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Hauptwerke. Ausgewählt und eingeleitet von Wilhelm Nestle.


Stuttgart. Alfred Kröner Verlag. 1973. Kl.8°. XXVII, 335 S. Original Leinen mit Schutzumschlag. (= Kröners Taschenausgabe, Band 69). Schutzumschlag deutlich gilbrandig. Allerlei Bleistift- Anstreichungen. Namenseintrag. Einband gut erhalten.

 


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Hauptwerke. Ausgewählt und eingeleitet von Wilhelm Nestle .

Platon:
Hauptwerke. Ausgewählt und eingeleitet von Wilhelm Nestle . Taschenausgabe Band 69.
Leipzig, Alfred Kröner Verlag, 1931.


8°, XXVIII, 335 Seiten, betitelter Oleinen - Vorsatz gans leicht braunfleckig, Bleistiftanstreichungen, sonst guter Zustand - 1931. c59235
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Platon. Sämtliche Dialoge. 7 Bände.

Platon:
Platon. Sämtliche Dialoge. 7 Bände.
Meiner Verlag, 2004. 4512 Seiten, Softcover/Paperback, Schuber, neuwertig ISBN: 3787311564 (EAN: 9783787311569 / 978-3787311569)


Mit den Dialogen Platons (428-347 v.Chr.) nahm die Philosophie ihren Anfang. Was diese auch literarisch fundamentalen Texte bewirkten, wird heute »Geschichte der Philosophie« genannt, die - nach einem berühmten Wort von A.N. Whitehead - nur als »eine Reihe von Fußnoten zu Platon« zu verstehen sei. Platons Ideen verdankt die Philosophie ihren anhaltenden Ruhm als jene Form des dialogischen Denkens und methodischen Fragens, dem es in der Theorie um die Erkenntnis des Wahren und in der Praxis um die Bestimmung des Guten geht, d.h. um die Anleitung zum richtigen und ethisch begründeten Handeln. Ziel ist immer, auf dem Wege der rationalen Argumentation zu gesichertem Wissen zu gelangen, das - unabhängig von Vorkenntnissen - jedem zugänglich wird, der bereit ist, sich auf einen geordneten Dialog aus Fragen und Antworten einzulassen, also auf die »sokratische Methode«. So verkündet Platons Philosophie keine inhaltlich festgelegte Lehre und beruht auch nicht auf einer abgeschlossenen Theorie. Gerade darin aber liegt ihre ungebrochene Modernität und Anziehungskraft; denn vielmehr liefert sie - in Form von kunstvoll inszenierter Rede und Gegenrede - »offene« Modelle für Sinn und Ziel des immer wieder neu zu führenden philosophischen Diskurses über das Ethos vernünftiger Einsicht und menschlichen Handelns. Vor allen anderen Übertragungen der Dialoge Platons ins Deutsche zeichnet sich die Übersetzung Otto Apelts dadurch aus, dass sie - bei aller Genauigkeit - dem griechischen Original nicht zuletzt darin gerecht wird, die Erörterung der zentralen Menschheitsfragen als »lebendigen Lesegenuß« zu gestalten. 9783787311569
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Briefe.

Platon:
Briefe. Übersetzt u. eingeleitet von Johannes Irmscher. Quellen u. Texte zur Geschichte der Philosophie.
Berlin: Akademie Vlg., 1960. 121 S. Originalleinen mit Schutzumschlag.


