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Wie es zur Bahnpost kam. Zeitspiegel der Bahnpostwagen-Entwicklung. Erläuterungen zu den Spalteneintragungen. Gattungsbezeichnungen für Bahnpostwagen. Abkürzungen. Wagennummern 1 bis 999. Wagennummern 1000 bis 1999. Wagennummern 2000 bis 2999. Wagennummern 3000 bis 3999. Wagennummern 4000 bis 4999. Wagennummern 5000 bis 5999. Wagennummern 6000 bis 9999. Wagennummern 10000 bis 99999. Bahnpostwagen mehr lesen ...
Schlagworte: Wie es zur Bahnpost kam. Zeitspiegel der Bahnpostwagen-Entwicklung. Erläuterungen zu den Spalteneintragungen. Gattungsbezeichnungen für Bahnpostwagen. Abkürzungen. Wagennummern 1 bis 999. Wagennummern 1000 bis 1999. Wagennummern 2000 bis 2999. Wagennummern 3000 bis 3999. Wagennummern 4000 bis 4999. Wagennummern 5000 bis 5999. Wagennummern 6000 bis 9999. Wagennummern 10000 bis 99999. Bahnpostwagen deutscher Länderbahnen. Bahnpostwagen ausländischer PTT-Verwaltungen in Nutzung oder Verwaltung der Deutschen Reichspost und nach 1945. Postabteile in Eisenbahnwagen. Die neuen Bahnpostwagen-Nummern im Rahmen der international vereinbarten ""Einheitlichen Kennzeichnung der Reisezugwagen"". Die 12-stellige Bahnpostwagennummer. Zahlen und Fakten über Bahnpostwagen. Belege und Unterlagen zu Verwaltung und Betrieb der Bahnpostwagen. Geschehen rund um die Bahnpostwagen. Das Bahnpostwagen-Buch : numerisches Verzeichnis, Chronik und Illustrationen von Bahnpostwagen und Postabteilen deutscher Postverwaltungen; 1851 bis 1997 von Rudolf Werner (Autor), Hans-Jochen Hölzer (Autor)

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Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Im Umgang mit der eigenen jüngeren Geschichte haben sowohl die japanische Regierung, allen voran das Ministerium für Erziehung und Wissenschaft, Gruppen wie der „Verein zur Verfassung neuer Schulbücher“ (Atarashii rekishi ky?kasho o tsukuru kai, gegr. 1996), die ultranationalistische „Japan Konferenz“ (Nippon kaigi, gegr. 1997) oder die xenophobe „Bürgerinitiative gegen Privilegien der in Japan lebenden Ausländer“ (Zainichi gaikokujin no tokken o yurusanai shimin no kai, gegr. 2007 ), als auch ein erheblicher Teil der Bevölkerung größte Schwierigkeiten. So etwas wie §130 StGB (Volksverhetzung) existiert im japanischen Rechtswesen nicht und somit bleibt fast jede Meinungsäußerung salonfähig. Um japanische Kriegsverbrechen zu negieren oder zu verharmlosen, fanden Nationalisten und Revisionisten seit den späten 1990er Jahren ein neues Argument: nämlich die „Judenfreundlichkeit“ der japanischen Kriegsregierung. Insbesondere drei Argumente sollen diese Behauptung untermauern. 1. Erteilung von japanischen Transitvisa an jüdische Flüchtlinge durch Vizekonsul Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen (Juli bis August 1940). 2. Von der „Fünf-Minister- Konferenz“ vereinbarten „Richtlinien für die Behandlung von Juden“ (Dezember 1938). 3. „Zwischenfall von Otpor“, also die Aufnahme von 20.000 bis 30.000 deutsch-jüdischen Flüchtlingen in der „Mandschurei“ (März 1938). Japans Nationalisten und Revisionisten, die obige Argumenete vorbringen, erhalten dabei auch Beihilfe von westlischen Berufsgenossen. Anhand von Primärquellen soll die Glaubwürdigkeit obiger Behauptungen kritisch untersucht werden. Martin Kaneko, habilitiert für „Japanologie mit Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Japans“ an der Universität Wien im März 1992, gegenwärtig Professor für Sozialgeschichte an der Japan Women’s University. Man könnte im Anschluss an Heinz Eberhard Mauls Studie „Warum Japan keine Juden verfolgte“ die vorliegende Untersuchung als Relativierung der ersteren lesen. Tatsächlich konnte ich die Arbeit von Maul nicht als eine Verschönerung historischer Tatsachen auffassen, zumal darin, erstmals in deutscher Sprache verfügbar, die menschlichen Leistungen Chiune Sugiharas in deutlicher Widersetzlichkeit zu den Direktiven seiner Regierung geschildert worden sind. Aber Martin Kaneko unternimmt vor dem Hintergrund der Vereinnahmung Chiune Sugiharas durch japanische Revisionisten die, meines Erachtens, breiter angelegte Auseinandersetzung. Damit wird jeglicher Schönfärberei im Umgang mit der angeblichen ‚Judenfreundlichkeit’ der japanischen Kriegsregierung ein für allemal die Grundlage entzogen. Die Dokumenten- und Faktenlage, die Kaneko diesbezüglich auffährt, ist erdrückend und unmissverständlich. Das abschließende Kapitel, das sich mit „Japans Fremden- und Asylpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg“(S. 171 ff.) befasst, ist aber der eigentliche Runterzieher für alle, die die japanischen Verhältnisse vielleicht etwas zu blauäugig bewerten. Der restriktiven Fremdenpolitik aus längst vergangen geglaubten Zeiten Kontinuität bis in die Gegenwart nachweisen zu können, ist geradezu beklemmend. Ein unangenehmes, aber sehr wichtiges Buch! Metropol

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Martin Kaneko
Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Im Umgang mit der eigenen jüngeren Geschichte haben sowohl die japanische Regierung, allen voran das Ministerium für Erziehung und Wissenschaft, Gruppen wie der „Verein zur Verfassung neuer Schulbücher“ (Atarashii rekishi ky?kasho o tsukuru kai, gegr. 1996), die ultranationalistische „Japan Konferenz“ (Nippon kaigi, gegr. 1997) oder die xenophobe „Bürgerinitiative gegen Privilegien der in Japan lebenden Ausländer“ (Zainichi gaikokujin no tokken o yurusanai shimin no kai, gegr. 2007 ), als auch ein erheblicher Teil der Bevölkerung größte Schwierigkeiten. So etwas wie §130 StGB (Volksverhetzung) existiert im japanischen Rechtswesen nicht und somit bleibt fast jede Meinungsäußerung salonfähig. Um japanische Kriegsverbrechen zu negieren oder zu verharmlosen, fanden Nationalisten und Revisionisten seit den späten 1990er Jahren ein neues Argument: nämlich die „Judenfreundlichkeit“ der japanischen Kriegsregierung. Insbesondere drei Argumente sollen diese Behauptung untermauern. 1. Erteilung von japanischen Transitvisa an jüdische Flüchtlinge durch Vizekonsul Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen (Juli bis August 1940). 2. Von der „Fünf-Minister- Konferenz“ vereinbarten „Richtlinien für die Behandlung von Juden“ (Dezember 1938). 3. „Zwischenfall von Otpor“, also die Aufnahme von 20.000 bis 30.000 deutsch-jüdischen Flüchtlingen in der „Mandschurei“ (März 1938). Japans Nationalisten und Revisionisten, die obige Argumenete vorbringen, erhalten dabei auch Beihilfe von westlischen Berufsgenossen. Anhand von Primärquellen soll die Glaubwürdigkeit obiger Behauptungen kritisch untersucht werden. Martin Kaneko, habilitiert für „Japanologie mit Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Japans“ an der Universität Wien im März 1992, gegenwärtig Professor für Sozialgeschichte an der Japan Women’s University. Man könnte im Anschluss an Heinz Eberhard Mauls Studie „Warum Japan keine Juden verfolgte“ die vorliegende Untersuchung als Relativierung der ersteren lesen. Tatsächlich konnte ich die Arbeit von Maul nicht als eine Verschönerung historischer Tatsachen auffassen, zumal darin, erstmals in deutscher Sprache verfügbar, die menschlichen Leistungen Chiune Sugiharas in deutlicher Widersetzlichkeit zu den Direktiven seiner Regierung geschildert worden sind. Aber Martin Kaneko unternimmt vor dem Hintergrund der Vereinnahmung Chiune Sugiharas durch japanische Revisionisten die, meines Erachtens, breiter angelegte Auseinandersetzung. Damit wird jeglicher Schönfärberei im Umgang mit der angeblichen ‚Judenfreundlichkeit’ der japanischen Kriegsregierung ein für allemal die Grundlage entzogen. Die Dokumenten- und Faktenlage, die Kaneko diesbezüglich auffährt, ist erdrückend und unmissverständlich. Das abschließende Kapitel, das sich mit „Japans Fremden- und Asylpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg“(S. 171 ff.) befasst, ist aber der eigentliche Runterzieher für alle, die die japanischen Verhältnisse vielleicht etwas zu blauäugig bewerten. Der restriktiven Fremdenpolitik aus längst vergangen geglaubten Zeiten Kontinuität bis in die Gegenwart nachweisen zu können, ist geradezu beklemmend. Ein unangenehmes, aber sehr wichtiges Buch! Metropol

