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Quaas, Gerhard (Hrsg.):
Hofjagd. Aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums. Hrsg. von im Auftr. des Deutschen Historischen Museums.
Wolfratshausen : Ed. Minerva, Berlin : Dt. Historisches Museum, 2002. 143 S. : zahlr. Ill. Broschiert. ISBN: 393235365X (EAN: 9783932353659 / 978-3932353659)
Sehr gutes Ex. - Inhalt // 6 Vorwort Hans Ottomeyer 8 »Die Lust am Jagen« - Höfische Jagd vom 16. bis zum 18. Jahrhundert Cecilie Hollberg 28 Die Geschichte der Jagdwaffen im Berliner Zeughaus Gerhard Quaas Katalog 66 1 Hieb- und Stichwaffen 1.1 Griffwaffen 16 1.2 Stangenwaffen 78 2 Armbrüste und Zubehör 2.1 Jagdarmbrüste 82 2.2 Zubehör 84 3 Feuerwaffen und Zubehör 3-1 Jagdgewehre 109 3.2 Jagdpistolen 111 3.3 Zubehör 113 4 Reitzeug und Jagdutensilien 4.1 Sättel, Zaumzeuge 116 4.2 Jagdutensilien 116 5 Dokumente zur Jagd 118 6 Kunstgegenstände mit Jagdmotiven 6.1 Graphik 124 6.2 Gemälde 126 6.3 Tafelgeschirr Anhang 130 Quellen und Literatur 139 Personenregister 142 Ortsregister 143 Sachregister. - In einem umfassenden Bestandskatalog stellt das Deutsche Historische Museum Objekte aus seinen Sammlungen zum Thema höfische Jagd vom 16. bis 18. Jahrhundert vor. Gemälde, Graphiken, Bücher, Dokumente und vor allem kostbare Waffen geben eine Vorstellung von der Prachtentfaltung der Jagden und Jagdfeste in der Renaissance und im Barock. Es handelt sich um Objekte, die häufig bereits im 19. Jahrhundert in der Berliner Zeughaussammlung verzeichnet waren, aber auch um Erwerbungen aus jüngster Zeit. Innerhalb der DHM-Sammlungen, die heute insgesamt etwa 12 000 Waffen und Rüstungen umfassen, nehmen die Jagdwaffen in ihrer Vielfalt und mit ihrem einmaligen kulturhistorischen Wert einen besonderen Rang ein. Neben einfachen Gebrauchswaffen präsentiert diese Publikation personengebundene Jagdwaffen etwa von Kaiser Maximilian I., dem preußischen König Friedrich Wilhelm I. oder dem Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz. Viele wurden in süddeutschen Reichsstädten gefertigt, nach Vorlagen und Entwürfen bedeutender Künstler wie Albrecht Altdorfer,Virgil Solis oder Augustin Hirschvogel. Zwei Essays und ein mehrteiliger Katalogteil folgen diesen Spuren und erläutern die Objekte sowie die diesen historischen Sachzeugnissen eigene Sprache. ISBN 393235365X
Schlagworte: Berlin, Deutsches Historisches Museum, Waffen, Jagdwaffen
Bestell-Nr.: 911141
[HISTORISCHE ZEITSCHRIFT] - Varrentrapp, Dr. C.:
Historische Zeitschrift, herausgegeben von Heinrich von Sybel - Register zu Band 1- 20;
München, Literarisch-Artistische Anstalt der I. G. Cotta`schen Buchhandlung, 1869 Register der ersten Bände der Historischen Zeitschrift, gegliedert in ein Sachliches Register und ein Alphabetisches Register; 139 Seiten. [8°: 14 x 21,5 cm] Ganzleinen mit Goldprägung auf Rücken; Vorsätze gebräunt; noch sehr gutes Exemplar mit wenig Gebrauchsspuren, selten.
Heinrich von Sybel (* Düsseldorf 1817, + Marburg 1895) Historiker und Politiker, begründete 1859 die bis heute erscheinende Historische Zeitschrift, eine der großen, international verbreiteten Zeitschriften zur Geschichte.
