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Kantorowicz, Alfred:
Politik und Literatur im Exil. Deutschsprachige Schriftsteller im Kampf gegen d. Nationalsozialismus. Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte , Bd. 14.
Hamburg : Christians, 1978. 346 S., gebundene Ausgabe mit illustr. Umschl. ISBN: 3767205467 (EAN: 9783767205468 / 978-3767205468)
Umschl. etwas berieben. - Vorbemerkung -- . Bestandsaufnahme und Klarstellungen -- Einführungen in die Geschichte der deutschsprachigen Literatur im Exil -- Frühe Vorarbeiten -- Die Manipulationen in der DDR -- Erste mißglückte Versuche in der Bundesrepublik -- Erste Erfolge und Ergebnisse systematischer Forschung -- -- . Die Vielspältigkeit der deutschsprachigen Exilliteratur Altersgruppen -- Deutsche Sozialistinnen als Opfer des stalinistischen Terrors -- Exilierte Aristokraten Pazifisten -- Kommunisten und Sozialdemokraten Die Reichskanzler Philipp Scheidemann, Joseph Wirth und Heinrich Brüning -- Prominente Katholiken Der Streit um Thomas Mann Im Exil erfolgreiche Autoren Das Exil als erfolglose Zwischenphase: Carl Zuckmayer Landarbeit als Broterwerb: Elisabeth Castonier Das Ende deutsch-jüdischer Symbiose Einstellungen zu Deutschland -- . Der Schutzverband Deutscher Schriftsteller im Exil -- Wiedergründung in Paris Veranstaltungen und Redner Grüße zum fünfjährigen Bestehen -- Einzelgänger ohne Kontakte zum Schutzverband Die Herausforderung durch den Spanischen Bürgerkrieg -- . Schriftstellerkongresse -- Der sowjetische Schriftstellerkongreß -- und die Proklamierung des "Sozialistischen Realismus" Der Erste Internationale Schriftstellerkongreß zur Verteidigung der Kultur, Paris -- Die Zeitschrift "Das Wort" und die Anthologie "Deutsch für Deutsche" Expressionismusstreit und Realismusdebatte im Zeichen der Volksfront Der Tag des Freien Buches und die Gründung der Deutschen Freiheitsbibliothek -- Die öffentlichen Bücherverbrennungen am 10. Mai Internationale Solidarität mit den verfolgten Schriftstellern Erste Pläne und Vorarbeiten zur Sammlung der verbotenen Literatur Förderer des Unternehmens Lösung des Raumproblems Unterstützung in England Gründung und Einweihung der deutschen Freiheitsbibliothek Arbeit und Schicksal der Bibliothek bis zur Besetzung Frankreichs Veranstaltungen zum 1O. Jahrestag der Bücherverbrennungen in den USA Der Tag des Freien Buches, Berlin 1947 Epilog -- Anmerkungen Personenregister. - Im Mai 1933 errichteten die Nationalsozialisten in den Kulturzentren des Reiches Scheiterhaufen. Auf ihnen ließen sie die Werke aller Schriftsteller und Wissenschaftler verbrennen, die nicht so dachten wie sie. Mit dieser ersten "Manifestation des Ungeistes" begann vor 45 Jahren der Leidensweg unabhängiger oder oppositioneller Denker. Seine Stationen sind: Bevormundung, Diffamierung, Verfolgung und Exil. Der Verfasser beschreibt den Exodus und das Schicksal der mehr als 2000 exilierten Schriftsteller deutscher Sprache. Sie repräsentieren den geistigen, politischen und künstlerischen Meinungspluralismus, durch den Europa seine kulturell führende Stellung errungen hatte. Ihre politischen und literarischen Aktivitäten stehen im Mittelpunkt des Buches. Eingehend erörtert werden - die Wiedergründung des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller in Paris, - die Initiativen und Publikationen des Verbandes, - die Gründung und Tätigkeit der Deutschen Freiheitsbibliothek, - Funktion und Bedeutung der internationalen Schriftstellerkongresse, - das Engagement deutschsprachiger Schriftsteller im Spanischen Bürgerkrieg, - die Veranstaltungen zum "Tag des freien Buches" 1943 in den USA und 1947 in Berlin. Alfred Kantorowicz, als Jude und Kommunist 1933 ins Exil getrieben und als engagierter Schriftsteller stets in den Brennpunkten des Geschehens, ist einer der intimsten Kenner der Ereignisse. Er berichtet nicht nur auf Grund eigenen Erlebens, sondern auch einer umfassenden Kenntnis der einschlägigen Literatur und Quellen. Seinem Werk kommt damit besondere Bedeutung zu. ISBN 3767205467
Schlagworte: Schriftsteller, Emigrant, Exilliteratur, Politischer Widerstand, Exil, Kantorowicz
Bestell-Nr.: 912070
Kubíková, Pavlína:
Czech writers. Tschechische Schriftsteller. Engl. transl.: Derek Paton. German transl.: Iva Kratochvílová , Volker Losseff. Publ. by the Ministry of Culture of the Czech Republik.
