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Das bewußte Universum [Gebundene Ausgabe] von Amit Goswami (Autor), Richard E. Reed (Autor), Maggie Goswami

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Amit Goswami Richard E. Reed Maggie Goswami
Das bewußte Universum [Gebundene Ausgabe] von Amit Goswami (Autor), Richard E. Reed (Autor), Maggie Goswami

2002 Stuttgart Lüchow Verlag 2002 Hardcover 378 S. 21,2 x 14,6 x 3,4 cm ISBN: 3925898425 (EAN: 9783925898426 / 978-3925898426)


Dies ist meiner Ansicht nach eines der wichtigsten Sachbücher, er letzten 10 Jahre! Es enthält für mich die aufregendste, umwälzendste und zugleich schönste neue Schlußfolgerung, die aus den letzten wissenschaftlichen Erkentnissen gezogen werden kann. Hier versöhnt sich die Wissenschaft wieder mit der Spiritualität, und das ist nicht die einzige gute Nachricht aus diesem Buch. Wenn man Amit Goswamis Auffassung folgt, gewinnt man wieder Hoffnung für die Zukunft der Menschheit, übernimmt weitestgehende Verantwortung für die Umgebung und entdeckt unerforschte Welten. Gleichzeitig erfahren jahrtausendealte religiöse und spirituelle Erkenntnisse wieder neue Wertschätzung. Ja, ich weiß, das klingt alles schwärmerisch, esoterisch und ein wenig nach Science Fiction - hier schreibt aber kein New Age Apostel oder irgendein mystisch-religiöser Schwärmer. Amit Goswami ist Physikprofessor an der Universität von Oregon und begründet seine Theorie über das Bewußtsein des Universums solide mit der Quantenmechanik, der Neurobiologie und der Psychologie. Er steigt gründlich und tief ein in das Doppelspalt-Experiment, die Heisenbergsche Unschärferelation, das Einstein-Podolski-Rosen-Paradoxon und er schafft es, seine Erkenntnisse amüsant und allgemeinverständlich zu vermitteln. Das Buch ist allerdings keine ganz leichte Lektüre, man sollte schon ausgeschlafen herangehen. Wem Brian Swimmes ""Das Universum ist ein grüner Drache"" zu wenig mit wissenschaftlichen Fakten unterlegt ist, der kann in ""Das bewußte Universum"" nachvollziehen, wie buddhistische Philosophie oder taoistische Weisheit mit Schrödingers Katze und verwickelten Hierarchien verknüpfbar sind. Und das Leseabenteuer geht noch weiterGoswami zeigt auf, wie das Bellsche Theorem dem materialistischen Realismus den Garaus macht und das Buch endet mit den beiden Kapitelüberschriften ""Die Wiederverzauberung des Menschen"" und ""Glückseligkeit"". Kann ein wissenschaftliches Buch mehr leisten? Mir gefiel ""Das bewußte Universum"" besonders, weil es ein erfrischendes Querdenkerbuch ist, das dem Neugierigen ein umwälzendes neues Weltbild vermitteln kann und gleichzeitig anspruchsvolle naturwissenschaftliche Begründungen liefert, wie das umfangreiche, hochklasssige Literaturverzeichnis und das Schlagwortregister im Anhang zeigen.
Schlagworte: Das bewußte Universum Amit Goswami Richard E. Reed Maggie Goswami Glückseligkeit Philosophie buddhistische taoistische Weisheit Quantenmechanik Neurobiologie Psychologie Lüchow Verlag

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Die Philosophen und ihre Kerngedanken. Ein geschichtlicher Überblick [Gebundene Ausgabe] von Horst Poller

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Horst Poller
Die Philosophen und ihre Kerngedanken. Ein geschichtlicher Überblick [Gebundene Ausgabe] von Horst Poller

2005 München Olzog - Aktuell GmbH 2005 Hardcover 576 S. 21,4 x 15 x 4,2 cm ISBN: 3789281719 (EAN: 9783789281716 / 978-3789281716)


Die meisten Menschen werden nicht gewahr, wie Ideen und Denkrichtungen, deren Ursprung Jahrtausende zurückliegt, noch heute ihren Alltag beeinflussen. Die Ideen der Philosophen haben die Welt nicht weniger verändert als die Technik. Die Philosophen haben sich mit der Suche nach dem Glück ebenso beschäftigt wie mit der Frage nach der rechten Lebensführung. Auch mit Staat, Politik und Wirtschaft haben sie sich intensiv auseinandergesetzt.Jedem der großen Denker ist ein eigener Abschnitt gewidmet, in dem seine Kerngedanken knapp umrissen werden, und in dem gezeigt wird, wie sein persönliches Schicksal eingebettet war in den Lauf der Geschichte. Auf die oftmals geradezu verschlüsselte Fachsprache der Philosophen wird verzichtet, alles wird mit einfachen Worten verständlich dargestellt. Man kann das Buch auch portionsweise lesen, wen die Gegenwart besonders interessiert, der kann es von hinten nach vorne durchstöbern. sind dabei in der westlichen Philosophie erkennbar geworden, die sich deutlich unterscheiden und die sich bis in die unmittelbare Gegenwart hinein auswirken. Für die eine, ausgehend von den utopischen Ideen Platons, ist Gleichheit der höchste Wert, sie findet sich wieder im Sozialismus und Marxismus und hat auch bei den Ideologien des 20. Jahrhunderts Pate gestanden. Für die andere Denkrichtung, die ihren Ursprung im Realismus des Aristoteles hat, ist Freiheit der höchste Wert, sie hat ihren Niederschlag gefunden in Individualismus, Liberalismus und Selbstverantwortung. Auch das grobe Raster der politischen Koordinaten, die wir in der Alltagssprache mit links oder rechts bezeichnen, entspricht der Antinomie dieser Denkrichtungen. Eines jener Werke, das aufgrund des profunden Wissens seines Autors und der Klarheit der Darbietung sehr schnell zu den begehrtesten Büchern über das weite Feld der Philosophie avancieren könnte. Man sollte es ihm wünschen. Im Grunde gehören zwar Aufbereitung, Gliederung und Themenabriß zur Kategorie der Kompendien - würde der Verfasser nicht auf den guten Kunstgriff verfallen sein, den geschichtshistorischen wie politisch-sozialen Hintergrund, vor dem Ideen und Gedanken erwuchsen, in das großartige Szenario der Urheber von Gedanken und Ideen einzubetten. Daraus erwuchs mehr als ein Kompendium - es entstand ein Kulturfahrplan der Philosophie, der einen Sog des Wissenwollens erzeugt, dem sich der Leser, so er für und nicht von der Philosophie lebt, kaum wird entziehen können. Es ist die Macht des Geistes, die aus diesem Buch spricht und jenen Sog des nicht ermüdenden Verlangens entfesselt, sich immer mehr und immer weiter in den Gedankengebäuden der Philosophen fortzubewegen, um so viel wie möglich von den Details ihrer Konstruktion aufzunehmen. Solcherart wird der Leser den Inhalt des Buches empfindenals manifesten Exkurs, als beflügelnden Stimulus, als urpersönliches Vademecum, das ihn fortträgt in Sphären, von denen er wußte, daß es sie gibt, deren Existenz er jedoch eher in hermetischen Zirkeln und Salons vermutete und nicht zwischen zwei Buchdeckeln in einer Sprache, deren Schlichtheit ebenso beeindruckt wie das Wissen, das diese Sprache transportiert. Das alles überließ der Autor nicht dem Zufall, sondern gebar es als Ausdruck seiner großen Wertschätzung gegenüber denen, die ihre Gedanken und Postulate weder euphemisierten noch milieurisierten - die unrühmliche Ausnahme dürfte wohl Heideggers Seinsphilosophie vom `Geworfensein` bilden -, sondern sie in Worte kleideten, die ihren Weg zum Leser fanden und deren oftmals bohrende Nachfragen stets eine erschöpfende Beantwortung erfuhren. Und so mag der Leser das knapp 600 Seiten umfassende Werk von Jesaja bis Sloterdijk in diesem Sinne studieren und am Schluß eines feststellen - daß er tatsächlich begriffen hat, worum es der Philosophie in toto, den Philosophen in nuce geht, nämlich darum, sich von der Welt nicht dumm machen zu lassen. So immerhin lautete Schopenhauers einfaches Credo. Leben und Werk findet der interessierte Leser auf den Seiten 287 bis 293 dargestellt, und er wird ihm uneingeschränkt zustimmen wollen.
Schlagworte: Die Philosophen und ihre Kerngedanken. Ein geschichtlicher Überblick Horst Poller Philosophiegeschichte Olzog Staat Politik Wirtschaft

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Kritischer Rationalismus Vier Kapitel zur Kritik illusionären Denkens von Hans Albert Wittgenstein Erkenntnis Wahrheit Wirklichkeit Werturteil Recht soziale Ordnung  Sinn Verstehen Geschichte Wissen Glauben Heilsgewißheit Wissenschaft Verantwortung Max Weber kritischer Rationalist