Schlagworte: Register Registerband Historische Zeitschrift
Bestell-Nr.: 1120
| Preis: |
36,00 EUR |
| Versandkosten: |
4,50 EUR |
| Gesamtpreis: |
40,50 EUR |
Angebotene Zahlungsarten: Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Gestrich, Andreas:
Vergesellschaftungen des Menschen. Einführung in die historische Sozialisationsforschung. Historische Einführungen, Band 1.
Tübingen: Ed. diskord, 1999. 208 S., broschiert. ISBN: 3892956677 (EAN: 9783892956679 / 978-3892956679)
Historische Sozialisationsforschung ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld. Die Geschichtswissenschaft arbeitet zusammen mit Fächern wie Ethnologie, Pädagogik, Sozialpsychologie und Soziologie bei der Erhellung der Frage, wie kulturelle, soziale oder auch ökonomische Bedingungen die menschliche Persönlichkeitsbildung beeinflussen. Für die Geschichtswissenschaft geht es dabei vor allem darum herauszufinden, wie sich Generationseinheiten oder auch soziale Milieueinheiten bilden, wie bestimmte epochen-, kultur- oder auch schicht-spezifische Wahrnehmungsformen und Handlungsorientierungen durch Sozialisationsprozesse geprägt werden. Konstanz und Wandel historischer Gesellschaften lassen sich dadurch besser verstehen. Historische Sozialisationsforschung ist ein relativ neues Forschungsfeld. Durch die konsequente Anwendung von Fragestellungen und Theorieansätzen der relevanten Nachbarwissenschaften geht sie über die herkömmliche historische Biographik hinaus. Sie versteht sich als Teil einer umfassenden Gesellschaftsgeschichte, die eine strukturorientierte mit einer subjekt- und akteursorientierten Zugangsweise verbindet. Inhalt: Einleitung: Was ist Sozialisationsforschung? Die Begriffe Sozialisation, Erziehung, Persönlichkeitsentwicklung; Historische Sozialisationsforschung - Sozialwissenschaftliche Sozialisationstheorien - Fragestellungen und Methoden der Historischen Sozialisationsforschung - Sozialgeschichte von Kindheit, Jugend und Familie - Erziehungsgeschichte/Historische Pädagogik - Biographieforschung - Oral History - Psychohistorie - Culture und personality-Forschung - Historische Anthropologie - Ansätze und Ergebnisse Historischer Sozialisationsforschung - Sozialisationsziele - Phasen der Sozialisation - Sozialisationsinstanzen - Methoden der Sozialisation - Quellen für Historische Sozialisationsforschung - Ego-Dokumente - Erziehungsliteratur - Bildende Kunst - Fiktionale Literatur - Gerichtsakten - Verwaltungsakten - Bibliographie. ISBN 3892956677
Schlagworte: Historische Sozialisationsforschung
Bestell-Nr.: 902050
Büsch, Otto (Hrsg.):
Historische Forschung und internationale Begegnung. Arbeit und Aufgaben der Historischen Kommission zu Berlin in den Jahren 1979 bis 1981 im Spiegel der "Informationen". Neue Folge, Nr. 1-6. 1.-3. Jg. 1979-81.
Historische Kommission zu Berlin, 1981. 108 S. mit Abb. Broschiert.
