Becker, Peter von:
Der überraschte Voyeur. Theater der Gegenwart.
München , Wien : Hanser, 1982. 254 S. , 21 cm, kart., Softcover/Paperback, ISBN: 3446134387 (EAN: 9783446134386 / 978-3446134386)
Über Artaud, Thomas Bernhard, Thomas Brasch, Peter Brook, Patrice Chréreau, Goethe, Grotowski, Grüber, Hölderlin, Ibsen, Kleist, Musil, Heiner Müller, Claus Peymann, Charlie Rivel, Shakespeare, Schiller, Peter Stein, Botho Strauß, George Tabori, Peter Zadek, ... u.a. ; Zustand: Leichte Gebrauchsspuren, gering berieben, gutes Exemplar
Schlagworte: Peter von Becker , Der überraschte Voyeur , Theater , Drama , Drama / Lyrik, Modernes Drama
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Huby, Felix
Einbruch im Labor.
Deutschland Droemer Knaur, Mchn. 1977 Paperback Buch
Ein neuer Werkstoff für den Flugzeugbau - das heißt jahrelange Versuche, Entwicklung, Kosten. Es gibt aber auch Leute, die einfacher zum Erfolg kommen wollen ... Man konnte von Glück sagen, daß Jörg so schnell aufmerksam wurde. Das Licht war ausgegangen und Hasso, der Schäferhund, hatte kurz gebellt, war aber plötzlich ruhig. Zu plötzlich. Jörg raste hinunter und überraschte gerade zwei Gestalten, die einen Kasten aus dem Labor da-vonschleppen wollten Cover leicht bestossen, Aufkleber im Vorsatz, sonst altersgemäß gut erhalten.
Schlagworte: Jugend-Krimi/Abenteuer
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Baselitz, Georg:
Georg Baselitz. Zeichnungen und druckgraphische Werke aus dem Kupferstichkabinett Basel. Text Dieter Koepplin.
Staatliche Museen zu Berlin, 1990. 102 S. mit zahlr. Abb. Broschiert.
Sehr gutes Ex. - Was dieses Buch und die entsprechende Ausstellung enthalten, ist der Bestand an Werken von Georg Baselitz im Kunstmuseum Basel, vor allem im Kupferstichkabinett. Das kann, selbst auf dem hier herausgestellten Teilgebiet der Zeichnung und des Aquarells, nicht der «ganze Baselitz» sein. Es ist jedoch, gemäss der Sammlungspolitik des Basler Kupferstichkabinetts (mit der Formel etwa: von relativ wenigen Künstlern relativ viele Werke, nicht umgekehrt; und neben den «Meisterzeichnungen» auch strukturell offene [qualitätvolle] Zeugnisse eines zeichnerischen Prozesses, die Zeichnungen als etwas Besonderes genommen, nicht als Bilder-Ersatz), ein Baselitz in informativer, eindrücklicher Profiliertheit. Zeitlich führt der Basler Sammlungsbestand durch das ganze CEuvre: von den Anfängen dieses 1938 geborenen Künstlers bis zu einer Werkgruppe aus dem Jahr 1988. Und merkwürdig: das früheste Blatt, eine vom Zwanzigjährigen ausgeführte aquarellierte Federzeichnung (Nr. 1) - Onkel Bernhard (der, ein wirklicher Onkel von Baselitz, eines Tages einfach im Wald verschwand, um nach Art der Tiere im Verborgenen allein zu sterben) -, dieses Blatt erschien uns, als für den Umschlag des Buches die Wahl zu treffen war, schon dicht und repräsentativ genug. Wie auf Anhieb hat Baselitz dieser Zeichnung ihre bestimmte, ganz eigene Form gegeben. Und an Frische steht sie den jüngsten zeichnerischen Werken in nichts nach. Da ist vom Ältesten zum Neuesten ein Bogen auf gleichem Niveau. Unsere Publikation führt die Blätter vor, die seit der 1970 im Kunstmuseum Basel veranstalteten Baselitz-Ausstellung in die Sammlung des Basler Kunstmuseums gelangt sind. Das 1985 auf Antrag