand-Buch zeigt, wie jeder Mac OS X-Besitzer das Potenzial des mac-eigenen Tonstudios optimal für eigene Musikaufnahmen mit vorhandenen Sounds, eigener Stimme und Instrumenten einsetzen kann. Star mit eigener CD zu sein war nie einfacher. Ein wenig Bumschackbumschackbumschackbum bekommt man zwar auch mit einfachem Herumklicken hin, doch die hohe Kunst die verschiedenen Aspekte einer Aufn mehr lesen ...
Schlagworte: Rockstar Mac OS X Tonstudio Musikaufnahmen Instrumente Sounds Stimme iLife Rhythmus Gesang Song Akustik Filter Dynamikprozessoren Effekte Musik mac life Musikstudio Das GarageBand-Buch zeigt, wie jeder Mac OS X-Besitzer das Potenzial des mac-eigenen Tonstudios optimal für eigene Musikaufnahmen mit vorhandenen Sounds, eigener Stimme und Instrumenten einsetzen kann. Star mit eigener CD zu sein war nie einfacher. Ein wenig Bumschackbumschackbumschackbum bekommt man zwar auch mit einfachem Herumklicken hin, doch die hohe Kunst die verschiedenen Aspekte einer Aufnahmestudio-Software auszuschöpfen ist nicht mit ein paar mutigen Mausklicks zu erlernen. Anja Senkpiel und Robert Schreml stellen das mächtige GarageBand-Teilprogramm aus dem iLife-Paket detailliert in seinen Bedienungselementen, Funktionen, Anwendungsmöglichkeiten und Spaßmöglichkeiten vor -- nach über 300 Seiten beherrscht der zukünftige Musikstar das Programm, kennt die musikalischen Grundlagen und die Tricks, die aus einem einfachen Rhythmus mit Gesang einen Song machen. Nach einer Einführung in die Installation und die Grundbedienungselemente steht auch schon der erste Praxistest anEin einfacher Song mit den in GarageBand angebotenen Sounds. Die nächsten zwei Kapitel sind dann dem Einspielen eigener Sounds per Keyboard, Instrumente und Gesang gewidmet. Als Grundlage für die Bearbeitung schließt daran ein ein Kapitel über Akustik an, bevor es dann an Filter, Dynamikprozessoren und Effekte geht. Gleich darauf wird das neue Wissen dann angewendet und ein Song bearbeitet und abgemischt -- ein entsprechender Beispielsong befindet sich neben anderen Soundvorlagen auf der beiliegenden CD-ROM. Natürlich steckt im Vorlagenreservoir des Programms mehr Songmaterial als manch einer erwarten dürfte -- auch dazu ein Kapitel über verschiedene Stile und Songs. Und wie kann man die erzeugte Musik verwenden und welche Hardware gibt es und wie wird sie eingesetzt? Darauf und auf bekannte und gängige Fragen und Probleme geben die Autoren in den letzten Kapiteln Antworten, bevor sie sich dann noch der GarageBand-Community im Netz zuwenden. Das GarageBand-Buch ist ein fundiertes Grundlagenbuch, das Spaß macht und motiviert. Schnell und unkompliziert erlernt man mit Schritt für Schritt-Beschreibungen, Screenshots und Beispielen die Einsatzmöglichkeiten des Programms. Vom Verstehen zur Umsetzung in eigenen Songs ist es dann nur ein kleiner Schritt. Pressestimmen ""Ein persönlich gehaltenes und empfehlenswertes Buch! Für Neueinsteiger, da es Hilfe zu Installation und Grundfunktionen bietet - und garniert mit professionellen Tricks und der Erweiterung von Hard- und Software."" (mac life) GarageBand 2. Das Buch zu Apples Aufnahmestudio Selfmade-Rockstar per Mac Robert Schreml Anja Senkpiel Galileo Press GmbH Rockstar Mac OS X Tonstudio Musikaufnahmen Instrumente Sounds Stimme iLife Rhythmus Gesang Song Akustik Filter Dynamikprozessoren Effekte Musik mac life Zusatzinfo mit 1 CD u. Infoklappen Sprache deutsch Maße 168 x 225 mm Einbandart Paperback Mathematik Informatik Apple GarageBand EDV Anwendungs-Software iLife Mac Mastering MIDI Musik Musikproduktion Musiksoftware Literatur Sequenzer Synthesizer Tonstudio ISBN-10 3-89842-688-2 / 3898426882 ISBN-13 978-3-89842-688-6 / 9783898426886 Musikstudio

Bestell-Nr.: BN1055

Preis: 139,90 EUR
Versandkosten: 6,95 EUR
Gesamtpreis: 146,85 EUR
In den Warenkorb
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Moneybookers

 
1 2 3 ... 5000
Meine zuletzt angesehenen antiquarischen und neue Bücher
    Noch keine antiquarischen bzw. neuen Bücher angesehen.
Meine letzten Buch Suchanfragen

© 2003 - 2016 by whSoft GmbH
Entdecken Sie außerdem: Antiquariatsportal · Achtung-Bücher.de · Booklink · Buchhai - Bücher Preisvergleich
Alle genannten Preise sind Bruttopreise und enthalten, soweit nicht anders vom Verkäufer angegeben, die gesetzliche Umsatzsteuer.