[Dirigent, Komponist, Zeitgenosse] - Fiebig, Paul:
Michael Gielen Dirigent, Komponist, Zeitgenosse
Stuttgart Metzler, 1997. ISBN: 3476015319 (EAN: 9783476015310 / 978-3476015310)
Michael Gielen gehört zu den bekanntesten Dirigenten. Der Band dokumentiert Gielens Arbeit in Wort und Ton. Er enthält zahlreich Texte und Essays Gielens zur Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Am 20. Juli 1997 feiert Michael Gielen seinen siebzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlaß erscheint das vorliegende Buch, das dem bedeutenden Dirigenten und Komponisten gilt. Gielen ist seit 1986 Chefdirigent des SWF-Sinfonieorchesters in Freiburg. Durch sein Eintreten für die musikalische Moderne hat er sich im In- und Ausland ein großes Renommée erworben. Im vergangenen Jahrzehnt ist er, nicht zuletzt durch seinen auf CD erschienenen Beethoven-Zyklus, auch breiteren Kreisen bekannt geworden. In diesem Buch kommt Gielen als Dirigent, Komponist und Bearbeiter zu Wort. Neben Gesprächen mit Rudolf Lück, Walter Levin und Sigrid Neef/Ruth Berghaus, die die Physiognomie des Dirigenten umkreisen, sammelt es Gielens wichtigste Texte und Reden: seine Erinnerungen an Wilhelm Furtwängler, Arnold Schönberg und Eduard Steuermann, Essays zur Autobiographie und Musikgeschichte, die Rede zur Verleihung des Adorno-Preises 1986, den Aufsatz „Die bessere Werktreue" sowie die zeitgeschichtlichen Reflexionen „Nachdenken im Herbst". Sie alle zeigen Gielen nicht nur als einen denkenden Musiker, sondern als einen wachen Zeitgenossen, der die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung mit kritischem Blick verfolgt. Essays von Paul Fiebig, Wolf Rosenberg, Elvira Seiwert, Klaus Zehelein u.a. gelten Gielens Arbeit als Konzert- und Operndirigent, insbesondere seiner Auseinandersetzung mit Beethoven, Schönberg, Mahler und Wagner. Der Band enthält ferner ein Werkverzeichnis der Kompositionen, Diskographie sowie eine CD mit bisher unveröffentlichten Einspielungen des SWF-Sinfonieorchesters unter Gielens Leitung. ISBN 3476015319
Schlagworte: Gielen, Komponist, Dirigent
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Kater, Michael H.:
Komponisten im Nationalsozialismus. Acht Porträts. Dt. von Paul Lukas.
Berlin: Parthas-Verlag, 2004. 494 S. mit Abb., gebundene Ausgabe mit illustr. Umschl. ISBN: 3936324123 (EAN: 9783936324129 / 978-3936324129)
Schönes, frisches Exemplar. - OT: Composers of the Nazi era. - Mit Literaturhinweisen u. Personenregister. - Werner Egk, Paul Hindemith, Kurt Weill, Karl Amadeus Hartmann, Carl Orff, Hans Pfitzner, Arnold Schönberg, Richard Strauss. - Der kanadische Historiker Michael H. Kater porträtiert im vorliegenden dritten Band seiner viel beachteten Trilogie über Musik und Musiker im Dritten Reich nach Interpreten und Anhängern des Jazz und der ernsten Musik nun das Wirken der Komponisten im Nationalsozialismus. Er durchleuchtet die Biographien ... und untersucht ihre Lebensumstände insbesondere in den Jahren zwischen 1933 und 1945. Durch zahlreiche Dokumente und die Erinnerungen von Angehörigen, Nahestehenden und Zeitzeugen gelingt es ihm, die Arbeitsbedingungen der Komponisten während des Nationalsozialismus außerordentlich lebendig und in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit darzustellen. Welchen Weg schlugen die teils bekannten, teils berühmten Musikschaffenden ein? Passten sie sich der nationalsozialistischen Ideologie an? Arrangierten sie sich mit dem NS-Regime? Widerstanden sie dem Nazismus oder ließen sie sich korrumpieren? Wie lebten sie im Exil? Und hinterließ dies Spuren in ihrer Musik? Und schließlich: Wie verliefen ihr Leben und ihre Laufbahn nach 1945? ISBN 3936324123
Schlagworte: Deutschland, Komponisten, Drittes Reich
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Obalski, Claus (Hrsg.):
Taktlosigkeiten : Komponisten als Kritiker. Illustr. v. Hillemacher, Losques, v. Grimm, Bühler, Fruhauf, Radlow u.a.,
2. Aufl., München : Obalski u. Astor, 1988. 94 S. : Ill., mit s/w. Abbildungen und Illustrationen, 20 cm, gebundene Ausgabe, ISBN: 3922645100 (EAN: 9783922645108 / 978-3922645108)
Zustand: Leichte Gebrauchsspuren, gering berieben, gutes, sauberes Exemplar. 2. Aufl., 1988 , Bemerkungen berühmter Komponisten über das Werk ihrer Kollegen. Der Münchner Schauspieler und Verleger Claus Obalski hat in diesem Buch die bösartigsten, albernsten und unprophetischsten Urteile zusammengetragen.