Einband etwas lichtrandig. - Forschung-Kommunikation-Publikation - sie bilden die Einheit der sich ergänzenden Funktionen der Historischen Kommission zu Berlin, wie sie auf den folgenden Seiten der im vorliegenden Heft zusammengefaßten Jahrgänge ihrer "Informationen" in ihren wechselnden Erscheinungsformen der interessierten Öffentlichkeit dargebracht werden. Forschung: In den nun dreiundzwanzig Jahren ihrer Wirksamkeit nach ihrer Neugründung im Jahre 1959 hat die Berliner Historische Kommission sich mit ihren Beiträgen zu den von ihr vornehmlich betreuten Forschungsbereichen - Berlin-, Brandenburg- und Preußenforschung, Arbeiterbewegung und Gewerkschaftsgeschichte, Industrialisierungs- und Wahlforschung, deutsch-jüdische und deutsch-polnische Beziehungsgeschichte, Demokratie-, Humanismus- und Minoritätenforschung, Kulturgeschichte, Kartographie, Historiographie und anderes mehr - um die Wiederbelebung von Geschichtsbewußtsein und um die Verstärkung wie Revision des modernen Geschichtsverständnisses bemüht. Kommunal- und Landesgeschichte haben ihr dabei ebenso am Herzen gelegen wie nationale und Universalgeschichte, Ideen- ebenso wie Sozialgeschichte. Mit der im Jahr 1981 beschlossenen Umwandlung der in über zwei Jahrzehnten herausgebildeten Abteilungen in eine größere Zahl von beweglichen Forschungssektionen hat sich die Kommission der Entwicklung ihrer traditionellen und der neu hinzutretenden Tätigkeitsbereiche noch weiter geöffnet. Kommunikation: Seit der Gründung ihres `Internationalen Wissenschaftlichen Konsultations-, Stipendien- und Austauschprogramms` im Jahr 1969 hat die Historische Kommission zu Berlin in rund 35 kleineren und größeren, international besetzten Arbeitstagungen etwa 1350 Gelehrte aus 21 Ländern in vier Kontinenten zu wissenschaftlichen Gesprächen zusammengeführt; rund 80 ältere und jüngere Stipendiaten aus 14 Ländern in Ost und West, Süd und Nord sind für kürzere oder längere Zeit Gäste in ihrem Hause gewesen; institutionalisierte Kooperations- und Austauschverträge mit Partnerinstitutionen in den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Polen sorgen für eine ständige Verbindung über die Grenzen zu diesen Nationen hinweg. Als Treuhandstelle und jährlicher Treffpunkt einer euroamerikanischen Forschergruppe in einem Schwerpunktprogramm zur Inflationsforschung versucht die Kommission, als Verbindungsglied im internationalen und interdisziplinären Zusammenhang und Vergleich zu dienen. In öffentlichen Vortragsreihen, wie der zum Berliner "Preußenjahr" 1981 über "Preußen und das Ausland", sowie durch die Veröffentlichung von Tagungsberichtsbänden über die in ihrem Hause stattfindenden Symposien nimmt die Kommission Aufgaben der Wissenschaftsdistribution weit über regionale oder sektorale Begrenzungen hinweg im gesamtstaatlichen und übernationalen Rahmen wahr. Publikation: Mit 110 Monographien, Sammel- und Berichtswerken sowie Editionen, 23 Jahrbuch-Bänden, über 60 Zeitschriftenheften und mehr als 60 Kartenlieferungen ihrer verschiedenen Atlaswerke beteiligte sich die Historische Kommission zu Berlin an der Verbreitung der Forschungsergebnisse ihres Hauses wie der anderer in- und ausländischer, individueller und institutioneller Vertreter der Geschichtswissenschaft und ihrer Nachbardisziplinen. Wenn sie sich entschloß, ihre Forschungsstelle auch der modernen Technik nicht zu verschließen und sowohl neueste Fotosetzanlagen als auch Datenverarbeitungsmaschinen zur Förderung ihrer Publikationstätigkeit einzusetzen, so bekundet sie damit die Bereitschaft, ihre Aktivitäten den Bedingungen der modernen Arbeitswelt anzupassen. Die Kommission führt dieses Prinzip auch in ihren anderen gemeinsamen Einrichtungen - neben ihren Periodica in Bibliothek und Archiv, Kartographie und anderen, im Entstehen begriffenen Dienstleistungsangeboten - durch. Mit ihren, in der vorliegenden