2008 Metropol 2008 Softcover 236 S. 23,8 x 16 x 1,8 cm ISBN: 3938690917 (EAN: 9783938690918 / 978-3938690918)


Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Im Umgang mit der eigenen jüngeren Geschichte haben sowohl die japanische Regierung, allen voran das Ministerium für Erziehung und Wissenschaft, Gruppen wie der „Verein zur Verfassung neuer Schulbücher“ (Atarashii rekishi ky?kasho o tsukuru kai, gegr. 1996), die ultranationalistische „Japan Konferenz“ (Nippon kaigi, gegr. 1997) ode mehr lesen ...
Schlagworte: 2. Weltkrieg 20. Jahrhundert bis 1945 Geschichte Japan Juden Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Im Umgang mit der eigenen jüngeren Geschichte haben sowohl die japanische Regierung, allen voran das Ministerium für Erziehung und Wissenschaft, Gruppen wie der „Verein zur Verfassung neuer Schulbücher“ (Atarashii rekishi ky?kasho o tsukuru kai, gegr. 1996), die ultranationalistische „Japan Konferenz“ (Nippon kaigi, gegr. 1997) oder die xenophobe „Bürgerinitiative gegen Privilegien der in Japan lebenden Ausländer“ (Zainichi gaikokujin no tokken o yurusanai shimin no kai, gegr. 2007 ), als auch ein erheblicher Teil der Bevölkerung größte Schwierigkeiten. So etwas wie §130 StGB (Volksverhetzung) existiert im japanischen Rechtswesen nicht und somit bleibt fast jede Meinungsäußerung salonfähig. Um japanische Kriegsverbrechen zu negieren oder zu verharmlosen, fanden Nationalisten und Revisionisten seit den späten 1990er Jahren ein neues Argument: nämlich die „Judenfreundlichkeit“ der japanischen Kriegsregierung. Insbesondere drei Argumente sollen diese Behauptung untermauern. 1. Erteilung von japanischen Transitvisa an jüdische Flüchtlinge durch Vizekonsul Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen (Juli bis August 1940). 2. Von der „Fünf-Minister- Konferenz“ vereinbarten „Richtlinien für die Behandlung von Juden“ (Dezember 1938). 3. „Zwischenfall von Otpor“, also die Aufnahme von 20.000 bis 30.000 deutsch-jüdischen Flüchtlingen in der „Mandschurei“ (März 1938). Japans Nationalisten und Revisionisten, die obige Argumenete vorbringen, erhalten dabei auch Beihilfe von westlischen Berufsgenossen. Anhand von Primärquellen soll die Glaubwürdigkeit obiger Behauptungen kritisch untersucht werden. Martin Kaneko, habilitiert für „Japanologie mit Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Japans“ an der Universität Wien im März 1992, gegenwärtig Professor für Sozialgeschichte an der Japan Women’s University. Man könnte im Anschluss an Heinz Eberhard Mauls Studie „Warum Japan keine Juden verfolgte“ die vorliegende Untersuchung als Relativierung der ersteren lesen. Tatsächlich konnte ich die Arbeit von Maul nicht als eine Verschönerung historischer Tatsachen auffassen, zumal darin, erstmals in deutscher Sprache verfügbar, die menschlichen Leistungen Chiune Sugiharas in deutlicher Widersetzlichkeit zu den Direktiven seiner Regierung geschildert worden sind. Aber Martin Kaneko unternimmt vor dem Hintergrund der Vereinnahmung Chiune Sugiharas durch japanische Revisionisten die, meines Erachtens, breiter angelegte Auseinandersetzung. Damit wird jeglicher Schönfärberei im Umgang mit der angeblichen ‚Judenfreundlichkeit’ der japanischen Kriegsregierung ein für allemal die Grundlage entzogen. Die Dokumenten- und Faktenlage, die Kaneko diesbezüglich auffährt, ist erdrückend und unmissverständlich. Das abschließende Kapitel, das sich mit „Japans Fremden- und Asylpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg“(S. 171 ff.) befasst, ist aber der eigentliche Runterzieher für alle, die die japanischen Verhältnisse vielleicht etwas zu blauäugig bewerten. Der restriktiven Fremdenpolitik aus längst vergangen geglaubten Zeiten Kontinuität bis in die Gegenwart nachweisen zu können, ist geradezu beklemmend. Ein unangenehmes, aber sehr wichtiges Buch! Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Metropol

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Global Business Behaviour. Erfolgreiches Verhalten und Verhandeln im internationalen Geschäft von Richard R. Gesteland  Geschäftspartner Geschäftsmann Pünktlichkeit Usanzen Gastgeschenke Gastgeber Geschäftskulturen Geschäftsfrauen Chinese Verkaufsverhandlungen Globalisierung Mit oder ohne Cognac-Flasche zum Erfolg? Wenn in Ägypten der einheimische Geschäftspartner eine Stunde auf sich warten lässt, während des vereinbarten Gesprächs dann unaufhörlich Telefonanrufe beantwortet und schliesslich unangemeldet ins Büro platzende Gäste in aller Ruhe empfängt, sollte das keinen Geschäftsmann beunruhigen. Es gehört in dieser Region schlicht zu den Usanzen und gilt daher keineswegs als unhöflich. In China und Japan wird zwar peinlichst genau auf Pünktlichkeit und Termine geachtet, ein schnelles Drängen auf einen Geschäftsabschluss würde dort jedoch als grobe Zumutung empfunden. Es gilt zunächst, sich persönlich kennenzulernen, was viel Zeit in Anspruch nehmen darf. Während dabei in Japan der Austausch einer guten Flasche Cognac als Gastgeschenk durchaus angemessen erscheint, würde dies auf den Philippinen indigniert als Geringschätzung der entsprechenden Vorräte des Gastgebers interpretiert. Richard Gesteland zählt eine Fülle solcher Regeln für viele Länder auf. Am wichtigsten ist dem Autor die Unterscheidung zwischen «abschlussorientierten» sowie «beziehungsorientierten» Geschäftskulturen. Die Ratschläge widmen sich vielen Details und lassen auch die Rollen von Geschäftsfrauen nicht ausser acht. Mitunter klingen sie etwas stereotyp und altbekannt; viele sind aber überraschend und kaum weniger wichtig. Wege durch die kulturellen Minenfelder. So klappt`s auch mit den ChinesenNützliche Anleitungen für Manager, Verkäufer und Jobsucher, die im internationalen Geschäft erfolgreich sein wollen. Der international erfahrene Autor hilft, Verkaufsverhandlungen im Ausland erfolgreicher zu gestalten. Global Business Behaviour ist ein sehr hilfreiches Fachbuch, wenn es darum geht, erste Schritte in einem neuen Kulturkreis zu machen. Grobe Fehltritte können mit den flüssig geschriebenen Tipps vermieden werden. An guten Beispielen wird jede kulturelle Gruppe bildhaft verdeutlicht - sehr gelungen!Global Business Behaviour. Erfolgreiches Verhalten und Verhandeln im internationalen Geschäft. Richard R. Gesteland Geschäftspartner Geschäftsmann Pünktlichkeit Usanzen Gastgeschenke Gastgeber Geschäftskulturen Geschäftsfrauen Chinese Verkaufsverhandlungen Parallel mit der Globalisierung wächst die Zahl der Menschen, die auf den Schauplätzen des Welthandels zurechtkommen müssen. Viele Verträge scheitern immer noch an der Unkenntnis über die kulturellen Sitten des Partners. Denn nicht nur, was gesagt wird, ist ausschlaggebend, sondern auch, wie man sich dabei verhält. Der Autor listet auf der Basis von Länderporträts viele wichtige Details auf, so daß Geschäftsreisende die manchmal frappierenden Unterschiede im globalen Geschäftsgebaren erkennen und darauf reagieren können.