von Direktor Christian Geelhaar erworbene, grossformatige Gemälde Die Nacht von 1984/85 wird im Textteil ebenfalls abgebildet (S. 84). Wir stellen es jetzt in Basel zusammen mit den Zeichnungen und einigen druckgraphischen Werken aus: in einem grossen Saal das Gemälde neben den drei 1986 entstandenen, drei Meter hohen Zeichnungsblöcken mit dem Titel Kampfmotive. Von diesen drei Zwölferblöcken, die gemäss Baselitz` Vorschlag als grosse Faltblätter in unser Buch eingebunden wurden, gehört Block I dem Künstler; dies ist die einzige Leihgabe zur Basler Ausstellung. Sie wurde, als dritte Baselitz-Ausstellung im Kunstmuseum Basel, 1987 beschlossen, als der Block II erworben werden konnte (mit Beiträgen der Max Geldner-Stiftung und der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Bankgesellschaft) und der Künstler den Block III hinzuschenkte. Auf drei Plakatdrucken werden die drei künstlerisch zusammengehörigen Gruppen Kampfmotive nochmals separat wiedergegeben. Zweifellos gehören gerade diese Kampfmotive-Zeichnungen nicht nur zu Baselitz` «Meisterblättern», sondern sie tendieren ausnahmsweise auch auf etwas hin, das «Bild» ist und sich - bei klarer medialer Abgrenzung - mit neueren Gemälden (und ihrer von Baselitz bestimmten Präsentationsweise) eng berührt. Ausser 1986 im norwegischen Henie-Onstad Kunstsenter Hovikodden (bei Oslo) und 1987 in der Galerie Christian Stein in Milano sind die drei Zeichnungsblöcke bisher nirgends gezeigt worden. Als es an die Realisierung des Katalogbuches ging, überraschte uns Baselitz mit einem neuerlichen, besonders grosszügigen Geschenk. Aus Freude über bisherige Sammlerei im Basler Kupferstichkabinett schenke er diese Zeichnungen der mittleren siebziger Jahre und der neuesten Zeit. (Vorwort)
Schlagworte: Baselitz, Georg, Zeichnungen, Graphik, Kupferstichkabinett Basel
Bestell-Nr.: 915221
Reißinger, Marianne:
August Everding. Die Biographie.
2. Aufl. München : Langen Müller, 1999. 383 S. : Ill., gebundene Ausgabe mit illustr. Umschl. ISBN: 3784427456 (EAN: 9783784427454 / 978-3784427454)
Ein sehr gutes Ex. - Mit 134 Abb. - Vorwort Ad multos annos! Ein 70. Geburtstag, von dem ganz Europa sprach Der erste Blick - der Vorhang brennt Von der Geburt in Bottrop bis zum Studium in Bonn "Grau, grau ist alle Theorie" Vom Studenten in Bonn und München zum Regisseur an den Münchner Kammerspielen "Und für so was geben Sie sich her?" Der Regisseur, Oberspielleiter, Schauspieldirektor und Intendant der Kammerspiele "Bei Männern, welche Liebe fühlen" Auf der Suche nach der Frau fürs Leben - vier Söhne auf der Suche nach ihrem Vater "Die Frist ist um" Der Schauspielregisseur entdeckt die Oper. Der erste Schritt zu Everding, dem Gesamtkunstwerk"Wahn! Wahn! Überall Wahn!" Im Theaterzirkus hat er die Arena erobert. Viele Ideen sind vorlaut, zu früh "Stets wechseln muß er die Theaterluft" Münchens Generalintendant globalisiert die Kultur Deutschlands als Künstler und Diplomat "Ich glaube, daß ..." Auf Gottes Welttheater ist kein Ding unmöglich. Die Phantasie ist des Theaters liebstes und Gottes nächstes Kind "Wer den Zeitgeist heiratet, wird bald Witwer sein" Der Regisseur lief der Mode nie nach, aber konnte ihr voraus sein Treffpunkt Everding Der Gastgeber und Gast. Der Inszenator der Gesellschaft, der