Umschl. berieben. - Vorsatz mit Widmung des Übersetzers. - ... Zusammenfassend läßt sich sagen, daß der philologische Scharfsinn der vergangenen zwei Jahrhunderte an den Briefen des Platonkorpus in einer Vielzahl von Einzelheiten Abweichungen und Diskrepanzen gegenüber der sonstigen historischen Überlieferung festgestellt hat, daß aber diese sorgfältige Analyse zumindest für die zentralen Stücke der Sammlung soviel evident machte, daß sie, wenn nicht Platon selbst, so doch unmittelbar seiner Epoche zugehören und darum als historische wie als philosophiehistorische Quelle einen nicht geringen Wert besitzen. Im übrigen ist die Problemlage bei jedem Brief verschieden und wird daher jeweils in den einleitenden Bemerkungen berührt. Die wichtigsten und zugleich umfangreichsten Briefe der Sammlung beziehen sich auf Platons Reisen und seine politische Aktivität in Sizilien. Auf diesen historischen Hintergrund sei daher kurz eingegangen. Die Hinrichtung des Sokrates (399) war für Platon Anlaß gewesen, auf die politische Karriere in seiner Heimatstadt Athen, für die er nach Herkunft und Erziehung bestimmt war, zu verzichten und sich der Philosophie zuzuwenden - einer Philosophie freilich, aus der die Normen des Rechts hergeleitet werden können und die daher von sich sagen kann, daß, wenn ihre Träger zu staatlicher Macht gelangen oder aber die politischen Führer sich ihre Lehren aneignen, die Menschheit ihrer Leiden ledig sein werde (7. Brief 326 AB). Es macht dieses Dezennium die Lehr- und vielleicht auch Wanderjahre des Philosophen aus (wenn nämlich die Überlieferung, daß Platon in diesem Lebensabschnitt Ägypten und Kyrene besucht habe, Glauben verdient) ; ansonst gehören ihm die "Apologie des Sokrates" sowie die Jugenddialoge zu. Der Beginn von Platons erster sizilischer Reise fällt in das Frühjahr 390 oder 389, die Rückkehr nach Athen wohl in den Sommer des Jahres 388. Die Fahrt führte zunächst nach Unteritalien; offensichtlich ging es Platon darum, die Lehre und Praxis der Pythagoreer zu studieren und auch zu anderen philosophischen Schulen Kontakt aufzunehmen. Die von den Briefen bezeugte Freundschaft mit Archytas, dem Mathematiker und Philosophen, der in seiner Heimat hohe staatliche Ämter bekleidete, war ein Ergebnis seiner Anwesenheit in Tarent. Hinsichtlich der Gründe, die Platon bewogen, nach Syrakus weiterzureisen, gibt es verschiedene Überlieferungen ... (Einführung)
Schlagworte: Platon, Johannes Irmscher, Briefe
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Der Staat

Platon/Friedrich Schleiermacher/H.M: Endres (Vorwort)
Der Staat
Goldmann o.J. 1982? Taschenbuch 373 S.


