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Wie es zur Bahnpost kam. Zeitspiegel der Bahnpostwagen-Entwicklung. Erläuterungen zu den Spalteneintragungen. Gattungsbezeichnungen für Bahnpostwagen. Abkürzungen. Wagennummern 1 bis 999. Wagennummern 1000 bis 1999. Wagennummern 2000 bis 2999. Wagennummern 3000 bis 3999. Wagennummern 4000 bis 4999. Wagennummern 5000 bis 5999. Wagennummern 6000 bis 9999. Wagennummern 10000 bis 99999. Bahnpostwagen mehr lesen ...
Schlagworte: Wie es zur Bahnpost kam. Zeitspiegel der Bahnpostwagen-Entwicklung. Erläuterungen zu den Spalteneintragungen. Gattungsbezeichnungen für Bahnpostwagen. Abkürzungen. Wagennummern 1 bis 999. Wagennummern 1000 bis 1999. Wagennummern 2000 bis 2999. Wagennummern 3000 bis 3999. Wagennummern 4000 bis 4999. Wagennummern 5000 bis 5999. Wagennummern 6000 bis 9999. Wagennummern 10000 bis 99999. Bahnpostwagen deutscher Länderbahnen. Bahnpostwagen ausländischer PTT-Verwaltungen in Nutzung oder Verwaltung der Deutschen Reichspost und nach 1945. Postabteile in Eisenbahnwagen. Die neuen Bahnpostwagen-Nummern im Rahmen der international vereinbarten ""Einheitlichen Kennzeichnung der Reisezugwagen"". Die 12-stellige Bahnpostwagennummer. Zahlen und Fakten über Bahnpostwagen. Belege und Unterlagen zu Verwaltung und Betrieb der Bahnpostwagen. Geschehen rund um die Bahnpostwagen. Das Bahnpostwagen-Buch : numerisches Verzeichnis, Chronik und Illustrationen von Bahnpostwagen und Postabteilen deutscher Postverwaltungen; 1851 bis 1997 von Rudolf Werner (Autor), Hans-Jochen Hölzer (Autor)

Bestell-Nr.: BN30110

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Pflegethema: Mobbing im Pflegeteam von Helga Kirchner (Autor)

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Helga Kirchner (Autor)
Pflegethema: Mobbing im Pflegeteam von Helga Kirchner (Autor)

2000 Georg Thieme Verlag KG MVS Medizinverlage 2000 Softcover 92 S. 21,1 x 15,1 x 1 cm ISBN: 3131242515 (EAN: 9783131242518 / 978-3131242518)