2., expanded and rev. ed. [Praha] : Ministry of Culture of the Czech Republik, 2001. 175 S. : Ill. Broschiert. ISBN: 8086310221 (EAN: 9788086310220 / 978-8086310220)
Ein sehr gutes Ex. - Literaturangaben. - Text dt. und engl. - Vladimir Novotny: Czech Literature on the Threshold of the Thirde Millennium Die tschechische Literatur an der Schwelle zum dritten Jahrhundert Michal Ajvaz Hana Belohradskä Alexandra Berkovâ Petr Borkovec Tereza Bouckovâ Zuzana Brabcovâ Antonin Brousek Daniela Fischerovä Viola Fischerovä Viktor Fischi Bohumila Grögerova Jifi Grusa Jifina Haukovâ Zbynëk Hejda Josef Hirsal Daniela Hodrovä Vaclav Jamek Jan Jandourek Ivan Jelinek Ivan M. Jirous Emil Julis Petr Kabes Vaclav Kahuda Eva Kantûrkové Zeno Kaprâl Lubor Kasal Ivan Klima Alexandr Kliment Pavel Kohout Jifi Kolaf Petr Krai Jifi Kratochvil Eda Kriseova Jifi Kubëna Ludvfk Kundera Frantisele Listopad Roman Ludva Arnost Lustig Lubomir Martinek Ivan Matousek Karel Milota Vladimir Parai Iva Pekârkovâ Lenka Prochâzkovâ Jaroslav Putik Sylvie Richterovâ Vera Rosi Zdenëk Rotrekl Jifi Rulf Karol Sidon Ivan Slavik Jifi Strânsky Karel Siktanc Josef Skvorecky Pavel Srut Jana Stroblovâ Jâchym Topol Josef Topol Jan Trefulka Vlastimil Tfesnàk Milos Urban Ludvik Vaculik Jaroslav Vejvoda Michal Viewegh Ivan Wernisch. - Der bekannte Prager Literaturkritiker Milan Jungmann stellte im Einleitungstext zur vorvorjährigen Ausgabe des Katalogs "Tschechische Schriftsteller" bereits im Anfang seiner Betrachtung die Hypothese auf, dass "die Literatur die größte Hoffnung auf ein ausgeglichenes künstlerisches Niveau" habe, "deren Entwicklung nicht gewaltsam unterbrochen oder auf irgendeine Weise von oben beeinflusst" werde. Sicherlich würde kein Intellektueller einer Literatur solche Kulturplagen wünschen, wie den Antritt junger literarischer Stalinisten nach 1948 oder pragmatischer literarischer Neo-Stalinisten nach 1969. Der Situation der Belletristik kann man jedoch mit Schwarzweißmalerei nicht gerecht werden: Wenn sie der Gewalt widerstehen muss, gewinnt sie an Prestige und wird um so mehr zu einem unverfälschten Repräsentanten der nationalen Kultur. Falls sie jedoch diese gesellschaftliche Funktion verliert, gewinnt sie möglicherweise an ästhetischen Qualitäten; ihre kulturelle Bedeutung wird allerdings um einiges fraglicher. Plötzlich fordert man - auch im Kontext der demokratischen Welt -vom Schriftsteller, dass er eher Publizist als Künstler sein möge und dass seine Bücher gut zu verkaufen sein sollen - dieses oft mit der Folge, dass die Bücher weniger gut geschrieben sind. Dies sind die Fragen, die nach 1989 wie ein gedämpftes Echo aus einer fernen Zukunft oder wie ein perspektivisches Problem der Kulturwissenschaft wirkten; an der Schwelle zum dritten Jahrtausend gewinnen diese Dilemmas jedoch für die neue tschechische Bücherproduktion zentrale Bedeutung. Den politischen Aufschwung