Theissen, Gerd:
Lokalkolorit und Zeitgeschichte in den Evangelien, Ein Beitrag zur Geschichte der synoptischen Tradition [von Gerd Theißen], (= Novum Testamentum et Orbis Antiquus (NTOA), Herausgegeben von Max Küchler, Band 8),
Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 1989. 333 Seiten, Gr. 8° (23,5 x 16 cm), Orig.-Leineneinband. ISBN: 3727806052 (EAN: 9783727806056 / 978-3727806056)
Band mit wenigen Bleistiftanstreichungen im Text. Sonst guter Zustand. ISBN: 3727806052
Schlagworte: Religionswissenschaft, Religionsphilosophie Christentum Theologie, Theissen, Gerd: Lokalkolorit und Zeitgeschichte in den Evangelien, Ein Beitrag zur Geschichte der synoptischen Tradition [von Gerd Theißen], (= Novum Testamentum et Orbis Antiquus (NTOA), Herausgegeben von Max Küchler, Band 8),
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Albrecht, Achim:
Im Netz des Chamäleons. Thriller.
Zürich: KaMeRu Vlg., 2008. 511 S. Broschiert. EAN: 9783906739366 (ISBN: 3906739368)
Sehr gutes Ex. - Auf mehr als fünfhundert Seiten entfaltet sich das Psychogramm des Chamäleons, eines Menschen, der es seit seinen Kindheitstagen versteht, mit Lebenssituationen so perfekt zu verschmelzen und Mitmenschen so zu manipulieren, dass sein gestörter Charakter nicht erkannt wird. Religiöse Interessen dieses Außenseiters entwickeln sich zu gefährlichen Obsessionen aus. Das Chamäleon fühlt sich durch alltägliche Vorkommnisse als Werkzeug Gottes bestätigt, das Seelen von ihren Körpern befreien und sie neuen Verwendungszwecken zuführen soll. Dies alles dokumentiert Es akribisch. Die fortschreitende geistige Zerrüttung des Chamäleons sorgt zwar in seinem unmittelbaren Umfeld für Befremden, doch trotzdem bringt niemand die verschrobene Person mit einer Serie von Morden in Verbindung, die zunächst scheinbar zusammenhanglos im weiteren Bereich des Ruhrgebietes verübt werden. Da wäre Christopher, der musisch upd künstlerisch interessierte Fahrradkurier, der von New York träumt, es aber nur bis nach Dortmund geschafft hat und da wäre auch die erfolgreiche Anwältin Donna, deren komplexes Berufsleben in Manhattan seinen Ausgangspunkt nimmt - sie beide geraten auf eine absonderliche Weise in den Fokus des Chamäleons. Und auch Mahmut, ein türkischer Einwanderer aus einem ostanatolischen Dorf nahe der aserbaidschanischen Grenze, der sich nach einer erniedrigenden Zeit als ungeliebter Kostgänger bei entfernten Verwandten in Köln, mit stoischem Fleiß durch sein BWL-Studium durchgebissen und eine Steuerberater-Kanzlei gegründet hatte, wird vom Chamäleon als eine weitere Seele ausgewählt. Die Schicksale aller Protagonisten werden mit Hilfe einer intensiven, bildhaften Sprache zu einem Ganzen verbunden, das in einem Schlusscrescendo überraschend aber plausibel die wahre Identität des Chamäleons preisgibt... - Es sind die Abgründe der menschlichen Seele, die Achim Albrecht interessieren. Es korrynt ihm dabei nicht darauf an, ein bestimmtes literarisches Genre zu bedienen oder ein erfolgreiches Konzept zu kopieren, auch schickt er keine Schar von Ermittlern und Pathologen auf die Verbrecherjagd. Er verzichtet bewusst auf Ermittlerduos mit gegenseitiger Abneigung, auf