Zusammenfassung präsentierten "Informationen" möchte sie ihre Arbeit - die Leistungen ihrer Mitglieder und Mitarbeiter - einer breiteren Öffentlichkeit in Wissenschaft, Politik und Kultur vorstellen. Forschung, Kommunikation und Publikation greifen so ineinander, daß durch die Historische Kommission zu Berlin als Gelehrtenvereinigung, Forschungsstelle und Stätte des Wissenschaf tsaustauschs die Ergebnisse der historischen Forschung zum Anlaß und Gegenstand internationaler Begegnung werden und zugleich das grenzüberwindende Gespräch in den Dienst einer historischen Forschung gestellt wird, die sich auch als ein Mittel zur Bewältigung der Vergangenheit für die Gegenwart und für die Zukunft begreift. - Leitartikel Tätigkeitsberichte Nachruf Mitgliederversammlung - Festvorträge Aus der Vorstandsarbeit Konsultationsprogramm Wissenschaftliche Symposien 1969-1979 Forschungsaufenthalte auswärtiger Wissenschaftler 1969-1979 Schwerpunkte der Forschungsarbeit Sektionen, Forschungsabteilungen und sektionsübergreifende Koordinierungsbeiräte - Preußenforschung - Berlinforschung - Geschichte von Berlin-Brandenburg-Preußen - Sozial- und Wirtschaftsgeschichte - Geschichte der Arbeiterbewegung - Kulturgeschichte und deutsch-jüdische Geschichte - Geschichte der deutsch-polnischen BeziehungenGemeinsame Einrichtungen - Bibliothek und Archiv - Jahrbuch - Lektorat - Kartographie Publikationen 1978/79:Personalmitteilungen Daten aus dem Mitgliederkreis Mitglieder, Vorstand und Sektionsberater Organisationsstruktur (bis Juli 1981) "Der Mittelhof" Haushalt 1979-1981 Das Berliner "Preußenjahr" 1981 - Programm der Vortragsreihe "Preußen und das Ausland", - Eröffnung der Vortragsreihe "Preußen und das Ausland" Ansprache des Regierenden Bürgermeisters Dr Richard von Weizsäcker - Weitere Aktivitäten zum Thema Preußen (u.a.)
Schlagworte: Historische Kommission zu Berlin, Geisteswissenschaft, Forschung
Bestell-Nr.: 921086
Weinfurter, Stefan (Hrsg.):
Neue Wege der Forschung. Antrittsvorlesungen am Historischen Seminar Heidelberg , 2000 - 2006. Heidelberger historische Beiträge 3.
Heidelberg: Winter, 2009. 178 S. Broschiert. EAN: 9783825356347 (ISBN: 3825356345)
Gebraucht, aber sehr gut erhalten. - Inhalt: Antrittsvorlesungen am Historischen Seminar 2000-2006: Prof. Dr. Stefan Weinfurter (21. Juni 2000) / Ordnungskonfigurationen. Das Beispiel Heinrichs III. Mit einer Einführung von Dekanin Prof. Dr. Lieselotte E. Saurma -- Prof. Dr. Bernd Schneidmüller (2. Juni 2004)/ Konsens - Territorialisierung - Eigennutz. Vom Umgang mit spätmittelalterlicher Geschichte. Mit einer Einführung von Dekanin Prof. Dr. Lieselotte E. Saurma -- Prof. Dr. Edgar Wolfrum (20. Oktober 2004)/ Zeitgeschichte als Herausforderung. Geschichte erforschen und verstehen, während sie noch qualmt. Mit einer Einführung von Dekan Prof. Dr. Stefan Weinfurter -- Prof. Dr. Madeleine Herren-Oesch (23. November 2005) / Die Liaison. Gender und Globalisierung in der internationalen Politik. Mit einer Einführung von Dekan Prof. Dr. Stefan Weinfurter -- Prof. Dr. Thomas Maissen (30. November 2005) / Seit wann und zu welchem Zweck gibt es die Frühe Neuzeit? Mit einer Einführung von Dekan Prof. Dr. Stefan Weinfurter -- Prof. Dr. Manfred Berg (28. Juni 2006) / Die Ursprünge der Sklaverei in Nordamerika. Mit einer Einführung von Dekan Prof. Dr. Stefan Weinfurter. - Universitäten befinden sich stets im Wandel. Wechsel und Veränderungen gehören zum Lebenselixier der akademischen Gemeinschaften. Jede Generation prägt die „Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden“ auf ihre Weise und entwickelt – auf den Schultern ihrer Vorgänger stehend – neue Frage- und Deutungshorizonte. In diesem Sinne hat sich das Historikerteam am Historischen Seminar Heidelberg in den vergangenen Jahren erneuert. Es präsentiert sich in diesem Band mit den Antrittsvorlesungen, die zwischen 2000 und 2006 gehalten worden sind. Das Spektrum reicht mit den Beiträgen von Stefan Weinfurter, Bernd Schneidmüller, Edgar Wolfrum, Thomas Maissen, Madeleine Herren-Oesch und Manfred Berg vom Mittelalter über die Frühe Neuzeit, Global History und Amerikanische Geschichte bis zur Zeitgeschichte. Damit werden auch die neuen thematischen Schwerpunkte und die methodischen Neuorientierungen beschrieben, die das forscherliche Profil des Historischen Seminars Heidelberg in dieser Generation kennzeichnen. ISBN 9783825356347
