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Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen? Nationale Strafverfolgung von staatlichen Systemverbrechen mit Hilfe der Radbruchschen Formel von Hans Vest Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlasse können anhand von Kriterien wie Nichtöffentlichkeit und Verschleierung der wahren Regelungsmaterie als Nicht-Recht definiert werden. Gesetzen, die Recht geworden, aber unerträglich ungerecht sind, kann durch höherrangiges Recht die Rechtsgeltung abgesprochen werden. Die Untersuchung versteht sich als Versuch angewandter Methodenlehre, der üblicherweise strikt unterschiedene dogmatische, rechtstheoretische und rechtsphilosophische Argumente zu einer Gesamtsicht integriert. Mauerschützenfall Mauerschützenprozesse DDR NS-Gewaltverbrechen NS-Verbrechen Radbruch`sche Formel Radbruchsche Formel Rechtsphilosophie Staatsunrecht Staatsverbrechen ISBN-10  3-16-149103-3 / 3161491033ISBN-13  978-3-16-149103-0 / 9783161491030 978-3161491030Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen

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Hans Vest
Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen? Nationale Strafverfolgung von staatlichen Systemverbrechen mit Hilfe der Radbruchschen Formel von Hans Vest Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlasse können anhand von Kriterien wie Nichtöffentlichkeit und Verschleierung der wahren Regelungsmaterie als Nicht-Recht definiert werden. Gesetzen, die Recht geworden, aber unerträglich ungerecht sind, kann durch höherrangiges Recht die Rechtsgeltung abgesprochen werden. Die Untersuchung versteht sich als Versuch angewandter Methodenlehre, der üblicherweise strikt unterschiedene dogmatische, rechtstheoretische und rechtsphilosophische Argumente zu einer Gesamtsicht integriert. Mauerschützenfall Mauerschützenprozesse DDR NS-Gewaltverbrechen NS-Verbrechen Radbruch`sche Formel Radbruchsche Formel Rechtsphilosophie Staatsunrecht Staatsverbrechen ISBN-10 3-16-149103-3 / 3161491033ISBN-13 978-3-16-149103-0 / 9783161491030 978-3161491030Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen

2006 Mohr Siebeck 2006 Softcover 223 S. 22,2 x 14,4 x 1,6 cm ISBN: 3161491033 (EAN: 9783161491030 / 978-3161491030)


Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlasse können anhand von Kriterien w mehr lesen ...
Schlagworte: Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlasse können anhand von Kriterien wie Nichtöffentlichkeit und Verschleierung der wahren Regelungsmaterie als Nicht-Recht definiert werden. Gesetzen, die Recht geworden, aber unerträglich ungerecht sind, kann durch höherrangiges Recht die Rechtsgeltung abgesprochen werden. Die Untersuchung versteht sich als Versuch angewandter Methodenlehre, der üblicherweise strikt unterschiedene dogmatische, rechtstheoretische und rechtsphilosophische Argumente zu einer Gesamtsicht integriert. Mauerschützenfall Mauerschützenprozesse DDR NS-Gewaltverbrechen NS-Verbrechen Radbruch`sche Formel Radbruchsche Formel Rechtsphilosophie Staatsunrecht Staatsverbrechen ISBN-10 3-16-149103-3 / 3161491033ISBN-13 978-3-16-149103-0 / 9783161491030 978-3161491030 Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen? Nationale Strafverfolgung von staatlichen Systemverbrechen mit Hilfe der Radbruchschen Formel von Hans Vest