skurrile Außenseiter, auf Szenengänger und auch auf Regional- und Stadtkrimis mit viel Lokalkolorit. Sein Faible gehört dem literarischen Psychothriller, der nicht nur auf den leisen Sohlen mit kunstvoll verflochtenen Handlungssträngen daherkommt, sondern auch mitunter kräftige Kontrapunkte setzt. Eine tabubrechende, faszinierende Sprache ist das Instrument von Achim Albrecht. Mit ihr als Werkzeug »experimentiert« sich der Autor an die Empfindsamkeiten der Leser heran und hört nicht auf, sie immer wieder aufs Neue tief zu berühren. ISBN 9783906739366
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Freiwild, DVD
FSK: ab 12 Jahre, farbig, Spieldauer: 90 Minuten Bild: Widescreen Sprache: Deutsch Regie: Manuel Siebenmann; Mit Thomas Schmauser, Teresa Weißbach, André Jung u. a. EAN: 4260144380628 (ISBN: 0144380625)
Ein Würzburgkrimi mit viel Lokalkolorit und bissigen Dialogen. Mord in Würzburg. Eine junge Mexikanerin wird tot aufgefunden. Kommissar Peter Haller sympathisch, aber ein wenig schrullig und seine karrierebewusste Kollegin Birgit Sacher machen sich an die Aufklärung des Falles. Die Tote, Angela Lopez, lebte als Au-Pair-Mädchen im Haushalt des Architekten Max Täschner und seiner Familie. Die Kommissare erfahren von Angelas überstürzter Abreise, ihrem Heimweh und ihrem Verhältnis mit Täschners Neffen Fabian Reiter... Regie: Manuel Siebenmann. Mit Thomas Schmauser, Teresa Weissbach, Lena Stolze u.a. sofort lieferbar
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Klimmek, F. G.:
Des Satans Schatten. Ein historischer Kriminalroman.
Hillesheim: KBV-Verl.- und Medienges., 2005. 284 Seiten, 18 cm, Softcover/Paperback, neuwertig ISBN: 3937001611 (EAN: 9783937001616 / 978-3937001616)
Lange hat es Frederik von dem Kerkhof, den professionellen Mörder und ehemaligen Spion im Dienste des Fürstbischofs von Münster, nicht in seinem holländischen Exil gehalten. Es gilt, in Crange eine wichtige Dankesschuld abzutragen. Dies wiederum zwingt ihn, einen Mord aufzuklären, der nach menschlichem Ermessen nicht von einem Sterblichen begangen worden sein kann. Damit betritt von dem Kerkhof erneut ein mittelalterliches Szenario aus Tod, Intrige und Verrat von ungeahnter Dimension; denn der Ermordete war damit befasst gewesen, dem spurlosen Verschwinden ganzer Familien und Gruppen von Reisenden nachzuspüren. Um welche Art von Dämon muss es sich handeln, der solch eine Vielzahl von Menschen einfach ins Nichts überwechseln lassen kann? Befürchtet Frederik anfangs noch, es mit dem Satan höchstpersönlich aufnehmen zu müssen, wäre er am Ende gar froh, nicht auf einen schwereren Gegner als ihn zu treffen. Zwar ist sein Widersacher höchst irdischer Natur, doch das macht alles noch schlimmer. "Es ist ein Riesenspaß, wie genau er das Lokalkolorit und die historischen Fakten nachzeichnet." (WestfälischerAnzeiger) "Klimmek fabuliert munter und in einer süffigen, plastischen Sprache, die in ihrer Mischung spätmittelalterlicher Prallheit und neuzeitlicher Coolness immer wieder einen Hang zur Parodie durchblicken lässt." (GIG, Münster)
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Mark Twain & Ana Maria Brock (deutsch. Übersetzung)