Schlagworte: Heidelberg / Universität / Historisches Seminar
Bestell-Nr.: 930688
Schwab, Andreas:
Die 68er: Kurzer Sommer - lange Wirkung. Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main 27; Begleitband zur Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Ausstellungsbüro Palma3, Bern, 2008 . Hrsg. v. Andreas Schwab, Beate Schappach u. Manuel Gogos . Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main Bd.27 . 2008 . 302 S. m. zahlr. Farb- u. SW-Abb. . 28 cm . ;
Klartext-Verlagsges., 2008. 304 Seiten Broschiert EAN: 9783898618878 (ISBN: 3898618870)
Neuware; verlagsfrische Restauflage; original eingeschweisst; Rechnung mit MwSt.; new item, still sealed; Bestellungen bis 15 Uhr werden am gleichen Werktag verschickt. ; 1968 wird im kommenden Jahr vierzig Jahre alt. Das Jahr steht als Chiffre für die westdeutschen Studentenproteste der drei Jahre von 1967 bis 1969, für ihre Vorgeschichte und ihre lange Wirkung bis heute. Sie markieren eine der nachhaltigsten Zäsuren der deutschen und der globalen Nachkriegsgeschichte. Frankfurt am Main war neben Berlin der wichtigste Schauplatz der Revoltein Deutschland. In Frankfurt findet die einzige umfassende Ausstellung zum Thema und ein vielseitiger Veranstaltungssommer statt. Kaum ein Ereignis in der Nachkriegsgeschichte ist umstrittener als dieser kurze Sommer der Revolte . Wenn heute im deutschen politischen Diskurs auf 1968 zurückgegriffen wird, dann vielfach negativ. Die Qualität unserer Schulen und Universitäten, die Leitbilder von Ehe und Familie sowie die Verbindlichkeit von gesellschaftlichen Sitten und Werten seien durch die ldeen von 1968 erschüttert worden, vor allem aber sei der Terrorismus der 70er Jahre eine direkte Folge der außerparlamentarischen Opposition von 1968. Auf der anderen Seite werden mit 1968 die "intellektuelle Neugründung der Bundesrepublik und das überfällige Aufbrechen der als verkrustet geltenden Adenauer-Republik verbunden. 68 war eine Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte: viele Fragen, die bis heute ihre Gültigkeit bewahrt haben, wurden damals erstmals gestellt. Frankfurt stand neben, Berlin im Focus dieses gesellschaftlichen Aufbruchs, deshalb ist das Historische Museum Frankfurt der richtige Ort, um sich durchaus auch kritisch mit dieser Zeit auseinanderzusetzen , so Kulturdezernent Professor Dr. Felix Semmelroth. Eines steht fest: 1968 war so komplex und vielschichtig, dass daran seit den 1980er Jahren immer wieder kontrovers über das Selbstverständnis erst der Bonner, dann der Berliner Republik gestritten wurde. Die Generation der protestierenden Studenten von 1968 geht jetzt in Rente: Was hinterlässt sie uns, was hat sie angerichtet?; ISBN 9783898618878
Schlagworte: Geschichte / Zeitgeschichte (1945 bis 1989), Zeitgeschichte / Politik (ab 1949), 68er-Bewegung (Bundesrepublik Deutschland), Ausstellungskataloge; Geschichte, Frankfurt a. M.; Museen, Historisches Museum Frankfurt a. M., 68er ( Achtundsechziger ), Achtundsechziger - 68er, Dutschke, Rudi
Bestell-Nr.: 246214
| Preis: |
14,95 EUR |
| Versandkosten: |
4,95 EUR |
| Gesamtpreis: |
19,90 EUR |
Angebotene Zahlungsarten: Vorauskasse, Rechnung, Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)



Brandt, Ahasver von:
Werkzeug des Historikers. Eine Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Urban TB 33.