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Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen von Juliane Brauer Musik im KZ Sachsenhausen Schriftenreihe der Siftung Brandenburgische Gedenkstätten 25 Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Musik war aber stärker als die Angst.« Diese Aussage eines tschechischen Studenten zeigt eine der Dimensionen von Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen. Auf eine umfangreiche Quellenbasis gestützt zeichnet Juliane Brauer in ihrer nun veröffentlichten Dissertation den Umgang mit und die Wahrnehmung von Musik und Gesang am Beispiel des Konzentrationslagers Sachsenhausen im Zeitraum von 1936 bis 1945 nach. Dabei geht sie auf die Bedingungen, Anlässe und Formen von befohlener und selbstbestimmter Musik ein, zeichnet die Entwicklungslinien nach und analysiert ihre unterschiedlichen Funktionen: Singen auf Befehl als Instrument der Disziplinierung und Demütigung in den Händen der SS gehörte zu deren alltäglicher Herrschaftspraxis im Lager. Ihrer Studie legt Brauer jedoch die Frage zugrunde, ob selbstbestimmte Musik gleichfalls als Überlebensstrategie im Lager gedeutet werden kann. Darin folgt Brauer Christoph Daxelmüller, der Kultur als »Summe aller Zivilisationstechniken« definiert. Das selbstbestimmte Singen und Musizieren hatte unter anderem auch die Funktion, sich der eigenen kulturellen Identität zu vergewissern und an dieser selbst unter schlimmsten Lagerbedingungen festzuhalten. Die Musik der Häftlinge war demnach auch eine Reflexion der Ereignisse im Lager: der Versuch, eine Sprache für das Erlebte zu finden. Die vorliegende, sprachlich höchst präzise Arbeit stützt sich auf eine außerordentlich gute Quellenbasis: 15 Liederbücher der deutschen Häftlinge, drei Stimm- und Liederbücher der tschechischen Studenten, zwei polnische Liederhefte, ein niederländisches Tagebuch, in dem auch Lieder verzeichnet sind, sowie drei Liederbücher der norwegischen Gefangenen. Dieses Material wird durch Zeitzeugenberichte ergänzt. Auf diese Weise gelingt es Brauer im Vergleich zu bisherigen Aufsätzen und Büchern zu diesem Thema einen sehr großen Teil der Häftlingsgesellschaft in einem Lager abzudecken. Diese als 25.?Band in der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erschienene Studie ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil geht Brauer auf die befohlene Dimension von Musik als Herrschaftstechnik und –ritual der SS ein. Durch die gemeinsame musikalische Sozialisation und ein ähnliches Liedgut der SS wie der deutschen Häftlinge wurde Musik in den Anfangsjahren des Lagers von den Häftlingen nicht nur negativ wahrgenommen. An der erzwungenen musikalischen Begleitung von Gewaltakten und am befohlenen Singen bei Häftlingsmisshandlungen lässt sich die zunehmende Instrumentalisierung von Musik und Gesang zur systematischen Demütigung und Demoralisierung der Häftlinge nachzeichnen. Mit der zunehmenden Inhaftierung jüdischer Gefangener ab 1938 verstärkt sich die Entwicklung hin zur »musikalischen Gewalt«, also der tatsächlichen körperlichen Anstrengung des Singens (oft bei gleichzeitiger Misshandlung) und des Gefühls der Hoffnungslosigkeit unter den Gefangenen. Die kollektive Demütigung, willkürliche Bestrafung, die psychische und physische Folter werden von Brauer daher vollkommen zu Recht als »musikalischer Sadismus« bezeichnet. Der zweite Teil beleuchtet die musikalischen Aktivitäten einzelner Häftlingsgruppen. Jedes Gruppenkapitel beginnt mit einer Schilderung der kollektiven Verfolgung und Verhaftung und setzt sich mit dem Gruppenverständnis der Häftlinge auseinander. Ausführlich beschreibt Brauer den Gesang, die Chöre und Lagerkapellen der deutschen kommunistischen Häfltinge. Die beim Weihnachtsfest 1936 durch das gemeinsame Singen erfahrene tröstende Kraft der Musik ist Auslöser für nachfolgende musikalische Treffen. Die Liederbücher und das -repertoire zeigen, wie Musik als Gruppenstrategie genutzt wurde. Auch die tschechischen Studenten, die seit November 1939 in Sachsenhausen inhaftiert waren, nehmen diese gemeinsame Aktivität durchweg positiv wahr. Ein eigenes Unterkapitel widmet Brauer dem polnischen Lagersänger Aleksander Kuliszewicz. Die polnischen Gefangenen zeichneten sich durch besonderes musikalisches Engagement aus, da sie sehr schnell eine ausgeprägte Interessen- und Überlebensgemeinschaft bildeten. Den norwegischen Häftlingen war es aufgrund ihrer privilegierten Stellung möglich, Musik als Teil ihres Gemeinschaftslebens zu integrieren. Im dritten Teil geht Brauer auf das Wechselverhältnis von Musik und Gewalt am Beispiel der jüdischen Häftlinge und der Zeugen Jehovas ein. Die gezielt eingesetzte und gewollt tödliche Brutalität richtete sich gegen das Stigma vom musikalischen Juden: »Es scheint, als wollten die zuständigen SS-Blockführer mit Gewalt diesen Gefangenen ihre vermutete Musikalität austreiben.« (S.?298) So wird das befohlene Singen während qualvoller Misshandlungen zu einem typischen Gewaltritual der SS. Auch bei den Zeugen Jehovas sollten mit Hilfe von erzwungenem Singen Identitäten gebrochen werden. Jedoch geriet diese Mischform aus physischer Gewalt und psychischer Demütigung aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftsbewusstseins nicht selten zu einer Demonstration des unerschütterlichen Glaubens der Zeugen Jehovas. Im vierten und letzten Teil geht Brauer auf die nationalen und internationalen Dimensionen von Musik ein. Beispielhaft werden die Weihnachtsfeste, die gruppenübergreifenden musikalischen Veranstaltungen und die internationalen Lieder in Sachsenhausen analysiert. Insgesamt gelingt es Brauer, eine fundierte, auf breiter Quellenbasis angelegte Studie zu den musikalischen Aktivitäten von sechs Häftlingsgruppen vorzulegen und Musik und Gesang als Teil der Alltagsgeschichte im Konzentrationslager Sachsenhausen zu verorten. Die sorgfältige Analyse des Quellenmaterials und der sensible Gebrauch der Sprache – gerade in der Beschreibung der emotionalen Wirkung von Musik – zeichnen dieses Buch aus. Die Exkurse über die Lebenswege außergewöhnlicher Sänger und Musiker ermöglichen dem Leser darüber hinaus, Kenntnisse über das Erleben und Überleben in Extremsituationen mit individuellen Schicksalen zu verknüpfen.  Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager ISBN-10  3-940938-16-5 / 3940938165 ISBN-13  978-3-940938-16-9 / 9783940938169