Mehr von Richard Gesteland
Richard R. Gesteland
Global Business Behaviour. Erfolgreiches Verhalten und Verhandeln im internationalen Geschäft von Richard R. Gesteland Geschäftspartner Geschäftsmann Pünktlichkeit Usanzen Gastgeschenke Gastgeber Geschäftskulturen Geschäftsfrauen Chinese Verkaufsverhandlungen Globalisierung Mit oder ohne Cognac-Flasche zum Erfolg? Wenn in Ägypten der einheimische Geschäftspartner eine Stunde auf sich warten lässt, während des vereinbarten Gesprächs dann unaufhörlich Telefonanrufe beantwortet und schliesslich unangemeldet ins Büro platzende Gäste in aller Ruhe empfängt, sollte das keinen Geschäftsmann beunruhigen. Es gehört in dieser Region schlicht zu den Usanzen und gilt daher keineswegs als unhöflich. In China und Japan wird zwar peinlichst genau auf Pünktlichkeit und Termine geachtet, ein schnelles Drängen auf einen Geschäftsabschluss würde dort jedoch als grobe Zumutung empfunden. Es gilt zunächst, sich persönlich kennenzulernen, was viel Zeit in Anspruch nehmen darf. Während dabei in Japan der Austausch einer guten Flasche Cognac als Gastgeschenk durchaus angemessen erscheint, würde dies auf den Philippinen indigniert als Geringschätzung der entsprechenden Vorräte des Gastgebers interpretiert. Richard Gesteland zählt eine Fülle solcher Regeln für viele Länder auf. Am wichtigsten ist dem Autor die Unterscheidung zwischen «abschlussorientierten» sowie «beziehungsorientierten» Geschäftskulturen. Die Ratschläge widmen sich vielen Details und lassen auch die Rollen von Geschäftsfrauen nicht ausser acht. Mitunter klingen sie etwas stereotyp und altbekannt; viele sind aber überraschend und kaum weniger wichtig. Wege durch die kulturellen Minenfelder. So klappt`s auch mit den ChinesenNützliche Anleitungen für Manager, Verkäufer und Jobsucher, die im internationalen Geschäft erfolgreich sein wollen. Der international erfahrene Autor hilft, Verkaufsverhandlungen im Ausland erfolgreicher zu gestalten. Global Business Behaviour ist ein sehr hilfreiches Fachbuch, wenn es darum geht, erste Schritte in einem neuen Kulturkreis zu machen. Grobe Fehltritte können mit den flüssig geschriebenen Tipps vermieden werden. An guten Beispielen wird jede kulturelle Gruppe bildhaft verdeutlicht - sehr gelungen!Global Business Behaviour. Erfolgreiches Verhalten und Verhandeln im internationalen Geschäft. Richard R. Gesteland Geschäftspartner Geschäftsmann Pünktlichkeit Usanzen Gastgeschenke Gastgeber Geschäftskulturen Geschäftsfrauen Chinese Verkaufsverhandlungen Parallel mit der Globalisierung wächst die Zahl der Menschen, die auf den Schauplätzen des Welthandels zurechtkommen müssen. Viele Verträge scheitern immer noch an der Unkenntnis über die kulturellen Sitten des Partners. Denn nicht nur, was gesagt wird, ist ausschlaggebend, sondern auch, wie man sich dabei verhält. Der Autor listet auf der Basis von Länderporträts viele wichtige Details auf, so daß Geschäftsreisende die manchmal frappierenden Unterschiede im globalen Geschäftsgebaren erkennen und darauf reagieren können. ""Gangbare Wege durch die kulturellen Minenfelder. So klappt s auch mit den Chinesen! Nützliche Anleitungen für Manager, Verkäufer und Jobsucher, die im internationalen Geschäft erfolgreich sein wollen."" (manager magazin) Über den Autor: Richard R. Gesteland ist Däne und arbeitet seit über dreißig Jahren weltweit in Marketing, Beschaffung, Management und Mitarbeiterausbildung. Er ist ein begehrter und geschätzter Workshop-Leiter und schwerpunktmäßig für global agierende Unternehmen zuständig. Global Business Behaviour Erfolgreiches Verhalten und Verhandeln im internationalen Geschäft

2002 München Piper Verlag Gmbh 2002 Softcover 320 S. 19 x 12,6 x 1,9 cm ISBN: 3492236863 (EAN: 9783492236867 / 978-3492236867)


Mit oder ohne Cognac-Flasche zum Erfolg? Wenn in Ägypten der einheimische Geschäftspartner eine Stunde auf sich warten lässt, während des vereinbarten Gesprächs dann unaufhörlich Telefonanrufe beantwortet und schliesslich unangemeldet ins Büro platzende Gäste in aller Ruhe empfängt, sollte das keinen Geschäftsmann beunruhigen. Es gehört in dieser Region schlicht zu den Usanzen und gilt daher keine mehr lesen ...
Schlagworte: Global Business Behaviour ist ein sehr hilfreiches Fachbuch, wenn es darum geht, erste Schritte in einem neuen Kulturkreis zu machen. Grobe Fehltritte können mit den flüssig geschriebenen Tipps vermieden werden. An guten Beispielen wird jede kulturelle Gruppe bildhaft verdeutlicht - sehr gelungen! Global Business Behaviour. Geschäftspartner Geschäftsmann Pünktlichkeit Usanzen Gastgeschenke Gastgeber Geschäftskulturen Geschäftsfrauen Chinese Verkaufsverhandlungen Parallel mit der Globalisierung wächst die Zahl der Menschen, die auf den Schauplätzen des Welthandels zurechtkommen müssen. Viele Verträge scheitern immer noch an der Unkenntnis über die kulturellen Sitten des Partners. Denn nicht nur, was gesagt wird, ist ausschlaggebend, sondern auch, wie man sich dabei verhält. Der Autor listet auf der Basis von Länderporträts viele wichtige Details auf, so daß Geschäftsreisende die manchmal frappierenden Unterschiede im globalen Geschäftsgebaren erkennen und darauf reagieren können. ""Gangbare Wege durch die kulturellen Minenfelder. So klappt s auch mit den Chinesen! Nützliche Anleitungen für Manager, Verkäufer und Jobsucher, die im internationalen Geschäft erfolgreich sein wollen."" (manager magazin) Mit oder ohne Cognac-Flasche zum Erfolg? Wenn in Ägypten der einheimische Geschäftspartner eine Stunde auf sich warten lässt, während des vereinbarten Gesprächs dann unaufhörlich Telefonanrufe beantwortet und schliesslich unangemeldet ins Büro platzende Gäste in aller Ruhe empfängt, sollte das keinen Geschäftsmann beunruhigen. Es gehört in dieser Region schlicht zu den Usanzen und gilt daher keineswegs als unhöflich. In China und Japan wird zwar peinlichst genau auf Pünktlichkeit und Termine geachtet, ein schnelles Drängen auf einen Geschäftsabschluss würde dort jedoch als grobe Zumutung empfunden. Es gilt zunächst, sich persönlich kennenzulernen, was viel Zeit in Anspruch nehmen darf. Während dabei in Japan der Austausch einer guten Flasche Cognac als Gastgeschenk durchaus angemessen erscheint, würde dies auf den Philippinen indigniert als Geringschätzung der entsprechenden Vorräte des Gastgebers interpretiert. Richard Gesteland zählt eine Fülle solcher Regeln für viele Länder auf. Am wichtigsten ist dem Autor die Unterscheidung zwischen «abschlussorientierten» sowie «beziehungsorientierten» Geschäftskulturen. Die Ratschläge widmen sich vielen Details und lassen auch die Rollen von Geschäftsfrauen nicht ausser acht. Mitunter klingen sie etwas stereotyp und altbekannt; viele sind aber überraschend und kaum weniger wichtig. Wege durch die kulturellen Minenfelder. So klappt`s auch mit den ChinesenNützliche Anleitungen für Manager, Verkäufer und Jobsucher, die im internationalen Geschäft erfolgreich sein wollen. Der international erfahrene Autor hilft, Verkaufsverhandlungen im Ausland erfolgreicher zu gestalten. Global Business Behaviour ist ein sehr hilfreiches Fachbuch, wenn es darum geht, erste Schritte in einem neuen Kulturkreis zu machen. Grobe Fehltritte können mit den flüssig geschriebenen Tipps vermieden werden. An guten Beispielen wird jede kulturelle Gruppe bildhaft verdeutlicht - sehr gelungen!Global Business Behaviour. Erfolgreiches Verhalten und Verhandeln im internationalen Geschäft. Richard R. Gesteland Geschäftspartner Geschäftsmann Pünktlichkeit Usanzen Gastgeschenke Gastgeber Geschäftskulturen Geschäftsfrauen Chinese Verkaufsverhandlungen Parallel mit der Globalisierung wächst die Zahl der Menschen, die auf den Schauplätzen des Welthandels zurechtkommen müssen. Viele Verträge scheitern immer noch an der Unkenntnis über die kulturellen Sitten des Partners. Denn nicht nur, was gesagt wird, ist ausschlaggebend, sondern auch, wie man sich dabei verhält. Der Autor listet auf der Basis von Länderporträts viele wichtige Details auf, so daß Geschäftsreisende die manchmal frappierenden Unterschiede im globalen Geschäftsgebaren erkennen und darauf reagieren können. ""Gangbare Wege durch die kulturellen Minenfelder. So klappt s auch mit den Chinesen! Nützliche Anleitungen für Manager, Verkäufer und Jobsucher, die im internationalen Geschäft erfolgreich sein wollen."" (manager magazin) Über den Autor: Richard R. Gesteland ist Däne und arbeitet seit über dreißig Jahren weltweit in Marketing, Beschaffung, Management und Mitarbeiterausbildung. Er ist ein begehrter und geschätzter Workshop-Leiter und schwerpunktmäßig für global agierende Unternehmen zuständig. Global Business Behaviour. Erfolgreiches Verhalten und Verhandeln im internationalen Geschäft von Richard R. Gesteland Geschäftspartner Geschäftsmann Pünktlichkeit Usanzen Gastgeschenke Gastgeber Geschäftskulturen Geschäftsfrauen Chinese Verkaufsverhandlungen Globalisierung

