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Das Kartell der Vermögens-Vernichter: Retten Sie Ihr Geld vor der Politik und...

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Das Kartell der Vermögens-Vernichter: Retten Sie Ihr Geld vor der Politik und...
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Das Kartell der Vermögens-Vernichter: Retten Sie Ihr Geld vor der Politik und... Softcover ISBN: 3812506823 (EAN: 9783812506823 / 978-3812506823)


Das Kartell der Vermögens-Vernichter: Retten Sie Ihr Geld vor der Politik und...
Schlagworte: Das Kartell der Vermögens-Vernichter: Retten Sie Ihr Geld vor der Politik und...

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Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie

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Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertig... Softcover ISBN: 3936144982 (EAN: 9783936144987 / 978-3936144987)


Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertig...
Schlagworte: Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertig...

Bestell-Nr.: BSN13741

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Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme...

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Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme... Softcover ISBN: 3861087995 (EAN: 9783861087991 / 978-3861087991)


Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme...
Schlagworte: Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme...

Bestell-Nr.: BSN17222

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Die Armeen des 100-jährigen Krieges (1337 - 1453) [Gebundene Ausgabe] Graham Turner (Illustrator), Angus McBride (Illustrator), Paul Knight (Autor), David Nicolle (Autor), Dorko M. Rybiczka (Übersetzer) Im Jahr 1328 fand die Dynastie der Kapetinger ihr Ende. Dies war der Auslöser für den Hundertjährigen Krieg, in welchem die englischen Könige mit Waffengewalt ihren Anspruch auf den französischen Thron geltend machen wollten. Herbe Niederlagen auf den Schlachtfeldern von Crécy und Poitiers erschütterten das französische Königsreich. Zwar trat unter Betrand du Guesclin eine Phase der Ruhe ein, bald darauf aber rüsteten sich die Engländer unter Heinrich V zu einem noch vernichtenderen Angriff. Als der König 1422 starb, wurde er von dem damals neun Monate alten Heinrich VI abgelöst. Zwanzig weitere Jahre sollten ins Land ziehen, bevor die englische Armee aus Frankreich vertrieben wurde. Der Zerfall des Reiches dauerte bis 1429 an. Dieses Werk beschäftigt sich sowohl mit der Rolle der englischen als auch der französischen Armee, beleuchtet detailliert und anhand zahlreicher, teilweise farbiger Illustrationen Aufbau und Organisation, Ausstattung und Waffen. Auch die langsame Regenerierung Frankreichs bis hin zur Erhebung des Reiches zur wichtigsten Kriegsmacht Europas wird beschrieben, ausgelöst unter anderem durch die junge Visionärin Jeanne d`Arc.

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Graham Turner (Illustrator), Angus McBride (Illustrator), Paul Knight (Autor), David Nicolle (Autor), Dorko M. Rybiczka (Übersetzer)
Die Armeen des 100-jährigen Krieges (1337 - 1453) [Gebundene Ausgabe] Graham Turner (Illustrator), Angus McBride (Illustrator), Paul Knight (Autor), David Nicolle (Autor), Dorko M. Rybiczka (Übersetzer) Im Jahr 1328 fand die Dynastie der Kapetinger ihr Ende. Dies war der Auslöser für den Hundertjährigen Krieg, in welchem die englischen Könige mit Waffengewalt ihren Anspruch auf den französischen Thron geltend machen wollten. Herbe Niederlagen auf den Schlachtfeldern von Crécy und Poitiers erschütterten das französische Königsreich. Zwar trat unter Betrand du Guesclin eine Phase der Ruhe ein, bald darauf aber rüsteten sich die Engländer unter Heinrich V zu einem noch vernichtenderen Angriff. Als der König 1422 starb, wurde er von dem damals neun Monate alten Heinrich VI abgelöst. Zwanzig weitere Jahre sollten ins Land ziehen, bevor die englische Armee aus Frankreich vertrieben wurde. Der Zerfall des Reiches dauerte bis 1429 an. Dieses Werk beschäftigt sich sowohl mit der Rolle der englischen als auch der französischen Armee, beleuchtet detailliert und anhand zahlreicher, teilweise farbiger Illustrationen Aufbau und Organisation, Ausstattung und Waffen. Auch die langsame Regenerierung Frankreichs bis hin zur Erhebung des Reiches zur wichtigsten Kriegsmacht Europas wird beschrieben, ausgelöst unter anderem durch die junge Visionärin Jeanne d`Arc.

2005 Siegler 2005 Hardcover 95 S. 25 x 17,8 x 1,2 cm ISBN: 3877486452 (EAN: 9783877486450 / 978-3877486450)


Im Jahr 1328 fand die Dynastie der Kapetinger ihr Ende. Dies war der Auslöser für den Hundertjährigen Krieg, in welchem die englischen Könige mit Waffengewalt ihren Anspruch auf den französischen Thron geltend machen wollten. Herbe Niederlagen auf den Schlachtfeldern von Crécy und Poitiers erschütterten das französische Königsreich. Zwar trat unter Betrand du Guesclin eine Phase der Ruhe ein, bald mehr lesen ...
Schlagworte: Im Jahr 1328 fand die Dynastie der Kapetinger ihr Ende. Dies war der Auslöser für den Hundertjährigen Krieg, in welchem die englischen Könige mit Waffengewalt ihren Anspruch auf den französischen Thron geltend machen wollten. Herbe Niederlagen auf den Schlachtfeldern von Crécy und Poitiers erschütterten das französische Königsreich. Zwar trat unter Betrand du Guesclin eine Phase der Ruhe ein, bald darauf aber rüsteten sich die Engländer unter Heinrich V zu einem noch vernichtenderen Angriff. Als der König 1422 starb, wurde er von dem damals neun Monate alten Heinrich VI abgelöst. Zwanzig weitere Jahre sollten ins Land ziehen, bevor die englische Armee aus Frankreich vertrieben wurde. Der Zerfall des Reiches dauerte bis 1429 an. Dieses Werk beschäftigt sich sowohl mit der Rolle der englischen als auch der französischen Armee, beleuchtet detailliert und anhand zahlreicher, teilweise farbiger Illustrationen Aufbau und Organisation, Ausstattung und Waffen. Auch die langsame Regenerierung Frankreichs bis hin zur Erhebung des Reiches zur wichtigsten Kriegsmacht Europas wird beschrieben, ausgelöst unter anderem durch die junge Visionärin Jeanne d`Arc.