Band 891/892, ungekürzte Ausgabe Gerechtigkeit und Staatswesen Unter den Dialogen Platons hat kein zweiter so große Wirkungen entfaltet wie »Der Staat«. Platon, aufgewachsen zur Zeit des Peloponnesischen Krieges, der Athen in schwere innenpolitische Krisen warf, hatte sich bereits in seinen ersten Schriften mit Problemen des Staatswesens befasst. Um 370 v. Chr. schrieb er dann jenes große, alle Aspekte seines Denkens umfassende Buch, dem er den Namen »Politeia« gab. Ausgehend von der Frage, was Gerechtigkeit sei und wie sie verwirklicht werden könne, entwirft er darin ein Staatsgebäude, in dessen Mittelpunkt ein Programm politisch-philosophischer Erziehung steht: jene Hinführung zur Idee des Guten, die im »Höhlengleichnis« ihre berühmteste Darstellung gefunden hat. »Der Staat« ist zugleich eine der streitbarsten Schriften dieses Philosophen. Sie enthält heftige Angriffe auf Rhetorik und Sophistik, außerdem die radikalste und folgenreichste Kritik der Kunst, die es in Europa je gegeben hat. »Wenn nicht entweder die Philosophen Könige werden oder die, die man heute Könige und Machthaber nennt, echte und gründliche Philosophen, und wenn dies nicht in eines zusammenfällt, so wird es mit dem Elend kein Ende haben, nicht für die Staaten und auch nicht, meine ich, für das menschliche Geschlecht.« Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens. Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. Klappentext: Platon wurde im Jahre 427 v. Chr. in Athen geboren. Er entstammte einer altaristokratischen Familie und war durch seine Herkunft zur politischen Laufbahn berufen. Der starke Eindruck und Einfluss seines Lehrers Sokrates und nicht zuletzt dessen Prozess und Tod im Jahre 399 bestimmten ihn jedoch zum Verzicht auf den Staatsdienst. Platon begann philosophische Lehrgespräche zu schreiben, in deren Mittelpunkt die Gestalt des Sokrates steht. Nach der Rückkehr von einer Reise, die ihn nach Unteritalien zu den Pythagoreern und an den Tyrannenhof des Dionysius vonSyrakus führte, gründete er 387 v. Chr. vor den Toren Athens im Hain des Heros Akademos eine Philosophenschule, an der er bis zu seinem Tode lehrte. Während dieser Zeit entstanden seine bedeutendsten Schriften, darunter sein Hauptwerk Der Staat, in denen er seine Lehre von den Ideen entfaltete. Bis ins hohe Alter suchte er seine Ideen vom Staate während mehrerer Aufenthalte am Hof von Syrakus zu verwirklichen. Platon starb, als größter Philosoph seiner Zeit geachtet, im Jahre 347 v. Chr. in Athen. Platons Lehre wurde grundlegend für die Philosophie des Abendlandes. Nicht allein die Philosophie, sondern die gesamte Geistesgeschichte des Abendlandes bis zur Gegenwart ist von seiner Ideenlehre geprägt. In der Reihe Goldmanns GELBE Taschenbücher ist von Platon bisher erschienen: >Das Gastmahl (Band 560), >Gorgias, Protagoras< (Band 629), >Apologie, Kriton, Euthyphron, Phaidon< (Band 710).
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Platons Verteidigungsrede des Sokrates und Kriton. Für den Schulgebrauch erklärt von Dr. Christian Cron, (= Griechische und Lateinische Klassiker, Schulausgaben mit Anmerkungen, Platons ausgewählte Schriften. Für den Schulgebrauch erklärt, Erster Teil),

Platon:
Platons Verteidigungsrede des Sokrates und Kriton. Für den Schulgebrauch erklärt von Dr. Christian Cron, (= Griechische und Lateinische Klassiker, Schulausgaben mit Anmerkungen, Platons ausgewählte Schriften. Für den Schulgebrauch erklärt, Erster Teil), 11. Auflage,
Leipzig, Verlag von B. G. Teuber 1901. VI, 154 Seiten, 8° (21 x 13,5 cm), Orig.-Leineneinband.


Griechischer Originaltext mit deutschem Kommentar. - Ecken und Kanten leicht berieben und bestoßen. Buchrücken unten angeplatzt (6 cm) und leicht gelöst. Papier gebräunt und teils fleckig. Bindung vorne ein wenig gelockert. Band mit wenigen Bleistiftanstreichungen und Notizen im Text. Sonst guter Zustand.
Schlagworte: Klassische Philologie, Latein, Griechisch, altgriechisch lateinisch, Classical Philology Altphilologie, Platon: Platons Verteidigungsrede des Sokrates und Kriton. Für den Schulgebrauch erklärt von Dr. Christian Cron, (= Griechische und Lateinische Klassiker, Schulausgaben mit Anmerkungen, Platons ausgewählte Schriften für den Schulgebrauch erklärt, Erster Teil), 11. Auflage,
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Platons Vertheidigungsrede des Sokrates und Krition. Für den Schulgebrauch erklärt von Dr. Christian Cron, Prof. an dem K. Gymnasium bei St. Anna in Augsburg. In: Platons ausgewählte Schriften. Für den Schulgebrauch erklärt von Christian Cron und Julius Deuschle. Erster Theil;

Platon:
Platons Vertheidigungsrede des Sokrates und Krition. Für den Schulgebrauch erklärt von Dr. Christian Cron, Prof. an dem K. Gymnasium bei St. Anna in Augsburg. In: Platons ausgewählte Schriften. Für den Schulgebrauch erklärt von Christian Cron und Julius Deuschle. Erster Theil;
Leipzig, Druck und Verlag von B. G. Teubner 1868. XVI, 136 Seiten, 8° (13 x 21 cm), Kartoneinband der Zeit.