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Hans Albert
Kritischer Rationalismus Vier Kapitel zur Kritik illusionären Denkens von Hans Albert Wittgenstein Erkenntnis Wahrheit Wirklichkeit Werturteil Recht soziale Ordnung Sinn Verstehen Geschichte Wissen Glauben Heilsgewißheit Wissenschaft Verantwortung Max Weber kritischer Rationalist

2000 Stuttgart Utb FüR Wissenschaft 2000 Softcover 233 S. 18,5 x 12,1 x 1,4 cm ISBN: 3825221385 (EAN: 9783825221386 / 978-3825221386)


Dieses Buch ist auch für Laien, die Interesse an philosophischem Denken haben, verstehbar und stellt sehr übersichtlich und konzentriert die Ergebnisse des Kritischen Rationalismus auf vielen wichtigen Gebieten menschlichen Handelns und Denkens dar. Dieses Ergebnis lebenslanger Denkarbeit zeigt, wie vernünftige und weiterentwickelbare Ansätze überall an die Stelle von Illusionen treten können, die unser Denken nur blockieren. Und zwar in den Gebieten: Erkenntnis, Wahrheit und Wirklichkeit (Kap. I); Werturteil, Recht und soziale Ordnung (Kap. II); Sinn, Verstehen und Geschichte (Kap. III); Wissen, Glauben und Heilsgewißheit (Kap. IV). Das Schlußkapitel (Wissenschaft und Verantwortung) zeigt, daß auch Max Weber schon ein kritischer Rationalist war. - Fünf Sterne innerhalb der philosophischen Literatur. Eine Darstellung der Philosophie des kritischen Rationalismus und eine Kritik an verbreiteten Auffassungen illusionären Denkens. Das Buch enthält eine teilweise veränderte und ergänzte Version der Wittgenstein-Vorlesungen, die der Autor an der Universität Bayreuth gehalten hat. Es ist eine Einführung in die von ihm vertretene philosophische Auffassung, die dem kritischen Rationalismus zuzurechnen ist. Die zentralen Thesen und die Kritik an verschiedenen Auffassungen illusionären Denkens, die in den vier Kapiteln des Buches untersucht werden, ergeben einen umfassenden Überblick zu Hans Alberts Philosophie des Kritischen Rationalismus DAS Standardwerk über Kritischen Rationalismus. Teils etwas trocken, da auf einer Vorlesung von Hans Albert beruhend. Aber unentbehrlich für krit. Rationalisten. Zum Einlesen gut geeignet ist das Wikibook ""Studienführer Hans Albert"". Kritischer Rationalismus Vier Kapitel zur Kritik illusionären Denkens von Hans Albert Wittgenstein Erkenntnis Wahrheit Wirklichkeit Werturteil Recht soziale Ordnung Sinn Verstehen Geschichte Wissen Glauben Heilsgewißheit Wissenschaft Verantwortung Max Weber kritischer Rationalist
Schlagworte: Wittgenstein Erkenntnis Wahrheit Wirklichkeit Werturteil Recht soziale Ordnung Sinn Verstehen Geschichte Wissen Glauben Heilsgewißheit Wissenschaft Verantwortung Max Weber kritischer Rationalist Dieses Buch ist auch für Laien, die Interesse an philosophischem Denken haben, verstehbar und stellt sehr übersichtlich und konzentriert die Ergebnisse des Kritischen Rationalismus auf vielen wichtigen Gebieten menschlichen Handelns und Denkens dar. Dieses Ergebnis lebenslanger Denkarbeit zeigt, wie vernünftige und weiterentwickelbare Ansätze überall an die Stelle von Illusionen treten können, die unser Denken nur blockieren. Und zwar in den Gebieten: Erkenntnis, Wahrheit und Wirklichkeit (Kap. I); Werturteil, Recht und soziale Ordnung (Kap. II); Sinn, Verstehen und Geschichte (Kap. III); Wissen, Glauben und Heilsgewißheit (Kap. IV). Das Schlußkapitel (Wissenschaft und Verantwortung) zeigt, daß auch Max Weber schon ein kritischer Rationalist war. - Fünf Sterne innerhalb der philosophischen Literatur. Eine Darstellung der Philosophie des kritischen Rationalismus und eine Kritik an verbreiteten Auffassungen illusionären Denkens. Das Buch enthält eine teilweise veränderte und ergänzte Version der Wittgenstein-Vorlesungen, die der Autor an der Universität Bayreuth gehalten hat. Es ist eine Einführung in die von ihm vertretene philosophische Auffassung, die dem kritischen Rationalismus zuzurechnen ist. Die zentralen Thesen und die Kritik an verschiedenen Auffassungen illusionären Denkens, die in den vier Kapiteln des Buches untersucht werden, ergeben einen umfassenden Überblick zu Hans Alberts Philosophie des Kritischen Rationalismus DAS Standardwerk über Kritischen Rationalismus. Teils etwas trocken, da auf einer Vorlesung von Hans Albert beruhend. Aber unentbehrlich für krit. Rationalisten. Zum Einlesen gut geeignet ist das Wikibook ""Studienführer Hans Albert"". Kritischer Rationalismus Vier Kapitel zur Kritik illusionären Denkens von Hans Albert

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99 philosophische Rätsel von Martin Cohen (Autor), Dirk Oetzmann

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Martin Cohen Dirk Oetzmann
99 philosophische Rätsel von Martin Cohen (Autor), Dirk Oetzmann

Auflage: 2. (19. März 2001) Frankfurt Campus Verlag Gmbh 2001 Softcover 240 S. 21,4 x 14,2 x 1,9 cm ISBN: 3593366533 (EAN: 9783593366531 / 978-3593366531)