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Juliane Brauer
Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen von Juliane Brauer Musik im KZ Sachsenhausen Schriftenreihe der Siftung Brandenburgische Gedenkstätten 25 Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Musik war aber stärker als die Angst.« Diese Aussage eines tschechischen Studenten zeigt eine der Dimensionen von Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen. Auf eine umfangreiche Quellenbasis gestützt zeichnet Juliane Brauer in ihrer nun veröffentlichten Dissertation den Umgang mit und die Wahrnehmung von Musik und Gesang am Beispiel des Konzentrationslagers Sachsenhausen im Zeitraum von 1936 bis 1945 nach. Dabei geht sie auf die Bedingungen, Anlässe und Formen von befohlener und selbstbestimmter Musik ein, zeichnet die Entwicklungslinien nach und analysiert ihre unterschiedlichen Funktionen: Singen auf Befehl als Instrument der Disziplinierung und Demütigung in den Händen der SS gehörte zu deren alltäglicher Herrschaftspraxis im Lager. Ihrer Studie legt Brauer jedoch die Frage zugrunde, ob selbstbestimmte Musik gleichfalls als Überlebensstrategie im Lager gedeutet werden kann. Darin folgt Brauer Christoph Daxelmüller, der Kultur als »Summe aller Zivilisationstechniken« definiert. Das selbstbestimmte Singen und Musizieren hatte unter anderem auch die Funktion, sich der eigenen kulturellen Identität zu vergewissern und an dieser selbst unter schlimmsten Lagerbedingungen festzuhalten. Die Musik der Häftlinge war demnach auch eine Reflexion der Ereignisse im Lager: der Versuch, eine Sprache für das Erlebte zu finden. Die vorliegende, sprachlich höchst präzise Arbeit stützt sich auf eine außerordentlich gute Quellenbasis: 15 Liederbücher der deutschen Häftlinge, drei Stimm- und Liederbücher der tschechischen Studenten, zwei polnische Liederhefte, ein niederländisches Tagebuch, in dem auch Lieder verzeichnet sind, sowie drei Liederbücher der norwegischen Gefangenen. Dieses Material wird durch Zeitzeugenberichte ergänzt. Auf diese Weise gelingt es Brauer im Vergleich zu bisherigen Aufsätzen und Büchern zu diesem Thema einen sehr großen Teil der Häftlingsgesellschaft in einem Lager abzudecken. Diese als 25.?Band in der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erschienene Studie ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil geht Brauer auf die befohlene Dimension von Musik als Herrschaftstechnik und –ritual der SS ein. Durch die gemeinsame musikalische Sozialisation und ein ähnliches Liedgut der SS wie der deutschen Häftlinge wurde Musik in den Anfangsjahren des Lagers von den Häftlingen nicht nur negativ wahrgenommen. An der erzwungenen musikalischen Begleitung von Gewaltakten und am befohlenen Singen bei Häftlingsmisshandlungen lässt sich die zunehmende Instrumentalisierung von Musik und Gesang zur systematischen Demütigung und Demoralisierung der Häftlinge nachzeichnen. Mit der zunehmenden Inhaftierung jüdischer Gefangener ab 1938 verstärkt sich die Entwicklung hin zur »musikalischen Gewalt«, also der tatsächlichen körperlichen Anstrengung des Singens (oft bei gleichzeitiger Misshandlung) und des Gefühls der Hoffnungslosigkeit unter den Gefangenen. Die kollektive Demütigung, willkürliche Bestrafung, die psychische und physische Folter werden von Brauer daher vollkommen zu Recht als »musikalischer Sadismus« bezeichnet. Der zweite Teil beleuchtet die musikalischen Aktivitäten einzelner Häftlingsgruppen. Jedes Gruppenkapitel beginnt mit einer Schilderung der kollektiven Verfolgung und Verhaftung und setzt sich mit dem Gruppenverständnis der Häftlinge auseinander. Ausführlich beschreibt Brauer den Gesang, die Chöre und Lagerkapellen der deutschen kommunistischen Häfltinge. Die beim Weihnachtsfest 1936 durch das gemeinsame Singen erfahrene tröstende Kraft der Musik ist Auslöser für nachfolgende musikalische Treffen. Die Liederbücher und das -repertoire zeigen, wie Musik als Gruppenstrategie genutzt wurde. Auch die tschechischen Studenten, die seit November 1939 in Sachsenhausen inhaftiert waren, nehmen diese gemeinsame Aktivität durchweg positiv wahr. Ein eigenes Unterkapitel widmet Brauer dem polnischen Lagersänger Aleksander Kuliszewicz. Die polnischen Gefangenen zeichneten sich durch besonderes musikalisches Engagement aus, da sie sehr schnell eine ausgeprägte Interessen- und Überlebensgemeinschaft bildeten. Den norwegischen Häftlingen war es aufgrund ihrer privilegierten Stellung möglich, Musik als Teil ihres Gemeinschaftslebens zu integrieren. Im dritten Teil geht Brauer auf das Wechselverhältnis von Musik und Gewalt am Beispiel der jüdischen Häftlinge und der Zeugen Jehovas ein. Die gezielt eingesetzte und gewollt tödliche Brutalität richtete sich gegen das Stigma vom musikalischen Juden: »Es scheint, als wollten die zuständigen SS-Blockführer mit Gewalt diesen Gefangenen ihre vermutete Musikalität austreiben.« (S.?298) So wird das befohlene Singen während qualvoller Misshandlungen zu einem typischen Gewaltritual der SS. Auch bei den Zeugen Jehovas sollten mit Hilfe von erzwungenem Singen Identitäten gebrochen werden. Jedoch geriet diese Mischform aus physischer Gewalt und psychischer Demütigung aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftsbewusstseins nicht selten zu einer Demonstration des unerschütterlichen Glaubens der Zeugen Jehovas. Im vierten und letzten Teil geht Brauer auf die nationalen und internationalen Dimensionen von Musik ein. Beispielhaft werden die Weihnachtsfeste, die gruppenübergreifenden musikalischen Veranstaltungen und die internationalen Lieder in Sachsenhausen analysiert. Insgesamt gelingt es Brauer, eine fundierte, auf breiter Quellenbasis angelegte Studie zu den musikalischen Aktivitäten von sechs Häftlingsgruppen vorzulegen und Musik und Gesang als Teil der Alltagsgeschichte im Konzentrationslager Sachsenhausen zu verorten. Die sorgfältige Analyse des Quellenmaterials und der sensible Gebrauch der Sprache – gerade in der Beschreibung der emotionalen Wirkung von Musik – zeichnen dieses Buch aus. Die Exkurse über die Lebenswege außergewöhnlicher Sänger und Musiker ermöglichen dem Leser darüber hinaus, Kenntnisse über das Erleben und Überleben in Extremsituationen mit individuellen Schicksalen zu verknüpfen. Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager ISBN-10 3-940938-16-5 / 3940938165 ISBN-13 978-3-940938-16-9 / 9783940938169