und den Untergang des tschechischen Stalinismus wie auch das traumatische Drama der Besserung und Bekehrung ehemaliger Stalinisten vor und nach dem August 1968 werden von der heutigen Lesergeneration als Themen alter Schulbücher betrachtet. Wie Jan Neruda, ein Klassiker der tschechischen Poesie, einst geschrieben hatte, ruckte die Zeit am Vorhang - und 1989 ruckte sie in Tschechien so heftig und ausgeprägt, dass die Tragödien oder tragischen Grotesken der Ära vor dem Novemberumbruch im historischen Sinn zur endgültigen Vergangenheit wurden - vielleicht nicht hinsichtlich der gesellschaftlichen Reflexion, vielleicht auch noch nicht in Bezug auf das politische Leben, ganz sicher aber unter dem Aspekt des literarischen Lebens und der literarischen Entwicklung. Auch deshalb verstummten viele bedeutende tschechische Schriftsteller in den 90er Jahren für lange Zeit: Ihre Werke wurden zu Ausstellungsstücken des literarischen Museums, während aktuelle, anregende Bücher von ihnen leider nicht mehr erwartet wurden. Für diese Tatsache gibt es auch tiefgreifende ästhetische und philosophische Gründe: Seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrzehntes hat die postmoderne oder postmodernistische Poetik in der tschechischen Belletristik eine absolut dominierende Stellung eingenommen; und angesichts dieser Strömung werden viele Werke älterer Schriftsteller allgemein als äußerst anachronistisch aufgefasst. Gleichzeitig folgt logisch aus dieser Feststellung, dass sich der künstlerische Schwerpunkt der tschechischen Literatur in den letzten Jahren zu Werken der so genannten mittleren literarischen Generation verschoben hat, und zwar sowohl zu den in der Nachkriegszeit geborenen Autoren, die mit ihren Büchern jedoch meist erst nach 1989 die neue literarische Bühne betraten, als auch zu den um 1960 geborenen Schriftstellern, mithin also zu Autoren, die über eine unverwechselbare Erfahrung mit der Tätigkeit oder zumindest mit dem Bestehen einer kulturellen Opposition, mit dem illegalen Selbstverlag oder dem Dissidentendasein verfügen, wobei sich eben diese Erfahrung bei ihnen in einer Generationsgeste und der Empfindung einer moralischen Unruhe äußerte. Mit der Ausnahme des wahrscheinlich pessimistischsten unter den heutigen tschechischen Schriftstellern, Vladimir Körner, der sich zunehmend auf Filmdrehbücher konzentriert, in denen er immer wieder zu den schmerzhaften Stellen der nationalen Psyche und der tschechischen Geschichte zurückkehrt, also zu dem, mit dem sich die neue Literatur der neueren Autoren in Böhmen, Mähren und Schlesien fast gar nicht befasst, streben die meisten Schriftsteller an, völlig apolitisch, antiideologisch, antiutilitär und kontrapragmatisch zu sein. Das tschechische literarische Schaffen strebt nach solch einer gedanklichen Wirkung auch in der gesellschaftlichen und psychologischen Sphäre, was man als den allmählich