Philosophen lieben Rätsel. Schon bei den alten Griechen war es eine Art Sport, verblüffend einfache Fragen zu stellen, um sich dann wochenlang die Köpfe heiß zu reden. Mit 99 erstaunlichen Rätseln und Paradoxa entführt Sie Martin Cohen in die Welt der Philosophie. Und am Ende des Buches verrät er, wie frühere Philosophen die Rätsel gelöst haben- und sich immer wieder die Zähne ausbissen. Über den Autor: Martin Cohen ist Herausgeber der Zeitschrift The Philosopher. Er unterrichtet Philosophie am College of St. Mark and St. John der Universität Plymouth. Wenn jemand erklären würde, alle Bewohner Kretas seien Lügner, wäre das zwar ziemlich dreist, aber ansonsten nicht sonderlich bemerkenswert. Ist es aber ein Kreter selbst, der dies behauptet, entsteht eines jener Paradoxa, die Philosophen so sehr lieben, weil die Gesetze der Logik in Frage gestellt scheinen und man sich stundenlang darüber den Kopf zerbrechen kann. Wer Gefallen findet an solchen Gedankenspielen und kniffligen Rätsel ist mit Martin Cohens Buch wirklich gut bedient und kann sich am bekannten ""Gefangenen-Dilemma"" die Zähne ausbeißen oder sich in die scheinbar ausweglose Lage des ""Friseurs vom Hindukusch"" hineinversetzen, der laut strengem Befehl des Herrschers allen Untertanen die Haare zu schneiden hat, wobei sich aber niemand selbst einen Haarschnitt verpassen darf. Wer Rätsel wie dieses Barbierproblem für eine Kleinigkeit hält, erfährt von Cohen, dass selbst ein Großdenker wie Bertrand Russell ""wochenlang kaum essen und schlafen konnte"", weil er an dessen Lösung herumtüftelte. Mit den Lösungen ist das überhaupt so eine Sache. Zwar nimmt der Lösungsteil fast die Hälfte des Buches ein, heißt aber wohlweislich nicht ""Lösungsteil"", sondern ""Erörterungen"". Denn ebenso wie in der Philosophie das Zweifeln und Fragen wichtiger ist als die Antworten, haben auch philosophische Rätsel eher selten eine konkrete Lösung -- sie dienen vielmehr als anschauliche Einführung in ein Problemfeld, eine Fragestellung. Und weil dem so ist, kann man 99 philosophische Rätsel durchaus als eine Art Einführung betrachten, die ""die ganze Schatztruhe philosophischen Denkens"" vor einem öffnet -- weil neben der Logik noch ganz andere Bereiche der Philosophie wie Ethik, Erkenntnistheorie oder Religion mithilfe der Rätsel erschlossen werden. Auf recht witzige Weise erklärt Cohen Grundbegriffe der Philosophie, stellt wichtige Denker vor und macht Lust, diese Schatztruhe noch genauer zu inspizieren. Der Friseur vom Hindukusch übrigens floh angesichts seines Dilemmas in die Berge und hielt sich dort 20 Jahre lang versteckt Cohen macht mit seinen Rätseln süchtig. Das Spektrum -von der Antike bis heute-, das er hierfür aufbietet, konfrontiert den Leser mit grundlegenden philosophischen Problemen, die durchaus alltagskonform (z.B. Bestrafung von Ladendieben) sein können oder sich als Gedankenkonstrukte erweisen. Die jeweils angehängte Frage wird im Anhang beantwortet- jedoch bleibt dem Leser genug Raum zum selbständigen Philosophieren, weil Cohen keine Rezeptlösungen anbietet und Probleme teilweise zum Diskutieren (oder Staunen) offen lässt. Sehr zu empfehlen!
Schlagworte: Denkspiel Philosophie Religion Paradoxon Philosophiegeschichte Rätsel Philosophen lieben Rätsel. Schon bei den alten Griechen war es eine Art Sport, verblüffend einfache Fragen zu stellen, um sich dann wochenlang die Köpfe heiß zu reden. Mit 99 erstaunlichen Rätseln und Paradoxa entführt Sie Martin Cohen in die Welt der Philosophie. Und am Ende des Buches verrät er, wie frühere Philosophen die Rätsel gelöst haben- und sich immer wieder die Zähne ausbissen. Über den Autor: Martin Cohen ist Herausgeber der Zeitschrift The Philosopher. Er unterrichtet Philosophie am College of St. Mark and St. John der Universität Plymouth. Wenn jemand erklären würde, alle Bewohner Kretas seien Lügner, wäre das zwar ziemlich dreist, aber ansonsten nicht sonderlich bemerkenswert. Ist es aber ein Kreter selbst, der dies behauptet, entsteht eines jener Paradoxa, die Philosophen so sehr lieben, weil die Gesetze der Logik in Frage gestellt scheinen und man sich stundenlang darüber den Kopf zerbrechen kann. Wer Gefallen findet an solchen Gedankenspielen und kniffligen Rätsel ist mit Martin Cohens Buch wirklich gut bedient und kann sich am bekannten ""Gefangenen-Dilemma"" die Zähne ausbeißen oder sich in die scheinbar ausweglose Lage des ""Friseurs vom Hindukusch"" hineinversetzen, der laut strengem Befehl des Herrschers allen Untertanen die Haare zu schneiden hat, wobei sich aber niemand selbst einen Haarschnitt verpassen darf. Wer Rätsel wie dieses Barbierproblem für eine Kleinigkeit hält, erfährt von Cohen, dass selbst ein Großdenker wie Bertrand Russell ""wochenlang kaum essen und schlafen konnte"", weil er an dessen Lösung herumtüftelte. Mit den Lösungen ist das überhaupt so eine Sache. Zwar nimmt der Lösungsteil fast die Hälfte des Buches ein, heißt aber wohlweislich nicht ""Lösungsteil"", sondern ""Erörterungen"". Denn ebenso wie in der Philosophie das Zweifeln und Fragen wichtiger ist als die Antworten, haben auch philosophische Rätsel eher selten eine konkrete Lösung -- sie dienen vielmehr als anschauliche Einführung in ein Problemfeld, eine Fragestellung. Und weil dem so ist, kann man 99 philosophische Rätsel durchaus als eine Art Einführung betrachten, die ""die ganze Schatztruhe philosophischen Denkens"" vor einem öffnet -- weil neben der Logik noch ganz andere Bereiche der Philosophie wie Ethik, Erkenntnistheorie oder Religion mithilfe der Rätsel erschlossen werden. Auf recht witzige Weise erklärt Cohen Grundbegriffe der Philosophie, stellt wichtige Denker vor und macht Lust, diese Schatztruhe noch genauer zu inspizieren. Der Friseur vom Hindukusch übrigens floh angesichts seines Dilemmas in die Berge und hielt sich dort 20 Jahre lang versteckt Cohen macht mit seinen Rätseln süchtig. Das Spektrum -von der Antike bis heute-, das er hierfür aufbietet, konfrontiert den Leser mit grundlegenden philosophischen Problemen, die durchaus alltagskonform (z.B. Bestrafung von Ladendieben) sein können oder sich als Gedankenkonstrukte erweisen. Die jeweils angehängte Frage wird im Anhang beantwortet- jedoch bleibt dem Leser genug Raum zum selbständigen Philosophieren, weil Cohen keine Rezeptlösungen anbietet und Probleme teilweise zum Diskutieren (oder Staunen) offen lässt. Sehr zu empfehlen!

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Philosophie des Geistes von Jaegwon Kim

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Jaegwon Kim
Philosophie des Geistes von Jaegwon Kim