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Mythen der Nationen 2 Bde. 1945 - Arena der Erinnerung. Katalog-Handbuch zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, 2.10.2003-9.1.2004 [Gebundene Ausgabe] Monika Flacke (Autor) 2 Bände Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Vernichtung zu bannen, die zwischen Kollaboration und Widerstand zerrissenen Gesellschaften zu einen, die Koexistenz der Völker auf den Weg zu bringen und ein friedliches Nachkriegseuropa aufzubauen. Diese mytheninitiierenden Geschichtskonstruktionen prägen nachhaltig das politische und kulturelle Selbstverständnis der Nationen Europas bis in die Gegenwart hinein. Knapp 30 und damit nahezu alle Staaten des Alten Kontinents berücksichtigende Essays, vorgelegt von ausgewiesenen Kennern der Materie, meist Angehörige der jeweiligen Nation, erschließen hier erstmals den Zweiten Weltkrieg und die daraus erwachsenen Gedächtniskulturen in einer vergleichenden, v. a. aber in einer wahrnehmungs- und erinnerungsgeschichtlichen Perspektive. Erweitert sieht sich dieser Kreis um die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein Panorama der Formierung und Entwicklung des Gedächtnisses von einzigartiger Repräsentativität zu einer Bestandsaufnahme, die bislang nur als Desiderat gehandelt werden konnte. Monika Flacke ist Sammlungsleiterin im Deutschen Historischen Museum Berlin. Fast 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist es an der Zeit, eine kritische Bilanz dieser an Tragödien und Verfehlungen überaus reichen Epoche zu ziehen, eine Geschichte der Bilder und Vorstellungen zusammenzutragen, die man sich in Europa, in den USA und in Israel vom Zweiten Weltkrieg, vom Völkermord und von der Vertreibung nach 1945 gemacht hat. Verdrängungs- und Entlastungsstrategien gehörten zum ausbalancierten System des Kalten Krieges. Das Beschweigen, das Nichtreden über die schmerzhafte, konfliktreiche und damit hochexplosive Erinnerung hat vermutlich Bürgerkriege verhindert bzw. beendet und die Koexistenz der Staaten ermöglicht. Wenn es auf beiden Seiten des kurz nach Kriegsende gezogenen Eisernen Vorhangs am Ende eine gewisse Stabilität gab, so lag dies wesentlich auch an Geschichtskonstruktionen: Die Idee der widerständigen Nation wurde so gut wie überall Bestandteil der nationalen Mythenbildung. Inzwischen hat sich eine kritische Betrachtung dieser Geschichte durchgesetzt, die nunmehr die nationalen Räume zu verlassen scheint, um langsam eine europäische Perspektive zu gewinnen. Mehr als 30 Autorinnen und Autoren, zumeist aus den einzelnen Ländern, haben diese bislang nirgendwo geleistete vergleichende Studie zu dem Thema erstellt.

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Monika Flacke (Autor)
Mythen der Nationen 2 Bde. 1945 - Arena der Erinnerung. Katalog-Handbuch zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, 2.10.2003-9.1.2004 [Gebundene Ausgabe] Monika Flacke (Autor) 2 Bände Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Vernichtung zu bannen, die zwischen Kollaboration und Widerstand zerrissenen Gesellschaften zu einen, die Koexistenz der Völker auf den Weg zu bringen und ein friedliches Nachkriegseuropa aufzubauen. Diese mytheninitiierenden Geschichtskonstruktionen prägen nachhaltig das politische und kulturelle Selbstverständnis der Nationen Europas bis in die Gegenwart hinein. Knapp 30 und damit nahezu alle Staaten des Alten Kontinents berücksichtigende Essays, vorgelegt von ausgewiesenen Kennern der Materie, meist Angehörige der jeweiligen Nation, erschließen hier erstmals den Zweiten Weltkrieg und die daraus erwachsenen Gedächtniskulturen in einer vergleichenden, v. a. aber in einer wahrnehmungs- und erinnerungsgeschichtlichen Perspektive. Erweitert sieht sich dieser Kreis um die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein Panorama der Formierung und Entwicklung des Gedächtnisses von einzigartiger Repräsentativität zu einer Bestandsaufnahme, die bislang nur als Desiderat gehandelt werden konnte. Monika Flacke ist Sammlungsleiterin im Deutschen Historischen Museum Berlin. Fast 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist es an der Zeit, eine kritische Bilanz dieser an Tragödien und Verfehlungen überaus reichen Epoche zu ziehen, eine Geschichte der Bilder und Vorstellungen zusammenzutragen, die man sich in Europa, in den USA und in Israel vom Zweiten Weltkrieg, vom Völkermord und von der Vertreibung nach 1945 gemacht hat. Verdrängungs- und Entlastungsstrategien gehörten zum ausbalancierten System des Kalten Krieges. Das Beschweigen, das Nichtreden über die schmerzhafte, konfliktreiche und damit hochexplosive Erinnerung hat vermutlich Bürgerkriege verhindert bzw. beendet und die Koexistenz der Staaten ermöglicht. Wenn es auf beiden Seiten des kurz nach Kriegsende gezogenen Eisernen Vorhangs am Ende eine gewisse Stabilität gab, so lag dies wesentlich auch an Geschichtskonstruktionen: Die Idee der widerständigen Nation wurde so gut wie überall Bestandteil der nationalen Mythenbildung. Inzwischen hat sich eine kritische Betrachtung dieser Geschichte durchgesetzt, die nunmehr die nationalen Räume zu verlassen scheint, um langsam eine europäische Perspektive zu gewinnen. Mehr als 30 Autorinnen und Autoren, zumeist aus den einzelnen Ländern, haben diese bislang nirgendwo geleistete vergleichende Studie zu dem Thema erstellt.