ausschlüpfenden tschechischen literarischen Feminismus bezeichnen könnte. Dieser ist zurzeit in den neuen, psychologisch konzipierten Büchern der bereits bekannten Schriftstellerinnen wie beispielsweise der Prosaistinnen Alexandra Berkovä, Zuzana Brabcovä und Iva Pekärkovä am überzeugendsten. Die ausgeprägteste Gestalt erhielten die feministischen Tendenzen in Tschechien wahrscheinlich in den Poesiebüchern der um eine Generation jüngeren Bozena Sprävcovä ("Vymluva", "Vecefe"). Diese literarische Richtung hat in der neuen tschechischen Dichtung eine große Zukunft vor sich. Höchstwahrscheinlich wird sie sich aber dennoch mit dem uralten Konflikt zwischen der faktischen Äußerung einer Idee und deren Umsetzung in eine ästhetische Form auseinander setzen müssen: Es passiert nämlich, dass ein unausgegorenes feministisches Pseudomanifest unter künstlerischem Aspekt wie ein völlig dilletantisches Büchlein wirkt - und dass ein klassisches psychologisches Prosawerk (beispielsweise aus der Feder von Eva Kantûrkovâ) die Welt der modernen Frau mit einem viel größeren Verständnis darzustellen vermag. (S. 8) ISBN 8086310221
Schlagworte: Tschechische Republik, Schriftsteller, Autoren, Literaturgeschichte, Literatur
Bestell-Nr.: 919331
Rietzschel, Evi:
Gelehrsamkeit ein Handwerk?
Bücherschreiben ein Gewerbe? Dokumente zum Verhältnis von Schriftsteller und Verleger im 18. Jahrhundert in Deutschland
Mit 17 Abbildungen
Leipzig: Verlag Philipp Reclam jun. 1982 305 S. 18 cm, kart.,
Seiten leicht gebräunt, in gutem, gebrauchten Zustand, Aus dem Inhalt: Der Buchhandel, das Verlagswesen und der literarische Markt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland - Die Auseinandersetzung mit dem Nachdruck - Der bürgerliche Schriftsteller, seine materielle Lage und sein Selbstverständnis - Das Bemühen der Schriftsteller um Unabhängigkeit vom Berufsbuchhandel - Das Entstehen einer Geschäftspartnerschaft zwischen Schriftsteller und Verlegen - Die Herausbildung des Urheberrechtsgedankens 1. Auflage/ Reclams Universal- Bibliothek Band 965
Schlagworte: Rietzschel, Evi; Gelehrsamkeit ein Handwerk?; Bücherschreiben ein Gewerbe?; Dokumente zum Verhältnis von Schriftsteller und Verleger im 18. Jahrhundert in Deutschland; Der Buchhandel, das Verlagswesen und der literarische Markt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland; Die Auseinandersetzung mit dem Nachdruck; Der bürgerliche Schriftsteller, seine materielle Lage und sein Selbstverständnis; Das Bemühen der Schriftsteller um Unabhängigkeit vom Berufsbuchhandel; Das Entstehen einer Geschäftspartnerschaft zwischen Schriftsteller und Verlegen; Die Herausbildung des Urheberrechtsgedankens;
Bestell-Nr.: 7616
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MEIER LENZ, D.P und KURT MORAWIETZ:
Niedersachsen literarisch. 25 Jahre Verband deutscher Schriftsteller (VS). Geschichte und Perspektiven.