1998 Wien Springer-Verlag Kg 1998 Softcover 285 S. ISBN: 321183043X (EAN: 9783211830437 / 978-3211830437)


Niedere Empfindungen – Hüterinnen des Geistes Grenzen des Reduktionismus Von Michael Hampe Das subjektive Erleben scheint die letzte Bastion des «Geistes» zu sein, die von den Naturwissenschaften noch nicht geschleift worden ist. «Qualia», Empfindungsqualitäten, lassen sich «materialistisch» offenbar nicht ohne weiteres erklären. Der Dualismus zwischen qualitativ getönten Erlebnissen und ihren physikalischen, physiologischen Bedingungen wird die wissenschaftliche Forschung wohl weiterhin begleiten. Die Erscheinungsformen der Materie sind vielfältig. Gase, Flüssigkeiten und Festkörper stellen noch die übersichtlichste Vielfalt im Reich des Körperlichen dar. Welcher der Nichtchemiker kennt schon alle Elemente des Periodensystems, waren es nun 95 oder mehr? Und im sogenannten Teilchenzoo stellen heute Elektron, Proton und Neutron so etwas wie Schwein, Pferd und Esel im Tiergarten darlängst drängt sie eine unübersichtliche Truppe von Exoten wie Positronen, Gluonen und Bosonen als elementare Biedermänner in den Hintergrund. Wenden wir den Blick von der Materie, die man angesichts solcher Differenzierung nur noch ungern singularisch anspricht, dem Geist zu, so haben wir es nicht viel leichter. Die jüngst erschienene Einführung in die Philosophie des Geistes des amerikanischen Philosophieprofessors Jaegwon Kim nennt immerhin sechs Klassen geistiger PhänomeneEmpfindungen wie Schmerzen und Kitzel; propositionale Einstellungen wie den Glauben, dass Schwimmen gesund sei, oder den Zweifel, ob Kohl die Wahl gewinne; Emotionen wie Wut oder Scham; Willensakte wie Intentionen, Entscheidungen oder Vorhaben; Handlungen wie Diebstahl oder Rache und Fähigkeiten und Charakterzüge wie Habgier oder Intelligenz. Sowohl Alltagspsychologen wie solche aus der Akademie dürften diese Gruppen schnell in Unterklassen aufteilen können. «SUPERVENIENZ» Sollte das «Körper-Geist-Problem» darin bestehen, zu zeigen, was die Quarks und Gluonen mit Wut und Hoffnung zu tun haben, kann es nur abwegig erscheinen. Ein von Nervosität Getriebener findet jedoch nach einer Spritze Valium Ruhe, ein depressiv Verstimmter kann durch Brom Erleichterung erfahren, der Schmerz vergeht durch Morphium. Dass geringe Mengen chemischer Substanzen geistige Zustände beeinflussen, belegt ebenso wie der grobe Schlag auf den Kopf, der das Bewusstsein raubt, dass Materie und Geist nicht in zwei Welten existieren. Trotzdem scheint es unmöglich, den Geist auf die Materie zu reduzieren, wenn man, wie Kim darstellt, unter «Reduktion» ein sehr strenges Programm definitorischer Rückführung versteht. Dann müssten nämlich die Eigenschaften des Geistigen durch Eigenschaften des Materiellen eindeutig definiert werden, so wie die Temperatur eines Gases durch die mittlere kinetische Energie seiner Moleküle. Doch die Eigenschaft eines Schmerzes, stechend zu sein, ist so unendlich weit von den Eigenschaften der Elementarteilchen entfernt, dass man keine theoretische Brücke ortet, die beide verbinden könnte. Das Zauberwort, das auch in Kims Einführung eine gewisse Rolle spielt, heisst hier «Supervenienz». Dieser Begriff wurde unter anderem verwendet, um den Zusammenhang zwischen den ästhetischen Eigenschaften eines Kunstwerks und seiner materiellen Beschaffenheit zu beschreiben. Zweifellos hat etwa ein Bild eine Masse und reflektiert Licht bestimmter Wellenlängen. Ohne diese körperlichen Eigenschaften wäre es als Kunstwerk gar nicht da. Doch seine ästhetischen Qualitäten, die von seiner physischen Existenz abhängen, sind nicht aus ihnen ableitbar. Niemand würde sagen wollen, dass eine Plastik, die mehr als 3000 Kilogramm wiegt, unmöglich schön sein kann. Trotz der Tatsache, dass aus einer physikalischen Beschreibung eines Kunstobjektes seine ästhetischen Qualitäten nicht folgen, besteht hier ein Abhängigkeitsverhältnisdenn (fast) jede physikalische Veränderung eines Kunstwerks ändert auch seine ästhetische Beschaffenheit. Wenden wir diesen Gedanken auf Materie und Geist an, so müssen wir uns nur von den Elementarteilchen ab- und komplexeren Materiekonfigurationen wie dem Nervensystem zuwenden, um zu sagenJede Veränderung in der materiellen Beschaffenheit des Nervensystems hat Konsequenzen für den geistigen Zustand einer Person, auch wenn Beschreibungen geistiger Zustände nicht aus physikalischen definitorisch erzeugbar sind. Nun ist fraglich, ob man die Eigenschaften eines so komplexen Systems wie des Gehirns auf die Grundeigenschaften der Materie, die in den Gesetzen der modernen Feld- und Kräftephysik niedergelegt sind, überhaupt je wird zurückführen können. Die Idee einer physikalischen Einheitswissenschaft der Natur erscheint heute wohl nur wenigen realistisch. Die Physik hat zu viel mit der Vereinheitlichung ihrer eigenen Theorien zu tun, als dass sie sich noch darum kümmern könnte, Einsichten anderer Naturwissenschaften aus ihren Grundgesetzen herzuleiten. Genau das müsste sie jedoch, wenn die philosophische Rede von «Physikalismus» mehr als ein szientistischer Bluff sein sollte. Gemässigte, «nichtreduktive Supervenienz-Materialisten» werden deshalb, wie Kim zeigt, von der theoretischen Autonomie der Neurowissenschaften ausgehen, um zu behaupten, dass die geistigen Zustände einer Person «supervenient» zu den Eigenschaften ihres neuronalen Apparates sind. Der so gemässigte Materialist kann der Biologie, der Kognitionsforschung und der Neuroinformatik ihre Selbständigkeit lassen. Die Gefahr, sich in der Anerkennung der Irreduzibilität der Biowissenschaften eine nicht in Raum und Zeit existierende Substanz wie den «Geist» oder die «Lebenskraft» einzuhandeln, ist nicht gegeben. PHÄNOMENALES BEWUSSTSEIN Doch selbst wenn wir uns mit diesem gemässigten Hirnreduktionismus abfinden und behaupten, dass jeder psychische Zustand von einem Hirnzustand abhängt, bleibt ein Kernbereich des Psychischen, der prima facie nichts mit der Komplexität der Materie in unserem Kopf zu tun zu haben scheintdie sogenannten «Qualia». Kim untersucht sie fast über ein ganzes Kapitel seines Buches (das siebte) und lässt sie am Schluss als Rätsel stehen. Der letztes Jahr jung aus dem Leben geschiedene Philosoph Peter Lanz hat ihnen eine ganze Monographie gewidmet. In ihr vertritt er die These, dass unser phänomenales Bewusstsein derzeit nicht naturwissenschaftlich rekonstruierbar sei. Die Tatsache, dass ein Bewusstsein zu haben für uns bedeutet, bestimmte Farben zu sehen, Gerüche zu riechen, Dinge zu schmecken und zu tasten, kennzeichnet Lanz als ein «robustes Rätsel». Er plädiert dafür, «die Eigenarten der eigenen bewussten Erfahrung ernst zu nehmen», sie nicht zu leugnen, nur weil weiterhin gilt, dass uns bei Kenntnis der «einschlägigen wissenschaftlichen Disziplinen über das Gehirn . . . das, was wir als eigene bewusste Erfahrung kennen», weiterhin rätselhaft vorkommen muss. Nichts liegt Lanz ferner, als mit dem Postulat einer immateriellen Substanz, in der eben das Qualitative unseres Bewusstseins beheimatet sei, dies Mysterium scheinbar aufzulösen. Er vertritt vielmehr einen «agnostischen Materialismus». Auch er vermutet, dass jenseits der raum-zeitlichen Welt, die die Physik beschreibt, nichts ist. Doch wie wir in ihr unseren Eindruck unterbringen, dass das Zitroneneis von einer erfrischenden Säuernis ist, bleibt dunkel. Natürlich hängt es von der Existenz unserer Zunge, den Geschmacksnerven und dem Grosshirn ab, dass wir zu solchen Eindrücken kommen. Doch niemand, der eine Zunge oder ein Hirn anatomisch oder physiologisch analysiert, wird in dieser Untersuchung qualitative Erlebnisse finden. Das sinnliche oder phänomenale Bewusstsein baut sich nun nach Lanz aus den sogenannten «Qualia», den oben beschriebenen Empfindungsqualitäten, auf. Diese sind jedoch keine tatsächlichen Eigenschaften der wahrgenommenen Dinge oder des Wahrnehmungsapparates. Zitroneneis ist in der Beschreibung der Physik ebensowenig erfrischend sauer wie unsere Zunge oder unser Hirn. Der Fortschritt der Hirn- und Kognitionsforschung kann den Dualismus zwischen dem qualitativ getönten Erleben eines Wesens mit Bewusstsein und den physiologischen und informationellen Bedingungen dieses Erlebens bisher nicht erfassen. Auch die Künstliche-Intelligenz-Forschung, die von den Fesseln der Physiologie frei ist, hilft hier noch nicht. Denn teilen wir unser Geistesleben in ein «höheres» und ein «niederes» auf, so kommen die Empfindungen und Emotionen in die Abteilung für niederes und unsere Denk- und Problemlösungsleistungen in die für das höhere Geistige. Erstaunlicherweise ist es zwar gelungen, viele unserer höheren Kapazitäten wie Rechnen und Schachspielen in Algorithmen zu erfassen und in Computern zu simulieren. Und langsam scheint es auch möglich, wahrnehmende Maschinen zu bauen. Doch was soll es heissen, einen Computer zu konstruieren, der Wut oder Zitronengeschmack erlebt? Eine Soundkarte, die immer, wenn ich auf den falschen Knopf drücke, «Du Idiot!» produziert oder bei der Eingabe des Wortes «Zitroneneis» «mmh!» erzeugt, werden wir kaum als die Simulation eines Wut und Genuss erlebenden Bewusstseins akzeptieren. Kurzbeschreibung Die Antworten auf die Fragen, was Geist ist, sind auch in der Philosophie zahlreich, vielfältig und widersprüchlich. Nirgendwo werden diese Fragen - aber auch die Antworten - geklärt, präzisiert und in die verschiedenen Kognitionswissenschaften eingebettet außer in der Philosophie des Geistes von Jaegwon Kim. Diese, in deutscher Sprache erste umfassende Einführung in die moderne Philosophie des Geistes, liefert den Maßstab dafür, was es heißt, in diesem Gebiet am Ende des 20. Jahrhunderts auf der Höhe der Zeit zu sein. Kim schreibt so klar und einfach, daß sein Werk auch vom Geist jedes Anfängers erfaßt werden kann. Jaegwon Kim beschäftigt sich mit dem schwierigen Thema des uralten Geist/Körper bzw. Leib/Seele Problems, an dem sich schon Descartes vor über 300 Jahren die Zähne ausgebissen hat. Was ist Bewußtsein, was ist Identität, was ist der Unterschied zwischen einer mentalen und einer physikalischen Substanz ? Viele Menschen haben das Gefühl, das sie, d.h. ihre Identität, ihre Persönlichkeit, ihr Geist mehr als nur bloße Körper sind. Denoch sagen die Neurowissenschaften, das es nichts gibt außer den Aktivitäten von Nervenzellenpopulationen. Wie ist das möglich ? Kim sagt, mentale Phänomene sind emergente Phänomene. Seine Lieblingswörter sind EMERGENTISMUS und SUPERVENIENZ. Weil Philosophen weder prägnante Formeln noch präsize Algorithmen verwenden, scheinen sie es zu lieben, komplizierte Wörter zu erfinden. Mit Emergentismus ist einfach das plötzliche Auftauchen oder Auftreten von Phänomenen gemeint. Die Geist-Körper-Supervenienz Theorie besagt, das zwei beliebige Dinge oder Ereignisse, die sich in physikalischer Hinsicht exakt gleichen, sich in mentaler Hinsicht nicht unterscheiden können. Im Prinzip ist das genau das, was die moderne Neurowissenschaft auch sagt. Kim`s Philosophie des Geistes ist Neurowissenschaft verpackt in schöne Worte. Wie nun die mentale Substanz genau aus den realen, physikalischen Nervenzellenpopulationen hervorgeht oder auftaucht, sagt er nicht. Er sagt nur, das es keinen mentalen Unterschied geben kann, ohne daß es auch einen physikalischen Unterschied gibt. Aber das tut er wenigstens gründlich und gut. Erfreulich ist dabei, das er klar und lesbar schreibt, was unter Philosophen keineswegs selbstverständlich ist. Im Gegensatz zu anderen philosophischen Werken wie Kant`s Kritik der reinen Vernunft kann man es ohne zu Probleme zügig durchlesen. Kim liebt zwar Wörter wie Supervenienz, aber benutzt sie nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Mir hat das Werk insgesamt sehr gut gefallen. Ich wünschte, es gäbe mehr Philosophen dieser Klasse.