die Sprache der Könige und Bettler kannte Tango Pasión Allein können beide nicht leben. Zusammen werden sie zum unsterblichen Lebenswerk August Everdings: die Theaterakademie und das Prinzregententheater (u.a.). - München leuchtete! Alle hatte er noch einmal eingeladen in das Haus, in dem er residierte, seinem Prinzregententheater, über 1000 Gäste - die Liste liest sich wie ein »who`s who« der deutschen Kultur und Wirtschaft -, um Mitternacht sangen ihm die eingeschworene Mannschaft des Prinzregententheaters und die Studenten seiner Theaterakademie das »Happy Birthday« mit perfektem Theaterzauber - es hätte seine eigene Idee sein können. Sollte er`s vergessen haben, jetzt wußte er wieder, was er für die Kunst und Kultur in Deutschland und der großen, weiten Welt alles getan hatte, und - was er noch alles würde tun müssen! »Ich, der ich überrasche, bin heute der Überraschte«, begann der Jubilar seine Dankesrede. »Milliarden Jahre braucht ein Stern, um gesehen zu werden und zu vergehen. Was sind da schon 70 Jahre: Ach ja, mit 40 hat man die Kraft, mit 50 die Nachdenklichkeit, mit 60 die Ernte unter eigenen Bäumen. Mit 70 - Fallobst. Nein... Eines wünsche ich mir heute: kein langsamer Greis zu werden«. Kein langsamer Greis zu werden - nur wenige Menschen haben an diesem 31. Oktober 1998 im Prinzregententheater den tieferen Sinn dieses Wunsches verstanden. Drei Monate später saßen dieselben Gäste wieder in seinem Theater, als nach dem letzten Akkord von Brahms` »Requiem« der eiserne Vorhang langsam herunterfuhr... August Everding, der Mann aus Bottrop, der wie ein barocker Theaterfürst in Bayern residierte, war einer der letzten großen Prinzipale der Bühnenwelt. ISBN 3784427456
Schlagworte: Everding August, Musikgeschichte, Theater, Biographie
Bestell-Nr.: 917497
Völkle, Bernd:
Bernd Völkle. Text Peter F. Althaus.
Band 10 / Editions Galerie Carzaniga & Ueker Basel 1997. 159 mit zahlr. Abb. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag. ISBN: 3856960171 (EAN: 9783856960179 / 978-3856960179)
Ein gutes und sauberes Exemplar. - -- Vorwort des Herausgebers -- Publishers` Foreword -- Peter F. Althaus -- Bernd Völkle -- Peter F. Althaus -- Bernd Völkle (englischer Text) -- Werner von Mutzenbecher -- Bei Bernd Völkle in Tannenkirch -- Bildteil -- Biographie -- Ausstellungen -- Bibliographie. - Bevor ich die künstlerische Entwicklung des Malers Bernd Völkle in einzelnen Phasen nachzeichne, versuche ich mit Reflexionen zu seiner Stellung im Leben und in der Kulturlandschaft, zu seinem Selbstverständnis und zu einigen dafür relevanten Begriffen eine Verständigungsbasis aufzubauen. Im Vertrauen auf die Schaulust und -fähigkeit der Leser verzichte ich auf die Besprechung einzelner Werke. Seit 1961 verfolge ich das Schaffen des Malers und Plastikers Bernd Völkle. Immer wieder überraschte mich die Energie und die Lebendigkeit, mit der dieser Künstler, gestützt, ja eingebettet in seine Sensibilität und sein Selbstvertrauen in gestalterischen und handwerklichen Belangen einerseits, in seine kritische Offenheit gegenüber kulturellen Äusserungen - neben den bildenden Künsten spielen auch Philosophie, Literatur und Musik eine wichtige Rolle - und den entsprechenden selbsterworbenen Kenntnissen andererseits, voller Neugier und