2008 Metropol 2008 Softcover 451 S. 23,8 x 16,8 x 3 cm ISBN: 3940938165 (EAN: 9783940938169 / 978-3940938169)


Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Musik war aber stärker als die Angst.« Diese Aussage eines tschechischen Studenten zeigt eine der Dimensionen von Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen. Auf eine umfangr mehr lesen ...
Schlagworte: Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager KZ Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Musik war aber stärker als die Angst.« Diese Aussage eines tschechischen Studenten zeigt eine der Dimensionen von Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen. Auf eine umfangreiche Quellenbasis gestützt zeichnet Juliane Brauer in ihrer nun veröffentlichten Dissertation den Umgang mit und die Wahrnehmung von Musik und Gesang am Beispiel des Konzentrationslagers Sachsenhausen im Zeitraum von 1936 bis 1945 nach. Dabei geht sie auf die Bedingungen, Anlässe und Formen von befohlener und selbstbestimmter Musik ein, zeichnet die Entwicklungslinien nach und analysiert ihre unterschiedlichen Funktionen: Singen auf Befehl als Instrument der Disziplinierung und Demütigung in den Händen der SS gehörte zu deren alltäglicher Herrschaftspraxis im Lager. Ihrer Studie legt Brauer jedoch die Frage zugrunde, ob selbstbestimmte Musik gleichfalls als Überlebensstrategie im Lager gedeutet werden kann. Darin folgt Brauer Christoph Daxelmüller, der Kultur als »Summe aller Zivilisationstechniken« definiert. Das selbstbestimmte Singen und Musizieren hatte unter anderem auch die Funktion, sich der eigenen kulturellen Identität zu vergewissern und an dieser selbst unter schlimmsten Lagerbedingungen festzuhalten. Die Musik der Häftlinge war demnach auch eine Reflexion der Ereignisse im Lager: der Versuch, eine Sprache für das Erlebte zu finden. Die vorliegende, sprachlich höchst präzise Arbeit stützt sich auf eine außerordentlich gute Quellenbasis: 15 Liederbücher der deutschen Häftlinge, drei Stimm- und Liederbücher der tschechischen Studenten, zwei polnische Liederhefte, ein niederländisches Tagebuch, in dem auch Lieder verzeichnet sind, sowie drei Liederbücher der norwegischen Gefangenen. Dieses Material wird durch Zeitzeugenberichte ergänzt. Auf diese Weise gelingt es Brauer im Vergleich zu bisherigen Aufsätzen und Büchern zu diesem Thema einen sehr großen Teil der Häftlingsgesellschaft in einem Lager abzudecken. Diese als 25.?Band in der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erschienene Studie ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil geht Brauer auf die befohlene Dimension von Musik als Herrschaftstechnik und –ritual der SS ein. Durch die gemeinsame musikalische Sozialisation und ein ähnliches Liedgut der SS wie der deutschen Häftlinge wurde Musik in den Anfangsjahren des Lagers von den Häftlingen nicht nur negativ wahrgenommen. An der erzwungenen musikalischen Begleitung von Gewaltakten und am befohlenen Singen bei Häftlingsmisshandlungen lässt sich die zunehmende Instrumentalisierung von Musik und Gesang zur systematischen Demütigung und Demoralisierung der Häftlinge nachzeichnen. Mit der zunehmenden Inhaftierung jüdischer Gefangener ab 1938 verstärkt sich die Entwicklung hin zur »musikalischen Gewalt«, also der tatsächlichen körperlichen Anstrengung des Singens (oft bei gleichzeitiger Misshandlung) und des Gefühls der Hoffnungslosigkeit unter den Gefangenen. Die kollektive