Wirtschaftsverlag, 1983. Paperback, wie neu ISBN: 3883142948 (EAN: 9783883142944 / 978-3883142944)
unglesen, "Inhalt , 9 Johann-Tönjes Cassens: Ein bedeutender kulturpolitischer Faktor - Erfolgreiche Arbeit 11 Bernt Engelmann: Trotz anhaltend schwieriger Lage - Kärrnerarbeit im Flächenstaat 14 Günter Rodewig: Schriftsteller als Gewerkschaftskollegen 14 Günter Rodewig: Schriftsteller als Gewerk 17 Leohhard Mahlein: Das Gemeinsame erkennen - und das (noch) Trennende überbrücken 27 Literatur in Niedersachsen: Historie & Gegenwart / Basis, Förderung & Vermittlung 29 Kurt Morawietz: Kleine Geschichte der Literatur in Niedersachsen - Eine erste Übersicht 123 Dieter P. Meier-Lenz: Literatur in Niedersachsen - Aspekte zur Literaturszene der Gegenwart 133 Heiko Postma: Die Papiertiger - Zur Literatur des Landes Kleine niedersächsische Typensammlung 152 Lothar Frisör: Kulturförderung in Niedersachsen - Möglichkeiten und Grenzen 157 25 Jahre Verband deutscher Schriftsteller (VS): Geschichte & Perspektiven 159 Dieter Lattmann: Vom „Leipziger Schriftstellerverein" (1842) bis zum „Entwicklungsland Kultur" (1973) -Chronik der Ereignisse 171 Fred Engelke: Konsequent auf Zukunft angelegt - Von der o -j — - —— ————----- - c? o ^ steller e. V. bis zur Konstituierung des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) Niedersachsen e. V. (1958 - 1971) 198 Rudolf Lange: Auf dem Weg zur „Einigkeit der Einzelgänger" - Vom Verband deutscher Schriftsteller (VS) NiederSachsen e. V. bis zum Anschluß an die IG Druck und Papier (1971 - 1981) 213 Johann-Günther König: Die VS-Berufsgruooe Bremen - Natürlicher Partner im gemeinsam gewollten Verband 217 Johann P. Tammen: Der Kurs heißt Mediengewerkschaft - on den besonderen Anforderungen in einer veränderten Kulturlandschaft 228 IG Druck und Papier/VS: Schriftsteller sind keine freischwebenden Individuen w3118
Schlagworte: NIEDERSACHSEN LITERARISCH. 25 JAHRE VERBAND DEUTSCHER SCHRIFTSTELLER (VS).
Bestell-Nr.: 8645
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11,44 EUR |
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Hannes Schwenger:
Schriftsteller und Gewerkschaft , Ideologie, Überbau, Organisation
Luchterhand, 1974. Paperback, Gut ISBN: 3472611588 (EAN: 9783472611585 / 978-3472611585)
Rücken licht gebräunt; "Sind Schriftsteller, sind Intellektuelle kleinbürgerliche "Parasiten der Bourgeoisie", wie Georg Lukacs vor fünfzig Jahren meinte, oder sind sie eine "Vormacht der Arbeiterklasse", wie Frank Benseler 1969 für die „LiteraturProduzenten" formulierte? Oder stehen sie "sozial freischwebend" zwischen den Klassen, wie Alfred Weber und Karl Mannheim behaupteten? Durch ihren GewerkschaftsBeitritt haben die Schriftsteller der Bundesrepublik sich selbst auf die Seite der Arbeiterbewegung gestellt. Der sechs Jahrzehnte lange Weg zu dieser Entscheidung ist ein Lehrstück ideologischen Klassenkampfs; vor allem eines Klassenkampfes von oben, dessen unbekanntestes Kapitel hier - unter anderem - zum ersten Mal geschrieben wird: Die Zerschlagung und Verhinderung gewerkschaftlicher Schriftstellerverbände durch Westaliüerte, CDURegierung und sozialdemokratischen Antikommunismus 1945-53. Theoretische Grundlage bildet die Untersuchung der Klassenlage und Ideologie der Schriftsteller anhand einer Gegenübersteilung der wichtigsten Theorien zur sozio-ökonomischen Lage und der verfügbaren Daten zur realen Entwicklung im Autorenberuf. Dabei zeigt sich, daß es zwischen ökonomischer Lage und Bewußtseinsentwicklung keinen Automatismus gibt, daß sich aber falsches Bewußtsein nicht auf die Dauer über die reale ökonomische Entwicklung hinwegsetzen kann. "(Covertext) p1902
Schlagworte: HANNES SCHWENEER SCHRIFTSTELLER UND GEWERKSCHAFT , IDEOLOGIE, ÜBERBAU, ORGANISATION
Bestell-Nr.: 8490