Schlagworte: Die Antworten auf die Fragen, was Geist ist, sind auch in der Philosophie zahlreich, vielfältig und widersprüchlich. Nirgendwo werden diese Fragen - aber auch die Antworten - geklärt, präzisiert und in die verschiedenen Kognitionswissenschaften eingebettet außer in der Philosophie des Geistes von Jaegwon Kim. Diese, in deutscher Sprache erste umfassende Einführung in die moderne Philosophie des Geistes, liefert den Maßstab dafür, was es heißt, in diesem Gebiet am Ende des 20. Jahrhunderts auf der Höhe der Zeit zu sein. Kim schreibt so klar und einfach, daß sein Werk auch vom Geist jedes Anfängers erfaßt werden kann. TOCEinleitung.- Der Geist als VerhaltenDer Behaviorismus.- Der Geist als GehirnDie Geist-Gehirn-Identitäts-Theorie.- Der Geist als ComputerMaschinen-Funktionalismus. Der Geist als kausale StrukturKausalitätstheoretischer Funktionalismus.- Mentale Verursachung.- Bewußtsein.- Mentaler Inhalt.- Reduktiver und nicht-reduktiver Physikalismus. Philosophie des Geistes Jaegwon Kim Niedere Empfindungen – Hüterinnen des Geistes Grenzen des Reduktionismus Von Michael Hampe Das subjektive Erleben scheint die letzte Bastion des «Geistes» zu sein, die von den Naturwissenschaften noch nicht geschleift worden ist. «Qualia», Empfindungsqualitäten, lassen sich «materialistisch» offenbar nicht ohne weiteres erklären. Der Dualismus zwischen qualitativ getönten Erlebnissen und ihren physikalischen, physiologischen Bedingungen wird die wissenschaftliche Forschung wohl weiterhin begleiten. Die Erscheinungsformen der Materie sind vielfältig. Gase, Flüssigkeiten und Festkörper stellen noch die übersichtlichste Vielfalt im Reich des Körperlichen dar. Welcher der Nichtchemiker kennt schon alle Elemente des Periodensystems, waren es nun 95 oder mehr? Und im sogenannten Teilchenzoo stellen heute Elektron, Proton und Neutron so etwas wie Schwein, Pferd und Esel im Tiergarten darlängst drängt sie eine unübersichtliche Truppe von Exoten wie Positronen, Gluonen und Bosonen als elementare Biedermänner in den Hintergrund. Wenden wir den Blick von der Materie, die man angesichts solcher Differenzierung nur noch ungern singularisch anspricht, dem Geist zu, so haben wir es nicht viel leichter. Die jüngst erschienene Einführung in die Philosophie des Geistes des amerikanischen Philosophieprofessors Jaegwon Kim nennt immerhin sechs Klassen geistiger PhänomeneEmpfindungen wie Schmerzen und Kitzel; propositionale Einstellungen wie den Glauben, dass Schwimmen gesund sei, oder den Zweifel, ob Kohl die Wahl gewinne; Emotionen wie Wut oder Scham; Willensakte wie Intentionen, Entscheidungen oder Vorhaben; Handlungen wie Diebstahl oder Rache und Fähigkeiten und Charakterzüge wie Habgier oder Intelligenz. Sowohl Alltagspsychologen wie solche aus der Akademie dürften diese Gruppen schnell in Unterklassen aufteilen können. «SUPERVENIENZ» Sollte das «Körper-Geist-Problem» darin bestehen, zu zeigen, was die Quarks und Gluonen mit Wut und Hoffnung zu tun haben, kann es nur abwegig erscheinen. Ein von Nervosität Getriebener findet jedoch nach einer Spritze Valium Ruhe, ein depressiv Verstimmter kann durch Brom Erleichterung erfahren, der Schmerz vergeht durch Morphium. Dass geringe Mengen chemischer Substanzen geistige Zustände beeinflussen, belegt ebenso wie der grobe Schlag auf den Kopf, der das Bewusstsein raubt, dass Materie und Geist nicht in zwei Welten existieren. Trotzdem scheint es unmöglich, den Geist auf die Materie zu reduzieren, wenn man, wie Kim darstellt, unter «Reduktion» ein sehr strenges Programm definitorischer Rückführung versteht. Dann müssten nämlich die Eigenschaften des Geistigen durch Eigenschaften des Materiellen eindeutig definiert werden, so wie die Temperatur eines Gases durch die mittlere kinetische Energie seiner Moleküle. Doch die Eigenschaft eines Schmerzes, stechend zu sein, ist so unendlich weit von den Eigenschaften der Elementarteilchen entfernt, dass man keine theoretische Brücke ortet, die beide verbinden könnte. Das Zauberwort, das auch in Kims Einführung eine gewisse Rolle spielt, heisst hier «Supervenienz». Dieser Begriff wurde unter anderem verwendet, um den Zusammenhang zwischen den ästhetischen Eigenschaften eines Kunstwerks und seiner materiellen Beschaffenheit zu beschreiben. Zweifellos hat etwa ein Bild eine Masse und reflektiert Licht bestimmter Wellenlängen. Ohne diese körperlichen Eigenschaften wäre es als Kunstwerk gar nicht da. Doch seine ästhetischen Qualitäten, die von seiner physischen Existenz abhängen, sind nicht aus ihnen ableitbar. Niemand würde sagen wollen, dass eine Plastik, die mehr als 3000 Kilogramm wiegt, unmöglich schön sein kann. Trotz der Tatsache, dass aus einer physikalischen Beschreibung eines Kunstobjektes seine ästhetischen Qualitäten nicht folgen, besteht hier ein Abhängigkeitsverhältnisdenn (fast) jede physikalische Veränderung eines Kunstwerks ändert auch seine ästhetische Beschaffenheit. Wenden wir diesen Gedanken auf Materie und Geist an, so müssen wir uns nur von den Elementarteilchen ab- und komplexeren Materiekonfigurationen wie dem Nervensystem zuwenden, um zu sagenJede Veränderung in der materiellen Beschaffenheit des Nervensystems hat Konsequenzen für den geistigen Zustand einer Person, auch wenn Beschreibungen geistiger Zustände nicht aus physikalischen definitorisch erzeugbar sind. Nun ist fraglich, ob man die Eigenschaften eines so komplexen Systems wie des Gehirns auf die Grundeigenschaften der Materie, die in den Gesetzen der modernen Feld- und Kräftephysik niedergelegt sind, überhaupt je wird zurückführen können. Die Idee einer physikalischen Einheitswissenschaft der Natur erscheint heute wohl nur wenigen realistisch. Die Physik hat zu viel mit der Vereinheitlichung ihrer eigenen Theorien zu tun, als dass sie sich noch darum kümmern könnte, Einsichten anderer Naturwissenschaften aus ihren Grundgesetzen herzuleiten. Genau das müsste sie jedoch, wenn die philosophische Rede von «Physikalismus» mehr als ein szientistischer Bluff sein sollte. Gemässigte, «nichtreduktive Supervenienz-Materialisten» werden deshalb, wie Kim zeigt, von der theoretischen Autonomie der Neurowissenschaften ausgehen, um zu behaupten, dass die geistigen Zustände einer Person «supervenient» zu den Eigenschaften ihres neuronalen Apparates sind. Der so gemässigte Materialist kann der Biologie, der Kognitionsforschung und der Neuroinformatik ihre Selbständigkeit lassen. Die Gefahr, sich in der Anerkennung der Irreduzibilität der Biowissenschaften eine nicht in Raum und Zeit existierende Substanz wie den «Geist» oder die «Lebenskraft» einzuhandeln, ist nicht gegeben. PHÄNOMENALES BEWUSSTSEIN Doch selbst wenn wir uns mit diesem gemässigten Hirnreduktionismus abfinden und behaupten, dass jeder psychische Zustand von einem Hirnzustand abhängt, bleibt ein Kernbereich des Psychischen, der prima facie nichts mit der Komplexität der Materie in unserem Kopf zu tun zu haben scheintdie sogenannten «Qualia». Kim untersucht sie fast über ein ganzes Kapitel seines Buches (das siebte) und lässt sie am Schluss als Rätsel stehen. Der letztes Jahr jung aus dem Leben geschiedene Philosoph Peter Lanz hat ihnen eine ganze Monographie gewidmet. In ihr vertritt er die These, dass unser phänomenales Bewusstsein derzeit nicht naturwissenschaftlich rekonstruierbar sei. Die Tatsache, dass ein Bewusstsein zu haben für uns bedeutet, bestimmte Farben zu sehen, Gerüche zu riechen, Dinge zu schmecken und zu tasten, kennzeichnet Lanz als ein «robustes Rätsel». Er plädiert dafür, «die Eigenarten der eigenen bewussten Erfahrung ernst zu nehmen», sie nicht zu leugnen, nur weil weiterhin gilt, dass uns bei Kenntnis der «einschlägigen wissenschaftlichen Disziplinen über das Gehirn . . . das, was wir als eigene bewusste Erfahrung kennen», weiterhin rätselhaft vorkommen muss. Nichts liegt Lanz ferner, als mit dem Postulat einer immateriellen Substanz, in der eben das Qualitative unseres Bewusstseins beheimatet sei, dies Mysterium scheinbar aufzulösen. Er vertritt vielmehr einen «agnostischen Materialismus». Auch er vermutet, dass jenseits der raum-zeitlichen Welt, die die Physik beschreibt, nichts ist. Doch wie wir in ihr unseren Eindruck unterbringen, dass das Zitroneneis von einer erfrischenden Säuernis ist, bleibt dunkel. Natürlich hängt es von der Existenz unserer Zunge, den Geschmacksnerven und dem Grosshirn ab, dass wir zu solchen Eindrücken kommen. Doch niemand, der eine Zunge oder ein Hirn anatomisch oder physiologisch analysiert, wird in dieser Untersuchung qualitative Erlebnisse finden. Das sinnliche oder phänomenale Bewusstsein baut sich nun nach Lanz aus den sogenannten «Qualia», den oben beschriebenen Empfindungsqualitäten, auf. Diese sind jedoch keine tatsächlichen Eigenschaften der wahrgenommenen Dinge oder des Wahrnehmungsapparates. Zitroneneis ist in der Beschreibung der Physik ebensowenig erfrischend sauer wie unsere Zunge oder unser Hirn. Der Fortschritt der Hirn- und Kognitionsforschung kann den Dualismus zwischen dem qualitativ getönten Erleben eines Wesens mit Bewusstsein und den physiologischen und informationellen Bedingungen dieses Erlebens bisher nicht erfassen. Auch die Künstliche-Intelligenz-Forschung, die von den Fesseln der Physiologie frei ist, hilft hier noch nicht. Denn teilen wir unser Geistesleben in ein «höheres» und ein «niederes» auf, so kommen die Empfindungen und Emotionen in die Abteilung für niederes und unsere Denk- und Problemlösungsleistungen in die für das höhere Geistige. Erstaunlicherweise ist es zwar gelungen, viele unserer höheren Kapazitäten wie Rechnen und Schachspielen in Algorithmen zu erfassen und in Computern zu simulieren. Und langsam scheint es auch möglich, wahrnehmende Maschinen zu bauen. Doch was soll es heissen, einen Computer zu konstruieren, der Wut oder Zitronengeschmack erlebt? Eine Soundkarte, die immer, wenn ich auf den falschen Knopf drücke, «Du Idiot!» produziert oder bei der Eingabe des Wortes «Zitroneneis» «mmh!» erzeugt, werden wir kaum als die Simulation eines Wut und Genuss erlebenden Bewusstseins akzeptieren. Kurzbeschreibung Die Antworten auf die Fragen, was Geist ist, sind auch in der Philosophie zahlreich, vielfältig und widersprüchlich. Nirgendwo werden diese Fragen - aber auch die Antworten - geklärt, präzisiert und in die verschiedenen Kognitionswissenschaften eingebettet außer in der Philosophie des Geistes von Jaegwon Kim. Diese, in deutscher Sprache erste umfassende Einführung in die moderne Philosophie des Geistes, liefert den Maßstab dafür, was es heißt, in diesem Gebiet am Ende des 20. Jahrhunderts auf der Höhe der Zeit zu sein. Kim schreibt so klar und einfach, daß sein Werk auch vom Geist jedes Anfängers erfaßt werden kann. Jaegwon Kim beschäftigt sich mit dem schwierigen Thema des uralten Geist/Körper bzw. Leib/Seele Problems, an dem sich schon Descartes vor über 300 Jahren die Zähne ausgebissen hat. Was ist Bewußtsein, was ist Identität, was ist der Unterschied zwischen einer mentalen und einer physikalischen Substanz ? Viele Menschen haben das Gefühl, das sie, d.h. ihre Identität, ihre Persönlichkeit, ihr Geist mehr als nur bloße Körper sind. Denoch sagen die Neurowissenschaften, das es nichts gibt außer den Aktivitäten von Nervenzellenpopulationen. Wie ist das möglich ? Kim sagt, mentale Phänomene sind emergente Phänomene. Seine Lieblingswörter sind EMERGENTISMUS und SUPERVENIENZ. Weil Philosophen weder prägnante Formeln noch präsize Algorithmen verwenden, scheinen sie es zu lieben, komplizierte Wörter zu erfinden. Mit Emergentismus ist einfach das plötzliche Auftauchen oder Auftreten von Phänomenen gemeint. Die Geist-Körper-Supervenienz Theorie besagt, das zwei beliebige Dinge oder Ereignisse, die sich in physikalischer Hinsicht exakt gleichen, sich in mentaler Hinsicht nicht unterscheiden können. Im Prinzip ist das genau das, was die moderne Neurowissenschaft auch sagt. Kim`s Philosophie des Geistes ist Neurowissenschaft verpackt in schöne Worte. Wie nun die mentale Substanz genau aus den realen, physikalischen Nervenzellenpopulationen hervorgeht oder auftaucht, sagt er nicht. Er sagt nur, das es keinen mentalen Unterschied geben kann, ohne daß es auch einen physikalischen Unterschied gibt. Aber das tut er wenigstens gründlich und gut. Erfreulich ist dabei, das er klar und lesbar schreibt, was unter Philosophen keineswegs selbstverständlich ist. Im Gegensatz zu anderen philosophischen Werken wie Kant`s Kritik der reinen Vernunft kann man es ohne zu Probleme zügig durchlesen. Kim liebt zwar Wörter wie Supervenienz, aber benutzt sie nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Mir hat das Werk insgesamt sehr gut gefallen. Ich wünschte, es gäbe mehr Philosophen dieser Klasse.