Demütigung, willkürliche Bestrafung, die psychische und physische Folter werden von Brauer daher vollkommen zu Recht als »musikalischer Sadismus« bezeichnet. Der zweite Teil beleuchtet die musikalischen Aktivitäten einzelner Häftlingsgruppen. Jedes Gruppenkapitel beginnt mit einer Schilderung der kollektiven Verfolgung und Verhaftung und setzt sich mit dem Gruppenverständnis der Häftlinge auseinander. Ausführlich beschreibt Brauer den Gesang, die Chöre und Lagerkapellen der deutschen kommunistischen Häfltinge. Die beim Weihnachtsfest 1936 durch das gemeinsame Singen erfahrene tröstende Kraft der Musik ist Auslöser für nachfolgende musikalische Treffen. Die Liederbücher und das -repertoire zeigen, wie Musik als Gruppenstrategie genutzt wurde. Auch die tschechischen Studenten, die seit November 1939 in Sachsenhausen inhaftiert waren, nehmen diese gemeinsame Aktivität durchweg positiv wahr. Ein eigenes Unterkapitel widmet Brauer dem polnischen Lagersänger Aleksander Kuliszewicz. Die polnischen Gefangenen zeichneten sich durch besonderes musikalisches Engagement aus, da sie sehr schnell eine ausgeprägte Interessen- und Überlebensgemeinschaft bildeten. Den norwegischen Häftlingen war es aufgrund ihrer privilegierten Stellung möglich, Musik als Teil ihres Gemeinschaftslebens zu integrieren. Im dritten Teil geht Brauer auf das Wechselverhältnis von Musik und Gewalt am Beispiel der jüdischen Häftlinge und der Zeugen Jehovas ein. Die gezielt eingesetzte und gewollt tödliche Brutalität richtete sich gegen das Stigma vom musikalischen Juden: »Es scheint, als wollten die zuständigen SS-Blockführer mit Gewalt diesen Gefangenen ihre vermutete Musikalität austreiben.« (S.?298) So wird das befohlene Singen während qualvoller Misshandlungen zu einem typischen Gewaltritual der SS. Auch bei den Zeugen Jehovas sollten mit Hilfe von erzwungenem Singen Identitäten gebrochen werden. Jedoch geriet diese Mischform aus physischer Gewalt und psychischer Demütigung aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftsbewusstseins nicht selten zu einer Demonstration des unerschütterlichen Glaubens der Zeugen Jehovas. Im vierten und letzten Teil geht Brauer auf die nationalen und internationalen Dimensionen von Musik ein. Beispielhaft werden die Weihnachtsfeste, die gruppenübergreifenden musikalischen Veranstaltungen und die internationalen Lieder in Sachsenhausen analysiert. Insgesamt gelingt es Brauer, eine fundierte, auf breiter Quellenbasis angelegte Studie zu den musikalischen Aktivitäten von sechs Häftlingsgruppen vorzulegen und Musik und Gesang als Teil der Alltagsgeschichte im Konzentrationslager Sachsenhausen zu verorten. Die sorgfältige Analyse des Quellenmaterials und der sensible Gebrauch der Sprache – gerade in der Beschreibung der emotionalen Wirkung von Musik – zeichnen dieses Buch aus. Die Exkurse über die Lebenswege außergewöhnlicher Sänger und Musiker ermöglichen dem Leser darüber hinaus, Kenntnisse über das Erleben und Überleben in Extremsituationen mit individuellen Schicksalen zu verknüpfen. ISBN-10 3-940938-16-5 / 3940938165 ISBN-13 978-3-940938-16-9 / 9783940938169 Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager

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Sammlung der Hamburgischen Gesetze und Verfassungen in Bürger- und Kirchlichen, auch Cammer-, Handlungs- und übrigen Policey-Angelegenheiten und Geschäften samt historischen Einleitungen. Der Fünfte Theil.