Mobbing heißt schikanöses Handeln gegenüber einer Person, das über einen längeren Zeitraum mit der Absicht wiederholt wird, die Person und ihr Ansehen zu schädigen oder sie aus einer Position zu verdrängen.Mobbing stellt ein schwerwiegendes Problem dar, das in allen Bereichen und auf allen Ebenen zwischen Vorgesetzten und MItarbeitern (und untereinander) in der Pflege auftreten kann. Diese lähmend mehr lesen ...
Schlagworte: Mobbing heißt schikanöses Handeln gegenüber einer Person, das über einen längeren Zeitraum mit der Absicht wiederholt wird, die Person und ihr Ansehen zu schädigen oder sie aus einer Position zu verdrängen.Mobbing stellt ein schwerwiegendes Problem dar, das in allen Bereichen und auf allen Ebenen zwischen Vorgesetzten und MItarbeitern (und untereinander) in der Pflege auftreten kann. Diese lähmenden und in jeder Hinsicht bedrohlichen Konflikte können gefährliche Krisen verursachen.Wenn der Arbeitsplatz zur Hölle wird, dann müssen Entscheidungen gefällt und Maßnahmen getroffen werden.Dieses Buch soll Ihnen helfen, den erlebten Leidensdruck zu durchbrechen. Anhand der ausgewählten Fallgeschichten wird das Betroffensein geschildertSo erlebe ich mein tägliches Umfeld. Wie kann ich damit umgehen und wie kann ich verhindern, dass diese Situationen entstehen?Mit den vorgestellten Lösungsmöglichkeiten, die sich zusammensetzen aus Teamgeist fördern Beratungsgespräche führen Supervisionen einfordern und teilnehmen Beschwerdemanagement einführen sollen Sie Wege finden, anstehende Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und anzusprechen.Kämpfen standhalten oder flüchten?Stuttgart, Juli 2000 – Nach einer Studie des Marburger Bundes nehmen die Klagen über Mobbingfälle in sozialen Einrichtungen sprunghaft zu. 25 Prozent der Mitarbeiter fühlen sich durch ungerechte Kritik von ihren Vorgesetzten und durch Ellenbogen –Konkurrenz unter den Kollegen belastet. In dem neu erschienenen Buch „Mobbing im Pflegeteam“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2000) gibt die Unternehmensberaterin Helga Kirchner eine Einführung in die Problematik „Mobbing“ und erläutert anhand von Fallbeispielen aus dem Pflegealltag Strategien zur Vorbeugung und Bewältigung von Mobbingaktivitäten. AuslöserLeistungsdruck durch soziales Engagement Besonders Leistungsprobleme, die von den Mitarbeitern im Team mitgetragen oder ausgehalten werden müssen, führen nach Ansicht der Autorin zu Mobbingaktivitäten. Mitarbeiter, die länger als die vorgegebene Zeit für ihre Dienstleistungen benötigen werden laut Helga Kirchner häufig als Problem betrachtet. Im Pflegebereich sind außerdem vor allem Mitarbeiter, die den sozialen Aspekt in der pflegerischen Arbeit sehen, die Zielscheibe für Mobbingaktivitäten. Ihre idealen Vorstellungen bei der Behandlung und Betreuung der ihnen anvertrauten Menschen stellt sie unter intensiven Druck, da wegen der hohen Ansprüche die Arbeit nicht in der vereinbarten Zeit durchgeführt werden kann. „Das Ungleichgewicht von Wertigkeiten in den verschiedenen Pflegehandlungen führt zu Konflikten im Team, die vielfach nur unterschwellig ausgetragen werden,“ betont die Unternehmensberaterin. Die Ausgrenzung und Abschiebung von „nichtangepassten Mitarbeitern“ scheint dann der einfachere Weg zu sein, das Mitarbeiterproblem zu lösen.MobbingKonflikte bei denen alle nur verlieren.Von Führungskräften wird das Problem „Mobbing“ in der Regel einfach ausgeblendet.Dieses „Nicht-wahrhaben-Wollen“ hat sicher auch damit zu tun, dass die Grenzen zwischen Mobbing und alltäglichen Konflikten bei der Arbeit fließend sind und man nicht genau sagen kann, wann aus einem Konflikt gezielte Schikanen gegen einzelne Mitarbeiter werden. Für alle Beteiligten ist es nach Ansicht der Autorin besser, wenn Opfer und Täter einen Weg finden, anstehende Schwierigkeiten frühzeitig anzusprechen, damit es erst gar nicht zur Eskalation kommt und Menschen unter Mobbing leiden müssen. „Mobbing sind Konflikte bei denen alle nur verlieren,“ betont Helga Kirchner. Konflikte, Anfeindungen und Ausgrenzungen am Arbeitsplatz führen oft zu gravierenden psychosomatischen Erkrankungen. Die Opfer geben nach Aussage von Helga Kirchner häufig an, dass sie sich „der Situation nicht mehr gewachsen fühlen“ und ihr Selbstwertgefühl leidet. Aus Sicht der Unternehmen führt Mobbing zu einer Reduktion der Effektivität am Arbeitsplatz und verursacht so hohe Gewinneinbußen.SupervisonHilfe von außen Die indirekten Schikanen nehmen zu, wenn kein Mitarbeiter und keine Führungskraft fähig und bereit ist, diese Eskalationskette zu erkennen und rechtzeitig zu stoppen. Oft sei es, so Kirchner, sinnvoll das Problem durch externe professionelle Personen anzusprechen. Seminare wie Stressverarbeitung bieten sich hierfür nach aussage der Autorin ebenso an wie die Bearbeitung von Fallbeispielen oder die Arbeit in Arbeitsgemeinschaften innerhalb und außerhalb der Einrichtung. Eine Möglichkeit der Bearbeitung von Mobbing im betrieblichen Alltag sieht die Unternehmens-beraterin auch in der Supervision. In dieser soll ein externer Supervisor im Pflegeteam die verdeckten Motive, Rollen und destruktiven Strategien der Mitarbeiter professionell bearbeiten. Die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Mitarbeiter können hier reflektiert werden, damit so die Basis geschaffen wird, um Idealziele der Pflegenden in Realziele zu verwandeln.