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Wahrheit und Deflation: Eine kritische Untersuchung deflationärer Wahrheitskonzeptionen von Adolf Rami

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Adolf Rami
Wahrheit und Deflation: Eine kritische Untersuchung deflationärer Wahrheitskonzeptionen von Adolf Rami

2009 Mentis Verlag GmbH 2009 Softcover 434 S. 23,2 x 15,4 x 2,8 cm ISBN: 3897856239 (EAN: 9783897856233 / 978-3897856233)


Deflationäre Wahrheitskonzeptionen genießen in der gegenwärtigen analytischen Philosophie große Aufmerksamkeit. Dieses Buch versucht einen kritischen Beitrag zur aktuellen Debatte über diese Wahrheitskonzeptionen zu leisten. Es wird zunächst das Ziel verfolgt, deflationäre Wahrheitskonzeptionen von anderen Wahrheitskonzeptionen möglichst klar abzugrenzen. Daran anschließend werden drei sehr verbreitete Versionen deflationärer Wahrheitskonzeptionen detailliert dargelegt und einer kritischen Überprüfung unterzogen. Im dritten Teil des Buches wird eine Konzeption der Wahrheit verteidigt, die wesentliche Einsichten deflationärer Wahrheitskonzeptionen aufnimmt, jedoch in einigen entscheidenden Punkten über diese hinausgeht. Die hier vertretene Konzeption beinhaltet einerseits eine Bestimmung der Eigenschaft der Wahrheit mittels einer Generalisierung des Schemas ‚Die Proposition, dass p, ist wahr genau dann, wenn p’, und sie legt andererseits die Einsicht nahe, dass die Auffassung der Wahrheit selbst grundsätzlich nicht bestimmt werden kann. Über den Autor Adolf Rami, geb. 1977, Studium der Philosophie, Geschichte und Theoretischen Linguistik in Graz, München und Dresden. 2001-2002 Munich Post Graduate Year an der LMU München, 2003-2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der TU Dresden, Promotion 2006. Seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Universität Göttingen. ForschungsschwerpunkteSprachphilosophie, Ontologie Bei mentis erschienenReferenz und Realität (2007, zus. mit H. Wansing)
Schlagworte: Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der TU Dresden Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Universität Göttingen Sprachphilosophie Deflationäre Wahrheitskonzeptionen genießen in der gegenwärtigen analytischen Philosophie große Aufmerksamkeit. Dieses Buch versucht einen kritischen Beitrag zur aktuellen Debatte über diese Wahrheitskonzeptionen zu leisten. Es wird zunächst das Ziel verfolgt, deflationäre Wahrheitskonzeptionen von anderen Wahrheitskonzeptionen möglichst klar abzugrenzen. Daran anschließend werden drei sehr verbreitete Versionen deflationärer Wahrheitskonzeptionen detailliert dargelegt und einer kritischen Überprüfung unterzogen. Im dritten Teil des Buches wird eine Konzeption der Wahrheit verteidigt, die wesentliche Einsichten deflationärer Wahrheitskonzeptionen aufnimmt, jedoch in einigen entscheidenden Punkten über diese hinausgeht. Die hier vertretene Konzeption beinhaltet einerseits eine Bestimmung der Eigenschaft der Wahrheit mittels einer Generalisierung des Schemas ‚Die Proposition, dass p, ist wahr genau dann, wenn p’, und sie legt andererseits die Einsicht nahe, dass die Auffassung der Wahrheit selbst grundsätzlich nicht bestimmt werden kann. Über den Autor Adolf Rami, geb. 1977, Studium der Philosophie, Geschichte und Theoretischen Linguistik in Graz, München und Dresden. 2001-2002 Munich Post Graduate Year an der LMU München, 2003-2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der TU Dresden, Promotion 2006. Seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Universität Göttingen. ForschungsschwerpunkteSprachphilosophie, Ontologie Bei mentis erschienenReferenz und Realität (2007, zus. mit H. Wansing) Wahrheit und DeflationEine kritische Untersuchung deflationärer Wahrheitskonzeptionen Adolf Rami Mentis-Verlag