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Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind Ein Leitfaden zur genauen Diagnosefindung und zum wirtschaftlichen Vorgehen in der tierärztlichen Praxis von W. Heuwieser und K. Müller Wolfgang Heuwieser, Karin Müller Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird Schritt für Schritt und mit jede Menge Bilder beschrieben. Tipps für die Praxis und ein Einstieg in die Kosten-Nutzen-Analyse runden das Bild ab.  Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird bei Tierärzten und Rinderhaltern intensiv diskutiert. Kontrovers ist insbesondere der Preis, der für eine Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall liquidiert werden kann. Fakt ist, dass eine Nichtträchtigkeit mittels Ultraschall früher festgestellt werden kann. Fakt ist, dass die Untersuchungskosten höher sind und die Akzeptanz beim Milcherzeuger eine Herausforderung darstellen kann. Fakt ist auch, dass einige Anbieter diese Untersuchung systematisch zu günstigen Preisen durchführen. Aufgrund dieser schwierigen Situation haben wir der Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind einen „Fokus“ gewidmet um Sie umfassend zu informieren. Die Fakten  1. Mit einem hochauflösenden Ultraschall moderner Bauart beträgt die Genauigkeit der Trächtigkeitsuntersuchung 98% ab dem 28. Tag nach der Besamung. D.h. sowohl die Sensitivität als auch die Spezifität betragen jeweils 98%. Wir sollten deshalb das Potential der 98% richtigen Diagnosen sehen und erst dann die 2% falsch negativen und 2% falsch positiven bemängeln. Zur Forensik von Fehldiagnosen haben Ahlers et al (2001) und Heuwieser et al (2001) Beiträge vorgelegt. Es bleibt festzuhaltenWird im Rahmen eines Fruchtbarkeitsprogrammes eine systematische Ultraschalluntersuchung vereinbart, nehmen Landwirt und Tierarzt ein kalkulierbares Restrisiko bewußt und wissentlich in Kauf, um die aus einer systematischen Ultraschalluntersuchung auf Herdenbasis resultierenden ökonomischen Vorteile zu realisieren. Deshalb kann dem Tierarzt im Falle einer Abortauslösung nach Verabreichung von PGF2a bei einer falsch-negativen Diagnose -eine durchschnittliche Fehlerhäufigkeit angenommen- keine mangelhafte Sorgfalt vorgeworfen werden Heuwieser et al (2001). 2. Wie bei jeder apparativen Investition sollte vorab eine Kosten-Nutzen-Analyse mit Renditeberechnung gemacht werden. Für jede Praxis und für jeden milcherzeugenden Betrieb müssen spezifische Ansätze berücksichtigt werden. Deshalb haben wir für Sie unter „Tools“ ein Rechner zur Tabellenkalkulation bereit gestellt. Dieser erlaubt eine praxisspezifische Kosten-Nutzen-Analyse. Verschiedene Kosten-szenarien zeigen, dass Sie die Trächtigkeitsdiagnose mittels Ultraschall zu einem „Profit- Center „ machen können. Rechnen Sie einfach Ihre spezifische Situation durch.  3. Wichtig ist auch, dass Sie als Tierarzt mit dem Anbieten einer neuen Technik auch weitere Effekte erzielen können, die sich für Ihre Praxis positiv auswirken können. Neben einem Imagegewinn können Sie Betriebe, die diese Methode explizit verlangen, weiterhin betreuen oder andere Einsatzgebiete (Eierstocks- Zitzendiagnostik neu, Geschlechtsbestimmung) erschliessen und bestehende Dienstleistungen erhalten. 4. Die Trächtigkeitsuntersuchung ist eine ureigene tiermedizinische Domäne. Deshalb sollte dieser tierärztliche Tätigkeitsbereich und dieses hervorragende Werkzeug nicht „kampflos“ berufsfremden (Technikern, Landwirten) überlassen werden.

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W. Heuwieser und K. Müller Wolfgang Heuwieser, Karin Müller
Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind Ein Leitfaden zur genauen Diagnosefindung und zum wirtschaftlichen Vorgehen in der tierärztlichen Praxis von W. Heuwieser und K. Müller Wolfgang Heuwieser, Karin Müller Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird Schritt für Schritt und mit jede Menge Bilder beschrieben. Tipps für die Praxis und ein Einstieg in die Kosten-Nutzen-Analyse runden das Bild ab. Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird bei Tierärzten und Rinderhaltern intensiv diskutiert. Kontrovers ist insbesondere der Preis, der für eine Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall liquidiert werden kann. Fakt ist, dass eine Nichtträchtigkeit mittels Ultraschall früher festgestellt werden kann. Fakt ist, dass die Untersuchungskosten höher sind und die Akzeptanz beim Milcherzeuger eine Herausforderung darstellen kann. Fakt ist auch, dass einige Anbieter diese Untersuchung systematisch zu günstigen Preisen durchführen. Aufgrund dieser schwierigen Situation haben wir der Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind einen „Fokus“ gewidmet um Sie umfassend zu informieren. Die Fakten 1. Mit einem hochauflösenden Ultraschall moderner Bauart beträgt die Genauigkeit der Trächtigkeitsuntersuchung 98% ab dem 28. Tag nach der Besamung. D.h. sowohl die Sensitivität als auch die Spezifität betragen jeweils 98%. Wir sollten deshalb das Potential der 98% richtigen Diagnosen sehen und erst dann die 2% falsch negativen und 2% falsch positiven bemängeln. Zur Forensik von Fehldiagnosen haben Ahlers et al (2001) und Heuwieser et al (2001) Beiträge vorgelegt. Es bleibt festzuhaltenWird im Rahmen eines Fruchtbarkeitsprogrammes eine systematische Ultraschalluntersuchung vereinbart, nehmen Landwirt und Tierarzt ein kalkulierbares Restrisiko bewußt und wissentlich in Kauf, um die aus einer systematischen Ultraschalluntersuchung auf Herdenbasis resultierenden ökonomischen Vorteile zu realisieren. Deshalb kann dem Tierarzt im Falle einer Abortauslösung nach Verabreichung von PGF2a bei einer falsch-negativen Diagnose -eine durchschnittliche Fehlerhäufigkeit angenommen- keine mangelhafte Sorgfalt vorgeworfen werden Heuwieser et al (2001). 2. Wie bei jeder apparativen Investition sollte vorab eine Kosten-Nutzen-Analyse mit Renditeberechnung gemacht werden. Für jede Praxis und für jeden milcherzeugenden Betrieb müssen spezifische Ansätze berücksichtigt werden. Deshalb haben wir für Sie unter „Tools“ ein Rechner zur Tabellenkalkulation bereit gestellt. Dieser erlaubt eine praxisspezifische Kosten-Nutzen-Analyse. Verschiedene Kosten-szenarien zeigen, dass Sie die Trächtigkeitsdiagnose mittels Ultraschall zu einem „Profit- Center „ machen können. Rechnen Sie einfach Ihre spezifische Situation durch. 3. Wichtig ist auch, dass Sie als Tierarzt mit dem Anbieten einer neuen Technik auch weitere Effekte erzielen können, die sich für Ihre Praxis positiv auswirken können. Neben einem Imagegewinn können Sie Betriebe, die diese Methode explizit verlangen, weiterhin betreuen oder andere Einsatzgebiete (Eierstocks- Zitzendiagnostik neu, Geschlechtsbestimmung) erschliessen und bestehende Dienstleistungen erhalten. 4. Die Trächtigkeitsuntersuchung ist eine ureigene tiermedizinische Domäne. Deshalb sollte dieser tierärztliche Tätigkeitsbereich und dieses hervorragende Werkzeug nicht „kampflos“ berufsfremden (Technikern, Landwirten) überlassen werden.

2000 Hippokrates MVS Medizinverlage 2000 Softcover 77 S. ISBN: 3777314757 (EAN: 9783777314754 / 978-3777314754)


Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird Schritt für Schritt und mit jede Menge Bilder beschrieben. Tipps für die Praxis und ein Einstieg in die Kosten-Nutzen-Analyse runden das Bild ab. Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird bei Tierärzten und Rinderhaltern intensiv diskutiert. Kontrovers ist insbesondere der Preis, der für eine Trächtigkeitsunte mehr lesen ...
Schlagworte: Rind Veterinärmedizin Ultraschalldiagnostik Veterinärmediziner Tiermedizin Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird Schritt für Schritt und mit jede Menge Bilder beschrieben. Tipps für die Praxis und ein Einstieg in die Kosten-Nutzen-Analyse runden das Bild ab. Die Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind wird bei Tierärzten und Rinderhaltern intensiv diskutiert. Kontrovers ist insbesondere der Preis, der für eine Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall liquidiert werden kann. Fakt ist, dass eine Nichtträchtigkeit mittels Ultraschall früher festgestellt werden kann. Fakt ist, dass die Untersuchungskosten höher sind und die Akzeptanz beim Milcherzeuger eine Herausforderung darstellen kann. Fakt ist auch, dass einige Anbieter diese Untersuchung systematisch zu günstigen Preisen durchführen. Aufgrund dieser schwierigen Situation haben wir der Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind einen „Fokus“ gewidmet um Sie umfassend zu informieren. Die Fakten 1. Mit einem hochauflösenden Ultraschall moderner Bauart beträgt die Genauigkeit der Trächtigkeitsuntersuchung 98% ab dem 28. Tag nach der Besamung. D.h. sowohl die Sensitivität als auch die Spezifität betragen jeweils 98%. Wir sollten deshalb das Potential der 98% richtigen Diagnosen sehen und erst dann die 2% falsch negativen und 2% falsch positiven bemängeln. Zur Forensik von Fehldiagnosen haben Ahlers et al (2001) und Heuwieser et al (2001) Beiträge vorgelegt. Es bleibt festzuhaltenWird im Rahmen eines Fruchtbarkeitsprogrammes eine systematische Ultraschalluntersuchung vereinbart, nehmen Landwirt und Tierarzt ein kalkulierbares Restrisiko bewußt und wissentlich in Kauf, um die aus einer systematischen Ultraschalluntersuchung auf Herdenbasis resultierenden ökonomischen Vorteile zu realisieren. Deshalb kann dem Tierarzt im Falle einer Abortauslösung nach Verabreichung von PGF2a bei einer falsch-negativen Diagnose -eine durchschnittliche Fehlerhäufigkeit angenommen- keine mangelhafte Sorgfalt vorgeworfen werden Heuwieser et al (2001). 2. Wie bei jeder apparativen Investition sollte vorab eine Kosten-Nutzen-Analyse mit Renditeberechnung gemacht werden. Für jede Praxis und für jeden milcherzeugenden Betrieb müssen spezifische Ansätze berücksichtigt werden. Deshalb haben wir für Sie unter „Tools“ ein Rechner zur Tabellenkalkulation bereit gestellt. Dieser erlaubt eine praxisspezifische Kosten-Nutzen-Analyse. Verschiedene Kosten-szenarien zeigen, dass Sie die Trächtigkeitsdiagnose mittels Ultraschall zu einem „Profit- Center „ machen können. Rechnen Sie einfach Ihre spezifische Situation durch. 3. Wichtig ist auch, dass Sie als Tierarzt mit dem Anbieten einer neuen Technik auch weitere Effekte erzielen können, die sich für Ihre Praxis positiv auswirken können. Neben einem Imagegewinn können Sie Betriebe, die diese Methode explizit verlangen, weiterhin betreuen oder andere Einsatzgebiete (Eierstocks- Zitzendiagnostik neu, Geschlechtsbestimmung) erschliessen und bestehende Dienstleistungen erhalten. 4. Die Trächtigkeitsuntersuchung ist eine ureigene tiermedizinische Domäne. Deshalb sollte dieser tierärztliche Tätigkeitsbereich und dieses hervorragende Werkzeug nicht „kampflos“ berufsfremden (Technikern, Landwirten) überlassen werden. Das Buch bietet eine sichere Anleitung zur Trächtigkeitskontrolle per Ultraschalluntersuchung in Milchviehbeständen. Es liefert alle Informationen, die der Praktiker für die Trächtigkeitsuntersuchung per Ultraschall wissen muss und gibt wichtige Tipps für die Einarbeitung in die Ultraschalldiagnostik. Wie sehen Uterus/Ovar im Ultraschallbild aus? Wie rentabel ist die Trächtigkeitsuntersuchung? Welche forensischen Aspekte sollten bedacht werden? Schritt für Schritt wird der Tierarzt/Student in diese neue Untersuchungsmethode eingeführt, die trotz hoher Anschaffungskosten zu einer erheblichen wirtschaftlichen Bereicherung der Praxis führt. Rind Veterinärmedizin Ultraschalldiagnostik Veterinärmediziner Tiermedizin ISBN-10 3-7773-1475-7 / 3777314757 ISBN-13 978-3-7773-1475-4 / 9783777314754 Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall beim Rind Ein Leitfaden zur genauen Diagnosefindung und zum wirtschaftlichen Vorgehen in der tierärztlichen Praxis von W. Heuwieser und K. Müller