Bestell-Nr.: BN22373

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Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts [Gebundene Ausgabe] von Götz-Sebastian Hök

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Götz-Sebastian Hök
Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts [Gebundene Ausgabe] von Götz-Sebastian Hök

Auflage: N.- A. (März 2005) Heidelberg Springer-Verlag GmbH 2005 Hardcover 1222 S. 24 x 16,4 x 5 cm ISBN: 3540218815 (EAN: 9783540218814 / 978-3540218814)


Das Praxis-Handbuch vermittelt das Verständnis internationalen und ausländischen Bau- und Bauvertragsrechts und liefert das Know-how für die Erstellung eigener Vertragsbedingungen im Auslandsgeschäft. Das Werk erläutert, wie in Fällen mit Auslandsbezug das anwendbare Recht ermittelt oder vereinbart wird. Bau- und Architektenverträge sowie weitere Vertragsarten werden eingehend besprochen. Länderbe mehr lesen ...
Schlagworte: Bau Baurecht Bundesbaurecht Internationales Recht Das Praxis-Handbuch vermittelt das Verständnis internationalen und ausländischen Bau- und Bauvertragsrechts und liefert das Know-how für die Erstellung eigener Vertragsbedingungen im Auslandsgeschäft. Das Werk erläutert, wie in Fällen mit Auslandsbezug das anwendbare Recht ermittelt oder vereinbart wird. Bau- und Architektenverträge sowie weitere Vertragsarten werden eingehend besprochen. Länderberichte (u.a. zu England, Frankreich, Spanien und den USA) erschließen das ausländische Baurecht. International übliche Vertragsklauseln - insbesondere die FIDIC-Bedingungen - werden erläutert. Ein eigenes Kapitel ist den internationalen Baustreitigkeiten und deren Beilegung gewidmet. Die Finanzierung internationaler Bauvorhaben, banktypische Sicherheiten im Baugeschäft, Auftragsvergabe durch öffentliche Stellen sowie das Vergaberecht der Weltbank runden das Werk ab, das durch ein ausführliches Stichwortverzeichnis erschlossen wird. TOC:Einführung.- Internationales Bau- und Architektenvertragsrecht.- Besondere Vertragstypen.- Internationale Standardverträge.- Vergaberecht der Weltbank.- Finanzierung und Sicherheiten im internationalen Baurecht.- Nebengebiete.- Internationales Verfahrensrecht.- Bewertungsrecht.- Ausländisches Recht.- Rechtsvorschriften und Vertragsmuster. Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts Götz-Sebastian Hök

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Aufbruch: Die Politik der neuen Mitte Mit einem Nachwort von Gerhard Schröder

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Hombach, Bodo
Aufbruch: Die Politik der neuen Mitte Mit einem Nachwort von Gerhard Schröder

München ; Düsseldorf : Econ-Verl., 1998. 1998 Hardcover 229 S. 21,6 x 14,4 x 2,6 cm ISBN: 3430148138 (EAN: 9783430148139 / 978-3430148139)