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Sicht und Einsicht von Heinz von Foerster

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Heinz von Foerster
Sicht und Einsicht von Heinz von Foerster

2005 Heidelberg Auer-System-Verlag Carl 2005 Softcover 233 S. 23,2 x 15,9 x 1,9 cm ISBN: 3896700944 (EAN: 9783896700940 / 978-3896700940)


Der Physiker und Philosoph Heinz von Foerster war eine der schillerndsten Figuren des sogenannten Konstruktivismus und eine herausragende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Die hier veröffentlichten Arbeiten Heinz von Foersters zählen zu den Grundlagenwerken des Konstruktivismus und spiegeln den Mittelpunkt, um den sein Denken von Anfang an kreisteErkenntnistheorie und Ethik. Inhaltlich gliedert sich das Buch in die drei Themenbereiche Erkenntnistheorie aus der Sicht des Kybernetikers, Prinzipien der Selbstorganisation und Kommunikation, Gedächtnis und Verstehen. In den Arbeiten Heinz von Foersters wird die scheinbar paradoxe Ausgangslage des Erkenntnistheoretikers - er will ja ""das Erkennen erkennen"", ""das Beobachten beobachten"" usw. - nicht wie üblich hinwegerklärt, sondern in all ihren logischen und empirischen Herausforderungen angenommen. In scharfsinnigen und prägnant formulierten Analysen wird vor allem die Unzulänglichkeit technokratischer Erkenntnis- und Wirklichkeitsauffassungen aufgedeckt, und es werden demgegenüber revolutionäre Lösungsperspektiven für die (Selbst-)Erforschung des Menschen in den Wissenschaften entwickelt, die u. a. in Ideen der Selbstorganisation, der Selbstreferenz oder der geschlossenen Kreiskausalität gründen. Über den Autor Heinz von Förster (1911?2002) war nach dem Studium der Physik in Wien in verschiedenen Forschungslaboratorien tätig, bevor er 1949 in die USA ging, wo er an der Universität von Illinois das inzwischen legendäre Biologische Computer-Laboratorium gründete - die Wiege jener Erkenntnistheorie, die später unter der Bezeichnung ""Konstruktivismus"" für Aufsehen sorgen sollte. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter im Carl-Auer-Systeme Verlag""Sicht und Einsicht"", ""Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners"" (zusammen mit Bernhard Pörksen) und ""Teil der Welt"" (zusammen mit Monika Bröcker).
Schlagworte: Sicht und Einsicht von Heinz Foerster Auer-System-Verlag Carl Der Physiker und Philosoph Heinz von Foerster war eine der schillerndsten Figuren des sogenannten Konstruktivismus und eine herausragende Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Die hier veröffentlichten Arbeiten Heinz von Foersters zählen zu den Grundlagenwerken des Konstruktivismus und spiegeln den Mittelpunkt, um den sein Denken von Anfang an kreisteErkenntnistheorie und Ethik. Inhaltlich gliedert sich das Buch in die drei Themenbereiche Erkenntnistheorie aus der Sicht des Kybernetikers, Prinzipien der Selbstorganisation und Kommunikation, Gedächtnis und Verstehen. In den Arbeiten Heinz von Foersters wird die scheinbar paradoxe Ausgangslage des Erkenntnistheoretikers - er will ja ""das Erkennen erkennen"", ""das Beobachten beobachten"" usw. - nicht wie üblich hinwegerklärt, sondern in all ihren logischen und empirischen Herausforderungen angenommen. In scharfsinnigen und prägnant formulierten Analysen wird vor allem die Unzulänglichkeit technokratischer Erkenntnis- und Wirklichkeitsauffassungen aufgedeckt, und es werden demgegenüber revolutionäre Lösungsperspektiven für die (Selbst-)Erforschung des Menschen in den Wissenschaften entwickelt, die u. a. in Ideen der Selbstorganisation, der Selbstreferenz oder der geschlossenen Kreiskausalität gründen. Über den Autor Heinz von Förster (1911?2002) war nach dem Studium der Physik in Wien in verschiedenen Forschungslaboratorien tätig, bevor er 1949 in die USA ging, wo er an der Universität von Illinois das inzwischen legendäre Biologische Computer-Laboratorium gründete - die Wiege jener Erkenntnistheorie, die später unter der Bezeichnung ""Konstruktivismus"" für Aufsehen sorgen sollte. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter im Carl-Auer-Systeme Verlag""Sicht und Einsicht"", ""Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners"" (zusammen mit Bernhard Pörksen) und ""Teil der Welt"" (zusammen mit Monika Bröcker).

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Friedrich Nietzsche: Gesammelte Werke (Gebundene Ausgabe) von Walther Linden, Wolfgang Deninger

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Friedrich Nietzsche Walther Linden Wolfgang Deninger
Friedrich Nietzsche: Gesammelte Werke (Gebundene Ausgabe) von Walther Linden, Wolfgang Deninger

2005 Gondrom Verlag GmbH 2005 Hardcover 1358 S. 22 x 14,8 x 6 cm ISBN: 3811225987 (EAN: 9783811225985 / 978-3811225985)


Alle wichtigen Schriften in einem BandDie Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik • Unzeitgemäße Betrachtungen • Menschliches Allzumenschliches • Morgenröte • Die fröhliche Wissenschaft • Also sprach Zarathustra • Jenseits von Gut und Böse • Zur Genealogie der Moral • Götzen-Dämmerung • Der Antichrist • Ecce Homo • Gedichte und Sprüche Meinem Vorredner ist wenig hinzuzufügen, außer, daß der Samteinband sehr gewöhnungsbedürftig ist. Zum einen wundert man sich natürlich, warum gerade Nietzsche in Samt eingeschlagen ist (will man seine philosophischen Hammerschläge so ein wenig dämpfen?), zum anderen geht es mir persönlich so, daß ich gegen die Haptik von Samt gewissermaßen allergisch bin. Außerdem neigt der Einband ja dazu, beim Lesen den Schweiß an den Händen aufzusaugen, so daß davon auszugehen ist, daß das Buch mit der Zeit darunter leiden wird. Man wird also nicht umhinkommen, sich einen zusätzlichen Umschlag für das Buch anzufertigen. Ein Kunstleder-Einband wäre hier schöner und sicherlich nicht teurer gewesen. Zum InhaltEinige Bücher Nietzsches sind in dem Band leider nur als Auswahl vorhanden, bspw. ""Unzeitgemäße Betrachtungen"", ""Menschliches Allzumenschliches"" und ""Der Antichrist"" - das ist natürlich sehr ärgerlich. Zudem gibt es einige Druckfehler (vermutlich beim Scannen des Originals falsch eingelesene Buchstaben...), die das Lesevergnügen manchmal schmälern. FazitWer den kompletten Nietzsche lesen und studieren will, ist mit diesem Buch schlecht beraten. Wer das Buch eher als Schaustück für die Vitrine haben möchte (da macht der Samteinband vielleicht auch wieder Sinn) oder sich nur ein wenig in den Philosophen einlesen möchte, dem kann hier trotzdem zum Kauf geraten werden. Nietzsche Philosophie Friedrich Nietzsche Gesammelte Werke (Gebundene Ausgabe) von Walther Linden, Wolfgang Deninger # Gebundene Ausgabe 1358 Seiten # Verlag Gondrom Verlag Gmbh (31. Mai 2005) # Sprache Deutsch # ISBN-10 3811225987 # ISBN-13 978-3811225985 # Größe und/oder Gewicht 22 x 14,8 x 6 cm
Schlagworte: Nietzsche Philosophie Alle wichtigen Schriften in einem BandDie Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik • Unzeitgemäße Betrachtungen • Menschliches Allzumenschliches • Morgenröte • Die fröhliche Wissenschaft • Also sprach Zarathustra • Jenseits von Gut und Böse • Zur Genealogie der Moral • Götzen-Dämmerung • Der Antichrist • Ecce Homo • Gedichte und Sprüche Meinem Vorredner ist wenig hinzuzufügen, außer, daß der Samteinband sehr gewöhnungsbedürftig ist. Zum einen wundert man sich natürlich, warum gerade Nietzsche in Samt eingeschlagen ist (will man seine philosophischen Hammerschläge so ein wenig dämpfen?), zum anderen geht es mir persönlich so, daß ich gegen die Haptik von Samt gewissermaßen allergisch bin. Außerdem neigt der Einband ja dazu, beim Lesen den Schweiß an den Händen aufzusaugen, so daß davon auszugehen ist, daß das Buch mit der Zeit darunter leiden wird. Man wird also nicht umhinkommen, sich einen zusätzlichen Umschlag für das Buch anzufertigen. Ein Kunstleder-Einband wäre hier schöner und sicherlich nicht teurer gewesen. Zum InhaltEinige Bücher Nietzsches sind in dem Band leider nur als Auswahl vorhanden, bspw. ""Unzeitgemäße Betrachtungen"", ""Menschliches Allzumenschliches"" und ""Der Antichrist"" - das ist natürlich sehr ärgerlich. Zudem gibt es einige Druckfehler (vermutlich beim Scannen des Originals falsch eingelesene Buchstaben...), die das Lesevergnügen manchmal schmälern. FazitWer den kompletten Nietzsche lesen und studieren will, ist mit diesem Buch schlecht beraten. Wer das Buch eher als Schaustück für die Vitrine haben möchte (da macht der Samteinband vielleicht auch wieder Sinn) oder sich nur ein wenig in den Philosophen einlesen möchte, dem kann hier trotzdem zum Kauf geraten werden. Friedrich Nietzsche Gesammelte Werke (Gebundene Ausgabe) von Walther Linden, Wolfgang Deninger # Gebundene Ausgabe 1358 Seiten # Verlag Gondrom Verlag Gmbh (31. Mai 2005) # Sprache Deutsch # ISBN-10 3811225987 # ISBN-13 978-3811225985 # Größe und/oder Gewicht 22 x 14,8 x 6 cm

