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Süddeutsches Germanentum und Leibeszucht der Jugend. Im Auftrage der Bayerischen Gesellschaft zur Förderung der Leibesübungen herausgegeben von Dr. Ignaz Kaup.

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[Germanentum] - KAUP Ignaz Dr. (Hrsg.).:
Süddeutsches Germanentum und Leibeszucht der Jugend. Im Auftrage der Bayerischen Gesellschaft zur Förderung der Leibesübungen herausgegeben von Dr. Ignaz Kaup.

München. Verlag der Gesundheitswacht. 1925. 116 Seiten u. 64 Tafeln mit zahlreichen Abbildungen. Originalbroschut mit illustriertem zweifarbigen Original-Schutzumschlag. (Schutzumschlag an den Rändern mit Gebrauchsspuren. Papier teils etwas fleckig u. anfangs eselsohrig). 23x15 cm


Schlagworte: Rassemwahn Germanentum Nationalsozialismus Süddeutschland Sport Landeskunde Schweizer Jugendbewegung National Socialism Nazi Varia Verschiedenes

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Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden  [Gebundene Ausgabe] von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den enoyde.Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte.  In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert.  Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches.  Die Nacherzählung der Göttermythen aus der

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Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger
Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden [Gebundene Ausgabe] von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den enoyde.Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der ""Edda"" des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine ""prosaische Version"" vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf ""Destabilisationsliteratur"", die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine ""postmoderne Paraphrase"" der nordischen SchöpfungsepenAuf H.C. Artmanns 1982 erschienenes Buch ""Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen"". Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen ""Edda""-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein ""abstrus-wirres Machwerk"" war, weil er u.a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen Anlass zu diesem Artikel gibtfrisch, lebendig, klar verflechte der norwegische Autor Bringsvaerd die komplizierten Erzählstränge der ""Edda"" mit ihren aberwitzigen Metamorphosen. ""Die wilden Götter"" haben ab jetzt einen Ehrenplatz in seinem Regal, gleich neben der vergilbten ""Edda"" von Schimmelmann.

2001 München Eichborn Verlag Ag 2001 Hardcover 300 S. 22,2 x 13,4 x 3,4 cm ISBN: 3821847263 (EAN: 9783821847269 / 978-3821847269)


In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in s mehr lesen ...
Schlagworte: Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der ""Edda"" des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine ""prosaische Version"" vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf ""Destabilisationsliteratur"", die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine ""postmoderne Paraphrase"" der nordischen SchöpfungsepenAuf H.C. Artmanns 1982 erschienenes Buch ""Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen"". Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen ""Edda""-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein ""abstrus-wirres Machwerk"" war, weil er u.a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen Anlass zu diesem Artikel gibtfrisch, lebendig, klar verflechte der norwegische Autor Bringsvaerd die komplizierten Erzählstränge der ""Edda"" mit ihren aberwitzigen Metamorphosen. ""Die wilden Götter"" haben ab jetzt einen Ehrenplatz in seinem Regal, gleich neben der vergilbten ""Edda"" von Schimmelmann. Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel t Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter

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Süddeutsches Germanentum und Leibeszucht der Jugend

Mehr von Kaup Ignaz
Kaup, Ignaz (Hrsg.)
Süddeutsches Germanentum und Leibeszucht der Jugend

2. Auflage. Reinhardt, München, 1926. 110 S. mit 64 Tafeln, kart.


- gutes Exemplar -
Schlagworte: Germanentum, Volkskunde

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Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den enoyde.Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter

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Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger
Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den enoyde.Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter

2002 München Serie Piper 2002 Softcover 320 S. 10,6 x 10,4 x 0,8 cm ISBN: 3821851627 (EAN: 9783821851624 / 978-3821851624)


In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in s mehr lesen ...
Schlagworte: Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der ""Edda"" des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine ""prosaische Version"" vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf ""Destabilisationsliteratur"", die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine ""postmoderne Paraphrase"" der nordischen SchöpfungsepenAuf H.C. Artmanns 1982 erschienenes Buch ""Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen"". Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen ""Edda""-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein ""abstrus-wirres Machwerk"" war, weil er u.a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen Anlass zu diesem Artikel gibtfrisch, lebendig, klar verflechte der norwegische Autor Bringsvaerd die komplizierten Erzählstränge der ""Edda"" mit ihren aberwitzigen Metamorphosen. ""Die wilden Götter"" haben ab jetzt einen Ehrenplatz in seinem Regal, gleich neben der vergilbten ""Edda"" von Schimmelmann. Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel t Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter

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Rassenlehre und Rassenpflege, herausgegeben vom Deutschbund

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Gerstenhauer, M. R.:
Rassenlehre und Rassenpflege, herausgegeben vom Deutschbund