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Praxishandbuch Service-Level-Management: Die IT als Dienstleistung organisieren [Gebundene Ausgabe] Martin G. Bernhard (Herausgeber), Hartmut Mann (Herausgeber), Winfried Lewandowski (Herausgeber), Joachim Schrey (Herausgeber) Was ist Service-Level-Management? Ein Service-Level (deutsch

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Praxishandbuch Service-Level-Management: Die IT als Dienstleistung organisieren [Gebundene Ausgabe] Martin G. Bernhard (Herausgeber), Hartmut Mann (Herausgeber), Winfried Lewandowski (Herausgeber), Joachim Schrey (Herausgeber) Was ist Service-Level-Management? Ein Service-Level (deutsch""Dienstleistungsstandard"") beschreibt eine Leistung der IT (einer IT-Abteilung oder eines IT-Dienstleisters). Die gesamte Beschreibung der zu erbringenden Services wird als""Service-Level-Agreement""bezeichnet. Die darin vereinbarten Dienstleistungsstandards müssen mit definierten Methoden exakt messbar sein. Klassische Beispiele für Service-Levels in der IT sindVerfügbarkeit und Antwortzeit. Ein Service-Level-Agreement kann aber auch die Folgen der Nichteinhaltung von Service-Levels festlegen - etwa eine Gutschriften- oder Vertragsstrafenregelung. Was bietet dieses Werk? In diesem Buch zeigen Fachautoren wie es möglich ist, in der Praxis belastbare Service-Level-Agreements zu schaffen. IT-Verantwortliche in den Unternehmen - aber auch externe IT-Berater - erhalten wertvolle Hinweise für die Einführung eines erfolgreichen Service-Level-Managements. Zahlreiche Fallbeispiele geben Einblicke in das IT-Service-Management von Finanzdienstleistern, Flughafenbetreibern, Energiekonzernen etc. Praktische Hilfen - wie etwa ein Projektmodell und ein IT-Werkzeugkasten - dienen der Umsetzung des Dienstleistungsgedanken sowohl in der internen als auch in der externen IT.

Auflage: 2. Symposion Publishing 2006 Hardcover 421 S. 22,6 x 16,4 x 3,4 cm ISBN: 3936608911 (EAN: 9783936608915 / 978-3936608915)


Was ist Service-Level-Management? Ein Service-Level (deutsch""Dienstleistungsstandard"") beschreibt eine Leistung der IT (einer IT-Abteilung oder eines IT-Dienstleisters). Die gesamte Beschreibung der zu erbringenden Services wird als""Service-Level-Agreement""bezeichnet. Die darin vereinbarten Dienstleistungsstandards müssen mit definierten Methoden exakt messbar sein. Klassische Beispiele für Se mehr lesen ...
Schlagworte: Was ist Service-Level-Management? Ein Service-Level (deutsch""Dienstleistungsstandard"") beschreibt eine Leistung der IT (einer IT-Abteilung oder eines IT-Dienstleisters). Die gesamte Beschreibung der zu erbringenden Services wird als""Service-Level-Agreement""bezeichnet. Die darin vereinbarten Dienstleistungsstandards müssen mit definierten Methoden exakt messbar sein. Klassische Beispiele für Service-Levels in der IT sindVerfügbarkeit und Antwortzeit. Ein Service-Level-Agreement kann aber auch die Folgen der Nichteinhaltung von Service-Levels festlegen - etwa eine Gutschriften- oder Vertragsstrafenregelung. Was bietet dieses Werk? In diesem Buch zeigen Fachautoren wie es möglich ist, in der Praxis belastbare Service-Level-Agreements zu schaffen. IT-Verantwortliche in den Unternehmen - aber auch externe IT-Berater - erhalten wertvolle Hinweise für die Einführung eines erfolgreichen Service-Level-Managements. Zahlreiche Fallbeispiele geben Einblicke in das IT-Service-Management von Finanzdienstleistern, Flughafenbetreibern, Energiekonzernen etc. Praktische Hilfen - wie etwa ein Projektmodell und ein IT-Werkzeugkasten - dienen der Umsetzung des Dienstleistungsgedanken sowohl in der internen als auch in der externen IT. Praxishandbuch Service-Level-Management: Die IT als Dienstleistung organisieren [Gebundene Ausgabe] Martin G. Bernhard (Herausgeber), Hartmut Mann (Herausgeber), Winfried Lewandowski (Herausgeber), Joachim Schrey (Herausgeber)

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Drachen bedrohen die Welt. Chinesische Organisierte Kriminalität - Triaden von Berndt G. Thamm VDP-Sachbuch Seit der 1984 vereinbarten Rückgabe der britischen Kronkolonie Hongkong zum 1. Juli 1997 an die VR China hat ein bedrohlicher Exodus der organisierten Kriminalität eingesetzt. Die Strafverfolgungsbehörden - von Nordamerika über West- und Osteuropa bis nach Australien - schlagen regelrecht

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Berndt G. Thamm
Drachen bedrohen die Welt. Chinesische Organisierte Kriminalität - Triaden von Berndt G. Thamm VDP-Sachbuch Seit der 1984 vereinbarten Rückgabe der britischen Kronkolonie Hongkong zum 1. Juli 1997 an die VR China hat ein bedrohlicher Exodus der organisierten Kriminalität eingesetzt. Die Strafverfolgungsbehörden - von Nordamerika über West- und Osteuropa bis nach Australien - schlagen regelrecht ""Triaden-Alarm"". Dieses Handbuch liefert Daten, Fakten, Hintergründe und wendet sich vornehmlich an Fachleute wie z.B. Polizei- und Justizangehörige, aber auch an Interessierte, die sich einen Überblick über diesen fernöstlichen Kriminalitätsbereich verschaffen wollen. Der Fachpublizist Berndt Georg Thamm, geboren 1946, befasst sich seit über 30 Jahren mit den Themen Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Rauschgift, die über ihre Geldkanäle zusammenhängen. Er verfasste u.a. das wenige Tage vor dem 11. September 2001 erschienene Septemberheft der Zeitschrift Deutsche Polizei zu Osama bin Laden sowie das in Fachkreisen hoch geschätzte Handbuch Terrorismus. Berndt Georg Thamm lehrte an verschiedenen Hochschulen und arbeitet seit 25 Jahren in der Weiterbildung von Polizei, Justiz, Zollfahndung, Bundeswehr und der Gewerkschaft der Polizei. Er war Fachberater für Mitglieder des Europäischen Parlaments, berät heute politische Institutionen und ist gefragter Referent bei den politischen Stiftungen. Der Autor von insgesamt 15 Fachbüchern veröffentlicht in zahlreichen Medien, aber auch Die Zeit, Die Welt und der stern. Er wird u.a. von ARD (Bericht aus Berlin), ZDF, RTL, ORF oder Spiegel TV zu Fachinterviews geladen und berät seit über 20 Jahren Nachrichtenagenturen und Medien. Europäisches Recht Internationales Recht China Polizeirecht Ausländisches Recht Organisiertes Verbrechen Triaden ISBN-10 3-8011-0323-4 / 3801103234 ISBN-13 978-3-8011-0323-1 / 9783801103231 978-3801103231 Drachen bedrohen die Welt Chinesische Organisierte Kriminalität Triaden