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2,64 EUR |
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4,49 EUR |
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Rietzschel, Evi (Hrsg.):
Gelehrsamkeit ein Handwerk? Bücherschreiben ein Gewerbe? Dokumente zum Verhältnis von Schriftsteller und Verleger im 18. Jahrhundert in Deutschland
1. Leipzig Philipp Reclam Jun. Verlag, 1982. 305 S. 17,5 x 10,5 cm Taschenbuch
Guter Zustand, leichte Gebrauchsspuren (Einband und Seiten papierbedingt leicht nachgedunkelt), sonst tadellos - keine Eintragungen, keine Unterstreichungen und keine Eselsohren. Inhalt: I. Der Buchhandel, das Verlagswesen und der literarische Markt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland. II. Die Auseinandersetzung mit dem Nachdruck. III. Der bürgerliche Schriftsteller, seine materielle Lage und sein Selbstverständnis. IV. Das Bemühen der Schriftsteller um Unabhängigkeit vom Berufsbuchhandel. V. Das Entstehen einer Geschäftspartnerschaft zwischen Schriftsteller und Verleger. VI. Die Herausbildung des Urheberrechtsgedankens. Mit 17 Abbildungen auf Tafeln. Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Schlagworte: Literatur, Deutsche Literatur, Buchhandel, Buchwesen, Verlagswesen, Schreiben, Schriftsteller, Autoren, Verlag
Bestell-Nr.: 10865
| Preis: |
4,90 EUR |
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6,40 EUR |
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Bienek, Horst:
Werkstattgespräche mit Schriftstellern. Gespräche u.a. mit Max Frisch, Marie Luise Kaschnitz, Wolfgang Koeppen, Uwe Johnson, Friedrich Dürrenmatt, Heinrich Böll und Martin Walser. Mit 15 Photos auf Tafeln.
Erste Auflage. München, Carl Hanser, 1962. 224 Seiten mit Abbildungen. Illustrierte Originalbroschur.
Bienek, Horst, *7.5.1930 Gleiwitz (Oberschlesien), †7.12.1990 München. Sohn eines Bahnbeamten. 1951 Meisterschüler Brechts. Geprägt durch Verhaftung und Verurteilung (25 Jahre Zwangsarbeit) in Ost-Berlin (1951). Vierjährige Gefangenschaft im russischen Zwangsarbeitslager Workuta, amnestiert. 1957 Redakteur beim Hessischen Rundfunk. 1961-68 Lektor in München. 1976 in Australien. B. lebte als freier Schriftsteller. Mitglied des PEN und mehrerer Akademien. B. erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Bremer Literaturpreis, 1989 den Stadtschreiber-Preis Mainz und den Jean-Paul-Preis. 1986/87 Gastlektor für Poetik an der Universität München ("Sprache und Exil heute"). - Erzähler, Lyriker, Literaturkritiker, Herausgeber von Werkstattgesprächen mit Schriftstellern, Filmautor. - Seit Ende der 50er Jahre Prosa und Lyrik mit dem Gefangenschaftsmotiv: "Poet der Vereinsamung" (von Pound beeinflußt). Der erste Band der Oberschlesien-Romane, Die erste Polka, war für B. ein Neuanfang. Mit Gefühl für die Geschichts- und Ressentimentsträchtigkeit der deutschpolnischen Nachbarschaft wird die Symbolik einer Zeitenwende (der 31.8.1939, Tag des angeblichen polnischen Überfalls auf den Gleiwitzer Sender) als Hintergrund für menschliche Schicksale benutzt. Das ehemalige Grenzland Oberschlesien nach dem Angriff auf Polen und sich verziehendem Kriegslärm ist auch in Septemberlicht an einem einzigen Tag erfaßt. Zeit ohne Glocken spielt am Karfreitag des Jahres 1943. In allen drei Büchern wird "Verlorenes noch einmal erinnernd in Besitz genommen". Aus präzis vergegenwärtigten Fakten entsteht mit Hilfe der Phantasie (nach dem Vorbild Faulkners und T. Wolfes) eine hochdramatische Verknüpfung privater und politischer Augenblicke, wobei das Einzelschicksal Vorrang vor dem kollektiven hat. Der vierte Band Erde und Feuer hat die Katastrophe des Jahres 1945 zum Thema, als Gleiwitz in die Hände der Sieger fiel. Autorenlexikon/Systhema Vorsätze beschrieben. Befriedigender Zustand.