2004 2 Bde. Zabern 2004 Hardcover 970 S. 24,4 x 17,4 x 3,6 cm ISBN: 380533298X (EAN: 9783805332989 / 978-3805332989)


Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Vernichtung zu bannen, die zwischen Kollaboration und Widerstand zerrissenen Gesellschaften zu einen, die Koexistenz der Völker auf den Weg zu bringen und ein friedliches Nachkriegseurop mehr lesen ...
Schlagworte: 2. Weltkrieg Ausstellungskataloge Geschichte Museen Deutsches Historisches Museum Berlin Erinnerung Europa Politik Zeitgeschichte 1945 bis 1989 Kriegserinnerung Nationale Identität Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Vernichtung zu bannen, die zwischen Kollaboration und Widerstand zerrissenen Gesellschaften zu einen, die Koexistenz der Völker auf den Weg zu bringen und ein friedliches Nachkriegseuropa aufzubauen. Diese mytheninitiierenden Geschichtskonstruktionen prägen nachhaltig das politische und kulturelle Selbstverständnis der Nationen Europas bis in die Gegenwart hinein. Knapp 30 und damit nahezu alle Staaten des Alten Kontinents berücksichtigende Essays, vorgelegt von ausgewiesenen Kennern der Materie, meist Angehörige der jeweiligen Nation, erschließen hier erstmals den Zweiten Weltkrieg und die daraus erwachsenen Gedächtniskulturen in einer vergleichenden, v. a. aber in einer wahrnehmungs- und erinnerungsgeschichtlichen Perspektive. Erweitert sieht sich dieser Kreis um die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein Panorama der Formierung und Entwicklung des Gedächtnisses von einzigartiger Repräsentativität zu einer Bestandsaufnahme, die bislang nur als Desiderat gehandelt werden konnte. Monika Flacke ist Sammlungsleiterin im Deutschen Historischen Museum Berlin. Fast 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist es an der Zeit, eine kritische Bilanz dieser an Tragödien und Verfehlungen überaus reichen Epoche zu ziehen, eine Geschichte der Bilder und Vorstellungen zusammenzutragen, die man sich in Europa, in den USA und in Israel vom Zweiten Weltkrieg, vom Völkermord und von der Vertreibung nach 1945 gemacht hat. Verdrängungs- und Entlastungsstrategien gehörten zum ausbalancierten System des Kalten Krieges. Das Beschweigen, das Nichtreden über die schmerzhafte, konfliktreiche und damit hochexplosive Erinnerung hat vermutlich Bürgerkriege verhindert bzw. beendet und die Koexistenz der Staaten ermöglicht. Wenn es auf beiden Seiten des kurz nach Kriegsende gezogenen Eisernen Vorhangs am Ende eine gewisse Stabilität gab, so lag dies wesentlich auch an Geschichtskonstruktionen: Die Idee der widerständigen Nation wurde so gut wie überall Bestandteil der nationalen Mythenbildung. Inzwischen hat sich eine kritische Betrachtung dieser Geschichte durchgesetzt, die nunmehr die nationalen Räume zu verlassen scheint, um langsam eine europäische Perspektive zu gewinnen. Mehr als 30 Autorinnen und Autoren, zumeist aus den einzelnen Ländern, haben diese bislang nirgendwo geleistete vergleichende Studie zu dem Thema erstellt. Mythen der Nationen: 2 Bde. 1945 - Arena der Erinnerung. Katalog-Handbuch zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, 2.10.2003-9.1.2004 [Gebundene Ausgabe] Monika Flacke (Autor)

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Historiker im Nationalsozialismus Deutsche Geschichtswissenschaft und der `Volkstumskampf` im Osten Beitrage Der Akademie Für Migration und Integration von Ingo Haar Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft #143 Vandenhoeck & Ruprecht Volksgeschichte und Politik im Nationalsozialismus - Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der