1996 Deutsche Polizeiliteratur 1996 Softcover 264 S. 20,8 x 14,7 x 1,6 cm ISBN: 3801103234 (EAN: 9783801103231 / 978-3801103231)


Seit der 1984 vereinbarten Rückgabe der britischen Kronkolonie Hongkong zum 1. Juli 1997 an die VR China hat ein bedrohlicher Exodus der organisierten Kriminalität eingesetzt. Die Strafverfolgungsbehörden - von Nordamerika über West- und Osteuropa bis nach Australien - schlagen regelrecht ""Triaden-Alarm"". Dieses Handbuch liefert Daten, Fakten, Hintergründe und wendet sich vornehmlich an Fachleut mehr lesen ...
Schlagworte: Organisiertes Verbrechen organisierte Kriminalität Triaden VR China Hongkong Europäisches Recht Internationales Recht China Polizeirecht Ausländisches Recht Der Fachpublizist Berndt Georg Thamm, geboren 1946, befasst sich seit über 30 Jahren mit den Themen Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Rauschgift, die über ihre Geldkanäle zusammenhängen. Er verfasste u.a. das wenige Tage vor dem 11. September 2001 erschienene Septemberheft der Zeitschrift Deutsche Polizei zu Osama bin Laden sowie das in Fachkreisen hoch geschätzte Handbuch Terrorismus. Berndt Georg Thamm lehrte an verschiedenen Hochschulen und arbeitet seit 25 Jahren in der Weiterbildung von Polizei, Justiz, Zollfahndung, Bundeswehr und der Gewerkschaft der Polizei. Er war Fachberater für Mitglieder des Europäischen Parlaments, berät heute politische Institutionen und ist gefragter Referent bei den politischen Stiftungen. Der Autor von insgesamt 15 Fachbüchern veröffentlicht in zahlreichen Medien, aber auch Die Zeit, Die Welt und der stern. Er wird u.a. von ARD (Bericht aus Berlin), ZDF, RTL, ORF oder Spiegel TV zu Fachinterviews geladen und berät seit über 20 Jahren Nachrichtenagenturen und Medien. Seit der 1984 vereinbarten Rückgabe der britischen Kronkolonie Hongkong zum 1. Juli 1997 an die VR China hat ein bedrohlicher Exodus der organisierten Kriminalität eingesetzt. Die Strafverfolgungsbehörden - von Nordamerika über West- und Osteuropa bis nach Australien - schlagen regelrecht ""Triaden-Alarm"". Dieses Handbuch liefert Daten, Fakten, Hintergründe und wendet sich vornehmlich an Fachleute wie z.B. Polizei- und Justizangehörige, aber auch an Interessierte, die sich einen Überblick über diesen fernöstlichen Kriminalitätsbereich verschaffen wollen. Europäisches Recht Internationales Recht China Polizeirecht Ausländisches Recht Organisiertes Verbrechen Triaden ISBN-10 3-8011-0323-4 / 3801103234 ISBN-13 978-3-8011-0323-1 / 9783801103231 978-3801103231

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Pflegethema: Mobbing im Pflegeteam von Helga Kirchner (Autor)

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Helga Kirchner (Autor)
Pflegethema: Mobbing im Pflegeteam von Helga Kirchner (Autor)

2000 Georg Thieme Verlag KG MVS Medizinverlage 2000 Softcover 92 S. 21,1 x 15,1 x 1 cm ISBN: 3131242515 (EAN: 9783131242518 / 978-3131242518)


Mobbing heißt schikanöses Handeln gegenüber einer Person, das über einen längeren Zeitraum mit der Absicht wiederholt wird, die Person und ihr Ansehen zu schädigen oder sie aus einer Position zu verdrängen.Mobbing stellt ein schwerwiegendes Problem dar, das in allen Bereichen und auf allen Ebenen zwischen Vorgesetzten und MItarbeitern (und untereinander) in der Pflege auftreten kann. Diese lähmend mehr lesen ...
Schlagworte: Mobbing heißt schikanöses Handeln gegenüber einer Person, das über einen längeren Zeitraum mit der Absicht wiederholt wird, die Person und ihr Ansehen zu schädigen oder sie aus einer Position zu verdrängen.Mobbing stellt ein schwerwiegendes Problem dar, das in allen Bereichen und auf allen Ebenen zwischen Vorgesetzten und MItarbeitern (und untereinander) in der Pflege auftreten kann. Diese lähmenden und in jeder Hinsicht bedrohlichen Konflikte können gefährliche Krisen verursachen.Wenn der Arbeitsplatz zur Hölle wird, dann müssen Entscheidungen gefällt und Maßnahmen getroffen werden.Dieses Buch soll Ihnen helfen, den erlebten Leidensdruck zu durchbrechen. Anhand der ausgewählten Fallgeschichten wird das Betroffensein geschildertSo erlebe ich mein tägliches Umfeld. Wie kann ich damit umgehen und wie kann ich verhindern, dass diese Situationen entstehen?Mit den vorgestellten Lösungsmöglichkeiten, die sich zusammensetzen aus Teamgeist fördern Beratungsgespräche führen Supervisionen einfordern und teilnehmen Beschwerdemanagement einführen sollen Sie Wege finden, anstehende Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und anzusprechen.Kämpfen standhalten oder flüchten?Stuttgart, Juli 2000 – Nach einer Studie des Marburger Bundes nehmen die Klagen über Mobbingfälle in sozialen Einrichtungen sprunghaft zu. 25 Prozent der Mitarbeiter fühlen sich durch ungerechte Kritik von ihren Vorgesetzten und durch Ellenbogen –Konkurrenz unter den Kollegen belastet. In dem neu erschienenen Buch „Mobbing im Pflegeteam“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2000) gibt die Unternehmensberaterin Helga Kirchner eine Einführung in die Problematik „Mobbing“ und erläutert anhand von Fallbeispielen aus dem Pflegealltag Strategien zur Vorbeugung und Bewältigung von Mobbingaktivitäten. AuslöserLeistungsdruck durch soziales Engagement Besonders Leistungsprobleme, die von den Mitarbeitern im Team mitgetragen oder ausgehalten werden müssen, führen nach Ansicht der Autorin zu Mobbingaktivitäten. Mitarbeiter, die länger als die vorgegebene Zeit für ihre Dienstleistungen benötigen werden laut Helga Kirchner häufig als Problem betrachtet. Im Pflegebereich sind außerdem vor allem Mitarbeiter, die den sozialen Aspekt in der pflegerischen Arbeit sehen, die Zielscheibe für Mobbingaktivitäten. Ihre idealen Vorstellungen bei der Behandlung und Betreuung der ihnen anvertrauten Menschen stellt sie unter intensiven Druck, da wegen der hohen Ansprüche die Arbeit nicht in der vereinbarten Zeit durchgeführt werden kann. „Das Ungleichgewicht von Wertigkeiten in den verschiedenen Pflegehandlungen führt zu Konflikten im Team, die vielfach nur unterschwellig ausgetragen werden,“ betont die Unternehmensberaterin. Die Ausgrenzung und Abschiebung von „nichtangepassten Mitarbeitern“ scheint dann der einfachere Weg zu sein, das Mitarbeiterproblem zu lösen.MobbingKonflikte bei denen alle nur verlieren.Von Führungskräften wird das Problem „Mobbing“ in der Regel einfach ausgeblendet.Dieses „Nicht-wahrhaben-Wollen“ hat sicher auch damit zu tun, dass die Grenzen zwischen Mobbing und alltäglichen Konflikten bei der Arbeit fließend sind und man nicht genau sagen kann, wann aus einem Konflikt gezielte Schikanen gegen einzelne Mitarbeiter werden. Für alle Beteiligten ist es nach Ansicht der Autorin besser, wenn Opfer und Täter einen Weg finden, anstehende Schwierigkeiten frühzeitig anzusprechen, damit es erst gar nicht zur Eskalation kommt und Menschen unter Mobbing leiden müssen. „Mobbing sind Konflikte bei denen alle nur verlieren,“ betont Helga Kirchner. Konflikte, Anfeindungen und Ausgrenzungen am Arbeitsplatz führen oft zu gravierenden psychosomatischen Erkrankungen. Die Opfer geben nach Aussage von Helga Kirchner häufig an, dass sie sich „der Situation nicht mehr gewachsen fühlen“ und ihr Selbstwertgefühl leidet. Aus Sicht der Unternehmen führt Mobbing zu einer Reduktion der Effektivität am Arbeitsplatz und verursacht so hohe Gewinneinbußen.SupervisonHilfe von außen Die indirekten Schikanen nehmen zu, wenn kein Mitarbeiter und keine Führungskraft fähig und bereit ist, diese Eskalationskette zu erkennen und rechtzeitig zu stoppen. Oft sei es, so Kirchner, sinnvoll das Problem durch externe professionelle Personen anzusprechen. Seminare wie Stressverarbeitung bieten sich hierfür nach aussage der Autorin ebenso an wie die Bearbeitung von Fallbeispielen oder die Arbeit in Arbeitsgemeinschaften innerhalb und außerhalb der Einrichtung. Eine Möglichkeit der Bearbeitung von Mobbing im betrieblichen Alltag sieht die Unternehmens-beraterin auch in der Supervision. In dieser soll ein externer Supervisor im Pflegeteam die verdeckten Motive, Rollen und destruktiven Strategien der Mitarbeiter professionell bearbeiten. Die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Mitarbeiter können hier reflektiert werden, damit so die Basis geschaffen wird, um Idealziele der Pflegenden in Realziele zu verwandeln.