Schlagworte: Claus Obalski , Taktlosigkeiten , Komponisten als Kritiker , Musikkritik ; Komponist, Musik, Kritiker, Kritik
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BAUMGARTNER Alfred
Propyläen - Welt der Musik - Die Komponisten - Ein Lexikon in fünf Bänden
Propyläen-Verlag Berlin Und Frankfurt am Main 1989 16,5 x 24 Cm Hardcover
Alfred BAUMGARTNER Propyläen Welt der Musik Die KOMPONISTEN - Ein Lexikon in fünf Bänden 5 x HC - Propyläen-Verlag, Berlin Frankfurt am Main - Jeder Band so um die 620 Seiten - 1989 Komponisten von A bis Z von Klassisch bis modern Letzter Band mit kleinem Sachlexikon mit Abbildungen Zustand: Leicht schiefgelegen, 3 Bände am Buchrücken mit einem kleinem Fleck, innen alle sauber und in guter bis sehr guter Erhaltung, ohne Eintragungen oder Markierungen! Sehr gut
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Schlagworte: Komponist Musiker Biographie Lexikon
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VUILLERMOZ Emile
Claude Debussy aus der Reihe: Die grossen Komponisten des 20. Jahrhunderts
Wilhelm Limpert Verlag Frankfurt am Main 1957 16,5 x 18 Cm Ganzleinen Schlecht erhaltener Umschlag
Emile VUILLERMOZ - Claude DEBUSSY Die grossen Komponisten des 20. Jahrhunderts HC - Ganzleinen - Wilhelm Limpert-Verlag, Frankfurt am Main - co. 1957 - 161 Seiten - mit Abbildungen Biographie des grossen Komponisten Zustand: Leicht gebräunt, eine Seite mit einer Abbildung lose, Schutzumschlag stark beschädigt, Buch selbst sauber und in guter bis sehr guter Erhaltung! Sehr gut
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Schlagworte: Biografie Komponist
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Bruchhäuser, Wilfried W. (Hrsg.):
Komponisten der Gegenwart im Deutschen Komponisten-Interessenverband. Ein Handbuch. Im Auftrage des Deutschen Komponisten-Interessenverbandes herausgegeben.
Berlin, 1995. 1510 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 8° , gebundene Ausgabe ISBN: 355561410X (EAN: 9783555614106 / 978-3555614106)
Ohne Schutzumschlag, Vorsatzblätter geknickt, Buchzustand gut
Schlagworte: Komponisten, Gegenwart, Lexika
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Richard Strauss und die Moderne. Konzertzyklus der Münchener Philharmoniker zum 50. Todestag des Komponisten. Mit einer Zeitafel und zahlreichen Artikeln von Volker Scherliess, Jens-Peter Schütte, Hans Mayer, Thomas Seedorf, A. Bernnat, R. Kreile, Fr. Messmer, Birgit Lodes, R. Schlötterer, J. Hillebrandt / Th. Voigt u.a..
Erstausgabe. Münchener Philarmoniker, ohne Jahresangabe, (1999). 381 Seiten mit vielen Abbildungen und Notenbeispielen. Kunstoffeinband mit silbergeprägten Deckeltitel und einer Deckelvignette. Sehr guter Zustand.