Reise um die Welt
1. Aufl. Aufbau-Verlag 1984 Paperback 384 S.
Im D-Zug durch Nordamerika; Wiedersehen mit Hawaii; Cholera in Honolulu; Ein Baby ohne Geburtstag; Verbrecherkolonie Sydney; Der Ornithorhynchus; Rum als Währung; Haifischangeln; Die Leiche stand auf und tanzte; Der große Goldfund; Mehr Zollhäuser als Katzen; Tigerbesprecher, Hagelbeschwörer; Die Türme des Schweigens; Bengalische Beleuchtung; Autogramm eines lebenden Gottes; Witwenverbrennung; Ein Gemälde auf dem Wasser; Tyrannei des Straßenkehrers; Die Betten der Arche Noah; Die Affen von Mauritius; Zulus, Buren, Briten; Cecil Rhodes: Verbrecher, Held?; Englische Verluststrategie; Wo die Diamanten liegen. Heiter und bitter, kritisch und satirisch beschreibt Mark Twain die Erlebnisse seiner Reise durch Australien, Indien und Südafrika. Der Autor: Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens wurde am 30. November 1835 in Florida, Missouri, geboren und verstarb am 21. April 1910 in Redding, Connecticut, er war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Mark Twain ist vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. Er war ein Vertreter des amerikanischen Realismus und ist besonders wegen seiner humoristischen, von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen des sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen und aufgrund seiner scharfzüngigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft berühmt. In seinen Werken beschreibt er den alltäglichen Rassismus, seine „Helden"" durchschauen die Heuchelei und Verlogenheit der herrschenden Verhältnisse. Das Leben von Clemens war von Widersprüchen gezeichnet. Der Mann, der den „American Way of Life"" scharfzüngig kritisierte, strebte sein ganzes Leben nach dem großen geschäftlichen Erfolg und Anerkennung in den höchsten Gesellschaftskreisen. Clemens, der selbst vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg nach Westen floh, erlebte seinen größten Erfolg als Geschäftsmann mit der Biographie des Bürgerkriegshelden Ulysses S. Grant. Der Chronist des amerikanischen Westens verbrachte den größten Teil seines Lebens an der Ostküste und in Europa. Selbst bei seinem Namen zeigte er keine Konsistenz. Privat firmierte er mal als Samuel Clemens, mal als Mark Twain; die literarische Figur des Mark Twain weist, analog dazu, von Buch zu Buch erhebliche charakterliche Unterschiede auf. Samuel wurde durch eine Frühgeburt im Winter 1835 als fünftes Kind von Jane Lampton Clemens und John Marshall Clemens geboren. Seine Familie versuchte sich in den Vereinigten Staaten eine wohlhabende Existenz aufzubauen, rutschte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter sozial ab. Ihre einzige Sklavin, Jenny, verkaufte die Familie im Jahr 1842. Schließlich musste die Familie 1846 bei einem Apotheker einziehen, dem sie im Ausgleich für die Miete das Haus richteten. Als Samuel 13 Jahre alt war, starb sein Vater. Der Junge fing eine Ausbildung als Schriftsetzer bei der Zeitung Missouri Courier an. Sein Bruder Orion kaufte das Hannibal Journal, in dem Samuel erste kurze Artikel veröffentlichen konnte. 1852 veröffentlichte er „The Dandy Frightening the Squatter"" unter seinem ersten Pseudonym W. Epaminondas Adrastus Perkins. Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte Samuel Clemens mit seiner Familie in Hannibal, Missouri, einer kleinen Gemeinde am Mississippi River. 1851 arbeitete er für die seinem Bruder gehörende Zeitung „Hannibal Journal"" später in San Francisco für „Morning Call"" „The Californian"". Von 1852 an reiste er als wandernder Schriftsetzer durch den Osten und Mittleren Westen. Aus St. Louis, Philadelphia, New York und Washington D. C. schrieb er Reiseberichte für die Zeitung seines Bruders, in New York City verbrachte er viele Abende in der dortigen öffentlichen Bibliothek. Ab 1855 lebte Clemens in St. Louis und versuchte erstmals, Lotse auf einem Mississippidampfer zu werden. 