Armanenverlag Robert Burger (F.Volckmar), 1913. 56


Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (Steifumschlag / Broschur / Kartoneinband im Format 14 x 22 cm) mit Deckeltitel, 56 Seiten, Schrift: Fraktur, mit Druckvermerk: "Auskunft über den Deutschbund erteilte Kanzlei des Deutschbundes zu Gotha" - Aus dem Inhalt: I. Die nationale Weltanschauung - II. Die nationale Weltanschauung, die Rassenwissenschaft und der weltbürgerliche Kulturbegriff - mehr lesen ...
Schlagworte: Rassenhygiene, Bevölkerungspolitik im 20.Jahrhundert, eugenische Bewegung, Sozialdarwinismus, Bevölkerungswissenschaft, Rassenpolitik, Rassenlehre, Rassentheorie, Rassenpflege, Rassenwohl, Rassentüchtigkeit, Auslese der Tüchtigen, Biologismus, Rassen- und Gesellschaftsbiologie, Antisemitismus, Arier, arische Rasse, Artbewusstsein, Blutbewusstsein, Rassebewusstsein, Demographie in Deutschland, deutsch-völkische Bewegungen, Lagarde, Programm des Nationalismus, Rassenwissenschaft als biologische Grundlage des nationalen Gedankens, Höherzüchtung als Ziel menschlicher Kultur, Abgrenzung des Nationalismus gegen Nietzsches Entwicklungsmoral und den Materialismus, Gegensatz zur Humanitätsidee, Rasse als Grundlage der Kultur, Rückständigkeit der humanliberalen Anschauungen, Darwinismus, Vererbung erworbener Eigenschaften, Anwendung der Entwicklungslehre auf die Menschheit, höhere und niedere Rassen, die europäische Rasse, historische Rassentheoretiker, arische Rasse, Rassenbestandteile des deutschen Volkes, Arierdämmerung, Rassenhygieniker / Eugeniker, das Volk eine Abstammungs- und Artgemeinschaft, völkische Eigenart, ungünstige Auslesebedingungen, Gegenauslese, ungesunde Lebensweise des Kulturmenschen, Aufreibung der höheren Stände, die mittleren Volksschichten als Quell der Rassenkräfte, Verkümmerung der untersten Volksschichten, Volksseuchen, Anzeichen von Rassenverfall: Zunahme der Minderwertigen und Absterben der oberen Schichten, Rückgang der natürlichen Volksvermehrung infolge zunehmender Verstädterung und Industrialisierung, Bevölkerungs-und Züchtungspolitik, Ausmerzung der Minderwertigen, Begünstigung der Fortpflanzung der rassisch tüchtigen Volksbestandteile, Einseitigkeit der Eugeniker, Hochzucht des deutschen Menschen, Menschenzucht, Germanentum, Germanenar, gegen großstädtische Zivilisationsfäulnis, höher- und niederrassiges Menschentum, Arierstolz, völkisches / deutschnationales Gedankengut

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Der Wikinger Fahrten und Abenteuer

Mehr von Ulbrandson Erik
Ulbrandson, Erik (Hrsg.)
Der Wikinger Fahrten und Abenteuer

1. Aufl. Diederichs, Köln, 1980. 380 S., Ln.U. ISBN: 3424006866 (EAN: 9783424006865 / 978-3424006865)


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Schlagworte: Germanentum, Mythologie

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Die Helden der Völkerwanderungszeit

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Wolff, Ludwig
Die Helden der Völkerwanderungszeit

Eugen Diederichs Verlag, Jena, 1928. 240 S., Ln. (Einband und Schnitt leicht fleckig)


- Frühgermanentum, Band 2 -
Schlagworte: Germanentum

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Die Germanen in den Berichten der römischen Schriftsteller. Eine Auswahl für das Gymnasium. 3 Bände

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Preuss, Siegmund
Die Germanen in den Berichten der römischen Schriftsteller. Eine Auswahl für das Gymnasium. 3 Bände

2. Auflage. Buchner, Bamberg, 1927/1930. Zusammen 229 S. mit 11 Tafeln, kartoniert u. Halbleinen, (Einbände etwas randgebräunt)


- enthalten: Erster Teil: Anmerkungen/ Zweiter Teil: Text/ Zweiter Teil: Anmerkungen -
Schlagworte: Germanentum,Antike Geschichte

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Altnordischer Sagenschatz in neun Büchern

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Ettmüller, Ludwig
Altnordischer Sagenschatz in neun Büchern

Fleischer, Leipzig, 1870. VIII/488 S., Pbd.


- Sehr gute Faksimileausgabe bei VMA Vertriebsgesellschaft, Wiesbaden, (um 1980) -
Schlagworte: Germanentum, Märchen

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