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Martin Heidegger zur Einführung von Günter Figal

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Günter Figal
Martin Heidegger zur Einführung von Günter Figal

Auflage: 6., ergänzte Auflage. (August 2011) Hamburg Junius Verlag 2011 Softcover 184 S. 16,6 x 12,2 x 1,6 cm ISBN: 3885063816 (EAN: 9783885063810 / 978-3885063810)


Heidegger als Mosaik. Die Beschäftigung mit Martin Heidegger – so Günter Figal anlässlich der dritten Auflage seiner kleinen Heidegger-Monographie – gleiche noch immer der «Betrachtung eines unfertigen, aber schon recht weit vorangebrachten Mosaiks». Zwar geben die mittlerweile veröffentlichten Texte und Vorlesungsnachschriften für sich ein reiches Bild, aber mit jedem neu erscheinenden Band der Heidegger-Gesamtausgabe liessen sich auch Korrekturen und Präzisierungen am bisherigen Bild des Todtnauberger Eremiten vornehmen. Das gilt vornehmlich für den mittlerweile erschienenen Band 19 (Platon, Sophistes ) der Gesamtausgabe, der überhaupt Heideggers ausführlichsten Text zur griechischen Philosophie darstellt. Ansonsten bleibt diese «Einführung» bei ihren sechs Kapiteln, deren zentralstes wohl das dritte über die Fundamentalontologie ist. Günter Figals Buch besitzt den größten Vorzug, der von einem philosophischen Text erwartet werden darfes führt ein ins Philosophieren. Gedankliche Intensität, sprachliche Klarheit und argumentierende Genauigkeit laden zum Mit-, Nach- und auch Dagegendenken ein. Es ist nicht leicht, einen Zugang zu Heideggers Denken zu finden, will man sich nicht sogleich zum Heideggerianer bekehren oder von seinen erbitterten Kritikern abwerben lassen. Bei der ersten Beschäftigung wird man sich folglich gerne von einem Heidegger-Kenner leiten lassen, der die aristotelische Tugend des Maßhaltens besitzt, der einerseits die Originalität von Heideggers Philosophie würdigt, andererseits aber eine Distanz zu ihm wahrt, die eine differenzierte Betrachtung erlaubt. Günter Figals `Heidegger zur Einführung` zeugt von einer intensiven Beschäftgung mit Heideggers Texten, die aber nicht zur völligen Vereinnahmung durch sein Denken geführt hat. Dieses rechte Maß zeigt sich auc h an der SpracheWeder verfällt sie einem `Jargon der Eigentlichkeit`, noch löst sie sich so sehr von der zu interpretierenden Vorlage, daß diese gar nicht mehr wiedererkannt werden könnte. Figal verwendet die Heideggerschen Begriffe so oft wie nötig und so wenig wie möglich, erläutert und interpretiert ihren Zusammenhang aber immer mit eigenen Worten. Er setzt nicht bei den `oft rätselhaften Formulierungen` an, die häufig als `bloßer Wortzauber` empfunden werden . Seiner Ansicht nach findet man Heideggers Philosophieren, `wenn man verfolgt, wie Heidegger seine Gedanken entwickelt`. (...) Die Ausgewogenheit, die diese Einführung bestimmt, gibt der Autor auch künftigen Heidegger-Lesern mit auf den Weg`Erst mit Heidegger versteht man, was man anders denken will.` Mehr läßt sich über die Bedeutung eines Philosophen nicht sagen.""
Schlagworte: Martin Heidegger Heidegger-Monographie Vorlesungsnachschriften griechischen Philosophie Fundamentalontologie Philosophieren Gedankliche Intensität sprachliche Klarheit argumentierende Genauigkeit Heideggers Philosophieren, `wenn man verfolgt, wie Heidegger seine Gedanken entwickelt`. (...) Die Ausgewogenheit, die diese Einführung bestimmt, gibt der Autor auch künftigen Heidegger-Lesern mit auf den Weg`Erst mit Heidegger versteht man, was man anders denken will.` Mehr läßt sich über die Bedeutung eines Philosophen nicht sagen.""

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John Locke zur Einführung von Walter Euchner

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Walter Euchner
John Locke zur Einführung von Walter Euchner

Auflage: 3., ergänzte Auflage. (August 2011) Hamburg Junius Verlag 2011 Softcover 217 S. 16,6 x 12 x 1,8 cm ISBN: 3885066009 (EAN: 9783885066002 / 978-3885066002)


Walter Euchner über John LockeInsbesondere mit seiner Erkenntnistheorie, entwickelt und niedergelegt vor allem im 1689 erschienenen Essay Concerning Human Understanding, hat John Locke das neuzeitliche Denken nachhaltig beeinflusst. Seinen Beitrag zur Gesellschaftstheorie und zum politischen Denken, entwickelt in den Two Treaties of Government von 1690, dürfte er wohl eher als Nebenprodukt seines geistigen Wirkens gesehen haben. Dennoch wird John Locke heute hauptsächlich unter dem Aspekt der politischen Theoriegeschichte gelesen und diskutiert. Und so ist es erfreulich, dass der Junius-Verlag den Philosophen Walter Euchner, der mit zahlreichen Arbeiten auf dem Gebiet des politischen Denkens hervorgetreten ist (u. a. Naturrecht und Politik bei John Locke, 1969; Herausgabe der «Bienenfabel» von Bernard Mandeville, 1968), als Autor für diese neuste, lesenswerte Locke-Monographie gewinnen konnte. Euchner geht zudem auch auf die Pädagogik und die Theologie bei Locke ein und diskutiert zum Schluss die Positionen in der aktuellen Locke-Debatte. Walter Euchner gewährt einen guten Überblick über Lockes Gesamtwerk und berücksicht dabei sowohl die theoretische als auch die praktische Philosophie. Vor allem der lange und schwierige ""Essay"" Lockes ist hier gut strukturiert und erklärt und die ""Treatises"" werden in den politischen Kontext eingeordnet. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. Gerade weil man meist nur eine Seite der Philosophie Lockes kennt - die theoretische oder die praktische, ist dieses Buch empfehlenswert um ohne allzu großen Leseaufwand einen Gesamtüberblick zu bekommen.
Schlagworte: John Locke Erkenntnistheorie 1689 Essay Concerning Human Understanding neuzeitliche Denken Gesellschaftstheorie politisches Denken Two Treaties of Government 1690 politische Theoriegeschichte Philosoph Walter Euchner Denken Naturrecht und Politik bei John Locke 1969 Bienenfabel Bernard Mandeville 1968 Locke-Monographie Pädagogik Theologie bei Locke ein und diskutiert zum Schluss die Positionen in der aktuellen Locke-Debatte. Walter Euchner gewährt einen guten Überblick über Lockes Gesamtwerk und berücksicht dabei sowohl die theoretische als auch die praktische Philosophie. Vor allem der lange und schwierige ""Essay"" Lockes ist hier gut strukturiert und erklärt und die ""Treatises"" werden in den politischen Kontext eingeordnet. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. Gerade weil man meist nur eine Seite der Philosophie Lockes kennt - die theoretische oder die praktische, ist dieses Buch empfehlenswert um ohne allzu großen Leseaufwand einen Gesamtüberblick zu bekommen.

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