Mehr von Ingo Haar
Ingo Haar
Historiker im Nationalsozialismus Deutsche Geschichtswissenschaft und der `Volkstumskampf` im Osten Beitrage Der Akademie Für Migration und Integration von Ingo Haar Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft #143 Vandenhoeck & Ruprecht Volksgeschichte und Politik im Nationalsozialismus - Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der ""Volksgeschichte"", einer einflussreichen Richtung der deutschen Geschichtswissenschaft, und ihre Verflechtung mit staatlichen Instanzen und politischen Kreisen. Im Mittelpunkt steht die ""Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft"", ein großer Forschungsverbund, in dem Staat, Partei und Wissenschaft eng miteinander verflochten waren. Die ""Volksgeschichte"" suchte bewusst die Nähe zu einer Bevölkerungspolitik, die die ""völkische"" und ""rassische"" Neuordnung Europas anstrebte und in Völkermord und Vernichtungskrieg mündete. Gerade auch Historiker der jüngeren Generation stellten sich in den Dienst der NS-Diktatur. Ingo Haar analysiert diese Entwicklung erstmals im Zusammenhang, beschreibt die institutionellen und ideologischen Grundlagen der ""Volksgeschichte"" und untersucht deren Rolle im ""Volkstumskampf"". Über den AutorDr. Ingo Haar ist Historiker in Berlin. Wie das Bild der Wissenschaften zur Zeit des Dritten Reichs überhaupt hat sich auch das Bild der Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus in den letzten Jahrzehnten beständig gewandelt. Die Annahme, unter Hitler hätte es in Deutschland keinen geregelten Wissenschaftsbetrieb gegeben, ist ebenso überholt wie die These, Wissenschaft und Politik seien im Dritten Reich zwei völlig getrennt operierende Funktionsbereiche gewesen. Die spezielle Debatte um die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist nicht zuletzt seit dem Historikertag 1998 in Frankfurt am Main wieder aktuell. Einen wesentlichen Beitrag zur Forschungsdiskussion lieferte der Berliner Historiker Ingo Haar mit seinem 2000 in der von Berding, Kocka, Ullmann und Wehler herausgegebenen Reihe Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft erschienenen Buch Historiker im Nationalsozialismus. Haars Untersuchung zielt vor allem auf das personelle und institutionelle Geflecht der einflussreichen „Volksgeschichte"" ab, die Fragen des Volkstums und der völkisch-geographischen Ordnung behandelte und enge Bindungen mit staatlichen und politischen Instanzen einging. Dabei wird hauptsächlich die Arbeit der „Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft"" betrachtet, eines mit NS-Staat und NSDAP eng verflochtenen Forschungsverbunds. Haars zentrale Fragestellungen behandeln dabei den Aufstieg und Fall der völkisch orientierten deutschen Geschichtswissenschaft und die Vernetzung der sogenannten „Volksgeschichte"" mit dem Herrschaftssystem der Nationalsozialisten. Dazu untersucht Haar sowohl den Aufbau außeruniversitärer Forschungseinrichtungen unter dem Einfluss völkischer Paradigmen als auch hauptsächliche Akteure sowie ihre Rolle in der Konzeption und Beratung der Politik. Dabei werden v.a. Historiker wie Aubin, Brackmann, Rothfels und Schieder sowie die deutsche Ostforschung und die Beteiligung der Historiker an „Umsiedlungs""- und „Eindeutschungsplänen"" beleuchtet. Haar beginnt seine Arbeit mit einleitenden Informationen über Volkstumsforschung in der durch den Versailler Vertrag gehemmten Weimarer Republik und beschreibt die Entwicklung der Leipziger Stiftung für Volks- und Kulturbodenforschung, die völkisch orientierten Wissenschaftlern ein Forum bot, abseits des universitären Lebens an der Revisionspolitik der politischen Instanzen zu partizipieren und sich in aktiver „Deutschtumsarbeit"" üben zu können. Mit dem Erfolg der nationalsozialistischen Ideologie und ihrer totalitären sowie rassistischen Ordnungsvorstellungen wurden auch den bis dato als Spezialforschung angesehenen Wissenschaftsprogrammen und ihrem Begriffsrepertoire um „Volkstum"", „Volksboden"" und „Lebensraum"" größere Möglichkeiten eröffnet. Der Begriff des „eigenständigen Volks"" ermöglichte eine Unterteilung in „Volksgenossen"" und zu entfernende „Volksfeinde"", was die Interpretation der Revisionspolitik in den Kreisen der Volkstumsforschung um eine weitere rassistische und aggressive Nuance erweiterte. Im Kontrast zu Historikern liberalerer Auffassung griffen z.B. Rothfels und sein Königsberger Schülerkreis den Gedanken einer „Revolution von Rechts"" wieder auf. Die „völkischen Nachwuchshistoriker"" plädierten bereits 1929 für einen Politikwechsel in Richtung einer ethnischen Neuordnung Europas. Durch einen Generationenwechsel begünstigte Forscher wie Brackmann, Aubin und Oberländer stellten sich in den Dienst der Nationalsozialisten und ihrem Ostprogramm. Weite Teile Osteuropas wurden von Seiten der völkischen Geschichtswissenschaftler, die sich mittlerweile auf zwei Historikertagen konsolidiert hatten, als Zone germanisch-deutscher Kulturausstrahlung bestimmt. Im Zuge der Gleichschaltung der deutschen Geschichtswissenschaft lehnte Brackmann im Gegensatz zu Oberländer die Leitung der neu gegründeten Nordostdeutschen Forschungsgemeinschaft nicht ab; der Kreis der Königsberger Nachwuchshistoriker rückte in die Historikerelite Deutschlands ein. Die ostdeutsche Geschichtswissenschaft wurde zentralisiert, die Forschungsgemeinschaft kontrollierte zahlreiche Projekte zu Fragen der Grenzziehung und Bevölkerungspolitik. Die Nachwuchshistoriker unterstützen die Ostpolitik der NSDAP, die selber noch nicht in der Lage gewesen war, akademische Eliten herauszubilden. Nach 1937 erlangte die Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft endgültig den Status einer staatlich geförderten Großforschungseinrichtung. Die fachlichen und durch Auslandskontakte bzw. -besuche erlangten Kenntnisse der Volkstumshistoriker waren unentbehrlich für die nationalsozialistische Volksgruppenpolitik nach der Niederwerfung Polens. In engster Zusammenarbeit mit dem Planungsstab der Siedlungs- und Bevölkerungspolitik wurden zahlreiche Karten und Statistiken als Grundlage der Bevölkerungspolitik produziert. Dies waren bereitwillig ausgeführte Auftragsarbeiten für den NS-Staat, dem eine eigene akademische Elite noch immer fehlte. Auch in die konzeptionellen Prozesse, die zur Vernichtung der europäischen Juden führen sollten, waren Historiker und Geographen der Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft beteiligt und votierten nach Haar offen für eine Politik der „Eindeutschung"", die sie auch im Nachhinein zu rechtfertigen suchten. Vordenker des Völkermords waren sie Haar zufolge aber nicht, auch wenn sie das deutsche Volk als kulturell und ethnisch überlegen ansahen. Alles in allem hat Ingo Haar mit Historiker im Nationalsozialismus eine interessante und v.a. in zahlreichen Einzelbefunden bemerkenswerte Studie vorgelegt, die zahlreiches zuvor nicht untersuchtes Material erschließt und deshalb, wie bereits vielfach angemerkt, wohl zurecht als „Pionierstudie"" in diesem Forschungsfeld bezeichnet werden kann. Haars brisante Erkenntnisse und die möglichen Rückschlüsse haben bereits im Vorfeld des Erscheinens des Buches für heftige Diskussionen gesorgt und dem Buch einigen Pressewirbel beschert. Dabei sind Haars ansonsten recht pointierte Folgerungen und Rückschlüsse gerade im Hinblick auf die Frage einer direkten Vorbereitung des Genozid über die konzeptionelle Beteiligung des beleuchteten Historikerpersonals hinaus eher vorsichtig und zurückhaltend, generell sogar mangels weiterer Erkenntnisse verneinend. Nichtsdestotrotz haben sogar namhafte Historiker wie Heinrich-August Wehler oder Hans Mommsen Kritik an Haars Arbeit geäußert. Während die Neue Züricher Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Detailtreue und Quellenfülle der Arbeit loben und die Nachzeichnung mancher personeller Kontinuitätslinien bis in die Bundesrepublik hervorheben, äußern sie dennoch leichte Kritik, z.B. an der fehlenden Definition der als „völkisch"" eingestuften Begriffe sowie der mangelnden Lesbarkeit und abschließenden Reflexion. Der nahezu uneingeschränkten Begeisterung der TAZ seinerzeit schloss sich die ZEIT nicht anHier wird ein fehlender europäischer Vergleich in Sachen „völkischer"" Geschichtswissenschaft bemängelt und Haars Einstufung der Rolle der Historiker im Vergleich zur Rolle anderer Wissenschaftler hinterfragt. Aber auch angesichts manch vielleicht zu voreiliger Zuspitzungen (z.B. die Motivationen und Denkarten manch genannter Personen wie Rothfels und Schieder betreffend) bleibt Haars Buch sicherlich eine interessante Studie, deren quellennahe Arbeit den Rückschluss zulässt, dass bei näherer Betrachtung auch die Historiker nicht „mit weißer Weste"" durch die Zeit des Dritten Reichs gekommen sind. Was Haars Buch tatsächlich fehlt, sind Lesbarkeit und der Zugang für Leser, die nicht über außerordentliche Vorkenntnisse der Materie verfügen. Haar schreibt in einem sehr formellen Stil, bleibt gleichzeitig aber in der durch die Thematik vorgegebenen Terminologie verhaftet. Zusätzlich verliert er sich oftmals in einer enormen Detailfülle und verpasst dabei über weite Strecken, abgesehen von der Konzentration auf einige Personen einen klareren roten Faden zu etablieren, was der Konsumierbarkeit des zugegebenermaßen komplexen Stoffes leider ebenfalls schadet. Entgegen der Suggestion des vollmundigen Titels konzentriert sich Haar in seiner Darstellung im Übrigen vollends auf die erwähnten Forscherkasten; Einblicke in die universitären Geschichtswissenschaften liefert sein Buch dagegen nicht.