New Labour» als Vorbild für die SPD? Hombachs «Rekonstruktion» der Sozialen Marktwirtschaft Nachdem sich in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen zunächst eindeutig die «Altlinken» um den Ökosozialisten Lafontaine mit ihren Umverteilungs- und Machbarkeitsillusionen durchgesetzt haben, greift man um so interessierter nach dem gerade erschienenen Buch des neuen Kanzle mehr lesen ...
Schlagworte: SPD Gerhard Schröder Sozialdemokraten Oskar Lafontaine Politik Deutschland BRD Europa New Labour» als Vorbild für die SPD? Hombachs «Rekonstruktion» der Sozialen Marktwirtschaft Nachdem sich in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen zunächst eindeutig die «Altlinken» um den Ökosozialisten Lafontaine mit ihren Umverteilungs- und Machbarkeitsillusionen durchgesetzt haben, greift man um so interessierter nach dem gerade erschienenen Buch des neuen Kanzleramtschefs und früheren nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers Bodo Hombach, das verheissungsvoll einen «Aufbruch. Die Politik der neuen Mitte» verspricht. Um diese diffuse «neue Mitte» hat ja Schröder in seinem Wahlkampf vor allem geworben, offenbar nicht ganz ohne Erfolg. Es interessiert, was programmatisch hinter diesem Schlagwort steckt, ob es mehr ist als nur ein Köder für unzufriedene «Leistungsträger» in allen Schichten. Was sollte die SPD nach Hombach dieser «neuen Mitte» bieten, nachdem die Kohl-Regierung Deutschland im Zustand eines durch halbherzige Liberalisierungsversuche kaum erschütterten, ja noch ausgebauten Wohlfahrtsstaates im Zustand einer «Jammergesellschaft», wie Hombach schreibt, hinterlassen hat? Tony Blair als Wegweiser Konzentriert man sich auf die Kernaussagen dieses Buches, sieht man ab von dem politisch wohl unvermeidlichen Jonglieren mit Begriffen («radikaler Pragmatismus», «jenseits von rechts und links», «dritter Weg ins jenseits von Vulgärliberalismus und etatistischem Wohlfahrtsstaat», «neuer Gesellschaftsvertrag» usw.), so wird klar, dass Hombach der SPD nichts weniger als den Weg von «New Labour» in England, den Weg des von ihm viel zitierten Tony Blair, vorschlägt. Es wird ferner nicht nur die Aktualität der Erhard-Konzeption des «Sozialen» beschworen, sondern es werden tatsächlich auch wichtige Elemente Erhardschen Denkens aufgenommen, dies besonders in Hombachs scharfer Wendung gegen Versorgungsstaat und Umverteilung. Während Lafontaines Programmatik zielstrebig in Richtung auf mehr Staat, mehr Umverteilung, internationale Abmachungen gegen den Staatenwettbewerb und «Harmonisierung» genannte europäische Blockbildung geht, setzt Hombach vollständig andere Akzente. Dabei wird man von Hombach als homo politicus nicht erwarten, dass er vollständig konsistente Konzepte vorträgt. So taucht der Begriff «Ordnungspolitik» als freiheitliches Gesamtkonzept auch nicht auf, so weit geht der «echte Liberalismus», den Hombach für sich in Anspruch nimmt, nicht. Immerhin zeigt er, wenn auch mit einigen Inkonsequenzen (z. B. in der Beurteilung des neuseeländischen Modells, das er mit Vehemenz ablehnt), ein neues Leitbild für die sozialdemokratische Linke auf, für die der ehemals visionäre Begriff des «demokratischen Sozialismus» ja vollständig verblasst ist. Hombachs Ausgangspunkt«Heute prüft die Globalisierung gnadenlos alle Institutionen der nationalen Gesellschaften und Politik auf ihre Funktionalität im internationalen Wettbewerb.» Hombach stellt sich dieser Herausforderung, statt – wie Lafontaine – die internationale Staatengemeinschaft gegen sie mobilisieren zu wollen. In einem beschwörenden Abschnitt über die «blockierte Gesellschaft» Deutschlands nimmt er viele der Argumente auf, die seit langer Zeit von «Leistungsträgern» und liberalen Theoretikern gegen die primitive «Tonnenideologie» des leerlaufenden Umverteilungsstaates vorgebracht werden. Es geht Hombach nicht um noch mehr Umverteilung, sondern um ein neues Leitbild. In diesem Sinn schreibt er«Zur Politik der Verteilung führt kein Weg zurück.» Die Eigenverantwortlichkeit der Bürger, ihre Selbsthilfefähigkeit, ihr unternehmerischer Sinn seien immer mehr zurückgedrängt worden. Nicht auf «Gleichheit der Lebensbedingungen, sondern auf Wettbewerb um die besten Lösungen» komme es heute an. Den Keynesianismus hält er für erledigt und plädiert für eine «Angebotspolitik von links». Mit ihm habe auch der «Rundum-Sorglos-Staat» seine Zeit gehabt. Dessen Bestreben, über Steuern Einzelanliegen zu fördern («Steuern über Steuern»), sei in einem bürokratischen Dickicht steckengeblieben. Es brauche hier einen «Befreiungsschlag». Dabei erwähnt er (nicht ohne Sympathie) sogar das System einer proportionalen Niedrigsteuer («flat-tax»). Der Sozialstaat