16.Aufl. Stuttgart: Kohlhammer, 2003. 220 S. mit Abb. auf Tafelseiten. Broschiert. ISBN: 3170179969 (EAN: 9783170179967 / 978-3170179967)
Einband leicht berieben, Exemplar mit Mängelstempel. - Mit Sachregister u. Literaturangaben. - "Aufgabe der Geschichtswissenschaft ist die Ermittlung eines möglichst umfassenden und möglichst zuverlässigen, »wahren« Geschichtsbildes, als der »geistigen Form, in der sich eine Kultur über ihre Vergangenheit Rechenschaft gibt« (J. Huizinga). Dieses Geschichtsbild wird durch tausendfältige, immer erneute Forschungsarbeit und durch Darstellung, die auf den Forschungsergebnissen beruht, gewonnen. Die Forschungsarbeit des Historikers verlangt drei Voraussetzungen: 1. den inneren Trieb, Fragen an die Vergangenheit zu stellen — also nicht nur rezipierend Geschichte in sich aufzunehmen, sondern aktiv an der Entstehung und Vervollkommnung des gültigen Geschichtsbildes mitzuwirken; 2. die natürliche Begabung und den Sachverstand, die Erkenntnisquellen aufzuspüren, die zur Beantwortung der gestellten Fragen verhelfen können; 3. die kritische Fähigkeit, die gefundenen Quellen fehlerfrei auszuwerten, d. h., ihnen durch einen Schleier von Entstellung und Lückenhaftigkeit, von Verworrenheit und Mehrdeutigkeit, von Widersprüchen, Tendenzen und Lügen ein möglichst hohes Maß von wahren Aussagen abzuzwingen. Um diese Voraussetzungen zu erfüllen, bedarf es nicht nur einer bestimmten geistigen Veranlagung und einer bestimmten wissenschaftlichen Allgemeinschulung, sondern auch der — theoretischen und praktischen — Beherrschung einer Anzahl mehr »handwerklich«-methodischer Fähigkeiten und Sachkenntnisse, die zum Teil aus anderen wissenschaftlichen Bereichen beschafft werden müssen. Diese Bereiche handwerklicher Voraussetzung und Übung stehen gegenüber der wissenschaftlichen Hauptaufgabe der historischen Arbeit in einer mehr oder minder dienenden Funktion: sie sind Hilfswissenschaften der Geschichte. In diese Hilfswissenschaften will das vorliegende Buch einführen." (S. 9). ISBN 3170179969
Schlagworte: Geschichtswissenschaft, Historische Hilfswissenschaften, Geschichtsbild
Bestell-Nr.: 907743
Historische und antiquarische Gesellschaft zu Basel (Hrsg.):
Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Herausgegeben von der Historischen und antiquarischen Gesellschaft zu Basel), 102. Band,
Basel, Verlag der Historischen und antiquarischen Gesellschaft zu Basel 2002. 310 Seiten, 8° (22,5 x 15 cm), Originalbroschur.
Ecken und Kanten leicht berieben und bestoßen. Sonst guter Zustand.
Schlagworte: Jahrbücher, almanacs & annuals, Historische und antiquarische Gesellschaft zu Basel (Hrsg.): Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Herausgegeben von der Historischen und antiquarischen Gesellschaft zu Basel), 102. Band,
Bestell-Nr.: 11122
| Preis: |
24,00 EUR |
| Versandkosten: |
2,00 EUR |
| Gesamtpreis: |
26,00 EUR |
Angebotene Zahlungsarten: Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)
Schwab (Hg.), Andreas, Beate Schappach und u.a.:
Die 68er: Kurzer Sommer - lange Wirkung. Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main 27; Begleitband zur Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Ausstellungsbüro Palma3, Bern, 2008 . Hrsg. v. Andreas Schwab, Beate Schappach u. Manuel Gogos . Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main Bd.27 . 2008 . 302 S. m. zahlr. Farb- u. SW-Abb. . 28 cm .