Schlagworte: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Literaturtheorie, Deutsche Literatur der 60er Jahre, Germanistik, Literarische Porträts, Literatur und Kunst, Literaturkritik, Literaturgattungen, Gespräch, Literatursoziologie, Literatur nach 1945, Interviews, Literaturrezeption, Literaturpreise, Gesprächstechnik, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Schriftsteller / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Literaturnobelpreis, Interview, Literaturrecherche, Schriftsteller / Briefe, Gespräche, Reden, Gesprächsführung, Geständniszwang, Literatur und Politik, Literaten, Gesprächseröffnungen, Literarhistoriker, Literaturproduktion
Bestell-Nr.: 7434
| Preis: |
17,00 EUR |
| Versandkosten: |
2,00 EUR |
| Gesamtpreis: |
19,00 EUR |
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Bingel, Horst:
Phantasie und Verantwortung : Dokumentation des 3. Schriftstellerkongresses des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in der IG Druck und Papier. hrsg. von . [Mit Beitr. von Hans Arnold, Helmut Heißenbüttel, Walter Jens, Walter Scheel, Günter Wallraff u. a.], Fischer-Taschenbücher , 1649
Orig.-Ausg. Frankfurt (am Main) : Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1975. 144 S. : Ill., , 18 cm, kart., Broschiert, Softcover/Paperback ISBN: 3436021636 (EAN: 9783436021634 / 978-3436021634)
- Seiten und Schnitt papierbedingt gebräunt, Buch ist in altersentsprechend gutem Zustand ! - Inhalt: Walter Scheel - Gemeinsame Verantwortung von Politik und Literatur für die demokratische Ordnung / Walter Jens - Wir Extremisten / Günter Wallraff - Autoren - Radikale im öffentlichen Dienst / Walter Jens - Zwischen l`art pour L‘art und Agitprop - zu literarischen Situation in der Bundesrepublik / Helmut Heißenbüttel - Zur Kritik des Bildes vom Schriftsteller / Ingeborg Drewitz - Bestandsaufnahme und Perspektiven ISBN 3436021636
Schlagworte: Engagement, Literarisches , Schriftsteller , Deutsche Literatur , Schriftsteller / Kongresse, Tagungen
Bestell-Nr.: 36361
| Preis: |
2,00 EUR |
| Versandkosten: |
2,90 EUR |
| Gesamtpreis: |
4,90 EUR |
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[Russische Schriftsteller] -
Die Schwester Arbeiten Dresdner und Leningrader Schriftsteller - Herausgegeben vom Schriftsteller erband der DDR.
In Russischer und Deutscher Sprache Verlag Zeit im Bild Dresden, um 1970. 285 s. Leinen, gebundene Ausgabe
Sehr schöne Ausgabe mit blauem Glanzleinen und Goldchrift auf Titel und Rücken. Leichte Randspuren. Innen minim Randbräunung. Schutzumchlag mit leichten Randläsuren. In deutscher und russischer Sprache. Einige Autoren. Jurj Brezan, Kurt David, Rolf Floß, Herbert Firedrich, Paul Gratzik. Werner Kubach, Fritz Kuhn, Hasso Mager,Ursula Ullrich, Iwan Winogradow, Jewgeni Wojewodin und sehr viele andere.
Schlagworte: DDR Schriftsteller
Bestell-Nr.: 20828
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8,90 EUR |
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2,00 EUR |
| Gesamtpreis: |
10,90 EUR |
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Müller, André:
... über die Fragen hinaus. Gespräche mit Schriftstellern. - (=dtv 12590).
