Das Buch beginnt mit einem Mann, der mit einem einzigen Satz reich geworden ist. Der Satz lautet""Let´s get ready to rumble"", was sinngemäß soviel heißt wie""Jetzt geht´s los."" Der Mann heißt Michael Buffer, er ist Amerikaner und der bekannteste Ringsprecher im Boxsport. Wird irgendwo auf der Welt um Millionenbörsen gekämpft, steht meist Buffer vor der ersten Runde im Ring und sagt seinen Satz.
mehr lesen ...Schlagworte: Stellen Sie sich vor, Sie sehen den Mann/die Frau Ihrer Träume... - diese Augen, dieses Lächeln, von der Frisur bis zur Figur alles perfekt, die Kleidung modisch, ein Hauch Sexappeal... Tiefe Blicke, einen Schritt aufeinander zu, und dann öffnet der Traum den Mund und... platzt! Jeder kennt das, und dennoch achten Marken vornehmlich auf ihr Äußeres, ihr Corporate Design, das er- und wiedererkennen hilft. Und sie vernachlässigen die Komponente, die Aufmerksamkeit in Vertrauen verwandeln kannSprache! Dem stellt Armin Reins Corporate Language entgegen; ein fundiertes Fachbuch, das zeigt, wie Sprache über Erfolg und Misserfolg von Unternehmen entscheidet. Er regt an, Texte für alle Sinne und für verschiedene Sprachstilgruppen zu schreiben, und vermittelt das dafür notwendige Handwerkszeug. Er spricht mit den Kommunikationsverantwortlichen bei NIVEA, IKEA, SIXT, Gauloises und anderen - und macht Erfolgsgeheimnisse transparent. Armin Reins begleitet Sie auf dem Weg zum Claim ebenso wie in zwölf Schritten zur Unternehmenssprache. Und dann stellen Sie sich das mit dem/der Traummann/-frau noch mal vor... Das Buch beginnt mit einem Mann, der mit einem einzigen Satz reich geworden ist. Der Satz lautet""Let´s get ready to rumble"", was sinngemäß soviel heißt wie""Jetzt geht´s los."" Der Mann heißt Michael Buffer, er ist Amerikaner und der bekannteste Ringsprecher im Boxsport. Wird irgendwo auf der Welt um Millionenbörsen gekämpft, steht meist Buffer vor der ersten Runde im Ring und sagt seinen Satz. Mit ihm verdient er mehrere Millionen Dollar im Jahr. Buffer ist das perfekte Beispiel für ein Buch über die Wirkung guter Sprache. Armin Reins hat es geschrieben, er ist ein Werber, ein Fachmann für Sprache, er hat viele Preise gewonnen. In seinem Buch erklärt er, warum ein guter Satz Miliionen einbringen und warum ein falsches Wort Millionen kosten kann. Reins erstellt eine Checkliste für gutes Schreiben. Sein Buch ist gedacht für Werber, für ihre Kunden, es ist aber auch für Konsumenten geeignet. Nach der Lektüre wissen sie genauer, warum sie manche Dinge kaufen und andere nicht. Dieses Buch ist für alle, die ein Seminar zum Thema ""Texte in der Werbung"" besuchen wollen, ein Pflichtkauf. Der Vorteil, den heimischen Schreibtisch (oder das Sofa) nicht verlassen zu müssen, während man sich fortbildet, ist neben der amüsanten und detailreichen Lektüre eines der Hauptargumente. Wer diese Buch gewissenhaft durcharbeitet, schreibt anschließend anders. So viel ist sicher. Ob es denn auch besser ist? Das soll Herr Reins entscheiden. Ginge es hier um Aktien, würde ich empfehlenSTRONG BUY! Nachdem ich bereits mit der ""Mörderfackel"" von Armin Reins gute Erfahrung gemacht hatte, hab ich mir nun auch ""Corporate Language"" zu Gemüte geführt. Das Buch ist sehr gut gemacht, sorgfältig recherchiert, interessant gegliedert und vermittelt eine Menge Stoff zu den Themen Texten und Corporate Text. Das Buch startet mit einem Interview Michael Buffer, dem bekannten Boxringsprecher, der den Satz ""Let`s get ready to rumble"" geprägt hat und damit sein Geld verdient. Weitere Interviews folgen und man taucht langsam ein in den Themenkreis Sprache in Unternehmen. Auch dieses Mal hat Armin Reins bekannte Kreative gebeten, Beispiele für sein Buch zu erarbeiten. Hier gehts um eine imaginäre Sprudelmarke, die textlich beworben werden soll. Mir gefällt der Abschnitt nicht so gut, aber das ist wohl eher Geschmackssache. Herzstück für mich ist Reins Systematik der fünf Zielgruppen, die individuell betextet und somit spezifisch angesprochen werden können. Das ist sehr überzeugend hergeleitet und sicherlich hilfreich für Texter. Im letzten Abschnitt des Buches gibt es dann eine recht detaillierte Darstelliung, wie man den Corporate-Language-Prozess in einem Unternehmen einführen kann. Dafür stellt Reins eine eigene Methode vor.