Auflage: 2. Vandenhoeck & Ruprecht 2002 Softcover 434 S. 23,5 x 16,2 x 2,9 cm ISBN: 352535942X (EAN: 9783525359426 / 978-3525359426)


Volksgeschichte und Politik im Nationalsozialismus - Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der ""Volksgeschichte"", einer einflussreichen Richtung der deutschen Geschichtswissenschaft, und ihre Verflechtung mit staatlichen Instanzen und politischen Kreisen. Im Mittelpunkt steht die ""No mehr lesen ...
Schlagworte: Drittes Reich GeistesGeschichte KulturGeschichte Geschichtswissenschaft Historiker Historikerinnen Nationalsozialismus Ideologie Wie das Bild der Wissenschaften zur Zeit des Dritten Reichs überhaupt hat sich auch das Bild der Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus in den letzten Jahrzehnten beständig gewandelt. Die Annahme, unter Hitler hätte es in Deutschland keinen geregelten Wissenschaftsbetrieb gegeben, ist ebenso überholt wie die These, Wissenschaft und Politik seien im Dritten Reich zwei völlig getrennt operierende Funktionsbereiche gewesen. Die spezielle Debatte um die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist nicht zuletzt seit dem Historikertag 1998 in Frankfurt am Main wieder aktuell. Einen wesentlichen Beitrag zur Forschungsdiskussion lieferte der Berliner Historiker Ingo Haar mit seinem 2000 in der von Berding, Kocka, Ullmann und Wehler herausgegebenen Reihe Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft erschienenen Buch Historiker im Nationalsozialismus. Haars Untersuchung zielt vor allem auf das personelle und institutionelle Geflecht der einflussreichen „Volksgeschichte"" ab, die Fragen des Volkstums und der völkisch-geographischen Ordnung behandelte und enge Bindungen mit staatlichen und politischen Instanzen einging. Dabei wird hauptsächlich die Arbeit der „Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft"" betrachtet, eines mit NS-Staat und NSDAP eng verflochtenen Forschungsverbunds. Haars zentrale Fragestellungen behandeln dabei den Aufstieg und Fall der völkisch orientierten deutschen Geschichtswissenschaft und die Vernetzung der sogenannten „Volksgeschichte"" mit dem Herrschaftssystem der Nationalsozialisten. Dazu untersucht Haar sowohl den Aufbau außeruniversitärer Forschungseinrichtungen unter dem Einfluss völkischer Paradigmen als auch hauptsächliche Akteure sowie ihre Rolle in der Konzeption und Beratung der Politik. Dabei werden v.a. Historiker wie Aubin, Brackmann, Rothfels und Schieder sowie die deutsche Ostforschung und die Beteiligung der Historiker an „Umsiedlungs""- und „Eindeutschungsplänen"" beleuchtet. Haar beginnt seine Arbeit mit einleitenden Informationen über Volkstumsforschung in der durch den Versailler Vertrag gehemmten Weimarer Republik und beschreibt die Entwicklung der Leipziger Stiftung für Volks- und Kulturbodenforschung, die völkisch orientierten Wissenschaftlern ein Forum bot, abseits des universitären Lebens an der Revisionspolitik der politischen Instanzen zu partizipieren und sich in aktiver „Deutschtumsarbeit"" üben zu können. Mit dem Erfolg der nationalsozialistischen Ideologie und ihrer totalitären sowie rassistischen Ordnungsvorstellungen wurden auch den bis dato als Spezialforschung angesehenen Wissenschaftsprogrammen und ihrem Begriffsrepertoire um „Volkstum"", „Volksboden"" und „Lebensraum"" größere Möglichkeiten eröffnet. Der Begriff des „eigenständigen Volks"" ermöglichte eine Unterteilung in „Volksgenossen"" und zu entfernende „Volksfeinde"", was die Interpretation der Revisionspolitik in den Kreisen der Volkstumsforschung um eine weitere rassistische und aggressive Nuance erweiterte. Im Kontrast zu Historikern liberalerer Auffassung griffen z.B. Rothfels und sein Königsberger Schülerkreis den Gedanken einer „Revolution von Rechts"" wieder auf. Die „völkischen Nachwuchshistoriker"" plädierten bereits 1929 für einen Politikwechsel in Richtung einer ethnischen Neuordnung Europas. Durch einen Generationenwechsel begünstigte Forscher wie Brackmann, Aubin und Oberländer stellten sich in den Dienst der Nationalsozialisten und ihrem Ostprogramm. Weite Teile Osteuropas wurden von Seiten der völkischen Geschichtswissenschaftler, die sich mittlerweile auf zwei Historikertagen konsolidiert hatten, als Zone germanisch-deutscher Kulturausstrahlung bestimmt. Im Zuge der Gleichschaltung der deutschen Geschichtswissenschaft lehnte Brackmann im Gegensatz zu Oberländer die Leitung der neu gegründeten Nordostdeutschen Forschungsgemeinschaft nicht ab; der Kreis der Königsberger Nachwuchshistoriker rückte in die Historikerelite Deutschlands ein. Die ostdeutsche Geschichtswissenschaft wurde zentralisiert, die Forschungsgemeinschaft kontrollierte zahlreiche Projekte zu Fragen der Grenzziehung und Bevölkerungspolitik. Die Nachwuchshistoriker unterstützen die Ostpolitik der NSDAP, die selber noch nicht in der Lage gewesen war, akademische Eliten herauszubilden. Nach 1937 erlangte die Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft endgültig den Status einer staatlich geförderten Großforschungseinrichtung. Die fachlichen und durch Auslandskontakte bzw. -besuche erlangten Kenntnisse der Volkstumshistoriker waren unentbehrlich für die nationalsozialistische Volksgruppenpolitik nach der Niederwerfung Polens. In engster Zusammenarbeit mit dem Planungsstab der Siedlungs- und Bevölkerungspolitik wurden zahlreiche Karten und Statistiken als Grundlage der Bevölkerungspolitik produziert. Dies waren bereitwillig ausgeführte Auftragsarbeiten für den NS-Staat, dem eine eigene akademische Elite noch immer fehlte. Auch in die konzeptionellen Prozesse, die zur Vernichtung der europäischen Juden führen sollten, waren Historiker und Geographen der Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft beteiligt und votierten nach Haar offen für eine Politik der „Eindeutschung"", die sie auch im Nachhinein zu rechtfertigen suchten. Vordenker des Völkermords waren sie Haar zufolge aber nicht, auch wenn sie das deutsche Volk als kulturell und ethnisch überlegen ansahen. Alles in allem hat Ingo Haar mit Historiker im Nationalsozialismus eine interessante und v.a. in zahlreichen Einzelbefunden bemerkenswerte Studie vorgelegt, die zahlreiches zuvor nicht untersuchtes Material erschließt und deshalb, wie bereits vielfach angemerkt, wohl zurecht als „Pionierstudie"" in diesem Forschungsfeld bezeichnet werden kann. Haars brisante Erkenntnisse und die möglichen Rückschlüsse haben bereits im Vorfeld des Erscheinens des Buches für heftige Diskussionen gesorgt und dem Buch einigen Pressewirbel beschert. Dabei sind Haars ansonsten recht pointierte Folgerungen und Rückschlüsse gerade im Hinblick auf die Frage einer direkten Vorbereitung des Genozid über die konzeptionelle Beteiligung des beleuchteten Historikerpersonals hinaus eher vorsichtig und zurückhaltend, generell sogar mangels weiterer Erkenntnisse verneinend. Nichtsdestotrotz haben sogar namhafte Historiker wie Heinrich-August Wehler oder Hans Mommsen Kritik an Haars Arbeit geäußert. Während die Neue Züricher Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Detailtreue und Quellenfülle der Arbeit loben und die Nachzeichnung mancher personeller Kontinuitätslinien bis in die Bundesrepublik hervorheben, äußern sie dennoch leichte Kritik, z.B. an der fehlenden Definition der als „völkisch"" eingestuften Begriffe sowie der mangelnden Lesbarkeit und abschließenden Reflexion. Der nahezu uneingeschränkten Begeisterung der TAZ seinerzeit schloss sich die ZEIT nicht anHier wird ein fehlender europäischer Vergleich in Sachen „völkischer"" Geschichtswissenschaft bemängelt und Haars Einstufung der Rolle der Historiker im Vergleich zur Rolle anderer Wissenschaftler hinterfragt. Aber auch angesichts manch vielleicht zu voreiliger Zuspitzungen (z.B. die Motivationen und Denkarten manch genannter Personen wie Rothfels und Schieder betreffend) bleibt Haars Buch sicherlich eine interessante Studie, deren quellennahe Arbeit den Rückschluss zulässt, dass bei näherer Betrachtung auch die Historiker nicht „mit weißer Weste"" durch die Zeit des Dritten Reichs gekommen sind. Was Haars Buch tatsächlich fehlt, sind Lesbarkeit und der Zugang für Leser, die nicht über außerordentliche Vorkenntnisse der Materie verfügen. Haar schreibt in einem sehr formellen Stil, bleibt gleichzeitig aber in der durch die Thematik vorgegebenen Terminologie verhaftet. Zusätzlich verliert er sich oftmals in einer enormen Detailfülle und verpasst dabei über weite Strecken, abgesehen von der Konzentration auf einige Personen einen klareren roten Faden zu etablieren, was der Konsumierbarkeit des zugegebenermaßen komplexen Stoffes leider ebenfalls schadet. Entgegen der Suggestion des vollmundigen Titels konzentriert sich Haar in seiner Darstellung im Übrigen vollends auf die erwähnten Forscherkasten; Einblicke in die universitären Geschichtswissenschaften liefert sein Buch dagegen nicht.Volksgeschichte und Politik im Nationalsozialismus - Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der ""Volksgeschichte"", einer einflussreichen Richtung der deutschen Geschichtswissenschaft, und ihre Verflechtung mit staatlichen Instanzen und politischen Kreisen. Im Mittelpunkt steht die ""Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft"", ein großer Forschungsverbund, in dem Staat, Partei und Wissenschaft eng miteinander verflochten waren. Die ""Volksgeschichte"" suchte bewusst die Nähe zu einer Bevölkerungspolitik, die die ""völkische"" und ""rassische"" Neuordnung Europas anstrebte und in Völkermord und Vernichtungskrieg mündete. Gerade auch Historiker der jüngeren Generation stellten sich in den Dienst der NS-Diktatur. Ingo Haar analysiert diese Entwicklung erstmals im Zusammenhang, beschreibt die institutionellen und ideologischen Grundlagen der ""Volksgeschichte"" und untersucht deren Rolle im ""Volkstumskampf"".