Erstausgabe. München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1998. 297 Seiten. 19 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 342312590X (EAN: 9783423125901 / 978-3423125901)
Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Sehr guter Zustand. - André Müller gilt als »enfant terrible« der deutschen Journalisten. Deutschlands prominentester Interviewer brachte Claus Peymann zum Schimpfen, Elfriede Jelinek zu intimen Bekenntnissen und Loriot zur Verzweiflung. Müller über Müller: »Mir ist nichts peinlich. Was soll mir peinlich sein? Schon Thomas Bernhard hat gesagt: Wenn man an den Tod denkt, ist alles lächerlich. Ich habe keine Scham, ich habe keine Grenzen.« Müller u.a. im Gespräch mit H. C. Artmann, Thomas Bernhard, Friedrich Dürrenmatt, Peter Handke, Elfriede Jelinek, Ernst Jünger, Franz Xaver Kroetz, Heiner Müller, Wolf Wondratschek. - André Müller (* 1946 in Michendorf, Brandenburg) ist ein österreichischer Journalist und Schriftsteller. Werdegang: Müller wird 1946 im ostdeutschen Brandenburg als Sohn einer Österreicherin und eines französischen Soldaten geboren. Sein Vater verlässt die Familie jedoch bereits vor seiner Geburt und die Mutter kehrt 1950 mit dem Sohn in ihre Heimat Österreich zurück. Sie leben in Wien und Müllers Mutter arbeitet als Angestellte bei einer Krankenkasse. Nach dem Abitur studiert Müller Philosophie, Germanistik und Geschichte und beginnt 1967 als Gerichtsreporter in Wien zu arbeiten. Die Wiener Kronenzeitung ist sein erster Arbeitgeber. Für diese Zeitung schreibt er auch erste Theaterkritiken. 1970 geht Müller nach München und arbeitet im Feuilleton der Münchner Abendzeitung. Seit 1975 arbeitet André Müller als freischaffender Journalist. Bekannt geworden sind seine Interviews mit berühmten Zeitgenossen, die er in Zeitungen wie Der Spiegel, Stern, Die Zeit, Die Weltwoche oder im Playboy veröffentlicht. Sammlungen seiner Gespräche sind auch als Bücher erschienen. Schaffen: Eines seiner berühmtesten Gespräche führte er 1988 mit dem damaligen Burgtheater-Intendanten und Regisseur Claus Peymann, das in der "Zeit" erschien und fast einen Staatsskandal in Österreich hervorrief. Das Interview mit seiner Mutter "Man lebt, weil man geboren ist", wurde 1997 am Hamburger Thalia-Theater als Theaterstück uraufgeführt. Als Vorleser seiner Interviews ist André Müller (u.a. im Wiener Literaturhaus und auf dem Poetenfest in Erlangen) des öfteren öffentlich aufgetreten. Im Film "Malina" von Werner Schroeter (nach dem Roman von Ingeborg Bachmann) spielte er einen Reporter. 2001 übernahm er auf Einladung des Schweizerischen Zeitschriftenverlags "Tamedia" im Rahmen eines weiterbildenden Seminars für Journalisten eine Dozentur in Zürich. Titel: "Das Interview als (Selbst-)Entblößung". André Müller ist auch als Prosa-Autor hervorgetreten. Im Jahr 2000 wurde er mit dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet.
Schlagworte: Deutschland, Deutsche Literatur der 50er Jahre, Literaturtheorie, Deutsche Literatur der 60er Jahre, Germanistik, Literarische Porträts, Literatur und Kunst, Literaturkritik, Literaturgattungen, Gespräch, Literatursoziologie, Literatur nach 1945, Interviews, Literaturrezeption, Literaturpreise, Gesprächstechnik, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Schriftsteller / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Literaturnobelpreis, Interview, Literaturrecherche, Schriftsteller / Briefe, Gespräche, Reden, Gesprächsführung, Geständniszwang, Literatur und Politik, Literaten, Gesprächseröffnungen, Literarhistoriker, Literaturproduktion, Literaturepochen, Sprachwissenschaft, Literaturinterpretation
Bestell-Nr.: 41037
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34,00 EUR |
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5,00 EUR |
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39,00 EUR |
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