Klartext-Verlagsges., 2008. 304 Seiten Broschiert EAN: 9783898618878 (ISBN: 3898618870)
1968 ist vierzig Jahre alt geworden.. Das Jahr steht als Chiffre für die westdeutschen Studentenproteste der drei Jahre von 1967 bis 1969, für ihre Vorgeschichte und ihre lange Wirkung bis heute. Sie markieren eine der nachhaltigsten Zäsuren der deutschen und der globalen Nachkriegsgeschichte. Frankfurt am Main war neben Berlin der wichtigste Schauplatz der Revoltein Deutschland. In Frankfurt findet die einzige umfassende Ausstellung zum Thema und ein vielseitiger Veranstaltungssommer statt. Kaum ein Ereignis in der Nachkriegsgeschichte ist umstrittener als dieser kurze Sommer der Revolte . Wenn heute im deutschen politischen Diskurs auf 1968 zurückgegriffen wird, dann vielfach negativ. Die Qualität unserer Schulen und Universitäten, die Leitbilder von Ehe und Familie sowie die Verbindlichkeit von gesellschaftlichen Sitten und Werten seien durch die ldeen von 1968 erschüttert worden, vor allem aber sei der Terrorismus der 70er Jahre eine direkte Folge der außerparlamentarischen Opposition von 1968. Auf der anderen Seite werden mit 1968 die "intellektuelle Neugründung der Bundesrepublik und das überfällige Aufbrechen der als verkrustet geltenden Adenauer-Republik verbunden. 68 war eine Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte: viele Fragen, die bis heute ihre Gültigkeit bewahrt haben, wurden damals erstmals gestellt. Frankfurt stand neben, Berlin im Focus dieses gesellschaftlichen Aufbruchs, deshalb ist das Historische Museum Frankfurt der richtige Ort, um sich durchaus auch kritisch mit dieser Zeit auseinanderzusetzen , so Kulturdezernent Professor Dr. Felix Semmelroth. Eines steht fest: 1968 war so komplex und vielschichtig, dass daran seit den 1980er Jahren immer wieder kontrovers über das Selbstverständnis erst der Bonner, dann der Berliner Republik gestritten wurde. Die Generation der protestierenden Studenten von 1968 geht jetzt in Rente: Was hinterlässt sie uns, was hat sie angerichtet?....Neuware, original eingeschweisst; new item still sealed; ISBN 9783898618878
Schlagworte: Geschichte / Zeitgeschichte (1945 bis 1989), Zeitgeschichte / Politik (ab 1949), 68er-Bewegung (Bundesrepublik Deutschland), Ausstellungskataloge; Geschichte, Frankfurt a. M.; Museen, Historisches Museum Frankfurt a. M., 68er ( Achtundsechziger ), Achtundsechziger - 68er, Dutschke, Rudi
Bestell-Nr.: 614612
[Historisches Sachsen] - Edgar Hahnewald :
Sächsische Heimatbilder Historische S/w Fotos aus Sachsen mit Landschaftsbeshreibungen.
Brockhaus Verlag Leipzig, 1990. 191 S,. gebundene Ausgabe, Leinen, Leinen
Wunderschöne Ausgabe in grünem Glanzleinen und Goldumrandung auf Titel und Goldschrift auf Rücken. Gesamtzustand sehr gut. Schtuzumschlag mit histor. s/w Foto hat Randläsuren. Beeindruckende histor. s/w Fotos aus Sachsen die von der Tochter des Autoren zur Verfügung gestellt wurden. Dazu herrliche Landschaftsbeschreibungen.
Schlagworte: Historisches Sachsen.
Bestell-Nr.: 15451
| Preis: |
8,80 EUR |
| Versandkosten: |
2,00 EUR |
| Gesamtpreis: |
10,80 EUR |
Angebotene Zahlungsarten: Rechnung (Vorauszahlung vorbehalten)