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Die Geschichte der deutschen Passagierschiffahrt von Arnold Kludas .Band I: Die Pionierjahre von 1850 bis 1890 ; Band II: Expansion auf allen Meeren 1890 bis 1900 ; Band III: Sprunghaftes Wachstum 1900 bis 1914 ; Band VI: Vernichtung und Wiedergeburt 1914 bis 1930 ; Band V: EIne Ära geht zu Ende 1930 bis 1990.

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Hamburg : Kabel. 1986 1986 27 cm. ca 1200 seiten. illustrierter pappeinband


mit OU , sehr guter Zustand,geringen läsuren am OU. `Mit Die Geschichte der deutschen Passagierschiffahrt liegt zum ersten Mal ein reich illustrierter Gesamtüberblick über einen wichtigen Abschnitt deutscher Schiffahrtsgeschichte vor.Ausführlich beschrieben wird die deutsche Passagierschiffahrt mit maschinengetriebenen Schiffen zwischen Deutschland und ausländischen häfen außerhalb der Nordsee un mehr lesen ...
Schlagworte: [Fahrpreise, Kultur, Gesellschaft, Reederein, Schiffahrtslinien, Unternehmen, Maschinentechnik, Schiffstechnik, Daten, Dokumentation, Handelsflotten, Subventionen, Postdampferdienste, Konkurrenz, Chancen, Ausstattung, Entwicklung, Wachstum, Exkursionen, Da]

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Das Kartell der Vermögens-Vernichter von Erhard Liemen

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Erhard Liemen
Das Kartell der Vermögens-Vernichter von Erhard Liemen