1857 begann er eine Ausbildung zu diesem Beruf, 1859 erhielt er eine Lotsenlizenz und arbeitete vollzeitig in diesem Beruf. In der dortigen Freimaurerloge „Polar Star"" wurde er 1861 aufgenommen, wo er auch zum Meister erhoben wurde. Der Ausbruch des Sezessionskriegs 1861 brachte die Flussschifffahrt zum Erliegen und Clemens wurde arbeitslos. Nach zweiwöchiger Militärzeit bei der Missouri State Guard setzte er sich mit seinem Bruder Orion nach Westen ab. Sie betätigten sich als Goldgräber in Nevada. Da dies erfolglos blieb, sattelte er 1862 wieder auf den Journalismus um, diesmal als Reporter für den Virginia City Territorial Enterprise in Nevada. Am 3. Februar 1863 nutzte er erstmals das Pseudonym „Mark Twain"" und begann seine schriftstellerische Karriere. Mark Twain ist ein Ausdruck aus der Seemannsprache, der Zwei Faden (Wassertiefe) bedeutete und der möglicherweise ein Überbleibsel aus seinem Lebensabschnitt als Lotse ist. Ab 1864 zog Twain nach San Francisco, später wieder nach Nevada, zurück nach Kalifornien, nach Hawaii und wieder nach Nevada. Zwischenzeitlich arbeitete er ebenfalls kurzfristig als Reisekorrespondent aus Europa und dem Nahen Osten. Die 1865 veröffentliche Geschichte „Jim Smiley and His Jumping Frog"" brachte Twain erstmals in das Rampenlicht der US-amerikanischen Öffentlichkeit. Danach hielt er erstmals Reden auf professioneller Basis und begann für Zeitschriften aus New York zu schreiben. Sein erstes Reisebuch, „The Innocents Abroad"" (1869), basierte auf einer fünfeinhalb-monatigen Schiffsreise nach Europa, die er 1867 unternahm. In diesem Buch veröffentlichte er im Anhang auch den berühmten Aufsatz „The awful German Language"" (dt. „Die schreckliche deutsche Sprache""). Auch in „A Tramp Abroad"" (1879) verarbeitete Twain Erlebnisse und Erfahrungen seiner Europa-Reise. 1870 heiratete Twain Olivia Langdon. Im selben Jahr starb sein Schwiegervater. Samuels und Olivias erstes Kind, Langdon Clemens, kommt als Frühgeburt zur Welt. 1872 wird ihre Tochter Susy Clemens geboren, Langdon stirbt im selben Jahr. 1871 ließ er sich in Hartford nieder, wo er 17 Jahre lang als erfolgreicher und bekannter Autor lebte. Er wohnte dort in der unmittelbaren Nachbarschaft von Harriet Beecher Stowe, die seine Meinung zur Sklaverei zweifelsohne stark beeinflusste. In dieser Zeit schrieb er einige seiner besten Werke: „Roughing It"" (1871), „The Adventures of Tom Sawyer"" (1876), „Life on the Mississippi"" (1883) und sein Meisterwerk „The Adventures of Huckleberry Finn"" (1884). 1874 erstand Mark Twain in Boston eine Remington-Schreibmaschine und lieferte mit „Tom Sawyers Abenteuer"" als erster Autor seinem Verlag ein maschinengeschriebenes Buchmanuskript ab. Seine schriftstellerischen Aktivitäten verband er mit ausgiebigen Reisen. 1891 kehrte er nach Europa zurück, wo er neun Jahre blieb. Als Wohnsitz wählte er anfangs für einige Monate Berlin, das ihm gut gefiel (luminous centre of intelligence. .. a wonderful city.). Twain unternahm seine ersten größeren geschäftlichen Versuche ab 1869, als er einen Anteil an der Zeitung Buffalo Express kaufte. Erfolgreichstes Geschäft von Twain war neben seinen eigenen Büchern der Verlag Charles L. Webster & Co. Insbesondere die Biographie des Bürgerkriegsgenerals und späteren Präsidenten Ulysses S. Grant. 1894 wurde Mark Twain seine Beteiligung an einer Druckerei und einem Verlagshaus zum finanziellen Verhängnis. Deren Investition in eine fehlerhafte Setzmaschine trieb auch ihn in den Bankrott. Um seine Finanzen zu ordnen, begann er eine weltweite Promotion-Tour mit Lesungen seiner Werke. Während dieser Reise starb Twains Tochter Suzy an Meningitis. Zu Twains Glück erklärte sich der Vizepräsident von Standard Oil, Henry Huttleston Rogers, bereit, Twain in seinen finanziellen Problemen auszuhelfen. Von seinen vier Kindern starben drei vorzeitig. Und auch seine Frau Olivia überlebte er. In seinen späteren Werken verarbeitete er diese Schicksalsschläge mit zunehmender Ironie und Sarkasmus. Mark Twain starb 1910 als gefeierte Persönlichkeit. Nach einem Master of Arts Titel ehrenhalber (1888) verlieh ihm die Yale University 1901 einen Ehrendoktortitel. Sein Werk hat viele amerikanische Autoren beeinflusst.