Richard Georg Strauss (* 11. Juni 1864 in München; † 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Komponist der Spät- beziehungsweise Nachromantik, der vor allem für seine erzählende Musik und seine Opern bekannt wurde; Strauss war außerdem ein bedeutender Dirigent. Leben Strauss wurde am 11. Juni 1864 in München geboren. Sein Vater Franz Strauss (1822-1905) war erster Hornist am Hoforchester München, seine Mutter Josephine (1838-1910) stammte aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr, einer der reichsten Familien Münchens. Kontrovers diskutiert wird Strauss' Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus. Einigen Stimmen zufolge war er völlig apolitisch, kooperierte zu keiner Zeit kritiklos mit den Machthabern. Andere heben hervor, dass er als Präsident der Reichsmusikkammer von 1933 bis 1935 ein offizieller Repräsentant Nazi-Deutschlands war und dass er sich, obwohl seine Stellung überwiegend repräsentativ war, trotzdem öffentlich gegen die Nationalsozialisten hätte stellen sollen. Klaus Mann beschreibt anschaulich in seinem Buch „Der Wendepunkt“ ein Interview mit Richard Strauss, in dem dessen Ignoranz gegenüber dem Nationalsozialismus offensichtlich wird. Als Bruno Walter im März 1933 sein viertes Konzert mit den Berliner Philharmonikern nicht geben konnte, weil er als Jude den neuen Machthabern nicht genehm war, trat Richard Strauss an seine Stelle und dirigierte seine Sinfonia domestica „was ihm, wie Grete Busch in der Biografie ihres Mannes Fritz erzählt, nach seinen eigenen Worten in den Augen aller anständigen Menschen mehr Schaden zugefügt habe, als je eine deutsche Regierung an ihm hätte gutmachen können“.[1] Strauss sprang auch ein, als Arturo Toscanini seine Teilnahme an den Bayreuther Festspielen 1933 absagte. Bei einer kulturpolitischen Kundgebung während der Reichsmusiktage in Düsseldorf am 28. Mai 1938 dirigierte Richard Strauss sein bereits 1913 komponiertes „Festliches Präludium“.[2] Strauss’ Schwiegertochter Alice war „Halbjüdin“, damit waren gemäß der Rassenideologie der Nationalsozialisten auch seine Enkelkinder jüdisch. Dies mag ein Grund dafür gewesen sein, dass er davon absah, offen zu opponieren - Drohungen von Seiten des Regimes soll es gegeben haben. Anlässlich der Uraufführung der Oper Die schweigsame Frau nach dem Libretto des jüdischen Schriftstellers Stefan Zweig kam es schließlich zum Eklat. Strauss zeigte Courage und bestand darauf, dass der Name Stefan Zweigs auf dem Programmzettel und den Plakaten abgedruckt wurde. Hitler blieb daraufhin aus Protest der Aufführung fern, und das Regime ließ Strauss fallen, das Stück wurde nach drei Wiederholungen abgesetzt. Allerdings zeigt der erhaltene Briefwechsel mit Zweig während der Affäre, dass Strauss in politischen Dingen nicht nur kompromissbereit, sondern naiv und instinktlos war. Strauss kämpfte wohl lediglich für den Künstler Zweig, nicht gegen das politische System. Zweig kritisierte Strauss vorsichtig, äußerte aber Verständnis dafür, dass dem über 70-jährigen Komponisten das eigene Werk und das Wohlergehen seiner Familie und Freunde wichtiger war als offener Widerstand. Zum Anlass der Olympischen Sommerspiele 1936 komponierte Strauss die Eröffnungsmusik. Zu dem Text von Robert Lubahn erklang am 1. August 1936 im Olympiastadion Berlin die Olympische Hymne "Völker! Seid des Volkes Gäste". Sehr guter Zustand.
Schlagworte: Musikwissenschaft, Musikerbiographien, Biographie, Musiktheorie, Musikkunde, Moderne Kunst, Filmmusik, Biographien, Komponisten, Musik, Musikgeschichte, Biografien
Bestell-Nr.: 34356
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[Komponisten] - Weaver, William [Hrsg.]:
Verdi. Eine Dokumentation.
Berlin, Henschelverlag, 1980. 255 S. : zahlr. Ill. (z.T. farb.) , 31 cm Leinen mit Rückengoldpr. u. OU.