Experimentierlust die vielfältigsten visuellen und ideellen Anregungen aufgreift, umformt und sehIiesslich zu ganz eigenen Ausdrucksmitteln erweitert. Sein Gesamtwerk ist geprägt von solchen Zugriffen und Neuanfängen, die sich oftmals erst aus distanzierterer Rückschau als vielfältige und vielschichtige Elemente eines in sich durchaus geordneten Ganzen erweisen. Das Zentrum dieser Ganzheit kann selbstverständlich nichts anderes sein als eine Persönlichkeit; das Besondere bei Bernd Völkle ist, dass er diese in allen Facetten, mit allen so offensichtlichen Begabungen aber auch mit den Widersprüchlichkeiten und Ambivalenzen wie sie jedem vitalen kreativen Menschen eignen, offenlegt und damit sein Publikum immer wieder herausfordert und zu einem intensiven Dialog provoziert, indem er sich ihm aussetzt. Meine Betrachtungen beruhen auf der Anschauung seiner Werke und auf mehreren fruchtbaren Gesprächen in den letzten Monaten. ... Dass das Wesen der Kunst eigentlich in einer spezifischen Grundhaltung dem Leben gegenüber aufzuspüren sei, ist eine Idee, die der Künstler wohl selber unterschreiben würde. Ich erlebe Bernd Völkle als einen äusserst wachen Menschen, der sich mit offenen Sinnen in unserer Welt bewegt und fortwährend Bilder registriert, die für ihn selber eine über das Gewohnte, Alltägliche hinausgehende Bedeutung haben, aufnehmen oder entwickeln können. Bilder, die er als Fragmente seiner eigenen Weltanschauung beizufügen, zu integrieren, sich mit ihnen vertraut zu machen sich gedrängt fühlt - oder ganz einfach Lust dazu hat. Vertraut macht er sich damit, indem er diese Bilder gedanklich reflektiert; wichtiger aber erscheint mir, dass er über längere Zeit mit ihnen genussvoll sinnlich umgeht, mit ihnen zu spielen beginnt, sie in den verschiedensten Kontexten ausprobiert, dass er sein Ding wendet und wendet, von wechselnden Seiten und unter wechselnden Blickwinkeln auslotet und die jeweiligen Ansichten immer wieder und mit immer neuen Mitteln zu realisieren versucht. Bildhunger wäre ein brauchbarer Begriff, wenn man bei Völkle darunter nicht ein eifriges verbissenes Suchen versteht, eher ein permanentes Bildersammeln und Mit-Bildern-Spielen, denn das Aufnehmen und auch das "Im-Bild-Realisieren" geschieht mit grosser Selbstverständlichkeit, wie Atmen oder Essen. Damit will ich andeuten, dass dem Künstler Bilder in Hülle und Fülle zur Verfügung stehen, da er nicht von irgendeiner ideologisch vorgegebenen Kategorie von besonderen Phänomenen abhängig ist, sondern aus dem Überangebot an verschiedensten, von Gegenständen des Alltags, aber auch von den Medien angebotenen, in die Öffentlichkeit getragenen Bildern nimmt, was ihn betrifft. Einfacher und klarer ausgedrückt: In der Erscheinung von Dingen, Räumen, Landschaften, von Reproduktionen und Werken anderer Künstler, aber auch in seinen eigenen älteren, neueren oder gerade begonnenen Arbeiten stösst er auf Form- oder Farbklänge, die seiner momentanen Gestimmtheit entsprechen, die ihm als Impuls für eine Darstellung seines inneren oder äusseren Zustands dienen können. ISBN 3856960171
Schlagworte: Bernd Völkle, Malerei, Kunstgeschichte, Skulptur
Bestell-Nr.: 919834
Sampson, Anthony:
Nelson Mandela. Die Biographie. Aus dem Engl. übers. von Irmela Arnsperger und Boike Rehbein.