sei zur Hängematte und zur Armutsfalle verkommen. Es komme darauf an, ihn zum «Sprungbrett» (oder «Trampolin») zur Wiedererlangung der Selbständigkeit zu machen. Dies nennt er «aktivierenden Sozialstaat». In diesem Sinne hält er eine Rentenreform in Richtung einer Verstärkung der Kapitaldeckung und entsprechender Reduzierung der Sozialrente auf eine «Garantierente» für dringend. Noch einmal zur Steuerpolitik. Hombach nimmt die ernüchternden Rechnungen des Fernsehjournalisten Günter Ederer auf, wonach der deutsche Facharbeiter auf nur noch 34,4% netto komme, wenn man die indirekten Steuern und diversen Abgaben mit berücksichtige. Sein japanischer und sein amerikanischer Kollege hätten dagegen rund 60%. Damit sei der Aufstieg zur sozialen Selbständigkeit in Deutschland erschwert, wo nicht unmöglich geworden. Dieser Grad der Sozialisierung der Einkommensverwendung ist für Hombach auch «ungerecht». Er definiert Gerechtigkeit mit Tony Blair«Wenn jeder den grössten Teil dessen, was er durch eigene Kraft verdient, in der Tasche behalten kann», sozusagen ein Recht auf den Ertrag der eigenen Arbeit. Dies würde Ludwig Erhard in der Tat billigen. Für einen «aktivierenden» Sozialstaat Hombach billigt auch Clintons radikales Sozialhilfereformprogramm – als Musterbeispiel für den «aktivierenden» Sozialstaat, der die Leute zur Selbständigkeit führen will. Er wundert sich darüber (vielleicht als einziger Sozialdemokrat), dass in Deutschland immer noch «keine Arbeit zu haben höher bewertet wird als einen Mc-Job». Sowohl die bisher von der Sozialversicherungspflicht freigestellten 620-DM-Jobs (seine Partei will dies ändern) wie die Entwicklung des Marktes für Zeitarbeit werden verteidigt. Natürlich bestreitet Hombach auch die sinnlose These, dass «uns die Arbeit ausgehe», dies namentlich im internationalen Vergleich. Positiv schwebt ihm offenbar besonders das holländische Modell vor, obwohl er dessen fragwürdige Seite gleichfalls klar analysiert. In Holland ist nach Hombach ein Drittel der Erwerbsfähigen aus dem Arbeitsmarkt ausrangiert, und mehr als 10% beanspruchen Sozialtransfers, die sie ausserhalb der Arbeitslosenstatistik halten. Was dort zwischen Sozialpartnern und Staat vereinbart wurde, schwebt ihm offenbar als «neuer Korporatismus» vor (es ist mehr als zweifelhaft, ob solche korporatistischen Umverteilungsmanöver von Arbeit und Einkommen den Beifall Ludwig Erhards finden würden). So ruft Hombach dazu auf, Ludwig Erhard für die SPD zu entdecken, nachdem dessen Konzeption von Sozialer Marktwirtschaft politisch heimatlos geworden sei. Würde sich dieses Hombach-Programm namentlich in sozialer Hinsicht durchsetzen, hätte die SPD in der Tat ein bürgerlicheres Aussehen als die CDU, die gegenwärtig mit ihrem Selbstverständnis ringt. Die FDP bezeichnet Hombach als «vulgärliberal». Ihrem Marktradikalismus stellt er seinen «dritten Weg» und seinen angeblich «echten Liberalismus» entgegen. Ob sich dieser in der Tat neuartige Ansatz von Sozialpolitik nach Abschluss der Koalitionsvereinbarung noch durchsetzen kann, ist zurzeit nicht wahrscheinlich. Selbst Hombachs neuer Chef – Bundeskanzler Schröder – distanziert sich in vielsagender Art von seinem «Querdenker»«Der Querdenker beweist seit langem, dass es ihm nicht an Loyalität zur SPD und zur gemeinsamen Sache fehlt. Deshalb gestatte (!) ich es ihm gern, Ideen in die Debatte zu werfen, die ich selber nicht in allen Facetten teile.» Ob Kanzleramtsminister Hombach mehr als eine interessante intellektuelle Randerscheinung in der SPD bleibt, wird sich zeigen. Wenn, wie wahrscheinlich, die gegenwärtige Umverteilerkoalition den Staat finanzpolitisch gegen die Wand fährt und namentlich die «Leistungsträger» verdriesst, wird die Stunde für solche Konzeptionen gekommen sein. Gerd Habermann Kurzbe schreibung In Deutschland stehen die Signale auf Veränderung. Wie können die Chancen der Globalisierung genutzt werden? Welche Antworten gibt es auf die Umbrüche in der Arbeitswelt, im Altersaufbau der Bevölkerung, im Wertesystem der Menschen? Wie muß eine neue Balance von Rechten und Pflichten aussehen - in Wirtschaft und Gesellschaft? Bodo Hombach benennt praxistaugliche Alternativen zu Wirtschaftsliberalismus und Dirigismus. Mit guten Argumenten beansprucht er für eine modernisierte SPD das Erbe Ludwig Erhards und den historischen Auftrag zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft. Entstanden ist ein Ideenbuch für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Erneuerung, ein Plädoyer für einen ""aktivierenden"" Staat, der den Bürgern zur Seite steht. Der Vergleich mit den Reformstaaten in Europa zeigtDas Jahrhundert einer erneuerten Sozialdemokratie hat begonnen.