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Laible, Otto:
Zeichnungen. [Otto Laible zum 80. Geburtstag]. Mit einer Einleitung von Hans H. Hofstätter. Hrsg. von Johanna Laible.
Karlsruhe : Müller, 1978. 139 S. Originalleinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3788096209 (EAN: 9783788096205 / 978-3788096205)
Umschlag leicht berieben, sonst gutes Exemplar. - Otto Laible ist den Kennern bisher hauptsächlich als Maler nahegebracht worden. Mit Recht, denn sein malerisches Oeuvre bildet einen Schwerpunkt in der badischen Malerei des 20. Jh. aus dem Umkreis der Karlsruher Akademie. Seine überzeugende Farbsetzung, ihre kultivierte Tonigkeit und ihr Harmoniegesättigter Zusammenklang geben den Bildern eine Ausstrahlung von heiterer Ruhe, mit der sie die Umgebung in ihren Bann ziehen. In fast allen Bildern Laibles verbindet sich die Farbe aber mit einer linearen Gestik, die teils ondulierend-arabesk, teils winkelig-gebrochen, sinnlich oder spröde, gleichfalls spezifisches Lokalkolorit vermittelt und das malerische Erlebnis des Künstlers dem Betrachter nachvollziehbar macht. Deshalb wird man auch von der Malerei her neugierig auf die Zeichnungen Laibles, in denen man die ersten und spontanen Aneignungen des Motivs durch den Künstler zu finden hofft. Und diese Erwartungen werden erfüllt, denn der Maler Otto Laible war immerauch ein Zeichner: nicht nur in dem geläufigen Sinne, daß er Skizzen und Entwürfe anfertigte, ehe er an die malerische Umsetzung heranging, sondern auch in jenem besonderen Sinne, daß er vom Augenblick mit seiner spontanen rasch veränderbaren Konstellation so fasziniert war, daß das Zeichnen ihm die einzige Möglichkeit bot, solche Erlebnisse festzuhalten und mitzuteilen. Und in diesen Zeichnungen ist er gleichfalls ein vollendeter Erzähler, wie er auch von Freunden im persönlichen Umgang geschildert wird. ISBN 3788096209
Schlagworte: Bildband / Graphik , Handzeichnung / Bildbände , Laible, Otto
Bestell-Nr.: 918773
Konietzky, Rolf:
Rote Fäden. Roman.
1. Aufl. Holm, Marlis Konietzky Verlag, 1995. 338 S. 8° , gebundene Ausgabe, Einband aus Pappe, Schutzumschlag. ISBN: 3980465101 (EAN: 9783980465106 / 978-3980465106)
Krimi-Versuch eines schreibenden Diplomingenieurs, mit viel Hamburgischem Lokalkolorit. Schutzumschlag leicht berieben und an den Rändern etwas geknickt. Untere Kante des hinteren Einbanddeckels stellenweise leicht eingedrückt. Unterer Schnitt etwas angeschmutzt, Buchblock ansonsten mit nur minimalen Gebrauchsspuren. Widmung und Signatur des Autors auf Schmutztitel. ISBN 3980465101
Schlagworte: Signiert, signierte Bücher, Signatur, Roman, Romane, Literatur, Prosa, Belletristik, Krimi, Kriminalgeschichte, Kriminalroman, Thriller, Psychothriller, Hamburg-Krimi, Oliver Conrads, Hauptkommissar Mohr, Erstausgabe, Erstausgaben, 1. Auflage, Erste Auflage
Bestell-Nr.: 34795
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Lentz, Georg:
Molle mit Korn Roman
München, Berlin: F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung 1979 351 S. 21 cm, Gewebeeinband, mit Schutzumschlag
Widmungseintrag, Namensstempel, Schutzumschlag-Kanten leichte Läsuren, ansonsten guter Zustand Ein herzhaft-sinnliches Buch mit Zeit- und Lokalkolorit - deftig, aber voll zarter Nuancen, humorvoll und witzig, ohne die ernsten Dinge des Lebens zu verschweigen - liebenswert und hinreißend erzählt: ein pralles Lesevergnügen aus einem Guss!