Auflage: 1 (April 2005) Verlag Dt. Wirtschaft 2005 Softcover 144 S. 20,8 x 13,4 x 0,8 cm ISBN: 3812506823 (EAN: 9783812506823 / 978-3812506823)


Das Kartell der Vermögens-Vernichter. Retten Sie Ihr Geld vor der Politik und dem grauen Kapitalmarkt Das Kartell der Vermögensvernichter Retten Sie Ihr Geld vor der Politik, den Banken und dem grauen Kapitalmarkt Was Entscheidungen in Wirtschaft und Politik für Sie, Ihr Vermögen, Ihr Unternehmen bedeuten Dr.Erhard Liemen ist seit vielen Jahren Chefredakteur verschiedener, international renommiert mehr lesen ...
Schlagworte: Erhard Liemen Kartell Vermögens-Vernichter Erhard Liemen Geld Politik grauer Kapitalmarkt Finanzen Karriere Wirtschaft Vermögensverwalter Wealth Management Kapitalanleger Vermögensanlagen schwarzmarkt Investment Banking Frick

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Tod und Wandel im Märchen von Ursula Heindrichs (Autor), Heinz-Albert Heindrichs (Autor), Ulrike Kammerhofer (Autor)

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Ursula Heindrichs (Autor), Heinz-Albert Heindrichs (Autor), Ulrike Kammerhofer (Autor)
Tod und Wandel im Märchen von Ursula Heindrichs (Autor), Heinz-Albert Heindrichs (Autor), Ulrike Kammerhofer (Autor) ""Die Moral des Märchens ist das Glück"" (Hermann Bausinger), und das bedeutet nicht Tod, sondern Leben. Obwohl im Märchen von ""Gevatter Tod"" der Tod leibhaftig auftritt, kennt das Märchen den Tod eigentlich nicht. Die Helden werden zwar oft von ihren Neidern in den Tod geschickt, aber sie kommen als Verwandelte, Gereifte wieder daraus hervor. Nebenfiguren und Böse werden vernichtet, oder sie vernichten sich selbstFür die Hauptfiguren aber ist der Tod die große Verwandlung. Der vorliegende Band beschäftigt sich mit der Frage, in welcher Weise der Tod im Märchen vorkommt und welche Bedeutung er für die Märchenfiguren hat. Heinz-Albert Heindrichs, Komponist, Lyriker, Maler, geboren 1930 in Brühl, lebt seit 1960 in Gelsenkirchen. Nach Studien in Köln (Musikhochschule) und Bonn (Uni) zunächst Dirigent, Film-, Hörspiel- und Bühnenkomponist und von 1970 bis 1996 Professor für Musik und Komposition an der Uni Essen und an der Folkwang-Hochschule. Im Widerstand gegen die Vereinnahmung im Kulturbetrieb begann er in den sechziger Jahren bewusst Gedichte zu schreiben.

2005 Freiburg Königsfurt-Urania Verlag 2005 Softcover 21,2 x 13,8 x 1,8 cm ISBN: 3898759725 (EAN: 9783898759724 / 978-3898759724)


Die Moral des Märchens ist das Glück"" (Hermann Bausinger), und das bedeutet nicht Tod, sondern Leben. Obwohl im Märchen von ""Gevatter Tod"" der Tod leibhaftig auftritt, kennt das Märchen den Tod eigentlich nicht. Die Helden werden zwar oft von ihren Neidern in den Tod geschickt, aber sie kommen als Verwandelte, Gereifte wieder daraus hervor. Nebenfiguren und Böse werden vernichtet, oder sie vern mehr lesen ...
Schlagworte: Die Moral des Märchens ist das Glück"" (Hermann Bausinger), und das bedeutet nicht Tod, sondern Leben. Obwohl im Märchen von ""Gevatter Tod"" der Tod leibhaftig auftritt, kennt das Märchen den Tod eigentlich nicht. Die Helden werden zwar oft von ihren Neidern in den Tod geschickt, aber sie kommen als Verwandelte, Gereifte wieder daraus hervor. Nebenfiguren und Böse werden vernichtet, oder sie vernichten sich selbstFür die Hauptfiguren aber ist der Tod die große Verwandlung. Der vorliegende Band beschäftigt sich mit der Frage, in welcher Weise der Tod im Märchen vorkommt und welche Bedeutung er für die Märchenfiguren hat. Heinz-Albert Heindrichs, Komponist, Lyriker, Maler, geboren 1930 in Brühl, lebt seit 1960 in Gelsenkirchen. Nach Studien in Köln (Musikhochschule) und Bonn (Uni) zunächst Dirigent, Film-, Hörspiel- und Bühnenkomponist und von 1970 bis 1996 Professor für Musik und Komposition an der Uni Essen und an der Folkwang-Hochschule. Im Widerstand gegen die Vereinnahmung im Kulturbetrieb begann er in den sechziger Jahren bewusst Gedichte zu schreiben. Tod und Wandel im Märchen von Ursula Heindrichs (Autor), Heinz-Albert Heindrichs (Autor), Ulrike Kammerhofer (Autor)

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Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie

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Christine Kluge
Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertigung des Bombenkrieges"" aus englischer Sicht von Christine Kluge

2008 Reinhold Kolb 2008 Softcover 252 S. 20,8 x 14,8 x 1,6 cm ISBN: 3936144982 (EAN: 9783936144987 / 978-3936144987)


Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertigung des Bombenkrieges"" aus englischer Sicht von Christine Kluge
Schlagworte: Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertigung des Bombenkrieges"" aus englischer Sicht von Christine Kluge

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