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Handbuch Service Provider. Wie Sie den richtigen IT-Dienstleister finden  von Mary H. Gillespie (Autor), Joseph R. Matthews (Autor)

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Mary H. Gillespie (Autor), Joseph R. Matthews (Autor)
Handbuch Service Provider. Wie Sie den richtigen IT-Dienstleister finden von Mary H. Gillespie (Autor), Joseph R. Matthews (Autor)

2002 Wiley-VCH 2002 Hardcover 300 S. 25 x 18 x 2,9 cm ISBN: 3527500405 (EAN: 9783527500406 / 978-3527500406)


Outsourcing leicht gemacht!Viele Unternehmen sind es ganz einfach leid, sich um die ganze EDV selbst zu kümmern. Und vor allem kleinere Unternehmen haben dafür auch gar keine Kapazitäten. Deshalb wächst das Interesse an sogenannten IT Service Providern oder schlicht IT-Dienstleistern.IT Service Provider ermöglichen es Unternehmen ihre vollständige EDV, einzelne Software- Anwendungen oder auch Komm mehr lesen ...
Schlagworte: Outsourcing leicht gemacht!Viele Unternehmen sind es ganz einfach leid, sich um die ganze EDV selbst zu kümmern. Und vor allem kleinere Unternehmen haben dafür auch gar keine Kapazitäten. Deshalb wächst das Interesse an sogenannten IT Service Providern oder schlicht IT-Dienstleistern.IT Service Provider ermöglichen es Unternehmen ihre vollständige EDV, einzelne Software- Anwendungen oder auch Kommunikationsleistungen auszulagern und diese nicht mehr selbst zu betreiben. Die Service Provider werden entsprechend der angebotenen Services klassifiziert. z.B. ein Service Provider, der Anwendungen für ein Unternehmen betreibt wird als Application Service Provider (ASP) bezeichnet. Von zentraler Bedeutung für die Nutzung der Services ist dabei das Internet, über das der Zugriff auf die Software-Anwendungen erfolgt. Das Buch zeigt die verschiedenen Services, die es gibt und zeigt Vor- und Nachteile sowie Umsetzungsmöglichkeiten auf. Außerdem wird der technische Background in für Laien verständlicher Sprache erklärt. Erläutert und an Beispielen erklärt werden auch Sevice Level Agreements, also die mit Service Providern vereinbarten Verträge über Art und Umfang der Leistungen. Ein sehr praktisches Buch mit vielen Checklisten, das Entscheidern hilft, sich in der verwirrenden Vielzahl von Service Providern zurechtzufinden, zu verstehen, welche Dienstleistungen diese anbieten und zu entscheiden welcher Provider der Richtige für das Unternehmen ist. Die Autoren zeigen jedoch nicht nur, wie man den richtigen Service Provider aussucht, sondern auch, wie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Service Providern und Unternehmen aussehen kann.Mary Helen Gillespie ist Präsidentin der Unternehmensberatung Gillespie Interactive. Sie schreibt außerdem für Business Week, die Washington Post und den Boston Globe.

Bestell-Nr.: BN21694

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Individuelle Entwicklungspläne: Schüler optimal begleiten und fördern - Das schwedische Modell von Agneta Zetterström und Alexandra von Weber Essle Gleerups Utbildning AB, 2006 Lernstand erkennen individuell fördern Standards erreichen Schweden bildungspolitischen Realität Schüler eigene Lernziele individueller Entwicklungsplan Entwicklungsgespräche Lehrpläne individuelle Ziele vereinbaren Methoden schuljahresübergreifende Struktur der Entwicklungsgespräche Formulare Beobachtungsbögen pädagogische Beobachtung Differenzierung Dokumentation Förderunterricht Schule Unterrichtsvorbereitung Individualisiertes Lernen Kommunikation Lehrerhandbuch Lernstandserhebung Portfoliomethode Verlag An der Ruhr

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Agneta Zetterström und Alexandra von Weber Essle
Individuelle Entwicklungspläne: Schüler optimal begleiten und fördern - Das schwedische Modell von Agneta Zetterström und Alexandra von Weber Essle Gleerups Utbildning AB, 2006 Lernstand erkennen individuell fördern Standards erreichen Schweden bildungspolitischen Realität Schüler eigene Lernziele individueller Entwicklungsplan Entwicklungsgespräche Lehrpläne individuelle Ziele vereinbaren Methoden schuljahresübergreifende Struktur der Entwicklungsgespräche Formulare Beobachtungsbögen pädagogische Beobachtung Differenzierung Dokumentation Förderunterricht Schule Unterrichtsvorbereitung Individualisiertes Lernen Kommunikation Lehrerhandbuch Lernstandserhebung Portfoliomethode Verlag An der Ruhr

Auflage: Klasse 1 - 13. Verlag An der Ruhr 2007 Softcover 199 S. 29,4 x 21 x 1,2 cm ISBN: 3834602612 (EAN: 9783834602619 / 978-3834602619)


Lernstand erkennen, individuell fördern, Standards erreichen Schweden macht schon lange vor, was in Deutschland langsam auch zur bildungspolitischen Realität wird. Schüler werden individuell gefördert und optimal beim Erreichen ihrer eigenen Lernziele begleitet. Dazu führt jeder Schüler sein eigenes Portfolio mit einem individuellen Entwicklungsplan. In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen werden e mehr lesen ...
Schlagworte: Lernstand erkennen individuell fördern Standards erreichen Schweden bildungspolitischen Realität Schüler eigene Lernziele individueller Entwicklungsplan Entwicklungsgespräche Lehrpläne individuelle Ziele vereinbaren Methoden schuljahresübergreifende Struktur der Entwicklungsgespräche Formulare Beobachtungsbögen pädagogische Beobachtung Differenzierung Dokumentation Förderunterricht Schule Unterrichtsvorbereitung Individualisiertes Lernen Kommunikation Lehrerhandbuch Lernstandserhebung Portfoliomethode Verlag An der Ruhr pädagogische Beobachtung Förderunterricht Schule Unterrichtsvorbereitung Individualisiertes Lernen Kommunikation Lehrerhandbuch Lernstandserhebung Portfoliomethode pädagogische Differenzierung pädagogische Dokumentation Lernstand erkennen, individuell fördern, Standards erreichen Schweden macht schon lange vor, was in Deutschland langsam auch zur bildungspolitischen Realität wird. Schüler werden individuell gefördert und optimal beim Erreichen ihrer eigenen Lernziele begleitet. Dazu führt jeder Schüler sein eigenes Portfolio mit einem individuellen Entwicklungsplan. In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen werden entlang der Lehrpläne Ergebnisse reflektiert, neue individuelle Ziele vereinbart und Methoden festgelegt. Dieses Buch zeigt Ihnen detailliert und praxisnah die Arbeit mit Entwicklungsplänen und die schuljahresübergreifende Struktur der Entwicklungsgespräche. Zahlreiche Formulare und Beobachtungsbögen liefern Ihnen die Grundlage für Ihre Arbeit und ermöglichen einen sofortigen Einstieg. pädagogische Beobachtung Differenzierung Dokumentation Förderunterricht Schule Unterrichtsvorbereitung Individualisiertes Lernen Kommunikation Lehrerhandbuch Lernstandserhebung Portfoliomethode Individuelle Entwicklungspläne: Schüler optimal begleiten und fördern - Das schwedische Modell von Agneta Zetterström und Alexandra von Weber Essle Gleerups Utbildning AB, 2006 Verlag An der Ruhr

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Aufbruch: Die Politik der neuen Mitte Mit einem Nachwort von Gerhard Schröder

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Hombach, Bodo
Aufbruch: Die Politik der neuen Mitte Mit einem Nachwort von Gerhard Schröder

München ; Düsseldorf : Econ-Verl., 1998. 1998 Hardcover 229 S. 21,6 x 14,4 x 2,6 cm ISBN: 3430148138 (EAN: 9783430148139 / 978-3430148139)