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Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts [Gebundene Ausgabe] Götz-Sebastian Hök (Autor)

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Götz-Sebastian Hök
Handbuch des internationalen und ausländischen Baurechts [Gebundene Ausgabe] Götz-Sebastian Hök (Autor)

2005 Springer 2005 Hardcover 1222 S. 24 x 16,4 x 5 cm ISBN: 3540218815 (EAN: 9783540218814 / 978-3540218814)


Das Praxis-Handbuch vermittelt das Verständnis internationalen und ausländischen Bau- und Bauvertragsrechts und liefert das Know-how für die Erstellung eigener Vertragsbedingungen im Auslandsgeschäft. Das Werk erläutert, wie in Fällen mit Auslandsbezug das anwendbare Recht ermittelt oder vereinbart wird. Bau- und Architektenverträge sowie weitere Vertragsarten werden eingehend besprochen. Länderbe mehr lesen ...
Schlagworte: Das Praxis-Handbuch vermittelt das Verständnis internationalen und ausländischen Bau- und Bauvertragsrechts und liefert das Know-how für die Erstellung eigener Vertragsbedingungen im Auslandsgeschäft. Das Werk erläutert, wie in Fällen mit Auslandsbezug das anwendbare Recht ermittelt oder vereinbart wird. Bau- und Architektenverträge sowie weitere Vertragsarten werden eingehend besprochen. Länderberichte (u.a. zu England, Frankreich, Spanien und den USA) erschließen das ausländische Baurecht. International übliche Vertragsklauseln - insbesondere die FIDIC-Bedingungen - werden erläutert. Ein eigenes Kapitel ist den internationalen Baustreitigkeiten und deren Beilegung gewidmet. Die Finanzierung internationaler Bauvorhaben, banktypische Sicherheiten im Baugeschäft, Auftragsvergabe durch öffentliche Stellen sowie das Vergaberecht der Weltbank runden das Werk ab, das durch ein ausführliches Stichwortverzeichnis erschlossen wird.

Bestell-Nr.: BN11774

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