**** Altgriechischer Text. Umfangreicher Fußnotenapparat. Enthält deutsche Bemerkungen zu Vokabeln und Grammatik. Umfangreiche Einleitung zum vorliegenden Werk und der Person Platons. / Einband, Ecken und Kanten berieben und bestoßen. Ehemaliges Bibliotheksexemplar. Signaturvermerk auf dem Vorsatz in Blei. Stempel auf dem Vorsatz und dem Titel. Kleine geklebte Rückensignatur. Band enthält wenige Anstreichungen in Blei. Blätter leicht stockfleckig.
Schlagworte: Platon: Platons Vertheidigungsrede des Sokrates und Krition. Für den Schulgebrauch erklärt von Dr. Christian Cron, Prof. an dem K. Gymnasium bei St. Anna in Augsburg. In: Platons ausgewählte Schriften. Für den Schulgebrauch erklärt von Christian Cron und Julius Deuschle. Erster Theil; Klassische Philologie, Latein, Griechisch, lateinisch, Classical Philology,
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Hrsg.: Nestle Wilhelm:
Platon - Hauptwerke - ausgewählt und eingeleitet von Wilhelm Nestle
Alfred Kröner/Stuttgart/1973, Seiten/Illustr.: 335/geb


Zustand: gut mit SU 67647 - L1026
***An unsere Kunden in Deutschland: Wir führen zweimal wöchentlich, Dienstag und Freitag Vormittag, unseren Versand aus Freilassing mit der Deutschen Post durch.***
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Nestle, Wilhelm (Hrsg.)
Platon Hauptwerke. - Ausgewählt und eingeleitet von Wilhelm Nestle. 0
Stuttgart, Kröner 1958. 8° - 335 S. OLn. mit OU., Frontispiz, Umschl. min. best., gutes Exemplar, ohne Einträge.


Kröners Taschenausgabe Band 69
Schlagworte: antike Philosophie, Plato, Dr.
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Nestle, Wilhelm (Hrsg.)
Aristoteles Hauptwerke. - Ausgewählt und eingeleitet von Wilhelm Nestle. 0
Stuttgart, Kröner 1963. 8° - 410 S. OLn. mit OU., Frontispiz, Umschlagr. l. gebl., gutes Exemplar, ohne Einträge.


Kröners Taschenausgabe Band 129
Schlagworte: antike Philosophie
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Platon:
Platons Ion / Lysis / Charmides. Ins Deutsche übertragen von Rudolf Kassner. - (=Gesamtausgabe der Werke von Platon). Erste Auflage dieser Ausgabe.
Jena, Eugen Diederichs Verlag, 1905. 125 (3) Seiten. 19 cm. Brauner Halbpergamentband mit goldgeprägter Deckelvignette, goldgeprägten Rückentiteln, Kopfgoldschnitt, Lesebändchen und illustriertem Vorsatzpapier. Innentitel im Zweifarbendruck (rot/schwarz), große rote Initiale als Kapitelanfang.