Sammlung der Hamburgischen Gesetze und Verfassungen in Bürger- und Kirchlichen, auch Cammer-, Handlungs- und übrigen Policey-Angelegenheiten und Geschäften samt historischen Einleitungen. Der Fünfte Theil.

Piscator Hamburg 1768


( Der Fünfte Theil in welchem Fortsetzung der dritten Abtheilung von Rechten der Sachen und die vierte von peinlichen Rechten enthalten sind ). Mit 650 Seiten, 1 Blatt, Ohldr, 8°. Inhalt u.a.: Kauf- und Verkaufcontract / Miethen und Vermiethen / Gesellschaft und Mascopey / Lotterien und Glückstöpfe / Pfandrecht / Bürgschaften / Prätur-Inquisition / Bestrafung des Diebstahls / Bestrafung des Raubes mehr lesen ...
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Das Schwarzbuch der Rache [Gebundene Ausgabe] John Punisher (Autor)

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John Punisher (Autor)
Das Schwarzbuch der Rache [Gebundene Ausgabe] John Punisher (Autor)

2004 Berlin Eichborn 2004 Hardcover 208 S. 22,4 x 15,6 x 2,2 cm ISBN: 3821849010 (EAN: 9783821849010 / 978-3821849010)


333 wahre Geschichten über Racheakte - von phantasievoll bis perfide.""Dem lasse ich jetzt täglich unbestellte Möbel liefern!"" - ""Der wird Augen machen, wenn er seinen Fahrradsattel mit Salatöl imprägniert vorfindet"" - ""Deinen Porsche habe ich irgendwo am Flughafen geparkt, Schatz""Wer kennt sie nicht, die unbändige Rachlust, die einen überkommt, wenn man an bestimmte Menschen denkt? Zum Beisp mehr lesen ...
Schlagworte: 333 wahre Geschichten über Racheakte - von phantasievoll bis perfide.""Dem lasse ich jetzt täglich unbestellte Möbel liefern!"" - ""Der wird Augen machen, wenn er seinen Fahrradsattel mit Salatöl imprägniert vorfindet"" - ""Deinen Porsche habe ich irgendwo am Flughafen geparkt, Schatz""Wer kennt sie nicht, die unbändige Rachlust, die einen überkommt, wenn man an bestimmte Menschen denkt? Zum Beispiel an den sadistischen Mathelehrer und die untreue Exfreundin; die intrigante Kollegin und den nervigen Nachbarn; den unverschämten Kellner und den dummdreisten Chef.John Punisher weiß Rat. In seinen Rachegeschichten gibt er keine detaillierten Handlungsanleitungen zur Rechtsverletzung, aber er trifft unser Bedürfnis nach Bestrafung, nach Schadenfreude, nach Genugtuung trotzdem mitten auf die Zwölf. Und wer weißVielleicht ist die Rachsucht der meisten Leser bereits gestillt, wenn sie sich bei der Lektüre vorstellen, wie ihr Opfer über den Urheber der falschen SMS vom Lotteriegewinn rätselt ... 15 Rache, wem Rache gebührt!! Rache ist gesund! Sie befreit und lindert den seelischen Schmerz. Aber das ist noch längst nicht allesKultivierte Rache fördert neben Mut und Kreativität auch unsere planerischen und organisatorischen Fähigkeiten. Und je origineller und unerwarteter unsere Antwort auf unverdiente Kränkungen oder Niederlagen, desto größer das Wohlgefühl. Das Schwarzbuch der Rache versammelt 333 wahre Geschichten über Racheakte - von phantasievoll bis perfide. Ob sadistische Lehrer, untreue Exfreundinnen, intrigante Kollegen, undankbare Chefs, nervige Nachbarn oder unverschämte KellnerJohn Punisher trifft unser Bedürfnis nach Bestrafung, nach Schadenfreude, nach Genugtuung mitten auf die Zwölf. Und wer weißVielleicht ist die Rachsucht der meisten Leser bereits gestillt, wenn sie sich bei der Lektüre vorstellen, wie ihr Opfer über den Urheber der falschen SMS vom Lotteriegewinn rätselt ...

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Ist das Gefängnis eine sinnvolle Strafmaßnahme für rechtsextreme jugendliche Gewalttäter?