Stuttgart: DVA, 1999. 768, [32] S. Mit Abb. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag. ISBN: 3421051933 (EAN: 9783421051936 / 978-3421051936)
Schutzumschlag leicht berieben, sonst gutes Exemplar. - Der "Landjunge" Nelson Mandela wuchs in der Umgebung traditionellen afrikanischen Königtums auf und begann früh, seinen eigenen Weg zu gehen. Er besuchte angesehene Missionsschulen, bildete sich zum Anwalt aus und trat - zögerlich erst, dann immer entschiedener - in die Politik ein. Schnell kam er in Konflikt mit dem weißen Unterdrückerregime. Kurz nachdem er als Führer des militärischen Flügels des African National Congress ANC in den Untergrund gegangen war, wurde er verhaftet und 1964 zusammen mit seinen Freunden und Gefährten auf die berüchtigte Gefängnisinsel Robben Island gebracht. Doch dort geschah das Unglaubliche: In einer Welt brutaler Unterdrückung und Entwürdigung setzte sich Mandelas ruhiges und selbstbewußtes Beharren auf Recht und Würde durch. Abgeschnitten von der Welt, entwickelte sich ein Paradoxon: ein Gefängnis, in dem am Schluß die Häftlinge über die Wärter herrschten. Nelson Mandela überraschte die Welt, als er nach 10 000 Tagen Inhaftierung aus dem Gefängnis trat und entscheidend dazu beitrug, daß Südafrika das Apartheidregime abschütteln konnte, ohne im befürchteten Chaos zu versinken. In Mandelas Herkunft und in den besonderen Umständen der Gefängniszeit erkennt Anthony Sampson, bereits seit 1951 mit ihm befreundet, die Schlüssel zum Verständnis dieses außerordentlichen Mannes. Mandelas Fähigkeit, seinen Peinigern und erbitterten Feinden, die ihn zu einem gewalttätigen kommunistischen Revolutionär stempeln wollten, zu verzeihen und mit ihnen zusammen ein neues Südafrika aufzubauen, beruht auf seinen festen moralischen Grundprinzipien und seinem unerschütterlichen Festhalten an der menschlichen Würde. ISBN 3421051933
Schlagworte: Mandela, Nelson, Afrika, Politik, Südafrika, ANC
Bestell-Nr.: 922851
Neyer, Hans Joachim:
Gisèle Freund. Eine Ausstellung des Werkbund-Archivs Berlin.
Berlin : Argon-Verlag, 1988. 80 S. : überwiegend Ill. Broschiert. ISBN: 3870241438 (EAN: 9783870241438 / 978-3870241438)
Einband berieben. - Gisèle Freund -- Einige Aphorismen zur Fotografie -- Eckhard Siepmann -- Gisèle Freund und das Werkbund-Archiv -- Hans Joachim Neyer -- Gisèle Freund - Pariser Fotografin, in Schöneberg geboren -- Helmut Börsch-Supan -- Der Blick für das Gute - Der Blick für das Wirkliche -- Die Sammlung Julius Freund -- Hans Joachim Neyer Zur Ausstellung -- Biographie -- Deutschsprachige Bücher und Fotobände von Gisèle Freund -- Einzelausstellungen -- Ausstellungsverzeichnis. - Einige ihrer Fotos kannte ich schon, bevor ich überhaupt von der Existenz der Fotografin Gisèle Freund wußte. Sicher geht es vielen ebenso, die sich von Benjamin oder Malraux, von Sartre oder Simone de Beauvoir zwar einen "Begriff machen" können - ihr Bild jedoch vermittelte uns erst Gisèle Freund. Von der Idee, eine Sammlung ähnlich der ihres Vaters anzulegen, sprach sie zunächst nur mit Adrienne Monnier, der Pariser Freundin und Buchhändlerin in der rue de l`Odéon Nr. 7. Gisèle Freund war mit den modernsten Mitteln der Fotografie ausgerüstet. Die kleine, fast unsichtbare Leica, die ihr Vater ihr zum bestandenen Abitur geschenkt hatte, erlaubte ein schnelles Arbeiten. Sie überraschte den Portraitierten, bevor dieser sich in starrer Pose verkrampfen konnte. Seit 1938 gab es in Frankreich 35-mm-Farbfilme für Amateure. Gisèle Freund war von der Möglichkeit begeistert, "wirkliche" Bilder von den Literaten und Künstlern machen zu können, die sie persönlich kannte. "Dabei versucht sie aber, nichts anderes als eben diese Beziehung aufzunehmen: keinen Schnappschuß und keine Pose, sondern das Dokument einer Begegnung, an der sie aus nicht-fotografischen Gründen interessiert ist. Die Farbe soll die gewohnte Umgebung, in der sie den jeweiligen Autor traf, genauer charakterisieren helfen." (S. 10). ISBN 3870241438
Schlagworte: Freund, Gisèle, Paris, Intellektuelle
Bestell-Nr.: 926394
Hansen, Joseph
Die logische Lösung - Ein Fall für Dave Brandstetter
1. Auflage München Goldmann Verlag. 1984 Taschenbuch 189 S., Buch
Ben Orton, Polizeichef eines kleinen kalifornischen Badeorts besaß das Talent, sich Feinde zu machen. Daher überraschte es keinen, das er eines Tages mit eingeschlagenen Schädel aufgefunden wurde. Und auch der Täter ist gleich gefunden, doch für Ermittler Dave Brandstetter ist das zu einfach. Er findet heraus etwas vielschichtiges als man sich träumen läßt... Cover bestossen, Seiten etwas nachgedunkelt, Remi-Stempel, sonst gut erhalten.