Schlagworte: Lentz, Georg; Molle mit Korn; Roman; Berlin; Humor; Laubenkolonie; Laubenpieper;
Bestell-Nr.: 5342
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Foltyn, Ladislav:
Slowakische Architektur und die tschechische Avantgarde. 1918 - 1939. Aus dem Slowak. von Günther Jarosch.
Dresden : Verlag der Kunst, 1991. 235 S. : Ill., graph. Darst., Kt. Originalleinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3364002029 (EAN: 9783364002026 / 978-3364002026)
Sehr gutes Ex. - EINLEITUNG - 1918-1924 - Das geistige Klima der Nachkriegszeit - Zur Bautechnik - Stadtebau und die Bedeutung der sozialen Komponente - Dekorativer Kubismus und das Fortbestehen des Historismus - Übergangsformen - Anfange einer puristischen Architektur - 1924-1928 - Ausklingen des Historismus - Stilbildende Wirkung des Funktionalen - Kunst und Industrie. Die Kunstgewerbeschule in Bratislava - Wende im architektonischen Denken - 1928-1933 - Vorzeichen einer sozialistischen Konzeption - Architekturzeitschriften - Die Wohnungsfrage - Differenzierung der Gebaudearten - Das Kriterium der Hygiene - Ingenieurbauten - Städtebau - Die ideelle Vorwegnahme einer sozialistischen Architektur - 1933-1939 - Auswirkungen der allgemeinen Wirtschaftskrise - Wohnungsbau und das Problem der Verwissenschaftlichung - Industriebau - Lokalkolorit und internationale Architektur - Regionalplanung im Blickfeld des Neuen Bauens - Die theoretische Endphase - Schlußbetrachtung - ANHANG - Anmerkungen - Personenregister. - Aktualität gewinnt dieses Buch durch die überzeugende Analyse des Wertes oder Unwertes von Geschichte für die Architektur, zur Rolle des Rationalen oder Irrationalen im architektonischen Entwerfen. Beobachtet wird der gesetzmäßige Prozeß der Veränderungen, die durch neue sozial-ethische Faktoren und nicht nur durch ästhetische Kategorien in der Struktur des künstlerischen Gewebes der Baukunst entstanden sind. Vorgeführt wird die ganze Vielfalt der Bauaufgaben - von Planungen für urbane Gebiete bis zu Bauten der Industrie und Zeugen von Ingenieurarchitektur. Als Beispiele sind auch Wettbewerbe eingefügt, die übersichtlich einen Vergleich unterschiedlicher Richtungen ermöglichen. Die durchweg authentische Dokumentation stammt fast zur Gänze aus Nachlässen. Die Abbildungen sind von bestechender Sachlichkeit. Bei vielen Aufnahmen hat ein Architekt Regie geführt - der Autor selbst. Ladislav Foltyn, geboren 1906 in der Ostslowakei, studierte nach Abschluß des Gymnasiums in Brunn und Wien. Aber entscheidend gehören zu seinem biographischen Hintergrund das Bauhaus Dessau unter Hannes Meyer, seine Arbeit bei Hugo Häring in Berlin sowie umfangreiche Forschungen zur Geschichte der slowakischen Volksbaukunst am Institut für Theorie und Geschichte der Architektur an der TH in Bratislava. So erklärt sich der große Atem des Buches. ISBN 3364002029
Schlagworte: Slowakei, Städtebau, Architekturgeschichte
Bestell-Nr.: 922007