Mehr von Reichert Frank
Reichert, Frank
Ist das Gefängnis eine sinnvolle Strafmaßnahme für rechtsextreme jugendliche Gewalttäter? psychosozial 113 (2008), 119-125

Psychosozial-Verlag 2008 Geheftet


EINZELARTIKEL AUS: psychosozial 113 (2008), 119-125. Sie erhalten einen gehefteten Ausdruck dieses Fachartikels, keine PDF-Datei. In einer Erörterung der Frage, ob das Gefängnis eine sinnvolle Maßnahme der Bestrafung von rechtsextremen jugendlichen Gewalttätern darstellt, wird herausgearbeitet, dass der Strafvollzug weniger zu Resozialisierung und Reintegration führt, sondern repressiv wirkt und i mehr lesen ...

Schlagworte: Gefängnisse, Strafvollzug, Psychosoziale Rehabilitation, Jugendliche Delinquenz, Radikalismus (Politik), Rassismus, Ethnische und nationale Diskriminierung, Bestrafung, Straftäterrehabilitation, Institutionelle Umwelt, Einstellungsänderung, Verhaltensänderung, Ausländer, Gewaltverbrechen

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Frontalhirn an Mandelkern. Letzte Meldungen aus der Nervenheilkunde  von Manfred Spitzer (Autor)

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Manfred Spitzer (Autor)
Frontalhirn an Mandelkern. Letzte Meldungen aus der Nervenheilkunde von Manfred Spitzer (Autor)

Auflage: 1 (2005) Schattauer, F.K. Verlag 2005 Softcover 127 S. 23,6 x 16,4 x 1,2 cm ISBN: 3794524098 (EAN: 9783794524099 / 978-3794524099)


Frontalhirn an Mandelkern"" - kommunizieren Organe miteinander wie Fluglotsen mit Piloten oder Kapitäne mit Maschinenräumen? Die letzten Meldungen aus der Hirnforschung lassen sich tatsächlich in dieser Weise interpretierenSo sagt das Frontalhirn dem Mandelkern, er solle sich nicht so aufregen, und je energischer es das tut, desto cooler bleibt letzterer. Ähnlich autoritär springt das Frontalhirn mehr lesen ...
Schlagworte: Frontalhirn an Mandelkern"" - kommunizieren Organe miteinander wie Fluglotsen mit Piloten oder Kapitäne mit Maschinenräumen? Die letzten Meldungen aus der Hirnforschung lassen sich tatsächlich in dieser Weise interpretierenSo sagt das Frontalhirn dem Mandelkern, er solle sich nicht so aufregen, und je energischer es das tut, desto cooler bleibt letzterer. Ähnlich autoritär springt das Frontalhirn mit dem Hippocampus um, einem wichtigen Zentrum für alle unsere Lernprozesse. Die Geschichte dieses spannenden Funkverkehrs im Gehirn ist nur eine der ""letzten Meldungen"" aus der Nervenheilkunde, die Manfred Spitzer in seiner neuen Kollektion neurobiologischer Miniaturen präsentiert. Wie immer geht es um kurze Diskussionen und Berichte aus dem Bereich der Neurobiologie, die aus der Sicht des Autors neben dem Menschen auch Gott und die Welt einschließen und daher gar nicht weit genug verstanden werden könnenWer hätte gedacht, dass es Großmütter nur deshalb gibt, weil es große Gehirne gibt, dass Neuronen die Demokratie lange vor den Griechen erfunden haben, dass ein Blick ins Gehirn wirtschaftliche Entscheidungen erklärt und sogar auf soziale Prozesse wie Bestrafung, Eskalation oder Vorurteile ein Licht zu werfen vermag? Wer hätte gedacht, dass unser Gehirn so plastisch ist, dass es als Zeuge vor Gericht wenig taugt, und dass man heute schon diskutiert, was geschehen soll, wenn wir die Leistung unseres Gedächtnisses nach Belieben herauf- oder herunterregeln können? War uns klar, dass Kinder durch elektronische Medien gefährdet sind, oder dass sie manchmal umso schlechter lernen, je mehr sie schon wissen? Hirnforschung ist längst nicht mehr eine kryptische Geheimwissenschaft oder ein Randgebiet menschlicher Neugier, sondern sie leistet einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis unserer Kultur und zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen. Wenn sie darüber hinaus so lebendig vermittelt wird wie in diesem neuen Band ""aus Spitzers Feder"", hat sie auch einen sympathischen Unterhaltungswert.Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg, Gastprofessor an der Harvard-Universität und am Institute for Cognitive and Decision Sciences in Oregon. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft, der Lernforschung und Psychiatrie. Seit 1997 ist er Ordinarius für Psychiatrie in Ulm. Er ist Herausgeber des psychiatrischen Anteils der Zeitschrift `Nervenheilkunde` und leitet das von ihm gegründete `Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen` in Ulm. Er moderiert eine wöchentliche Fernsehserie zum Thema Geist und Gehirn.