Schlagworte: Krimi/Thriller
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Steimer, Bruno (Red.):
Lexikon der Heiligen und der Heiligenverehrung. Unter Mitarbeit von Thomas Wetzstein, Lexikon für Theologie und Kirche kompakt.
3 Bände. Freiburg im Breisgau , Basel , Wien : Herder, 2003. Gebundene Ausgabe in Kassette. ISBN: 3451281902 (EAN: 9783451281907 / 978-3451281907)
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, scheint nur noch wenig daran zu erinnern, wie sehr die Verehrung der Heiligen während des gesamten Mittelalters alle Lebensbereiche der Menschen prägte. Das Nikolausfest, ein kommerzialisierter Valentinstag, diese oder jene Wetterregel wie zu Eisheiligen oder Siebenschläfer, die verschütteten Ursprünge vieler Vornamen - all das sind letzte Relikte einer Zeit, in der christliche Existenz ohne die Fürsprache der Heiligen kaum vorstellbar war. Reformation, Aufklärung, Säkularisierung und technischer Fortschritt haben diese Welt nach und nach in Vergessenheit geraten lassen. Neben ihrer Vermittlung zwischen Gott und den Menschen waren und sind heilige Männer und Frauen stets auch Vorbilder gelebten Christentums, ihr Leben spornte und spornt zur Nachahmung an. Im Jahr 2001 überraschte eine unter 400 deutschen Topmanagern durchgeführte Umfrage mit dem Ergebnis, dass Mutter Teresa für sie die faszinierendste Persönlichkeit sei -Papst Johannes Paul II. wird sie am 19. Oktober 2003 selig sprechen. Und wenn die charismatische Gestalt eines Franz von Assisi nach fast 800 Jahren nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat, so zeigt auch dies die Aktualität der Heiligen in unseren Tagen. Das dreibändige "Lexikon der Heiligen und der Heiligenverehrung" besteht aus zwei Abteilungen: Der prosopographische Teil behandelt in rund 2250 Artikeln etwa 3000 Personen, welche die Kirche als Heilige oder Selige verehrt bzw. verehrte. Der sich daran anschließende Sachteil mit rund 80 Stichwörtern beleuchtet das Thema der Heiligenverehrung unter historischen, systematisch-theologischen, liturgischen, kirchenrechtlichen und frömmigkeitsgeschichtlichen Aspekten. Nicht aufgenommen wurden als heilig verehrte Personen der alttestamentlichen Zeit sowie die Heiligen und ihre Verehrung in den Ostkirchen. In einem Anhang werden alle Personen aufgelistet, die von Papst Johannes Paul II. selig bzw. heilig gesprochen worden sind. Die einzelnen Artikel geben darüber Aufschluss, ob die 2001 veröffentlichte Neuausgabe des "Martyrologium Romanum" die behandelte Person als selig oder heilig erwähnt und wann die Kirche sie kommemoriert. Papstliste, Verzeichnis der Ordensabkürzungen und ein Stichwortregister Personen und Sachen erlauben den zielgenauen Zugriff auf eine Fülle weiterer Informationen. ISBN 3451281902
Schlagworte: Heiliger
Bestell-Nr.: 932590
Autorenkollektiv:
Illustrierter Motorsport, Heft 12/1982,
gutes Exemplar, Organ des Allgemeinen Deutschen Motorsport-Verbandes der DDR, 1982. 267-288 S., Zeitung, normales Zeitungsformat,
Inhalt u.a.: Skoda - ein Werk und seine Autos (Bericht und Fotos); Trialsport: Rainer Amerpohl überraschte die Elite in Thalheim; Übersicht der Ehrentafel von 1982; Ergänzungen und Veränderungen der Wettkampfbestimmungen für 1983; Wintersport am Medvedin in Bericht und Bild; sportliches aus sechs Jahrzehnten: Rennmaschine ULD 250 (1937-1939) in Bericht und Bild;
Schlagworte: Zützen1 Zeitung, Zeitschrift, DDR, illustrierter, Motorsport,
Bestell-Nr.: 42325