New Labour» als Vorbild für die SPD? Hombachs «Rekonstruktion» der Sozialen Marktwirtschaft Nachdem sich in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen zunächst eindeutig die «Altlinken» um den Ökosozialisten Lafontaine mit ihren Umverteilungs- und Machbarkeitsillusionen durchgesetzt haben, greift man um so interessierter nach dem gerade erschienenen Buch des neuen Kanzle mehr lesen ...
Schlagworte: SPD Gerhard Schröder Sozialdemokraten Oskar Lafontaine Politik Deutschland BRD Europa New Labour» als Vorbild für die SPD? Hombachs «Rekonstruktion» der Sozialen Marktwirtschaft Nachdem sich in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen zunächst eindeutig die «Altlinken» um den Ökosozialisten Lafontaine mit ihren Umverteilungs- und Machbarkeitsillusionen durchgesetzt haben, greift man um so interessierter nach dem gerade erschienenen Buch des neuen Kanzleramtschefs und früheren nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers Bodo Hombach, das verheissungsvoll einen «Aufbruch. Die Politik der neuen Mitte» verspricht. Um diese diffuse «neue Mitte» hat ja Schröder in seinem Wahlkampf vor allem geworben, offenbar nicht ganz ohne Erfolg. Es interessiert, was programmatisch hinter diesem Schlagwort steckt, ob es mehr ist als nur ein Köder für unzufriedene «Leistungsträger» in allen Schichten. Was sollte die SPD nach Hombach dieser «neuen Mitte» bieten, nachdem die Kohl-Regierung Deutschland im Zustand eines durch halbherzige Liberalisierungsversuche kaum erschütterten, ja noch ausgebauten Wohlfahrtsstaates im Zustand einer «Jammergesellschaft», wie Hombach schreibt, hinterlassen hat? Tony Blair als Wegweiser Konzentriert man sich auf die Kernaussagen dieses Buches, sieht man ab von dem politisch wohl unvermeidlichen Jonglieren mit Begriffen («radikaler Pragmatismus», «jenseits von rechts und links», «dritter Weg ins jenseits von Vulgärliberalismus und etatistischem Wohlfahrtsstaat», «neuer Gesellschaftsvertrag» usw.), so wird klar, dass Hombach der SPD nichts weniger als den Weg von «New Labour» in England, den Weg des von ihm viel zitierten Tony Blair, vorschlägt. Es wird ferner nicht nur die Aktualität der Erhard-Konzeption des «Sozialen» beschworen, sondern es werden tatsächlich auch wichtige Elemente Erhardschen Denkens aufgenommen, dies besonders in Hombachs scharfer Wendung gegen Versorgungsstaat und Umverteilung. Während Lafontaines Programmatik zielstrebig in Richtung auf mehr Staat, mehr Umverteilung, internationale Abmachungen gegen den Staatenwettbewerb und «Harmonisierung» genannte europäische Blockbildung geht, setzt Hombach vollständig andere Akzente. Dabei wird man von Hombach als homo politicus nicht erwarten, dass er vollständig konsistente Konzepte vorträgt. So taucht der Begriff «Ordnungspolitik» als freiheitliches Gesamtkonzept auch nicht auf, so weit geht der «echte Liberalismus», den Hombach für sich in Anspruch nimmt, nicht. Immerhin zeigt er, wenn auch mit einigen Inkonsequenzen (z. B. in der Beurteilung des neuseeländischen Modells, das er mit Vehemenz ablehnt), ein neues Leitbild für die sozialdemokratische Linke auf, für die der ehemals visionäre Begriff des «demokratischen Sozialismus» ja vollständig verblasst ist. Hombachs Ausgangspunkt«Heute prüft die Globalisierung gnadenlos alle Institutionen der nationalen Gesellschaften und Politik auf ihre Funktionalität im internationalen Wettbewerb.» Hombach stellt sich dieser Herausforderung, statt – wie Lafontaine – die internationale Staatengemeinschaft gegen sie mobilisieren zu wollen. In einem beschwörenden Abschnitt über die «blockierte Gesellschaft» Deutschlands nimmt er viele der Argumente auf, die seit langer Zeit von «Leistungsträgern» und liberalen Theoretikern gegen die primitive «Tonnenideologie» des leerlaufenden Umverteilungsstaates vorgebracht werden. Es geht Hombach nicht um noch mehr Umverteilung, sondern um ein neues Leitbild. In diesem Sinn schreibt er«Zur Politik der Verteilung führt kein Weg zurück.» Die Eigenverantwortlichkeit der Bürger, ihre Selbsthilfefähigkeit, ihr unternehmerischer Sinn seien immer mehr zurückgedrängt worden. Nicht auf «Gleichheit der Lebensbedingungen, sondern auf Wettbewerb um die besten Lösungen» komme es heute an. Den Keynesianismus hält er für erledigt und plädiert für eine «Angebotspolitik von links». Mit ihm habe auch der «Rundum-Sorglos-Staat» seine Zeit gehabt. Dessen Bestreben, über Steuern Einzelanliegen zu fördern («Steuern über Steuern»), sei in einem bürokratischen Dickicht steckengeblieben. Es brauche hier einen «Befreiungsschlag». Dabei erwähnt er (nicht ohne Sympathie) sogar das System einer proportionalen Niedrigsteuer («flat-tax»). Der Sozialstaat sei zur Hängematte und zur Armutsfalle verkommen. Es komme darauf an, ihn zum «Sprungbrett» (oder «Trampolin») zur Wiedererlangung der Selbständigkeit zu machen. Dies nennt er «aktivierenden Sozialstaat». In diesem Sinne hält er eine Rentenreform in Richtung einer Verstärkung der Kapitaldeckung und entsprechender Reduzierung der Sozialrente auf eine «Garantierente» für dringend. Noch einmal zur Steuerpolitik. Hombach nimmt die ernüchternden Rechnungen des Fernsehjournalisten Günter Ederer auf, wonach der deutsche Facharbeiter auf nur noch 34,4% netto komme, wenn man die indirekten Steuern und diversen Abgaben mit berücksichtige. Sein japanischer und sein amerikanischer Kollege hätten dagegen rund 60%. Damit sei der Aufstieg zur sozialen Selbständigkeit in Deutschland erschwert, wo nicht unmöglich geworden. Dieser Grad der Sozialisierung der Einkommensverwendung ist für Hombach auch «ungerecht». Er definiert Gerechtigkeit mit Tony Blair«Wenn jeder den grössten Teil dessen, was er durch eigene Kraft verdient, in der Tasche behalten kann», sozusagen ein Recht auf den Ertrag der eigenen Arbeit. Dies würde Ludwig Erhard in der Tat billigen. Für einen «aktivierenden» Sozialstaat Hombach billigt auch Clintons radikales Sozialhilfereformprogramm – als Musterbeispiel für den «aktivierenden» Sozialstaat, der die Leute zur Selbständigkeit führen will. Er wundert sich darüber (vielleicht als einziger Sozialdemokrat), dass in Deutschland immer noch «keine Arbeit zu haben höher bewertet wird als einen Mc-Job». Sowohl die bisher von der Sozialversicherungspflicht freigestellten 620-DM-Jobs (seine Partei will dies ändern) wie die Entwicklung des Marktes für Zeitarbeit werden verteidigt. Natürlich bestreitet Hombach auch die sinnlose These, dass «uns die Arbeit ausgehe», dies namentlich im internationalen Vergleich. Positiv schwebt ihm offenbar besonders das holländische Modell vor, obwohl er dessen fragwürdige Seite gleichfalls klar analysiert. In Holland ist nach Hombach ein Drittel der Erwerbsfähigen aus dem Arbeitsmarkt ausrangiert, und mehr als 10% beanspruchen Sozialtransfers, die sie ausserhalb der Arbeitslosenstatistik halten. Was dort zwischen Sozialpartnern und Staat vereinbart wurde, schwebt ihm offenbar als «neuer Korporatismus» vor (es ist mehr als zweifelhaft, ob solche korporatistischen Umverteilungsmanöver von Arbeit und Einkommen den Beifall Ludwig Erhards finden würden). So ruft Hombach dazu auf, Ludwig Erhard für die SPD zu entdecken, nachdem dessen Konzeption von Sozialer Marktwirtschaft politisch heimatlos geworden sei. Würde sich dieses Hombach-Programm namentlich in sozialer Hinsicht durchsetzen, hätte die SPD in der Tat ein bürgerlicheres Aussehen als die CDU, die gegenwärtig mit ihrem Selbstverständnis ringt. Die FDP bezeichnet Hombach als «vulgärliberal». Ihrem Marktradikalismus stellt er seinen «dritten Weg» und seinen angeblich «echten Liberalismus» entgegen. Ob sich dieser in der Tat neuartige Ansatz von Sozialpolitik nach Abschluss der Koalitionsvereinbarung noch durchsetzen kann, ist zurzeit nicht wahrscheinlich. Selbst Hombachs neuer Chef – Bundeskanzler Schröder – distanziert sich in vielsagender Art von seinem «Querdenker»«Der Querdenker beweist seit langem, dass es ihm nicht an Loyalität zur SPD und zur gemeinsamen Sache fehlt. Deshalb gestatte (!) ich es ihm gern, Ideen in die Debatte zu werfen, die ich selber nicht in allen Facetten teile.» Ob Kanzleramtsminister Hombach mehr als eine interessante intellektuelle Randerscheinung in der SPD bleibt, wird sich zeigen. Wenn, wie wahrscheinlich, die gegenwärtige Umverteilerkoalition den Staat finanzpolitisch gegen die Wand fährt und namentlich die «Leistungsträger» verdriesst, wird die Stunde für solche Konzeptionen gekommen sein. Gerd Habermann Kurzbe schreibung In Deutschland stehen die Signale auf Veränderung. Wie können die Chancen der Globalisierung genutzt werden? Welche Antworten gibt es auf die Umbrüche in der Arbeitswelt, im Altersaufbau der Bevölkerung, im Wertesystem der Menschen? Wie muß eine neue Balance von Rechten und Pflichten aussehen - in Wirtschaft und Gesellschaft? Bodo Hombach benennt praxistaugliche Alternativen zu Wirtschaftsliberalismus und Dirigismus. Mit guten Argumenten beansprucht er für eine modernisierte SPD das Erbe Ludwig Erhards und den historischen Auftrag zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft. Entstanden ist ein Ideenbuch für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Erneuerung, ein Plädoyer für einen ""aktivierenden"" Staat, der den Bürgern zur Seite steht. Der Vergleich mit den Reformstaaten in Europa zeigtDas Jahrhundert einer erneuerten Sozialdemokratie hat begonnen.

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