Mit 310 Abbildungen, 54 in Farbe / Die Übersetzun der Dokumente aus Italienischen, Französischen und Englischen besorgte Egon Wiszniewsky. / Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (1813 - 1901), war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem für seine Opern berühmt wurde. Ob Verdi am 9. oder am 10. Oktober geboren wurde, ist nicht ganz klar. Ins Taufregister wurde am 11. Oktober eingetragen, er sei am vorigen Abend geboren (infantem natum heri vespere hora octava). Verdi selbst sah aber den 9. Oktober als seinen Geburtstag an. Da man früher die Tage von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang rechnete, ist auch diese Deutung des Taufbucheintrages möglich. / Leichte Lese- und Lagerspuren. Schutzumschlag leicht bestoßen. Seiten altersbedingt etwas nachgedunkelt. Insgesamt aber schönes Exemplar (Mus.Komp.) Mus.Komp.
Schlagworte: Verdi, Giuseppe, Dokumente, Bildband, Leben, Familie, Werk, Musik, Musikgeschichte, Komponist, Italien, Biografie, Kulturgeschichte, 19. JH., Briefe, Briefwechsel, Autobiografisches Material, Klassische Musik
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Zehentreiter, Ferdinand (Hg.):
Komponisten im Exil. 16 Künstlerschicksale des 20. Jahrhunderts.
Leipzig: Henschel, 2008. 317 S. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag. EAN: 9783894875329 (ISBN: 3894875321)
Gebraucht, aber sehr gut erhalten. - DER CLASH ZWISCHEN TOTALITÄREN REGIMEN UND AVANTGARDISTISCHER KUNST ALS SIGNUM DES 20. JAHRHUNDERTS von Ferdinand Zehentreiter -- Sergej Prokofjew - Emigration als Pendelbewegung von Harlow Robinson -- Ivan Wyschnegradsky - Ewiggestriger, Pionier, Fremder Spuren eines Komponisten in der Emigration von Barbara Barthelmes -- Paul Hindemith - Stationen auf dem Weg in die Emigration von Heinz Jürgen Winkler -- Arnold Schönberg - die Vertreibung des Propheten von Ferdinand Zehentreiter -- Hanns Eisler - die rastlose Suche von Ferdinand Zehentreiter -- Stefan Wolpe - ein kämpferischer Lebensweg von Michael Zwenzner -- Erich Wolfgang Korngold - "Between Two Worlds" von Janine Ortiz -- Darius Milhaud und das Problem der Emigration von Giselher Schubert -- Bêla Bartok und die Milman Parry Collection der Harvard University - Volksliedforschung im amerikanischen Exil von Andreas Georg Stascheit -- Mieczyslaw Weinbergs zwiespältiges Exil von Per Skans -- Igor Strawinsky - auf der Suche nach innerer Heimat von Christoph Flamm -- Arthur Louriés zwei Exile von Detlef Gojowy -- György Ligeti - das Exil als künstlerische Befreiung von Julia Spinola -- Andrzej Panufnik - der einsame Geistesaristokrat von Anna Piotrowska -- Isang Yun - im Spannungsfeld der Kulturen und politischen Systeme von llja Stephan -- Iannis Xenakis - der auskomponierte Riss Biografische Verwerfungen und ihr Widerhall im Werk von Max Nyffeler. ISBN 9783894875329
Schlagworte: Komponist
Bestell-Nr.: 915622
Scharberth, Irmgard:
Musiktheater mit Rolf Liebermann, ein Bericht. Der Komponist als Intendant - 14 Jahre Hamburgische Staatsoper
Hamburg/Christians, 1975. Mit div. Abb., 232 S. Gr. 8°.Gbd. Pbd. ISBN: 3767203820 (EAN: 9783767203822 / 978-3767203822)
Der Komponist Rolf Liebermann war von 1959 bis 1973 Intendant der Hamburgischen Staatsoper. Er hat das Haus in unkonventioneller Weise geführt, als Musiker, als Manager, als Diplomat, als Künstler. Die Verfasserin dieses Buches hat versucht über die Ereignisse dieser 14 Jahre zu berichten, wohl wissend, daß die hierbei notwendige Beschränkung auf Wort und Bild nur Teileinblicke vermitteln kann in das Musiktheater, die komplexeste aller Bühnengattungen. Einband nur ganz wenig berieben, mit leichten Gebrauchsspuren. ISBN 3767203820
Schlagworte: Komponisten, Intendanten, Hamburg, Staatsopern, Musik. Musiktheater
Bestell-Nr.: 11789
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