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99 philosophische Rätsel von Martin Cohen (Autor), Dirk Oetzmann

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Martin Cohen Dirk Oetzmann
99 philosophische Rätsel von Martin Cohen (Autor), Dirk Oetzmann

Auflage: 2. (19. März 2001) Frankfurt Campus Verlag Gmbh 2001 Softcover 240 S. 21,4 x 14,2 x 1,9 cm ISBN: 3593366533 (EAN: 9783593366531 / 978-3593366531)


Philosophen lieben Rätsel. Schon bei den alten Griechen war es eine Art Sport, verblüffend einfache Fragen zu stellen, um sich dann wochenlang die Köpfe heiß zu reden. Mit 99 erstaunlichen Rätseln und Paradoxa entführt Sie Martin Cohen in die Welt der Philosophie. Und am Ende des Buches verrät er, wie frühere Philosophen die Rätsel gelöst haben- und sich immer wieder die Zähne ausbissen. Über den mehr lesen ...
Schlagworte: Denkspiel Philosophie Religion Paradoxon Philosophiegeschichte Rätsel Philosophen lieben Rätsel. Schon bei den alten Griechen war es eine Art Sport, verblüffend einfache Fragen zu stellen, um sich dann wochenlang die Köpfe heiß zu reden. Mit 99 erstaunlichen Rätseln und Paradoxa entführt Sie Martin Cohen in die Welt der Philosophie. Und am Ende des Buches verrät er, wie frühere Philosophen die Rätsel gelöst haben- und sich immer wieder die Zähne ausbissen. Über den Autor: Martin Cohen ist Herausgeber der Zeitschrift The Philosopher. Er unterrichtet Philosophie am College of St. Mark and St. John der Universität Plymouth. Wenn jemand erklären würde, alle Bewohner Kretas seien Lügner, wäre das zwar ziemlich dreist, aber ansonsten nicht sonderlich bemerkenswert. Ist es aber ein Kreter selbst, der dies behauptet, entsteht eines jener Paradoxa, die Philosophen so sehr lieben, weil die Gesetze der Logik in Frage gestellt scheinen und man sich stundenlang darüber den Kopf zerbrechen kann. Wer Gefallen findet an solchen Gedankenspielen und kniffligen Rätsel ist mit Martin Cohens Buch wirklich gut bedient und kann sich am bekannten ""Gefangenen-Dilemma"" die Zähne ausbeißen oder sich in die scheinbar ausweglose Lage des ""Friseurs vom Hindukusch"" hineinversetzen, der laut strengem Befehl des Herrschers allen Untertanen die Haare zu schneiden hat, wobei sich aber niemand selbst einen Haarschnitt verpassen darf. Wer Rätsel wie dieses Barbierproblem für eine Kleinigkeit hält, erfährt von Cohen, dass selbst ein Großdenker wie Bertrand Russell ""wochenlang kaum essen und schlafen konnte"", weil er an dessen Lösung herumtüftelte. Mit den Lösungen ist das überhaupt so eine Sache. Zwar nimmt der Lösungsteil fast die Hälfte des Buches ein, heißt aber wohlweislich nicht ""Lösungsteil"", sondern ""Erörterungen"". Denn ebenso wie in der Philosophie das Zweifeln und Fragen wichtiger ist als die Antworten, haben auch philosophische Rätsel eher selten eine konkrete Lösung -- sie dienen vielmehr als anschauliche Einführung in ein Problemfeld, eine Fragestellung. Und weil dem so ist, kann man 99 philosophische Rätsel durchaus als eine Art Einführung betrachten, die ""die ganze Schatztruhe philosophischen Denkens"" vor einem öffnet -- weil neben der Logik noch ganz andere Bereiche der Philosophie wie Ethik, Erkenntnistheorie oder Religion mithilfe der Rätsel erschlossen werden. Auf recht witzige Weise erklärt Cohen Grundbegriffe der Philosophie, stellt wichtige Denker vor und macht Lust, diese Schatztruhe noch genauer zu inspizieren. Der Friseur vom Hindukusch übrigens floh angesichts seines Dilemmas in die Berge und hielt sich dort 20 Jahre lang versteckt Cohen macht mit seinen Rätseln süchtig. Das Spektrum -von der Antike bis heute-, das er hierfür aufbietet, konfrontiert den Leser mit grundlegenden philosophischen Problemen, die durchaus alltagskonform (z.B. Bestrafung von Ladendieben) sein können oder sich als Gedankenkonstrukte erweisen. Die jeweils angehängte Frage wird im Anhang beantwortet- jedoch bleibt dem Leser genug Raum zum selbständigen Philosophieren, weil Cohen keine Rezeptlösungen anbietet und Probleme teilweise zum Diskutieren (oder Staunen) offen lässt. Sehr zu empfehlen!

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