Mit einem Ex Libris auf dem Vorsatz: "Aus der Bücherei von Thea und Carl Sternheim". Guter Zustand. Dekoratives Exemplar. Vorderer Buchblock teilweise offen. - - Platon (altgriechisch ???t?? Pláton, latinisiert Plato; * 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph. Er war ein Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte. In der Metaphysik und Erkenntnistheorie, in der Ethik, Anthropologie, Staatstheorie, Kosmologie, Kunsttheorie und Sprachphilosophie setzte er Maßstäbe auch für diejenigen, die ihm – wie sein Schüler Aristoteles – in zentralen Fragen widersprachen. Im literarischen Dialog, der den Verlauf einer gemeinsamen Untersuchung nachvollziehen lässt, sah er die allein angemessene Form der schriftlichen Darbietung philosophischen Bemühens um Wahrheit. Aus dieser Überzeugung verhalf er der noch jungen Literaturgattung des Dialogs zum Durchbruch und schuf damit eine Alternative zur Lehrschrift und zur Rhetorik als bekannten Darstellungs- und Überzeugungsmitteln. Dabei bezog er dichterische und mythische Motive und Ausdrucksformen ein, um Gedankengänge auf spielerische, anschauliche Weise zu vermitteln. Zugleich wich er mit dieser Art der Darbietung seiner Auffassungen dogmatischen Festlegungen aus und ließ viele Fragen, die sich aus seinen Annahmen ergaben, offen bzw. stellte deren Klärung den Lesern, die er zu eigenen Anstrengungen anregen wollte, anheim. Ein Kernthema ist für Platon die Frage, wie unzweifelhaft gesichertes Wissen erreichbar ist und wie man es von bloßen Meinungen unterscheiden kann. In den frühen Dialogen geht es ihm vor allem darum, herkömmliche und gängige Vorstellungen über das Erstrebenswerte und das richtige Handeln als unzulänglich oder unbrauchbar zu entlarven, um dem Leser den Schritt von vermeintlichem Wissen zu eingestandenem Nichtwissen zu ermöglichen. In den Schriften seiner mittleren Schaffensperiode versucht er mit seiner Ideenlehre eine zuverlässige Basis für echtes Wissen zu schaffen. Solches Wissen kann sich nach seiner Überzeugung nicht auf die stets wandelbaren Objekte der Sinneserfahrung beziehen, sondern nur auf unkörperliche, unveränderliche und ewige Gegebenheiten einer rein geistigen, der Sinneswahrnehmung unzugänglichen Welt, die „Ideen“, in denen er die Ur- und Vorbilder der Sinnendinge sieht. Der Seele, deren Unsterblichkeit er plausibel machen will, schreibt er Teilhabe an der Ideenwelt und damit einen Zugang zur dort existierenden absoluten Wahrheit zu. Wer sich durch philosophische Bemühungen dieser Wahrheit zuwendet und ein darauf ausgerichtetes Bildungsprogramm absolviert, kann seine wahre Bestimmung erkennen und damit Orientierung in zentralen Lebensfragen finden. Die Aufgabe des Staates sieht Platon darin, den Bürgern dafür optimale Voraussetzungen zu schaffen und Gerechtigkeit umzusetzen. Daher setzt er sich intensiv mit der Frage auseinander, wie die Verfassung eines Idealstaates diesem Ziel am besten dienen kann. In späteren Werken tritt die Ideenlehre teils in den Hintergrund, teils werden Probleme, die sich aus ihr ergeben, kritisch beleuchtet; im Bereich der Naturphilosophie und Kosmologie jedoch, dem sich Platon im Alter zuwendet, weist er den Ideen bei seiner Erklärung des Kosmos eine maßgebliche Rolle zu. Platon gründete die Platonische Akademie, die älteste institutionelle Philosophenschule Griechenlands, von der aus sich der Platonismus über die antike Welt verbreitete. Das geistige Erbe Platons beeinflusste zahlreiche jüdische, christliche und islamische Philosophen auf vielfältige Weise. Auch der Aristotelismus als häufiger Ausgangspunkt für alternative Modelle im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit beruhte auf der Auseinandersetzung mit Platon. ... Aus: wikipedia-Platon
Schlagworte: Philosophiegeschichte, Buchhandelsgeschichte, Lebenskunst, Antike Religionen, Geschichte der Antike, Religiöse Themen, Antike Philosophie, Griechische Philosophie, Religion. Religiösität, Geschichtsschreibung, Buchmarkt, Buchreihen, Buchwissenschaft, Buchwesen, Religion, Religionsgeschichte, Buchherstellung, Religiöses Leben, hilosophiegeschichte, Griechenland; Kulturgeschichte, Politikwissenschaft, Politologie, Politische Philosophie, Gerechtigkeit, Philosophie, Philosophen, Griechenland <Altertum>, Politische Bildung, Wesenslehre, Mythen, Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Erkenntnistheorie, Ethik, Buchgeschichte, Buchkunde, Buchreihen, Verlage, Verlagsgeschichte, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor, Buchkunst, Altphilologie, Sagen, Literatur, Geschichtswissenschaft, Historische Bildung, Althistoriker, Archäologie
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Galiani, mein Freund.
von Braeuer, Walter:
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